DE4140048C2 - Farbwerk einer Druckmaschine, insbesondere Bogenoffsetdruckmaschine - Google Patents
Farbwerk einer Druckmaschine, insbesondere BogenoffsetdruckmaschineInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Farbwerk einer Druckmaschine,
insbesondere Bogenoffsetdruckmaschine, nach dem Oberbegriff von
Anspruch 1, wie es beispielsweise aus der DE 30 34 644 A1
bekannt ist.
Bei Bogenoffsetdruckmaschinen gelangt die zu verdruckende Farbe
über einen mit einer Farbkastenwalze zusammenwirkenden Farbkasten
nebst einer Dosiereinrichtung (z. B. Vielzahl zonenbreiter Farb
dosierelemente), einer Heberwalze sowie eine Anzahl von Farbwerks
walzen auf die um einen Zylinder gespannte Druckplatte. Eine oder
mehrere Farbwerkswalzen - meist die der Heberwalze folgende, die
den Farbauftragswalzen zugeordneten sowie eine mittlere Farbwerks
walze - sind als sogenannte Reiberwalzen ausgeführt und führen
während des Druckbetriebes axiale Changierbewegungen aus.
Die Reiberwalzen in einem Farbwerk der vorliegenden Erfindung sind
über ihre Zapfen in den Gestellwänden der Druckmaschine axial hin- und
herbeweglich gelagert und mit einem Verreibungsantrieb ver
bunden. Bei dem Verreibungsantrieb handelt es sich beispielsweise
um ein Getriebe, welches die Drehbewegung eines starr mit dem
Plattenzylinder verbundenen Zahnrades über einen in seinem Hub
verstellbaren Kurbelmechanismus und über weitere Gestänge in eine
entsprechende Hin- und Herbewegung wandelt (EP 0 000 329 A1, DD-PS
1 13 718). Neben der Ausbildung des Verreibungsantriebes als Kurbel
getriebe können auch Kurvengetriebe (DE 34 24 721 C2) oder Getriebe
mit Taumelscheiben vorgesehen sein. Der Hub sowie der Einsatzpunkt
einer derartig erzeugten seitlichen Verreibung wird durch den
Drucker entsprechend dem Sujet der Druckplatte (Farbabfall in
Druckrichtung) angepaßt.
Bei Bogenoffsetdruckmaschinen muß bei einer fehlerhaften Bogen
anlage zunächst der Papiereinlauf in die Maschine gesperrt und dann
nach dem zuletzt noch ordnungsgemäß in die Maschine eingelaufene
Bogen das Druckwerk abgestellt werden. Gleichzeitig werden die in
entsprechenden Aufhängungen gelagerten Farbauftragswalzen vom
Plattenzylinder abgestellt und die Taktbewegung der Heberwalze
unterbrochen. Bei derartigen Stoppern kann zusätzlich auch die
Drehgeschwindigkeit der Druckmaschine automatisch verringert
werden. Während des druckfreien Betriebes findet im Farbwerk
aufgrund der Vielzahl von Spaltvorgängen, der seitlichen Verreibung
und der fehlenden Farbzufuhr/Farbabnahme ein Ausgleich der Farb
schichtdicken sowohl in als auch quer zur Druckrichtung statt. Es
findet gerade im oberen Teil des Farbwerkes ein Farbausgleich
zwischen Farbdosierzonen mit großer und geringer Farbschichtdicke
statt. Nach Wiederaufnahme des Druckbetriebes, d. h. nach ordnungs
gemäßem Papiereinlauf sowie der entsprechenden Zuschaltung der
abgeschalteten Elemente müssen dann erst wieder eine Vielzahl von
Bögen (z. B. Vorlaufmakulatur) durch die Druckmaschine laufen, bis
sich eine Schichtdickenverteilung auf den Farbwerkswalzen ein
stellt, wie sie vor dem Stopper herrschte. Die ersten Druckbogen
nach einem Stopper weisen somit stark schwenkende Farbdichtever
läufe über die Formatbreite auf.
Um die Anzahl von Makulaturbogen nach einem Stopper zu verringern,
sind bereits Farbwerke mit einer sogenannten Farbstromtrennung
bekannt geworden. Farbstromtrennung bedeutet hier, daß bei "Druck
ab" der Farbfluß im Farbwerk an einigen Stellen unterbrochen wird,
indem die entsprechenden Farbwerkswalzen voneinander getrennt
werden. Der Farbschichtdickenausgleich erfolgt sodann nur noch
innerhalb einer verminderten Anzahl von Farbwerkswalzen. Eine
derartige Farbstromtrennung ist beispielsweise in "Technologie des
Offsetdruckes", VEB Fachbuchverlag Leipzig 1989, ab Seite 223
beschrieben. Eine Farbstromtrennung verhindert jedoch einen
Ausgleich der Farbschichtdicken nur in Richtung des Farbwerkes.
