DE4112074C2 - Bildempfangsmaterial für das Silberkomplex-Diffusionstransferverfahren - Google Patents
Bildempfangsmaterial für das Silberkomplex-DiffusionstransferverfahrenInfo
- Publication number
- DE4112074C2 DE4112074C2 DE4112074A DE4112074A DE4112074C2 DE 4112074 C2 DE4112074 C2 DE 4112074C2 DE 4112074 A DE4112074 A DE 4112074A DE 4112074 A DE4112074 A DE 4112074A DE 4112074 C2 DE4112074 C2 DE 4112074C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- image
- layer
- silver
- image receiving
- receiving material
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03C—PHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
- G03C8/00—Diffusion transfer processes or agents therefor; Photosensitive materials for such processes
- G03C8/24—Photosensitive materials characterised by the image-receiving section
- G03C8/26—Image-receiving layers
- G03C8/28—Image-receiving layers containing development nuclei or compounds forming such nuclei
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Photosensitive Polymer And Photoresist Processing (AREA)
- Thermal Transfer Or Thermal Recording In General (AREA)
- Ink Jet Recording Methods And Recording Media Thereof (AREA)
- Silver Salt Photography Or Processing Solution Therefor (AREA)
Description
Diese Erfindung betrifft ein
Silberkomplex-Diffusionstransfermaterial, welches die
Kombination aus einem lichtempfindlichen Material und aus
einem Bildempfangsmaterial umfaßt, und insbesondere
betrifft diese Erfindung den Schichtaufbau eines
Bildempfangsmaterials.
Das Silberkomplex-Diffusionsübertragungsverfahren
beinhaltet im allgemeinen die Verwendung eines
lichtempfindlichen Materials, welches einen Träger und
darauf angeordnet eine Silberhalogenidemulsionsschicht als
lichtempfindliche Schicht enthält, eines bildempfangenden
Materials, welches einen Träger und darauf angeordnet eine
Bildempfangsschicht umfaßt, die physikalische
Entwicklungskerne enthält, und einer Verarbeitungslösung,
die ein Silberhalogenid-Lösungsmittel enthält. Das Prinzip
des Silberkomplex-Diffusionsübertragungsverfahrens ist wie
folgt: Das Silberhalogenid der belichteten Fläche einer
lichtempfindlichen Schicht, die der Belichtung ausgesetzt
worden ist, wird mit einem Entwicklungsmittel entwickelt,
welches in der Verarbeitungslösung oder in dem
lichtempfindlichen Material enthalten ist, und
gleichzeitig reagiert das Silberhalogenid der
nicht-belichteten Fläche mit dem
Silberhalogenid-Lösungsmittel, wobei ein lösliches
Silberkomplexsalz gebildet wird, welches in das
Bildempfangsmaterial diffundiert und sich auf den
physikalischen Entwicklungskernen niederschlägt, um ein
Silberbild zu bilden.
Das Silberkomplex-Diffusionsübertragungsverfahren, welches
auf einem derartigen Prinzip basiert, wird zum Kopieren
von Dokumenten und für Blockkopien beim Plattenherstellen
in großem Umfang angewandt.
Wichtige Eigenschaften, die für Bildempfangsmaterialien
erforderlich sind, die bei dem
Silberkomplex-Diffusionsübertragungsverfahren verwendet
werden, bestehen darin, daß das hergestellte Silberbild
eine hohe Dichte (Reflexionsdichte und
Transmissionsdichte) aufweist und daß es hinsichtlich des
Farbtones (ein blau-schwarzer Ton ist im allgemeinen
erwünscht) ausgezeichnet ist; daß die
Diffusionsübertragungsgeschwindigkeit hoch ist; und daß
die Bildempfangsschicht eine ausreichende Filmstärke
aufweist.
Insbesondere ist die Dichte des Silberbildes
(Reflexionsdichte und Transmissionsdichte) eine sehr
wichtige Eigenschaft. Im allgemeinen müssen Kopien eine
hohe Bildauflösung aufweisen, und Kopien mit hoher
Auflösung können erhalten werden, wenn die Dichte des
Silberbildes hoch ist. Weiterhin ist für
Blockkopiermaterialien eine hohe Dichte des Silberbildes
erwünscht, um Bildqualitäten (Qualitäten der feinen Linien
und der Punkte) zufriedenstellend zu reproduzieren.
Weiterhin ist seit einiger Zeit der blau-schwarze Farbton
von Silberbildern eine sehr wichtige Eigenschaft geworden.
Im allgemeinen wird eine Vergrößerung der
Silberbilddichte dadurch erreicht, daß der Gehalt an
physikalischen Entwicklungskernen erhöht wird, aber es
besteht hier, in dem Fall einer Einzelschichtstruktur, der
Mangel, daß der Farbton des Silberbildes rötlich wird
oder daß das Silberbild einen metallischen Glanz
aufweist, wenn die Menge an physikalischen
Entwicklungskernen erhöht wird.
Dieser unerwünschte Farbton des Silberbildes kann nicht
ausreichend verbessert werden, wenn die bekannten
Schwärzungsmittel, wie 1-Phenyl-5-mercaptotetrazol,
verwendet werden, und dieses Schwärzungsmittel zeigt keine
Wirkung bei der Verbesserung im Hinblick auf den
metallischen Glanz. Wenn die Menge an physikalischen
Entwicklungskernen vermindert wird, kann der Farbton
verbessert werden, aber die Dichte des Silberbildes nimmt
sehr stark ab.
