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DE4118896C2 - Vorrichtung zur Überwachung und Anzeige eines Pegels - Google Patents

Vorrichtung zur Überwachung und Anzeige eines Pegels

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DE4118896C2 DE4118896A DE4118896A DE4118896C2 DE 4118896 C2 DE4118896 C2 DE 4118896C2 DE 4118896 A DE4118896 A DE 4118896A DE 4118896 A DE4118896 A DE 4118896A DE 4118896 C2 DE4118896 C2 DE 4118896C2
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    • F01MLUBRICATING OF MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; LUBRICATING INTERNAL COMBUSTION ENGINES; CRANKCASE VENTILATING
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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Überwachung und Anzeige eines bei verschiedenen Betriebszuständen einer Maschine, z. B. eines Schraubenkompressors, unter­ schiedlichen Pegels, insbesondere eines Betriebsmittel­ vorrates, wobei während eines Referenz-Betriebszustandes der jeweilige Istwert des Pegels und bei anderen Betriebs­ zuständen ein dem Referenz-Betriebszustand zugeordneter Pegel angezeigt werden.
Bei Kraftfahrzeugen kann sich der Pegel des Treibstoff­ vorrates stark verändern, wenn das Fahrzeug beschleunigt oder verzögert wird. Damit wird vorübergehend ein deutlich zu hoher oder zu niedriger Pegel angezeigt. Um dies zu vermeiden, ist gemäß der DE-OS 31 48 534 vorgesehen, die durch Beschleunigungskräfte od. dgl. des Fahrzeuges hervor­ gerufenen Störungen durch einen Sensor auszuschalten, der die Verbindung zwischen einem Anzeigeinstrument und dem jeweiligen Pegelstandsfühler unterbricht. Während der Zeit dieser Unterbrechung wird weiterhin der Pegel angezeigt, welcher vor Eintritt der Störung vorhanden war.
Auch die DE-OS 29 28 767 steht im Zusammenhang mit der Füllstandsanzeige für den Kraftstoffvorrat eines Kraft­ fahrzeuges. Hier ist vorgesehen, daß das Meßsignal eines Pegelstandsfühlers zunächst in einem Speicher aufgenommen wird, dessen Ausgang mit dem Anzeigeinstrument verbunden ist. Sobald eine beschleunigungsabhängige Änderung des Pegels auftritt, wird die Verbindung zwischen dem Pegel­ standsfühler und dem Speicher unterbrochen. Auch hier wird bei einer beschleunigungsbedingten Störung letzt­ endlich der zuletzt vor der Störung ermittelte Pegel weiterhin angezeigt. Gegebenenfalls kann die Speicherung der Pegelsignale zu einer Mittelwertbildung ausgenutzt werden, um auch bei beschleunigungsfreiem Fahrbetrieb unvermeidliche Bewegungen des Pegels bei der Anzeige zu unterdrücken.
Nach der ebenfalls im Zusammenhang mit der Anzeige des Flüssigkeitspegels in einem Kraftfahrzeugtank stehenden DE-OS 37 25 752 sind wiederum ein Pegelstandsfühler und ein nachgeschaltetes Anzeigeinstrument vorgesehen. Die Meßwerte des Pegels werden in vorgebbaren Zeitabständen zwischengespeichert und mit den aktuellen Meßwerten verglichen. Dabei werden während der Fahrt durch den Vergleich festgestellte zunehmende Meßwerte nicht ange­ zeigt.
Der vorangehend abgehandelte Stand der Technik steht also im Zusammenhang mit dem Problem, bei Füllstandsan­ zeigen für Kraftfahrzeugtanks ein Ansteigen der ange­ zeigten Füllwerte beim Bremsen bzw. Beschleunigen zu vermeiden.
Diese bekannten Vorrichtungen sind ungeeignet, den Betriebsmittelvorrat einer Arbeitsmaschine, wie z. B. eines Schraubenkompressors, beim Wechsel von Betriebs­ zuständen wie Stillstand, Leerlauf und Lastbetrieb in der Weise wiederzugeben, daß jeweils ein einem Refe­ renzbetriebszustand zugeordneter Pegel angezeigt und gleichzeitig der Verbrauch des Betriebsmittels beim jeweiligen Betriebszustand berücksichtigt wird.
