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DE2854032C3 - Antriebsvorrichtung für den Antrieb von Rotationsdruckmaschinen - Google Patents

Antriebsvorrichtung für den Antrieb von Rotationsdruckmaschinen

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Publication number
DE2854032C3
DE2854032C3 DE19782854032 DE2854032A DE2854032C3 DE 2854032 C3 DE2854032 C3 DE 2854032C3 DE 19782854032 DE19782854032 DE 19782854032 DE 2854032 A DE2854032 A DE 2854032A DE 2854032 C3 DE2854032 C3 DE 2854032C3
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DE
Germany
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gear
shaft
drive device
coupling
sun
Prior art date
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Expired
Application number
DE19782854032
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English (en)
Other versions
DE2854032A1 (de
DE2854032B2 (de
Inventor
Wilhelm 8900 Augsburg Bezler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAN AG
Original Assignee
MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG filed Critical MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
Priority to DE19782854032 priority Critical patent/DE2854032C3/de
Priority to CH1096979A priority patent/CH641880A5/de
Priority to GB7943017A priority patent/GB2038440B/en
Priority to FR7930582A priority patent/FR2444196B1/fr
Publication of DE2854032A1 publication Critical patent/DE2854032A1/de
Publication of DE2854032B2 publication Critical patent/DE2854032B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2854032C3 publication Critical patent/DE2854032C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D27/00Magnetically- or electrically- actuated clutches; Control or electric circuits therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F13/00Common details of rotary presses or machines
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D43/00Automatic clutches
    • F16D43/02Automatic clutches actuated entirely mechanically
    • F16D43/26Automatic clutches actuated entirely mechanically acting at definite angular position or disengaging after consecutive definite number of rotations

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rotary Presses (AREA)
  • Retarders (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Antriebsvorrichtung für den Antrieb von Rotationsdruckmaschinen mit einer
so Kupplung zum formschlüssigen Kuppeln zweier Wellenenden, mit einer Synchronisiervorrichtung zur Ei zeugung eines Kuppelbefehls bei Feststellung des Zusammentreffens von Stellen vorbestimmter Phasenlage unter Verwendung eines Getriebes zur Ermittlung der Phasendifferenz der anzukuppelnden Wellen.
In der Hauptantriebswelle einer Rollenrotationsdruckmaschine sind zumeist zur Bedienungserleichterung eine Anzahl von Kupplungen vorgesehen, welche den Antrieb beispielsweise des Einzugswerkes, des
so Kühlwerkes und des Falzwerkes von dem Druckzylinderantrieb abzuschalten gestatten und somit das Waschen der Druckwerkszylinder sowie deren Farbwerke und das Einlegen der Druckformen bei laufenden Druckwerkszylindern, aber stehenden Papierbahnen,
d. h. ohne Makulaturanfall, ermöglichen.
Da die Hauptantriebswelle gleichzeitig auch die Synchronisation der einzelnen Druckmaschinenaggregate übernimmt, muß hierbei mit Hilfe einer sogenann-
ten Zylinderweiterlauf-Kupplung sichergestellt werden, daß an den kritischen Stellen der Druckmaschine, etwa zwischen den Druckwerken und dem Falzwerk, nach jedem Auskuppeln ein genau registerhaltendes Wiedereinkuppeln erfolgt
Aus der DE-PS 12 72 935 ist bereits eine für die vorgenannten Zwecke geeignete Kupplung bekannt. Diese Kupplung wird durch pneumatische Steuervorrichtungen betätigt, die nur ansprechen, wenn mit den Druckzylindern rotierende Organe in Form von ι ο Phasenzeigern eine annähernd phasengleiche Stellung bezogen auf die Hauptantriebswelle einnehmen. Diese Phasenanzeiger bestehen jeweils aus einer Nockenscheibe und einem mit dieser zusammenarbeitenden Taster, der die Umschaltung eines elektrischen Stromkreises einleitet Die scheibenförmig ausgebildeten Kupplungsteile weisen nahe an ihrem Umfang Bohrungen auf, die in einer bestimmten Winkelstellung koaxial verlaufen, so daß ein Indexstift beim Erreichen dieser Stellung in die Bohrungen einrasten kann. Wenn die beiden anzukuppelnden Einheiten eine fast phasen gleiche Stellung erreicht haben, drückt der von den Phasenanzeigern betätigte Druckluftzylinder den Indexstift in die fluchtenden Bohrungen.
