DE4112274A1 - Anordnung eines klemmelementes auf einem rohrelement - Google Patents
Anordnung eines klemmelementes auf einem rohrelementInfo
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- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung eines Klemmelementes wie Klemmring
auf einem vorzugsweise flexiblen Rohrelement wie Schlauch, insbesondere zum
Befestigen auf einem in das Rohrelement einbringbaren Gegenstück, wobei das Klemm
element auf dem Rohrelement mittels eines Fixierelementes lagefixierbar ist.
Eine entsprechende Anordnung ist der DE-A 39 07 012 zu entnehmen. Dabei wird das
als Klemmvorrichtung bezeichnete Klemmelement dadurch auf einem flexiblen Rohr
lagefixiert, daß die auf dem, Schlauch aufgeschobene Klemmvorrichtung in einer
gewünschten Lage von einem Gehäuse umgeben wird, welches seinerseits auf dem Rohr
fixiert wie z. B. geklebt wird. Um die Klemmvorrichtung festziehen zu können, weist das
Gehäuse im Bereich einer Betätigungsschraube eine angepaßte Aussparung auf.
Zwar ist mit einer entsprechenden Anordnung gewährleistet, daß die Klemmvorrichtung
in einer gewünschten Lage festgelegt werden kann. Allerdings ist der Nachteil gegeben,
daß für verschiedene Schlauchdurchmesser unterschiedliche Gehäuse benötigt werden.
Ferner muß das Gehäuse selbst wiederum auf der Schlauchaußenseite z. B. durch Kleben
festgelegt werden. Hierdurch ergeben sich sowohl herstellungstechnische als auch
anwendungstechnische Nachteile. Zudem bedarf es gesonderter Werkzeuge, um die die
Klemmvorrichtungen lagefixierenden Gehäuse herzustellen.
Der vorliegenden Erfindung liegt das Problem zugrunde, eine Anordnung der eingangs
genannten Art so weiterzubilden, daß zum Lagefixieren von Klemmelementen auf
Rohrelemente unterschiedlicher Durchmesser gleiche Fixierelemente benutzt werden
können, daß also insbesondere auf die Durchmesser der Rohrelemente angepaßte
Formstücke nicht erforderlich sind. Auch soll das Fixierelement preiswert herstellbar sein
und ohne Probleme auf dem Rohrelement fixiert werden können. Außerdem sollen mit
ein und demselben Fixierelement Klemmelemente unterschiedlicher Konstruktionen und
Abmessungen lagefixierbar sein.
Das Problem wird erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch gelöst, daß das Fixier
element ein Schrumpfschlauch ist. In Ausgestaltung ist das Klemmelement dabei im
Bereich einer dieses betätigenden, insbesondere spannenden Betätigungseinrichtung von
dem Schrumpfschlauch zumindest bereichsweise unbedeckt. Dabei kann der Schrumpf
schlauch im Bereich der Betätigungseinrichtung eine Aussparung aufweisen. Diese kann
durch Stanzen gewonnen werden.
Nach einem anderen Vorschlag kann der Schrumpfschlauch im Bereich der Betätigungs
einrichtung perforiert sein, so daß beim Aufschrumpfen des Schrumpfschlauches auf das
Rohrelement dieser im Bereich der Perforation aufreißt, so daß die Betätigungsein
richtung zugänglich ist.
Schließlich kann der Schrumpfschlauch rohrelementenseitig kleberbeschichtet sein, um
eine zusätzliche Lagefixierung des Schrumpfschlauches selbst zu bewerkstelligen.
Auch besteht die Möglichkeit, das Klemmelement zusammen mit dem Schrumpfschlauch
als Einheit auf das Rohrelement aufzubringen, um anschließend den Schrumpfschlauch
aufzuschrumpfen.
Weitere Einzelheiten, Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich nicht nur aus
den Ansprüchen, den diesen zu entnehmenden Merkmalen - für sich und/oder in
Kombination -, sondern auch aus der nachfolgenden Beschreibung von der Zeichnung zu
entnehmenden bevorzugten Ausführungsbeispielen.
Es zeigen:
Fig. 1 eine erste Ausbildung einer Anordnung zum Fixieren eines Klemmelementes auf
einem Rohrelement und
Fig. 2 eine zweite Ausführungsform einer Anordnung zum Fixieren eines Klemm
elementes auf einem Rohrelement.
In den Figuren, in denen gleiche Elemente mit gleichen Bezugszeichen versehen sind,
ist ein Ausschnitt eines Rohrelementes (10) dargestellt, auf dem ein Klemmelement (12)
lagefixiert werden soll. Bei dem Rohrelement (10) kann es sich um ein flexibles oder
starres Rohrelement handelt. Vorzugsweise handelt es sich jedoch um ein flexibles
Rohrelement.
Um das Rohrelement (10) z. B. auf ein nicht dargestelltes Gegenstück zu schieben und
dort zu fixieren, wird ein Klemmelement (12) benutzt, das ein Klemmring oder eine
Schelle bekannter Konstruktion sein kann. Dabei kann das Klemmelement (12) z. B.
mittels einer Schraube gelockert bzw. festgezogen werden. Auch kann das Klemm
element aus zwei aufeinander zu biegbaren Abschnitten bestehen, von denen ein Schenkel
in eine am anderen Schenkel vorhandene Aufnahme eingebracht werden kann.
Unabhängig von der Konstruktion und dem Aufbau des Klemmelementes (12) soll durch
die erfindungsgemäße Lehre das Problem gelöst werden, dieses an einer gewünschten
Position sowohl in Längsrichtung des Rohrelementes (10) als auch radial festzulegen.
Dies ist erforderlich, um z. B. bei Montagearbeiten einen nahezu vollautomatischen
Ablauf zu gewährleisten.
Insbesondere ist eine Lagefixierung dann erforderlich, wenn vorgefertigte Teile zur
Montage angeliefert werden sollen, wobei die fertigmontierten Teile in bezug auf das
Klemmelement (12) eine eindeutige Position einnehmen müssen.
Auch ist eine Lagefixierung dann notwendig, wenn das Klemmelement (12) auf das
Schlauchelement (10) geschoben worden ist, ohne gleichzeitig gespannt zu werden. In
diesem Fall muß beim Transport gewährleistet sein, daß das Klemmelement (12) nicht
unkontrolliert verrutscht bzw. von dem Rohrelement abfällt.
Um eine positionsgenaue Lagefixierung zu gewährleisten, wird erfindungsgemäß
vorgeschlagen, daß das Schlauchelement (10) im Bereich des Klemmelementes (12) von
einem Schrumpfschlauch (14) oder zumindest einem Abschnitt von diesem umgeben
wird.
Hierzu kann nach einem Vorschlag zunächst der einen größeren Durchmesser als das
Rohrelement (10) aufweisende Schrumpfschlauchabschnitt (14) auf das Rohrelement
aufgeschoben werden, um sodann in eine in dem Schrumpfschlauch (14) vorhandene
Öffnung (16) das Klemmelement einzubringen und auf das Schlauchelement (10)
aufzustecken. Sodann kann der Schrumpfschlauch (14) geschrumpft werden.
Alternativ besteht die Möglichkeit, daß bei bereits auf dem Rohrelement (10)
angeordnete Klemmelement (12) der Schrumpfschlauchabschnitt (14) über das
Klemmelement (12) geschoben und sodann geschrumpft wird.
Sofern der Schrumpfschlauchabschnitt (14) eine Aussparung (16) aufweist, sollte diese
von einer Betätigungseinrichtung (18) des Klemmelementes (12) durchsetzt sein, um
dieses also nach seiner Lagefixierung betätigen zu können.
Selbstverständlich ist es nicht erforderlich, daß der Schrumpfschlauch (14) eine
Aussparung wie Ausstanzung (16) aufweist. Vielmehr kann der Schrumpfschlauch (14)
das Klemmelement (12) vollständig abdecken, so daß anschließend der Schrumpfschlauch
(14) im Bereich der Betätigungseinrichtung (18) durchstoßen wird.
Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit, daß ohne Zerstörung des Schrumpf
schlauches (14) das Klemmelement (12) gespannt, also z. B. angezogen werden kann.
Ist im Ausführungsbeispiel der Fig. 1 die Aussparung (16) flächenmäßig so gewählt, daß
die Betätigungseinrichtung (18) völlig frei liegt, so ist nach dem Ausführungsbeispiel der
Fig. 2 eine Aussparung (20) vorgesehen, die nur so groß ist, daß z. B. ein Schraubenkopf
der Betätigungseinrichtung (18) zugänglich ist.
Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit, daß die Klemmeinrichtung (12) nur
bereichsweise von einem Schrumpfschlauchabschnitt (14) zu ihrer Lagefixierung
abgedeckt ist.
Ein weiterer Vorschlag sieht vor, daß der Schrumpfschlauch (14) im Bereich der
Betätigungseinrichtung (18) perforiert ist, so daß die Perforation durch das Auf
schrumpfen des Schrumpfschlauches (14) auf dem Rohrelement (10) reißt, so daß dann
die Betätigungseinrichtung (18) zugänglich wird.
Zur Lagefixierung des Klemmelementes (12) besteht auch die Möglichkeit, daß dieses
nur von beiden Seiten von Abschnitten eines Schrumpfschlauches begrenzt wird, wodurch
wiederum eine Lagefixierung möglich ist.
Bei dem Schrumpfschlauch (14) handelt es sich um einen marktüblichen Schrumpf
schlauch. Anstelle eines Schrumpfschlauches kann auch eine Schrumpffolie benutzt
werden, die die gleiche Funktion wie der Schrumpfschlauch ausüben soll.
Schließlich kann der Schrumpfschlauch (14) rohrelementenseitig kleberbeschichtet sein,
um eine zusätzliche Lagefixierung zu ermöglichen.
Claims (9)
1. Anordnung eines Klemmelementes (12) wie Klemmring auf einem vorzugsweise
flexiblen Rohrelement (10) wie Schlauch, insbesondere zum Befestigen auf einem
in das Rohrelement einbringbaren Gegenstück, wobei das Klemmelement auf
dem Rohrelement mittels eines Fixierelementes lagefixierbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Fixierelement ein Schrumpfschlauch (14) oder ein Abschnitt eines
solchen ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Klemmelement (12) im Bereich einer dieses betätigenden, insbesondere
spannenden Betätigungseinrichtung (18) von dem Schrumpfschlauch (14)
zumindest bereichsweise unbedeckt ist.
3. Anordnung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Schrumpfschlauch (14) im Bereich der Betätigungseinrichtung (18) eine
Aussparung aufweist.
4. Anordnung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Schrumpfschlauch (14) rohrelementenseitig kleberbeschichtet ist.
5. Anordnung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Schrumpfschlauch (14) im Bereich der Betätigungseinrichtung (18) des
Klemmelementes (12) perforiert ist.
6. Anordnung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Klemmelement (12) zu seinen beiden Seiten abschnittsweise von einem
Schrumpfschlauch oder Abschnitten eines solchen umgeben ist.
7. Anordnung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Schrumpfschlauch (14) das Klemmelement (12) vollständig oder im
wesentlichen vollständig abdeckt.
8. Anordnung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei auf dem Rohrelement (10) angeordnetem, eine Aussparung (16) auf
weisendem Schrumpfschlauch (14) das Klemmelement über die Aussparung auf
das Schlauchelement (10) aufgebracht ist.
9. Anordnung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß nach Umgeben des Klemmelementes (12) von dem Schrumpfschlauch (14)
dieser zusammen mit dem Klemmelement (12) auf dem Rohrelement (10)
anordbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19914112274 DE4112274A1 (de) | 1991-04-15 | 1991-04-15 | Anordnung eines klemmelementes auf einem rohrelement |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19914112274 DE4112274A1 (de) | 1991-04-15 | 1991-04-15 | Anordnung eines klemmelementes auf einem rohrelement |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4112274A1 true DE4112274A1 (de) | 1992-10-22 |
Family
ID=6429631
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19914112274 Withdrawn DE4112274A1 (de) | 1991-04-15 | 1991-04-15 | Anordnung eines klemmelementes auf einem rohrelement |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4112274A1 (de) |
Cited By (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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-
1991
- 1991-04-15 DE DE19914112274 patent/DE4112274A1/de not_active Withdrawn
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Legal Events
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