Aufgabe der Erfindung ist es nun, eine Anzeige- bzw. Überwachungsvorrichtung für diesen Zweck zu schaffen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß beim Wechsel von Betriebszuständen wie Stillstand, Leerlauf und Lastbetrieb einer Arbeitsmaschine auf­ tretende Pegeländerungen größenordnungsmäßig erfaßbar und speicherbar sind, und daß zur Anzeige des sich beim als Referenz-Betriebszustand dienenden Lastbetrieb einstellenden Pegels während eines davon verschiedenen Ist-Betriebszustandes jeweils der zuletzt ermittelte Wert der Pegeländerung als Korrektur des jeweiligen Istwertes des Pegels berücksichtigt wird.
Bei der Erfindung ist also eine adaptive Regelung der Füllstandsanzeige vorgesehen, derart, daß die bei Änderung des Betriebszustandes - Lastbetrieb, Leerlauf usw. - auf­ tretenden Pegeländerungen auch dann richtig berücksichtigt werden, wenn sich das Maß der Pegeländerung mit zunehmen­ den Alter des Gerätes oder aufgrund sonstiger Einflüsse ändert. Damit wird gleichzeitig die Möglichkeit geboten, den Betriebsmittelverbrauch ständig anzuzeigen. Es erfolgt also keine Unterbrechung der den jeweiligen Ist-Pegel wiedergebenden Signale. Mit der Erfindung kann also ohne weiteres berücksichtigt werden, daß beispielsweise bei Schraubenkompressoren der Pegel des Ölvorrates in einem Vorratsbehälter beim Lastbetrieb einen vergleichsweise geringen Wert hat, der beim Übergang in den Leerlauf bzw. Stillstand relativ schnell und stark ansteigt. Dies beruht darauf, daß sich im Lastbetrieb wesentlich mehr Öl im Ölkreislauf außerhalb des Vorratsbehälters befindet. Für die Betriebssicherheit des Schraubenkompres­ sors ist der relativ geringe Pegel des Ölvorrates beim Lastbetrieb wesentlich. Hier soll ein Mindestpegel keines­ falls unterschritten werden. Da nun der Pegel beim Leer­ laufbetrieb bzw. Stillstand des Schraubenkompressors einen relativ hohen Wert hat, kann der Fall eintreten, daß im Stillstand bzw. Leerlauf der Pegel des Ölvorrates deutlich oberhalb eines Mindestpegels liegt und beim nachfolgenden Umschalten auf den Lastbetrieb unter diesen Mindestpegel abfällt. Durch die erfindungsgemäße Vor­ richtung kann dies ohne weiteres festgestellt werden, weil auch beim Leerlauf bzw. Stillstand jeweils derjenige Pegel hochgenau angezeigt wird, welcher sich beim Lastbetrieb einstellen würde.
Vorteilhaft ist, daß die erfindungsgemäße Vorrichtung ohne weiteres derart ausgebildet werden kann, daß sie sich automatisch an unterschiedliche Arbeitsmaschinen bzw. Änderungen im Betriebsverhalten anzupassen vermag. In dieser Beziehung wird kein größerer konstruktiver Aufwand erforderlich.
Da moderne Arbeitsmaschinen in der Regel ohnehin eine durch Mikroprozessor überwachte Steuerung aufweisen, kann dieser Mikroprozessor gegebenenfalls auch für die Anzeige- bzw. Überwachungsvorrichtung herangezogen werden.
Im übrigen wird hinsichtlich bevorzugter Merkmale der Erfin­ dung auf die rückbezogenen Ansprüche sowie die nachfolgende Erläuterung vorteilhafter Ausführungsformen anhand der Zeichnung verwiesen.
Dabei zeigt
Fig. 1 ein schematisiertes Blockschaltbild einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Überwachungs- und Anzeigevorrichtung und
Fig. 2 ein Flußdiagramm zur Erläuterung der Betriebsweise dieser Vorrichtung.
Gemäß Fig. 1 wird eine Arbeitsmaschine 1, beispielsweise ein Kompressor, beim Betrieb mit Öl aus einem Vorratsbehälter 3 versorgt, in den das Öl aus der Arbeitsmaschine 1 über eine Rücklaufleitung zurückfließt. Ein Teil des Öls wird in der Arbeitsmaschine 1 verbraucht, so daß der Pegel des Öls im Vorratsbehälter 3 im Laufe der Zeit absinkt.