Der rötliche Farbton des Silberbildes und der metallische
Glanz treten aufgrund der Konzentration der physikalischen
Entwicklungskerne an der Oberfläche der
Bildempfangsschicht auf, und in dem Fall einer
Einzelschichtstruktur sind die physikalischen
Entwicklungskerne ebenfalls auf der Oberfläche der
Bildempfangsschicht vorhanden, und daher wird das meiste
des diffundierten Silberkomplexsalzes in physikalisch
entwickeltes Silber auf der Oberfläche der
Bildempfangsschicht umgewandelt, was in dem oben
erwähnten, unerwünschten Farbton des Silberbildes oder dem
metallischen Glanz resultiert.
Als ein übliches Mittel, welches angewandt wird, damit die
physikalischen Entwicklungskerne nicht auf der Oberfläche
des Bildempfangsmaterials vorhanden sind, ist ein
Verfahren bekannt, bei dem zwei oder mehr Schichten als
Schichtaufbau des Bildempfangsmaterials verwendet werden
und bei dem eine Schicht, die keine physikalischen
Entwicklungskerne (nachfolgend als "oberste Schicht"
bezeichnet) enthält, auf einer Schicht angeordnet wird,
die physikalische Entwicklungskerne aufweist (nachfolgend
mit "Bildempfangsschicht" bezeichnet). Dieses Verfahren
ist beispielsweise in der JP-OS 1-94344 beschrieben.
Durch das Vorsehen der obersten Schicht, sind
physikalische Entwicklungskerne nicht auf der Oberfläche
vorhanden, und daher wird physikalisch entwickeltes Silber
nicht auf der Oberfläche konzentriert und der metallische
Glanz des Silberbildes kann inhibiert werden.
Jedoch kann die üblicherweise verwendete, oberste Schicht
die Erzeugung des metallischen Glanzes inhibieren, aber es
gibt Probleme insoweit, als der Farbton des Silberbildes
schlechter ist oder als die Übertragungsdichte nicht
ausreichend ist.
Nach einer weiteren Entwicklung wurde herausgefunden,
daß, wenn die Bildempfangsschicht eines derartigen
Bildempfangsmaterials mit einem Härtungsmittel, welches
darin enthalten ist, gehärtet wird, das Silberbild
kontinuierlich zu Silber (metallisches Silber) an der
Grenzfläche zwischen der Bildempfangsschicht und der
Kolloidschicht, die keine Entwicklungskerne aufweist,
umgewandelt wird, und somit wird Silberglanz gebildet und
sogenannte Newton′sche Ringe werden zwischen dem
Silberglanz und der darauf angeordneten Schicht aufgrund
der Interferenz des Lichtes gebildet, was zu einer
beträchtlichen Zerstörung der Bildqualität führt.
Als ein Ergebnis intensiver Untersuchungen bezüglich des
Feststoffgehaltes von hydrophilen Kolloiden in der
Bildempfangsschicht und in der obersten Schicht und
bezüglich des Verhältnisses des Feststoffgehaltes in der
Bildempfangsschicht und des in der obersten Schicht wurde
herausgefunden, daß die oben genannten Mängel überwunden
werden können.
Ein Ziel der vorliegenden Erfindung liegt darin, ein
Bildempfangsmaterial zur Verfügung zu stellen, bei dem die
Erzeugung von metallischem Glanz und die Zerstörung des
Farbtones inhibiert werden können, und welches ein
Silberbild mit hoher Dichte bilden kann.
Diese Aufgabe wird gelöst durch ein Bildempfangsmaterial
für Silberkomplex-Diffusionsübertragungsverfahren,
umfassend einen Träger, der mit zumindest einer
Beschichtungslösung für eine Bildempfangsschicht, die
physikalische Entwicklungskerne enthält, und mit einer
Beschichtungslösung für eine oberste Schicht beschichtet
ist, die im wesentlichen keine physikalischen
Entwicklungskerne enthält, wobei das Material dadurch
gekennzeichnet ist, daß der Feststoffgehalt eines
hydrophilen Kolloids in der obersten Schicht zumindest
0,8 g/m² beträgt und daß das Verhältnis des
Feststoffgehaltes in der obersten Schicht zu dem
Feststoffgehalt in der darunter angeordneten Bildempfangsschicht
mehr als 1,0 ausmacht.
Ein anderes Ziel der vorliegenden Erfindung liegt darin,
ein Verfahren zur Herstellung eines Bildempfangsmaterials
für Silberkomplex-Diffusionsübertragungsverfahren
vorzuschlagen, nach dem die sogenannten Newton′schen Ringe
nicht auftreten und durch welches darüber hinaus
Silberglanz nicht gebildet wird.
Eine Lösung dieser Aufgabe liegt in einem Verfahren zur
Herstellung eines Bildempfangsmaterials für
Silberkomplex-Diffusionsübertragungsverfahren, umfassend
einen Träger, eine auf dem Träger angeordnete
Bildempfangsschicht, die physikalische Entwicklungskerne
enthält, und zumindest eine wasserdurchlässige hydrophile
Kolloidschicht, die keine physikalischen
Entwicklungskerne aufweist und die auf der
Bildempfangsschicht angeordnet ist, wobei das Verfahren
dadurch gekennzeichnet ist, daß eine Beschichtungslösung
für die darunter angeordnete Bildempfangsschicht, die im wesentlichen kein
Härtungsmittel enthält, und eine Beschichtungslösung für
die wasserdurchlässige hydrophile Kolloidschicht, die ein
Härtungsmittel enthält, verwendet werden.
Bevorzugte Ausgestaltungen sind Gegenstand der
Unteransprüche.
Die Erfindung wird nachfolgend detaillierter beschrieben.