Aus der DE-OS 17 61 389 ist ein Verreibungsantrieb für das Farbwerk
einer Druckmaschine bekannt, welcher zwei Schaltkupplungen aufweist.
Mit dieser Einrichtung kann zwischen einem großen und einem kleinen
Verreibungshub bei gleichzeitiger Änderung der Verreibungsfrequenz
umgeschaltet werden.
Aus der DE 30 34 644 A1 ist eine hinsichtlich ihrer
Verreibungsbewegung abschaltbar ausgebildete Farbauftragswalze
bekannt.
Die US-PS 3 908 545 beschreibt eine zwischen zwei Drehzahlen
umschaltbar anzutreibende Farbkastenwalze im Farbwerk einer
Druckmaschine.
Aus der DE-PS 4 54 953 ist ein
Farbwerk für Rotationsflachdruckmaschinen
bekannt, bei welchem mit dem Abstellen der Farbauftragwalzen ein
Stillsetzen der Farbwalzendrehung und der Verreibungsbewegung
erfolgt. Das Stillsetzen der Farbwalzendrehung dient dabei, um zu
verhindern, daß ein Bogen in das Farbwerk einlaufen kann. Das
Stillsetzen der Verreibungsbewegung dient dabei einer Schonung der
Farbwalzenbezüge.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es somit, ein Farbwerk für
Druckmaschinen gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 derartig zu
verbessern, so daß unter Einsatz einfacher Mittel die Zahl von
Makulaturbogen nach einem Stopper verringert werden können.
Gelöst wird diese Aufgabe durch die kennzeichnenden Merkmale von
Anspruch 1. Weiterbildungen der Erfindungen ergeben sich aus den
Unteransprüchen in Verbindung mit der Beschreibung und den
Zeichnungen.
Nach der Erfindung ist vorgesehen, durch Einsatz einer dem
Verreibungsantrieb zugeordneten Schaltkupplung die seitliche
Verreibung während eines Stoppers zu unterbrechen. Bei Abstellen der
Farbauftragswalzen kann durch die Schaltkupplung bewirkt werden, daß
die Reiberwalzen in der Umkehrstellung der Changierbewegung stehen
bleiben. Bei Wiederanstellen des Drucks - Druck an/
Farbauftragswalzen an - wird durch phasenrichtiges Einrasten der
Schaltkupplung eine Wiederaufnahme der Changierbewegung der
Reiberwalzen erreicht. Die die Schaltkupplung betätigende
Auslöseeinrichtung kann dabei schaltungstechnisch direkt mit dem
Kommando "Druck an/Druck ab" bzw. mit den An- und Abstellvor
richtungen der Farbauftragswalzen - meist Pneumatikzylinder -
verknüpft sein.
In einer einfachen Ausgestaltung der Erfindung ist die
Schaltkupplung dem eingangsseitigen Antriebsrad des
Verreibungsantriebes zugeordnet und derartig ausgebildet, so daß
dieses Antriebsrad auf einer Welle in einer bestimmten
Drehwinkellage auskuppelbar ist. Eine derartige Schaltkupplung wird
zweckmäßiger Weise durch eine formschlüssige Ausbildung der
Kupplungsteile zueinander erreicht. Die formschlüssige Ausbildung
der Kupplungsteile ist dabei dahingehend, daß das Wiedereinrasten
lediglich bei einer bestimmten Drehwinkelstellung der Kupplungsteile
untereinander erfolgt. So ist in einfacher Weise gewährleistet, daß
nach einem Stopper die
seitliche Verreibung phasenrichtig bezogen auf die Druckwerksstel
lung weitergeführt wird. Als Auslöseeinrichtungen kommen beispiels
weise elektromagnetisch oder bei Druckmittelbeaufschlagung - hydrau
lisch/pneumatisch - wirksam werdende Einrichtungen in Frage.
Letztere Einrichtungen werden zweckmäßigerweise durch elektrisch
schaltbare Magnetventile betätigt.
Um Kraftspitzen beim Wiedereinrasten der Schaltkupplung, d. h. bei
Wiederzuschaltung des Verreibungsantriebes zu vermeiden, kann die
Schaltkupplung zusätzlich eine Vorsynchronisierung dahingehend
aufweisen, so daß bei Betätigen der Auslöseeinrichtung zunächst
eine Mitnahme des einen Kupplungsteils durch das andere Kupplungs
teil durch Reibschluß und erst anschließend ein formschlüssiges und
phasenrichtiges Einrasten erfolgt. Die Zeitpunkte für das Betätigen
der Auslöseeinrichtung, also das Ein- bzw. Ausrücken der Schalt
kupplung, kann an denjenigen Bewegungszeitpunkten des Verreibungs
antriebes erfolgen, in welchen die geringsten Antriebsmomente
herrschen.
Die obenstehend in Aufbau und Funktion umrissenen Schaltkupplungen,
welche bei der vorliegenden Erfindung zur Anwendung kommen können,
sind beispielsweise aus der DE 28 54 032 A1 bekannt und weisen zwei
entsprechend zueinander verzahnte Zahnscheiben auf, wobei eine
Zahnscheibe axial gegenüber der anderen verschiebbar ist. Elektro
magnetisch betätigbare und Zahnscheiben aufweisende Schaltkupp
lungen finden in Bogendruckmaschinen weite Verbreitung und dienen
beispielsweise dem An- und Abkoppeln des Bogenanlegers (Bogen
transport) an den Antrieb der Druckmaschine.
Bei einem Farbwerk gemäß der Erfindung findet bei einem Stopper
keine seitliche Verreibung statt. Das auf den Farbwerkswalzen
befindliche Farbschichtdickenprofil quer zur Druckrichtung wird
somit während des Stoppers nicht verrieben. Zwar findet durch die
weiterlaufenden Farbwerkswalzen und die Vielzahl von Spaltprozessen
ebenfalls ein Farbquerfluß zwischen den Zonen mit hoher und denen
mit geringerer Farbschichtdicke statt, jedoch bleibt das
Farbschichtdickenprofil quer zur Druckrichtung bei abgeschaltetem
Verreibungsantrieb wesentlich länger als bei weitergehenden Ver
reibungsbewegungen erhalten. Gerade die der Heberwalze folgende
erste Reiberwalze weist große Farbschichtdickendifferenzen, d. h.
ein entsprechend signifikantes Farbschichtdickenprofil auf, welches
sich bei weitergehenden Reiberbewegungen während eines Stoppers in
relativ kurzer Zeit abbauen würde. Ein Farbwerk mit einer soge
nannten Farbstromtrennung vermag hier keine Abhilfe zu schaffen, da
wohl das Farbschichtdickengefälle in Farbwerksrichtung annähernd
"eingefroren" bleibt, durch die weitergehenden Reiberbewegungen
gerade im oberen Teil des Farbwerkes der Farbschichtdickenverlauf
quer zur Druckrichtung aber relativ rasch ausgeglichen wird.
Die vorliegende Erfindung kann bei Farbwerken mit oder ohne Ein
richtungen für die Farbstromtrennung angewendet werden. Bei einem
Druckmaschinenfarbwerk mit mehreren Verreibungsantrieben für
mehrere Reiberwalzen kann ebenfalls vorgesehen sein, bei einem
Stopper nur die oberste Reiberwalze (erster Reiber) abzustellen.
Des weiteren erfolgt die Erläuterung eines Ausführungsbeispiels der
Erfindung anhand der nachfolgenden Zeichnungen.
Es zeigt:
Fig. 1 eine dem Verreibungsantrieb zugeordnete Schaltkupplung
nach der Erfindung,
Fig. 2 ein Beispiel eines Verreibungsantriebs gemäß der
Erfindung.
Fig. 2 zeigt den Verreibungsantrieb einer Reiberwalze 1 eines nicht
weiter dargestellten Farbwerkes. Reiberwalze 1 ist mit ihren Zapfen
2 in den hier nicht gezeigten Seitenwänden der Druckmaschine axial
hin- und herbeweglich gelagert. An einem Zapfen 2 ist über einen
Übertragungsring 3 mit länglichem Querschnitt, der in einer ent
sprechenden Ringnut des Zapfens 2 eingreif, ein Arm eines
Winkelhebels 4 angelenkt. Winkelhebel 4 ist mit einer Achse, welche
senkrecht zu der der Reiberwalze steht, gestellfest schwenkbar
gelagert. An einem zweiten Arm von Winkelhebel 4 ist beispielsweise
mittels eines gabelförmigen Endes eine Stange 5 drehbar angelenkt.
Das andere Ende der Stange 5 ist an einem Kurbelrad 6 des Verrei
bungsantriebes angelenkt. Um den Hub der Reibwalze 1 einstellen zu
können, weist das Kurbelrad 6 einen Langschlitz 7 in radialer
Richtung auf, in dem das am Kurbelrad 6 angelenkte Ende der Stange
5 bei gelöster Arretierschraube 8 verschiebbar ist. Der darge
stellte Verreibungsantrieb kann über spezielle Mechanismen auch
mehrere Reiberwalzen 1 antreiben.
Dem Kurbelrad 6 des Verreibungsantriebes ist koaxial ein Antriebs
rad 9 des Verreibungsantriebes zugeordnet, welches beispielsweise
direkt mit einem am - hier nicht dargestellten - Plattenzylinder
angebrachten Zahnrad 10 kämmt (Fig. 1). Damit nicht nur der Hub
sondern auch der Einsatzzeitpunkt für die seitliche Verreibung
einstellbar ist, kann das Antriebsrad 9 gegenüber dem Kurbelrad 6
beispielsweise nach Lösen von Schrauben oder ähnlichen Arretier
mitteln verdrehbar sein, so daß die Drehwinkellage des Kurbelrades
6 dann gegenüber der Drehwinkellage des Plattenzylinders veränder
bar ist.
Gemäß Fig. 1 ist dem Kurbelrad 6 und dem Antriebsrad 9 eine Welle
11 zugeordnet, die über einen Zapfenstumpf in einem in der Wand des
Seitenständers 12 angeordneten Lager sitzt. Kurbelrad 6 ist fest an
dem freien Ende von Welle 11 angebracht (bzw. lösbar für die
Verstellung des Verreibungseinsatzpunktes), Antriebsrad 9 sitzt
frei drehbar auf der Welle 11. Über ein Gehäuseteil 11.2 ist das
dem Kurbelrad 6 zugeordnete Ende von Welle 11 drehbar abgestützt.
Gehäuseteil 11.2 ist fest mit dem Seitenständer 12 verbunden. Über
eine auf der Welle 11 angeordnete Schaltkupplung 13 ist das An
triebsrad 9 bezüglich der Welle 11 arretierbar.
Die Schaltkupplung 13 besteht aus einem Paar Zahnscheiben 13.1,
13.2, wobei beispielsweise eine Zahnscheibe 13.1 auf der Welle 11
drehfest mit dem Antriebsrad 9 verbunden ist und die Zahnscheibe
13.2 drehfest und axialverschiebbar (z. B. über ein Vielnutprofil
13.3) mit der Welle 11 verbunden ist.
Die Zahnscheiben 13.1, 13.2 weisen ein L-förmiges Profil und
stirnseitig eine derartig asymmetrisch über den Umfang verteilte
Verzahnung 13.4 auf, so daß ein gegenseitiges Einrasten nur bei
einer einzigen Drehwinkelstellung möglich ist. Die Zahnscheiben
13.1, 13.2 werden beispielsweise durch eine der Zahnscheibe 13.2
zugeordnete Druckfeder (Tellerfedern - nicht dargestellt -) zusam
mengedrückt.
Den Zahnscheiben 13.1, 13.2 ist eine Auslöseeinrichtung 14 in Form
einer am Gehäuseteil 11.2 angebrachten, koaxial zur Welle orien
tierten, ein Magnetfeld erzeugenden Spule 14.1 angeordnet. Diese
wird zum Entkoppeln von Antriebsrad 9 und Welle 11 von einem Strom
durchflossen. Das von der Spule 14.1 erzeugte Magnetfeld versucht
dann den zwischen Gehäuseteil 11.2 und Zahnscheibe 13.2 gebildeten
Luftspalt 14.2 gegen die Federkraft zu verkleinern (Auskuppeln).
Anstelle einer Spule 14.1 und Luftspalt 14.2 kann die Auslöseein
richtung 14 auch aus einem druckmittelbeaufschlagbaren (hydrau
lisch/pneumatisch) Arbeitszylinder gebildet sein, der in der Welle
11 angeordnet ist, wozu Bohrungen zur Druckmittelversorgung eben
falls in der Welle 11 anzubringen wären.
Anstelle der zu Fig. 1 beschriebenen Ausführung der Schaltkupplung
13 nebst der Auslöseeinrichtung 14 könnten auch reibschlüssige
Kupplungen zur Anwendung kommen. Die Auslöseeinrichtung 14 einer
reibschlüssigen Kupplung (z. B. hydraulisch) wird dann genau zu dem
Zeitpunkt mit dem entsprechenden Arbeitsmittel beaufschlagt, so daß
das Trennen bzw. Schließen des Drehmomentflusses zwischen Antriebs
rad 9 und Kurbelrad 6 lediglich zu einer bestimmten Winkelstellung
dieser Räder zueinander erfolgt. Die entsprechenden Zeitschalt
punkte dafür wären einem an einer Eintourenwelle der Druckmaschine
angebrachten Drehwinkelgeber nebst einem Rechner mit einer
gespeicherten Sollwinkelstellung entnehmbar. Die Auslöseeinrichtung
14 würde dann durch entsprechend schnell reagierende Magnetventile
gesteuert. Die Auslöseeinrichtung 14 sowie die Reibeigenschaften
der Kupplungsteile wären dann derartig zu bemessen, daß sich nur
vernachlässigbarer Schlupf während der Schaltvorgänge ergibt.
Bezugszeichenliste
1 Reiberwalze
2 Zapfen
3 Übertragungsring
4 Winkelhebel
5 Stange
6 Kurbelrad
7 Langschlitz
8 Arretierschraube
9 Antriebsrad
10 Zahnrad
11 Welle
11.1 Lager
11.2 Gehäuseteil
12 Seitenständer
13 Schaltkupplung
13.1 Zahnscheibe
13.2 Zahnscheibe
13.3 Vielnutprofil
13.4 Verzahnung
14 Auslöseeinrichtung
14.1 Spule
14.2 Luftspalt.
2 Zapfen
3 Übertragungsring
4 Winkelhebel
5 Stange
6 Kurbelrad
7 Langschlitz
8 Arretierschraube
9 Antriebsrad
10 Zahnrad
11 Welle
11.1 Lager
11.2 Gehäuseteil
12 Seitenständer
13 Schaltkupplung
13.1 Zahnscheibe
13.2 Zahnscheibe
13.3 Vielnutprofil
13.4 Verzahnung
14 Auslöseeinrichtung
14.1 Spule
14.2 Luftspalt.
Claims (7)
1. Farbwerk einer Druckmaschine,
insbesondere Bogenoffsetmaschine, mit im Lauf druckan- und
abstellbaren Zylindern und Farbauftragswalzen, bei welchem
wenigstens eine Farbwerkwalze als Reiberwalze über einen
Verreibungsantrieb, der eine über eine Auslöseeinrichtung
betätigbare Kupplung aufweist, zur periodischen
Axialbewegungen antreibbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Verreibungsantrieb (4-9; 11) bei Druckab- bzw.
-anstellung aus- bzw. einkuppelbar ist und daß das Kuppeln
mit Trennen und Schließen der Kupplungsteile der Kupplung
(13) nur in einer bestimmten Winkelstellung erfolgt.
2. Farbwerk nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kupplung (13) zwischen einem die Axialbewegung
gebenden Kurbelrad (6) und einem Drehantriebsrad (9) des
Druckwerkes angeordnet ist.
3. Farbwerk nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kupplung (13) formschlüssig durch zwei jeweils
drehfest mit dem Kurbelrad (6) bzw. dem Antriebsrad (9)
verbundene und auf einer gemeinsamen Welle (11) sitzende
Zahnscheiben (13.1, 13.2) gebildet ist, wobei eine
Zahnscheibe (13.2) axial verschiebbar angeordnet ist und
beide stirnseitig eine asymmetrisch über den Umfang
verteilte Verzahnung aufweisen.
4. Farbwerk nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kupplung (13) als reibschlüssige Kupplung zwischen
dem Kurbelrad (6) und dem Antriebsrad (9) ausgebildet ist.
5. Farbwerk nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der formschlüssigen Kupplung (13) zusätzlich eine durch
Reibschluß wirkende Vorsynchronisierung zugeordnet ist.
6. Farbwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche
dadurch gekennzeichnet,
daß die Auslöseeinrichtung (14) als eine elektromagnetisch,
fluidisch oder mechanische betätigbare Einrichtung
ausgebildet ist.
7. dadurch gekennzeichnet,
daß die Kupplung (13) beim geringsten Antriebsmoment des
Verreibungsantriebes (4-9; 11) betätigbar ist.
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