Im Vorratsbehälter 3 ist ein Füllstandsmesser 4 angeordnet, welcher jeweils ein den Pegel des Öls im Vorratsbehälter 3 entsprechendes Signal erzeugt und an einen Eingang eines Rechners 5 weiterleitet.
Über einen weiteren Eingang erhält der Rechner 5 Signale, die den jeweiligen Betriebszustand der Arbeitsmaschine 1 - beispielsweise Lastbetrieb, Leerlauf oder Stillstand - wiedergeben.
Ausgangsseitig ist der Rechner 5 mit einer Steuerung 7 der Arbeitsmaschine 1 verbunden, so daß deren Betriebsweise in Abhängigkeit von vorgebbaren Parametern gesteuert werden kann, die über einen Steuereingang 8 dem Rechner 5 als Signale zugeführt werden.
Des weiteren ist der Rechner 5 ausgangsseitig mit einer Anzeige 9 verbunden, die vom Rechner 5 so betätigt wird, daß unabhängig vom jeweils tatsächlich vorliegenden Betriebs­ zustand der Arbeitsmaschine 1 jeweils der Wert des Pegels angezeigt wird, der sich beim Lastbetrieb der Arbeitsmaschine 1 für das Öl im Vorratsbehälter 3 einstellen würde.
Damit wird berücksichtigt, daß sich der Pegel des Öls im Vorratsbehälter 3 relativ stark ändert, wenn die Arbeits­ maschine zwischen Lastbetrieb und Leerlauf bzw. Stillstand umgeschaltet wird; im Lastbetrieb ergibt sich ein relativ geringer Pegel.
Da erfindungsgemäß jeweils der sich beim Lastzustand einstellende Pegel des Ölvorrates angezeigt wird, läßt sich in allen Betriebszuständen ohne weiteres feststellen, ob der Ölvorrat noch für einen längeren Lastbetrieb ausreicht.
Damit die Anzeige 9 in der angegebenen Weise gesteuert werden kann, besitzt der Rechner 5 verschiedene Speicher 5′, 5′′ usw. Ein Speicher 5′ dient zur ständigen Aufzeichnung des sich beim Lastbetrieb der Arbeitsmaschine 1 einstellenden Wer­ tes des Pegels des Ölvorrates. Dabei genügt es, den jeweils letzten Wert dieses Pegels aufzuzeichnen. Die jeweils voran­ gehenden Werte können gelöscht bzw., wenn der Speicher 5′ als Schieberegister ausgebildet ist, aus dem Register ausge­ schoben werden. Ein weiterer Speicher 5′′ dient dazu, die jeweils zuletzt berechnete Pegeldifferenz K aufzuzeichnen, welche sich beim Umschalten vom Lastbetrieb in den Leerlauf nach einer vorgebbaren Zeitspanne einstellt. Der Wert dieser Pegeldifferenz kann ständig aktualisiert werden, wenn im Laufe des Betriebes der Arbeitsmaschine 1 erneut vom Lastbetrieb in den Leerlauf umgeschaltet und der Leerlauf­ betrieb über mindest die vorgegebene Zeitspanne beibehalten wird.
In analoger Weise kann verfahren werden, wenn vom Lastbetrieb in den Stillstand umgeschaltet wird. Hier kann eine Pegel­ differenz K* ermittelt werden.
Auf diese Weise "kennt" der Rechner 5 ständig aktualisierte Werte für Pegeldifferenz zwischen dem Ölvorrat beim Lastbe­ trieb und dem Ölvorrat beim Leerlauf bzw. Stillstand. Damit ist der Rechner 5 grundsätzlich in der Lage, beim Leerlauf bzw. beim Stillstand den jeweiligen Istwert des Pegels des Ölvorrates im Vorratsbehälter 3 zur entsprechenden Steuerung der Anzeige 9 auf denjenigen Pegel umzurechnen, der sich beim Lastbetrieb einstellen würde.
Wird beispielsweise während des Stillstandes oder Leerlaufes Öl in den Vorratsbehälter 3 nachgefüllt, so kann auch der aufgrund der Nachfüllung veränderte Pegel im Vorratsbehälter 3 auf den entsprechenden Pegel beim Lastbetrieb umgesetzt werden.
