DE4113028A1 - Stahl/beton-verbunddecke - Google Patents
Stahl/beton-verbunddeckeInfo
- Publication number
- DE4113028A1 DE4113028A1 DE19914113028 DE4113028A DE4113028A1 DE 4113028 A1 DE4113028 A1 DE 4113028A1 DE 19914113028 DE19914113028 DE 19914113028 DE 4113028 A DE4113028 A DE 4113028A DE 4113028 A1 DE4113028 A1 DE 4113028A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- steel
- concrete
- ceiling according
- support elements
- composite ceiling
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 title claims abstract description 224
- 239000010959 steel Substances 0.000 title claims abstract description 224
- 239000004567 concrete Substances 0.000 title claims abstract description 95
- 239000011150 reinforced concrete Substances 0.000 claims description 102
- 239000002131 composite material Substances 0.000 claims description 72
- 238000009415 formwork Methods 0.000 claims description 27
- 230000002787 reinforcement Effects 0.000 claims description 21
- 238000010137 moulding (plastic) Methods 0.000 claims description 8
- 238000011065 in-situ storage Methods 0.000 claims description 7
- 238000010616 electrical installation Methods 0.000 claims description 5
- 230000001427 coherent effect Effects 0.000 claims description 3
- 238000005452 bending Methods 0.000 claims description 2
- 230000007797 corrosion Effects 0.000 claims 1
- 238000005260 corrosion Methods 0.000 claims 1
- JEIPFZHSYJVQDO-UHFFFAOYSA-N iron(III) oxide Inorganic materials O=[Fe]O[Fe]=O JEIPFZHSYJVQDO-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims 1
- 239000012528 membrane Substances 0.000 claims 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 abstract description 10
- 239000011796 hollow space material Substances 0.000 abstract 1
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 16
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 7
- 230000035515 penetration Effects 0.000 description 6
- 239000004033 plastic Substances 0.000 description 6
- 238000004378 air conditioning Methods 0.000 description 3
- 238000013459 approach Methods 0.000 description 2
- 238000009439 industrial construction Methods 0.000 description 2
- 239000000463 material Substances 0.000 description 2
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- 230000003014 reinforcing effect Effects 0.000 description 2
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 2
- 238000009416 shuttering Methods 0.000 description 2
- 238000009423 ventilation Methods 0.000 description 2
- 238000003466 welding Methods 0.000 description 2
- 229910001294 Reinforcing steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 229920006328 Styrofoam Polymers 0.000 description 1
- 239000000853 adhesive Substances 0.000 description 1
- 230000001070 adhesive effect Effects 0.000 description 1
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 239000000969 carrier Substances 0.000 description 1
- 238000005266 casting Methods 0.000 description 1
- 239000004568 cement Substances 0.000 description 1
- 238000004891 communication Methods 0.000 description 1
- 238000011161 development Methods 0.000 description 1
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 description 1
- 238000009826 distribution Methods 0.000 description 1
- 230000005489 elastic deformation Effects 0.000 description 1
- 238000005516 engineering process Methods 0.000 description 1
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 1
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 1
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 1
- 230000003993 interaction Effects 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 238000011160 research Methods 0.000 description 1
- 238000009420 retrofitting Methods 0.000 description 1
- 125000006850 spacer group Chemical group 0.000 description 1
- 230000003068 static effect Effects 0.000 description 1
- 239000008261 styrofoam Substances 0.000 description 1
- 239000008400 supply water Substances 0.000 description 1
- 238000012549 training Methods 0.000 description 1
- 239000002351 wastewater Substances 0.000 description 1
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
- E04B5/00—Floors; Floor construction with regard to insulation; Connections specially adapted therefor
- E04B5/16—Load-carrying floor structures wholly or partly cast or similarly formed in situ
- E04B5/17—Floor structures partly formed in situ
- E04B5/23—Floor structures partly formed in situ with stiffening ribs or other beam-like formations wholly or partly prefabricated
- E04B5/29—Floor structures partly formed in situ with stiffening ribs or other beam-like formations wholly or partly prefabricated the prefabricated parts of the beams consisting wholly of metal
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
- E04B5/00—Floors; Floor construction with regard to insulation; Connections specially adapted therefor
- E04B5/43—Floor structures of extraordinary design; Features relating to the elastic stability; Floor structures specially designed for resting on columns only, e.g. mushroom floors
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Electromagnetism (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Forms Removed On Construction Sites Or Auxiliary Members Thereof (AREA)
- Rod-Shaped Construction Members (AREA)
- Building Environments (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Stahl/Beton-Verbunddecke mit einer
von Stahlträgerelementen getragenen Obergurt-Stahlbetonplatte,
bei der die Stahlträgerelemente im Bereich der der
Obergurt-Stahlbetonplatte zugekehrten Enden mit in der
Obergurt-Stahlbetonplatte verankerten, hinterschnittenen Ansätzen
versehen sind.
Bei herkömmlichen Deckenkonstruktionen der eingangs genannten
Art wird ein installierbarer Hohlraum dadurch erzielt, daß auf
eine tragende Stahlbetondecke, die als beidseitige ebene Platte
oder auch als eine Platte, die mit Rippen unterspannt ist,
zwischen denen sich trog-, bzw. kassettenförmige Ausnehmungen
befinden, entweder ein zweiter Boden aufgeständert wird oder
aber eine Schale auf der Unterseite der Decke abgehängt wird.
Die auf diese Weise gebildeten Hohlräume über bzw. unter der
Decke werden für unterschiedliche Zwecke genutzt. Sie nehmen
Zu- und Abluftleitungen im Zusammenhang mit der
raumlufttechnischen Konditionierung eines Gebäudes auf. In diesen
Hohlräumen werden aber auch Zu- und Abwasserleitungen
untergebracht. Die Hohlräume, die von einem Doppelboden gebildet
werden, werden insbesondere für die Aufnahme einer
Elektro-Installation, die Starkstrom und Schwachstrom beinhaltet,
genutzt. Ein hochinstalliertes Gebäude ist meistens mit einem
auf der tragenden Geschoßdecke aufgeständerten Boden und einer
abgehängten Decke ausgestattet. Damit die Höhe des beschriebenen
Deckenpakets ein vertretbares Maß nicht überschreitet, wird
insbesondere im Geschoßbau versucht, für die Unterbringung der
Luftleitungen im Bereich einer abgehängten Decke mit möglichst
geringen Bauhöhen auszukommen.
Zusätzlich zur abgehängten Decke stellt ein aufgeständerter Boden
ein Installationssystem dar, das einen nicht unerheblichen Anteil
an der verfügbaren Höhe für das gesamte Deckenpaket einnimmt.
Daraus ergeben sich für die tragenden Decke, die zwischen diesen
beiden Systemen angeordnet ist, extreme Anforderungen hinsichtlich
ihrer Leistungsfähigkeit als Tragstruktur, d. h. ein Tragsystem,
dem nur eine begrenzte Bauhöhe zur Verfügung steht, muß die von
der jeweiligen Bauaufgabe geforderten Spannweiten bewältigen,
indem ein hoher Materialaufwand betrieben wird, der sich in den
erforderlichen Trägerquerschnitten bzw. in der Dimension der
Bewehrungsstähle einer Stahlbetondecke niederschlägt. Für die
Luftleitungen, die in einem in der Höhe begrenzten
Installationsraum untergebracht werden müssen, ist ebenfalls
ein erhöhter Aufwand erforderlich, der in den
Luftkanal-Querschnitten und den Kreuzungspunkten sichtbar wird.
Andererseits werden gerade bei hochinstallierten Gebäuden für
Forschung, Verwaltung und Industrie große Spannweiten auch im
Geschoßbau, d. h. Spannweiten im Bereich von 7 bis 30 m, gewünscht,
um eine möglichst flexible Grundrißaufteilung zu gewährleisten.
Bei der Realisierung derartiger Decken treten daher grundsätzlich
einander entgegengesetzte Aspekte auf. Versteht man die Decke
als ein Paket aus drei Schichten, so kann gesagt werden, daß
jede dieser Schichten eine möglichst große Höhe haben sollte,
um die gestellten Anforderungen möglichst optimal zu erfüllen.
