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DE4140609A1 - Verfahren zum herstellen von gewebeteilen - Google Patents

Verfahren zum herstellen von gewebeteilen

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DE4140609A1
DE4140609A1 DE19914140609 DE4140609A DE4140609A1 DE 4140609 A1 DE4140609 A1 DE 4140609A1 DE 19914140609 DE19914140609 DE 19914140609 DE 4140609 A DE4140609 A DE 4140609A DE 4140609 A1 DE4140609 A1 DE 4140609A1
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DE
Germany
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piece
fabric
threads
tissue
separated
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Application number
DE19914140609
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English (en)
Inventor
Ferdinand Diesner
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Individual
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Individual
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Publication date
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Publication of DE4140609A1 publication Critical patent/DE4140609A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03JAUXILIARY WEAVING APPARATUS; WEAVERS' TOOLS; SHUTTLES
    • D03J1/00Auxiliary apparatus combined with or associated with looms
    • D03J1/06Auxiliary apparatus combined with or associated with looms for treating fabric
    • D03J1/08Auxiliary apparatus combined with or associated with looms for treating fabric for slitting fabric
    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03JAUXILIARY WEAVING APPARATUS; WEAVERS' TOOLS; SHUTTLES
    • D03J1/00Auxiliary apparatus combined with or associated with looms
    • D03J1/06Auxiliary apparatus combined with or associated with looms for treating fabric
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06HMARKING, INSPECTING, SEAMING OR SEVERING TEXTILE MATERIALS
    • D06H7/00Apparatus or processes for cutting, or otherwise severing, specially adapted for the cutting, or otherwise severing, of textile materials
    • D06H7/22Severing by heat or by chemical agents

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von Gewebeteilen, die von einem größeren Gewebestück entsprechend abgetrennt werden.
Ein besonderes Anwendungsgebiet der Erfindung ist die Herstellung von Bändern aller Art, beispielsweise Etikettbänder, Samtbänder, Gummibänder, Gurte etc. Zur Herstellung derartiger Bänder wird zunächst eine sogenannte Breitbahn gewebt und anschließend diese auf verschiedene Breiten getrennt. Neben der Herstellung derartiger Bänder ist das erfindungsgemäße Verfahren auch für die Herstellung von Taschentüchern, Handtüchern, Schals, Tischdecken, Brokaten etc. gleichermaßen einsetzbar. Zusammenfassend ist somit festzustellen, daß das erfindungsgemäße Herstellungverfahren allgemein für den textilen Sektor einsetzbar ist. Als Materialien kommen Baumwolle, Zellwolle, Synthetik, Leinen, Kunstseide, Gummi etc. in Frage.
Ein Problem bei der Herstellung von derartigen Gewebeteilen, beispielsweise von Etikettbändern stellen die Ränder bzw. Kanten dieser Gewebeteile dar. So werden beispielsweise Etikettbänder dadurch hergestellt, daß von einer sogenannten Breitbahn ausgegangen wird, in welche bahnzonenweise mehrfach nebeneinander Figurschüsse eingearbeitet werden. Anschließend wird die Breitbahn in die Bänder getrennt, indem längs der Trennstrecke ein heißer Draht geführt wird, wodurch das Gewebematerial schmilzt und dabei gleichzeitig durchtrennt wird sowie die freien Enden der abgetrennten Fäden miteinander verschweißt werden. Nachteilig dabei ist aber, daß die Kante sehr rauh ist und beim Tragen aufgrund er Reibung auf der Haut kratzt. Weiterhin können empfindliche Stoffe durch die rauhen Kanten beschädigt werden.
Um dem abzuhelfen, ist vorgeschlagen worden, den Rand des Gewebeteils nach dem Abtrennen umzulegen und anzunähen, so daß die störende Kante nicht mehr den Rand des Gewebeteils bildet. Dies verlangt aber einen zusätzlichen Arbeitsschritt, welcher zeitaufwendig ist und zusätzliche Maschinen erfordert. Zudem wird zusätzliches Material benötigt.
Davon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein verbessertes Verfahren zum Herstellen von Gewebeteilen zu schaffen, die von einem größeren Gewebestück entsprechend abgetrennt werden.
