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DE4117629A1 - Phospatidylserine - Google Patents

Phospatidylserine

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Publication number
DE4117629A1
DE4117629A1 DE19914117629 DE4117629A DE4117629A1 DE 4117629 A1 DE4117629 A1 DE 4117629A1 DE 19914117629 DE19914117629 DE 19914117629 DE 4117629 A DE4117629 A DE 4117629A DE 4117629 A1 DE4117629 A1 DE 4117629A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
disease
loss
treatment
serine
depression
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19914117629
Other languages
English (en)
Inventor
Hansjoerg Prof Dr Eibl
Joachim Dr Bormann
Wolfgang Dr Schatton
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Max Planck Gesellschaft zur Foerderung der Wissenschaften eV
Original Assignee
Max Planck Gesellschaft zur Foerderung der Wissenschaften eV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Max Planck Gesellschaft zur Foerderung der Wissenschaften eV filed Critical Max Planck Gesellschaft zur Foerderung der Wissenschaften eV
Priority to DE19914117629 priority Critical patent/DE4117629A1/de
Publication of DE4117629A1 publication Critical patent/DE4117629A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K31/00Medicinal preparations containing organic active ingredients
    • A61K31/66Phosphorus compounds
    • A61K31/683Diesters of a phosphorus acid with two hydroxy compounds, e.g. phosphatidylinositols
    • A61K31/685Diesters of a phosphorus acid with two hydroxy compounds, e.g. phosphatidylinositols one of the hydroxy compounds having nitrogen atoms, e.g. phosphatidylserine, lecithin
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07FACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F9/00Compounds containing elements of Groups 5 or 15 of the Periodic Table
    • C07F9/02Phosphorus compounds
    • C07F9/06Phosphorus compounds without P—C bonds
    • C07F9/08Esters of oxyacids of phosphorus
    • C07F9/09Esters of phosphoric acids
    • C07F9/10Phosphatides, e.g. lecithin

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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft die Verwendung von che­ misch definierten 1,2-substituierten Phosphatidylserinen zur Herstellung eines Arzneimittels.
Symmetrisch substituierte Phosphatidylserine sind an sich bekannt. So ist z. B. Dioleoylphosphatidylserin ein Gegenstand des europäischen Patents 00 99 068 sowie der PCT/DE83/0123 bzw. der Veröffentlichung P. Wooley und H. Eibl, Chem.Physics Lipids 47 (1988), 55-62.
Die aus den oben genannten Dokumenten bekannten chemisch definierten Verbindungen werden bislang als pharmazeutische Hilfsstoffe bei der Herstellung von Liposomen, die ein Arz­ neimittel wie z. B. Muramyldipeptid tragen, zur Behandlung von Tumorerkrankungen eingesetzt (vgl. H. Eibl, C. Unger, Phos­ pholipide als Antitumormittel: Möglichkeiten einer selektiven Therapie, in: Die Zellmembran als Angriffspunkt der Tumorthe­ rapie, Aktuelle Onkologie 34, herausgegeben von Unger et al., W. Zuckschwerdt Verlag, München).
Eine natürliche, aus Gehirnen von Tieren isolierte Phospholi­ pidzusammensetzung, die ein Gemisch von mehreren unterschied­ lichen, chemisch nicht näher definierten Phosphatidylserinen und Phosphatidylethanolaminen in einem spezifizierten Ver­ hältnis enthält, wird bereits zur Behandlung von Störungen des zentralen Nervensystems (ZNS) eingesetzt (US-PS 45 95 680). Die Wirkungsweise der Phospholipidzusammensetzung wird auf eine Beeinflussung von gealterten Membranen des zentralen Nervensystems zurückgeführt, in dem entweder die Freisetzung von Transmittersubstanzen erleichtert oder die Signalübertragung gefördert wird (Chang, H.W., Br.J.Pharma­ col. 93 (1988), 647-653 und Clinical Trials Journal, Band 24 (1987), Nr. 1). Dadurch werden u. a. die bei reduzierter Hirn­ leistung pathologisch veränderten Dopamin- bzw. Acetylcholin- Transmittersysteme positiv beeinflußt.
