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Die Erfindung betrifft ein Kraftstoffstand-System
für ein
Automobil und insbesondere ein Kraftstoffstand-System zur Verwendung
beim Informieren eines Fahrers über
die Menge des restlichen Kraftstoffs in einem Kraftstofftank eines
Automobils, das Benzin, Leichtöl,
Gas oder dergleichen nutzt, wobei ein durch einen Kontakt einer
Pegel-Sendeeinheit fließender
elektrischer Strom erhöht
wird, sodass ein Kontaktwiderstand, der von Silbersulfid, Silberoxid oder
anderen Fremdmaterialien resultiert, die infolge einer Korrosion
im Kontakt der Pegel-Sendeeinheit produziert wurden, eliminiert
wird, wodurch eine falsche Anzeige eines Kraftstoffanzeigers infolge
des Kontaktwiderstands im Kontakt verhindert und der Fahrer präziser mit
Information über
die Menge des restlichen Kraftstoffs versorgt wird.
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Im Allgemeinen ist ein Automobil
mit einem Kraftstoffstand-System
zum Informieren eines Fahrers über
die Menge des restlichen Kraftstoffs in einem Kraftstofftank des
Automobils ausgestattet. Das Kraftstoffstand-System erfasst die
Menge des restlichen Kraftstoffs und betätigt dann einen Kraftstoffanzeiger,
der an einer Instrumententafel auf der Seite des Fahrersitzes angeordnet
ist.
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1 ist
eine Schnittansicht, die schematisch ein herkömmliches Kraftstoffstand-System
für ein
Automobil zeigt, und 2 ist
ein Schaltkreisdiagramm, das ein Beispiel des herkömmlichen
Kraftstoffstand-Systems zeigt. Wie in den Figuren gezeigt, weist
das herkömmliche
Kraftstoffstand-System eine Pegel-Sendeeinheit 20, die
in einem Kraftstofftank 10 installiert ist und mit einem
Pegelwiderstand 21 versehen ist; eine schwenkbare Stange 22 mit
einem bewegbaren Teil, das über
einen Kontakt mit dem Pegelwiderstand 21 der Pegel-Sendeeinheit 20 verbunden
ist, sodass der Widerstand des Pegelwiderstands 21 verändert wird;
und einen Schwimmer 23 auf, der mit der Stange 22 derart
gekuppelt ist, dass er sie betätigt.
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Ein ECU (elektronisches Steuergerät) 30 empfängt von
der Pegel-Sendeeinheit 20 ein Signal eines Spannungsabfalls
entsprechend der Menge des restlichen Kraftstoffs im Kraftstofftank 10 und nutzt
das Signal als eine Betriebsgröße zum.
Prüfen, ob
Verdampfungs-Gas ausströmt.
Das ECU 30 führt die
Funktion des Umwandelns von Information in den Prüfergebnissen
in ein Pulsbreiten-Kontrollsignal aus und sendet das Pulsbreiten-Kontrollsignal
zu einem Kraftstoffanzeiger 40.
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Dann empfängt der Kraftstoffanzeiger 40 das Pulsbreiten-Kontrollsignal vom
ECU 30 oder das Signal des Spannungsabfalls direkt von
der Pegel-Sendeeinheit 20 und zeigt die Menge des restlichen Kraftstoffs
im Kraftstofftank 10 grafisch oder unter Verwenden eines
Zeigers an.
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Der Zusammenhang zwischen den obigen Komponenten
in Bezug auf den Betrieb wird nachstehend unter Bezugnahme auf 2 beschrieben.
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Als erstes weist das ECU 30 einen Pull-Up-Widerstand 31 auf,
und der Pull-Up-Widerstand 31 und der Pegelwiderstand 21 der
Pegel-Sendeeinheit 20 sind mittels des Kontaktes des bewegbaren
Teils, das mit der Stange 22 gekuppelt ist, in Reihe geschaltet.
Wird im ECU 30 eine 5 V-Konstantspannungs-Energiequelle 32 auf
die Reihenschaltung angewendet, und versorgt sie diese mit Energie, tritt
im Pegelwiderstand 21 ein Wert (VL) eines Spannungsabfalls
entsprechend der Menge des restlichen Kraftstoffs im Kraftstofftank 10 auf.
