DE4102034A1 - Rundballenpresse - Google Patents
RundballenpresseInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Rundballenpresse mit einer der Wickel
kammer vorgeordneten Sammelkammer, in der das während des Bindens
und Ausstoßens des fertigen Rundballens weiter aufgenommene Ernte
gut eingebracht wird, mit einer dem Sammelkanal zugeordneten Preß
walze sowie einem am Einlaß zur Wickelkammer vorgesehenen Trennele
ment.
Mit solchen Rundballenpressen wird das auf dem Boden in Schwaden
liegende Erntegut kontinuierlich aufgenommen, einer Vorkammer und
anschließend diskontinuierlich einer Preßkammer zur Erzeugung und
Abbindung des hiernach auszustoßenden Rundballens zugeführt.
Bei einem aus der DE-PS 37 34 850 bekannten Verfahren zu einer zu
gehörigen Rollballenpresse soll das während des Schließens mit dem
Bindemittel und Auswerfen des vorher gefertigten Ballens aufgenom
mene Gut sowohl in einem Zuführkanal mittels einer Preßwalze als
auch anschließend bis zum schließen der Preßkammer in ihr selbst
zwischengespeichert werden. Ungünstig ist hierbei, daß durch die
fest fixierte Ausführung des Zuführkanals in demselben keine Ein
stellmöglichkeit auf die sehr unterschiedlichen und hierin stets
wechselnden Stärken der aufzunehmenden Schwade besteht, daher die
Pressung je nach der Schwadstärke laufend von ungenügend bis zu
stark erfolgt. Hierdurch treten sowohl Überbeanspruchungen der
hieran beteiligten Pressenbaugruppen und hohe Leistungsbedarfsspit
zen auf als auch, daß die Pressung des Gutes portionsweise zu ge
ring ist und somit die verlangte Gleichmäßigkeit in dem Verdich
tungsgrad des erzeugten Ballens nicht gewährleistet ist. Die Preß
walze soll zwar auch nachgiebig gelagert werden können, hierbei ist
aber ihre Preßwirkung nicht einstellbar und ihre Lage zum festste
henden Kanal unbestimmt. Außerdem ist es nachteilig, daß sich die
Pressung des Gutes nach Verlassen der Preßwalze teilweise auflöst,
weil der gepreßte Gutstrang, der als Druckstrang gegen eine nach
giebige, elastische Bahn anläuft, dieselbe gegen einen Widerstand
nach innen auszubeulen hat, so daß der Strang nicht zwangsgeführt
ist und ungleichmäßig einen vergrößerten Raum einnimmt. Derartige
Pressen konnten daher keine Verbreitung erfahren.
Es ist ferner bei Rundballenpressen bekannt, während des Bindens
und Ausstoßens eines fertigen Ballens die Fördereinrichtung einer
vorgeschalteten Kammer abzuschalten, so daß in ihr das laufend
weiter von Aufnahme- und Fördereinrichtungen zugeführte Gut zu
nächst gespeichert wird. Da das Gut nicht stark verdichtet wird,
müßte die Kammer sehr groß ausgeführt werden, womit die Presse
eine unangemessen verlängernde Größe aufweisen würde, und das ein
größeres Volumen einnehmende, kurzzeitig in den Preßraum einge
brachte Gut der Vorkammer kann in letzterer nicht ausreichend ge
preßt werden, so daß der Ballen einen besonders weichen Kern auf
weist (DE-OS 21 40 299).
Bei einer anderen, bekannten Rundballenpressen mit einer dem Preß
raum vorgeschalteten Vorkammer sind bei ihr unten feststehende,
antreibbare Walzen und oben solche, welche zur Veränderung der
Größe der Vorkammer zu den unteren Walzen verschwenkbar angeordnet
sind, vorgesehen. Um damit das Gut vorzuverdichten oder zu trans
portieren, wird der Drehsinn dieser Walzen geändert.
Nachteilig ist hierbei, daß die Vorverdichtung nicht stark genug
und das Gut nicht ineinander verfilzend gepreßt wird, die Größe
der Vorkammer nur vor dem Betriebsablauf auf eine geschätzte Größe
einstellbar ist und diese nicht in wenig aufwendiger Weise groß
genug gestaltet werden kann (DE-OS 33 11 330). Das ungenügend vor
verdichtete und in sich nicht verfilzte Material entspannt sich
zudem nach der Übergabe in den Preßraum stark, wodurch diese den
Kern des späteren Ballens bildende Partien nicht mehr auf eine
hohe Verdichtung beim nachfolgenden Erzeugen des ganzen Ballens
gebracht werden können, was sowohl in bezug auf die gesamte, er
faßte Gutmenge als auch auf eine gleichmäßige Dichte ohne erhöhten
Lufteinschluß insbesondere für Ballen aus Silagegut wegen der Ge
fahr des Nachgärens nachteilig ist.