Zusätzlich oder alternativ ist es auch möglich, jeweils den Istwert des Pegels im Vorratsbehälter 3 nach längerem Leer­ laufbetrieb bzw. nach längerem Stillstand der Arbeitsmaschine 1 in einem Speicher aufzuzeichnen und dann die Pegeldifferenz zu bestimmen, die sich beim Umschalten in den Lastbetrieb ergibt. Auch auf diese Weise lassen sich die Werte für K und K* ermitteln, um die Istwerte des Pegels in allen Betriebszuständen in den entsprechenden Wert des Pegels beim Lastbetrieb umzurechnen.
Nachfolgend wird die Betriebsweise anhand des in Fig. 2 dargestellten Flußdiagramms erläutert.
Sobald das System gestartet wird, Pos. 100, wird gemäß Pos. 101 der Istwert Iist des Pegels des Ölvorrates im Vorratsbehälter 3 mittels des Füllstandsmessers 4 ermittelt, wobei die entsprechenden Signale dem Rechner 5 zugeführt werden.
Nunmehr werden gemäß Pos. 102 die Betriebsart bzw. der Zustand der Arbeitsmaschine 1 abgefragt.
Für die weitere Betrachtung sei zunächst davon ausgegangen, daß der Lastbetrieb vorliegt.
Im Lastbetrieb wird zunächst gemäß Pos. 103 ein Zustands­ register für Leerlauf und Stillstand jeweils auf den Wert 0 gesetzt.
Danach wird in Pos. 104 abgefragt, ob das Zustandsregister für Lastbetrieb den Wert 1 gespeichert hat oder nicht. Zunächst wird davon ausgegangen, daß dies nicht der Fall ist.
Daraufhin wird in Pos. 105 abgefragt, ob die Dauer des Lastbetriebes oberhalb eines Schwellwertes t (beispielsweise 5 bis 30 Sekunden) liegt bzw. ob der Istwert Iist des Ölpegels einen "Beharrungszustand" erreicht hat und sich allenfalls nur noch langsam ändert.
Falls dies nicht der Fall ist, wird gemäß Pos. 106 der anzuzeigende Wert I des Pegels gleich dem bisher angezeigten Wert A gesetzt, mit der Folge, daß die Anzeige in Pos. 107 unverändert bleibt. Auf diese Weise wird durch die Abfrage in Pos. 105 gewährleistet, daß kurzzeitige, relativ schnelle Schwankungen des Pegels beim Umschalten zwischen Leerlauf bzw. Stillstand und Lastbetrieb für die Anzeige unberück­ sichtigt bleiben.
Sobald bei der Abfrage in Pos. 105 festgestellt wird, daß die Dauer des Lastbetriebes oberhalb des Schwellwertes t liegt bzw. daß der Istwert des Ölpegels einen gewissen "Beharrungszustand" erreicht hat, wird in Pos. 108 das Zustandsregister für den Lastbetrieb auf 1 gesetzt.
Außerdem wird nunmehr in Pos. 109 für den anzuzeigenden Wert I des Pegels der tatsächliche Istwert Iist verwendet, so daß in Pos. 107 die Anzeige A den Wert I = Iist anzeigt.
Wenn nun im nachfolgenden Abfragetakt noch immer der Last­ betrieb vorliegt, wird bei der Abfrage in Pos. 104 festge­ stellt, daß das Zustandsregister für den Lastbetrieb den Wert 1 zeigt. Dementsprechend wird von Pos. 104 direkt zu Pos. 109 übergegangen, d. h. der anzuzeigende Wert I des Ölpegels wird mit dem zuletzt festgestellten Istwert Iist identifiziert.
Nachfolgend möge die Arbeitsmaschine 1 nun auf Leerlauf umgeschaltet werden.
Damit wird gemäß Pos. 103′ das Zustandsregister für Last­ betrieb auf 0 gesetzt.
Nachfolgend wird bei Pos. 104′ abgefragt, ob das Zustands­ register für Leerlauf den Wert 1 anzeigt.
Wenn dies nicht der Fall ist, wird bei Pos. 105′ abgefragt, ob die zeitliche Dauer des Leerlaufbetriebes oberhalb eines Schwellwertes T, beispielsweise 60 bis 90 Sekunden, liegt, bzw. ob der Pegel des Ölstandes einen gewissen "Beharrungs­ zustand" erreicht hat.