Die Patentanmeldung WO87/05 024 offenbart pharmazeutische Zusammensetzungen, die Glycerophosphoryl-O-serin als aktiven Bestandteil enthalten und auf den Metabolismus des Gehirns und auf die neuronale Transmission wirken. Glycerophosphoryl- O-serin ist im Körper die Vorstufe der Phosphatidylserine.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung war es, einen erfolgver­ sprechenden Weg zur Therapie von Erkrankungen zu finden, bei denen es zum Auftreten depressiver Symptome und zu Störungen von Hirnleistungs- und Gedächtnisfunktionen kommt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch die Verwen­ dung eines chemisch definierten 1,2-substituierten Phosphati­ dylserins der allgemeinen Formel (I)
worin R1 und R2 gleich oder verschieden sind und je einen gesättigten oder ungesättigten, verzweigten oder geradketti­ gen Kohlenwasserstoffrest mit 8 bis 24 C-Atomen darstellen, oder eines pharmazeutisch verträglichen Salzes davon zur Herstellung eines Arzneimittels für die Therapie von Erkran­ kungen, bei denen es zu Depressionen oder/und zu Störungen von Hirnleistungsfunktionen, insbesondere zu Nachlassen oder Verlust von Gedächtnisfunktionen kommt.
Der Begriff "chemisch definiert" im Sinne der vorliegenden Erfindung soll Gemische von Phosphatidylserinen ausschließen, wie sie aus dem Gehirn von Tieren isoliert werden. Die chemi­ sche Synthese von symmetrischen oder unsymmetrischen Phospha­ tidylserinen ist bekannt, siehe z. B. Eibl und Woolley, Chem. Physics Lipids 41 (1986) 53-63; Eibl und Woolley, Chem.Phy­ sics Lipids 47 (1988), 47-53; Wolley und Eibl, Chem.Physics Lipids 47 (1988), 55-62 und Eibl und Woolley, Chem.Physics Lipids 47 (1988), 63-68.
In der Formel (I) sind die Reste -OCO-R₁ und -OCO-R₂ beispielsweise Capryl-, Caprin-, Laurin-, Myristin-, Palmitin-, Stearin-, Öl-, Linol-, cis-11-Eicosen-, Eruca- oder Nervonsäurereste.
Die Reste R1 und R2 in der allgemeinen Formel (I) können gleich oder verschieden sein. Besonders bevorzugt sind jedoch solche Verbindungen, bei denen die Reste R1 und R2 gleich sind, d. h. symmetrisch substituierte Phosphatidylserine. Bevorzugt sind in diesem Sinne auch Verbindungen, bei denen R1 und R2 zwar nicht gleich, aber gleichartig sind, d. h. einer Klasse von Kohlenwasserstoffresten (entweder den gesät­ tigten oder den ungesättigten Kohlenwasserstoffen) angehören. Darunter sind wiederum solche Verbindungen bevorzugt, bei denen R1 und R2 einfach oder mehrfach ungesättigte, geradket­ tige Kohlenwasserstoffreste sind. Besonders bevorzugt ist, wenn R1 oder/und R2 Ölsäurereste sind. Am meisten bevorzugt sind pharmazeutische Zusammensetzungen, die synthetisches und im wesentlichen reines Natrium-1,2-dioleylphosphatidyl-(S)­ serin enthalten.
Aus dem Stand der Technik ist bekannt, daß die Verwendung von Phosphatidylserin-Gemischen, wie sie aus Gehirnextrakten von Tieren gewonnen werden (US-Patent 45 95 680), oder von syn­ thetischen Vorstufen von Phosphatidylserinen, z. B. Glycero­ phosphoryl-O-serin (WO 87 05 024) in bestimmten Tiermodellen einen steigernden Effekt auf die Hirnleistung, das Gedächtnis oder die räumliche Orientierung ausüben. Deshalb werden na­ türliche, aus Gehirnen von Tieren isolierte Phosphatidylse­ rin-Gemische bereits vereinzelt klinisch eingesetzt. Ihre Wirkungsweise wird auf eine Beeinflussung von gealterten Membranen des ZNS zurückgeführt, so daß entweder die Freiset­ zung von Transmittersubstanzen erleichtert oder die Signal­ übertragung gefördert wird. Insbesondere werden die bei reduzierter Hirnleistung pathologisch veränderten Dopamin- bzw. Acetylcholin-Transmittersysteme positiv beeinflußt.
Gemäß vorliegender Erfindung wurde jetzt überraschenderweise festgestellt, daß chemisch definierte, symmetrisch 1,2-sub­ stituierte Phosphatidylserine der allgemeinen Formel (I), insbesondere Dioleylphosphatidylserin, in Tiermodellen, die zur Entwicklung von Hirnleistungs-fördernden und antidepres­ siv wirksamen Substanzen dienen, eine Verbesserung von Hirn­ leistungs- und Gedächtnisfunktionen sowie eine antidepressive Wirkung zeigen, die den bisher bekannten Phosphatidylserin- Extrakten oder dem Glycerophosphoryl-O-serin deutlich überle­ gen sind.