Um die zwischenzuspeichernde Gutmenge speichern zu können und da
bei die Vorkammer möglichst klein halten zu können, wird bei einer
ebenfalls bekannten Rundballenpresse (DE-OS 34 31 389) der Binde
vorgang für den Ballen bereits eingeleitet, wenn die Gutzufuhr noch
erfolgt. Das lose in der Vorkammer gespeicherte Gut wird durch eine
Fördertrommel rasch in den Preßraum eingebracht, wo es auch nicht
mehr genügend gepreßt werden kann und somit einen weichen Kern des
Ballens bildet.
Bei all diesen bekannten Rundballenpressen mit Vorkammern ist es
nachteilig, daß sowohl keine selbsttätig gleichmäßige Pressung des
Gutes bereits in den Vorkammern unabhängig von der oft unterschied
lichen Stärke des aufzunehmenden Gutschwades vorliegt als auch, daß
zudem eine von der Praxis verlangte, unterschiedliche Stärke der
Pressung gleichmäßig im gesamten Ballen oder innen und außen unter
schiedlich abhängig von verschiedenen Gutarten wie Stroh, Heu,
Halbheu oder dgl. nicht oder nicht auf schnelle und einfache Weise
möglich bzw. einstellbar ist.
Schließlich sei noch darauf hingewiesen, daß bei quaderballen
erzeugenden Feldfuttererntern ein Zinkenrotor das aufgenommene
Gutmaterial in einen Vorpreßkanal fördert und vorpreßt, siehe
DE-OS 35 00 010 und DE-OS 34 45 0159 wobei bei letzterem Vorschlag
der Vorpreßkanal in seiner Höhe einstellbar ist. Diese Größenein
stellung müßte jedoch stets manuell den Bedürfnissen angepaßt wer
den, wodurch ein hoher Bedienungsaufwand vorliegen würde. Eine
stets optimale Einstellung der Kanalgröße bei der oft wechselnd
vorliegenden Gutschwadstärke und den rasch ablaufenden Betriebsver
hältnissen ist demnach nicht möglich, vielmehr besteht die Gefahr,
daß zeitweilig das Gut entweder bei großer Schwadstärke sehr stark
gepreßt wird, sich hierbei im Vorpreßkanal festsetzt und sein
Weitertransport dann sehr viel Leistung erfordert sowie Bauteile
überlastet werden bzw. eine übermäßig stabile, kostspielige Bauart
gewählt werden muß oder daß die Pressung nicht ausreichend ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine das Gut kontinuier
lich aufnehmende Rundballenpresse zu schaffen, durch die die Ver
dichtung des Gutes im gesamten Ballenbereich entweder weitgehendst
gleichmäßig vorliegt, wobei sowohl die oft wechselnde Stärke des
aufzunehmenden Gutschwades automatisch bei gewünschter Fahrge
schwindigkeit ausgeglichen wird als auch eine unterschiedlich ver
langte Stärke der Pressung des Erntegutes im Rundballen bei Ver
zicht auf einen jeweils erforderlichen Umbau auf unterschiedliche
Kanalgrößen bereits in der Vorkammer Berücksichtigung findet, und
zwar sowohl in bezug auf den gesamten Ballen als auch abweichend
in gewünschter Stufung in seinen inneren bis äußeren Bereichen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß eine ange
triebene Transport- und Preßwalze im vorderen Bereich einer höhen
veränderlich in einstellbarer Belastung zum Erntegut federnd nach
giebig gelagerten, oberen Wand einer Wickelkammer vorgelagertem
Sammelpreßkanal fest zugeordnet ist, wobei die untere Wand entwe
der starr angeordnet ist oder eine ebenfalls entsprechend der obe
ren Wand entgegengesetzt ausweichende Verlagerung erfahren kann.
Weitere, besondere Ausgestaltungen der Erfindung sind durch die
Merkmale der Patentansprüche gekennzeichnet.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere
darin, daß bei einer Non-stop-Arbeitsweise von Rundballenpressen
unabhängig von wechselnden Betriebsverhältnissen bei gewünschter
Arbeitsgeschwindigkeit und ohne einen für die Ballenerzeugung er
forderlichen Beobachtungs- einschließlich Bedienungsaufwand Rund
ballen zu erzeugen sind, bei denen wahlweise in ihren inneren wie
äußeren Zonen nach Wunsch entweder eine hohe Gleichmäßigkeit in
der Preßdichte oder eine gewählte, unterschiedliche Preßdichte
vorliegt bzw. hierbei in Anpassung auf die Belange verschiedener
Güter Rundballen auch durchweg unterschiedlicher Preßdichten je
weils ohne vorzunehmende Montagearbeiten erzeugt werden können und
Überlastungen in den Zuführ- und Vorpreßeinrichtungen und somit
überhöhte Leistungsspitzen vermieden werden, wobei die Länge des
Sammelpreßkanals verhältnismäßig kurz gehalten werden kann, da ein
ausreichendes Speichervolumen desselben für das während des
Bindens und Ausstoßens der fertigen Rundballen weiter kontinuier
lich aufgenommene Erntegut bei Bedarf durch ein Ausweichen seiner
oberen und auch unteren Wand infolge des Druckes des Erntegutes er
folgt und bei überhöhtem Druck zur Absicherung der Bauteile gegen
Überlastung ein Abschalten des Betriebes eingeleitet wird.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung überwiegend
schematisch dargestellt, es zeigen
Fig. 1 einen Längsschnitt einer Rundballenpresse geeignet für
kontinuierliche Gutzufuhr mit beweglicher, oberer Wand
des Sammelpreßkanals mit einer Transport- und Preßwalze.