Der Nachteil dieser bekannten Vorrichtung besteht darin, daß durch die Verwendung einer Nockenscheibe als Phasenanzeiger eine exakte Definition des Kupplungszeitpunktes nicht möglich ist Zusätzliche Abweichungen bzw. Streuungen können durch Abnützung der Nockenscheibe nach beispielsweise langjähriger Betriebsdauer hervorgerufen werden.
Aus der DE-Patentschrift 10 45 425 ist bereits ein Antrieb für Rotationsdruckmaschinen bekannt, bei dem mittels eines Getriebes der gleichzeitige Durchlauf von Stellen gleicher Soll-Phasenlage ermittelt wird. Hierbei wird eine Klauenkupplung der Hauptantriebsverbindung zweier Wellen set lange gegen das Einrücken gesperrt, bis eine entsprechend dem Drehzahlunterschied untersetzte Hilfsgetriebeverbindung die Sperrung beim Wiedererreichen einer Ausrückstellung aufhebt Dafür ist auf der treibenden und getriebenen Welle je ein Zahnrad oder ein Schraubenrad befestigt, das je mit einem Zahnrad oder Schraubenrad einer Zwischenwelle in Eingriff steht, wobei das eine der Zahnräder oder Schraubenräder d^r Zwischenwelle lose auf dieser gelagert ist, während das andere mit ihr fest verbunden ist Die Zahnräder bzw. die Schraubenräder sind so bemessen, daß die auf der Zwischenwelle angeordneten Räder sich mit gleicher Geschwindigkeit drehen, so daß die Klauenkupplung in der ausgerückten Stellung verriegelt ist, es sei denn, daß die beiden Zahnräder oder Schraubenräder der Zwischenwelle eine bestimmte gegenseitige Lage einnehmen. Bei dieser bekannten Vorrichtung ist zwar eine exakte Steuerung der Kupplungsvorgänge möglich, jedoch ist es von Nachteil, daß eine Automatisierung des Antriebes für die individuelle Steuerung mittels elektrischer Schaltung nicht möglich ist.
Ausgehend von dem Antrieb gemäß der DE-Patentschrift 10 45 425 ist es Aufgabe der Erfindung, eine Antriebsvorrichtung für den Antrieb von Rotationsdruckmaschinen aufzuzeigen, mit dem eine exakte Steuerung des Einkuppelvorganges möglich ist und die mittels Steuerschaltungert automatisierbar ist.
Diese Aufgabe wi.d gemäß dem Kennzeichen des Patentanspruchs 1 gelöct Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteranspriichen.
Aus der DE-Auslegeschnft Il 16 012 ist zwar bereits eine Vorrichtung zum Anfahren der zweiten von zwei zeitweise gekuppelten Arbeitsmaschinen bekannt, in der die Phasenlage der beiden miteinander gekuppelten Wellen auf einen gewünschten Wert einstellbar ist, in dem eventuell auftretende Phasenunterschiede in einem zweiten Differentialgetriebe erkannt werden, wobei über den Planetensteg des zweiten Differentialgetriebes ein Schalter für einen Elektromotor beim Auftreten von Phasendifferenzen betätigt wird, die durch den Elektromotor durch Nachregeln des Planetenkranzes des ersten Differentialgetriebes ausgeglichen werden. Mit dieser bekannten Anordnung ist jedoch lediglich die Korrektur beim Auftreten von Phasenunterschieden, die über einem bestimmten Schwellenwert liegen, möglich, da der Planetensteg des zweiten Differentials seine Schaltfunktion nur beim Auftreten einer derartigen Phasendifferenz in der einen oder anderen Richtung erfüllen kann. Im Gegensatz dazu führt die in dem Differentialgetriebe der erfindungsgemäßen Vorrichtung verwendete Signalscheibe bfr; einer definierten Obersetzung zwischen den Weilenerden und der Signalscheibe für jeden vorgegebenen Verdrehwinkel exakt eine volle Umdrehung aus. Durch die besondere Ausbildung der Signalscheibe mit Lagemarkierungen kann so.-nit mittels elektrischer Abfühlorgane die Lage festgestellt und für die Steuerung einer elektomagnetischen Kupplung in vorteilhafter Weise ausgewertet werden.
Ein Vorteil der erfindungsgemäßen Antriebsvorrichtung besteht darin, daß die Einkuppelmöglichkeit jeweils durch den Stillstand eines Signalgliedes angezeigt wird, so daß für das Herausführen eines elektrischen Signals keine verschmutzungs- und damit störanfälligen Schleifringe benötigt werden. Ein weiterer Vorteil liegt darin, daß sich die Antriebsvorrichtung gemäß der Erfindung sowohl automatisch als auch manuell steuern läßt
Im folgenden wird die Erfindung anhand einiger in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert Es zeigt
F 1 g. 1 eine Rollen-Rotations-Druckmaschine mit. den üblichen Kupplungen,
Fig.2 als erstes Ausführungsbeispiel eine Zylinderweiterlauf-Kupplung in einer Anordnung nach F i g. 1,
Fig.3 die Zylinderweiterlauf-Kupplung nach Fig.2 im Detail und
F i g. 4 und 5 zwei weitere Ausführungsbeispiele mit Zylinderweiterlauf-Kupplungen ähnlich derjenigen nach F i g. 2.
In Fig. 1 ist schomatisch eine übliche Rollen-Rotatioiis-Druckmaschine mit einem Rollenabwickler 1, einem Einzugswerk 3, mehreren Druckwerken 5, einem T-oc!,ntr 7, einem Kühlwerk 9 und einem Falzwerk 11 dargestellt. Die einzelnen Druckmaschinen-Aggregate 1 bis 11 werden über eine als Hauptanxriebsweile dienende Längswelle 13 und ein Vorgelege 15 von einem Hauptmotor 17 angetrieben. Rollenabwickler 1 und Einzugswerke 3 sowie Kühlwerk 9 sind über Trennkupplungen 19 bzw. 21 mit der Längswelle 13 verbunden, zwischen der Längswelle 13 und dem Falzwerk 11 befindet sich eine Zylinderjveiterlauf-Kupplung 23 und Teile des Falzwerkes 11 sind über eine Trennkupplung 25 an die Zylinderweiterlauf-Kupplung angeschlossen.
Die Kupplungen 19 bis 23 dienen dazu, bei Bedarf einzelne der Druckmaschinen-Aggregate 1 bis 11 abzuschalten. Dies ist beispielsweise dann erforderlich, wenn die Zylinder der Druckwerke 5 bei stehender
Papierbahn weiterlaufen sollen, damil die einzelnen Druckformen eingelegt und die Druckwerkszylinder sowie deren Farbwerke gewaschen werden können, ohne daß hierbei Makulatur anfällt.
Um mit möglichst kleinen Kupplungen 19 bis 25 und sonstigen Übertragungselementen auszukommen, wird die Längswelle 13 für gewöhnlich mit höherer Drehzahl betrieben als die Zylinder der Druckwerke 5 und die Baugruppen des Falzwerkes 11 und dafür jeweils ein entsprechendes Untersetzungsgetriebe zwischen der Längswelle 13 und jedem der Druckwerke 5 bzw. dem Falzwerk 11 vorgesehen. Dabei ist es üblich, daß die Längswelle 13 für jede Zylinderumdrehung und jeden (bzw. je nach Zylinderbelegung jeden zweiten oder dritten) Arbeitstakt des Falzwerkes 11 vier Umdrehungen ausführt, so daß nach jedem Auskuppeln beim Wiedereinkuppeln sichergestellt sein muß, daß zumindest zwischen dem Druckwerk 5 und dem Falzwerk 11 lyipripr
Hierzu ist im ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung die Zylinderweiterlauf-Kupplung 23 zwischen den Druckwerken 5 und dem Falzwerk 11 gemäß Fig. 2 ausgestaltet. Die von dem H.auptmotor 17 über das Vorgelege 15 angetriebene Längswelle 13 besitzt zwei Wellenenden 27 und 29, die mit Hilfe zweier stirnverzahnter Zahnscheiben 31 und 33 einer Elektromagnetkupplung 35 formschlüssig miteinander gekuppelt werden können. Die (in F i g. 2 rechte) Zahnscheibe 33 ist hierfür axial verschiebbar, aber drehfest auf dem Wellenenede 29 befestigt und kann unter dem Einfluß einer Magnetspule 37 in Eingriff mit der Zahnscheibe 31 gebracht werden.
Auf den Wellenenden 27 und 29 sind zwei Riemenscheiben 39 und 41 angeordnet, welche über Zahnriemen 43 und 45 mit zwei Riemenscheiben 47 und 49 auf zwei Operanden-Eingangswellen 51 und 53 eines Differentialgetriebes 55 verbunden sind. Auf einer Resultats-Ausgangswelle 57 des Differentialgetriebes 55 befindet sich in ihrer Winkellage einstellbar eine Signalscheibe 59. die zur Anzeige einer für das Einkuppeln der Zahnscheiben 31 und 33 geeigneten realtiven Winkellage der beiden Wellenenden 27 und 29 zueinander dient.
Das Differentialgetriebe 55 ist in dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 2 als doppeltes Räderumlaufgetriebe ausgebildet mit zwei auf den Operanden-Eingangswellen 51 und 53 befestigten Sonnenrädern 61 und 63. zwei entsprechenden innenverzahnten Außenkränzen 65 und 67 und zwei in einem umlaufenden Steg 69 frei drehbaren Planetenrädern 71 und 73. die jeweils in ein Sonnenrad 61 und e;nen Außenkranz 65 (bzw. in 63 und 67) eingreifen.
Einer der beiden Außenkränze 65 und 67. der in der Zeichnung rechte Außenkranz 67. ist unverdrehbar festgelegt und der andere Außenkranz 65 mit der Signalscheibe 59 verbunden, so daß der Außenkranz 65 und damit auch die Signalscheibe 59 (in der gleichen We:se. wie der Außenkranz 67) stillsteht, wenn die beiden Sonnenräder 61 und 63 und damit auch die beiden Wellenenden 27 und 29 mi! genau der gleichen Drehzahl umlaufen. Die Signalscheibe 59 nimmt dabei eine Nullstellung ein. wenn die beiden Wellenenden 27 und 29 auch die gleiche Winkellage zueinander aufweisen.
Die gesamte Übersetzung zwischen den Wellenenden 27 und 29 und der Signalscheibe 59. d. h. das Produkt aus der Übersetzung innerhalb des Räderumlaufgetriebes und denienieen der Riemenscheiben 39, 47 bzw. 41, 49, ist nun gleich der Übersetzung zwischen der Längswelle 13 und den Zylindern der Druckwerke 5 bzw. den Baugruppen des Fal/wcrkes 11 gewählt. Dies bedeutet, daß die Signalscheibe 59 gerade mit Zylinderdrehzahl umläuft, wenn das mit dem Falzwerk 11 verbundene Wellenende 29 stillsteht, oder mit (etwa durch einen Hilfsmotor im Falzwerk 11 erzeugter) Falzwerksdrehzahl, nur gegenläufig dazu, wenn das Wellenende 27 infolge Stillstandes des Hauptmotors 17 festliegt.
in Hierdurch wird erreicht, daß die Signalscheibe 59 gerade eine Umdrehung gemacht hat, wenn sich auch die Druckwerkszylinderwelle einmal (gegenüber der stillstehenden Falzwerkswelle) gedreht hat (oder wenn sich die Falzwerkswelle einmal gegenüber der Druck-
is werkswelle gedreht hat, und damit Druckwerkswelle und Falzwerkswelle wieder miteinander synchron sind. Die Längswelle 13 hat dabei in dem gewählten Beispiel vier Umdrehungen gemacht.
Dip — --
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iicoanir/Ine —β ο
triebes 55 vermag also zweierlei: Infolge des symmetrischen Aufbaues des Differentialgetriebes 55 und des Festlegens des einen Außenkranzes 67 zeigt sie durch ihren Stillstand in der Nullstellung das Übereinstimmen der Drehzahlen an ihren beiden Eingängen (und damit auch der Drehzahlen der Druckwerkszylinder- und der Falzwerkswelle) an und infolge der Übersetzung auch die Übereinstimmung der Winkellagen der Druckwerkszylk ^er- und der Falzwerkswelle, somit also den genauen Synchronismus zwischen Druckwerkszylinder-
}o und Falzwerkswelle.
Die Signalscheibe 59 kann in einfacher Weise dazu verwendet werden, einer Bedienungsperson den geeigneten Einkuppelzeitpunkt optisch anzuzeigen, so daß diese das Einkuppeln von Hand auslösen kann.
Besonders vorteilhaft läßt sich die Zylinderweiterlauf-Kupplung jedoch noch zur selbsttätigen Auslösung des Einkuppelvorganges einsetzen. Hierzu weist die Signalscheibe 59 in der Nähe ihres Randes zwei Lagemarkierungen 75, 77 auf, die von zwei Fühlern 79 und 81 abgetastet werden. Die Fühler 79 und 81 werden von einer Logikeinheit 83 aus über Zuleitungen 85 und 87 höchstfrequentem Wechselstrom gespeist und bei Annäherung der Lagemarkierungen 75 und 77 durch Energieübertragung an diese bedämpft, was sich über die Zuleitungen 85 und 87 wieder der Logikeinheit 83 mitteilt.