Sollte diese Abfrage zu der Antwort "nein" führen, so wird der anzuzeigende Wert I des Ölpegels mit dem bisher ange­ zeigten Wert A identisch gemacht, mit der Folge, daß Anzeige in Pos. 107 unverändert bleibt.
Auf diese Weise wird berücksichtigt, daß kurz nach dem Einschalten des Leerlaufbetriebes relativ schnelle Schwankungen des Ölpegels auftreten können, bis sich schließlich wiederum ein "Beharrungszustand" einstellt, bei dem sich der Ölpegel nur noch allenfalls langsam ändern kann. Da es nicht sinnvoll ist, die kurzzeitigen Schwankungen beim Umschalten zwischen den Betriebsarten bzw. den Zuständen der Arbeitsmaschine anzuzeigen, werden diese Schwankungen bei der Anzeige unterdrückt.
Sobald bei einem späteren Abfragetakt bei Pos. 105′ festgestellt wird, daß die Dauer des Leerlaufes den Schwellwert T überschritten hat bzw. daß sich ein "Beharrungszustand" eingestellt hat, wird gemäß Pos. 108′ das Zustandsregister für Leerlauf auf den Wert 1 gesetzt.
Nachfolgend wird dann bei Pos. 110 ein Korrekturwert K = Iist - I ermittelt und gespeichert, d. h. es wird die Differenz zwischen dem zuletzt ermittelten Istwert Iist des Ölpegels und dem zuletzt angezeigten Wert I des Ölpegels ermittelt.
Nachfolgend wird dann in Pos. 111 der für den Ölpegel anzuzeigende Wert I bestimmt als I = Iist - K, d. h. abwei­ chend von dem derzeit - im Leerlaufbetrieb - tatsächlich vorliegenden Istwert Iist wird der um die Korrektur K veränderte Wert I angezeigt, welcher somit dem Wert entspricht, der sich beim Lastbetrieb einstellen würde.
Wenn im nachfolgenden Abfragetakt noch weiterhin Leerlauf­ betrieb vorliegt, führt die Abfrage in Pos. 104′ zur Antwort "ja", so daß nachfolgend in Pos. 111 der anzuzeigende Wert I für den Ölpegel immer dem um die zuletzt ermittelte Korrektur K veränderten Istwert Iist entspricht.
Sollte die Arbeitsmaschine in den Stillstand geschaltet werden, so wird in völlig analoger Weise zum Leerlaufbetrieb verfahren. Es wird lediglich anstelle der Korrektur K eine veränderte Korrektur K* ermittelt, welche die typische Pegeldifferenz des Ölstandes zwischen Lastbetrieb und Stillstand wiedergibt.
Die Korrekturen K (bzw. K*) werden automatisch von Zeit zu Zeit aktualisiert, sobald der Leerlaufbetrieb bzw. der Stillstand bezüglich ihrer zeitlichen Dauer einen Schwellwert (T) überschreiten bzw. der Ölpegel beim Leerlaufbetrieb bzw. im Stillstand einen "Beharrungszustand" erreicht hat.
Da bei der Erfindung die Korrekturwerte K und K* ständig aktualisiert werden, paßt sich die erfindungsgemäße Über­ wachungs- und Anzeigevorrichtung automatisch an die jeweilige Arbeitsmaschine 1 an. Bei der Herstellung brauchen also die Korrekturwerte K und K* nicht berücksichtigt zu werden. Vielmehr können diese Werte beim Probebetrieb der Arbeits­ maschine 1 selbsttätig ermittelt werden.
Gleichwohl ist es grundsätzlich möglich, in den Rechner 5 bzw. dessen Speicher einen Grundwert K0 bzw. K0* fest einzu­ speichern, wobei diese Werte so gewählt sind, daß sie zumin­ dest im groben die Verhältnisse bei der jeweiligen Arbeits­ maschine 1 wiedergeben. Beim Betrieb der Arbeitsmaschine 1 werden diese Werte dann ständig berichtigt bzw. aktualisiert.