Bisher war es üblich, daß die als oberste Schicht
genannte Schicht dünner ist als die Bildempfangsschicht.
Wenn die Dicke der obersten Schicht mit der Zunahme der
Menge an hydrophilem Kolloid zunimmt, können die Probleme
auftreten, daß die Entwicklung verzögert wird oder daß
die Menge an Lösung, die darin absorbiert ist, zunimmt,
was zu nachteiligen Wirkungen bei der Laufeigenschaft
führt, und darüber hinaus tritt eine Zerstörung der
Bildqualität auf, da ein dicker Film auf der
Bildempfangsschicht vorhanden ist.
Im Gegensatz zu dem bisher Bekannten, gelang den Erfindern
die Herstellung eines Bildempfangsmaterials, bei dem das
Auftreten von metallischem Glanz und die Verschlechterung
des Farbtones inhibiert werden, und welches dadurch ein
Silberbild mit hoher Dichte bilden kann, daß die Menge an
hydrophilem Kolloid in der obersten Schicht auf 0,8 g/m²
oder mehr eingestellt wird, und daß die Menge an
hydrophilem Kolloid in der obersten Schicht im Vergleich
zu der an hydrophilem Kolloid in der Bildempfangsschicht
erhöht wird.
Die Menge des hydrophilen Kolloids (Bindemittel) in der
obersten Schicht liegt bei 0,8 g/m oder mehr,
vorzugsweise bei 1,0 g/m² oder mehr, und die obere
Grenze dieser Menge liegt bei 3 g/m², vorzugsweise bei
2 g/m². Wenn die Menge an Bindemittel mehr als 3 g/m²
ausmacht, tauchen Probleme, wie die Verschlechterung der
Laufeigenschaft, die Verminderung der Übertragungsdichte
und die Verschlechterung der Reproduzierbarkeit von feinen
Linien auf.
Die Menge an Bindemittel in der Bildempfangsschicht liegt
vorzugsweise bei 0,3 bis 1,5 g/m², insbesondere bei 0,5
bis 1,0 g/m², wenn die Gesamtmenge an Bindemittel und
die Beschichtbarkeit in Erwägung gezogen werden.
Das Gewichtsverhältnis des Bindemittels in der obersten
Schicht zu dem in der Bildempfangsschicht beträgt mehr als
1,0, vorzugsweise 1,5 bis 4, und die Gesamtmenge an
Bindemittel liegt bei 1 bis 4 g/m², vorzugsweise 1,5 bis
3,0 g/m².
Die oberste Kolloidschicht und die Bildempfangsschicht
können mit geeigneten Härtungsmitteln gehärtet werden.
Beispiele des Härtungsmittels sind Aldehydverbindungen,
wie Formaldehyd und Glutaraldehyd; Ketonverbindungen, wie
Diacetyl und Cyclopentandion; Bis(2-chloroethylharnstoff)-2-hydroxy-4,6-dichloro-1,3,5-triazin;
Verbindungen mit
reaktiven Halogenen, wie sie in US-PS 3 288 775 offenbart
sind; Divinylsulfone; Verbindungen mit reaktiven Olefinen,
wie sie in US-PS 3 635 718 offenbart sind;
N-Methylolverbindungen, wie sie in US-PS 2 732 316
offenbart sind; Isocyanate, wie sie in US-PS 3 103 437
offenbart sind; Aziridinverbindungen, wie sie in den
US-PS 3 017 280 und 2 983 611 offenbart sind;
Carbodiimidverbindungen, wie sie in US-PS 3 100 704
offenbart sind; Epoxyverbindungen, wie sie in US-PS
3 091 537 offenbart sind; Halogen-carboxyaldehyde, wie
Mucochlorsäure; Dioxanderivate, wie Dihydroxydioxan; und
anorganische Härtungsmittel, wie Chromalaun, Kaliumalaun
und Zirkoniumsulfat. Diese können alleine oder in
Kombination von zwei oder mehreren verwendet werden. Unter
diesen Härtungsmitteln sind niedrigmolekulare,
diffusionsfähige Härtungsmittel bevorzugt, und
insbesondere bevorzugt sind Härtungsmittel vom
Aldehyd-Typ, Triazin-Typ und Vinylsulfon-Typ.
Diese Überlegung kann zu einem bevorzugten
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung entwickelt
werden, bei dem nur die oberste Kolloidschicht ein
Härtungsmittel enthält und bei dem die Bildempfangsschicht
im wesentlichen kein Härtungsmittel enthält.
Die Menge des verwendeten Härtungsmittels sollte bezogen
auf die Gesamtmenge an Gelatine berechnet werden und kann
die Mindestmenge darstellen, durch die das erforderliche
Härtungsniveau erreicht wird, und sie kann in Abhängigkeit
von der Verwendung frei ausgewählt werden. Üblicherweise
liegt sie bei 0,02 bis 0,2 mM für 1 g Gelatine.
Der Ausdruck "die Beschichtungslösung für die
Bildempfangsschicht enthält im wesentlichen kein
Härtungsmittel", wie er hierin verwendet wird, beinhaltet
nicht nur, daß sie überhaupt kein Härtungsmittel enthält,
sondern bedeutet ebenfalls, daß sie ein Härtungsmittel in
einer derartig kleinen Menge enthält, daß die Erreichung
des Zieles der vorliegenden Erfindung nicht negativ
beeinträchtigt wird.
Eine Vielzahl von hydrophilen Kolloidschichten kann
getrennt oder gleichzeitig aufgebracht werden. Die
Beschichtung kann durch irgendein bekanntes Verfahren
durchgeführt werden.