Ausgehend von dem dargestellten Stand der Technik liegt der
Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Deckenkonstruktion zu
entwickeln, durch die die angesprochenen Probleme auf neuartige
und einfache Weise gelöst werden.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß auch
die der Obergurt-Stahlbetonplatte abgekehrten Enden der
Stahlträgerelemente mit hinterschnittenen Ansätzen versehen sind,
die in einer Untergurt-Stahlbetonplatte verankert sind, und daß
der zwischen der Obergurt-Stahlbetonplatte und der
Untergurt-Stahlbetonplatte gebildete Hohlraum mittels der
Stahlträgerelemente in eine einzige, zusammenhängende Kammer-
oder in mehrere Kammern unterteilt ist, die Teil-Hohlräume bilden,
die voneinander getrennt oder miteinander in Verbindung stehen.
Diese Verbunddecke bildet einen Hohlraum oder Teil-Hohlräume,
in denen die Installation feuersicher und brandgeschützt
untergebracht werden kann. Die Untergurt-Stahlbetondecke trägt
zur Erhöhung der Tragfähigkeit und einer besseren Verteilung
der Belastung bei. Dabei kann es sich um punktförmig angeordnete
Stahlträgerelemente handeln, aber auch um linienförmig angeordnete
Stahlträgerelemente mit doppel-T-förmigem oder röhrenförmigem
Querschnitt. Die Stahlträgerelemente können aber auch
kassettenförmig sein und einen Rost bilden. Die
Stahlträgerelemente greifen mit einer Vielzahl von aufgeschweißten
Kopfbolzendübeln oder entsprechenden Erweiterungen bzw. Fortsätze
in die Stahlbetonplatten ein, wobei die Anordnung der
Kopfbolzendübel bzw. Fortsätze auf das Modul von eingebrachten
Bewehrungsmatten abgestimmt ist. Die Übertragung der Schub- und
Scherkräfte, die zwischen den beiden Stahlbetonplatten auftreten,
erfolgt also durch die Stahlträgerelemente. Vorteilhaft ist dabei,
daß die Anordnung der Stahlträgerelemente den tatsächlich
auftretenden Kräften angepaßt werden kann, indem diese z. B. im
Bereich punkt- oder linienförmiger Auflager verdichtet eingebaut
werden können, hier z. B. auch zusammenhängende Roste bilden
können, während sie in Feldmitte, dort wo die Querkräfte am
geringsten sind, in einer weitmaschigeren Rasteranordnung
eingebaut werden. Der zwischen den Stahlträgerelementen vorhandene
Hohlraum wird für Installationen genutzt und ist durch modular
angeordnete Öffnungen in der Obergurt-Stahlbetonplatte bzw. aber
auch in der Untergurt-Stahlbetonplatte zugänglich. Die
beschriebenen Platten können auch aus Stahlbeton-Fertigteilplatten
bzw. Stahlbeton-Halbfertigteilplatten zusammengesetzt werden.
Durch Verguß mit Ortbeton werden diese Fertigteilplatten zu einem
monolithischen Körper zusammengefaßt. In den Fertigteilplatten
können herausnehmbare Deckel oder vorgesehene Öffnungen zur
Aufnahme von Luftaustrittsdüsen vorgesehen sein.
Mit der Erfindung wird also eine installierbare Deckenkonstruktion
geschaffen, die als statisches System die auftretenden Kräfte
optimal ableitet und die einen zwischen zwei Stahlbetonplatten
vorhandenen Hohlraum aufweist, der der Aufnahme der
Gebäudeinstallation dient und der durch die beidseitig vorhandenen
Stahlbetonplatten vor Brandeinwirkung geschützt ist, so daß ein
aufgeständerter Doppelboden und auch eine abgehängte Decke
entfallen kann.
Die Herstellung der Stahl/Beton-Verbunddecke erfolgt so, daß
auf der Baustelle eine Schalung für eine Flachdecke erstellt
wird und daß auf dieser Schalung die Bewehrung für die
Untergurt-Stahlbetonplatte ausgelegt wird. Außerdem werden dem
Kräfteverlauf entsprechend runde, stangenförmige oder aber auch
kassettenförmige Stahlträgerelemente aufgestellt, wobei die
Kopfbolzendübel zwischen die Maschen der Bewehrungsmatten greifen.
Die Untergurt-Stahlbetonplatte kann jetzt betoniert werden. Nach
dem Abbinden wird die 0berseite der Untergurt-Stahlbetonplatte
mit Installationen, die dem technischen Ausbau dienen (Heizung,
Lüftung, Elektro), versehen. Zwischen den aus der
Untergurt-Stahlbetonplatte herausragenden Stahlträgerelemente
wird eine Schalung angeordnet, auf der die
Obergurt-Stahlbetonplatte hergestellt wird. Diese Schalung kann
entweder als biegebeanspruchte Blechschale ausgebildet werden,
sie kann aber auch eine zugbeanspruchte Blechschale aus ebenen
Blechtafeln sein, sie kann aus Kunststofformkörpern bestehen
oder sie kann von wieder verwendbaren aufblasbaren
Verdrängungskörpern gebildet werden und sie kann schließlich
entfallen, wenn die Obergurt-Stahlbetonplatte aus Fertigteilen
oder Halbfertigteilen, die an ihren Berührungsfugen miteinander
vergossen werden, besteht. Zur Herstellung dieser zweiten
Schalung für die Obergurt-Stahlbetonplatte stehen also eine Reihe
von Möglichkeiten zur Verfügung, wobei je nach Ausbildung der
Stahlträgerelemente Größe und Art der Konstruktion dem einen
oder anderen Prinzip der Vorzug gegeben wird. Die eleganteste
Methode ist das Arbeiten mit Fertigteilen oder Halbfertigteilen,
die mit Vergußbeton zu einer monolithischen Platte verbunden
werden.
Mit der vorgeschlagenen Technik lassen sich über 7 bis 30 m
gespannte Decken erstellen, die im Verwaltungsbau oder aber auch
im Industriebau ein weites Einsatzgebiet haben. Werden alle
Vorteile, die das System bietet, konsequent genutzt, kann im
Verwaltungsbau bei installierten Räumen sowohl auf einen
Doppelboden als auch auf eine abgehängte Decke verzichtet werden.
Sämtliche Installationen werden sicher vor Brandeinwirkung im
Hohlraum der Decke angeordnet und sind durch modular angeordnete
Öffnungen, die in der Untergurt- oder Obergurt-Stahlbetonplatte
angeordnet sind, zugänglich. Bei einer Bauhöhe der Deckenplatte
von insgesamt gleich oder größer 80 cm ist der Hohlraum
bekriechbar oder auch begehbar.
Ein weiterer Vorteil des Systems liegt darin, daß der Hohlraum
der Decke als zusammenhängender Luftkanal genutzt werden kann,
in dem verbrauchte Luft aus den angrenzenden Räumen abgesaugt
oder durch den frische Luft an die angrenzenden Räume abgegeben
werden kann. Für den Fall, daß die Stahlträgerelemente aus
durchlaufenden Doppel-T-Profilen, die auf ihren Flanschen
Kopfbolzendübel tragen, bestehen, kann im Deckenhohlraum ein
Zwei-Kammer-System ausgebildet werden, so daß Zu- und Abluft
in einer Decke getrennt geführt werden kann.
Insbesondere für den Geschoßindustriebau ist die Möglichkeit
einer installierbaren Hohlraumdecke, in der sämtliche
Installationen vor Brandeinwirkung geschützt sind, interessant.
Ein evtl. Mehraufwand bei der Erstellung im Vergleich zu
herkömmlichen Rippen- oder Kassettendecken, wird durch die
geschilderten Vorteile bei weitem aufgewogen. Der auf einem
Baugrundstück verfügbare Luftraum kann optimal ausgenutzt werden,
da das Deckenpaket durch den Wegfall eines Doppelbodens und den
Wegfall einer abgehängten Decke auf ein vergleichbar niedrigeres
Maß zusammengefaßt werden kann.
Die Stahlträgerelemente, die der Schubverdübelung dienen, können
dem Kräfteverlauf entsprechend zwischen den Stahlbetonplatten
verteilt werden, d. h. daß im Bereich der Auflager, dort wo die
Querkraft am größten ist, die Stahlträgerelemente dichter
angeordnet sind. Am Durchdringungspunkt von Stütze und Decke
kann ein stern- oder rostförmiges Stahlträgerelement angeordnet
sein.
Zusammenfassend läßt sich sagen, daß mit dem vorliegenden
Bausystem ein integriertes Deckenpaket geschaffen ist, das den
vorhandenen Abstand zwischen der Obergurt- und der
Untergurt-Stahlbetonplatte, der die statisch wirksame Höhe
definiert, optimal ausnutzt. Stahl und Beton werden unter
herstellungstechnischen Aspekten und auch unter den
Gesichtspunkten der jeweiligen Beanspruchung des Materials optimal
eingesetzt.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung können den
Unteransprüchen und der nachstehenden Beschreibung von
verschiedenen Ausführungsbeispielen entnommen werden.
Die Erfindung wird anhand von in den Zeichnungen schematisch
dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 in der Isometrie eine ebene Stahl/Beton-Verbunddecke
mit punktförmig angeordneten Stahlträgerelementen,
Fig. 2 in der Isometrie eine einachsig gekrümmte
Stahl/Beton-Verbunddecke mit linienförmig
angeordneten Stahlträgerelementen mit
Doppel-T-förmigem Querschnitt,
Fig. 3 in der Isometrie eine zweiachsig gekrümmte
Stahl/Beton-Verbunddecke mit kassetten-förmig
angeordneten Stahlträgerelementen,
Fig. 4 einen Ausschnitt einer Stahl/Beton-Verbunddecke
mit punktförmig angeordneten Stahlträgerelementen
in der Aufsicht, in Querschnitt und in
Längsschnitten,
Fig. 5 eine Übersicht verschiedener punktförmig anorderbarer
Stahlträgerelemente in der Isometrie bzw.
Explosionsisometrie bzw. im Schnitt,
Fig. 6 einen Detailschnitt durch ein punktförmig
anorderbares Stahlträgerelement nach Fig. 4,
Fig. 7 einen Detailschnitt durch ein punktförmig
anorderbares Stahlträgerelement, dessen Hohlraum
für Installationen genutzt wird, nach Fig. 4,
Fig. 8 in der Isometrie einen Ausschnitt einer
Stahl/Beton-Verbunddecke mit punktförmig angeordneten
Stahlträgerelementen, die am Durchdringungspunkt
von Decke und Stütze mit einem sternförmigen
Stahlträgerelement zusammenarbeiten,
Fig. 9 in der Isometrie einen Ausschnitt einer
Stahl/Beton-Verbunddecke mit punktförmig angeordneten
Stahlträgerelementen, die am Durchdringungspunkt
von Stütze und Decke mit einem rostförmigen
Stahlträgerelement zusammenarbeiten,
Fig. 10 im Vertikalschnitt einen Teilschnitt durch ein
Gebäude, mit einer Stütze und zwei
Stahl/Beton-Verbunddecken,
Fig. 11 in der Draufsicht einen Ausschnitt einer
Stahl/Beton-Verbunddecke nach Fig. 10 mit punktförmig
angeordneten Stahlträgerelementen, die im Bereich
des Durchdringungspunktes mit der Stütze verdichtet
angeordnet sind, mit Bewehrung und ohne Beton,
Fig. 12 im Horizontalschnitt einen Ausschnitt einer
Stahl/Beton-Verbunddecke mit punktförmig angeordneten
Stahlträgerelementen entlang der Schnittlinie F-F
in Fig. 10,
Fig. 13 im Querschnitt einen Ausschnitt einer
Stahl/Beton-Verbunddecke mit einer
biegebeanspruchten, verlorenen Schalung,
Fig. 14 im Querschnitt einen Ausschnitt einer
Stahl/Beton-Verbunddecke mit einer zugbeanspruchten,
verlorenen Schalung,
Fig. 15 im Querschnitt einen Ausschnitt einer
Stahl/Beton-Verbunddecke mit einer verlorenen
Schalung, die von Kunststoff-Formkörpern gebildet
wird,
Fig. 16 in der Isometrie einen Ausschnitt einer
Stahl/Beton-Verbunddecke mit einer verlorenen
Schalung, die von Kunststoff-Formkörpern gebildet
wird und einer integrierten Elektro-Installation,
Fig. 17 einen Ausschnitt einer Stahl/Beton-Verbunddecke
mit punktförmig angeordneten Stahlträgerelementen
in der Draufsicht, im Querschnitt und in
Längsschnitten,
Fig. 18 in Explosionsisometrie einen Abstandshalter nach
Fig. 17 im Detail,
Fig. 19 eine Übersicht verschiedener linienförmig
angeordneter Stahlträgerelemente im Querschnitt
und in der Isometrie,
Fig. 20 einen Ausschnitt einer Stahl/Beton-Verbunddecke
mit linienförmig angeordneten Stahlträgerelementen
mit Doppel-T-förmigem Querschnitt und einer
zugbeanspruchten, verlorenen Schalung in Schnitt
und Isometrie,
Fig. 21 einen Detailschnitt nach Fig. 20 entlang der
Schnittlinie L-L,
Fig. 22 einen Ausschnitt einer Stahl/Beton-Verbunddecke
mit linienförmig angeordneten Stahlträgerelementen
mit Doppel-T-förmigem Querschnitt und einer
verlorenen Schalung aus Kunststoff-Formkörpern in
Schnitt und Isometrie,
Fig. 23 einen Ausschnitt einer Stahl/Beton-Verbunddecke
mit linienförmig angeordneten Stahlträgerelementen
mit Doppel-T-förmigem Querschnitt und einer
wiederverwendbaren Schalung aus aufblasbaren Körpern
in Schnitt und Isometrie,
Fig. 24 in Schnitt und Isometrie einen Ausschnitt einer
Stahl/Beton-Verbunddecke mit linienförmig
angeordneten Stahlträgerelementen mit
Doppel-T-förmigem Querschnitt und einer
Obergurt-Stahlbetonplatte, die aus Fertigteilen
zusammengesetzt ist, und
Fig. 25 in Schnitt und Isometrie einen Ausschnitt einer
Stahl/Beton-Verbunddecke mit rostförmig angeordneten
Stahlträgerelementen und einer
Obergurt-Stahlbetonplatte, die aus Fertigteilen
zusammengesetzt ist.
In den Fig. sind Ausschnitte aus Stahl/Beton-Verbunddecken
dargestellt, die aus zwei im Abstand zueinander angeordneten
Stahlbetonplatten 11 und 12 bestehen. Zwischen den
Stahlbetonplatten sind Stahlträgerelemente 100 bis 156 angeordnet.
Die Stahlträgerelemente 100 bis 156 weisen an den den
Stahlbetonplatten 11 und 12 zugewandten Seiten oder Bereichen
Erweiterungen 200 bis 294 auf, die mit Kopfbolzendübeln oder
der Verzahnung mit dem Beton dienenden Fortsätzen ausgestattet
sind.
Der zwischen den Stahlbetonplatten 11 und 12 gebildete Hohlraum
ist mindestens von einer Seite durch verschließbare Öffnungen
20 bis 26 zugänglich.
Der zwischen den Stahlträgerelementen 100 bis 156 vorhandene
Hohlraum bildet eine zusammenhängede Kammer 300 oder ist in
voneinander unabhängige Kammern 301 unterteilt.
In den Fig. 1 bis 3 sind Ausschnitte aus Stahl/Beton-Verbunddecken
dargestellt, die aus zwei im Abstand zueinander angeordneten
Stahlbetonplatten bestehen, zwischen denen Stahlträgerelemente
angeordnet sind. Fig. 1 zeigt eine ebene Stahl/Beton-Verbunddecke
aus zwei Stahlbetonplatten 11 und 12, die eine Installationskammer
300 bilden, in der in einer regelmäßigen Anordnung ringförmige
Stahlträgerelemente 100 angeordnet sind.
Fig. 2 zeigt einen Ausschnitt einer einachsig gekrümmten
Stahl/Beton-Verbunddecke mit stangenförmigen Stahlträgerelementen
102 mit Doppel-T-förmigem Querschnitt. Die Doppel-T-förmigen
Stahlträgerelemente 102 bilden zwei voneinander unabhängige
Kammern 301, die von den Stahlbetonplatten 11 und 12 abgeschlossen
werden.
Fig. 3 zeigt einen Ausschnitt einer zweiachsig gekrümmten
Stahl/Beton-Verbunddecke aus zwei Stahlbetonplatten 11 und 12,
zwischen denen kassettenförmige Stahlträgerelemente 104 in
rostförmiger Anordnung angeordnet sind.
In Fig. 4 ist ein Ausschnitt einer Stahl/Beton-Verbunddecke
dargestellt. Die Anordnung der Stahlträgerelemente 106 ist in
der Aufsicht, im Querschnitt A-A und im Längsschnitt B-B
dargestellt. Schnitt C-C zeigt einen Querschnitt, in dem die
Stahlträgerelemente 106 im Vergleich zum Schnitt D-D weitmaschiger
angeordnet sind. Die Stahlträgerelemente 106 weisen an ihren
den Stahlbetonplatten zugekehrten Seiten Erweiterungen 200 und
202 auf, die mit Kopfbolzendübeln versehen sind.
Fig. 5 zeigt eine Übersicht verschiedener punktförmig anorderbarer
Stahlträgerelemente. In den Fig. 5a, 5b und 5c sind einstückige
Stahlträgerelemente 108, 110 und 112 dargestellt, die an den
einander abgewandten und den Stahlbetonplatten 11 und 12
zugekehrten Seiten mit Kopfbolzendübel tragenden Erweiterungen
208 bis 218 ausgestattet sind.
In den Fig. 5d, 5e und 5f sind mehrteilige Stahlträgerelemente
114 bis 117 dargestellt, die an den einander zugekehrten Seiten
Erweiterungen 220 bis 226 aufweisen und von den Außenseiten her
in die Stahlbetonplatten eingreifen. In Fig. 5d ist ein
zweiteiliges Stahlträgerelement 114 und 115 in
Explosions-Isometrie dargestellt. Fig. 5e zeigt ein weiteres
zweiteiliges Stahlträgerelement 116 und 117 in der Isometrie.
Fig. 5f ist ein Querschnitt durch das Stahlträgerelement nach
Fig. 5e entlang der Schnittlinie D-D. Fig. 5f zeigt die
Zugänglichkeit der Installationskammer 300, in der das
Stahlträgerelement 116 und 117 an den dem Hohlraum zugekehrten
Seiten mit Öffnungen versehen ist und an der Deckenoberseite
und an der Deckenunterseite einen herausnehmbaren Deckel 115
aufweist.
Fig. 6 zeigt ein einstückiges Stahlträgerelement 106, das an
den den Stahlbetonplatten zugekehrten Seiten Kopfbolzendübel
tragende Erweiterungen 204 und 206 aufweist. Diese Erweiterungen
greifen in die Obergurt-Stahlbetonplatte 12, die mit einer
zweilagigen Matten-Bewehrung 18 versehen ist und in die ebenfalls
mit einer zweilagigen Matten-Bewehrung 18 versehene
Untergurt-Stahlbetonplatte 11 ein. Der Hohlraum des
rotationssymmetrischen Stahlträgerelementes ist mit Ortbeton
14 ausgefüllt. Die Obergurt-Stahlbetonplatte 12 wird auf einer
zugbeanspruchten verlorenen Blechschalung 60 gegossen.
In Fig. 7 ist ein einstückiges Stahlträgerelement 120 dargestellt,
in dessen Hohlraum eine Installation 21 untergebracht ist, die
über eine Öffnung in der Decke 20 zugänglich ist. Die obere,
der Obergurt-Stahlbetonplatte zugekehrte Erweiterung des
Stahlträgerelementes 120 wird von einer Kopfbolzendübel tragenden
Stahlplatte 228 gebildet, die mit einem zentrisch angeordneten
Durchbruch versehen ist und auf die eine Hülse 221 aufgeschweißt
ist. Die Untergurt-Stahlbetonplatte 11 ist neben der zweilagigen
Mattenbewehrung 18 mit einer zusätzlichen Rundstahlbewehrung
19 versehen. Die Obergurt-Stahlbetonplatte 12 wird auf einer
verlorenen Schalung aus ebenen Stahlblechen 60 in Ortbeton
gegossen.
Fig. 8 zeigt einen Ausschnitt einer Stahl/Beton-Verbunddecke
mit einem punktförmigen Auflager am Durchdringungspunkt der Decke
mit einer Rundstütze. Zwischen den Stahlbetonplatten 11 und 12
sind in einer dem Kräfteverlauf entsprechenden Anordnung einzelne
rotationssymmetrische Stahlträgerelemente 122 vorgesehen, der
mit einem sternförmigen Stahlträgerelement 124, das aus acht
Doppel-T-förmigen Profilen zusammengeschweißt ist, am
Auflagerpunkt der Decke zusammenwirkt. So wie die punktförmig
angeordneten Stahlträgerelemente weist auch das sternförmige
Stahlträgerelemente an den den Stahlbetonplatten zugekehrten
Seiten Erweiterungen 234 und 232 auf, die Kopfbolzendübel tragen.
Fig. 9 zeigt ebenfalls einen Ausschnitt einer
Stahl/Beton-Verbunddecke mit dem Kräfteverlauf entsprechend
angeordneten einzelnen, rotations-symmetrischen
Stahlträgerelementen, die am Durchdringungspunkt der Decke mit
einer Rundstütze mit einem kassettenförmigen Stahlträgerelement
128 zusammenarbeiten. Dieses Stahlträgerelement 128 mit
Erweiterungen 236 und 238 ermöglicht die parallel zur Stütze
gerichtete Führung vertikaler Gebäudeinstallationen 303.
In den Fig. 10, 11 und 12 sind Ausschnitte von
Stahl/Beton-Verbunddecken dargestellt, die mit dem Kräfteverlauf
entsprechend angeordneten, rotations-symmetrischen
Stahlträgerelementen 130 versehen sind. Fig. 10 zeigt einen
Vertikalschnitt durch ein Gebäude, das mit erfindungsgemäßen
Stahl/Beton-Verbunddecken ausgestattet ist. Man erkennt, daß
die Stahlträgerelemente 130 am Durchdringungspunkt mit einer
Stahlbeton-Rundstütze dichter angeordnet sind. Sowohl die
Obergurt-Stahlbetonplatte 12 als auch die
Untergurt-Stahlbetonplatte 11 sind zusätzlich zu der
kontinuierlich vorhandenen Mattenbewehrung 18 im Bereich des
Deckenauflagers mit einer zusätzlichen Rundstahl-Bewehrung 19
ausgestattet. In der zusammenhängenden Installationskammer 300
ist eine in einem regelmäßigen Raster angeordnete
Elektroinstallation 21 angeordnet, die über verschließbare
Öffnungen 22 von der Obergurt-Stahlbetonplatte 12 aus zugänglich
ist. Außerdem zeigt Fig. 10, daß die Kammer 300 im Geschoßbau
als Zuluft-, bzw. Abluftkanal für die raumlufttechnische
Konditionierung der angrenzenden Räume genutzt werden kann. Fig.
10 zeigt durch Pfeile, daß beispielsweise in der unteren Decke
die Luft durch eine Vielzahl nicht näher bezeichneter Öffnungen
sowohl durch die Untergurt-Stahlbetonplatte 11 als auch durch
die Obergurt-Stahlbetonplatte 12 austritt. Die obere Decke in
Fig. 10 ist ebenfalls beidseitig mit einer Vielzahl von
Luftaustritts-, bzw. Lufteintrittsöffnungen versehen. In diesem
Fall dient die Decke als Unterdruckkammer, durch die verbrauchte
Luft abgesaugt werden kann.
Fig. 11 zeigt eine Draufsicht auf den Ausschnitt einer
Stahl/Beton-Verbunddecke nach Fig. 10 entlang der Linie E-E.
In dieser Draufsicht ist die Obergurt-Stahlbetonplatte 12 vor
dem Verguß mit Beton dargestellt. Man erkennt die dem
Kräfteverlauf entsprechend angeordneten Stahlträgerelemente 130
mit den den Stahlbetonplatten 11 und 12 zugewandten Erweiterungen
240 und 242 und die kontinuierlich vorhandene Mattenbewehrung
18 sowie die im Auflagerbereich zusätzlich vorhandene
Rundstahl-Bewehrung 19. Die modular angeordneten Öffnungen in
der Decke sind mit der Bezugsziffer 22 versehen.
Fig. 12 zeigt einen Horizontalschnitt durch den Deckenausschnitt
nach Fig. 10 entlang der Linie F-F. Man erkennt die regelmäßig
angeordneten Stahlträgerelemente 130, deren Hohlräume mit Ortbeton
14 gefüllt sind. Außerdem zeigt Fig. 12 die rasterförmig
angeordnete Elektroinstallation 21.
In den Fig. 13, 14 und 15 sind Ausschnitte aus der
erfindungsgemäßen Deckenkonstruktion im Querschnitt dargestellt.
Zwischen den Stahlbetonplatten 11 und 12 sind
rotations-symmetrische Stahlträgerelemente 132, 134 und 136 nach
Fig. 5c angeordnet. In den Fig. werden verschiedene Möglichkeiten
der Schalung für die Obergurt-Stahlbetonplatte 12 gezeigt.
Fig. 13 zeigt eine verlorene, biegebeanspruchte Schalung aus
einem Trapezblech 50, einem Hilfsträger 52, der an einer Konsole
54 aufgelagert ist, die in Verbindung mit der der Decke
zugekehrten Erweiterung des Stahlträgerelementes 244 steht.
Fig. 14 zeigt eine zwischen den rotations-symmetrischen
Stahlträgerelementen 134 angeordnete, zugbeanspruchte verlorene
Schalung 60. Die verlorene Schalung besteht aus ebenen Blechen
60, die an den deckenseitig vorhandenen Erweiterungen 248 (s.
Fig. 21) mit den Stahlträgerelementen verbunden ist. Für die
Verbindung der Stahlträgerelemente mit den Blechen werden
Schweißbolzen 62, die mit einem Grobgewinde versehen sind,
benutzt. Die Bleche müssen dort, wo sie nicht auf einem
Stahlträgerelement aufliegen und stumpf aneinanderstoßen, durch
einen nicht näher dargestellten, die Abdichtung gewährleistenden
Klebstreifen verbunden werden.
In Fig. 15 sind zwischen den Stahlträgerelementen
Kunststoff-Formkörper 72 angeordnet. Auf diesen Hohlkörpern wird
die Obergurt-Stahlbetonplatte 12 gegossen. Die verlorene Schalung
aus Kunststoff-Formkörpern 72 ermöglicht es auch, modular
angeordnete Öffnungen 22 in die Obergurt-Stahlbetonplatte 12
einzubringen.
Fig. 16 zeigt einen Deckenausschnitt mit Stahlträgerelementen
138 nach Fig. 5a, die zwischen den Kunststoff-Formkörper 72 nach
Fig. 15 angeordnet sind. Die Kunststoff-Formkörper 72 sind mit
Versteifungsrippen 76 und mit Leerdosen 78 zur Aufnahme einer
Elektroinstallation 20 ausgestattet.
Fig. 17 zeigt einen Ausschnitt einer Stahl/Beton-Verbunddecke
mit einem installierbaren Hohlraum 300 und punktförmig
angeordneten Stahlträgerelementen 140, die an den jeweiligen
Außenseiten in die Obergurt-Stahlbetonplatte 12 und die
Untergurt-Stahlbetonplatte 11 eingreifen. Die Stahlträgerelemente
140 haben auf den einander zugekehrten Seiten Erweiterungen 260
und 262, die mit Kopfbolzendübeln bestückt sind. Die
Stahlträgerelemente 140 sind rotations-symmetrische Körper, wobei
sie sich aus einem zylindrischen Rohr, an dessen oberem und
unterem Ende Stahlplatten angeschweißt sind, die auf den einander
zugekehrten Seiten mit Kopfbolzendübeln bestückt sind,
zusammensetzen. Die Obergurt-Stahlbetonplatte 12 wird auf einer
verlorenen Schalung 56, die im wesentlichen dem in Fig. 13
dargestellten Aufbau entspricht, gebildet. Fig. 17 zeigt eine
Deckenaufsicht vor dem Verfüllen mit Beton, wobei die Anordnung
der Stahlträgerelemente 140 und die verlorene Schalung aus
Stahltrapezblechen erkennbar sind. Außerdem wird ein
Deckenausschnitt im Querschnitt G-G und im Längsschnitt H-H
gezeigt. Schnitt J-J zeigt einen Deckenausschnitt, in dem die
Stahlträgerelemente 140 in einem Raster mit größerer Maschenweite
als im Schnitt H-H angeordnet sind.
Fig. 18 zeigt das Zusammenwirken eines zweiteiligen
Stahlträgerelementes mit einer rundstahlbewehrten
Untergurt-Stahlbetonplatte 11, einer auf Konsolen 59 und
Hilfsträgern 58 mit U-förmigem Querschnitt unterstützten
verlorenen Schalung aus Trapezblech 56 und der mit einer
zweilagigen Rundstahlbewehrung 16 versehenen
Obergurt-Stahlbetonplatte 11. Zwischen dem zylindrischen Schaft
des Stahlträgerelementes 142 und der Blechschale 56 ist eine
nicht näher dargestellte Dichtung vorgesehen, um den Durchtritt
des Zementwassers zu verhindern. Entsprechend der in Fig. 17
in der Übersicht dargestellten Stahlträgerelemente weist auch
das in Fig. 18 dargestellte zweiteilige, aus den Teilen 142 und
143 bestehende Stahlträgerelement an den den Stahlbetonplatten
11 und 12 zugewandten Seiten Erweiterungen 264 und 266 auf.
Fig. 19 zeigt verschiedene stangenförmige Stahlträgerelemente,
die mit den den Stahlbetonplatten 11 und 12 zugewandten Seiten
bzw. Bereichen 268 und 270 bzw. 272 und 274 jeweils mit den
Obergurt- und Untergurt-Stahlbetonplatten 11 und 12 einer
Stahl/Beton-Verbunddecke zusammenwirken.
Fig. 19a zeigt ein stangenförmiges Stahlträgerelement 144 mit
rechteckförmigem Querschnitt. Die Untergurt-Stahlbetonplatte
11 ist mit einer zusätzlichen Rundstahl-Bewehrung 19 versehen,
die zwischen den in den Beton hineinragenden Kopfbolzendübeln
angeordnet ist.
Fig. 19b zeigt ein Stahlträgerelement 144 in der Form eines
Flachstahles, das an den Berührungsflächen mit den
Stahlbetonplatten 11 und 12 Erweiterungen 272 und 274 aufweist,
die in Form linker und rechter Konsolen aus dem Flachstahl
herausgebogen sind. Fig. 19c zeigt dieses Stahlträgerelement
144 in der Isometrie.
Fig. 20 zeigt einen Ausschnitt einer Stahl/Beton-Verbunddecke
mit stangenförmigen Stahlträgerelementen 148, die einen
Doppel-T-förmigen Querschnitt aufweisen. Die den Stahlbetonplatten
11 und 12 zugewandten Erweiterungen 276 und 278 sind mit einer
Vielzahl von Schweißbolzen versehen. In die
Obergurt-Stahlbetonplatte 12 sind Öffnungen 20 und in die
Untergurt-Stahlbetonplatte 11 sind Öffnungen 21 eingebracht.
Durch die stangenförmigen Stahlträgerelemente 148 wird der
Deckenhohlraum in zwei Kammern 300 und 301 getrennt, die für
die Zuluft und die Abluft einer lufttechnischen Anlage genutzt
werden können. Die beiden Kammern 300 und 301 sind auch in dem
Querschnitt K-K erkennbar. Die Untergurt-Stahlbetonplatte 11
zeigt die zusätzlich zu der ohnehin vorhandenen Mattenbewehrung
eingebrachte Rundstahl-Zugbewehrung 19. Die Schalung für die
Obergurt-Stahlbetonplatte 12 wird in diesem Fall von einem
zugbeanspruchten, ebenen Blech 64, das zwischen die
Stahlträgerelemente 148 eingehängt wird, gebildet. Die Befestigung
dieses Bleches an den Doppel-T-förmigen Stahlträgerelementen
148 ist in Fig. 21 dargestellt.
Fig. 21 zeigt einen Detailschnitt L-L durch ein stangenförmiges
Stahlträgerelement mit Doppel-T-förmigem Querschnitt, auf dessen
Erweiterung 276 ein Kopfbolzendübel für die Verzahnung mit dem
Beton dargestellt ist. Über einen aufgeschweißten
Großgewindebolzen 66 wird ein Stahlblech 64 als verlorene Schalung
gestülpt und mit einer Mutter befestigt. Zwischen dem
Stahlträgerelement 148 und der verlorenen Schalung 64 befindet
sich ein kontinuierlich durchlaufendes Dichtungsband 68.
Fig. 22 zeigt einen Ausschnitt einer Stahl/Beton-Verbunddecke,
die im Aufbau dem in Fig. 20 gezeigten Ausführungsbeispiel
entspricht. Die verlorene Schalung zur Auflage der
Obergurt-Stahlbetonplatte 12 wird in diesem Fall von U-förmigen
Kunststoff-Formkörpern 82, die eine planmäßige Aussparung 84
in der Obergurt-Decke ermöglichen, gebildet. Diese
Kunststoff-Formkörper 82 können durch elastisches Verformen
zwischen den Stahlträgerelementen 150 mit Doppel-T-förmigem
Querschnitt eingerastet werden, wobei sie sich auf der der
Untergurt-Stahlbetonplatte 11 zugewandten Erweiterung 282 des
Stahlträgerelementes 150 abstützen. Die Kunststoff-Formkörper
können aus Styropor oder einem entsprechenden geschäumten
Kunststoff bestehen. Durch ein seitliches formschlüssiges
Ineinandergreifen oder Verzahnen können die Deckenkammern 300
und 301 bezüglich des Einbringens der Obergurt-Stahlbetonplatte
12 dicht abgeschlossen werden. Die voneinander unabhängigen
Kammern 300 und 301 sind im Schnitt M-M erkennbar.
Fig. 23 zeigt einen Ausschnitt einer Stahl/Beton-Verbunddecke,
die in ihrem Aufbau der in Fig. 20 beschriebenen Ausführung
entspricht. Die Schalung für die Obergurt-Stahlbetonplatte 12
wird in diesem Falle von aufblasbaren Schläuchen 90, die an ihren
den Steg- und Flanschflächen der Doppel-T-förmigen
Stahlträgerelemente 152 zugewandten Seiten Verstärkungsrippen
92 aufweisen, die der Herabsetzung der Gleitreibung zwischen
dem Stahlprofil und den aufblasbaren Schläuchen dienen, so daß
diese nach Abschluß des Betoniervorganges von einer Seite her
herausgezogen werden können. Diese mehrfach verwendbaren,
aufblasbaren Schalkörper sind auch im Schnitt N-N erkennbar.
In Fig. 24 ist ebenfalls ein Ausschnitt einer
Stahl/Beton-Verbunddecke dargestellt, die in Anordnung und dem
Aufbau der Teile dem in Fig. 20 gezeigten Ausführungsbeispiel
entspricht. In diesem Fall kann auf eine Schalung für die
Obergurt-Stahlbetonplatte 12 verzichtet werden, da diese aus
Fertigteilplatten gebildet wird. Die Fertigteilplatten 13 weisen
einen durch Vor- und Rücksprünge gebildeten Rand auf und stützen
sich auf den zugekehrten Flächen der Doppel-T-förmigen
Stahlträgerelemente 158 ab. Eine monolithische
Obergurt-Stahlbetonplatte 12 entsteht durch den Verguß mit
Ortbeton 14, der mit dem gezahnten Rand der Fertigteilplatten
13 so zusammenwirkt, daß Schubkräfte aufgenommen werden können.
Eine bessere Verbindung der einzelnen Fertigteilplatten 13
untereinander kann dadurch erzielt werden, daß aus den
Fertigteilplatten 13 herausragende Bewehrungsschlaufen jeweils
um einen Kopfbolzendübel der benachbarten Fertigteilplatte gelegt
werden. Die Fertigteilplatten 13 können entweder mit
Luftaustrittsöffnungen 20 und 24 oder mit Öffnungen für Steckdosen
22 oder mit beiden Arten von Öffnungen versehen werden. Die
Öffnung 24 stellt eine steuerbare Luftaustritts-Düse dar, die
durch einen Einsatz aus Kunststoff in der Fertigteilplatte
hergestellt wird. Die siebartigen Öffnungen 20 sind auch im
Schnitt O-O erkennbar.
Fig. 25 zeigt einen Ausschnitt einer Stahl/Beton-Verbunddecke
mit kassettenförmigen Stahlträgerelementen 156, die an den den
Stahlbetonplatten 11 und 12 zugewandten Seiten mit
Kopfbolzendübeln versehene Erweiterungen 292 und 294 aufweisen.
Die Untergurt-Stahlbetonplatte 11 ist mit einer Mattenbewehrung
18 und einer zusätzlichen Rundstahl-Bewehrung 19 versehen. Die
Obergurt-Stahlbetonplatte 12 setzt sich aus einzelnen
quadratischen Fertigteilplatten 13 zusammen, die auf die oberen
Erweiterungen 292 der Stahlträgerelemente 156 gesetzt werden
und mit Aussparungen für die Kopfbolzendübel versehen sind. Eine
monolithische Obergurt-Stahlbetonplatte 12 wird dadurch
hergestellt, daß die Fugen zwischen den Fertigteilplatten 13
mit Ortbeton 14 vergossen werden, wobei ein hochwertigerer Verbund
auch durch Übergreifungsstöße der aus den Fertigteilplatten 13
herausragenden Bewehrung gebildet werden kann. Durch Öffnungen
in den Stegflächen der Stahlträgerelemente 156 ist sichergestellt,
daß der Decken-Hohlraum ein Kontinuum bildet, das sich als
Luftkanal für Zuluft bzw. Abluft eignet. Die Bezugsziffer 24
bezeichnet eine regulierbare Luftaustrittsöffnung und die
Bezugsziffer 26 einen in die Fertigteilplatte 13 eingelassenen,
herausnehmbaren Deckel. Durch derartige Öffnungen, die in einem
regelmäßigen, engmaschigen Raster angeordnet sein können, ist
der Deckenhohlraum sehr gut zugänglich. Änderungen und
Nachrüstungen der Installation sind auf diese Weise leicht
durchführbar, so daß das System bezüglich seiner Flexibilität
mit den Merkmalen eines aufgeständerten Bodens vergleichbar ist.
Claims (30)
1. Stahl/Beton-Verbunddecke mit einer von Stahlträgerelementen
getragenen Obergurt-Stahlbetonplatte, bei der die
Stahlträgerelemente im Bereich der der
Obergurt-Stahlbetonplatte zugekehrten Enden mit in der
Obergurt-Stahlbetonplatte verankerten, hinterschnittenen
Ansätzen versehen sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß auch die der Obergurt-Stahlbetonplatte (12) abgekehrten Enden der Stahlträgerelemente (100 bis 156) mit hinterschnittenen Ansätzen (200 bis 244) versehen sind, die in einer Untergurt-Stahlbetonplatte (11) verankert sind, und
daß der zwischen der Obergurt-Stahlbetonplatte (12) und der Untergurt-Stahlbetonplatte (11) gebildete Hohlraum mittels der Stahlträgerelemente (100 bis 156) in eine einzige, zusammenhängende Kammer (300) oder in mehrere Kammern (301) unterteilt ist, die Teil-Hohlräume bilden, die voneinander getrennt oder miteinander in Verbindung stehen.
daß auch die der Obergurt-Stahlbetonplatte (12) abgekehrten Enden der Stahlträgerelemente (100 bis 156) mit hinterschnittenen Ansätzen (200 bis 244) versehen sind, die in einer Untergurt-Stahlbetonplatte (11) verankert sind, und
daß der zwischen der Obergurt-Stahlbetonplatte (12) und der Untergurt-Stahlbetonplatte (11) gebildete Hohlraum mittels der Stahlträgerelemente (100 bis 156) in eine einzige, zusammenhängende Kammer (300) oder in mehrere Kammern (301) unterteilt ist, die Teil-Hohlräume bilden, die voneinander getrennt oder miteinander in Verbindung stehen.
2. Stahl/Beton-Verbunddecke nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Enden der Stahlträgerelemente (100 bis 156)
Erweiterungen (200 bis 294) aufweisen, die auf den einander
zugekehrten Seiten der Obergurt- und
Untergurt-Stahlbetonplatten (12, 11) in dem Beton verankert
sind.
3. Stahl/Beton-Verbunddecke nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Stahlträgerelemente (100 bis 156) einstückig
ausgebildet sind.
4. Stahl/Beton-Verbunddecke nach einem der Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Enden der Stahlträgerelemente Erweiterungen (200
bis 294) aufweisen, die auf den einander abgekehrten Seiten
der Obergurt- und Untergurt-Stahlbetonplatte (12 und 11)
in dem Beton verankert sind.
5. Stahl/Beton-Verbunddecke nach einem der Ansprüche 1 bis
4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stahlträgerelemente aus mindestens zwei
zusammensteckbaren Teilen (114, 117) bestehen.
6. Stahl/Beton-Verbunddecke nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Teile (114, 117) formschlüssig miteinander verbindbar
sind.
7. Stahl/Beton-Verbunddecke nach einem der Ansprüche 1 bis
6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stahlträgerelemente im Querschnitt ring-, oval- oder
n-eckig (n=3, 4, 5) ausgebildet sind.
8. Stahl/Beton-Verbunddecke nach einem der Ansprüche 1 bis
7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stahlträgerelemente auf den dem Hohlraum zugekehrten
Mantelflächen mit Konsolen (54) zur Auflage einer verlorenen
Schalung (50 bis 59) versehen sind.
9. Stahl/Beton-Verbunddecke nach einem der Ansprüche 1 bis
6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stahlträgerelemente als Profile mit I-förmigem oder
C-förmigem Querschnitt ausgebildet sind.
10. Stahl/Beton-Verbunddecke nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Stahlträgerelemente mit I-förmigem oder C-förmigem
Querschnitt in einer Sternform zusammengesetzt sind.
11. Stahl/Beton-Verbunddecke nach einem der Ansprüche 1 bis
10, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stahlträgerelemente einen Verbund oder ein Raster
bilden und untereinander verbindbar sind.
12. Stahl/Beton-Verbunddecke nach einem der Ansprüche 1 bis
9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stahlträgerelemente einen zusammenhängenden Rost
bilden.
13. Stahl/Beton-Verbunddecke nach einem der Ansprüche 1 bis
6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stahlträgerelemente als Hohlkörper ausgebildet
sind.
14. Stahl/Beton-Verbunddecke nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Hohlraum der Stahlträgerelemente mit Beton ausgefüllt
ist.
15. Stahl/Beton-Verbunddecke nach einem der Ansprüche 1 bis
14, dadurch gekennzeichnet,
daß die dem Hohlraum zugewandten Flächen der
Stahlträgerelemente mit Öffnungen (20 bis 28) versehen sind.
16. Stahl/Beton-Verbunddecke nach einem der Ansprüche 1 bis
15, dadurch gekennzeichnet,
daß der Hohlraum der Stahlträgerelemente von mindestens
einer Deckenseite aus zu öffnen ist.
17. Stahl/Beton-Verbunddecke nach einem der Ansprüche 1 bis
16, dadurch gekennzeichnet,
daß die Hohlräume der Stahlträgerelemente für eine
Elektroinstallation nutzbar sind und
daß die deckenseitigen Öffnungen (20) mit einem mit
Steckdosen (21) versehenen Deckel verschließbar sind.
18. Stahl/Beton-Verbunddecke nach einem der Ansprüche 1 bis
17, dadurch gekennzeichnet,
daß die die deckenseitigen Öffnungen der Stahlträgerelemente
verschließenden Deckel mit Luftaustrittsöffnungen (24)
versehen sind.
19. Stahl/Beton-Verbunddecke nach einem der Ansprüche 1 bis
18, dadurch gekennzeichnet,
daß die an den Erweiterungen der Stahlträgerelemente
angebrachten Kopfbolzendübel oder Schrauben mit dem Raster
der Mattenbewehrung oder der Rundstahlbewehrung der
Obergurt- und Untergurt-Stahlbetonplatten (12, 11)
korrespondieren.
20. Stahl/Beton-Verbunddecke nach einem der Ansprüche 1 bis
19, dadurch gekennzeichnet,
daß sowohl die Obergurt- als auch die
Untergurt-Stahlbetonplatte (12, 11) aus Ortbeton besteht.
21. Stahl/Beton-Verbunddecke nach einem der Ansprüche 1 bis
20, dadurch gekennzeichnet,
daß eine verlorene Schalung die Obergurt-Stahlbetonplatte
(12) unterstützt.
22. Stahl/Beton-Verbunddecke nach Anspruch 21,
dadurch gekennzeichnet,
daß die verlorene Schalung von einem auf Biegung
beanspruchten Trapezblech (50 bis 59) gebildet ist.
23. Stahl/Beton-Verbunddecke nach Anspruch 21,
dadurch gekennzeichnet,
daß die verlorene Schalung von einer auf Zug beanspruchten
Membrane (60 bis 68) gebildet ist.
24. Stahl/Beton-Verbunddecke nach einem der Ansprüche 21 bis
23, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stahlträgerelemente über Dichtungen an der verlorenen
Schalung anliegen.
25. Stahl/Beton-Verbunddecke nach einem der Ansprüche 21 bis
24, dadurch gekennzeichnet,
daß die verlorene Schalung aus zwischen die
Stahlträgerelemente einbringbaren Kunststoff-Formkörpern
(70 bis 84) besteht.
26. Stahl/Beton-Verbunddecke nach einem der Ansprüche 1 bis
20, dadurch gekennzeichnet,
daß die Obergurt-Stahlbetonplatte (12) mittels wieder
verwendbaren, aufblasbaren Körpern (90) unterstützt ist.
27. Stahl/Beton/Verbunddecke nach einem der Ansprüche 1 bis
26, dadurch gekennzeichnet,
daß die Obergurt- und die Untergurt-Stahlbetonplatten (12, 11)
aus Fertigteilplatten (13) zusammengesetzt und in den Fugen
(14) zwischen den Fertigteilplatten (13) vergossen sind.
28. Stahl/Beton-Verbunddecke nach einem der Ansprüche 1 bis
27, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens die Obergurt- oder die
Untergurt-Stahlbetonplatte (12, 11) mit modular angeordneten
Öffnungen versehen ist.
29. Stahl/Beton-Verbunddecke nach einem der Ansprüche 1 bis
28, dadurch gekennzeichnet,
daß in der Obergurt-Stahlbetonplatte (12) Platten (26)
herausnehmbar sind.
30. Stahl/Beton-Verbunddecke nach einem der Ansprüche 1 bis
29, dadurch gekennzeichnet,
daß die Flächen und Bereiche der Stahlträgerelemente, die
nicht im Beton eingegossen sind, mit einem Korrosionsschutz
versehen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19914113028 DE4113028C2 (de) | 1991-04-20 | 1991-04-20 | Stahlbetondecke |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19914113028 DE4113028C2 (de) | 1991-04-20 | 1991-04-20 | Stahlbetondecke |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4113028A1 true DE4113028A1 (de) | 1992-10-22 |
| DE4113028C2 DE4113028C2 (de) | 1995-05-04 |
Family
ID=6430064
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19914113028 Expired - Fee Related DE4113028C2 (de) | 1991-04-20 | 1991-04-20 | Stahlbetondecke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4113028C2 (de) |
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH686686A5 (de) * | 1993-03-26 | 1996-05-31 | Tobler Stahlbau Ag | Stuetzenkopfverstaerkung. |
| DE19714211A1 (de) * | 1997-04-07 | 1998-10-15 | Figge Karl Ludwig Dipl Ing | Zweischalige Hohlkörpergeschoßdecke |
| WO2006118528A1 (en) | 2005-05-02 | 2006-11-09 | Nils-Gustav Svensson | Method for production of a floor structure of steel and concrete |
| WO2007137318A1 (de) | 2006-05-30 | 2007-12-06 | Technische Universität Wien | Flächige beton-tragkonstruktion sowie verfahren zur herstellung derselben |
| US11028573B1 (en) * | 2020-01-16 | 2021-06-08 | Novel Structures, LLC | Serrated beam |
| CN116005989A (zh) * | 2023-02-08 | 2023-04-25 | 上海市城市建设设计研究总院(集团)有限公司 | 利用充气反向超压进行梁板结构加固的施工方法 |
| US11725386B2 (en) | 2020-01-16 | 2023-08-15 | Simpson Strong-Tie Company Inc. | Serrated beam |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19712105A1 (de) * | 1997-02-24 | 1998-09-03 | D & W Stahl Und Anlagenbau Gmb | Verbundbaudecke für Hochbauten |
| DE19848003A1 (de) * | 1998-10-17 | 2000-05-04 | D.D.C. Planungs-, Entwicklungs- Und Management Ag | Betondecken- und Wandelement |
Citations (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE858598C (de) * | 1951-05-20 | 1952-12-08 | Ernst Hoepfler | Stahlbetondecke |
| US3570206A (en) * | 1968-11-21 | 1971-03-16 | John A Armistead | Monolithic concrete slab construction |
| DE2600662A1 (de) * | 1976-01-09 | 1977-07-21 | Westeel Rosco Ltd | Zusammengesetzte baueinheit |
| DE1941662B2 (de) * | 1968-10-14 | 1979-02-01 | Vyskumnyustav Pozemnich Staveb, Prag | Decke |
| DE3302105A1 (de) * | 1982-01-28 | 1983-07-28 | MacGregor International S.A., 4002 Basel | Schnell zusammenfuegbares bauprofil insbesondere fuer verwendung als wandungsbauteil, wie mit diesem bauprofil hergestellte obere abschlussplatte eines lukendeckels, fussboeden, waende oder decken |
| DE3235707A1 (de) * | 1982-08-12 | 1984-02-16 | Manfred 4300 Essen Bruer | Bausatz fuer balken- oder rippendecken |
| DE3343696A1 (de) * | 1983-04-26 | 1984-11-08 | Cyclops Corp., Pittsburgh, Pa. | Deckenkonstruktion |
| DE3525934A1 (de) * | 1984-07-19 | 1986-01-30 | Josef Steyr Feichtmayr | Langgestrecktes traegerelement fuer tragkonstruktionen und mit solchen traegerelementen hergestellte decke |
-
1991
- 1991-04-20 DE DE19914113028 patent/DE4113028C2/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE858598C (de) * | 1951-05-20 | 1952-12-08 | Ernst Hoepfler | Stahlbetondecke |
| DE1941662B2 (de) * | 1968-10-14 | 1979-02-01 | Vyskumnyustav Pozemnich Staveb, Prag | Decke |
| US3570206A (en) * | 1968-11-21 | 1971-03-16 | John A Armistead | Monolithic concrete slab construction |
| DE2600662A1 (de) * | 1976-01-09 | 1977-07-21 | Westeel Rosco Ltd | Zusammengesetzte baueinheit |
| DE3302105A1 (de) * | 1982-01-28 | 1983-07-28 | MacGregor International S.A., 4002 Basel | Schnell zusammenfuegbares bauprofil insbesondere fuer verwendung als wandungsbauteil, wie mit diesem bauprofil hergestellte obere abschlussplatte eines lukendeckels, fussboeden, waende oder decken |
| DE3235707A1 (de) * | 1982-08-12 | 1984-02-16 | Manfred 4300 Essen Bruer | Bausatz fuer balken- oder rippendecken |
| DE3343696A1 (de) * | 1983-04-26 | 1984-11-08 | Cyclops Corp., Pittsburgh, Pa. | Deckenkonstruktion |
| DE3525934A1 (de) * | 1984-07-19 | 1986-01-30 | Josef Steyr Feichtmayr | Langgestrecktes traegerelement fuer tragkonstruktionen und mit solchen traegerelementen hergestellte decke |
Non-Patent Citations (2)
| Title |
|---|
| PETERSEN, Christian: "Stahlbau", 1988, Braunschweig: Friedr. Vieweg & Sohn, S. 747-750 * |
| Z.: "Engineering News-Record", 16. November 1961, S. 46, 47 * |
Cited By (10)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH686686A5 (de) * | 1993-03-26 | 1996-05-31 | Tobler Stahlbau Ag | Stuetzenkopfverstaerkung. |
| DE19714211A1 (de) * | 1997-04-07 | 1998-10-15 | Figge Karl Ludwig Dipl Ing | Zweischalige Hohlkörpergeschoßdecke |
| DE19714211C2 (de) * | 1997-04-07 | 2000-03-09 | Figge Karl Ludwig | Zweischalige Hohlkörpergeschoßdecke sowie Träger für eine zweischalige Hohlkörpergeschoßdecke |
| WO2006118528A1 (en) | 2005-05-02 | 2006-11-09 | Nils-Gustav Svensson | Method for production of a floor structure of steel and concrete |
| EP1877632A4 (de) * | 2005-05-02 | 2010-06-16 | Svecon Steel Ab | Verfahren zur herstellung einer bodenstruktur aus stahl und beton |
| NO338839B1 (no) * | 2005-05-02 | 2016-10-24 | Svecon Steel Ab | Fremgangsmåte for produksjon av en gulvkonstruksjon av stål og betong |
| WO2007137318A1 (de) | 2006-05-30 | 2007-12-06 | Technische Universität Wien | Flächige beton-tragkonstruktion sowie verfahren zur herstellung derselben |
| US11028573B1 (en) * | 2020-01-16 | 2021-06-08 | Novel Structures, LLC | Serrated beam |
| US11725386B2 (en) | 2020-01-16 | 2023-08-15 | Simpson Strong-Tie Company Inc. | Serrated beam |
| CN116005989A (zh) * | 2023-02-08 | 2023-04-25 | 上海市城市建设设计研究总院(集团)有限公司 | 利用充气反向超压进行梁板结构加固的施工方法 |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE4113028C2 (de) | 1995-05-04 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69128482T2 (de) | Plattenmodul aus geschäumtem kunststoff mit versetzten t-förmigen längskanälen für hölzerne stützen | |
| EP0137105A1 (de) | Schalungselement für die Mantelbetonbauweise | |
| DE4113028C2 (de) | Stahlbetondecke | |
| DE3408556C2 (de) | ||
| EP0023042B1 (de) | Vorgefertigtes Deckenelement für Gebäudedecken | |
| WO2001057335A1 (de) | Hohlkörperbetondecke in wabenform | |
| CH651095A5 (de) | Bewehrungselement zur uebertragung von querkraeften in plattenartigen traggliedern, z.b. flachdecken. | |
| DE4434499A1 (de) | Deckenplatte für die Herstellung von Geschoßdecken | |
| DE202004018655U1 (de) | Stahlverbundträger mit brandgeschütztem Auflager für Deckenelemente | |
| DE2246441A1 (de) | Gebaeudekonstruktion | |
| DE8031457U1 (de) | Fuellkoerper fuer waermedaemmende gebaeudedecken | |
| DE19636828C2 (de) | Verfahren und Bauelement zur Herstellung von Bauwerksteilen | |
| DE20215502U1 (de) | Stahl-Verbund-Konstruktion für Geschossdecken | |
| DE2251487A1 (de) | Ein- oder mehrfeldriges brueckentragwerk aus spannbetonbalken | |
| AT405661B (de) | Bauwerk | |
| EP0698700B1 (de) | Deckenkonstruktion und Verfahren zu ihrer Herstellung | |
| DE2529506A1 (de) | Stahlbetonfertigteilsystem zur herstellung von ein- und mehrreihigen zellensilos | |
| AT397401B (de) | Selbsttragende deckenplatte | |
| AT352958B (de) | Vorgefertigtes deckenelement | |
| AT301812B (de) | Fertigteil-Deckenelement | |
| DE1409923C (de) | Mehrgeschossiges Gebäude in Stahlbetonskelettbauweise | |
| DE19714211C2 (de) | Zweischalige Hohlkörpergeschoßdecke sowie Träger für eine zweischalige Hohlkörpergeschoßdecke | |
| DE29613627U1 (de) | Mehrzweckabstandshalter für den Betonbau | |
| DE2249019A1 (de) | Schalungsaggregat und verfahren zur ausfuehrung der bauten mit antiseismisch ausgebildeten betonscheiben | |
| DE1409923B (de) | Mehrgeschossiges Gebäude in Stahlbe tonskelettbauweise |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |