DE3608787A1 - Verfahren und vorrichtung zum bilden einer festen gewebekante - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum bilden einer festen gewebekanteInfo
- Publication number
- DE3608787A1 DE3608787A1 DE19863608787 DE3608787A DE3608787A1 DE 3608787 A1 DE3608787 A1 DE 3608787A1 DE 19863608787 DE19863608787 DE 19863608787 DE 3608787 A DE3608787 A DE 3608787A DE 3608787 A1 DE3608787 A1 DE 3608787A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- warp threads
- edge
- fabric
- plastic
- threads
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Ceased
Links
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
- D03D47/00—Looms in which bulk supply of weft does not pass through shed, e.g. shuttleless looms, gripper shuttle looms, dummy shuttle looms
- D03D47/40—Forming selvedges
- D03D47/50—Forming selvedges by adhesion
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum
Bilden einer festen Gewebekante, insbesondere Randkante
und/oder Trennkante, an einem Grundgewebe aus Polyacryl,
Polyester, Baumwolle o. dgl., bei dem die Gewebekante
unter Wärmeeinwirkung gesetzt wird. Die Erfindung zeigt
gleichzeitig eine Vorrichtung zur Durchführung des
Verfahrens auf. Die Erfindung findet insbesondere beim
mahrbahnigen bzw. schützenlosen Weben Anwendung, ist
jedoch hierauf an sich nicht beschränkt.
Eine feste Gewebekante entsteht beim Weben auf Maschinen
mit einem Webschützen, der einen Schußgarnvorrat trägt,
der wechselseitig durch das Webfach geschlagen wird.
Dabei spult sich das Schußgarn von dem Schützen ab und
kehrt an den beiden Randkanten des Gewebes seine
Richtung um, so daß hier gleichsam automatisch eine
feste Randkante entsteht. Werden z. B. technische
Gewebe, wie z. B. Markisenstoff, in größerer Breite
benötigt, dann ist es auch möglich, mehrere Gewebebahnen
geringer Breite nebeneinanderzulegen und miteinander zu
verbinden. Hierzu werden die Gewebebahnen im
Kantenbereich miteinander vernäht, beispielsweise in
Form einer Flachnaht, bei der sich die beiden
benachbarten Gewebebahnen nur einfach entsprechend der
Breite der meist mehrstichigen Nadel überlappen. Dabei
ist zu beachten, daß insbesondere bei Markisen
beachtliche Zugbeanspruchungen in dem Gewebe und auch
im Nahtbereich eintreten, die durch Spannung des
Markisentuchs, durch zusätzliche Windeinflüsse u. dgl.
auftreten. An sich wäre eine Kappnaht zur
Aufnahme und Verteilung derartiger Kräfte
besser geeignet, bei der die beiden benachbarten Gewebe
jeweils unter Umschlagen der jeweiligen Gewebekante
miteinander vernäht werden. Hierdurch ergibt sich jedoch
in nachteiliger Weise im Bereich der Kappnaht eine
vierfache Dicke des Gewebes, die z. B. bei dem Einsatz
einer Markise, die aufgerollt wird, nicht eingesetzt
werden kann, weil hierdurch Falten und Wellen im
Markisentuch die unausweichliche Folge wären.
Beim Weben auf schützenlosen Webmaschinen sind zwar
erheblich größere Gewebebreiten erzielbar, bis etwa zu
einer Größenordnung von einer Gewebebreite von etwa
4 Metern, jedoch tritt hier systembedingt der Nachteil
auf, daß die Randkanten vergleichsweise wenig fest
anfallen, so daß das Austrennen der außenliegenden
Kettfäden möglich ist, wenn nicht besondere Maßnahmen
für den Kantenschutz getroffen sind. Diese an sich
unfeste Gewebekante tritt daher auf, weil der Schußfaden
entsprechend der Gewebebreite immer wieder unterbrochen
wird bzw. abgeschnitten wird. Der Schußeintrag erfolgt
z. B. stationär von einer Seite durch Greifer, Stangen,
Düsen o. dgl. Die für eine Gewebebreite einschließlich
einer eventuellen Hilfskante benötigte Garnmenge an
Schußgarn wird von einer stationär angeordneten Großspule
abgezogen und eingebracht. Dabei findet nur eine
unzureichende Einbindung der äußeren Kettfäden im
Bereich der beiden Randkanten statt.
Um die beiden Randkanten zu stabilisieren, kommen
verschiedene Maßnahmen zur Anwendung. Es ist bekannt,
parallel zu dem letzten Kettfaden zusätzlich spezielle
Fäden zu verwenden, die jeden Schußfaden einzeln oder in
Gruppen umschlingen und so fest miteinander verbinden,
daß die Kettfäden auf diese Art und Weise festgelegt
sind. Nach dem Umschlingen werden die Schußfäden dann im
Abstand von etwa 2 bis 5 mm von den Dreherfäden durch
eine Schere oder ein Messer geschnitten. Die
herausstehenden, geschnittenen Fadenenden erscheinen als
pinselartige Gebilde, weshalb eine solche Gewebekante
auch als Pinselkante bezeichnet wird. Diese Kantenart
kann jedoch wegen ihres andersartigen Aussehens nur bei
Geweben Verwendung finden, bei denen die Kante während
der Weiterverarbeitung nicht mehr sichtbar ist, wie dies
beispielsweise bei Verwendung einer Kappnaht auftritt.
Weiterhin ist es bekannt, die herausstehenden Enden der
Schußfäden durch eine Nadel im Bereich der Randkante in
das nachfolgende Fach einzuziehen, so daß auf diese
Weise eine feste Kante entsteht. Diese sogenannte
Einlegekante hat jedoch den Nachteil, daß durch das Ende
der Schußfäden das optische Aussehen des Gewebestücks
im Randbereich verändert wird, welches seine Ursache in
der gleichsam verdoppelten Schußanzahl hat. Durch diese
Materialanhäufung steigt auch die Stärke des Gewebs im
Randbereich an, es sei denn, einer solchen Verstärkung
wird durch eine geminderte Kettfadenstärke und/oder eine
geminderte Kettfadenanzahl im Randbereich
entgegengewirkt. Bei einfarbigen Geweben stellt diese
Einlegekante mit Stärkenausgleich eine praktikable
Lösung dar, sofern das Verhältnis von Kett- und
Schußmaterial sorgfältig beachtet und eingehalten wird.
Schon aber dann, wenn für das Kettmaterial einerseits
und das Schußmaterial andererseits unterschiedliche
Farben eingesetzt werden, ist die Weiterverarbeitung
bei manchen Anwendungsfällen nicht mehr möglich,
insbesondere dann, wenn auch optische Gesichtspunkte
mitspielen.
Bei der Verwendung von vollsynthetischen Materialien
als Kett- und Schußfäden ist es auch bekannt, eine
Schmelzkante zu bilden. Dabei findet ein Glühdraht
Verwendung, der entsprechend durch das Gewebe geführt
wird und für ein Verschmelzen der Fäden an der
Trennstelle sorgt. In nachteiliger Weise tritt dabei
eine Krustenbildung und auch eine Verfärbung des
eingesetzten Materials auf, so daß eine solche
Schmelzkante nur dann angewendet werden kann, wenn der
so gebildeten Gewebekante eine untergeordnete Bedeutung
zukommt. Da bei diesem Verfahren zur Herstellung der
Schmelzkante jedoch die Gewebekante unter Wärmeeinwirkung
gesetzt wird, geht die vorliegende Erfindung von einem
Verfahren dieser Art aus. Nachteilig ist bei einer
solchen Schmelzkante, daß die Kante häufig auch nur eine
geringe Ausreißfestigkeit aufweist.
Weiterhin ist es bekannt, Gewebe mittels Ultraschall zu
trennen und dabei Gewebekanten zu bilden. Dies gilt
sowohl für die Bildung einer Randkante wie auch einer
Trennkante. Es gelangt eine Ultraschallsonotrode und
ein Gegenwerkzeug zum Einsatz. Die durch Schwingungen
erzeugte Wärme verändert das synthetische Material des
Gewebes und verschmilzt dieses mit-einander, wobei die
Kett- und die Schußfäden in gleicher Weise erfaßt werden.
Ein spitzwinkliges Gegenwerkzeug wird an die
Ultraschallsonotrode gepreßt, wodurch der Trennvorgang
eintritt. Wird dieser Vorgang unmittelbar an der
Webmaschine durchgeführt, so ergeben sich, verursacht
durch die hohen Schwingungszahlen und die geringe
Produktionsgeschwindigkeit, hohe Belastungen der
Vorrichtungsteile, verbunden mit geringen Standzeiten
der Vorrichtungsteile und einem Qualitätsabfall der
Gewebekante. Für die Herstellung von Geweben für
Markisen und ähnliche Verwendungsfälle wird deshalb die
Ultraschallschnittkante nicht mehr unmittelbar an der
Webmaschine, sondern in einem gesonderten Arbeitsvorgang
durchgeführt, bei der eine höhere Liefergeschwindigkeit
Anwendung findet, die nicht mehr durch den Webvorgang
begrenzt ist. Dabei tritt jedoch der Nachteil auf, daß
ein kettfadengenaues Schneiden nicht mehr gewährleistet
ist und sich der Schnitt im Laufe eines Stücks, also
eines Gewebs, welches etwa 50 bis 100 m lang ist,
verschiebt, was zur Bogigkeit führen kann.
Weiterer Nachteil der Ultraschallschnittkante ist,
unabhängig davon, wo der Schnitt durchgeführt wird, die
eintretende Verhärtung des Materials im Bereich der
Gewebekante. Durch das spitzwinklige Gegenwerkzeug
erhält die Gewebekante eine messerartige Schärfe, die
bei der Weiterverarbeitung der Gewebestücke zu
Verletzungen führt bzw. führen kann. Diese Nachteile
sind etwas gemildert, wenn ein stumpfes Gegenwerkzeug
in Verbindung mit der Ultraschallsonotrode eingesetzt
wird und der Trennvorgang anschließend mit einem Messer
oder einer Schere durchgeführt wird. Dabei verändert
sich jedoch in nachteiliger Weise die Stärke der
Gewebekante.
Bei Markisengeweben steht das optische Aussehen und die
mechanischen Eigenschaften gleichermaßen im Vordergrund.
Die besten mechanischen Eigenschaften besitzt nicht ein
durchgehend gewebtes Markisentuch, sondern ein solches,
bei dem mehrere Gewebebahnen nebeneinander durch in
Aufrollrichtung verlaufende Nähte miteinander verbunden
sind. Andererseits läßt sich aber unter Verwendung einer
schützenlosen Webmaschine die Webbreite erheblich
steigern, so daß hier das Gewebe pro Flächeneinheit
kostengünstiger erzeugt werden kann. Hieraus resultiert
die an sich erstaunliche Vorgehensweise, derartige
Gewebe zunächst in großer Webbreite herzustellen, solche
Gewebe in mehrere Bahnen zu zerteilen, und dann die
Bahnen wieder zusammenzunähen. Die an den beiden Rändern
des breiten Gewebes gebildeten Randkanten und die durch
die Trennung des Gewebes erzeugten Trennkanten sollten
sich in ihrem Aussehen und in ihrer Eigenschaft möglichst
nicht unterscheiden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren
der eingangs beschriebenen Art aufzuzeigen, mit dem
feste Gewebekanten, also Randkanten und Trennkanten,
auch bei einem breit gewebten Grundgewebe erzeugt werden
können, bei dem die Kett- und Schußfäden miteinander
verbunden sind, ohne daß eine scharfe, mit
Verletzungsgefahren verbundene Kante entsteht. Die
Gewebekante soll außerdem möglichst kettfadengerade,
nicht auftragend und optisch nicht störend, z. B. nicht
verkohlt, anfallen.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß im
Bereich der Gewebekante einige Kettfäden des Materials
des Grundgewebes durch Kettfäden aus oder mit einem
Kunststoff ersetzt werden, dessen Schmelzpunkt unterhalb
der Zersetzungstemperatur des Materials des Grundgewebes
liegt, daß die Kettfäden aus dem Kunststoff bis etwa
in den Plastifizierungsbereich hinein erwärmt und unter
Anwendung von Druck und Abkühlzeit miteinander zu einem
festen, die Schußfäden einbindenden Streifen verbunden
werden, und daß im Bereich dieses Streifens die Bildung
der Gewebekante durch einen mechanischen Trennvorgang
erfolgt. Es werden also an den Stellen, an denen
Randkanten und Trennkanten vorgesehen sind, besondere
Kettfäden aus Kunststoff eingesetzt, deren
Schmelzpunkt insbesondere unterhalb der
Zersetzungstemperatur der Kettfäden liegt. Die Kettfäden
können den Kunststoff auch nur aufweisen, also teilweise
aus dem Kunststoff bestehen, teilweise aus einem anderen
Material, insbesondere dem Material des Grundgewebes; so
können beispielsweise auch ummantelte Kettfäden - also
mit Kunststoffmantel - oder gezwirnte Kettfäden, bei
denen ein Faden aus Kunststoff besteht, eingesetzt
werden. Bei der anschließenden Erwärmung,
Plastifizierung und Druckanwendung wirkt sich dies auf
diese besonderen Kettfäden derart aus, daß ihr Material
sich zu einem über die Breite mehrerer Kettfäden
reichenden Streifen miteinander verbindet, der die
Schußfäden in dem Streifen einbindet. Dabei wird das
Material der Schußfäden nicht angegriffen und deren
Gestalt auch nicht verändert, weil die Schußfäden aus
einem Material bestehen, welches einen vergleichsweise
höheren Schmelzpunkt bzw. eine höhere
Zersetzungstemperatur aufweist. Die Schußfäden bleiben
somit weich und bei dem nachfolgenden mechanischen
Trennvorgang, bei der der gebildete Streifen geschnitten
wird, ergeben sich an der offenen Seite der jeweils
gebildeten Gewebekante die Enden der Schußfäden mit der
gewünschten Weichheit. Eine solche Gewebekante ist somit
trotz der Umformung der Kettfäden weich, so daß die
Verletzungsgefahr beseitigt ist. Die Temperatur der
Erwärmung der Kettfäden aus dem besonderen Material
wird so gesteuert, daß eine Zersetzung bzw. Verkohlung
oder andere, insbesondere optisch störende Eigenschaften
nicht eintreten. Für manche Anwendungsfälle kann es
sinnvoll sein, bei der Plastifizierung und
Druckanwendung auf den Streifen darauf hinzuarbeiten,
daß eine Gewebekante mit im Vergleich zu dem Gewebe
reduzierter Stärke entsteht. Dies kann soweit gehen,
daß hierdurch selbst die Anwendung einer Kappnaht beim
Verbinden mehrerer Gewebebahnen miteinander möglich ist.
Die neue Gewebekante weist den Vorteil haft, daß die in
dem verformten Material der Kettfäden eingebetteten
Schußfäden gleichsam in einer Einheit gehalten sind,
wobei sich die Verankerung der Schußfäden nicht nur
auf eine kleine Fläche im Randbereich erstreckt, wie
etwa beim Weben einer festen Webkante auf
Schützenwebstühlen; jeder Kettfaden ist vielmehr über
einen breiteren Bereich in dem Streifen verankert. Die
Streifenbreite kann je nach den Erfordernissen gewählt
werden. Zweckmäßig werden gleiche Breiten bei Bildung
von Trennkanten wie auch bei der Bildung von Randkanten
vorgesehen, wobei aus einem Streifen zwei Trennkanten
in abfalloser Weise entstehen, während entlang der
beiden Randkanten zweckmäßig mit Abfall gearbeitet
wird. Nach der Plastifizierung und Druckanwendung
erstarrt und verfestigt sich der jeweilige Streifen
unter Anwendung einer Abkühlzeit, bevor der mechanische
Schnitt erfolgt. An den nicht veränderten Schußfäden
bilden die vielen feinen Fasern eine weiche Kante, die
Verletzungen bei der Weiterverarbeitung ausschließt.
Die Kettfäden aus oder mit dem Kunststoff mit dem
niedrigeren Schmelzpunkt werden vorzugsweise in einer
Mehrzahl, insbesondere 6 Kettfäden, unmittelbar
nebeneinander eingesetzt, und zwar entsprechend der
gewünschten Streifenbreite bzw. entsprechend der
doppelten Kantenbreite.
Bei Bildung einer Randkante werden im Anschluß an die
Kettfäden aus dem Kunststoff mit dem niedrigeren
Schmelzpunkt randseitig noch einige Kettfäden aus dem
Material des Grundgewebes eingesetzt. Auch hier erfolgt
die Kantenbildung wie bei der Bildung der Trennkanten
durch einen mechanischen Trennvorgang. Die
Randkantenbildung wird somit analog einer
Trennkantenbildung durchgeführt, um gleiche Verhältnisse
zu erhalten.
Der Trennvorgang an dem Streifen erfolgt erst nach
Ablauf einer entsprechenden Abkühlzeit, nach der also
die Einbettung der Schußfäden im Streifenbereich ganz
oder weitgehend abgeschlossen ist. Bei dem mechanischen
Trennvorgang ist darauf zu achten, daß das Material der
Schußfäden nicht thermisch belastet oder gar verändert
wird.
Die bis etwa in den Plastifizierungsbereich hinein
erwärmten Kettfäden aus oder mit Kunststoff werden unter
Anwendung von Druck so verformt, daß sie zwischen den
Schußfäden hindurchgedrückt und miteinander verschweißt
sind. Es entsteht also aus den besondere Kettfäden aus
dem Kunststoff ein mehr oder weniger zusammenhängendes
Streifenmaterial in Form einer Einheit.
Vorzugsweise werden die Erwärmung der Kettfäden aus oder
mit Kunststoff, die Druckanwendung, die Abkühlung und
der Trennvorgang im unmittelbaren Anschluß an den
Webvorgang durchgeführt. Die Geschwindigkeit der
Webmaschine ist für die Kantenbildung günstig, so daß
ein gesonderter
Arbeitsgang nach dem Wegen entbehrlich wird. Das
erfindungsgemäße Verfahren kann bei Grundgeweben der
verschiedensten Art eingesetzt werden. So können die
Fäden des Grundgewebes beispielsweise aus Polyacryl
bestehen, welches eine Zersetzungstemperatur von etwa
225°C aufweist. In Verbindung damit werden dann in
dem Streifenbereich Kettfäden aus Polypropylen oder
Polyäthylen eingesetzt, die einen Schmelzpunkt von etwa
160°C haben können. Die beschriebene Kantenbildung ist
von der Art des Grundmaterials des Gewebes an sich
unabhängig und kann beispielsweise auch bei der
Herstellung von Baumwollgeweben eingesetzt werden. Nur
die Verhältnisse und die temperaturmäßig gegebenen
Grenzen zwischen dem Grundmaterial und dem Material der
besonderen Kettfäden muß eingehalten sein.
Die Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
kennzeichnet sich erfindungsgemäß dadurch, daß eine
Einrichtung zum Erwärmen der Kettfäden aus oder mit Kunststoff
sowie eine Einrichtung zur Ausübung von Druck auf diese
Kettfäden vorgesehen ist, denen eine im Abstand
angeordnete Trennstation nachgeschaltet ist. Die
Einrichtung zum Erwärmen und zur Druckanwendung ist so
ausgebildet, daß die angestrebte Wirkung in einem
Streifen eintritt, so daß das Gewebe nur in diesem
Bereich entsprechend bearbeitet bzw. belastet wird. Die
Erwärmungseinrichtung kann mit der Einrichtung zur
Ausübung von Druck baulich vereinigt sein und in
zumindest etwa symmetrischer Anordnung beiderseits des
Gewebes vorgesehen sein. Durch eine solche Vorrichtung
kann das Gewebe unmittelbar nach dem Webvorgang
hindurchgeführt werden, so daß am Endes des Webstuhls
bereits Bahnenware aufgewickelt werden kann. Diese läßt
sich dann infolge der verringerten Breite auch einfacher
handhaben.
Als Erwärmungseinrichtung und Einrichtung zum Ausüben
von Druck können heizbare Kontaktplatten vorgesehen
sein, die über einstellbare Druckfedern beidseitig an
das Gewebe im Bereich der Kettfäden aus oder mit Kunststoff
angestellt sind. Es ist auch möglich, diesen
Kontaktplatten zusätzlich eine Vibration zu überlagern.
Im allgemeinen ist dies jedoch nicht erforderlich.
Die Trennstation kann auf verschiedene Art und Weise
realisiert werden, beispielsweise durch angetriebene
Kreismesser, durch eine Scherenkonstruktion. In allen
Fällen muß ein kalter Schnitt erfolgen.
Die Erfindung wird anhand von Ausführungsbeispielen
weiter erläutert und beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 die schematische Darstellung der Lage
der Fäden des Gewebes unmittelbar nach
dem Webvorgang,
Fig. 2 die Darstellung eines Gewebeausschnitts
nach der Streifenbildung durch
Plastifizierung und Druckanwendung und
Fig. 3 eine schematische Darstellung der
wesentlichen Elemente einer Vorrichtung
zur Durchführung des Verfahrens.
In Fig. 1 ist in schematisierter Draufsicht ein
Ausschnitt aus einem Gewebe dargestellt. Der Webvorgang
erfolgt so, daß das Gewebe in Richtung eines Pfeils (1)
anfällt. Dementsprechend verlaufen Kettfäden (2) aus
dem Material des Grundgewebes parallel zur Richtung des
Pfeils (1). Diese Kettfäden (2) können beispielsweise
aus Polyacryl bestehen. An den Stellen, an denen Kanten
im Gewebe gebildet werden sollen, sind die Kettfäden (2)
des Materials des Grundgewebes durch besondere
Kettfäden (3) ersetzt, die aus Kunststoff mit einem
niedrigeren Schmelzpunkt bestehen, als es dem
Schmelzpunkt bzw. der Zersetzungstemperatur der
Kettfäden (2) entspricht. Es sind hier 6 Kettfäden (3)
durch eine gepunktete Darstellungsweise hervorgehoben.
Die Anzahl der Kettfäden (3) kann je nach der
gewünschten Streifenbreite bzw. Kantenbreite angepaßt
werden. Die Kettfäden (3) können auch einen anderen
Durchmesser aufweisen als die Kettfäden (2), um nach
der Kantenbildung auf ein gleichstarkes Gewebe auf im
Kantenbereich oder auf eine Kante mit verringerter
Stärke hinzuwirken. Die Kettfäden (3) können
beispielsweise aus Polypropylen oder Polyäthylen
bestehen. Durch die Anordnung der Kettfäden (3) wird
ein Streifen (4) gebildet, der doppelte Kantenbreite
aufweist. Die Darstellung in Fig. 1 kann als Bildung
einer Randkante aufgefaßt werden. Wie ersichtlich, sind
dabei rechts von dem Streifen (4) noch zwei Kettfäden
(2) aus dem normalen Grundmaterial des Gewebes
angeordnet, die dann später zusammen mit der halben
Breite des Streifens (4) als Abfall anfallen. Fig. 1
kann auch so aufgefaßt werden, als ob dort eine
Trennkante in der Mitte des Gewebes dargestellt ist.
In diesem Fall setzt sich das Grundgewebe nach rechts
noch entsprechend weiter fort. Eine vorgesehene
Schnittstelle (5) auf der Hälfte der Breite des
Steifens (4) ist durch eine durchbrochene Linienführung
angedeutet.
Zunächst einmal aber wird das Gewebe durchgehend unter
Verwendung von Schußfäden (6) gewebt, vorzugsweise auf
schützenlosen Webmaschinen erheblicher Arbeitsbreite.
Im unmittelbaren Anschluß an den Webvorgang, wie er
anhand von Fig. 2 verdeutlicht worden ist, werden die
Kettfäden (3) aus Kunststoff bis etwa in den Bereich
der Plastifizierung des Materials der Kettfäden (3)
hinein erwärmt und unter Anwendung von Druck mit einer
nachfolgenden Abkühlzeit so miteinander verbunden, daß
eine mehr oder weniger zusammenhängende Einheit (7)
aus dem Material der nebeneinander angeordneten
Kettfäden (3) entsteht. Dieses Material ist in Form
der Kettfäden (3) miteinander verbunden und hüllt die
Schußfäden (6) so ein, daß diese fest verankert bzw.
eingebettet sind. Die Erwärmung der Kettfäden (3) ist
jedoch nur soweit durchgeführt worden, daß die
Schußfäden (6) thermisch und in ihrer Gestalt nicht
verändert werden. Insbesondere ist es wichtig, einen
Aufhärtvorgang zu vermeiden, so daß die Schußfäden (6)
auch weiterhin flexibel und weich bleiben. Die Einheit
(7) wird dann nach Ablauf der Abkühlzeit mechanisch
durchtrennt, wie es in Fig. 2 angedeutet ist. Dieser
Trennvorgang kann durch ein Messer oder eine Schere
o. dgl. erfolgen. Die an der Schnittstelle zu Tage
tretenden Enden der Schußfäden (6) sind auf jeden Fall
weich und geben zu keiner Verletzung Anlaß. Durch den
mechanischen Trennvorgang bzw. Schnittvorgang wird
letztlich beispielsweise eine Randkante (8) entsprechend
der Breite dreier nebeneinander angeordneter Kettfäden
(3) erzeugt, so daß das abgetrennte Stück als Abfall
(9) angesehen werden kann. Sofern es sich nicht um
eine Randkantenbildung handelt, sondern der Trennvorgang
in der Mitte des Gewebes erfolgt, werden auf diese Art
und Weise zwei Trennkanten (10) gebildet.
In Fig. 3 sind die wesentlichen Elemente einer
Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
dargestellt, wie sie unmittelbar am Auslauf einer
Webmaschine eingesetzt werden können. Das Gewebe
verläßt in Richtung des Pfeils (1) die Webmaschine und
durchläuft dort, wo die Streifen (4) gebildet werden
sollen, eine Einrichtung zur Erwärmung und
Druckanwendung auf den Streifen (4). Zu diesem Zweck
sind beidseitig des Streifens (4) Kontaktplatten (11)
vorgesehen, die heizbar ausgebildet sind und eine
genaue Temperatur-einregelung gestatten. Über
vorzugsweise einstellbare Druckfedern (12) wird die
Anpreßkraft der Kontaktplatten (11) an das Gewebe
festgelegt. Im Abstand zu der so gebildeten Einrichtung
zur Erwärmung der Kettfäden und zur Ausübung von Druck
ist eine Trennstation (13) vorgesehen, deren
wesentliches Element ein Kreismesser (14) ist, um das
abgekühlte Gewebe im Bereich des Streifens (4)
mechanisch zu durchtrennen. Die Arbeitsgeschwindigkeit
üblicher Webmaschinen, also in der Größenordnung von
0,15 bis etwa 0,4 m/min eignet sich hervorragend, um
die Vorrichtung zur Kantenbildung unmittelbar am
Auslauf der Webmaschine anzuordnen. Es versteht sich,
daß anstelle des Kreismessers (14) auch eine Klinge
oder Schere oder eine stanzartige Einrichtung vorgesehen
sein könnte.
Grundsätzlich ist diese Art der Kantenbildung auf alle
bekannten Gewebematerialien anwendbar. Die als
Kantenfäden eingesetzten Fäden aus Kunststoff müssen
als Voraussetzung einen geringeren Schmelzpunkt
aufweisen als die Fäden, aus dem das Grundgewebe
besteht.
Bei Naturfaserstoffen als Material (2, 6) des
Grundgewebes, wie z. B. Baumwolle, Wolle oder Leinen,
können als Kettfäden (3) solche aus Polyamid, Polyester
oder ähnliches eingesetzt werden. Bei Mischfaserstoffen
wie Polyester/Baumwolle oder Polyester/Wolle erfüllen
Kettfäden (3) aus reinem Polyester die erforderlichen
Voraussetzungen.
Um den textilen Charakter oder die speziellen
Eigenschaften eines Gewebes oder des textilen
Materials auch auf die Kante zu übertragen, ist es
möglich, in dem Kantenbereich auch Kettfäden einzusetzen,
die dem Material des Grundgewebes entsprechen. Hierzu
müssen die Kettfäden vor der Verarbeitung entsprechend
präpariert werden, z. B. mit einem Kunststoff
ummantelt werden.
Eine weitere Möglichkeit der Kantenbildung besteht in
dem Einsatz von Zwirnen als Kettfäden (3), die aus
verschiedenen Materialien bestehen, so z. B. ein
2-fach Zwirn, bei dem eine Komponente dem im
Grundgewebe verarbeiteten Material entspricht, während
als zweite Komponente ein Kunststoff mit niedrigerem
Schmelzbereich als das Grundmaterial Verwendung findet.
Die Anzahl der Kettfäden (3) ist dabei frei variierbar
und abhängig von dem gewünschten Zweck, bzw. Aussehen
der Akten und der Fadendichte des Grundgewebes. Bei
einer losen Einstellung können 2-4 Kettfäden (3)
vorgesehen sein, während bei einer dichten Einstellung
entsprechend der Grundeinstellung mehr Fäden eingesetzt
werden.
- Bezugszeichenliste
1 Pfeil
2 Kettfäden
3 Kettfäden
4 Streifen
5 Schnittstelle
6 Schußfäden
7 Einheit
8 Randkante
9 Abfall
10 Trennkante
11 Kontaktplatte
12 Druckfeder
13 Trennstation
14 Kreismesser
Claims (10)
1. Verfahren zum Bilden einer festen Gewebekante,
insbesondere Randkante und/oder Trennkante, an
einem Grundgewebe aus Polyacryl, Polyester,
Baumwolle o. dgl., bei dem die Gewebekante unter
Wärmeeinwirkung gesetzt wird, dadurch
gekennzeichnet, daß im Bereich der Gewebekante
einige Kettfäden (2) des Materials des
Grundgewebes durch Kettfäden (3) aus oder mit einem
Kunststoff ersetzt werden, dessen Schmelzpunkt
unterhalb der Zersetzungstemperatur des Materials
(2, 6) des Grundgewebes liegt, daß die Kettfäden
(3) aus dem Kunststoff bis etwa in den
Plastifizierungsbereich hinein erwärmt und unter
Anwendung von Druck und Abkühlzeit miteinander zu einem
festen, die Schußfäden (6) einbindenden Streifen (4)
verbunden werden, und daß im Bereich dieses Streifens
(4) die Bildung der Gewebekante durch einen
mechanischen Trennvorgang erfolgt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Kettfäden (3) aus oder mit dem Kunststoff mit dem
niedrigeren Schmelzpunkt in einer Mehrzahl - insbesondere
6 Kettfäden - unmittelbar nebeneinander eingesetzt
werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß bei Bildung einer Randkante (8) im Anschluß an die
Kettfäden (3) aus dem Kunststoff mit dem niedrigeren
Schmelzpunkt randseitig noch einige Kettfäden (2) aus
dem Material des Grundgewebes eingesetzt werden, und
daß auch hier die Kantenbildung wie auch bei Bildung
der Trennkanten (10) durch einen mechanischen
Trennvorgang erfolgt.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Trennvorgang an dem Streifen (4) erst nach Ablauf
der Abkühlzeit erfolgt.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die bis etwa in den Plastifizierungsbereich hinein
erwärmten Kettfäden (3) aus oder mit Kunststoff unter
Anwendung von Druck so verformt werden, daß sie
zwischen den Schußfäden (6) hindurchgedrückt und
miteinander verschweißt sind.
6. Verfahren nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Erwärmung der Kettfäden (3) aus oder mit
Kunststoff, die Druckanwendung, die Abkühlung und der
Trennvorgang in unmittelbaren Anschluß an den
Webvorgang durchgeführt werden.
7. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach
den Ansprüchen 1 bis 6. dadurch gekennzeichnet, daß
eine Einrichtung zur Erwärmung der Kettfäden (3)
aus oder mit Kunststoff sowie eine Einrichtung zur
Ausübung von Druck auf diese Kettfäden (3)
vorgesehen ist, denen eine im Abstand angeordnete
Trennstation (13) nachgeschaltet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Erwärmungseinrichtung und die Einrichtung
zur Ausübung von Druck baulich vereinigt ist und
in zumindest etwa symmetrischer Anordnung beidseitig
des Gewebes vorgesehen ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß als Erwärmungseinrichtung und Einrichtung zur
Ausübung von Druck heizbare Kontaktplatten (11)
vorgesehen sind, die über einstellbare Druckfedern
(12) beidseitig an das Gewebe im Bereich der
Kettfäden (3) aus oder mit Kunststoff angestellt
sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Trennstation (13) angetriebene Kreismesser
(14) aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863608787 DE3608787A1 (de) | 1986-03-15 | 1986-03-15 | Verfahren und vorrichtung zum bilden einer festen gewebekante |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863608787 DE3608787A1 (de) | 1986-03-15 | 1986-03-15 | Verfahren und vorrichtung zum bilden einer festen gewebekante |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3608787A1 true DE3608787A1 (de) | 1987-10-01 |
Family
ID=6296509
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19863608787 Ceased DE3608787A1 (de) | 1986-03-15 | 1986-03-15 | Verfahren und vorrichtung zum bilden einer festen gewebekante |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3608787A1 (de) |
Cited By (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5085917A (en) * | 1990-04-10 | 1992-02-04 | Thor Radiation Research, Inc. | Fabric having ravel resistant selvages and method for imparting the same |
| WO1993002242A1 (de) | 1991-07-18 | 1993-02-04 | Textilma Ag | Verfahren und anlage zur herstellung von bändern, insbesondere gemusterten etikettenbändern |
| EP0546485A1 (de) * | 1991-12-10 | 1993-06-16 | Vaupel Textilmaschinen Kg | Verfahren zum Herstellen eines durch Figurschüsse gemusterten textilen Bandes, insbesondere eines Etikettbandes |
| US5932041A (en) * | 1996-08-26 | 1999-08-03 | Agfa-Gevaert Ag | Method for the fusion cutting of thermoplastic sheets and textile webs |
| WO2007030954A1 (de) * | 2005-09-15 | 2007-03-22 | Textilma Ag | Verfahren zur herstellung einer gewebebahn, insbesondere eines bandgewebes, mit einer samtkante, sowie vorrichtung zur durchführung des verfahrens |
| EP1357211A4 (de) * | 2001-01-12 | 2007-12-12 | Sumitomo Electric Industries | Spiralgewebe und sich schnell drehender körper daraus |
| CN102011252A (zh) * | 2010-12-23 | 2011-04-13 | 中材科技股份有限公司 | 剑杆机织光边布方法 |
| CN102605517A (zh) * | 2011-10-27 | 2012-07-25 | 如皋市如兴纺织有限责任公司 | 一种剑杆织机织布幅宽度大于190cm的方法 |
| CN108330588A (zh) * | 2018-03-05 | 2018-07-27 | 浙江理工大学 | 利用低熔点涤纶热熔丝加固织造废边的方法 |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB791074A (en) * | 1952-12-03 | 1958-02-26 | Jute Ind Ltd | Improvements relating to the uniting of the edges of woven fabrics |
| US3076252A (en) * | 1959-08-19 | 1963-02-05 | Warner Swasey Co | Wire screen selvage and method of manufacture |
| FR2522341A1 (fr) * | 1982-02-26 | 1983-09-02 | Hacot Cie Ets Joseph | Procede et dispositif pour la fabrication de tissus en fibres naturelles, et tissu ainsi obtenu |
-
1986
- 1986-03-15 DE DE19863608787 patent/DE3608787A1/de not_active Ceased
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB791074A (en) * | 1952-12-03 | 1958-02-26 | Jute Ind Ltd | Improvements relating to the uniting of the edges of woven fabrics |
| US3076252A (en) * | 1959-08-19 | 1963-02-05 | Warner Swasey Co | Wire screen selvage and method of manufacture |
| FR2522341A1 (fr) * | 1982-02-26 | 1983-09-02 | Hacot Cie Ets Joseph | Procede et dispositif pour la fabrication de tissus en fibres naturelles, et tissu ainsi obtenu |
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| DE-AN B 18 101 ausgelegt am 3.6.53 * |
Cited By (10)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5085917A (en) * | 1990-04-10 | 1992-02-04 | Thor Radiation Research, Inc. | Fabric having ravel resistant selvages and method for imparting the same |
| WO1993002242A1 (de) | 1991-07-18 | 1993-02-04 | Textilma Ag | Verfahren und anlage zur herstellung von bändern, insbesondere gemusterten etikettenbändern |
| EP0546485A1 (de) * | 1991-12-10 | 1993-06-16 | Vaupel Textilmaschinen Kg | Verfahren zum Herstellen eines durch Figurschüsse gemusterten textilen Bandes, insbesondere eines Etikettbandes |
| US5932041A (en) * | 1996-08-26 | 1999-08-03 | Agfa-Gevaert Ag | Method for the fusion cutting of thermoplastic sheets and textile webs |
| EP1357211A4 (de) * | 2001-01-12 | 2007-12-12 | Sumitomo Electric Industries | Spiralgewebe und sich schnell drehender körper daraus |
| WO2007030954A1 (de) * | 2005-09-15 | 2007-03-22 | Textilma Ag | Verfahren zur herstellung einer gewebebahn, insbesondere eines bandgewebes, mit einer samtkante, sowie vorrichtung zur durchführung des verfahrens |
| CN101087914B (zh) * | 2005-09-15 | 2010-08-04 | 泰克斯蒂尔玛股份公司 | 生产基布的方法,尤其是生产具有立绒边缘的带织物及执行该方法的装置 |
| CN102011252A (zh) * | 2010-12-23 | 2011-04-13 | 中材科技股份有限公司 | 剑杆机织光边布方法 |
| CN102605517A (zh) * | 2011-10-27 | 2012-07-25 | 如皋市如兴纺织有限责任公司 | 一种剑杆织机织布幅宽度大于190cm的方法 |
| CN108330588A (zh) * | 2018-03-05 | 2018-07-27 | 浙江理工大学 | 利用低熔点涤纶热熔丝加固织造废边的方法 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2359212C3 (de) | Textiles Flächengebilde mit Lagen sich kreuzender Fäden, Verfahren und Vorrichtung zu seiner Herstellung | |
| DE3910218C2 (de) | ||
| DE60304700T2 (de) | Verfahren und maschine zur herstellung einer sich nicht auflösenden naht | |
| DE3937947C2 (de) | ||
| DE1561662A1 (de) | Papiermaschinenlangsieb | |
| DE3608787A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum bilden einer festen gewebekante | |
| DE2624055C3 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Textiletiketten in RoUenform | |
| EP0549746B1 (de) | Verfahren und anlage zur herstellung von bändern, insbesondere gemusterten etikettenbändern | |
| EP0549753A1 (de) | Verfahren und webmaschine zur herstellung einer thermisch geschnittenen bahn. | |
| DE3525400A1 (de) | Verfahren und einrichtung zum ultraschallverschweissen und ultraschallschneiden von textilfolien | |
| EP1228269B1 (de) | Verfahren und einrichtung zum herstellen von etiketten | |
| EP0549748B1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum thermischen schneiden einer laufenden schmelzfähigen textilbahn | |
| DE3750672T2 (de) | Steifgewebestreifen für Taillenbänder, dessen dünne Kanten durch Ultra-Wellen hergestellt werden. | |
| DE102006030583B3 (de) | Verfahren zum Durchtrennen eines Hohlschlauchs | |
| DE4220908A1 (de) | Verfahren zum Herstellen von Hakenteilen für Flächenreißverschlüsse o. dgl., danach hergestellte Hakenteile und Vorrichtung zum Herstellen solcher Hakenteile | |
| DE4403272C2 (de) | Verfahren zum Herstellen eines Gardinenbandes | |
| EP0549757B1 (de) | Verfahren und anlage zur herstellung von bändern, insbesondere gemusterten etikettenbändern | |
| DE2502724A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum zertrennen eines etikettenbandes od. dgl. in einzeletiketten | |
| DE19604559A1 (de) | Zahnbürste und Verfahren zu deren Herstellung | |
| DE4140609A1 (de) | Verfahren zum herstellen von gewebeteilen | |
| DE2530191B2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Florgeweben, insbesondere Florgewebebandern, mit deformierten Florfadenenden | |
| DE2756065C3 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum mustergemäßen Scheren der Fasern von Florware | |
| AT384005B (de) | Vorrichtung zur herstellung einer waerme- und zugfesten, sowie biegsamen verbindung zwischen den enden von bahnfoermigen materialien | |
| EP0256102B1 (de) | Vorrichtung zur herstellung einer wärme- und zugfesten, sowie biegsamen verbindung zwischen den enden von bahnförmigen materialien | |
| DE2823017A1 (de) | Geformter kunststoffgegenstand und verfahren zu dessen herstellung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8131 | Rejection |