Die physikalischen Entwicklungskerne, die in der
Bildempfangsschicht der erfindungsgemäßen
Bildempfangsmaterialien verwendet werden, enthalten
beispielsweise Edelmetalle, wie Silber, Gold, Platin,
Palladium, Kupfer, Kadmium, Blei, Kobalt und Nickel, und
Sulfide sowie Selenide davon. Diese liegen vorzugsweise in
Form von Kolloiden vor.
Die Bildempfangsschicht kann oberflächenaktive Mittel
enthalten, beispielsweise natürliche oberflächenaktive
Mittel, wie Saponin; nicht-ionische oberflächenaktive
Mittel, beispielsweise vom Alkylenoxid-Typ, Glyzerin-Typ
und Glycidol-Typ; kationische oberflächenaktive Mittel,
wie höhere Alkylamine, quartäre Ammoniumsalze, Pyridin und
andere heterozyklische Verbindungen und Sulfoniumsalze;
anionische oberflächenaktive Mittel, die Säuregruppen
enthalten, beispielsweise Carbonsäuregruppen,
Sulfonsäuregruppen, Phosphorsäuregruppen,
Schwefelsäureestergruppen und Phosphorsäureestergruppen;
amphotere oberflächenaktive Mittel, wie Aminosäuren,
Aminosulfonsäuren und Schwefelsäure- oder
Phosphorsäureester von Aminoalkoholen; und anionische und
amphotere oberflächenaktive Mittel vom Fluor-Typ, die
Fluor enthalten. Die Bildempfangsschicht kann weiterhin
Mattierungsmittel, Fluoreszenzfarbstoffe,
Entfärbungsinhibitoren, Farbtonmittel, beispielsweise
1-Phenyl-5-mercaptotetrazol, und andere Tönungsmittel
enthalten, wie sie in "Photographic Silver Halide
Diffusion Process", Seite 61, veröffentlicht von Focal
Press, erwähnt sind, Entwicklungsmittel, beispielsweise
Hydrochinon und Derivate davon und 1-Phenyl-3-pyrazolidon
und Derivate davon; Silberhalogenidlösungsmittel,
beispielsweise Natriumthiosulfat, Ammoniumthiosulfat,
Natriumthiocyanat und Kaliumthiocyanat; und dergleichen
enthalten. Weiterhin kann eine Oberschicht, beispielsweise
mit Kalk behandelte Gelatine, mit Säure behandelte
Gelatine, Hydroxyethylzellulose, Carboxymethylzellulose,
Pullulan und Natriumalginat, auf der Bildempfangsschicht
vorgesehen sein, und eine Neutralisierungsschicht und eine
Unterschicht zur Verbesserung der Adhäsion an einen Träger
können unterhalb der Bildempfangsschicht vorgesehen sein.
Als Träger kann irgendein Träger verwendet werden,
beispielsweise Polyolefinharzfilme, wie Polyethylen- und
Polypropylenfilme, und Papiere, die mit diesen Filmen
bedeckt sind. Die Oberfläche der Träger wird vorzugsweise
durch irgendein Aufrauhverfahren, beispielsweise
Preßformen durch einen aufgerauhten Körper, aufgerauht.
Die Rauhigkeit ist vorzugsweise etwa 2 bis etwa 20 µm
tief, und dies bedeutet den Abstand zwischen dem Grund und
dem Peak der Oberflächenunregelmäßigkeiten, und etwa 5
bis etwa 100 µm im Hinblick auf die Entfernung zwischen
den Peaks. Da die aufgerauhte Oberfläche als solche
hydrophob ist, wird mit ihr üblicherweise eine
Hydrophilisierungsbehandlung, beispielsweise
Koronaentladungsbehandlung und Unterschichtbehandlung,
durchgeführt. Das Harz kann weiße Pigmente,
Fluoreszenzfarbstoffe, Antistatikmittel und dergleichen
enthalten.
Silberhalogenidemulsionen, die in der lichtempfindlichen
Schicht der erfindungsgemäßen lichtempfindlichen
Materialien für das
Silberkomplex-Diffusionsübertragungsverfahren verwendet
werden, sind solche, die allgemein für das
Diffusionsübertragungsverfahren verwendet werden. Die
Zusammensetzung der Emulsion weist keine spezielle
Beschränkung auf und irgendwelche Emulsionen können
verwendet werden, bei denen das Silbersalz in der
belichteten Fläche entwickelt werden kann bzw. in die
nicht-belichtete Fläche mit einer für das
Diffusionsübertragungsverfahren notwendigen
Geschwindigkeit diffundieren kann. Als Beispiele dafür
können Silberbromid, Silberjodid, Silberchlorid,
Silberchlorobromid, Silberjodobromid, Silberchlorojodid
und Mischungen davon in Erwägung gezogen werden. Mit
diesen können übliche chemische Sensibilisierungen und
spektrale Sensibilisierungen durchgeführt werden. Als
Bindemittel für die lichtempfindliche Schicht können
polymere Materialien verwendet werden, die üblicherweise
zur Herstellung von Silberhalogenidemulsionen verwendet
werden, beispielsweise mit Kalk behandelte Gelatine,
säurebehandelte Gelatine, mit Phthalat behandelte
Gelatine, acylierte Gelatine, phenylcarbamylierte
Gelatine, Polyvinylalkohol, teilweise verseifter
Polyvinylalkohol, Polyacrylamid, Poly-N-vinylpyrrolidon,
Hydroxyethylzellulose, Carboxymethylzellulose,
wärmebehandelte Produkte von Polyvinylalkohol und
Maleinsäureanhydrid-Copolymere (beispielsweise
Styrol-Maleinsäureanhydrid-Copolymer und
Ethylen-Maleinsäureanhydrid-Copolymer) und
emulsionspolymerisierte synthetische Harze (beispielsweise
Homopolymere und Copolymere von Polyacrylsäureestern,
Polymethacrylsäureestern, Acrylsäure, Methacrylsäure,
Polystyrol und Polybutadien).