Als technische Lösung wird mit der Erfindung vorgeschlagen, daß um das abzutrennende Gewebeteil des Gewebestückes herum im Bereich der Trennkanten zumindest teilweise die Fäden des Gewebestückes durch Wärmeeinwirkung miteinander verklebt und dadurch fixiert werden und daß anschließend das Gewebeteil durch Kaltschneiden mit Abstand von der Fixierlinie vom Gewebestück abgetrennt wird.
Ein nach dieser technischen Lehre ausgebildetes Verfahren zum Herstellen von Gewebeteilen hat den Vorteil, daß ohne großen technischen Aufwand das abgetrennte Gewebeteil eine sich samtig anfühlende Kante erhält und dabei zugleich ein Herausziehen der Fäden, insbesondere Kettfäden sowie Schußfäden verhindert wird. Gleichzeitig werden dabei auch die Fäden für den Figurschuß vor einem Herausziehen bzw. Lösen gesichert. Das erfindungsgemäße Herstellungsverfahren beruht dabei auf der Grundidee, zunächst das abzutrennende Gewebeteil entlang des Umfangsrandes durch Verkleben der Fäden zu fixieren, so daß dadurch ein Ausfransen der Fäden verhindert wird. Anschließend wird mit etwas Abstand benachbart zur so geschaffenen Fixierlinie das Gewebeteil durch Kaltschneiden abgetrennt, so daß hier keine Verklebung der Fäden mit dem Effekt der rauhen Oberfläche stattfindet. Vielmehr bilden die überstehenden Fäden Samtkanten oder Franselkanten.
Sofern das Gewebestück aus einem schmelzfähigen Fadenwerkstoff besteht, kann die Wärmeeinwirkung unmittelbar auf diesen Fadenwerkstoff erfolgen, so daß die Fäden schmelzen und miteinander verkleben, so daß eine entsprechende Fixierung erreicht wird. Die Wärmeeinwirkung darf dabei aber nur so gering und so kurz sein, daß ein Durchtrennen des Gewebes verhindert wird.
Stattdessen oder aber auch bei einem nicht schmelzfähigen Fadenwerkstoff wird in einer bevorzugten Weiterbildung des erfindungsgemäßen Herstellungsverfahrens vorgeschlagen, daß ein Schmelzfaden auf- oder eingebracht wird, daß anschließend durch Wärmeeinwirkung der Schmelzfaden geschmolzen und dadurch die Fäden des Gewebestückes im Schmelzfadenbereich fixiert werden und daß schließlich das Gewebeteil durch Kaltschneiden mit Abstand von der durch den Schmelzfaden definierten Fixierlinie vom Gewebestück abgetrennt wird. Neben dem zuvor beschriebenen unmittelbaren Verfahren zum Verschweißen bzw. Verkleben der Fäden des Gewebestückes betrifft diese Weiterbildung ein mittelbares Verfahren, indem nämlich ein zusätzliches Schmelzmedium in Form eines Schmelzfadens in das Gewebestück eingebracht wird. Durch die Wärmeeinwirkung beginnt dieser Schmelzfaden zu schmelzen und verschweißt somit die im Schmelzfadenbereich befindlichen Fäden miteinander, so daß die gewünschte Fixierung erreicht wird. Voraussetzung hierfür ist, daß die Schmelztemperatur des Schmelzfadens geringer ist als die Schmelztemperatur des Gewebematerials, so daß keine Beschädigung erfolgen kann. Als Werkstoff für den Schmelzfaden hat sich beispielsweise das unter dem Warenzeichen "Grilon" bekannte Material als geeignet erwiesen. Das Abtrennen des Gewebeteils erfolgt dann nach dem Verkleben durch kaltes Abschneiden benachbart zum Schmelzfaden, so daß ein samtiger Rand entsteht. Selbstverständlich können statt eines einzigen Schmelzfadens auch mehrere Schmelzfäden auf- oder eingebracht werden, die darüber hinaus auch unterschiedlich dick sein können. Dies hängt von den jeweiligen Erfordernissen des zu behandelnden Gewebes ab. Manchmal wird es von Vorteil sein, nur einen Schmelzfaden einzubringen, ein anderes Mal ist es besser, wenn ein Paket von mehreren Schmelzfäden eingebracht wird, die beispielsweise auch unterschiedliche chemische sowie physikalische Eigenschaften haben können, beispielsweise unterschiedliche Schmelzpunkte und Viskositäten.
In einer bevorzugten Weiterbildung hiervon wird vorgeschlagen, daß der Schmelzfaden in das Gewebestück eingewoben wird. Dadurch ist auf technisch einfache Weise der Schmelzfaden bzw. die Schmelzfäden während des Webvorgangs in das Webstück einzubringen, ohne daß es eines zusätzlichen Aufwandes bedarf. Das Einweben kann dabei in verschiedenen Kantenabbindungen erfolgen, beispielsweise Hohlkante, Taft-Zweischußkante, Körperkante etc.
Eine Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens, wobei das Gewebestück eine durch Kett- und Schußfäden gebildete Breitbahn ist, welche in Kettrichtung zu Bändern geschnitten wird, schlägt vor, daß die die Gewebeteile begrenzenden Kett- und Schußfäden durch Schmelzfäden ersetzt werden. Dies stellt eine technisch einfache Möglichkeit dar, um eine so präparierte Breitbahn anschließend in die Bänder zuzuschneiden. Die Schmelzfäden einander benachbarter Bänder sowie einander benachbarter Bandteile, insbesondere Etiketten der jeweiligen Bänder weisen einen relativ geringen Zwischenabstand zueinander auf, so daß im Zwischenbereich das kalte Durchtrennen erfolgt. Durch die Wahl des entsprechenden Abstandes zwischen den Schmelzfäden werden die überstehenden Fäden entsprechend lang und dadurch der Rand entsprechend samtig und weich.
Alternativ zur Verwendung von Schmelzfäden oder aber auch zusätzlich wird in einer Weiterbildung der Erfindung vorgeschlagen, daß eine Klebemasse aufgebracht wird, welche die Fäden des Gewebestückes fixiert, und daß anschließend das Gewebeteil durch Kaltschneiden mit Abstand von der durch die Klebemasse definierten Fixierlinie vom Gewebestück abgetrennt wird. Bei einer derartigen Klebemasse kann es sich beispielsweise um flüssigen Kautschuk handeln. Die viskose Klebemasse wird dabei im viskosen Zustand aufgetragen und erhärtet unter Fixierung der Fäden, indem diese durch die Klebemasse miteinander verkleben. Die Verwendung einer derartigen Klebemasse spielt insbesondere bei elastischen Bändern eine Rolle, und zwar an deren Enden. So werden bei elastischen Bändern aller Art die Kantfäden bei den Schnittstellen mit Kautschukmasse oder dgl. beschichtet oder kaschiert. Auch die Gummifäden werden vorzugsweise vor dem Einweben separat mit Schmelzfäden umsponnen sowie mit Kautschuk beschichtet. Dadurch lassen sich auf optimale Weise elastische Bänder herstellen.
Eine weitere Weiterbildung schlägt vor, daß das Gewebestück an der Wärmeerzeugungseinrichtung vorbeigeführt oder durchgeführt wird. Dadurch ist eine einfache technische Möglichkeit gegeben, um das Gewebestück an den gewünschten Trennkanten zu verschweißen. Beispielsweise kann dabei die Wärmeerzeugungseinrichtung aus zwei Wärmeplatten bestehen, durch die das Gewebestück hindurchgeführt wird, so daß dieses kurzzeitig in den Wirkungsbereich dieser Wärmeerzeugungseinrichtung gelangt.
Schließlich wird in einer weiteren Weiterbildung vorgeschlagen, daß zum Kaltschneiden rotierende Messer verwendet werden. Derartige rotierende Messer haben sich bewährt, um beispielsweise eine Breitbahn in Bänder zu zerschneiden.
Ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Herstellungsverfahrens wird nachfolgend anhand der Zeichnung beschrieben. In dieser zeigt:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung einer Breitbahn zum Herstellen von Etikettenbändern;
Fig. 2 eine einzelne Etikette nach dem Schneiden der Breitbahn in Fig. 1.
Ein Gewebestück 1 in Form einer sogenannten Breitbahn besteht aus den in Längsrichtung verlaufenden Kettfäden 2 sowie den in Querrichtung verlaufenden Schußfäden 3. Zusätzlich weist das Gewebestück 1 Figurschüsse 4 auf. Die entsprechenden Gewebeteile 5 bilden dabei beispielsweise Etiketten.
Die Herstellung dieser Gewebeteile 5 in Form der Etiketten erfolgt ausgehend von dem Gewebestück 1 in Form der Breitbahn dergestalt, daß das Gewebestück 1 in einzelne Bänder 6 zerschnitten wird (in Fig. 1 sind es drei Bänder 6). Zu diesem Zweck wird das Gewebestück 1 in Richtung des Pfeiles P transportiert, wobei stationär angeordnete, rotierende Messer 7 für die Durchtrennung des Gewebestückes 1 sorgen. Diese rotierenden Messer 7 sind in Fig. 1 nur schematisch angedeutet. Durch Querschnitte können dann aus diesen Bändern 6 die einzelnen Gewebeteile 5 hergestellt werden, beispielsweise Etiketten.
Ein Problem bei diesem Trennvorgang besteht darin, daß die Kett- und Schußfäden 2, 3 sehr leicht ausfransen und ohne weiteres herausgezogen werden können. Aus diesem Grunde muß der Rand der Gewebeteile 5 vor dem Ausfransen gesichert werden.
Zu diesem Zweck werden Schmelzfäden 8 eingewoben. Diese sind in Fig. 1 und 2 etwas dicker als die Kett- und Schußfäden 2, 3 dargestellt. Die Schmelzfäden 8 sind dabei in Kettrichtung im Randbereich der Bänder 6 und somit auch im Randbereich der Gewebeteile 5 eingewoben. Dabei liegen im Innenbereich des Gewebestückes 1 immer zwei Schmelzfäden 8 mit relativ geringem Abstand parallel einander gegenüber. Entsprechend sind in Schußrichtung am Anfang sowie am Ende eines jeden Gewebeteils 5 Schmelzfäden 8 eingewebt, wobei auch hier diese jeweils paarweise eingewoben sind. Diese Schmelzfäden 8 können beispielsweise aus einem Material bestehen, wie es unter dem Warenzeichen "Grilon" bekannt ist. Wie in Fig. 1 erkennbar ist, befinden sich im Bereich zwischen entsprechenden Schmelzfäden-Paaren 8, zwischen denen anschließend ein sogenannter Kaltschnitt erfolgen soll, keine Kettfäden 2 oder Schußfäden 3. Die Schmelzfäden 8 begrenzen somit die jeweiligen Gewebeteile 5. Außerdem ist in dem dargestellten Ausführungsbeispiel jeweils nur ein einziger Schmelzfaden 8 eingewoben. Selbstverständlich ist es auch denkbar, daß mehrere Schmelzfäden 8 in einer Art Paket eingewoben werden, wobei die Schmelzfäden 8 beispielsweise unterschiedlich dick sowie unterschiedliche physikalische sowie chemische Eigenschaften haben können.
Die Herstellung der Gewebeteile 5 ausgehend von einem derartigen Gewebestück 1, in dem Schmelzfäden 8 eingewoben sind, geschieht wie folgt:
Das Gewebestück 1 wird durch eine Wärmeerzeugungseinrichtung 9 hindurchgeführt. Diese besteht aus zwei Platten 10, 10′, welche mit etwas Abstand übereinander angeordnet sind und durch die das Gewebestück 1 hindurchgeführt wird. Die Platten 10, 10′ weisen eine bestimmte Temperatur auf, so daß beim Hindurchführen des Gewebestückes 1 die im Wirkungsbereich der Wärmeerzeugungseinrichtung 9 befindlichen Schmelzfäden 8 schmelzen und dadurch die Kett- und Schußfäden 2, 3 aufgrund des geschmolzenen Materials der Schmelzfäden 8 miteinander verschweißen und diese fixieren. Gleichzeitig wird auch das gesamte Gewebestück 1 thermofixiert, so daß eine Nachbehandlung entfällt.
Im Anschluß daran sind die rotierenden Messer 7 angeordnet, welche eine Auftrennung des Gewebestückes 1 in die Bänder 6 bewirken. Durch die Fixierung der Bandränder aufgrund der geschmolzenen Schmelzfäden 8 stehen die Enden der Schußfäden 3 etwas über die Verschweißungslinie über und bilden somit eine samtige Kante.
Aus den so erzeugten Bändern 6 können die einzelnen Gewebeteile 5 dadurch hergestellt werden, daß in Schußrichtung eine Durchtrennung in dem schmalen Zwischenbereich zwischen den Schmelzfäden 8 erfolgt, wobei auch diese Durchtrennung auf kalte Weise erfolgt. Da somit auch hier die Kettfäden 2 etwas über die Verschmelzungslinie überstehen, entsteht auch hier ein samtiger Rand. Ein einzelnes Gewebeteil 5 in Form eines Etiketts ist in Fig. 2 dargestellt. Dabei ist erkennbar, daß dieses Gewebeteil 5 um den gesamten Umfang herum mit einer Samtkante versehen ist, welche sich samtig anfühlt.
Das beschriebene Verfahren ist nicht nur auf die Herstellung beispielsweise von Etiketten beschränkt, sondern ist allgemein im textilen Sektor einsetzbar, beispielsweise bei der Herstellung von Taschentüchern, Handtüchern, Schals, Tischdecken und Brokaten. Das erfindungsgemäße Verfahren stellt dabei eine technisch einfache Möglichkeit dar, um das entsprechende Textilstück mit einer Samtkante oder Franselkante zu versehen, ohne daß beispielsweise der Rand dieses Textilstückes umgelegt und angenäht werden muß.
In dem dargestellten Ausführungsbeispiel werden zum Fixieren der Fäden 2, 3 Schmelzfäden 8 verwendet. Alternativ oder aber auch zusätzlich ist es denkbar, für das Fixieren der Fäden 2, 3 eine Klebemasse, beispielsweise flüssiger Kautschuk zu verwenden. Insbesondere bei elastischen Bändern spielt diese Klebemasse eine besondere Rolle. So werden die Kantfäden bei den Schnittstellen mit Kautschukmasse oder dgl. beschichtet oder kaschiert. Auch die Gummifäden der elastischen Bänder werden vor dem Einweben separat mit Schmelzfäden umsponnen und mit Kautschuk beschichtet.
Bezugszeichenliste
 1 Gewebestück
 2 Kettfaden
 3 Schußfaden
 4 Figurschuß
 5 Gewebeteil
 6 Band
 7 Messer
 8 Schmelzfaden
 9 Wärmeerzeugungseinrichtung
10 Platte
10′ Platte
 P Pfeil

Claims (7)

1. Verfahren zum Herstellen von Gewebeteilen (5), die von einem größeren Gewebestück (1) entsprechend abgetrennt werden, dadurch gekennzeichnet, daß um das abzutrennende Gewebeteil (5) des Gewebestücks (1) herum im Bereich der Trennkanten zumindest teilweise die Fäden (2, 3) des Gewebestückes (1) durch Wärmeeinwirkung miteinander verklebt und dadurch fixiert werden und
daß anschließend das Gewebeteil (5) durch Kaltschneiden mit Abstand von der Fixierlinie vom Gewebestück (1) abgetrennt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schmelzfaden (8) auf- oder eingebracht wird, daß anschließend durch Wärmeeinwirkung der Schmelzfaden (8) geschmolzen und dadurch die Fäden (2, 3) des Gewebestückes (1) im Schmelzfadenbereich fixiert werden und daß schließlich das Gewebeteil (5) durch Kaltschneiden mit Abstand von der durch den Schmelzfaden (8) definierten Fixierlinie vom Gewebestück (1) abgetrennt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schmelzfaden (8) in das Gewebestück (1) eingewoben wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, wobei das Gewebestück (1) eine durch Kett- und Schußfäden (2, 3) gebildete Breitbahn ist, welche in Kettrichtung zu Bändern (6) geschnitten wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewebeteile (5) begrenzenden Kett- und Schußfäden (2, 3) durch Schmelzfäden (8) ersetzt werden.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Klebemasse aufgebracht wird, welche die Fäden (2, 3) des Gewebestückes (1) fixiert, und daß anschließend das Gewebeteil (5) durch Kaltschneiden mit Abstand von der durch die Klebemasse definierten Fixierlinie vom Gewebestück (1) abgetrennt wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewebestück (1) an der Wärmeerzeugungseinrichtung (9) vorbeigeführt oder durchgeführt wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zum Kaltschneiden rotierende Messer (7) verwendet werden.
DE19914140609 1991-12-10 1991-12-10 Verfahren zum herstellen von gewebeteilen Withdrawn DE4140609A1 (de)

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