DE4114934A1 - Fluessigkeitspegelsensor - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Flüssigkeitspegelsensor
und insbesondere auf einen Sensor, der für das leichte
Messen von Pegeländerungen einer Lösung als Meßobjekt geeignet
ist, welche einen Elektrolyt enthält.
Zum Messen einer gespeicherten oder strömenden Flüssigkeitsmenge
wurde bisher eine Vielfalt von Sensoren zum Erfassen
des Flüssigkeitspegels entwickelt. Derartige Sensoren sind
typischerweise zum optischen oder magnetischen Ermitteln der
Lage eines Schwimmkörpers auf der Flüssigkeitsoberfläche
ausgelegt. Diese herkömmlichen Flüssigkeitspegelsensoren
können den Flüssigkeitspegel unabhängig von der Art der
Flüssigkeit, aber nicht mit hoher Genauigkeit erfassen und
müssen beträchtlich groß bemessen sein.
Falls die zu messende Flüssigkeit ein Elektrolyt ist, kann
statt des Schwimmkörper-Sensors ein Sensor eingesetzt werden,
bei dem die elektrische Leitfähigkeit der Lösung genutzt
wird. Zu solchen Elektrolyten zählen diejenigen, die
bei verschiedenerlei chemischen Prozessen benutzt werden.
Ferner kann der Sensor dieser Art auch zum Messen einer
Probenmenge von Körperflüssigkeiten wie Urin verwendet
werden, die eine gewisse elektrische Leitfähigkeit haben.
Die Fig. 7 und 8 zeigen als Beispiel einen Flüssigkeitspegelsensor
zum Messen der Oberflächenhöhe eines Elektrolyten
gemäß der Beschreibung in der US-Patentanmeldung Seriennr.
5 37 174 "Device for measuring displacement" und der US-
Patentanmeldung Seriennr. 6 26 616 "Body fluid excretion
measurement apparatus for medical application", gemäß denen
in einen Behälter 10 ein Flüssigkeitspegelsensor 20 zum
Messen einer Probenmenge von Körperflüssigkeit eines Patienten
eingesetzt ist. Der Sensor 20 ist derart gestaltet, daß
auf ein isolierendes Substrat 22 aus Kunststoff oder dergleichen
durch Aufdrucken, Aufdampfen oder dergleichen zwei
Widerstandsfilme 24a und 24b vertikal parallel zueinander
aufgebracht sind. Bei dem dargestellten Beispiel sind diese
Widerstandsfilme 24a und 24b z. B. Kohlewiderstände, die auf
das isolierende Substrat 22 aufgedruckt sind. Durch Siebdruck-Bedampfung
ist auf die Widerstandsfilme 24a und 24b in
deren Längsrichtung eine Vielzahl von Elektroden 26a-1, . . .,
26a-n und 26b-1, . . ., 26b-m abgelagert. Diese Elektroden 26
sind beispielsweise dünne Silberfilme und derart angeordnet,
daß die Elektroden auf dem Widerstandsfilm 24a gegenüber
denjenigen auf dem Widerstandsfilm 24b versetzt sind. Bei
diesem Beispiel sind die Elektroden 26a-1 und und 26b-1 an den
oberen Enden der Widerstandsfilme 24 jeweils einstückig mit
Elektroden 28a bzw. 28b ausgebildet und über Außenanschlüsse
30a bzw. 30b an eine Pegelmeßschaltung angeschlossen. Andererseits
ist an den unteren Enden eine gemeinsame Elektrode
31 in Kontakt mit beiden Widerstandsfilmen 24a und 24b
ausgebildet.
Wenn die zu messende Flüssigkeit gemäß der Darstellung durch
einen Pfeil 100 in den Behälter 10 eingefüllt wird, ändert
sich entsprechend der eingegebenen Menge ein Flüssigkeitspegel
200, wobei die auf die Widerstandsfilme 24a und 24b
aufgebrachten Elektroden 26 nacheinander leitend verbunden
werden. Das heißt, mit steigendem Flüssigkeitspegel nimmt aufeinanderfolgend
der Widerstandswert zwischen den Elektroden 28a
und 28b bzw. den Außenanschlüssen 30a und 30b ab, wodurch
ziemlich leicht der Flüssigkeitspegel gemessen werden kann.
Fig. 9 zeigt eine Äquivalenzschaltung des vorstehend beschriebenen
Flüssigkeitspegelsensors. Dem Sensor werden für
die Messung aus einer Wechselspannungsquelle 32 Wechselspannungssignale
zugeführt, die von dem Sensor als Meßsignale
über einen Impedanzwandler 34 an einen Signalprozessor 36
für das elektronische Verarbeiten der Flüssigkeitspegeldaten
ausgegeben werden, welche danach in einer Rechen/Anzeigeeinheit
38 angezeigt werden.
Mit steigendem Flüssigkeitspegel werden die linken und die
rechten Elektroden 36 nacheinander und intermittierend
leitend. Bei diesem Beispiel sind die Oberflächen der Elektroden
26 mit Ausnahme ihres eigentlichen Elektrodenbereichs
mit einer wasserabstoßenden Schicht überdeckt, um sie gegenüber
einer Befeuchtung infolge der Oberflächenspannung der
Flüssigkeit zu schützen, wenn sie oberhalb des Flüssigkeitspegels
200 liegen. Das heißt, normalerweise werden das isolierende
Substrat 22, der Widerstandsfilm 24 und die Elektroden
leicht benäßt. Infolgedessen werden bei dem Schütteln oder
Spritzen an der Flüssigkeitsoberfläche die Elektroden 26
oberhalb des Flüssigkeitsspiegels manchmal auf unerwünschte
Weise leitend verbunden, wodurch Meßfehler entstehen.
Die wasserabstoßende Schicht soll derartige Mängel verhindern.
Gemäß der Darstellung durch gestrichelte Linien ist
eine wasserabstoßende Schicht 40 auf die Elektroden 26
derart aufgebracht, daß nur deren Mittelteil zu der Flüssigkeit
hin freiliegt. Infolgedessen wird an der wasserabstoßenden
Schicht 40 die Flüssigkeit nahezu vollständig abgestoßen,
so daß sie unabhängig von einem Schütteln oder
Spritzen an der Flüssigkeitsoberfläche die Elektroden nicht
leitend verbindet, wodurch irgendwelche Meßfehler vermieden
werden.
Bei dem Flüssigkeitspegelsensor 20 dieser Art wird der
Ausgangswiderstandswert ein Ausgangssignal, das sich entsprechend
dem Flüssigkeitspegel durch das aufeinanderfolgende
leitende Verbinden der Elektroden in Stufen ändert. Die
erwünschte Meßauflösung kann daher dadurch erzielt werden,
daß die Abständen zwischen den Elektroden geeignet gewählt
werden.
Bei diesem Flüssigkeitspegelsensor trat jedoch folgender
Mangel auf: Die Meßflüsigkeit zieht in die zum Bestimmen
des Ausgangswiderstands dienenden Widerstandsfilme ein und
verursacht Änderungen des Widerstandswerts, die einen beträchtlichen
Meßfehler ergeben. Insbesondere ist es im Falle
eines Kohlewiderstands oder dergleichen mit hoher Wasserabsorptionsfähigkeit
nach einmaliger Benutzung unmöglich, den
ursprünglichen Widerstandswert desselben beizubehalten.
Das heißt, der Sensor ist nicht wiederverwendbar. Ferner wird
manchmal der Widerstandsfilm schon bei dem ersten Einsatz
naß, wodurch Meßfehler verursacht werden.
An dem vorstehend beschriebenen Sensor ist der Widerstandsfilm
24 mit der wasserabstoßenden Schicht 40 überdeckt. Die
üblicherweise für die wasserabstoßende Schicht verwendeten
Silicon-Beschichtungsmaterialien sind jedoch nicht ausreichend
wasserdicht, so daß der Widerstandsfilm die Flüssigkeit
durch die wasserabstoßende Schicht 40 hindurch absorbiert.
Insbesondere dann, wenn der Flüssigkeitspegelsensor dieser
Art zum Messen an einer Flüssigkeit eingesetzt wird, deren
Spiegel sich über eine lange Zeitdauer allmählich ändert,
absorbiert der Widerstandsfilm die Flüssigkeit durch den
darin eingetauchten Bereich hindurch, wodurch Meßfehler
verursacht werden.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Flüssigkeitspegelsensor
zu schaffen, der mit Sicherheit frei von
Meßfehlern ist, die durch Flüssigkeitsabsorption des Widerstandsfilms
verursacht werden.
Zur Lösung der Aufgabe wird erfindungsgemäß die freiliegende
Fläche des Widerstandsfilms mit einem wasserdichten Film
überzogen.
Da erfindungsgemäß der Widerstandsfilm aus Kohlenstoff oder
dergleichen durch die wasserdichte Schicht durch Abdichtung
geschützt ist, ist jede Möglichkeit von Meßfehlern ausgeschaltet,
die infolge einer durch die Wasserabsorption des
Widerstandsfilms verursachten Änderung des Widerstandswerts
hervorgerufen werden könnten.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen
unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert.
Fig. 1 ist eine teilweise vergrößerte schematische
Ansicht, die den erfindungsgemäßen Flüssigkeitspegelsensor
gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel zeigt.
Fig. 2 ist eine Ansicht eines Schnitts entlang
einer Linie II-II in Fig. 1.
Fig. 3 ist eine teilweise vergrößerte schematische
Ansicht, die den erfindungsgemäßen Flüssigkeitspegelsensor
gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel zeigt.
Fig. 4 ist eine Ansicht eines Schnitts entlang
einer Linie IV-IV in Fig. 3.
Fig. 5 ist eine teilweise vergrößerte schematische
Ansicht, die den erfindungsgemäßen Flüssigkeitspegelsensor
gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel zeigt.
Fig. 6 ist eine Ansicht eines Schnitts entlang
einer Linie VI-VI in Fig. 5.
Fig. 7 ist eine schematische Ansicht eines
Flüssigkeitspegelsensors.
Fig. 8 ist eine Ansicht eines Schnitts entlang
einer Linie VIII-VIII in Fig. 7.
Fig. 9 ist ein Äquivalenzschaltbild des
Widerstands-Flüssigkeitspegelsensors nach Fig. 7.
Fig. 10 ist eine grafische Darstellung der
Kennlinie eines Flüssigkeitspegelsensors mit periodisch
beabstandeten Elektroden.
Die Fig. 1 und 2 zeigen ein erstes Ausführungsbeispiel des
Flüssigkeitspegelsensors. Auf gleiche Weise wie bei dem
vorangehend beschriebenen Sensor wird die zu messende Flüssigkeit,
die eine elektrolytische Substanz enthält, z. B.
Körperflüssigkeit wie Urin in einen Behälter eingefüllt oder
durch einen Behälter hindurchgeleitet, welcher in im wesentlichen
senkrechter Richtung ein Paar von Widerstandsfilmen
für das elektrische Messen des Flüssigkeitspegels unter
Nutzung der Leitfähigkeit zwischen Elektroden enthält, die
in regelmäßigen Abständen angeordnet sind.
Auf ein isolierendes Substrat 50 in Form eines dünnen Kunststoffilms
oder dergleichen mit einer Dicke von 80 bis 100 µm
sind parallel zueinander zwei Widerstandsfilme 52a und 52b
als Kohlenwiderstände oder dergleichen mit einer Dicke von
30 bis 50 µm aufgebracht. Bei diesem Ausführungsbeispiel
sind die Widerstandsfilme 52 auf dem isolierenden Substrat
50 durch Siebdruck oder Aufdampfen ausgebildet. Das isolierende
Substrat 50 selbst ist ein Dünnfilm aus Kunststoff vom
Siliciumtyp mit wasserabstoßenden Eigenschaften, wie ein
Polyethylen-Dünnfilm. Daher wird gemäß der nachfolgenden
ausführlichen Beschreibung die Flüssigkeit von dem isolierenden
Substrat 50 außer an dem eigentlichen Elektrodenbereich
abgestoßen, wodurch auf zuverlässige Weise Meßfehler
verhindert werden, die durch befeuchtete Widerstandsschichten
verursacht werden.
Bei dem Sensor gemäß diesem Ausführungsbeispiel ist in
regelmäßigen Abständen in Längsrichtung der beiden Widerstandsfilme
52 eine Vielzahl von Elektroden 54a-1 bis 54a-n
und 54b-1 bis 54b-m angeordnet. Das Auflösungsvermögen bei
der Flüssigkeitspegelmessung hängt von den Abständen zwischen
den Elektroden ab, die bei diesem Ausführungsbeispiel
auf weniger als 1 mm festgelegt sind, obgleich sie in Fig. 1
zur Verdeutlichung vergrößert dargestellt sind.
Die obersten Elektroden 54a-1 und 54b-1 werden über daran
angeschlossene Zuleitungselektroden 56a und 56b mit einer
externen Schaltung verbunden. An dem unteren Ende bildet
eine Elektrode 58 eine leitende Verbindung der Widerstandsfilme
52a und 52b. Ein wesentliches Merkmal des Sensors
gemäß diesem Ausführungsbeispiel besteht darin, daß die
Widerstandsfilme 52a und 52b durch einen wasserdichten Film
60 abgedeckt sind. Daher sind erfindungsgemäß die Widerstandsfilme
52 durch den wasserdichten Film 60 auch bei
eingetauchtem Zustand gegen Flüssigkeitsabsorption geschützt,
so daß ihr Widerstandswert konstant gehalten ist.
Bei diesem Ausführungsbeispiel hat anders als bei dem eingangs
beschriebenen Sensor jede der an den Widerstandsfilmen
52 angebrachten Elektroden 54 einen sich von dem Widerstandsfilm
52 nach außen hin erstreckenden Ausläufer für das
Herstellen der elektrischen Verbindung zwischen den Elektroden
54a und 54b. Gemäß Fig. 1 steht der Armteil bzw. Ausläufer
62 der Elektrode 54a-1 nach links vor. In der Zeichnung
sind zwar die Bezugszeichen weggelassen, jedoch haben die
anderen Elektroden auf gleiche Weise ihre Ausläufer, die an
den Elektroden 54a nach links vorstehen, während sie an den
Elektroden 54b nach rechts vorstehen.
Mittels dieser Ausläufer 62 können die Widerstandsfilme 52a
und 52b durch die Flüssigkeit hindurch auf zuverlässige
Weise über die Ausläufer 62 auch dann leitend verbunden
werden, wenn die Widerstandsfilme 52 vollständig durch den
wasserdichten Film 60 abgedeckt sind.
Auf diese Weise werden erfindungsgemäß die Widerstandsfilme
52 gänzlich durch den wasserdichten Film 60 aus Kunststoff
vom Polyethylentyp abgedeckt, um dadurch Meßfehler zu verhindern,
die auf durch Flüssigkeitsabsorption verursachte
Änderungen des Widerstandswerts zurückzuführen sind, und
damit die wiederholte Verwendung des gleichen Flüssigkeitspegelsensors
sicherzustellen.
Bei dem Ausführungsbeispiel sind die Ausläufer 62 für die
leitende Verbindung mit der Flüssigkeit durch Siebdruck oder
Aufdampfen direkt auf das isolierende Substrat 50 mit den
wasserabstoßenden Eigenschaften aufgebracht. Infolgedessen
ist bei der angestrebten Messung unter Nutzung der stufenweisen
und linearen Änderungen der Widerstandswerte der
Widerstandsfilme der nicht mit der Flüssigkeit in Berührung
stehende Ausläufer 62 gegen Befeuchtung durch die Flüssigkeit
geschützt.
Die Fig. 3 und 4 zeigen den erfindungsgemäßen Flüssigkeitspegelsensor
gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel.
Ein wesentliches Merkmal bei diesem Ausführungsbeispiel
besteht darin, daß das isolierende Substrat 50 eine gewöhnliche
Platte mit geringer Wasserabstoßfähigkeit wie eine
Platte aus Phenolharz ist und daß nach dem aufeinanderfolgenden
Aufschichten der Widerstandsfilme 52, der Elektroden
54 und des wasserdichten Films 60 auf das Substrat eine
wasserabstoßende Schicht 64, beispielsweise aus Beschichtungsmaterial
vom Siliciumtyp oder dergleichen, gemäß der
Darstellung durch eine strichpunktierte Linie aufgebracht
ist. In der wasserabstoßenden Schicht 64 sind natürlich
Fenster 64a zum Freilegen der Ausläufer 62 für den Kontakt
mit der Flüssigkeit ausgebildet. Infolgedessen wird von der
wasserabstoßenden Schicht 64 auf zuverlässige Weise das
Wasser zwischen den Elektroden und auch an dem wasserdichten
Film 60 abgestoßen.
Die Fig. 5 und 6 zeigen den erfindungsgemäßen Flüssigkeitspegelsensor
gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel.
Ein wesentliches Merkmal bei diesem Ausführungsbeispiel
besteht darin, daß zwischen den Elektroden 54 jeweils eine
wasserabstoßende Schicht 66 angebracht ist, um durch das
Abstoßen des Wassers die Elektroden 54 voneinander zu trennen.
Bei dem dritten Ausführungsbeispiel kann, obgleich die
gesamte Wasserabstoßwirkung nicht so hoch ist wie bei dem
zweiten Ausführungsbeispiel, eine hervorragende Wasserabstoßwirkung
durch die abstoßenden Trennschichten zwischen
den Elektroden erreicht werden, welche leicht miteinander in
leitende Verbindung kommen könnten, was Meßfehler verursachen
würde. Ferner wirkt bei dem dritten Ausführungsbeispiel
der wasserdichte Film 60 auf die gleiche Weise wie bei den
vorangehend beschriebenen Ausführungsbeispielen.
Gemäß der vorstehenden Beschreibung können die durch eine
Flüssigkeitsabsorption verursachten Meßfehler auf zuverlässige
Weise erfindungsgemäß dadurch vermieden werden, daß die
das Wasser stark absorbierenden Widerstandsfilme mit der
wasserdichten Schicht überdeckt werden, so daß dadurch ein
genauer und dauerhafter Flüssigkeitspegelsensor erzielt
wird.
Da ferner die Widerstandsfilme keine Flüssigkeit absorbieren,
kann der Flüssigkeitspegelsensor wiederholt benutzt
werden, eine durch absorbierten Elektrolyt verursachte
Korrosion verhindert werden und die Lebensdauer des Flüssigkeitspegelsensors
beträchtlich verlängert werden.
Ein Flüssigkeitspegelsensor für das Messen des Spiegels
einer elektrolytischen Flüssigkeit hat zwei auf einem isolierenden
Substrat gebildete Widerstandsfilme und eine
Vielzahl von auf den Widerstandsfilmen in Längsrichtung in
Abständen angebrachten Elektroden. Die Widerstandsfilme
werden in der Längsrichtung senkrecht in die elektrolytische
Flüssigkeit eingetaucht. Der Flüssigkeitsspiegel wird aus
der Veränderung des Widerstandswerts der Widerstandsfilme
ermittelt, die durch das paarweise Kurzschließen der Elektroden
in dem Elektrolyt verursacht ist. Die freiliegende
Fläche des Widerstandsfilms ist mit einem feuchtigkeitsbeständigen
Film abgedeckt. Infolgedessen ist auf zuverlässige
Weise verhindert, daß durch eine Befeuchtung eine unerwünschte
Änderung des Widerstandswerts des Widerstandsfilms
hervorgerufen wird.
Claims (8)
- . Flüssigkeitspegelsensor für das Messen des Spiegels einer Flüssigkeit, die eine elektrolytische Substanz enthält, wobei der Widerstandswert zwischen Zuleitungselektroden bei dem Anlegen einer Spannung von dem Pegel der Flüssigkeit abhängig ist, mit einem isolierenden Substrat, zwei an dem Substrat in einem vorbestimmten Zwischenabstand parallel zueinander angeordneten Widerstandsfilmen, einer Vielzahl von in Längsrichtung der Widerstandsfilme in periodischen Abständen angebrachten Meßelektroden und den jeweils an einem Ende der Widerstandsfilme angebrachten Zuleitungselektroden, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Meßelektroden (54) einen Ausläufer (62) aufweist, der sich von dem Widerstandsfilm (52) weg nach außen erstreckt, und daß die freiliegende Fläche der Widerstandsfilme durch einen wasserdichten Film (60) abgedeckt ist.
- 2. Flüssigkeitspegelsensor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausläufer (62) der Meßelektroden (54) zum Teil aus dem wasserdichten Film (60) herausstehen.
- 3. Flüssigkeitspegelsensor nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausläufer (62) auf der Oberfläche des isolierenden Substrats (50) in horizontalen Richtung von den Widerstandsfilmen (52) weg herausstehen.
- 4. Flüssigkeitspegelsensor nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Meßelektroden (54) wasserabstoßende Schichten (66) gebildet sind.
- 5. Flüssigkeitspegelsensor nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch eine wasserabstoßende Schicht (64), die zumindest die Meßelektroden (54) mit Ausnahme von bestimmten Teilen (64a) der Ausläufer (62) abdeckt.
- 6. Flüssigkeitspegelsensor nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die wasserabstoßende Schicht (64) jeweils Fenster (64a) zum Freilegen der Ausleger (62) zum Kontakt mit der Flüssigkeit hat.
- 7. Flüssigkeitspegelsensor nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das isolierende Substrat (50) aus einem Kunststoff des Polyethylen-Typs besteht.
- 8. Flüssigkeitspegelsensor nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeit eine Körperflüssigkeit wie Urin ist.
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