DE4108105C2 - Kolben für die Pumpe eines Hochdruckreinigungsgerätes - Google Patents
Kolben für die Pumpe eines HochdruckreinigungsgerätesInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen zwei- oder mehrteiligen Kolben
für die Pumpe eines Hochdruckreinigungsgerätes mit einem
aus Hartstoff und mit einem aus Metall bestehenden Teil,
die miteinander durch eine Preßsitzverbindung klemmend ver
bunden sind.
Bei Hubkolbenpumpen, insbesondere im Hochdruckreini
gungsbereich, ist die Verwendung von Keramikmaterial für
die Kolben aus Gründen der Chemieresistenz, aus Gründen der
mechanischen Verschleißfestigkeit und aus Gründen der Ge
wichtseinsparung von Vorteil. Es ergeben sich jedoch
Schwierigkeiten dadurch, daß die Übertragung der Antriebs
kräfte auf den Kolben üblicherweise durch metallische Ver
bindungsglieder erfolgen muß, die dann in irgendeiner Weise
mit dem keramischen Teil des Kolbens verbunden werden
müssen.
Es ist bekannt, mehrteilige Kolben, bei denen ein Teil aus
Keramik und ein anderer Teil aus Metall besteht, dadurch
herzustellen, daß der metallische Teil und der Keramikteil
miteinander verklebt oder über ein Gewinde miteinander ver
schraubt werden. Außerdem ist bereits beschrieben worden, daß
ein mit einer Keramikhülse versehener Metallkolben dadurch hergestellt
wird, daß die Keramikhülse auf der Außenfläche des
Metallkolbens durch Preßsitz gehalten wird (DE 34 20 615 A1).
Aus der DE 89 10 468 U1 ist ein zwei- oder mehrteiliger Kolben
für die Pumpe eines Hochdruckreinigungsgerätes bekannt, bei dem
ein aus Hartstoff und ein aus Metall bestehendes Teil durch
Aufdrücken miteinander verbunden sind. Dies wird durch einen
Zuganker erreicht, der in einer durchgehenden Längsbohrung des
Hartstoffteiles angeordnet ist. Insgesamt ergibt sich damit
eine relativ komplizierte Konstruktion.
Nachdem Keramikmaterial oder andere harte Materialien mit
geringer Zugfestigkeit, z. B. auch Hartmetalle oder Sonderwerkstoffe,
die nachstehend insgesamt als Hartstoffe bezeichnet
werden, nur sehr geringfügig auf Zug belastet werden kann,
ergeben sich bei einer solchen Preßsitzlagerung jedoch konstruktive
Schwierigkeiten, der Hartstoff kann sehr leicht
reißen, wenn die beim Preßsitz auftretenden Klemmkräfte zu groß
werden. Andererseits muß die Klemmung so kräftig erfolgen, daß
eine einwandfreie Verbindung der beiden Teile sichergestellt
ist.
Es ist Aufgabe der Erfindung, einen gattungsgemäßen Kolben so
auszubilden, daß einerseits durch eine Klemmverbindung eine
ausreichend dauerhafte Verbindung der beiden Kolbenteile erfolgen
kann und daß andererseits trotzdem eine Beschädigung
insbesondere der Hartstoffteile durch zu hohe Klemmkräfte
vermieden wird.
Diese Aufgabe wird bei einem Kolben der eingangs beschriebenen
Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zwischen beiden Teilen
zur Übertragung der Klemmkräfte im Querschnitt ringförmige,
elastisch zusammendrückbare Klemmelemente angeordnet sind, die
an beiden Teilen klemmend anliegen und dadurch elastisch zusammengedrückt
sind.
Die Klemmkräfte werden also nicht dadurch aufgebracht, daß
die beiden Teile unmittelbar gegeneinander geklemmt werden,
sondern es werden zwischen beide Teile verformbare Klemm
elemente eingelegt, durch deren Verformung die notwendigen
Klemmkräfte genau gesteuert werden können. Insbesondere ist
es möglich, die Klemmkräfte durch geeignete Formgebung über
die gesamte Klemmfläche möglichst gleichmäßig zu verteilen,
um so auf diese Weise lokale Spannungsspitzen zu vermeiden,
die auftreten können, wenn die beiden Kolbenteile unmittel
bar zusammengepreßt werden.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Klemmelemente quer
zur Umfangsrichtung geschlitzt sind. Sie können dann in
einfacher Weise elastisch aufgebogen und zusammengedrückt
werden.