Die lichtempfindliche Schicht kann mit geeigneten
Härtungsmitteln gehärtet werden, wie sie für die
Bildempfangsschicht erwähnt wurden. Weiterhin kann die
lichtempfindliche Schicht solche Additive enthalten, die
üblicherweise halogenidhaltige lichtempfindliche
Materialien verwendet werden, beispielsweise
oberflächenaktive Mittel, Antischleiermittel,
Mattierungsmittel, Fluoreszenzfarbstoffe und
Entwicklungsmittel (beispielsweise Hydrochinon und
Derivate davon und 1-Phenyl-3-pyrazolidon und Derivate
davon). Darüber hinaus kann eine Oberschicht
(beispielsweise mit Kalk behandelte Gelatine,
säurebehandelte Gelatine, Hydroxyethylzellulose,
Carboxymethylzellulose, Pullulan und Natriumalginat) auf
der lichtempfindlichen Schicht vorgesehen werden, und eine
Lichthofschutzschicht kann unter der lichtempfindlichen
Schicht vorgesehen werden.
Eine Verarbeitungslösung für das
Silberkomplex-Diffusionsübertragungsverfahren, welche
erfindungsgemäß verwendet wird, kann die übliche
Silberkomplex-Diffusionsübertragungsverarbeitungslösung
sein. Das bedeutet, die Verarbeitungslösung kann ein
Entwicklungsmittel für die Entwicklung des belichteten
Silberhalogenids enthalten, beispielsweise Hydrochinon und
Derivate davon, und 1-Phenyl-3-pyrazolidon und Derivate
davon, ein Lösungsmittel für unentwickeltes
Silberhalogenid, beispielsweise Natriumthiosulfat,
Ammoniumthiosulfat, Natriumthiocyanat, Kaliumthiocyanat,
ein Konservierungsmittel, wie Natriumsulfit, ein
Entwicklungsverzögerer, wie Kaliumbromid, und ein
Farbtönungsmittel, wie 1-Phenyl-5-mercaptotetrazol.
Unter Bezugnahme auf die nachfolgenden Beispiele wird die
Erfindung noch näher erläutert, wobei die Beispiele diese
Erfindung nicht beschränken sollen.
Physikalische Entwicklungskerne, die Nickelsulfid und
Silbersulfid enthalten, wurden in einer 1%igen wäßrigen
Lösung von Gelatine hergestellt, indem Nickelnitrat,
Silbernitrat und Natriumsulfid in äquimolaren Mengen zur
Reaktion gebracht wurden. Auf einer Seite eines
Papierträgers mit 110 g/m², der auf beiden Seiten mit
Polyethylen beschichtet war, wurde die oben genannte
Gelatine, die die Kerne enthielt, als eine
Bildempfangsschicht mit 0,6 g/m², ausgedrückt in
Trockengewicht des hydrophilen Kolloids, (Probe A-0) und
mit 0,9 g/m², ausgedrückt in Trockengewicht des
hydrophilen Kolloids, (Probe B-0) aufgebracht. Diese
Bildempfangsmaterialien wiesen nur die Bildempfangsschicht
auf.
Weiterhin wurde auf der Bildempfangsschicht der oben
genannten Proben eine wäßrige Lösung aus Gelatine, die
keine Kerne enthielt, als oberste Schicht mit 0,4 g/m²
(Proben A-1, B-1) mit 0,6 g/m² (Proben A-2, B2), mit
0,8 g/m² (Proben A-3, B-3), mit 1,0 g/m² (Proben A-4,
B-4), mit 1,2 g/m² (Proben A-5, B-5) und mit 2,0 g/m²
(Proben A-6, B-6) geschichtet, ausgedrückt in
Trockengewicht des hydrophilen Kolloids.
Das lichtempfindliche Material wurde wie folgt
hergestellt: Eine Unterschicht, die Ruß als
Lichthofschutz enthielt, wurde auf einem mit Polyethylen
laminierten Papier vorgesehen. Darauf wurde eine
gelatine-silberhalogenidhaltige Emulsionsschicht
aufgebracht, die 1,5 g/m² (ausgedrückt in Silbernitrat)
von orthochromatisch sensibilisiertem Silberchlorobromid
(Silberbromid 5 Mol.%) mit einer durchschnittlichen
Korngröße von 0,35 µm, 0,2 g/m²
1-Phenyl-3-pyrazolidon, 0,7 g/m² Hydrochinon und
4 g/m² Gelatine enthielt. Die silberhalogenidhaltige
Emulsionsschicht wurde mit einem darin enthaltenen
Härtungsmittel in einer solchen Art gehärtet, daß das
Diffusionsübertragungsverfahren nicht gestört wurde.