Hierbei soll angemerkt werden, daß ein antidepressives Wirk­ profil bei einem Mittel des Standes der Technik, d. h. den Hirnextrakten oder dem Glycerophosphoserin, experimentell nicht faßbar ist. Bei den erfindungsgemäßen chemisch defi­ nierten, symmetrisch 1,2-substituierten Phosphatidylserinen der allgemeinen Formel (I) läßt sich hingegen eine antide­ pressive Wirkung statistisch signifikant nachweisen.
Die Ergebnisse der Tierversuche lassen erwarten, daß die erfindungsgemäße Verwendung von chemisch definierten, symme­ trisch 1,2-substituierten Phosphatidylserinen der allgemeinen Formel (I) zur Therapie von Erkrankungen geeignet ist, bei denen es zu einem Verlust von Hirnleistungs- und Gedächtnis­ funktionen kommt, z. B. im Verlauf von pathologischen Alte­ rungsprozessen wie etwa Morbus Parkinson, Morbus Alzheimer, dem Hirnorganischen Psychosyndrom (Organic Brain Syndrom), der AIDS-Demenz, depressiven Pseudodemenzen, dementiellen Syndromen, Delirien als akuten organischen Hirnsyndromen, Intoxikationen, Entzugssyndromen oder cytopathischen Einflüs­ sen.
Demgemäß betrifft die vorliegende Erfindung auch ein Arznei­ mittel für die Therapie von Erkrankungen, bei denen es zu Depressionen oder/und Störungen von Hirnleistungsfunktionen, insbesondere zu Nachlassen oder Verlust von Gedächtnisfunk­ tionen kommt, welches dadurch gekennzeichnet ist, daß es als Wirkstoff ein oder mehrere chemisch definierte, symmetrische 1,2-substituierte Phosphatidylserine der allgemeinen Formel (I)
worin R1 und R2 gleich oder verschieden sind und je einen gesättigten oder ungesättigten, verzweigten oder geradketti­ gen Kohlenwasserstoffrest mit 8 bis 24 C-Atomen darstellen, oder ein pharmazeutisch verträgliches Salz davon, gegebenen­ falls zusammen mit pharmazeutisch üblichen Träger-, Hilfs-, Füll- und Verdünnungsmitteln enthält. Vorzugsweise sind R1 und R2 gleich oder gleichartig. Weiterhin ist bevorzugt, wenn R1 und R2 einfach oder mehrfach ungesättigte, geradkettige Kohlenwasserstoffe darstellen.
Beispiele für erfindungsgemäße Arzneimittel sind solche, die synthetisches, im wesentlichen reines Natrium-1,2-dioleoyl­ phosphatidyl-(S)-serin oder Natrium-1,2-dipalmitoyl-phospha­ tidyl-(S)-serin als Wirkstoff enthalten.
Die Verbindungen der Formel (I) werden vorzugsweise in Dosie­ rungen von 0,01 bis 100 mg/kg Körpergewicht/Tag angewendet. Geeignete Darreichungsformen sind z. B. Kombinationen der aktiven Substanz mit gebräuchlichen pharmazeutischen Träger-, Hilfs-, Füll- und Verdünnungsmitteln in Form von Tabletten, überzogenen Tabletten, Dragees, Suppositorien, halbfesten Formulierungen, Liposomen, Emulsionen, sterilen Lösungen oder Suspensionen für die Injektion. Pharmazeutisch verwendbare Träger sind z. B. Lactose, Saccharose, Sorbit, Talkum, Sterin­ säure, Magnesiumstearat, Lipide, Gummi arabicum, Maisstärke oder Cellulose, in Kombination mit Lösungsmitteln wie Wasser, Polyethylenglycol etc.
Die erfindungsgemäßen Arzneimittel enthalten eine zur Thera­ pie von Erkrankungen, bei denen es zu Depressionen oder/und Störungen von Hirnleistungs- und Gedächtnisfunktionen kommt, ausreichende Wirkstoffmenge, gegebenenfalls zusammen mit pharmazeutisch üblichen Träger-, Hilfs-, Füll- und Verdün­ nungsmitteln. Beispielsweise enthalten derartige Arzneimittel 0,01 bis 98 Gew.-% an mindestens einem erfindungsgemäßen Wirkstoff zusammen mit mindestens einem pharmazeutischen Trägermittel.
Das Verfahren zur Behandlung von Erkrankungen, bei denen es zu Depressionen oder/und einem Verlust von Hirnleistung- und Gedächtnisfunktionen kommt, umfaßt die Verabreichung einer therapeutisch wirksamen Menge an aktiver Substanz an einem Patienten, der dieser Behandlung bedarf.
Die Dosierung des erfindungsgemäßen Arzneimittels hängt in erster Linie von der spezifischen Verabreichungsform und vom Zweck der Therapie ab. Die Größe der Einzeldosen sowie das Verabreichungsschema können am besten anhand einer indivi­ duellen Beurteilung des jeweiligen Krankheitsfalles durch den Arzt bestimmt werden, wobei das Alter, das Gewicht und der Zustand des Empfängers, der Verabreichungsweg und die Art und Schwere der Krankheit berücksichtigt werden müssen. Vorzugs­ weise beträgt die Tagesdosis 1 bis 20 mg/kg Körpergewicht.
Die Dauer der Behandlung richtet sich nach Art und Schwere der Erkrankung. Sie wird sich im allgemeinen über mehrere Wochen, beispielsweise 4 bis 8 Wochen erstrecken. Wenn das Mittel in Form einer Dosiereinheit vorliegt, enthält diese vorzugsweise 10 bis 500 mg der erfindungsgemäß zur Anwendung kommenden Verbindung.
Die erfindungsgemäßen Arzneimittel können oral oder parente­ ral verabreicht werden. Die orale Verabreichung kann in fe­ ster Form, z. B. als Tabletten, Pastillen, Kapseln, Pulver oder in flüssiger Form, z. B. als wäßrige oder ölige Suspen­ sionen, Emulsionen, liposomale Zubereitungen, Sirup, Elixier, Lösung oder mit Flüssigkeit gefüllte Kapseln erfolgen. Bevor­ zugte orale Mittel liegen in der Form von Tabletten oder Kap­ seln vor und können übliche Träger wie etwa Bindemittel (z. B. Sirup, Akazia, Gelatine, Sorbit, Tragant oder Polyvinyl­ pyrrolidon), Füllstoffe (z. B. Lactose, Zucker, Maisstärke, Kartoffelstärke, Calciumphosphat, Sorbit oder Glycin), Gleit­ mittel (z. B. Magnesiumstearat, Talk, Polyethylenglykol oder Siliciumoxid), Disintegrationsmittel (z. B. Stärke) und Netz­ mittel (z. B. Natriumlaurylsulfat) enthalten.
Mittel zur parenteralen Verabreichung liegen im allgemeinen in Form einer Lösung oder Suspension der erfindungsgemäß zur Anwendung kommenden Verbindung zusammen mit üblichen pharma­ zeutischen Trägern vor, beispielsweise in Form einer wäßrigen Lösung für intravenöse Injektion, einer liposomalen Zuberei­ tung oder einer öligen Suspension für die intramuskuläre Injektion. Zur parenteralen Verabreichung geeignete Mittel erhält man, indem man 0,1 bis 10 Gew.-% des erfindungsgemäßen Wirkstoffs in Wasser oder einen Träger, der aus einem alipha­ tischen Polyalkohol, wie Glycerin, Propylenglycol oder Poly­ ethylenglykol oder einer Mischung davon besteht, löst. Die Polyethylenglycole bestehen aus einer Mischung nicht-flüchti­ ger, gewöhnlich flüssiger Polyethylenglycole, die sowohl in Wasser als auch in organischen Flüssigkeiten löslich sind. Die Molekulargewichte von geeigneten Polyethylenlycolen lie­ gen dabei vorzugsweise in einem Bereich, der von 200 bis 1500 reicht.
Pharmazeutische Mittel zur rektalen Verabreichung liegen in Form von Suppositorien vor, wobei die erfindungsgemäß verwen­ deten Verbindungen in einer geeigneten Suppositoriengrundla­ ge, wie z. B. Kakaobutter, gehärteten Fetten, Polywachsen oder Polyethylenglycolen in einer Menge von günstigerweise 1 bis 10 Gew.-% enthalten sind.
Die Herstellung der erfindungsgemäßen Arzneimittel erfolgt anhand üblicher Verfahren, beispielsweise durch Tablettieren, Einverleiben der erfindungsgemäß zur Anwendung kommenden Verbindungen in eine Suppositoriengrundlage, Sterilfiltration und Abfüllen in Ampullen oder Tropfflaschen einer Lösung der erfindungsgemäß zur Anwendung kommmenden Verbindungen in Injektionswasser zusammen mit üblichen Zusätzen, wie Natrium­ chlorid, Natriumhydrogenphosphat, Dinatrium-EDTA, Benzylalko­ hol oder Natriumhydroxyd zur Einstellung des pH-Werts.