Günstig ist es, wenn die Klemmelemente aus Metall bestehen.
Eine besonders bevorzugte Ausführungsform ist dadurch ge
kennzeichnet, daß die Klemmelemente längs ihres Umfanges
gewellt sind, wobei die Wellen quer zur Umfangsrichtung
verlaufen. Diese Klemmelemente liegen somit linienförmig an
den jeweiligen Klemmflächen der beiden Kolben an, erreichen
dort erhöhte Klemmkräfte und verteilen diese trotzdem
gleichmäßig über den gesamten Umfang, da alle Wellen des
Klemmelementes in gleicher Weise längs des Umfanges ver
teilt an den beiden Kolbenteilen anliegen.
Bei einer ersten bevorzugten Ausführungsform ist vorgese
hen, daß beide Teile des Kolbens hülsenförmig ausgebildet
sind und daß beide Teile des Kolbens klemmend auf einen
Kern aufgeschoben sind, der durch ein Klemmelement gebildet
wird. Dieses Klemmelement erstreckt sich somit über die
Länge beider Teile und bildet einen beide Hülsen zusammen
haltenden Kern.
Bei einem anderen Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, daß
beide Teile des Kolbens hülsenförmig ausgebildet sind und
daß beide Teile des Kolbens klemmend auf einen Kern aufge
schoben sind, der für jede Hülse mindestens ein Klemmele
ment trägt. Bei dieser Ausgestaltung ist also ein separater
Kern in beide Hülsen eingeschoben, der selbst noch nicht
klemmt. Dieser Kern trägt die Klemmelemente, die die Preß
sitzverbindung herstellen. Diese zweite Ausführungsform hat
den Vorteil, daß eine bessere Zentrierung möglich ist, da
der Kern durch geeignete Formgebung die entsprechende
Zentrierung bewerkstelligen kann, während er gleichzeitig
die Klemmelemente, z. B. in Umfangsnuten, trägt.
Bei einer anderen bevorzugten Ausführungsform ist vorgese
hen, daß eines der beiden Teile hülsenförmig und das andere
in Form eines in die Hülse lose passenden Stiftes ausgebil
det ist und daß mindestens ein Klemmelement zwischen Hülse
und Stift angeordnet ist. Bei einer solchen Konstruktion
dient also eines der beiden Teile selbst als Verbindungs
element, das über ein Klemmelement dann mit dem anderen
Teil verbunden ist. Dabei ist es vorteilhaft, wenn die
Klemmelemente in Umfangsnuten eines der beiden Teile einge
legt und dadurch in Axialrichtung fixiert sind.
Insbesondere kann vorgesehen sein, daß der Außendurchmesser
des Stiftes und der Innendurchmesser der Hülse so aufeinan
der abgestimmt sind, daß beide Teile axial lose gegeneinan
der verschieblich und in radialer Richtung exakt zentriert
sind. Der Stift und die Hülse übernehmen somit die gegen
seitige Führung in radialer Richtung, während die Klemmele
mente für die Fixierung gegen axiale Verschiebung sorgen.
Um die radiale Führung zu ermöglichen, kann weiterhin vor
gesehen sein, daß die Klemmelemente so weit elastisch zu
sammendrückbar sind, daß sie nicht über die Umfangsfläche
des Teiles hervorstehen, in dessen Umfangsnut sie eingelegt
sind.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform weist der metallische
Kolbenteil einen stiftförmigen Fortsatz auf, der in den
hülsenförmigen Teil aus Keramik oder einen anderen Hart
stoff eingeschoben ist. Dabei ist es vorteilhaft, wenn der
Außendurchmesser des hülsenförmigen Teils und des metalli
schen Kolbenteils gleich ist, der gesamte, aus zwei Teilen
zusammengesetzte Kolben hat dann über seine gesamte Länge
einen einheitlichen Außendurchmesser.