Eine Diffusionsübertragungsverarbeitungslösung der
folgenden Zusammensetzung wurde verwendet.
| Wasser|800 ml | |
| Natriumhydroxid | 25 g |
| wasserfreies Natriumsulfit | 100 g |
| Hydrochinon | 20 g |
| 1-Phenyl-3-pyrazolidon | 1 g |
| Kaliumbromid | 3 g |
| Natriumthiosulfat | 30 g |
| 1-Phenyl-5-mercaptotetrazol | 0,1 g |
| Wasser bis auf | 1000 ml |
Mit dem somit erhaltenen lichtempfindlichen Material wurde
eine korrekte Belichtung durch eine Kamera durchgeführt,
wobei ein Original mit geeigneten schwarzen Bereichen
verwendet wurde. Dann wurde die Oberfläche der
Emulsionsschicht dieses lichtempfindlichen Materials in
engen Kontakt mit der Oberfläche des Bildempfangsmaterials
gebracht und diese Materialien in diesem Zustand durch
eine Verarbeitungseinrichtung geleitet, die die oben
erwähnte Diffusionsübertragungsverarbeitungslösung und
Quetschwalzen enthielt, und sie wurden 30 Sekunden,
nachdem sie die Quetschwalzen verlassen haben, voneinander
getrennt. Das Bildempfangsmaterial wurde mit Wasser etwa
30 Sekunden lang gewachen und dann getrocknet. Dann wurde
die Reflexionsdichte des schwarzen Bereiches mit Hilfe
eines RD 519-Reflexionsdensitometers, hergestellt von
Macbeth Co., gemessen.
In den nachfolgenden Tabellen 1 und 2 haben die Zeichen,
die die Ergebnisse der Bestimmung des metallischen
Glanzes, des Farbtones und der Laufeigenschaften
darstellen, die folgenden Bedeutungen:
*: ausgezeichnet
○: gut
@: ziemlich gut
#: etwas schlechter
x: schlecht
*: ausgezeichnet
○: gut
@: ziemlich gut
#: etwas schlechter
x: schlecht
Aus den Ergebnissen von Tabelle 1 und Tabelle 2 ist
ersichtlich, daß die Erzeugung von metallischem Glanz
gehindert wurde und daß der Farbton verbessert wurde und
daß darüber hinaus die Reflexionsdichte zunahm, da das
Bildempfangsmaterial die oberste Schicht aufwies und da
die Menge an Gelatine in der obersten Schicht größer war
als die Menge an Gelatine in der Bildempfangsschicht und
daß diese Menge 0,8 g/m² oder mehr ausmachte.
Die gleichen Ergebnisse wie bei Beispiel 1 wurden
erhalten, wenn die oben genannten Proben A (0 bis 6) und B (0 bis 6) mit einer
Verarbeitungslösung vom Aktivator-Typ aufgearbeitet wurden.
Beispiel 1 wurde wiederholt, mit der Ausnahme, daß
Palladiumsulfid als physikalischer Entwicklungskern bei
den Proben A (0 bis 6) und B (0 bis 6) verwendet wurde. Die gleichen
Ergebnisse wie bei Beispiel 1 wurden erhalten.
Beispiel 1 wurde wiederholt, mit der Ausnahme das
1-Phenyl-5-mercaptotetrazol zu den Proben A (0 bis 6) und B (0 bis 6)
zugegeben wurde. Die gleichen Ergebnisse wie bei Beispiel
1 wurden erhalten.
Als nächstes werden bevorzugte Beispiele der vorliegenden
Erfindung, bei denen die Beschichtungslösung für die
Bildempfangsschicht im wesentlichen kein Härtungsmittel
enthält, als Bildempfangsmaterialien 1 bis 6 dargestellt.
Ein lichtempfindliches Material wurde wie folgt
hergestellt: Eine Unterschicht, die Ruß als
Lichthofschutz enthielt, wurde auf einem mit Polyethylen
laminierten Papier vorgesehen, und darauf wurde eine
Gelatine-silberhalogenidhaltige Emulsionsschicht
vorgesehen, die 1,5 g/m² (ausgedrückt in Silbernitrat)
an orthochromatisch sensibilisiertem Silberchlorobromid
(Silberbromid 5 Mol.%) mit einer durchschnittlichen
Korngröße von 0,3 µm, 0,2 g/m²
1-Phenyl-3-pyrazolidon, 0,7 g/m² Hydrochinon und
4 g/m² Gelatine enthielt.
Die silberhalogenidhaltige Emulsionsschicht wurde mit
einem Härtungsmittel, welches darin enthalten war, in
einer solchen Art gehärtet, daß das
Diffusionsübertragungsverfahren nicht verzögert wurde.
Das Bildempfangsmaterial wurde wie folgt hergestellt: Die
folgende Beschichtungslösung wurde hergestellt und mit
einem Bindemittelgehalt, ausgedrückt als Feststoffgehalt, von 0,8 g/m auf einem mit
Polyethylen laminierten Papier mit 90 g/m² beschichtet,
mit dem zuvor eine Koronaentladungsbehandlung durchgeführt
worden war, und wurde getrocknet.
| Bindemittel|10 g | |
| Wasser | 320 ml |
| Nickelsulfid-Kolloidlösung (5 mM/l) | 50 ml |
| Härtungsmittel | 3 ml |
| Natriumdodecylbenzolsulfonat (5%ige wäßrige Lösung) | 15 ml |
| gesamt | 400 g |
Die folgende Beschichtungslösung wurde mit einem Bindemittelgehalt,
ausgedrückt als Feststoffgehalt,
von 1,2 g/m² im trockenen Zustand auf
die getrocknete Bildempfangsschicht aufgebracht:
| Bindemittel|15 g | |
| Wasser | 250 ml |
| 1-Phenyl-5-mercaptotetrazol (1%ige Methylalkohollösung) | 10 ml |
| Härtungsmittel | 4 ml |
| Natriumdodecylbenzolsulfonat (5%ige wäßrige Lösung) | 10 ml |
| gesamt | 300 g |
Die resultierende Probe wurde 2 Stunden lang bei 70% RH
unter Feuchtigkeit konditioniert und dann 7 Tage lang bei
40°C erwärmt.
Die folgende Diffusionsübertragungsaufarbeitungslösung
wurde verwendet:
| Wasser|800 ml | |
| Natriumhydroxid | 25 g |
| wasserfreies Natriumsulfit | 100 g |
| Hydrochinon | 20 g |
| 1-Phenyl-3-pyrazolidon | 1 g |
| Kaliumbromid | 3 g |
| Natriumthiosulfat | 30 g |
| 1-Phenyl-5-mercaptotetrazol | 0,1 g |
| Wasser bis auf | 1000 ml |
Das somit erhaltene lichtempfindliche Material wurde
bildweise belichtet. Dann wurden die Oberfläche der
Emulsionsschicht des lichtempfindlichen Materials und die
Oberfläche des Bildempfangsmaterials in engen Kontakt
miteinander gebracht, und diese wurden durch eine
Verarbeitungseinrichtung geleitet, die die oben erwähnte
Diffusionsübertragungsaufarbeitungslösung und
Quetschwalzen aufwies, und sie wurden 30 Sekunden, nachdem
sie die Quetschwalzen verlassen haben, voneinander
getrennt.
Das Bildempfangsmaterial wurde etwa 30 Sekunden lang mit
Wasser gewaschen und dann getrocknet und die
Reflexionsdichte des schwarzen Bereiches wurde mit Hilfe
eines RD 519-Reflexionsdensitometers von Macbeth Co.
gemessen.
Der Zustand des Silberglanzes des Übertragungsbildes und
die Größe der Interferenzbrechung der Newton′schen Ringe
wurden durch visuelle Beobachtung bestimmt.
Das oben genannte Verfahren der Bildung von
Übertragungsbildern wurde mehrere Male wiederholt, mit der
Ausnahme, daß als Bindemittel und als Härtungsmittel die
in der nachfolgenden Tabelle 3 gezeigten Materialien in
der Bildempfangsschicht und der wasserdurchlässigen
hydrophilen Kolloidschicht verwendet wurden. Das
Härtungsmittel A war
2,4-Dichlor-6-hydroxy-S-triazinnatriumsalz (5%ige
wäßrige Lösung) und das Härtungsmittel B war Formalin
(5%ige wäßrige Lösung).
Die Ergebnisse sind in der nachfolgenden Tabelle 4
dargestellt.
Aus Tabelle 4 ist ersichtlich, daß die
Bildempfangmaterialien 4 bis 6 der vorliegenden Erfindung
ausgezeichnete fotografische Eigenschaften aufweisen.
Claims (8)
1. Bildempfangsmaterial für das
Silberkomplex-Diffusionsübertragungsverfahren, mit
einem Träger und, darauf angeordnet, mit zumindest
einer Bildempfangsschicht, die physikalische
Entwicklungskerne enthält, und einer obersten
Schicht,
wobei die oberste Schicht
zumindest 0,8 g/m² hydrophiles Kolloid, (ausgedrückt
als Feststoffgehalt) enthält, und wobei das Verhältnis
des Feststoffgehaltes des hydrophilen Kolloids in der
obersten Schicht zu dem Feststoffgehalt des
hydrophilen Kolloids in der Bildempfangsschicht mehr
als 1,0 ausmacht.
2. Bildempfangsmaterial nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die
Bildempfangsschicht im wesentlichen kein
Härtungsmittel enthält und daß die oberste Schicht
ein Härtungsmittel enthält.
3. Bildempfangsmaterial nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Gehalt an
hydrophilem Kolloid in der obersten Schicht 0,8 bis
3 g/m² ausmacht.
4. Bildempfangsmaterial nach einem der Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, daß der
Gehalt an hydrophilem Kolloid in der
Bildempfangsschicht 0,3 bis 1,5 g/m² ausmacht.
5. Bildempfangsmaterial nach einem der Ansprüche 1 bis
4, dadurch gekennzeichnet, daß das
Verhältnis des Feststoffgehaltes des hydrophilen
Kolloids in der obersten Schicht zu dem
Feststoffgehalt des hydrophilen Kolloids in der
Bildempfangsschicht 1,5 bis 4 ausmacht.
6. Bildempfangsmaterial nach einem der Ansprüche 1 bis
5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Gesamtmenge an hydrophilem Kolloid in der obersten
Schicht und in der Bildempfangsschicht 1 bis 4 g/m²
ausmacht.
7. Bildempfangsmaterial nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das
Härtungsmittel ein Härtungsmittel vom Aldehyd-Typ,
Triazin-Typ oder Vinylsulfon-Typ ist.
