DE4188C - Sicherheitskuppelung für Eisenbahnwagen. j L. KLEIBER, Maschinenkonstrukteur, in Karls- j ruhe, Akademiestrafse 18 - Google Patents
Sicherheitskuppelung für Eisenbahnwagen. j L. KLEIBER, Maschinenkonstrukteur, in Karls- j ruhe, Akademiestrafse 18Info
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- B61—RAILWAYS
- B61G—COUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
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- B61G7/14—Safety devices
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Slide Fasteners, Snap Fasteners, And Hook Fasteners (AREA)
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Description
1878.
Klasse 20.
L. KLEIBER in KARLSRUHE. Sicherheitskupplung für Eisenbahnwagen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. Juni 1878 ab.
Dem fortwährenden Ersatz der ihrer schwierigen Herstellung wegen theueren Theile der
jetzt gebräuchlichen Eisenbahnkupplungen, sowie überhaupt den unberechenbaren Folgen der
Entkupplung der Wagen durch Bruch und durch Aushängen zu begegnen, ist die auf beiliegender
Zeichnung dargestellte Kettenschraubenkupplung vom Erfinder construirt.
Es sind α die gewöhnlichen verstärkten' Zughaken,
in bisher üblicher Weise mit Federn versehen und unter dem Wagen von einander unabhängig, b die Laschen mit einem verstärkten
Auge, c deren Bolzen, d die Schraubenspindel mit Hebel, e die eine Kupplungsmutter und / die Schleife der normalen
Schraubenkupplung. Die zweite Mutter g ist eine neue, mit verstärkten und verlängerten
Zapfen versehene, welche beiderseitig auf diesen Zapfen ein mit entsprechendem Auge versehenes
Kettenglied h trägt, welches um den Zapfen beweglich und mittelst Keil gegen Herausfallen
gesichert ist. Diese Kettenglieder h sind durch je drei weitere Glieder i der in zwei Theile
getrennten Kette in festem Zusammenhang mit der Nothkettenöse k, so dafs bei der gewöhnlichen
Manipulation des Kuppeins dieser Theil der Kette mitgekuppelt wird. Nach dem ebenfalls
in bisheriger Weise bewirkten Spannen der Kupplung, wobei die beweglichen Kettenglieder h
keine Hindernisse bereiten, werden die an dem anderen mit / bezeichneten Theil der Kette
befindlichen Haken m, wie dargestellt, eingehängt, wodurch das Kuppeln bewirkt ist.
Sobald nun durch einen gröfseren Widerstand zwischen zwei Wagen dieselben, ihre Zugfedern
spannend, sich von einander . entfernen, wobei die in Action befindliche Kupplung zunehmend
gespannt wird, kann, je nachdem die Kette länger oder kürzer ist, die Mitwirkung derselben
später oder früher erfolgen, und ist dieselbe hierdurch regulirbar; bricht aber ein Theil der
Kupplung aus anderem Grunde, bevor die Kette voll mitwirkt, so befindet sich dieselbe
doch schon in gestrecktem Zustand, und ist hierdurch ein Stofs zu Gunsten des Ganzen
vermieden; ebenso bleibt die Kettenschraubenkuppel bei einem solchen Bruche noch vollkommen elastisch.
Es ist hiernach anzunehmen, dafs die gröfste Anzahl von Bruchfällen der Kupplungen mit
den event, veranlafsten Entgleisungen und anderen Zerstörungen mit einer .ganz geringe
Kosten verursachenden Aenderung in der Benutzung des vorhandenen Materials und an
den Stofsbalken der Wagen vollständig vermieden werden kann.
Die Selbstentkupplung ohne Bruch kann für die Kuppelschleife /, ohne deren Beweglichkeit
und Einfachheit zu beeinträchtigen, nicht ganz vermieden werden, wohl aber für die Ketten.
Das Entstehen derselben, welches am leichtesten bei rascher Thalfahrt schwerer Züge
durch verticale Schwankungen und durch Stöfse in der Zugrichtung geschehen kann, wird in
einfacher Weise dadurch verhindert, dafs dem Haken m der Kette durch Umbiegen seiner
Spitze das Heraustreten aus dem Kettenglied h in verticaler Richtung unmöglich gemacht wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine zur Sicherung des Zusammenhanges der Eisenbahnzüge construirte Vorrichtung, welche in einer eigenthümlichen Verbindung der Schraubenkupplung mit der Nothkette besteht, und welche die Unterstützung und theilweise Entlastung der durch ihre Construction stark beanspruchten Theile der ganzen Kuppel- und Zugvorrichtung so bezweckt, dafs gegebenen Falls die Ketten alle Spannungsvermehrung, welche über ein Maximum hinausgeht, diesen abnehmen, wobei die Kuppel- und Zugvorrichtung nur dieses Maximum zu tragen haben und wodurch für alle Fälle, bei denen die Spannung zwischen zwei Wagen die Tragfähigkeit von Kuppel und Kette zusammengenommen nicht übersteigt, der Zusammenhang durch Bruch nicht unterbrochen wird; durch die Form des Hakens der Kette wird der Zusammenhang dieser unter sich und mit der Kupplung gesichert. Alles im wesentlichen wie beschrieben und gezeichnet.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4188C true DE4188C (de) |
Family
ID=282986
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DENDAT4188D Active DE4188C (de) | Sicherheitskuppelung für Eisenbahnwagen. j L. KLEIBER, Maschinenkonstrukteur, in Karls- j ruhe, Akademiestrafse 18 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4188C (de) |
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