Eine verlängerte Ausgestaltung eines Kolbens erhält man,
wenn zwischen dem hülsenförmigen Teil aus Keramik oder
einem anderen Hartstoff und dem metallischen Kolbenteil
mindestens eine weitere Hülse klemmend auf den
stiftförmigen Fortsatz des metallischen Kolbenteils
aufgeschoben ist.
Bei einer anderen Ausführungsform ist vorgesehen, daß der
Hartstoffteil als kompakter Kolben ausgebildet ist, der
klemmend in den hülsenförmig ausgebildeten metallischen
Kolbenteil eingeschoben ist. In diesem Falle befindet sich
das elastisch verformbare Klemmelement vorzugsweise in
einer Umfangsnut in der Innenwand des metallischen, hülsen
förmigen Teils.
Der Hartstoffteil ist dabei vorzugsweise über seine ge
samte Länge kreiszylindrisch geformt, so daß sich im Über
gangsbereich zwischen Hartstoffteil und metallischem Teil
eine stufenförmige Erweiterung ausbildet.
Die nachfolgende Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen
der Erfindung dient im Zusammenhang mit der Zeichnung der
näheren Erläuterung. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines zweiteiligen
Kolbens vor dem Zusammensetzen;
Fig. 2 eine Teillängsschnittansicht des Kolbens der
Fig. 1 nach dem Zusammensetzen;
Fig. 3 eine Ansicht ähnlich Fig. 2 mit einem durch
eine Zwischenhülse verlängertem Kolben;
Fig. 4 eine Längsschnittansicht eines Kolbens mit zwei
hülsenförmigen Teilen, die durch einen einge
legten Kern miteinander verbunden sind;
Fig. 5 eine Schnittansicht längs Linie 5-5 in Fig. 4
und
Fig. 6 eine Längsschnittansicht eines weiteren bevor
zugten Ausführungsbeispiels eines zweiteiligen
Kolbens mit einem kompakten Keramikteil und
einem hülsenförmigen Metallteil.
Der in den Fig. 1 und 2 dargestellte Kolben 1 umfaßt einen
hülsenförmigen, einseitig abgeschlossenen Teil 2 aus einem
Hartstoff, insbesondere aus einem Keramikmaterial, sowie
einen zylindrischen Teil 3 aus Metall, der einen stiftför
migen, kreiszylindrischen Fortsatz 4 trägt, dessen Außen
durchmesser dem Innendurchmesser des hülsenförmigen Teils 2
entspricht. Der Außendurchmesser des hülsenförmigen Teils 2
ist gleich gewählt wie der Außendurchmesser des metalli
schen Teils 3.
Der stiftförmige Fortsatz 4 weist zwei Umfangsnuten 5 auf,
in die jeweils ein ringförmiges Klemmelement 6 eingelegt
ist. Jedes dieser Klemmelemente 6, die aus Metall, bei
spielsweise aus Federstahl bestehen, ist quer zur Umfangs
richtung geschlitzt und außerdem in Umfangsrichtung gewellt
ausgebildet, wobei die Wellen 7 parallel zu den Schlitzen 8
verlaufen, d. h. ebenfalls senkrecht zur Umfangsrichtung.
Die Wellen 7 ragen bei unverformtem Klemmelement 6 gering
fügig über die Umfangsfläche 9 des stiftförmigen Fortsatzes
4 hervor, die Klemmelemente 6 sind so elastisch zusammen
drückbar, daß die Wellen 7 vollständig in die Umfangsnuten
5 eingedrückt werden können.
Die beiden Teile 2 und 3 werden dadurch miteinander verbun
den, daß der Fortsatz 4 in den hülsenförmigen Teil einge
schoben wird. Dabei legen sich die Klemmelemente 6 mit ih
ren Wellen 7 an die Innenwand des hülsenförmigen Teiles 2
an, die Klemmelemente 6 werden dadurch elastisch in die Um
fangsnuten 5 hineingedrückt. Die dabei auftretenden Klemm
kräfte fixieren den Fortsatz 4 im hülsenförmigen Teil 2 in
axialer Richtung mit einer Kraft, die dafür ausreicht, im
normalen Betrieb eine Trennung der beiden Teile mit Sicher
heit zu verhindern. Die Anpreßkräfte werden über den gesam
ten Umfang gleichmäßig verteilt, so daß an keiner Stelle
lokale Spitzen auftreten, die eine Beschädigung der kerami
schen Hülse durch Zugkräfte hervorrufen könnten.
Nach dem Zusammenstecken fluchten die Außenflächen der Tei
le 2 und 3, wie dies in Fig. 2 deutlich wird.
Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 3 ist im wesentlichen
der gleiche Aufbau gewählt, einander entsprechende Teile
tragen daher dieselben Bezugszeichen. Im Unterschied zum
Ausführungsbeispiel der Fig. 1 ist dabei der metallische
Teil 3 kürzer ausgebildet, dafür ist der Fortsatz 4 ent
sprechend länger gewählt. Auf diesen Fortsatz 4 ist zwi
schen dem metallischen Teil 3 und dem hülsenförmigen kera
mischen Teil 2 eine zusätzliche Keramikhülse 10 aufgescho
ben, so daß insgesamt eine dreiteilige Außenfläche des Kol
bens entsteht. Auch diese Keramikhülse 10 ist in gleicher
Weise durch auf den Fortsatz 4 aufgesetzte Klemmelemente 6
in axialer Richtung festgelegt.
Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 4 und 5, bei dem wie
der einander entsprechende Teile dieselben Bezugszeichen
tragen, ist der metallische Teil 3 im Unterschied zu den
Ausführungsbeispielen der Fig. 1 bis 3 ebenfalls hülsenför
mig ausgebildet und trägt keinen stiftförmigen Fortsatz 4.
Sowohl der hülsenförmige metallische Teil 3 als auch der
hülsenförmige keramische Teil 2 sind auf einen gemeinsamen
Kern 11 aufgeschoben, der als längsgeschlitztes Rohr aus
Metall ausgebildet ist, vorzugsweise aus Federstahl. Dieser
Kern 11 wird durch das Aufschieben der hülsenförmigen Teile
2 und 3 elastisch zusammengedrückt und liegt daher federnd
an den Innenwänden der Teile 2 und 3 an. Diese werden da
durch in axialer Richtung und auch in radialer Richtung fi
xiert.
Der Kern 11 könnte abweichend von der Darstellung der Fig.
4 und 5 auch durch einen kompakten Kern gebildet werden,
der ähnlich ausgebildet ist wie der Fortsatz 4 beim Ausfüh
rungsbeispiel der Fig. 1 und 2, d. h. dieser kompakte Kern
könnte in Umfangsnuten eingelegte Klemmelemente tragen, die
ausgebildet sind wie die Klemmelemente 6.
Bei einer weiteren, nicht dargestellten Ausführungsform
könnte der Kern 11 zwar in ähnlicher Weise wie im Ausfüh
rungsbeispiel der Fig. 4 und 5 dargestellt als geschlitztes
Rohr ausgebildet sein, dies könnte jedoch zusätzlich in Um
fangsrichtung Wellen tragen, die den Wellen 7 des Klemmele
mentes 6 entsprechen.
Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 6 wird ein kompaktes,
kreiszylindrisches keramisches Teil 12 in ein hülsenförmig
ausgebildetes metallisches Teil 13 des Kolbens eingescho
ben. Die Abmessungen sind so gewählt, daß das keramische
Teil im metallischen Teil in axialer Richtung lose ver
schieblich, in radialer Richtung jedoch zentriert geführt
ist. In eine Umfangsnut 15 in der Innenwand 14 des metal
lischen Teils 13 ist ein Klemmelement 16 eingelegt, daß
vollständig dem Klemmelemente 6 gemäß Fig. 1 und 2 ent
spricht. Es ist also in Längsrichtung geschlitzt und in Um
fangsrichtung gewellt.
Bei dieser Konstruktion ergibt sich also ein stufiger Kol
ben, bei dem die Radialführung durch die Abmessungen der
beiden Teile 12 und 13 erfolgt, die Axialfixierung dagegen
durch das Klemmelement 16.
Claims (15)
1. Zwei- oder mehrteiliger Kolben für die Pumpe eines
Hochdruckreinigungsgerätes mit einem aus Hartstoff
und mit einem aus Metall bestehenden Teil, die
miteinander durch eine Preßsitzverbindung klemmend
verbunden sind,
dadurch gekennzeichnet
daß zwischen beiden Teilen (2, 3; 12, 13) zur Über
tragung der Klemmkräfte im Querschnitt ringförmige,
elastisch zusammendrückbare Klemmelemente (6; 16) an
geordnet sind, die an beiden Teilen (2, 3; 12, 13)
klemmend anliegend und dadurch elastisch zusammenge
drückt sind.
2. Kolben nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Klemmelemente (6; 16) quer zur Umfangsrichtung
geschlitzt sind.
3. Kolben nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß die Klemmelemente (6; 16) aus Metall beste
hen.
4. Kolben nach einem der voranstehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die Klemmelemente (6; 16)
längs ihres Umfanges gewellt sind, wobei die Wellen
(7) quer zur Umfangsrichtung verlaufen.
5. Kolben nach einem der voranstehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß beide Teile (2, 3) des Kol
bens (1) hülsenförmig ausgebildet sind und daß beide
Teile (2, 3) des Kolbens (1) klemmend auf einen Kern
(11) aufgeschoben sind, der durch ein Klemmelement
gebildet wird.
6. Kolben nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß beide Teile (2, 3) des Kolbens (1)
hülsenförmig ausgebildet sind und daß beide Teile (2,
3) des Kolbens (1) klemmend auf einen Kern (11) auf
geschoben sind, der für jedes hülsenförmige Teil (2,
3) mindestens ein Klemmelement (6) trägt.
7. Kolben nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß eines der beiden Teile (2) hülsen
förmig und das andere zumindest teilweise in Form
eines in das hülsenförmige Teil (2) lose passenden
Stiftes (4) ausgebildet ist und daß mindestens ein
Klemmelement (6) zwischen hülsenförmigem Teil (2) und
Stift (4) angeordnet ist.
8. Kolben nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die Klemmelemente (6) in Umfangsnuten (5) eines der
beiden Teile (2, 3) eingelegt und dadurch in Axial
richtung fixiert sind.
9. Kolben nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
der Außendurchmesser des Stiftes (4) und der Innen
durchmesser des hülsenförmigen Teils (2) so aufeinan
der abgestimmt sind, daß beide Teile (2, 3) axial
lose gegeneinander verschieblich und in radialer
Richtung exakt zentriert sind.
10. Kolben nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß
die Klemmelemente (6) soweit elastisch zusammendrück
bar sind, daß sie nicht über die Umfangsfläche (9; 14)
des Teiles (4, 13) hervorstehen, in dessen Umfangsnut
(5, 15) sie eingelegt sind.
11. Kolben nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch ge
kennzeichnet, daß der metallische Kolbenteil (3)
einen stiftförmigen Fortsatz aufweist, der in den
hülsenförmigen Teil (2) aus Keramik oder einem
anderen Hartstoff eingeschoben ist.
12. Kolben nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß
der Außendurchmesser des hülsenförmigen Teils (2) und
des metallischen Kolbenteils (3) gleich ist.
13. Kolben nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeich
net, daß zwischen dem hülsenförmigen Teil (2) aus Ke
ramik oder einem anderen Hartstoff und dem metalli
schen Kolbenteil (3) mindestens eine weitere Hülse
(10) klemmend auf den stiftförmigen Fortsatz (4) des
metallischen Kolbenteils (3) aufgeschoben ist.
14. Kolben nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Hartstoffteil (12) als kom
pakter Kolben ausgebildet ist, der klemmend in den
hülsenförmig ausgebildeten metallischen Kolbenteil
(13) eingeschoben ist.
15. Kolben nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß
der Hartstoffteil (12) über seine gesamte Länge
kreiszylindrisch geformt ist.
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