8. Bildempfangsmaterial nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Menge an
Härtungsmittel 0,02 bis 0,2 mM/l g Gelatine ausmacht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP2098653A JPH03294850A (ja) | 1990-04-13 | 1990-04-13 | 銀錯塩拡散転写受像材料 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4112074A1 DE4112074A1 (de) | 1991-10-17 |
| DE4112074C2 true DE4112074C2 (de) | 1996-10-31 |
Family
ID=14225468
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4112074A Expired - Fee Related DE4112074C2 (de) | 1990-04-13 | 1991-04-12 | Bildempfangsmaterial für das Silberkomplex-Diffusionstransferverfahren |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US5202219A (de) |
| JP (1) | JPH03294850A (de) |
| BE (1) | BE1003381A3 (de) |
| DE (1) | DE4112074C2 (de) |
Family Cites Families (13)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2732316A (en) * | 1952-12-03 | 1956-01-24 | Hardening of gelatin | |
| US2983611A (en) * | 1957-09-16 | 1961-05-09 | Eastman Kodak Co | Gelatin compositions containing hardeners |
| US3103437A (en) * | 1959-04-10 | 1963-09-10 | Hardening | |
| US3017280A (en) * | 1959-04-20 | 1962-01-16 | Eastman Kodak Co | Hardening of coatings of polymers containing carboxyl groups |
| US3311473A (en) * | 1962-06-28 | 1967-03-28 | Eastman Kodak Co | Silver halide diffusion process and products therefor |
| CH484980A (de) * | 1967-03-06 | 1970-03-13 | Ciba Geigy | Verwendung von Biscarbonsäureimiden zum Härten von Gelatine |
| US3575703A (en) * | 1968-05-17 | 1971-04-20 | Eastman Kodak Co | Photographic diffusion transfer product and process |
| US3849566A (en) * | 1968-12-26 | 1974-11-19 | B Szappanyos | Method of prophylaxis and therapy of species ulmus for dutch elm disease caused by ceratocystis ulmi |
| NL7019085A (de) * | 1970-01-14 | 1971-07-16 | ||
| DE2065007A1 (en) * | 1970-05-09 | 1972-03-30 | Light sensitive direct positive photographic material - with steep gradation for silver salt diffusion process | |
| US4056392A (en) * | 1976-06-17 | 1977-11-01 | Polaroid Corporation | Additive color silver salt transfer film unit with layer of chitin and cupric salt |
| JPS56135840A (en) * | 1980-03-26 | 1981-10-23 | Mitsubishi Paper Mills Ltd | Photographic material |
| DE3775217D1 (de) * | 1987-09-08 | 1992-01-23 | Agfa Gevaert Nv | Bildempfangsmaterial. |
-
1990
- 1990-04-13 JP JP2098653A patent/JPH03294850A/ja active Pending
-
1991
- 1991-04-08 US US07/681,710 patent/US5202219A/en not_active Expired - Fee Related
- 1991-04-11 BE BE9100331A patent/BE1003381A3/fr not_active IP Right Cessation
- 1991-04-12 DE DE4112074A patent/DE4112074C2/de not_active Expired - Fee Related
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US5202219A (en) | 1993-04-13 |
| DE4112074A1 (de) | 1991-10-17 |
| JPH03294850A (ja) | 1991-12-26 |
| BE1003381A3 (fr) | 1992-03-10 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2615344A1 (de) | Photographisches aufzeichnungsmaterial fuer die herstellung von umkehrbildern | |
| DE850383C (de) | Verfahren zur Herstellung eines direktpositiven Bildes in einer Silberhalogenid-Emulsion | |
| DE2003993C3 (de) | Mehrschichtiges photographisches Aufzeichnungsmaterial | |
| DE2634666A1 (de) | Lichtempfindliches photographisches silberhalogenid-aufzeichungsmaterial fuer die schwarz/weiss-photographie und verfahren zur herstellung hochkontrastreicher silberbilder unter verwendung des betreffenden aufzeichnungsmaterials | |
| DE69201187T2 (de) | Bildempfangsschicht zur Verwendung in einem Silbersalz-Diffusionübertragungsverfahren. | |
| DE3328755A1 (de) | Lichtempfindliches photographisches aufzeichnungsmaterial | |
| DE1015682B (de) | Lichtunempfindliche Bildempfangsschicht fuer das Silbersalz-Diffusionsverfahren | |
| DE2429557C2 (de) | Verfahren zur Reproduktion von Halbtonbildern | |
| DE3016732A1 (de) | Fotografisches material zur herstellung von druckplatten und verfahren zu dessen herstellung | |
| DE2253942A1 (de) | Entwicklungsbehandlung von photographischen silberhalogenidmaterialien bei erhoehter temperatur | |
| DE4112074C2 (de) | Bildempfangsmaterial für das Silberkomplex-Diffusionstransferverfahren | |
| DE2711220A1 (de) | Lichtempfindliches photographisches silberhalogenid-aufzeichnungsmaterial | |
| DE3347215A1 (de) | Lichtempfindliches, photographisches silberhalogenidmaterial | |
| DE3231820A1 (de) | Photographisches silberhalogenid-material | |
| DE69013978T2 (de) | Flüssigkeit für DTR-Photographie. | |
| DE2215788C2 (de) | Photographisches Aufzeichnungsmaterial für das Silbersalz-Diffusionsübertragungsverfahren | |
| DE68921465T2 (de) | Verarbeitungsflüssigkeit zur Anwendung in der Silberhalogenidphotographie. | |
| DE69012990T2 (de) | Lichtempfindliches Silberhalogenidmaterial zur Herstellung von Direktpositivbildern. | |
| DE1447611A1 (de) | Verfahren zur Verbesserung der Haftfestigkeit von photographischen Emulsionen auf Polyolefinoberflaechen sowie unter Anwendung des Verfahrens hergestelltes photographisches Material | |
| DE69225222T2 (de) | Bildempfangsmaterial zur Verwendung in einem Silbersalz-Diffusionsübertragungsverfahren | |
| DE3320920A1 (de) | Photographisches lichtempfindliches silberhalogenidmaterial | |
| DE3123235A1 (de) | Photographisches verfahren zur herstellung eines bildes | |
| DE859711C (de) | Verfahren zur direkten Herstellung von positiven photographischen Bildern | |
| DE3877929T2 (de) | Photographisches lichtempfindliches silberhalogenidmaterial und verfahren zur erzeugung eines hochkontrastreichen, photographischen bildes. | |
| DE1547745C3 (de) | Photographisches Aufzeichnungsmaterial |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |