DE4114232C2 - Haltemittel für Dichtungen in Muffenverbindungen für Rohre oder Profile - Google Patents
Haltemittel für Dichtungen in Muffenverbindungen für Rohre oder ProfileInfo
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Description
Die Erfindung betrifft gattungsgemäße Haltemittel nach dem
Oberbegriff von Anspruch 1.
Aus Umweltschutzgründen werden große Anforderungen an die
Dichtigkeit von Muffenstößen bzw. Verbindungen bei Rohren
oder Profilen, insbesondere bei der Abdichtung von Stahl
betonvortriebsrohren, gestellt. Obgleich es bereits
geeignete und allgemein anerkannte Mittel zur äußeren
Abdichtung z. B. bei Vortriebsrohren mittels
Stahlmanschette und Rollring gibt, ist bisher noch keine
allgemein anerkannte Innenabdichtung im Muffenbereich
bekannt geworden.
Aus dem Artikel "Beispiele für im Durchpreßverfahren
eingebaute große Leitungen aus Stahlbeton- und
Spannbetonrohren" von D. Lenz und H.J. Möller, in Beton-
und Stahlbetonbau, Heft 8, Berlin, August 1970, Seiten 183
bis 193, ist es bekannt, bei Muffenverbindungen für Rohre
und Profile zusätzlich zu einer Abdichtung im Außenbereich
eine innenliegende Zweitdichtung vorzusehen.
In der DE-OS 31 42 177 ist ein Betonrohr mit einer
polymeren inneren Auskleidung beschrieben, wobei die
Auskleidung zum Rohrende hin jeweils verdickt ausgeführt
ist, so daß sich in der Rohrstirnfläche durch die
Auskleidung eine Dichtfläche bildet, die mit einer
gleichartigen Dichtfläche des benachbarten Rohrs einen
Dichtstreifen einschließt.
Aus der AT-PS 2 04 589 ist es bekannt, für Dichtungen in
den Fugen beim Tunnelbau durch Rohrvortrieb mit
dickwandigen Rohrschüssen Dichtungseinlagen vorzusehen,
die innen und außen durch Stahlringe gehalten werden.
Dabei ist es nachteilig, daß diese Halteringe beim
Zusammenfügen der Rohre zusätzlich eingelegt werden
müssen. Darüber hinaus können bei den bekannten
Haltemitteln durch deren geringe Flexibilität beim Rohr-
oder Profilvortrieb Beschädigungen an den Rohren bzw.
Haltemitteln auftreten, die deren Wirkung beeinträchtigen
können.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die
bekannten Haltemittel dahingehend weiterzubilden, daß
diese leicht zu handhaben sind, gegen Beschädigung beim
Rohrvortrieb wenig anfällig sind und dauerhaft eine
sichere Halterung einer Dichtung im Muffenspalt
gewährleisten.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch ein
gattungsgemäßes Haltemittel mit den im Kennzeichen von
Anspruch 1 aufgeführten Merkmalen gelöst.
Die erfindungsgemäße Lösung stellt in einfacher Weise eine
wirkungsvolle Innenabdichtung im Muffenbereich von Rohren
oder Profilen zur Verfügung. Dabei besteht ein
wesentlicher Vorteil der erfindungsgemäßen
Muffenverbindung in ihrer Robustheit und Unempfindlichkeit
auch gegenüber Muffenspaltveränderungen während des
Vortriebs der Rohre oder Profile.
Die Fixierung auf oder in den Innenflächen der Rohre oder
Profile ist insbesondere aus fertigungstechnischen Gründen
vorteilhaft, da auf diese Weise die erfindungsgemäßen
Haltemittel auch noch nachträglich angebracht werden
können. Durch das Vorsehen eines Spaltes in der
Innenmanschette kann verhindert werden, daß die an den
gegenüberliegenden Rohrenden angebrachten Haltemittel beim
Rohr- oder Profilvortrieb gegeneinanderstoßen oder
beschädigt werden.
In einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß
sich der Spalt in der Innenmanschette zum Muffenspalt hin
bis auf etwa dessen Breite erweitert. Auf diese Weise wird
eine Art Schrägrinne im Bereich der Innenmanschette
geschaffen, die einen guten Sitz für die oberhalb der
Innenmanschette im Muffenspalt angeordnete Innendichtung
darstellt.
Eine Ausführungsform der Erfindung sieht vor, daß die
Einzelteile der Innenmanschette in die Innenflächen der
Rohre oder Profile eingepaßt sind und im wesentlichen
bündig mit diesen abschließen. Hierdurch wird insbesondere
ein glatter Abfluß innerhalb der Rohre oder Profile
gewährleistet, da die Innenmanschette nicht ins Rohr- oder
Profilinnere vorsteht.
In einer weiteren Ausführungsform ist vorgesehen, daß die
Einzelteile der Innenmanschette fest im Material der Rohre
oder Profile verankert sind. Diese Verankerung kann
beispielsweise über eine Verschraubung mit dem Rohr oder
Profil erfolgt, aber auch, wenn es sich beim Rohr- oder
Profilmaterial um Beton oder dergleichen handelt, durch
Einbetten der Haltemittel oder deren Verankerungen.
Hinsichtlich der Materialausführung der Innenmanschette
insbesondere im Hinblick auf die unterschiedlichen Drücke,
die im Rohr- oder Profilinneren herrschen können
(Schwankungen zwischen 0,5 bis 4,0 bar, je nach
Grundwasserstand oder Innendruck sind beispielsweise bei
Abwasserleitungen üblich), verschiedene Ausführungen im
Hinblick auf das Material.
Für niedrigere Drücke empfiehlt die Erfindung die
Herstellung der Innenmanschette aus Beton, dessen
Festigkeit bedarfsweise durch Zusätze wie übliche
Betonzusätze chemischer Art, Kunststoffe, Kunststoffasern,
Textilfasern oder Stahlfasern verbessert sein kann. Auch
der Einsatz von Polymerbeton ist denkbar. Bei höheren
Drücken besteht die Innenmanschette vorzugsweise aus
Kunststoff, wie beispielsweise PVC, oder Stahl, wie
beispielsweise rostfreiem Edelstahl, Resista-Stahl oder
verzinktem Stahl.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung wird
vorgeschlagen, daß die (Innen-)Dichtung einen elastomeren
und abwasserresistenten Dichtring oder ein entsprechendes
Dichtprofil umfaßt. Hierdurch ist sowohl eine
hinreichende Elastizität im Bereich des Muffenspaltes
während des Vortriebs der Rohre oder Profile als auch eine
genügende Lebensdauer der Dichtung beim bestimmungsgemäßen
Betrieb der Rohr- oder Profilstrecke sichergestellt.
Dabei ist der Dichtring oder das Dichtprofil mit Dicht
und/Haltelippen versehen, insbesondere um seine Position
innerhalb des Muffenspaltes zu fixieren.
Vorteilhafterweise ist vorgesehen, daß der Dichtring oder
das Dichtprofil eine Festigkeit zwischen 10 bis 80 Shore
Härte besitzt und bis zu 70% seines Volumens verpreßbar
ist.
Als eine besondere Ausführungsform wird vorgeschlagen, daß
der Dichtring oder das Dichtprofil Hohlkammern aufweist.
Dies ist insbesondere bei Kurvenvortrieben sinnvoll, da
hier unter Umständen, je nach Radius, ein normales Profil
nicht ausreicht, um den unterschiedlichen Muffenspalt
auszufüllen. Nach beendetem Vortrieb können dann die
Hohlkammerprofile mit entsprechendem Verpreßmaterial und
dem für die geforderte Dichtigkeit entsprechenden Druck
aufgepumpt werden.
Gegenüber den bisher bekannten Haltemitteln gewährleisten
die neuartigen Haltemittel mit Innendichtung einen glatten
Abfluß, sind unempfindlich gegen Beschädigung (auch und
insbesondere beim Vortrieb der Rohre oder Profile) und
extrem langlebig, sind vielseitig einsetzbar (und zwar
unabhängig vom Querschnitt und Material der Rohre oder
Profile), stellen kein Hindernis bei der Reinigung der
Rohre da und sind preisgünstig, weil auf den Bedarfsfall
zugeschnitten.
Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus der
nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles
das anhand der beiliegenden Zeichnung näher erläutert ist.
Dabei zeigt:
die einzige Figur eine Schnittansicht durch
den Muffenbereich einer Betonrohrstrecke mit
dem erfindungsgemäßen Haltemittel.
Im Muffenbereich der zwei aneinanderstoßenden Rohre 10 und
20 sind sowohl die bekannten Mittel zur Außenabdichtung
als auch die erfindungsgemäß vorgeschlagenen Mittel zur
Innenabdichtung nebst einer Möglichkeit des Einbaus einer
Prüfleitung für die Dichtigkeitsprüfung dargestellt. Die
Außenabdichtung erfolgt in bekannter Weise mittels einer
Außenmanschette 30, die an der Außenfläche 11 des (in der
Zeichnung rechts dargestellten) Rohres 10 fixiert, im
konkreten Fall in die Außenfläche 11 bündig mit dieser
abschließend eingepaßt und befestigt ist. Diese
Außenmanschette 30 übergreift gleichzeitig das Spitzende
21 des (in der Zeichnung links dargestellten) Rohres 20.
Zwischen diesem in Stufen konisch zulaufenden Spitzende 21
des Rohres 20 und der Innenfläche der Außenmanschette 30
ist ein gummielastischer Rollring 35 zur Außenabdichtung
angeordnet, während als zusätzliche Abdichtung zwischen
der Außenmanschette 30 und der Außenfläche 11 des Rohres
10 noch eine Quellgummidichtung 36 vorgesehen ist.
Die Innenabdichtung erfolgt über den Dichtring 40, der in
dem dem Rohrinneren zugewandten Ende des Muffenspaltes 15
zwischen den Endflächen 12 und 22 der Rohre 10 bzw. 20
angeordnet ist. Im dargestellten Fall hat der Dichtring
einen im wesentlichen ovalen Durchmesser. Selbst
verständlich sind aber auch runde oder rechteckige
Dichtringe oder -profile zur Innenabdichtung geeignet,
wobei ggf. auch noch Dicht- und Haltelippen vorgesehen
sein können. Der Dichtring 40 besteht dabei vorzugsweise
aus einem elastomeren und abwasserresistenten Material und
besitzt die weiter oben angegebenen elastischen
Eigenschaften. Desweiteren ist die Verwendung eines
Hohlkammerprofils zur Innenabdichtung möglich, wie weiter
oben bereits beschrieben.
Im Muffenbereich ist an der Innenflächen 14 und 24 der
dargestellten Rohre 10 bzw. 20 eine zweiteilige
Innenmanschette 50 befestigt, die ebenfalls wie die
Außenmanschette eingelassen ist und bündig mit den
Innenflächen 14 und 24 abschließt. Die Innenmanschette
besteht aus den beiden Teilen 52 und 54, die jeweils
Vorsprünge 52′ und 54′ aufweisen, die in den Muffenspalt
15 überstehen. Dabei sind diese Vorsprünge 52′ und 54′
(ggf., wie dargestellt, auch unterschiedlich) zum
Muffenspalt 15 hin abgeschrägt, so daß sie an den Kontakt
stellen 52′′ und 54′′ mit den Endflächen 12 und 22 der
Rohre 10 bzw. 20 bündig abschließen. Durch diese spezielle
Ausbildung der Innenmanschette 50 entsteht eine Art Kerbe
mit offenem Boden (Spalt 56 zwischen den Einzelteilen 52
und 54), in der der Dichtring 40, bedingt durch seine
Eigenelastizität, einen festen und sicheren Sitz hat. Die
Einzelteile 52 und 54 der Innenmanschette 50 sind über die
Anker 57 und 58, die im Beton der Rohre 10 und 20 einge
gossen sind, fest in diesem verankert.
Das Material der Innenmanschette ist, wie oben näher be
schrieben, druckabhängig gewählt und kann von Beton bis zu
Kunststoff und Stahl variieren. Auch die Dimensionierung
der Innenmanschette 50 hängt selbstverständlich vom Rohr-
oder Profilmaterial und den in der Rohr- oder
Profilstrecke auftretenden Drücken ab und kann ent
sprechend angepaßt werden.
Das übrige Volumen des Muffenspaltes 15 ist mit
Füllmaterial 38, wie bspw. einem Preßholzring, ausgefüllt,
um beim Vortrieb der Rohrstrecke einen direkten Kontakt
zwischen den Endflächen 12 und 22 der Rohre 10 bzw. 20 zu
verhindern, was bei Lenkbewegungen oder Kurvenvortrieben
zu Beschädigungen führen könnte. Gleichzeitig definiert
das Füllmaterial 38 auch die Breite des Muffenspaltes 15,
die damit auf den jeweiligen Anwendungszweck abgestimmt
werden kann.
Schließlich ist in der Zeichnung noch eine Dichtigkeits
prüfleitung 70 in Form eine Polyethylenrohres erkennbar,
das in den Beton des Rohres 20 eingegossen ist. Dieses
Rohr 70 weist zum einen eine Öffnung 72 zum Rohrinneren
hin auf, zum anderen eine Öffnung 74 in den Muffenspalt 15
hinein, wobei der Einmündungsbereich 16 der
Dichtigkeitsprüfleitung 70 in den Muffenspalt 15 möglichst
(wie auch in der Zeichnung dargestellt) von Füllmaterial
38 freigehalten werden sollte, um in jedem Fall eine
zuverlässige Dichtigkeitsüberprüfung zu gewährleisten.
Bezugszeichenliste
10 Rohr
11 Außenfläche von 10
12 Endfläche von 10
14 Innenfläche von 10
15 Muffenspalt
16 Einmischungsbereich von 70
20 Rohr
21 Spitzende von 20
22 Endfläche von 20
24 Innenfläche von 20
30 Außenmanschette
35 Rollring
36 Quellgummidichtung
38 Füllmaterial
40 Dichtring
50 Innenmanschette
52 Einzelteil von 50
52′ Vorsprung von 52
52′′ Kontaktstelle
54 Einzelteil von 50
54′ Vorsprung von 54
54′′ Kontaktstelle
56 Spalt
57 Anker
58 Anker
70 Dichtigkeitsprüfleitung
72 Öffnung
74 Öffnung
11 Außenfläche von 10
12 Endfläche von 10
14 Innenfläche von 10
15 Muffenspalt
16 Einmischungsbereich von 70
20 Rohr
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22 Endfläche von 20
24 Innenfläche von 20
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35 Rollring
36 Quellgummidichtung
38 Füllmaterial
40 Dichtring
50 Innenmanschette
52 Einzelteil von 50
52′ Vorsprung von 52
52′′ Kontaktstelle
54 Einzelteil von 50
54′ Vorsprung von 54
54′′ Kontaktstelle
56 Spalt
57 Anker
58 Anker
70 Dichtigkeitsprüfleitung
72 Öffnung
74 Öffnung
Claims (13)
1. Haltemittel für eine im Muffenspalt von über eine
Muffenverbindung miteinander verbundenen Rohren oder
Profilen angeordnete (Innen-) Dichtung, das als an der
Rohr- oder Profilinnenseite angeordnete Manschette
ausgebildet ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Manschette (50) als mindestens zweiteilige
Innenmanschette ausgebildet ist, deren Einzelteile (52,54)
jeweils auf oder in den Innenflächen (14, 24) der
aneinandergrenzenden Rohre oder Profile (10, 20) fixiert
sind und im Bereich des Muffenspaltes (15) einen Spalt
(56) bilden, der eine geringere Breite als der Muffenspalt
aufweist.
2. Haltemittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Spalt (56) in der Innenmanschette (50) sich zum
Muffenspalt (15) hin bis auf etwa dessen Breite erweitert.
3. Haltemittel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Einzelteile (52, 54) der
Innenmanschette (50) in die Innenflächen (14, 24) der
Rohre oder Profile (10, 20) eingepaßt sind und im
wesentlichen bündig mit diesen abschließen.
4. Haltemittel nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelteile (52, 54) der
Innenmanschette (50) fest im Material der Rohre oder
Profile (10, 20) verankert sind.
5. Haltemittel nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Innenmanschette (50) aus
Beton hergestellt ist.
6. Haltemittel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Innenmanschette (50) aus Beton hergestellt ist,
dessen Festigkeit durch Zusätze verbessert ist.
7. Haltemittel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zusätze übliche Betonzusätze chemischer Art,
Kunststoffe, Kunststoffasern, Textilfasern oder
Stahlfasern sind.
8. Haltemittel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Beton Polymerbeton ist.
9. Haltemittel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Innenmanschette (50) aus
Kunststoff, wie bspw. PVC, oder Stahl, wie bspw.
rostfreiem Edelstahl, Resista-Stahl oder verzinktem Stahl,
hergestellt sind.
10. Haltemittel nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die (Innen-)Dichtung einen
elastomeren und abwasserresistenten Dichtring (40) oder
ein entsprechendes Dichtprofil umfaßt.
11. Haltemittel nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß der Dichtring (40) oder das Dichtprofil mit Dicht
und/oder Haltelippen versehen ist.
12. Haltemittel nach Anspruch 10 oder 11, dadurch
gekennzeichnet, daß der Dichtring (40) oder das
Dichtprofil eine Festigkeit zwischen 10 bis 80 Shore Härte
besitzt und bis zu 70% seines Volumens verpreßbar ist.
13. Haltemittel nach einem der Ansprüche 10 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtring (40) oder das
Dichtprofil Hohlkammern aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4114232A DE4114232C2 (de) | 1991-04-26 | 1991-04-26 | Haltemittel für Dichtungen in Muffenverbindungen für Rohre oder Profile |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4114232A DE4114232C2 (de) | 1991-04-26 | 1991-04-26 | Haltemittel für Dichtungen in Muffenverbindungen für Rohre oder Profile |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4114232A1 DE4114232A1 (de) | 1992-10-29 |
| DE4114232C2 true DE4114232C2 (de) | 1994-07-07 |
Family
ID=6430752
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4114232A Expired - Fee Related DE4114232C2 (de) | 1991-04-26 | 1991-04-26 | Haltemittel für Dichtungen in Muffenverbindungen für Rohre oder Profile |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4114232C2 (de) |
Families Citing this family (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19604593C1 (de) * | 1996-02-08 | 1997-08-21 | Hilco Tunnelvortriebstechnik G | Verfahren zum nachträglichen Einbau von Einsteigschächten in Vorpreßrohrleitungen |
| DE19860259B4 (de) * | 1998-12-24 | 2006-05-11 | Gildemeister Tief-, Stahlbeton- U. Rohrleitungsbau Gmbh & Co. Kg | Vortriebsrohrleitung |
| DE19901497C1 (de) * | 1999-01-11 | 2000-02-10 | Gildemeister Tief-, Stahlbeton- U. Rohrleitungsbau Gmbh & Co. Kg | Rohrvortriebsverfahren zur unterirdischen Verlegung von Rohrleitungen und Vortriebsrohr zur Durchführung des Verfahrens |
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|---|---|---|---|---|
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| DE3142177A1 (de) * | 1981-10-23 | 1983-05-11 | Schlegel Lining Technology GmbH, 2000 Hamburg | "betonrohr mit einr polymeren auskleidung" |
-
1991
- 1991-04-26 DE DE4114232A patent/DE4114232C2/de not_active Expired - Fee Related
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE4114232A1 (de) | 1992-10-29 |
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