Fig. 2 den Erfindungsgegenstand wie Fig. 1, jedoch mit bewegli
cher, unterer Wand des Sammelpreßkanals,
Fig. 3 eine Einzelheit, die den Sammelpreßkanal mit an der oberen
Wand angeordneten, ausschwenkbaren Messern darstellt,
Fig. 4 der Sammelpreßkanal ähnlich Fig. 3 mit an der unteren Wand
angeordneten, ein- und aussetzbaren Messern,
Fig. 5 eine Draufsicht auf die unteren Partien des Sammelpreß
kanals gemäß Pfeilrichtung Z nach Fig. 1,
Fig. 6 den Erfindungsgegenstand wie Fig. 1, bei dem die Anordnung
der oberen Wand des Sammelpreßkanals an Lenkern vorgesehen
ist,
Fig. 7 eine Einzelheit eines Sammelpreßkanals, bei dem die untere
Wand als Rollboden ausgebildet ist,
Fig. 8 eine Einzelheit wie Fig. 1 mit aktiven Förderelementen,
Fig. 9 einen Längsschnitt wie Fig. 2, jedoch mit fertiggestelltem
Rundballen und geschlossener Trenngabel.
Entsprechend Fig. 1 weist eine Rundballenpresse 1 einen Zuführkanal
6 auf, der in einen Sammelpreßkanal 2 mündet. Im vorderen Bereich
des Sammelpreßkanals 2 ist eine Transport- und Preßwalze 3 einer
oberen Wand 1 des Sammelpreßkanals 2 fest zugeordnet, wobei die
Transport- und Preßwalze 3 und somit auch die obere Wand 1 um einen
nahe einer Einlaßöffnung 10 zu einer Wickelkammer 9 ausgebildeten
Schwenkpunkt 12 gelagert sind und ein Hydraulikzylinder 14 sowohl an
ihr als auch anderendig an einem Rahmen 39 der Rundballenpresse 1
schwenkbar anschließt, um erstere mit einer zur Erreichung einer ge
wünschten Preßdichte erforderlichen Belastung gegen ein von einer
Pick-up- Vorrichtung 30 und dem Zuführkanal 6 zugeführten Erntegut 26
zu beaufschlagen, damit die jeweils gewünschte Pressung desselben er
reicht wird. In der nicht dargestellten Druckölzuführleitung ist in
bekannter Weise ein entsprechender Druckgasbehälter zugeschaltet, wo
durch Abweichungen in der Stärke des zugeführten Stranges des Ernte
gutes 26 ausgeglichen werden. Der Öldruck ist durch eine Schalt- und
Pumpeneinrichtung sowie ein entsprechendes Druckminderventil vorwähl
bar, wobei er während des Arbeitsganges manuell oder programmiert
veränderlich eingestellt werden kann, z. B. auf einen dem jeweils zu
verarbeitenden Erntegut 26 angepaßten Wert der Pressung und zusätz
lich nach Wunsch auf unterschiedliche Preßwerte, je nachdem ob im
inneren oder äußeren Bereich eines Rundballens 38 gewickelt wird.
Anstelle der beschriebenen, programmierten Hydraulikanlage mit den
Hydraulikzylindern 14 bzw. 49 können auch zu einer vereinfachten,
halbautomatischen Einstellung für die Pressung des Erntegutes 26 in
den Sammelpreßkanälen 2, 2a, 2b und zum Ermöglichen der verhältnis
mäßig großen Verlagerungen der oberen Wand 7 und einer unteren 33 an
diese mechanisch wirkende, in der Belastung einstellbare Federein
richtungen direkt oder über Druck- bzw. Zugmittel zugeordnet werden,
wobei die Verstellung manuell oder über Fremdkraft steuerbar erfolgen
kann.
Seitenwände 51 des Sammelpreßkanals 2 sind unter einem Winkel α so
angeordnet, daß sie zur Wickelkammer 9 leicht verbreiternd verlaufen,
damit der Transport des gepreßten Erntegutes 26 durch geringer wer
dende Reibungsverhältnisse in dem Sammelpreßkanal 2 begünstigt wird,
wie es in der Fig. 5 verdeutlicht ist.
Eine untere Wand 8 ist starr angeordnet und weist der Transport- und
Preßwalze 3 gegenüberliegend eine Mulde 21 auf, in die Preßzähne 4
der Transport- und Preßwalze 3 in einer Tiefstellung 28, wie in
Vollinien dargestellt, einragen, wobei die obere Wand 1 ebenfalls
eine Tiefstellung 28 eingenommen hat. Diese Tiefstellung 28 ergibt
sich z. B. bei geringer Erntegutmenge infolge kleiner, aufzunehmen
der Schwaden je gefahrener Strecke und entsprechend niedriger Fahr
geschwindigkeit. Hingegen zeigt eine strichpunktiert dargestellte
Position eine Hochstellung 29 der Transport- und Preßwalze 3 mit der
oberen Wand 7 des Sammelpreßkanals 2, wie sie sich bei stärkerer
Erntegutaufnahme und entsprechender Fahrgeschwindigkeit einstellt.
Wie die Fig. 1, 2 und auch 6, 9 weiter verdeutlichen, wird das
Erntegut 26 von der Transport- und Preßwalze 3 ergriffen, wobei
dieselbe durch eine Vielzahl in einem Abstand zueinander und
schraubenförmig versetzt angeordneter Preßzähne 4, die an einem
Mittelrohr 5 angeordnet sind, entsprechend der Belastung durch den
Hydraulikzylinder 14 zusammengepreßt und ineinander verfilzt. Hier
bei weisen vordere Flanken 40 der Preßzähne 4 in bekannter Weise
eine solch kurvenförmige Kontur auf, daß das Erntegut 26 im Zusam
menwirken mit einem Abstreifgitter 41, das etwa tangential zum
Außendurchmesser des Mittelrohres 5 liegt, als Fortsetzung der obe
ren Wand 7 im Sammelpreßkanal 2 verbleibt. Der so verdichtete Gutstrang
wird den Sammelpreßkanal 2 passierend in die Wickelkammer 9
gefördert und bildet dort zunächst einen kleinen Kern 31 des später
fertiggestellten, gepreßten Rundballens 38, wie es in Fig. 9 gezeigt
ist.
Die Absperrung des Sammelpreßkanals 2 von der Wickelkammer 9 an der
Einlaßöffnung 10 erfolgt durch Einschwenken eines Trennelementes 21.
Das Trennelement 21 bewegt sich auf einer kreisförmigen Bahn 23,
deren Mittelpunkt 22 von einem Mittelpunkt 24 einer etwa kreisför
migen Innenfläche 25 des Trennelementes 21 so abweicht, daß sich
diese Innenfläche 25 bei dem Zurückschwenken des Trennelementes 21
vom Erntegut 26 abhebt, dadurch wird das nachfolgende Öffnen des
Sammelpreßkanals 2 gegen das vorgepreßte Erntegut 26 erleichtert.
Eine Spitze 11 des Trennelementes 21 kann messerscharf ausgebildet
sein, damit die Trennung des Erntegutstranges leicht durchführbar
ist.
Das weiterhin während des Bindevorganges und des Ausstoßens des
Rundballens 38 kontinuierlich aufgenommene und im Sammelpreßkanal 2
gespeicherte Erntegut 26 wird durch die Transport- und Preßwalze 3
gezielt in gewünschter Stärke verdichtet und ineinander verfilzt.
Ein Steuersystem ermittelt im Sammelpreßkanal 2 während des Binde
vorgangs und des Ballenausstoßens die sich aufbauenden Druck- oder
Kraftverhältnisse und bewirkt die Steuerung eines Ausschwenkvor
gangs der oberen Wand 7. Gleichzeitig werden Überlastungen in den
Zuführ- und Vorpreßeinrichtungen vermieden, indem bei Überschreiten
eines vorgegebenen, maximalen Druckwertes eine Überlastsicherung,
wie z. B. eine Rutschkupplung für eine Hauptantriebswelle der Rund
ballenpressen 1, 31 bzw. 65 anspricht. Das Erntegut 26 wird im ge
schlossenen Sammelpreßkanal 2 außerdem verdichtend gestaucht, so
daß eventuell gebildete Lufträume ausgefüllt bzw. Bereiche mit ge
ringer Preßdichte auf die gewünschte ausgeglichen werden.
Während der Füllung des Sammelpreßkanals 2 wird der Rundballen 38
fertig gebunden und ausgestoßen. Nach Schließen der Wickelkammer 9
oder zeitlich sehr kurz davor wird das Trennelement 21 wieder ge
öffnet, so daß das im Sammelpreßkanal 2 befindliche, vorgepreßte
Erntegut 26 aus demselben in die Wickelkammer 9 durch die Förder
wirkung der Transport- und Preßwalze 3 einfließt.
Durch die Realisierung einer gutabhängigen, optimalen Verdichtung
des Erntegutes 26 im Sammelpreßkanal 2 wird das Erzielen einer
gleichmäßigen bzw. gewünscht gestaffelten Dichte der Rundballen 38
in der Wickelkammer 9 ermöglicht.
Entsprechend der in Fig. 2 dargestellten Ausführung ist bei einer
Rundballenpresse 31 eine untere Wand 33 eines Sammelpreßkanals 2a
zur weiteren Vergrößerung seines Gutspeichervolumens um einen orts
festen Schwenkpunkt 34 beweglich angeordnet, wobei sie auf einem
Verbindungselement 35 zur Wickelkammer 9, das um einen nahe der
Unterkante einer Einlaßöffnung 10a liegenden Schwenkpunkt 36 dreh
bar gelagert ist. Dieses Verbindungselement 35 kann als schwenkbar
geschlossene Platte oder als schwenkbare Gitterwand ausgebildet
sein und ist durch einen Hydraulikzylinder 49 in entsprechender
Weise wie die obere Wand 1, unter einstellbarer Belastung von einer
Hochstellung 53 in eine Tiefstellung 54 verschwenkbar, wodurch auch
die untere Wand 33 von einer Hochstellung 55 in eine Tiefstellung
56 gelangt. Während der kontinuierlichen Gutzufuhr in die Wickel
kammer 9 liegt das zwischen der Unterkante der Einlaßöffnung 10a
und einem Endbereich 50 der unteren Wand 33 befindliche Verbin
dungselement 35 auf letzterer auf.
Durch die Verschwenkungsmöglichkeiten der oberen Wand 7 nach oben
im Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 und der gezeigten Möglichkeit
der unteren Wand 33 nach unten gemäß Ausführungsbeispiel nach Fig.
2 ist das Speichervolumen der Sammelpreßkanäle 2, 2a unter Beach
tung der gewünschten Vorpressung so zu vergrößern, daß es möglich
ist, das während des Schließens des Sammelpreßkanals 2 bzw. 2a zum
Binden und Ausstoßen des fertigen Rundballens 38 weiter aufgenomme
ne Erntegut 26 auch bei starken Schwaden und hoher Fahrgeschwindig
keit zu speichern.
An der oberen Wand 7 gemäß Fig. 3 sind zusätzlich auf die Breite
des Sammelpreßkanals 2 gleichmäßig verteilt eine Vielzahl Messer 42
angebracht, die vorn in den Sammelpreßkanal 2 einragen und so das
ihn durchströmende Erntegut 26 wenigstens teilweise zerschneiden,
falls dies aus Gründen der Gutaufbereitung gewünscht ist. Diese
Messer 42 sind an einer Achse 43 befestigt und für Fälle, in denen
ein Schneiden des Erntegutes 26 nicht gewünscht wird, aus dem Be
reich des Sammelpreßkanals 2 in eine Ausschaltposition 44 zu ver
schwenken.
Bei einer Variante zur Ausführung nach Fig. 3 zeigt Fig. 4 eine
Lösung, bei der eine Vielzahl auf die Breite des Sammelpreßkanals 2
gleichmäßig verteilt angeordneter Messer 45 an einer Achse 46 der
unteren Wand 8 befestigt vorgesehen sind, die ebenfalls bei Bedarf
in eine Ausschaltposition 41 zu schwenken sind.
Zur Erhöhung der Schnittleistung wird weiter vorgeschlagen, als
Wunschausführung sowohl die Messer 42 an der oberen Wand 7 als auch
die Messer 45 an der unteren Wand 8 angeordnet vorzusehen, so daß
auch bei stärkerem Erntegutstrang ein weitgehendes Durchschneiden
desselben ermöglicht ist.
Gemäß Fig. 6 ist eine obere Wand 7a eines Sammelpreßkanals 2b einer
Rundballenpresse 65 vorn und hinten mittels jeweils einem Paar
außenliegender Lenker 60 und 61 höhenbeweglich angeordnet, wobei
die vorderen Lenker 60 um soviel länger und/oder in einer solchen
abweichenden Winkellage β zu der γ der hinteren Lenkern 61 aus
geführt bzw. angeordnet sind, daß beim Hochgehen der oberen Wand 7a
von einer Tiefstellung 62 in eine Hochstellung 63 zur Vergrößerung
des Sammelpreßkanals 2b diese dann vorn höher liegt als hinten, wo
mit eine Einlaßöffnung 10b zur Wickelkammer 9 auch in angemessener
Weise hierbei vergrößert wird. Dies ist vorteilhaft, damit in den
höheren Lagen der oberen Wand 7a des Sammelpreßkanals 2b die Ein
laßöffnung 10b sowohl nicht so groß wird, daß das einströmende
Erntegut 26 an einer die Einlaßöffnung 10b nach oben begrenzenden
Rolle 64 anstößt und damit ein Stau entsteht, aber daß doch diese
Einlaßöffnung 10b bei hochliegender, oberen Wand 7a der Tiefstel
lung 62 gegenüber vergrößert ist. Hierdurch wird das Einströmen des
im Sammelpreßkanal 2b befindlichen Erntegutes 26 in die Wickelkam
mer 9 erleichtert. Die obere Wand 7a wird von einem Hydraulikzylin
der 52, der am vorderen Lenkerpaar 60 ansetzt, bewegt.
Bei den Stellungen der oberen Wände 7, 7a in Tiefstellung 28 bzw.
62 und der unteren Wand 8 sowie der unteren Wand 33 in Hochstellung
55 weisen die Sammelpreßkanäle 2, 2a, 2b einen Querschnitt auf, wie
er für verhältnismäßig geringe Erntegutmengen je gefahrener Strecke
der Rundballenpressen 1, 31, 65 ausreichend ist, wogegen bei mitt
leren Stellungen der oberen und unteren Wände 7, 7a bzw. 8, 33 die
se Querschnitte übliche große Erntegutmengen zu verarbeiten sind
und wobei schließlich bei den größtmöglichen Sammelpreßkanalquer
schnitten ausreichender Speicherraum vom Schließen bis zur Wieder
öffnung der Sammelpreßkanäle 2, 2a, 2b für das zu sammelnde Ernte
gut 26 zum völligen Abbinden und Ausstoßen der Rundballen 38 zur
Wickelkammer 9 zur Verfügung steht.
Eine untere Wand 66 des Sammelpreßkanals 2 gemäß Fig. 1 ist als
Rollboden 61 ausgebildet, um das Fließen des gepreßten Erntegutes
26 zu erleichtern, wobei seine Rollen 68 nicht angetrieben als
passive Förderelemente oder zur weiteren Steigerung des erleichter
ten Durchflusses des Erntegutes 26 ein Teil oder alle Rollen 68
entsprechend angetrieben werden können.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 8 ist eine untere Wand 69 mit
Schlitzen 70 versehen, in die eine Vielzahl von Zinken 71 eines
Förderrechens 72 eintreten, wodurch der Gutfluß zwangsweise in der
gewählten Geschwindigkeit für die Zinken 71 eingeleitet wird.
Durch die das Fließen des Erntegutes 26 begünstigenden Mittel, wie
Rollböden 61 bzw. Förderrechen 72, ist sowohl der Staueffekt auf
das in den Sammelpreßkanälen 2, 2a, 2b gelangende Erntegut 26 zur
Erzielung einer starken Pressung ohne Hohlräume bzw. schwachgepreß
te Partien zu erhöhen als auch einem gestörten Einfluß in die
Wickelkammer 9 sowie Festsetzen des Erntegutes 26 in den Sammel
preßkanälen 2, 2a, 2b und im Bereich der Einlaßöffnungen 10, 10a,
10b vorgebeugt. Dabei können, je nach Betriebsbedingungen, sowohl
während des Füllens der geschlossenen Sammelpreßkanäle 2, 2a, 2b
kurzzeitig der angetriebene Rollboden 67 bzw. der Förderrechen 72
zur Erzielung einer stoßartigen und damit verstärkenden Preßwirkung
als auch, daß dieselben zur Unterstützung eines schnellen und stö
rungsfreien Passierens und Leerens der geöffneten Sammelpreßkanäle
2, 2a, 2b eingeschaltet werden.
Bei den Rundballenpressen 1, 31 und 65 ist unter den Sammelpreß
kanälen 2, 2a, 2b eine Vorratsspule 20 für ein Bindetuch 19 ange
ordnet, siehe insbesondere Fig. 9. Das Bindetuch 19 wird von einer
Sternrolle 58 zu einem Antriebssternrad 57 umgelenkt, von wo aus es
sich in einem Führungskanal 59 befindet. Wenn auf einem Rundballen
38 etwa nur noch eine Lage Erntegut 26 aufzuwickeln ist, wird durch
einen Schaltimpuls das Bindetuch 19 der Einlaßöffnung 10a zugeführt
und legt sich, von einer unteren Stützrolle 76 umgelenkt, auf den
rortierenden Rundballen 38 bis etwa zum Punkt P in Höhe einer obe
ren Stützrolle 48 der Einlaßöffnung 10a, wobei durch die hierbei
gemachte, registrierte Umdrehungszahl des Antriebssternrades 51
infolge eines Impulses der Programmschaltung der Anlage dann das
Trennelement 21 die Einlaßöffnung 10a verschließt, gemäß einer
Stellung 75 des Trennelementes 21.
Im Anschluß hieran wird der Rundballen 38 noch so lange in Drehung
versetzt, bis das weiter umschließende Bindetuch 19 die Restmenge
des in der Einlaßöffnung 10a befindlichen Erntegutes 26 und den
Anfang desselben genügend überdeckt hat, um einen ausreichenden
Halt des Bindetuches 19 auf dem Rundballen 38 zu gewährleisten, so
daß dann mittels einer Einrichtung das Bindetuch 19 abgetrennt und
der Rundpreßballen 38 ausgestoßen wird.
Diese Art der Anordnung der Bindetucheinrichtung 19, 20, 57, 58, 59
unter den Preßkanälen 2, 2a, 2b ermöglicht eine Verkürzung der Ab
bindezeit für den Rundballen 38, während Erntegut 26 aufgenommen
aber nicht in die Wickelkammer 9 eingebracht werden kann, da be
reits beim noch Aufwickeln der letzten Lage des Erntegutes 26 im
fast ganzen Umfangsbereich, bis auf den der Einlaßöffnung 10a, der
Bindevorgang bereits eingeleitet ist, und auch die Drehrichtung bei
der Ballenherstellung gemäß Pfeil 13 zum Abbinden hierzu nicht ge
ändert werden muß, wie es andere Vorschläge bekannt gemacht haben.
Fig. 9 zeigt somit die Rundballenpresse 31 nach Fig. 2, sowohl mit
einem fertig gewickelten Rundballen 38 als auch mit verschwenktem
Trennelement 21 zum Verschließen der Einlaßöffnung 10a sowie ein
auf größtes Volumen gebrachten Sammelpreßkanal 2a, da die obere
Wand 7 sich in Hochstellung 29 und die untere 33 sich in Tiefstel
lung 56 befinden.
Die Fig. 1, 2, 6 und 9 lassen erkennen, daß es besonders zweck
dienlich ist, wenn die erfinderischen Sammelpreßkanäle 2, 2a, 2b
bei Rundballenpressen 1, 31, 65 angewandt werden, bei denen die
Wickelkammer 9 im Anfang des Wickelns klein ist, wie es bei bekann
ten Systemen mit Wickelbändern 74 der Fall ist, da hierbei kein
Ausdehnen des aus dem Sammelpreßkanal eingebrachten, gepreßten
Erntegutes 26 eintreten kann. Die Erfindung bringt aber auch bei
Anwendung der Rundballenpressen mit starrem Wickelraum ausreichende
Vorteile, da durch die Kombination des Pressens und Verfilzens
mittels der mit Preßzähnen 4 ausgebildeten Transport- und Preßwalze
3 die Entspannung der Pressung des Erntegutes 26 bei kurzzeitigem,
umgebungsfreien Belassen desselben keine oder nur geringe Ausmaße
annimmt.
Die Erfindung ist auf die erläuterten Ausführungsbeispiele nicht
beschränkt, die einzelnen Merkmale können im Rahmen der Erfindung
sinngemäß in vertauschter Kombination angewandt werden. So kann
die obere Wand 7a gemäß Fig. 6 über 2 Lenkerpaare angeordnet auch
bei der Rundballenpresse 1 bzw. 31 angewandt werden.
Auch anstelle von Hydraulikanlagen mit Hydraulikzylindern 14, 49
oder mechanischen Federspeichern können Luftdruckzylinder in An
wendung kommen. Auch ist es von Vorteil, daß die Rolle 64 und/oder
die Stützrolle 76 zum Einfluß des Erntegutes 26 in die Wickelkam
mer 9 so verschwenkbar angeordnet sind, daß die Einlaßöffnung 10
für die Zeit des Einflusses vergrößert ist.
Claims (11)
1. Rundballenpresse mit einem der Wickelkammer vorgeordneten Sammel
kanal, in dem das während des Bindens und Ausstoßens des fertigen
Rundballens weiter aufgenommene Erntegut eingebracht wird, mit einer
dem Sammelkanal zugeordneten Preßwalze sowie einem am Einlaß zur
Wickelkammer vorgesehenen Trennelement, dadurch gekennzeichnet, daß
eine angetriebene Transport- und Preßwalze (3) im vorderen Bereich
einer höhenveränderlich in einstellbarer Belastung zum Erntegut (26)
federnd nachgiebig gelagerten, oberen Wand (7, 7a) einer Wickel
kammer (9) vorgelagerten Sammelpreßkanal (2, 2a, 2b) fest zugeordnet
ist, wobei die untere Wand (8, 33, 66, 69) entweder starr angeordnet
ist oder eine ebenfalls entsprechend der oberen Wand (7, 7a) entge
gengesetzt ausweichende Verlagerung erfahren kann.
2. Rundballenpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Belastung für die obere Wand (7, 7a) und untere Wand (33) entweder
von Hydraulikzylindern (14, 49, 52) aufgebracht wird, deren Drucköl
von einer programmgesteuerten Hydraulik-Luftfeder-Speicheranlage, ab
hängig von den jeweils gewünschten Preßgraden für das Erntegut (26),
im fertigen Rundballen (38) zu- bzw. abgeführt wird oder diese von
einer mechanisch wirkenden, gegebenenfalls durch Fremdkraft und Fern
bedienung einstellbaren Federeinrichtung aufgebracht wird.
3. Rundballenpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
obere Wand (7) um eine in Nähe der Einlaßöffnung (10b) liegende
Schwenkachse (12) gelagert ist, oder daß die obere Wand (7a) in ihrem
vorderen und hinteren Bereich jeweils mittels einem außenliegenden
Lenkerpaar (60, 61) höhenbeweglich angeordnet ist, wobei das vordere
Lenkerpaar (60) um soviel länger oder/und in einer solchen abweichen
den Winkellage (β) zu der (γ) des hinteren Lenkerpaars (61) ausge
führt bzw. angeordnet ist, daß beim Hochgehen dieser oberen Wand (7a)
von einer Tiefstellung (62) in eine Hochstellung (63) dieselbe vorn
höher liegt als hinten.
4. Rundballenpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Transport- und Preßwalze (3) aus einer Vielzahl an einem Mittelrohr
(5) auf Abstand zueinander und schraubenförmig zueinander versetzt
angeordneter Preßzähne (4) besteht, wobei Flanken (40) letzterer eine
solch kurvenförmige Kontur aufweisen, daß das Erntegut (26) im Zusam
menwirken mit einem als Fortsetzung der oberen Wand (7, 7a) vorgese
henen Abstreifgitter (41) bei dem Preß- und Förderarbeitsgang der
Transport- und Preßwalze (3) im Sammelpreßkanal (2, 2a, 2b) ver
bleibt.
5. Rundballenpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein
schwenkbar ein- und aussetzendes Trennelement (21) von seiner Spitze
(11) aus in seiner Dicke zunehmend ausgeführt ist, wobei eine etwa
kreisförmige Innenfläche (25), deren Mittelpunkt (24) so liegt, daß
sie sich beim Herausziehen aus dem Bereich des Sammelpreßkanals (2,
2a, 2b) vom Erntegut (26) entfernt. Die Spitze (17) kann messerscharf
ausgebildet sein.
6. Rundballenpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie
vorzugsweise eine aus Wickelbändern (14) gebildete Wickelkammer (9)
aufweist.
7. Rundballenpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Transport- und Preßwalze (3), vorzugsweise von ihrem Wirkungsbereich
ausgehend, und/oder der unteren Wand (7, 8, 33, 66, 69), der Trans
port- und Preßwalze (3) etwa gegenüberliegend, jeweils auf die Breite
des Sammelpreßkanals (2, 2a, 2b) verteilt, eine Vielzahl in ihn ein
ragende Messer (42, 45) ein- und aussetzbar angeordnet sind.
8. Rundballenpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Sei
tenwände (51) des Sammmelpreßkanals (2, 2a, 2b) unter einem Winkel
(α) so angeordnet sind, daß er nach hinten leicht verbreiternd aus
geführt ist.
9. Rundballenpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
untere Wand (66, 69) mit dem Fluß des Erntegutes (26) im Sammelpreß
kanal (2, 2a, 2b) fördernden Mittel, wie einer mit frei umlaufenden
Rollen (68) eines Rollenbodens (61) oder eines solchen mit entspre
chend angetriebenen Rollen (68) als auch mit Zinken (71) ausgestat
teten, angetriebenen Förderrechen (72) ausgerüstet ist, wobei der
Antrieb der Elemente (68, 72) beim Füllen des Sammelpreßkanals (2,
2a, 2b) ein- und aussetzend wirkend sein kann, bzw. zur Unterstüt
zung des Erntegutflusses im Sammelpreßkanal (2, 2a, 2b) mit entspre
chend angepaßter Geschwindigkeit durchgehend wirksam ist.
10. Rundballenpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
eine Bindetucheinrichtung (19, 20, 57, 58, 59) unter dem Sammelpreß
kanal (2, 2a, 2b) angeordnet ist und der Einlauf des Bindetuches
(19) zum Umlegen auf den Rundballen (38) dann eingeleitet wird, wenn
etwa noch eine Lage des Erntegutes (26) auf den Rundballen (38) auf
zuwickeln ist und das Trennelement (21) die Einlaßöffnung (10, 10a,
10b) dann schließt, wenn sich der Anfang des Bindetuches etwa an der
Stelle P befindet sowie der Rundballen dann noch weiter gedreht
wird, bis daß sich das Bindetuch (19) genügend weit zum ausreichen
den Festhaken auf dem Rundballen (38) nach der unteren Stützrolle
(76) aufgelegt hat, wonach das Bindetuch (19) abgeschnitten und der
Rundballen (38) ausgestoßen wird, wobei der Drehsinn für den Rund
ballen (38) stets an der Einlaßöffnung (10, 10a, 10b) von oben kom
mend wirkend ist (Pfeil 13).
11. Rundballenpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Rolle (64) und/oder die Stützrolle (76) für den Zeitbereich des
Einflusses des Erntegutes (26) in die Wickelkammer (9), die Einlaß
öffnung (10, 10a, 10b) vergrößernd, verschwenkbar angeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE19914102034 DE4102034A1 (de) | 1991-01-24 | 1991-01-24 | Rundballenpresse |
Publications (1)
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| DE4102034A1 true DE4102034A1 (de) | 1992-07-30 |
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ID=6423613
Family Applications (1)
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