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Dann misst ein A/D-Wandler 33 im
ECU 30 den Wert des Spannungsabfalls mittels eines Überwachungswiderstands 34 und
sendet ein Pulsbreiten-Steuersignal entsprechend dem Wert des Spannungsabfalls
zum Kraftstoffanzeiger 40, sodass einem Fahrer die Menge
des restlichen Kraftstoffs angezeigt werden kann.
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Indessen ist es, wie in 3 gezeigt, möglich, anstelle
des Pull-Up-Widerstands 31 einen Pull-Down-Widerstand 35 zu
verwenden, der mit den Pegelwiderstand 21 direkt gekoppelt
ist, und den A/D-Wandler 33 mit dem Pull-Down-Widerstand 35 zu
koppeln. Jedoch ist auch in diesem Fall der Zusammenhang in Bezug
auf den Betrieb der gleiche.
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4 und 5 sind Schaltkreisdiagramme,
die andere Beispiele herkömmlicher
Kraftstoffstand-Systeme für
ein Automobil zeigen. Bei diesen Beispielen weist das herkömmliche
Kraftstoffstand-System nur die Pegel-Sendeeinheit 20 und
einen Kraftstoffanzeiger 40 vom Typ eines Mikrocomputers
ohne solch ein ECU 30 auf. Es besteht einen Unterschied
darin, dass der Kraftstoffanzeiger 40 vom Typ eines Mikrocomputers
in 4 einen Mikrocomputer 41 und
einen Pull-Up-Widerstand 42 enthält, wohingegen der Kraftstoffanzeiger 40 vom
Typ eines Mikrocomputers in 5 den
Mikrocomputer 41 und einen Pull-Down-Widerstand 43 aufweist.
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Zusätzlich wurde ein Kraftstoffstand-System benutzt,
das ein Messgerät
vom Kreuzspulentyp oder Bimetalltyp, wie in 6 gezeigt, nutzt. In diesem Fall kann
die Spannung von 12 V einer Batterie im Automobil an den Anzeiger 50 angelegt
werden, oder eine 5 – 12
V-Konstantspannungs-Energiequelle 51 kann separat mit dem
Anzeiger 50 gekoppelt sein. Alternativ kann das ECU 30 parallel
geschaltet sein, um Information bei der Ermittlung der Menge des
restlichen Kraftstoffs bei der Kontrolle des Ausströmens von
verdampftem Gas hin zu nutzen.
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Obwohl, wie vorstehend beschrieben,
verschiedene Typen von Kraftstoffstand-Systemen verwendet wurden,
nutzen all die Kraftstoffstand-Systeme gemeinsam den Kontakt des
bewegbaren Teils und den Pegelwiderstand 21 der Pegel-Sendeeinheit 20.
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Für
einen leitfähigen
Abschnitt des Pegelwiderstands 21 und den Kontakt des bewegbaren
Teils werden hauptsächlich
Metalle verwendet, wie beispielsweise AgCu, AgPd oder AgNi, die
Silber (Ag) enthalten. Zu diesem Zeitpunkt reagieren das Silber (Ag)
und im Kraftstoff enthaltener Schwefel (S) miteinander, und dadurch
werden ebenso Silbersulfid wie auch Silberoxid infolge der Oxidation
in der Luft produziert. Durch derartiges Silbersulfid und Silberoxid
wird ein Kontaktwider stand im Kontakt erzeugt. Daher kann ein Problem
darin bestehen, dass der Kraftstoffanzeiger des Kraftstoffstand-Systems keinen korrekten
Wert darstellen kann..
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Bezüglich der Verfahren des Minimierens solch
eines Kontaktwiderstands gibt es die folgenden Verfahren.
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Erstens ist es möglich, ein Verfahren zu entwerfen,
mittels dessen der Kontakt des bewegbaren Teils und der leitfähige Abschnitt
des Pegelwiderstands aus einem Material hergestellt werden, das nicht
oxidieren oder korrodieren kann. Jedoch ist dies aufgrund von Einschränkungen
in der Material-Technologie und aufgrund hoher Kosten nicht realisierbar.
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Zweitens ist es möglich, ein Verfahren zu entwerfen,
mittels dessen ein oxidierter Bereich mittels Erhöhens des
Kontaktdrucks im Kontakt des bewegbaren Teils während dessen Betriebs abgetragen wird.
Jedoch gibt es eine Einschränkung
in der Lebensdauer des Kontaktes.
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Schließlich ist es möglich, ein
Verfahren zu entwerfen, mittels dessen ein durch den Kontakt fließender elektrischer
Strom erhöht
wird, sodass der erzeugte Kontaktwiderstand aufgrund des erhöhten elektrischen
Stroms beseitigt werden kann.
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Zu diesem Zweck werden die Werte
des Pull-Up- oder des Pull-Down-Widerstands
in einem elektronischen Kontrollmodul und im Kraftstoffanzeiger
verringert, und der Wert des Pegelwiderstands der Pegel-Sendeeinheit
wird ebenfalls verringert. Jedoch sollte, damit der Kraftstoffanzeiger
die Menge des restlichen Kraftstoffs präziser anzeigt, zwischen dem
maximalen und dem minimalen Wert des Pegelwiderstands ein ausreichender
Abstand gegeben sein. Daher gibt es eine Beschränkung bei der Verringerung
des Widerstandswertes.
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Die Erfindung wurde im Lichte betrachtet,
die vorgenannten Nachteile oder Probleme des Standes der Technik
zu beseitigen oder zu lösen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Kraftstoffstand-System
für ein
Automobil zu schaffen, wobei der von Silbersulfid, Silberoxid oder
anderen Fremdmaterialien erzeugte Kontaktwiderstand infolge einer Korrosion
in einem Kontakt einer Pegel-Sendeeinheit beseitigt wird, wodurch
eine falsche Anzeige eines Kraftstoffanzeigers infolge des Kontaktwiderstands im
Kontakt verhindert und einem Fahrer präzisere Information über die
Menge des restlichen Kraftstoffs bereitgestellt wird.
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Gemäß einem Aspekt der Erfindung
ist zum Lösen
dieser Aufgabe ein Kraftstoffstand-System für ein Automobil bereitgestellt,
das eine Pegel-Sendeeinheit, die in einem Kraftstofftank des Automobils
installiert ist, und einen Kraftstoffanzeiger aufweist, welches
Kraftstoffstand-System ferner einen Widerstand aufweist, der innerhalb
des Kraftstoffstand-Systems in oder außerhalb der Pegel-Sendeeinheit
installiert ist, sodass ein durch einen Kontakt der Pegel-Sendeeinheit
fließender
elektrischer Strom erhöht
wird.
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Ausführungsbeispiele der Erfindung
sind in den Figuren dargestellt und werden im Weiteren näher erläutert.
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Es zeigen
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1 eine
Schnittansicht, die schematisch ein herkömmliches Kraftstoffstand-System
für ein
Automobil zeigt;
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2 ein
Schaltkreisdiagramm, das ein erstes Beispiel eines herkömmlichen
Kraftstoffstand-Systems zeigt;
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3 ein
Schaltkreisdiagramm, das ein zweites Beispiel eines herkömmlichen
Kraftstoffstand-Systems zeigt;
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4 ein
Schaltkreisdiagramm, das ein drittes Beispiel eines herkömmlichen
Kraftstoffstand-Systems zeigt;
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5 ein
Schaltkreisdiagramm, das ein viertes Beispiel eines herkömmlichen
Kraftstoffstand-Systems zeigt;
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6 ein
Schaltkreisdiagramm, das ein sechstes Beispiel eines herkömmlichen
Kraftstoffstand-Systems zeigt;
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7 ein
Schaltkreisdiagramm, das ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Kraftstoffstand-Systems
für ein
Automobil zeigt;
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8 ein
Schaltkreisdiagramm, das eine Anordnung zum Verhindern eines entgegengerichteten
elektrischen Stroms im Kraftstoffstand-System von 7 zeigt;
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9 ein
Schaltkreisdiagramm, das ein zweites Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Kraftstoffstand-Systems
für ein
Automobil zeigt;
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10 ein
Schaltkreisdiagramm, das ein drittes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Kraftstoffstand-Systems
für ein
Automobil zeigt;
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11 ein
Schaltkreisdiagramm, das ein viertes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Kraftstoffstand-Systems
für ein
Automobil zeigt;
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12 ein
Schaltkreisdiagramm, das ein fünftes
Ausführungsbeispiel
eines erfindungsgemäßen Kraftstoffstand-Systems
für ein
Automobil zeigt.
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Nachstehend werden Ausführungsbeispiele eines
erfindungsgemäßen Kraftstoffstand-Systems für ein Automobil
ausführlich
unter Bezugnahme auf die beigefügte
Zeichnung beschrieben.
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7 ist
ein Schaltkreisdiagramm, das ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Kraftstoffstand-Systems für ein Automobil zeigt. Das
Kraftstoffstand-System der Erfindung weist eine Pegel-Sendeeinheit 100,
die in einem Kraftstofftank des Automobils installiert ist, einen
Kraftstoffanzeiger 300 und einen Widerstand 120 auf,
der innerhalb des Kraftstoffstand-Systems in oder außerhalb
der Pegel-Sendeeinheit 100 installiert ist, sodass ein
durch einen Kontakt der Pegel-Sendeeinheit 100 fließender elektrischer
Strom erhöht
wird.
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Bei dem in 7 gezeigten ersten Ausführungsbeispiel
weist das Kraftstoffstand-System die Pegel-Sendeeinheit 100,
die im Kraftstofftank installiert ist und einen Pegelwiderstand 110 aufweist,
dessen Widerstandswert aufgrund eines bewegbaren Teils 111 variiert,
das in einem Zustand betrieben wird, in dem es mit einem Schwimmer
gekuppelt ist, und einen Widerstand 120 aufweist, der mit
einer Seite des Pegelwiderstands 110 in Reihe geschaltet
ist, und eine Zündungs-Spannungsquelle
oder eine Konstantspannungs-Energiequelle (Energieversorgungs-Spannungsquelle) 130,
die mit dem Widerstand 120 in Reihe geschaltet ist, und
ein ECU 200 auf, das einen Pull-Up-Widerstand 220, der mit dem Pegelwiderstand 110 der
Pegel-Sendeeinheit 100 und
einer Spannungsquelle 210 in Reihe geschaltet ist, sowie
einen Überwachungswiderstand 230 und einen
A/D-Wandler 240 aufweist, die mit dem Pull-Up-Widerstand 220 gekoppelt
sind, wodurch der Wert des Spannungsabfalls infolge des Pegelwiderstands 110 und
des Pull-Up-Widerstands 220 gemessen
und der gemessene Wert über
den A/D-Wandler 240 zum
Kraftstoffanzeiger 300 gesendet wird.
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Die Konstantspannungs-Energiequelle
gibt im Allgemeinen eine konstante Spannung in einem Bereich von
5 bis 12 V aus.
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Manchmal kann ein Kontaktfehler zwischen dem
Pegelwiderstand 110 und dem Kontakt des bewegbaren Teils 111 auftreten,
der mit dem Pegelwiderstand 110 in Kontakt kommt. In solch
einem Fall kann ein entgegengerichteter elektrischer Strom in Richtung
des ECU 200 aufgrund der Energieversorgungs-Spannungsquelle 130 erzeugt
werden. Daher kann, um den entgegengerichteten elektrischen Strom
zu verhindern, zwischen dem Pegelwiderstand 110 und dem
Pull-Up-Widerstand 220, wenn notwendig, eine Diode 140 angeordnet
sein.
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Ferner kann, wie in 8 gezeigt, der entgegengerichtete elektrische
Strom mittels Anordnens eines Widerstands Rr 150 zwischen
einer Kopplung eines unteren Endes des Pegelwiderstands 110 mit dem
Widerstand 120 und einer mit dem bewegbaren Teil 111 gekoppelten
Masse verhindert werden.
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9 ist
ein Schaltkreisdiagramm, das ein zweites Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Kraftstoffstand-Systems
für ein
Automobil zeigt. Bei diesem Ausführungsbeispiel
wird beim Kraftstoffstand-System ein Pull-Down-Widerstand angewendet.
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Beim zweiten Ausführungsbeispiel weist das Kraftstoffstand-System die Pegel-Sendeeinheit 100, die
im Kraftstofftank installiert ist und den Pegelwiderstand 110,
dessen Widerstandswert aufgrund des bewegbaren Teils 111 variiert,
das in einen Zustand betrieben wird, in dem es mit dem Schwimmer
gekuppelt ist, und den Widerstand 120 aufweist, dessen eine
Seite mit dem Pegelwiderstand 110 in Reihe geschaltet ist,
und dessen andere Seite geerdet ist; und das ECU 200 auf,
das einen Pull-Down-Widerstand 250, dessen eine Seite geerdet
ist, und dessen andere Seite mit dem Pegelwiderstand 110 der
Pegel-Sendeeinheit 100 in Reihe geschaltet ist, die Spannungsquelle 210,
die mit dem bewegbaren Teil 111 in Reihe geschaltet ist,
sowie den Überwachungswiderstand 230 und
den A/D-Wandler 240 aufweist, die mit dem Pull-Down-Widerstand 250 gekoppelt
sind, wodurch der Wert des Spannungsabfalls infolge des Pegelwiderstands 110 und
des Pull-Down-Widerstands 250 gemessen
und der gemessene Wert über
den A/D-Wandler 240 zum
Kraftstoffanzeiger 300 gesendet wird.
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Indessen wird beim dritten und vierten
Ausführungsbeispiel
der Erfindung, gezeigt in 10 und 11, das technische Wesen
der Erfindung auf einen Kraftstoffanzeiger angewendet, der einen
Mikrocomputer nutzt.
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D.h. obwohl die Pegel-Sendeeinheit 100 beim
dritten Ausführungsbeispiel
die gleiche wie beim ersten Ausführungsbeispiel
ist, unterscheidet sich das Kraftstoffstand-System dieses Ausführungsbeispiels
von dem des ersten Ausführungsbeispiels darin,
dass es anstelle des ECU den Kraftstoffanzeiger 300 aufweist,
der einen Pull-Up-Widerstand 320, der mit dem Pegelwiderstand 110 der
Pegel-Sendeeinheit 100 und mit seiner Spannungsquelle 310 gekoppelt
ist, und einen Überwachungs-Widerstand 330 und
einen Mikrocomputer 340 aufweist, die mit dem Pull-Up-Widerstand 320 gekoppelt
sind, wobei der Mikrocomputer 340 den Wert des Spannungsabfalls
infolge des Pegelwiderstands 110 und des Pull-Up-Widerstands 320 misst
und einen Nutzer über
den Wert informiert.
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Gleichfalls kann beim dritten Ausführungsbeispiel,
um einen entgegengerichteten elektrischen Strom zu verhindern, der
von einem Kontaktfehler resultiert, der manchmal zwischen dem Pegelwiderstand 110 und
dem Kontakt des bewegbaren Teils 111 auftreten kann, das
mit dem Pegelwiderstand 110 in Kontakt kommt, zwischen
dem Pegelwiderstand 110 und dem Pull-Up-Widerstand 320 die
Diode 140 angeordnet sein, oder der Widerstand Rr 150 kann zwischen der Kopplung
des unteren Endes des Pegelwiderstands 110 mit dem Widerstand 120 und der
mit dem bewegbaren Teil 111 gekoppelten Masse in der gleichen
Weise wie beim ersten Ausführungsbeispiel
angeordnet sein (10 zeigt
einen Zustand, in dem die Diode 140 angeordnet ist).
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Obwohl die Pegel-Sendeeinheit 100 beim vierten
Ausführungsbeispiel
die gleiche ist wie beim zweiten Ausführungsbeispiel, weist das Kraftstoffstand-System
dieses Ausführungsbeispiels
zusätzlich
zu dieser Pegel-Sendeeinheit 110 ferner den Kraftstoffanzeiger 300 auf,
der einen Pull-Down-Widerstand 350, dessen eine Seite geerdet
ist, und dessen andere Seite mit dem Pegelwiderstand 110 der Pegel-Sendeeinheit 100 in
Reihe geschaltet ist, die Spannungsquelle 310, die mit
dem bewegbaren Teil 111 in Reihe geschaltet ist, sowie
den Überwachungswiderstand 330 und
den Mikrocomputer 340 aufweist, die mit dem Pull-Down-Widerstand 350 gekoppelt
sind, wodurch der wert des Spannungsabfalls infolge des Pegelwiderstands 110 und
des Pull-Down-Widerstands 350 gemessen und der Nutzer über den
Wert informiert wird.
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12 ist
ein Schaltkreisdiagramm, das ein fünftes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Kraftstoffstand-Systems
für ein
Automobil zeigt. Die Pegel-Sendeeinheit 100 bei diesem
Ausführungsbeispiel
misst den Wert des Spannungsabfalls infolge des Pegelwiderstands 110 in
der gleichen Weise wie beim ersten und dritten Ausführungsbeispiel,
ist allerdings mit einem Kreuzspulen-Messgerät (cross coil gauge) oder Bimetall-Messgerät (bimetal
gauge) 370 gekoppelt, das mit einer 12 V-Spannungsquelle 360 versehen
ist. Das ECU 400 kann mit der Pegel-Sendeeinheit 100 parallel
geschaltet sein, um, wenn notwendig, Verdampfungs-Gas zu kontrollieren.
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Bei dem ersten bis dritten und fünften Ausführungsbeispiel
wird eine 5 V-Konstantspannungs-Energiequelle als die Spannungsquelle
verwendet, und eine 12 V-Zündungs-Spannungsquelle oder
eine 5 – 12
V-Konstantspannungs-Energiequelle wird als die Spannungsquelle (Energieversorgungs-Spannungsquelle)
genutzt, die auf den Widerstand 120 angewendet wird.
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Nachstehend werden der Betrieb und
die Wirkungen der Erfindung unter Bezugnahme auf die 7 bis 12 beschrieben.
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Die Beschreibung wird durchgeführt, indem auf
den Betrieb des ersten, in 7 gezeigten
Ausführungsbeispiels
fokussiert wird. Die Spannungsquelle 210 des ECU 200 wird
zunächst
auf den Schaltkreis angewendet, in dem der Pull-Up-Widerstand 220 mit
dem Pegelwiderstand 110 der Pegel-Sendeeinheit 100 in
Reihe geschaltet ist. Dann tritt ein Spannungsabfall entsprechend
der Menge des restlichen Kraftstoffs im Pegelwiderstand 110 auf.
Dieser ist der gleiche wie beim Stand der Technik.
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Ein elektrischer Strom I
L1,
der durch den Kontakt des bewegbaren Teils
111 durch den
Schaltkreis fließt,
wird aus:
berechnet, wobei R
E ein Widerstandswert des Pull-Up-Widerstands
220 des
ECU
200 ist, und R
L1 ist ein Widerstandswert des
Pegelwiderstands
110 entsprechend der Menge des restlichen
Kraftstoffs im Kraftstofftank.
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Zu diesem Zeitpunkt wird ein fließender elektrischer
Strom I
A, der im Rahmen der Erfindung aufgrund
des Widerstands
120 erhöht
ist, aus:
berechnet, wobei R
A ein Widerstandswert des Widerstands
120 ist,
und R
L2 ist ein Wert, der mittels Subtrahierens
von R
L1 vom Gesamtwiderstandswert des Pegelwiderstands
110 erlangt
wird.
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Wie oben gemäß der Erfindung beschrieben, ist
zu verstehen, dass der elektrische Kontaktstrom, der durch den Kontakt
des bewegbaren Teils 111 und einen Kontaktabschnitt des
Pegelwiderstands 110 fließt, um IA erhöht ist,
und daher fließt
ein elektrischer Gesamtstrom von IA + IL. Die erhöhte Amplitude des fließenden elektrischen
Stroms kann in Abhängigkeit
von der Einstellung des Wertes von RA sehr weit
eingestellt werden. Daher ist es möglich, einen fließenden elektrischen
Strom mit einer ausreichenden Amplitude zu gewährleisten, der in der Lage
ist, die Erzeugung eines Kontaktwiderstands im Kontakt zu verhindern.
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D.h. beim Schaltkreis des herkömmlichen Kraftstoffstand-Systems ist ein fließender elektrischer
Strom an einer, einer Leer-Position (wo die Menge des restlichen
Kraftstoffs minimal ist) oder an einer Voll-Position (wo die Menge
des restlichen Kraftstoffs maximal ist) in Bezug auf die andere
Position zwangsläufig
kleiner. Jedoch kann gemäß der Erfindung
ein fließender
geringerer elektrischer Strom an der Position, an der der fließende elektrische
Strom beim herkömmlichen
Kraftstoffstand-System im Verhältnis
kleiner war, größer werden
als der im Verhältnis
starke elektrische Strom beim herkömmlichen Kraftstoffstand-System.
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Ferner können, wie oben beschrieben, manchmal
Kontaktfehler zwischen dem Pegelwiderstand 110 und dem
Kontakt des bewegbaren Teils 111 auftreten, das mit dem
Pegelwiderstand 110 in Kontakt kommt. In solch einem Fall
kann aufgrund der Energieversorgungs-Spannungsquelle 130 ein entgegengerichteter
elektrischer Strom in Richtung des ECU 200 erzeugt werden.
Daher ist zwischen dem Pegelwiderstand und dem Pull-Up-Widerstand die
Diode 140 angeordnet, sodass der entgegengerichtete elektrische
Strom, der von der Energieversorgungs-Spannungsquelle 130 durch
den Widerstand 120 und den Pegelwiderstand 110 zum
ECU 200 fließen
kann, verhindert werden kann.
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Indessen werden in dem Fall, in dem
der Widerstand Rr 150 zwischen
der Kopplung des unteren Endes des Pegelwiderstands 110 mit
dem Widerstand 120 und der mit dem bewegbaren Teil 111 gekoppelten
Masse angeordnet ist, Teilspannungen an den Widerstand 120 und
den Widerstand 150 angelegt. Daher wird, selbst wenn Kontaktfehler
auftreten, an das ECU 200 eine höhere Spannung angelegt. Demgemäß wird der
entgegengerichtete elektrische Strom verhindert.
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Im Allgemeinen kann, wenn der Widerstandswert
des Widerstands Rr kleiner als der des Widerstands 120 ist,
der Widerstand Rr solch eine Funktion erfüllen.
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Das zweite Ausführungsbeispiel ist ein Ausführungsbeispiel,
bei dem der Pull-Down-Widerstand im ECU enthalten ist und der Widerstand
120 vorgesehen
ist. Bei diesem Ausführungsbeispiel
wird die Amplitude des fließenden
elektrischen Stroms I
A aus:
berechnet.
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Das dritte Ausführungsbeispiel ist ein Ausführungsbeispiel
bei dem der Widerstand
120 zum Kraftstoffstand-System hinzugefügt ist,
das den Kraftstoffanzeiger aufweist, der den Pull-Up-Widerstand
und den Mikrocomputer aufweist. In diesem Fall ist zu verstehen,
dass die Amplitude des fließenden
elektrischen Stroms I
A beträgt, was das gleiche ist wie
beim ersten Ausführungsbeispiel.
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Ferner ist das vierte Ausführungsbeispiel, gezeigt
in
11, ein Ausführungsbeispiel,
bei dem der Widerstand
120 dem Kraftstoffstand-System hinzugefügt ist,
das den Kraftstoffanzeiger aufweist, der den Pull-Down-Widerstand
und den Mikrocomputer aufweist. In diesem Fall beträgt die Amplitude
des fließenden
elektrischen Stroms I
A was das gleiche ist wie beim
zweiten Ausführungsbeispiel.
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Schließlich ist das fünfte Ausführungsbeispiel,
gezeigt in
12, ein Ausführungsbeispiel,
bei dem das Kreuzspulen-Messgerät angewendet
wird. Das Messgerät
vom Bimetalltyp kann anstelle des Kreuzspulen-Messgerätes verwendet
werden. In diesem Fall wird die Amplitude des fließenden elektrischen
Stroms aus
berechnet.
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Gemäß dem Kraftstoffstand-System
für ein Automobil
wird der Kontaktwiderstand, der aus Silbersulfid, Silberoxid oder
anderen Fremdmaterialien resultiert, die infolge einer Korrosion
im Kontakt der Pegel-Sendeeinheit erzeugt werden, eliminiert, wodurch
eine falsche Anzeige des Kraftstoffanzeigers infolge des Kontaktwiderstands
im Kontakt verhindert und ein Fahrer mit Information über die
Menge des restlichen Kraftstoffs präziser informiert wird.