Anzumerken ist noch, daß im Stillstand der Arbeitsmaschine ohne weiteres Öl nachgefüllt werden darf, ohne daß eine längerfristig unrichtige Anzeige auftreten kann. Sobald nämlich der Ölpegel einen "Beharrungszustand" erreicht hat bzw. der Sillstand bereits während einer Zeitdauer vorgelegen hat, die oberhalb des Schwellwertes T liegt, wird jeweils in Analogie zu Pos. 111 für den anzuzeigenden Wert I des Pegels ein Betrag errechnet, der dem um die zuletzt ermittelte Korrektur K* veränderten Istwert Iist des Ölpegels entspricht und damit die Verhältnisse wiedergibt, die sich bei dem jeweiligen Ölvorrat im Last­ betrieb einstellen würden.
Im übrigen kann noch vorgesehen sein, daß bei Unterschrei­ tung von - gegebenenfalls betriebsartabhängigen - Mindest­ pegeln des Ölstandes in jedem Falle ein Abschaltsignal für die Arbeitsmaschine 1 erzeugt wird. Auf diese Weise ist auch dann Sicherheit gegeben, wenn das die Arbeitsmaschine 1 betreibende Personal die Anzeige- bzw. Überwachungseinrich­ tung nicht beachten sollte.
Die Erfindung ist auch für sogenannte ölüberflutete Kompres­ soren gut geeignet, bei denen der Vorratsbehälter 3 mit dem Kompressor 1 direkt, ohne zwischengeschaltete Pumpe, verbun­ den ist.

Claims (6)

1. Vorrichtung zur Überwachung und Anzeige eines bei verschiedenen Betriebszuständen einer Arbeitsmaschine, z. B. eines Schraubenkompressors, unterschiedlichen Pegels, insbesondere eines Betriebsmittelvorrates, wobei während eines Referenz-Betriebszustandes der jeweilige Istwert des Pegels und bei anderen Betriebszuständen ein dem Referenz-Betriebszustand zugeordneter Pegel angezeigt werden, mit den Merkmalen, daß beim Wechsel von Betriebszuständen wie Stillstand, Leerlauf und Lastbetrieb der Arbeitsmaschine auftretende Pegeländerungen (K) größenordnungsmäßig erfaßbar und speicherbar sind und daß zur Anzeige des sich beim als Referenz-Betriebszustand dienenden Lastbetrieb einstellenden Pegels während eines davon verschiedenen Ist-Betriebszustandes jeweils der zuletzt ermittelte Wert der Pegeländerung (K) als Korrektur des jeweiligen Ist­ wertes des Pegels (Iist) berücksichtigt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß während des Referenz- Betriebszustandes der Istwert des Pegels (Iist) ständig aufgezeichnet und der aufgezeichnete Wert ständig aktualisiert werden, und daß beim Wechsel vom Referenz-Betriebszustand in einen anderen Betriebszustand nach Ablauf eines vorgebbaren Zeitintervalles (T) bzw. nach Erreichen eines zumindest angenäherten Beharrungs­ zustandes des Pegels die Differenz (K) zwischen dem Istwert des Pegels (Iist) und dem zuletzt während des Referenz-Betriebszustandes (Lastbetrieb) aktualisierten Wert des Pegels (I) als aktualisierte Differenz zwischen den Pegeln bei den genannten Betriebszuständen aufge­ zeichnet wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeige (9) bis zum Ablauf eines vorgegebenen Zeitinter­ valles (T) bzw. nach Erreichen eines zumindest ange­ näherten Beharrungszustandes des Pegels nach Umschalten vom Referenz-Betriebszustand in einen anderen Betriebszustand den letzten während des Referenz-Betriebszustandes ermittel­ ten Istwert des Pegels anzeigt.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Fehlersignal eingeschaltet wird, wenn die Pegeländerung bei Umschaltung aus dem Referenz-Betriebszustand in einen anderen Betriebszustand eine von der zu erwartenden Tendenz abweichende Tendenz aufweist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei Unterschreitung eines Mindestpegels ein Fehlersignal gesetzt bzw. die Maschine stillgesetzt wird.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß beim Wechsel von einem anderen Betriebszustand in den Referenz-Betriebszustand die dem Wechsel vorangehende Anzeige (A) während eines vorgegebenen Zeitintervalles (t) bzw. bis zum Erreichen eines zumindest angenäherten Beharrungszustandes des Pegels unverändert bleibt.
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