Die nachfolgenden Beispiele dienen zur Erläuterung der Erfin­ dung.
Beispiel 1 Pharmakologisch-toxikologisches Verhaltensprofil an Mäusen
Versuchsdurchführung:
Alle Substanzen werden in Standarddosierungen 4, 12, 36, 108 und 324 mg/kg geprüft. Die höchste Dosierung (324 mg/kg) wird in 1 % Methylcellulose +1% Tween 80 gelöst oder suspen­ diert. Daraus werden die niedrigeren Dosierungen durch Ver­ dünnung erhalten. Als Versuchstiere werden weibliche NMRI-Mäuse (Züchter: Charles River Wiga) im Gewicht von 18 bis 25 g und 5 Tiere pro Dosierung, d. h. insgesamt 25 Tiere verwen­ det. Das Applikationsvolumen beträgt 10 ml/kg und die Appli­ kationsart ist intraperitoneal. Die 5 Tiere der niedrigsten Dosierung werden zuerst appliziert; danach, im Ablauf von 10 min wird die nächst höhere Dosierung appliziert usw.
Untersuchungsparameter:
Lokomotorik und explorative Aktivität wurden nach S. Irwin (Psychopharmacologica 13, 222-257 (1968)) im open-field-Käfig ermittelt. Aus den Score-Werten wurden ED50-Werte nach Litchfield und Wilcoxon (J.T. Litchfield und F. Wilcoxon, J.Pharmacol.Exp.Ther. 96, (1949), 99-113)) berechnet.
Die Beurteilung der 5 Tiere einer Dosis erfolgt 40 min. p.A.
Untersuchte Substanzen:
Es werden die erfindungsgemäßen, chemisch definierten Phos­ phatidylserine (PS) 1,2-Dioleoyl-PS und 1,2-Dipalmitoyl-PS mit Lecithin und einem natürlichen, aus Tiergehirnen gewonne­ nen Phosphatidylserin-Extrakt gemäß US-PS 45 95 680 vergli­ chen.
Ergebnisse
Es ist ersichtlich, daß nur 1,2-Dioleoyl-PS als einzige app­ lizierten Testsubstanzen mit einem Scorewert von 16,2 die Lokomotorik und explorative Aktivität von Mäusen sehr deut­ lich beeinflußt. Dabei sind die festgestellten Unterschiede zu den übrigen Substanzen auf dem 0,05% Niveau statistisch signifikant. Es wurde auch gefunden, daß Dipalmitoyl-PS als 1,2-symmetrisch mit gesättigten Fettsäuren substituiertes synthetisches PS, eine qualitativ und quantitativ mit dem PS-Extrakt aus Tierhirnen vergleichbare Wirkung besitzt.
Beispiel 2 Telemetrische Ableitungen elektroencephalographischer Wirkun­ gen an frei beweglichen Ratten
Versuchsdurchführung:
Die Versuche wurden durchgeführt wie von Dimpfel et al. (Neu­ ropsychobiology 18 (1987), 212-218)) beschrieben. Die Tiere erhielten die Versuchssubstanzen in einem Volumen von 1 ml/kg Körpergewicht intraperitoneal appliziert.
Die Dosis betrug jeweils 50 µmol/kg. Kontrolltiere erhielten physiologische Kochsalzlösung.
EEG-Spektren werden 15 Minuten vor und bis 50 Minuten nach Substanzapplikation registriert.
Untersuchungsparameter:
Substanzeffekte wurden als prozentuale Änderung der spektra­ len Leistungsdichte der EEG-Spektren im α-Band (7,5-9 Hz) des Frontalen Cortex bezogen auf die Werte vor Substanzappli­ kation ermittelt (multivariater F-Test).
Untersuchte Substanzen:
Neben den in Beispiel 1 verwendeten Substanzen wurde zusätz­ lich noch Glycerophosphoryl-0-Serin (GPS-Ca2+) gemäß WO87/05024 untersucht.
Ergebnisse
Diese Untersuchungsreihe zeigt, daß nach einer Behandlung der Ratten mit äquimolaren Dosen der Prüfsubstanzen nur 1,2- Dioleoyl-PS einen als vigilanzsteigernde Wirkung zu beurtei­ lenden signifikanten Effekt aufweist (vgl. W. Dimpfel et al., supra). 1,2-Dipalmitoyl-PS ist qualitativ und quantitativ dem natürlichen, chemisch nicht definierten PS-Extrakt vergleich­ bar.
Beispiel 3 Antagonismus der Reserpin-Hypothermie bei der Maus (Antide­ pressiva Test)
Versuchsdurchführung:
Hypothermie wurde bei Mäusen durch subkutane Applikation von 2,5 mg/kg Reserpin erzeugt. Nach 18 Stunden wurden die Test­ substanzen in einem Volumen von 10 ml/kg intraperitoneal appliziert. Die Dosis betrug 50 µmol/kg Körpergewicht. An­ schließend wurde über einen Zeitraum von zwei Stunden die rektale Körpertemperatur registriert. Die Versuchs- und Kon­ trollgruppen umfaßten jeweils 10 Tiere.
Untersuchungsparameter:
Anstieg der rektalen Körpertemperatur der Versuchstiere im Vergleich zur Kontrolle (physiologische Kochsalzlösung).
Ergebnisse
Temperatur-Differenz (°C)
Es ist ersichtlich, daß 1,2-Dioleoyl-PS im Gegensatz zu GPS-Ca2+ in äquimolarer Konzentration die Körpertemperatur von Mäusen etwa im gleichen Maße wie das Standard-Antidepressivum Desipramin beeinflußt. Die Unterschiede sind auf dem 0,05 % Niveau statistisch signifikant.
Beispiel 4 Verschiedene Verabreichungsformen des erfindungsgemäßen Arzneimittels
Beispiel 4a
Tablettenformulierung
Wirkstoff|10 mg
Lactose 18 mg
Kartoffelstärke 38 mg
Gelatine 2 mg
Talkum 2 mg
Magnesiumstearat 0,1 mg
Beispiel 4b
Tablettenformulierung
Wirkstoff|50 mg
Kartoffelstärke 45 mg
Polyvinylpyrrolidon 5 mg
Die Tabletten können mit einer gefärbten Zuckerschicht oder Drageehülle überzogen werden.
Die Drageehülle kann bestehen aus:
Zucker|65,0 mg
Talcum 39,0 mg
Calciumcarbonat 13,0 mg
Gummiarabicum 6,5 mg
Maisstärke 3,7 mg
Schellack 1,1 mg
Polyethylenglykol 6000 0,2 mg
Magnesia usta 1,3 mg
Farbstoff 0,2 mg
130,0 mg
Gesamtdragee-Gewicht bei 50 mg Kern=180 mg
Beispiel 4c
Kapselformulierung
Wirkstoff|50 mg
Maisstärke 90 mg
Lactose 50 mg
Talkum 2 mg
Diese Mischung wird in Gelatinekapseln gehüllt.
Beispiel 4d
Flüssige orale Formulierung
Wirkstoff|2 g
Saccharose 250 g
Glucose 300 g
d-Sorbit 150 g
Agar-Agar 0,15 g
Methylparaben 0,5 g
Propylparaben 0,05 g
Geschmackstoff (Orangengeschmack) 10 g
Tartrazin gelb 0,05 g
Gereinigtes Wasser auf 1000 ml
Beispiel 4e
Flüssige orale Formulierung
Wirkstoff|2 g
Tragacanth 7 g
Glycerin 50 g
Saccharose 400 g
Methylparabren 0,5 g
Propylparabren 0,05 g
Geschmackstoff (Geschmack von Schwarzer Johannisbeere) Roter Farbstoff Nr. 2C.E.184 0,02 g
Gereinigtes Wasser auf 1000 ml
Beispiel 4f
Flüssige orale Formulierung
Wirkstoff|5 g
Saccharose 400 g
Tinktur von Bitterorangenschalen 20 g
Tinktur von Süßorangenschalen 15 g
Gereinigtes Wasser auf 1000 ml
Beispiel 4g Injektionslösung
Zur Herstellung einer 0,5%igen Lösung werden 0,5% Wirkstoff und 0,8% Natriumchlorid DAB 9 in bidestilliertem Wasser gelöst. Die Lösung wird durch ein Entkeimungsschichtfilter filtriert, in 2 ml Ampullen abgefüllt und bei 120°C im Auto­ klaven sterilisiert.
Beispiel 4h Infusionslösung
Zur Herstellungn einer 0,01%igen Infusionslösung werden 0,01% Wirkstoff und 5% Laevulose in bidestilliertem Wasser gelöst. Die Lösung wird durch Entkeimungsfilter filtriert, in 500 ml Infusionsflaschen abgefüllt und sterilisiert.
Das Beispiel bezieht sich auf 50 mg Wirkstoff pro Einzeldo­ sis.
Beispiel 5 Synthese von Phosphatidylserin
1) Symmetrische Phosphatidylserine
1. Phosphorylierung:
1,2-Dibenzylglycerin wird in Tetrahydrofuran (THF) gelöst (0,1 Mol in 100 ml THF). Die Lösung wird tropfenweise und unter Rühren zu einer Mischung aus Phosphoroxychlorid (0,12 Mol) und Triethylamin (0,18 Mol) in THF (100 ml) in einem Eis/Wasser-Bad so zugegeben, daß die Temperatur 15°C nicht überschreitet. Die Phosphorylierung ist unmittelbar nach dem Eintropfen abgeschlossen, wie ein dünnschichtchromatographi­ scher Test zeigt.
2. Phosphorylierung:
Das so erhaltene Phosphorsäuredichlorid von 1,2-Dibenzylgly­ cerin wird nun mit einem weiteren Alkohl, N-BOC-Serin-tert.- Butylester (0,15 Mol), Triethylamin (0,20 Mol) in THF (200 ml) tropfenweise bei 25 bis 30°C versetzt. Die Reaktion ist nach etwa 3 Stunden abgeschlossen (Dünnschichtchromatogra­ phie). Das erhaltene 1,2-Dibenzyl-sn-Glycero-3-Phosphorsäure- N-BOC-Serin-tert.-Butylester-Monochlorid wird 3 Stunden nach Zusatz von H2O (100 ml) gerührt und dadurch hydrolysiert. Man versetzt mit CHCl3 (500 ml), H2O (800 ml) und CH3OH (800 ml), schüttelt und trennt die untere Chloroformphase ab. Man ex­ trahiert nochmals mit 300 ml CHCl3 und engt die vereinigten Chloroformphasen am Rotationsverdampfer ein. Der Rückstand wird in CHCl3/CH3CH/H2O 65/35/5 (ml) aufgenommen und über eine kurze Säule von 200 g Kieselgel gegeben. Fraktionen, die Produkt enthalten, werden gesammelt, mit 10 g Pd/C-Katalysa­ tor versetzt und so lange in einer Wasserstoffatmosphäre geschüttelt, bis die H2-Aufnahme beendet ist. Man entfernt das Lösungsmittel am Rotationsverdampfer zum Schluß mit Toluol, bis keine Wasserabscheidung mehr stattfindet und nimmt das zurückbleibende Öl in Dimethylformamid (400 ml) auf.
Acylierung:
Das Produkt, sn-Glycero-3-Phospho-N-BOC-Serin-tert.-Butyl­ ester in DMF (400 ml) wird bei 25°C gerührt und tropfenweise mit einer Lösung aus Acylchlorid (0,12 Mol), Triethylamin (0,15 Mol,) und 4-Dimethylaminopyridin (0,02 Mol) in THF (400 ml) versetzt. Die Acylierung ist nach etwa 5 Stunden abge­ schlossen. Das Reaktionsgemisch wird mit CHCl3 (500 ml), Wasser (800 ml) und Methanol (800 ml) versetzt, geschüttelt und nach Phasenseparation wird die untere CHCl3-Phase abge­ trennt. Es wird mit CHCl3 (300 ml) nachextrahiert, und die vereinigten Chloroformphasen werden im Vakuum vom Lösungsmit­ tel befreit.
Abspaltung der Schutzgruppen:
Geschütztes Phosphatidylserin (0,1 Mol) wird in 1 l CH2Cl2 gelöst, mit 1 l Trifluoressigsäure versetzt und auf 10°C gekühlt. Unter Rühren versetzt man mit 500 ml 70 %iger Per­ chlorsäure. Nach 30 Minuten bei 10°C wird die Lösung mit 4 l H2O, 2 l CHCl3 und 4 l CH3OH in der genannten Reihenfolge versetzt. Nach Phasenseparation wird die untere Phase mit 2 l 0,5 M Natriumcarbonat geschüttelt, mit 2 l CH3OH versetzt, nochmals geschüttelt und nach Phasenseparation die untere Phase abgetrennt. Man entfernt das Lösungsmittel in der unte­ ren Phase im Vakuum und versetzt den Rückstand mit 2 l CHCl3/CH3OH 1 : 2 (ml). Die Kristalle werden abgesaugt und mit obiger Mischung gewaschen.
Strukturen von Produkten, die unter Verwendung entsprechender Acylchloride hergestellt werden:
1,2-Dilauroyl-sn-G-3-PS
C₁₂
1,2-Dimyristoyl-sn-G-3-PS C₁₄
1,2-Dipalmitoyl-sn-G-3-PS C₁₆
1,2-Distearoyl-sn-G-3-PS C₁₈
1,2-Dioleoyl-sn-G-3-PS C18 : 1 (cis)
1,2-Dilinoleoyl-sn-G-3-PS C18 : 2 (cis)
Auf entsprechende Weise wurden gemischtkettige Phosphatidylserine hergestellt. Als Ausgangsprodukt wurde 1-Myristoyl-2- Benzyl-sn-Glycerin, 1-Palmitoyl-2-Benzyl-sn-Glycerin oder 1- Stearoyl-2-Benzyl-sn-Glycerin verwendet. Diese Substanzen wurden wie für 1,2-Dibenzyl-sn-Glycerin beschrieben in den dortigen Syntheseweg eingesetzt. Folgende Verbindungen wurden erhalten:
1-Myristoyl-2-Oleoyl-sn-Glycero-3-Phosphoserin
1-Myristoyl-2-Linoleoyl-sn-G-3-PS
1-Palmitoyl-2-Oleoyl-sn-G-3-PS
1-Palmitoyl-2-Linoleoyl-sn-G-3-PS
1-Stearoyl-2-Oleoyl-sn-G-3-PS
1-Stearoyl-2-Linoleoyl-sn-G-3-PS

Claims (12)

1. Verwendung eines chemisch definierten 1,2-substituierten Phosphatidylserins der allgemeinen Formel (I) worin R1 und R2 gleich oder verschieden sind und je einen gesättigten oder ungesättigten, verzweigten oder geradkettigen Kohlenwasserstoffrest mit 8 bis 24 C-Ato­ men darstellen, oder eines pharmazeutisch verträglichen Salzes davon zur Herstellung eines Arzneimittels für die Therapie von Erkrankungen, bei denen es zu Depressionen oder/und zu Störungen von Hirnleistungsfunktionen, ins­ besondere zu Nachlassen oder Verlust von Gedächtnisfunk­ tionen kommt.
2. Verwendung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß R1 und R2 gleich sind.
3. Verwendung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß -OCO-R₁ und -OCO-R₂ jeweils aus der Gruppe, bestehend aus Capryl-, Caprin-, Laurin-, Myristin-, Palmitin-, Stearin-, Öl-, Linol-, cis-11-Eicosen-, Eruca- oder Nervonsäureresten ausgewählt sind.
4. Verwendung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß R1 und R2 einfach oder mehrfach ungesättigte, gerad­ kettige Kohlenwasserstoffreste darstellen.
5. Verwendung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß R1 oder/und R2 Ölsäurereste sind.
6. Verwendung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung der allgemeinen Formel (I) Natrium- 1,2-dioleoyl-phosphatidyl-(S)-serin ist.
7. Arzneimittel für die Therapie von Erkrankungen, bei denen es zu Depressionen oder/und Störungen von Hirnlei­ stungsfunktionen, insbesondere zu Nachlassen oder Ver­ lust von Gedächtnisfunktionen kommt, dadurch gekennzeichnet, daß es als Wirkstoff ein oder mehrere chemisch definier­ te 1,2-substituierte Phosphatidylserine der allgemeinen Formel (I) worin R1 und R2 gleich oder verschieden sind und je einen gesättigten oder ungesättigten, verzweigten oder geradkettigen Kohlenwasserstoffrest mit 8 bis 24 C-Ato­ men darstellen, oder ein pharmazeutisch verträgliches Salz davon, gegebenenfalls zusammen mit pharmazeutisch üblichen Träger-, Hilfs-, Füll- und Verdünnungsmitteln enthält.
8. Arzneimittel nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß R1 und R2 gleich sind.
9. Arzneimittel nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß R1 und R2 einfach oder mehrfach ungesättigte, gerad­ kettige Kohlenwasserstoffe darstellen.
10. Arzneimittel nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß es als Wirkstoff Natrium-1,2-dioleoyl-phosphatidyl- (S)-serin enthält.
11. Arzneimittel nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß es als Wirkstoff Natrium-1,2-dipalmitoyl-phosphati­ dyl-(S)-serin enthält.
12. Arzneimittel nach einem der Ansprüche 7 bis 11 für die Therapie von Morbus Parkinson, Morbus Alzheimer, dem Hirnorganischen Psychosyndrom, der AIDS-Demenz, depres­ siven Pseudodemenzen, dementiellen Syndromen, Delirien, Intoxikationen, Entzugssyndromen oder/und cytopathischen Einflüssen.
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