Sobald nun die Fühler 79 und 81 die Lagemarkierungen 75 und 77 erfaßt und damit die Nullstellung der Signalscheibe 59 festgestellt haben, löst die Logikeinheit 83 über eine Zuleitung 89 die Magnetkupplung 35 durch Erregung von deren Magnetspule 37 aus, so daß .Se Zahnscheiben 31 und 33 miteinander in Eingriff gelangen. Gleichzeitig beeinflußt die Logikeinheit 83 dabei eine an einem Drehstromnetz 91 liegende Steuereinheit 93. durch welche die Drehzahl des Hauptmotors 17 vermindert wird.
Dabei ist die Anordnung so getroffen, daß die Lagemarkierung 75 eine größere Ausdehnung hat als die Lagemarkierung 77, so daß der Fühler 79 früher anspricht als der Fühler 81. Der Fühler 79 bewirkt nun. daß bei seiner Beeinflussung durch die Lagemarkierung 75 der Hauptmotor 17 in einen sogenannten Schleichgang umgeschaltet und der andere Fühler 81 erst wirksam gemacht wird. Sobald dann auch dieser von seiner Lagemarkierung 77 bedämpft wird, erfolgt die Auslösung des Kuppeivorganges und zweckmäßigerweise auch kurz zuvor eine weitere Verringerung der Drehzahl des Hauptmotores 17 bis zu einem schrittwei-
sen Antrieb.
Zur Anzeige, ob der von der Logikeinheit 83 unter Steuerung des Fühlers 81 ausgelöste Kuppelvorgang auch tatsächlich erfolgt ist. dient ein weilerer Initiator 95, der am Rande der axial beweglichen Zahnscheibe 33 angebracht ist und entweder von dieser oder von einem zusätzlich angebrachten Dämpfungselement bedampft wird, wenn die Zahnscheibe 33 axial in den Eingriff mit der Zahnscheibe .31 verschoben worden ist. Der Initiator 95 ist über eine Zuleitung 97 mit der Logikeinheit 83 verbunden und zeigt über diese den jeweiligen Kuppelzustand der Bedienungsperson an einem Schaltpult 99 an. Gegebenenfalls kann durch den Initiator 95 auch noch ein weiterer Kupplungsversuch ausgelöst werden.
In F i g. 3 ist die in F i g. 2 in zwei gestrichelten Kästen eingerahmte Zylinderweiterlauf-Kupplung 23 im Detail dargestellt. Auf den beiden Wellenenden 27 und 29 sind zwei Kupplungshälften 101 und 103 angebracht, welche an ihren Stirnseiten die feste Zahnscheibe 31 bzw. die axial bewegliche Zahnscheibe 33 mit stirnseitiger Verzahnung 105 tragen. Die Zahnscheibe 33 ist unter dem Einfluß der Magnetspule -17 der Magnetkupplung 35 in axialen Zahnschienen 107 bis in den Eingriff mit der festen Zahnscheibe 31 verschiebbar. Die Magnetspule 37 ist dabei in einem ortsfesten Teil 109 der Magnetkupplung 35 gehaltert.
Das Differentialgetriebe 55 mit den Sonnenrädern 61 und 63, den Außenkränzen 65 und 67 und dem Steg 69 mit den Planetenrädern 71 und 73 (von denen hier jeweils zwei von vier oder sechs vorhandenen dargestellt sind) ist über die Riemenscheiben 39, 47 und 41, 49 sowie die beiden Zahnriemen 43 und 45 mit den beiden Kupplungshälften 101 und 103 und überdiese mit den beiden Wellenenden 27 und 29 verbunden.
Der feststehende Außenkranz 67 wird von einem Teil eines ortsfesten Gehäuses 111 des Differentialgetriebes 55 gebildet. Die Signalscheibe 59 ist über die Resultats-Ausgangswelle 57 mit dem beweglichen Außenkranz 65 verbunden. Sie !ragt an ihrem Rand die Dämpfungselemente 75 und 77. welche mit den beiden Fühlern 79 und 81 für die Anzeige der Kuppelstellung zusammenwirken, die an dem Gehäuse 111 befestigt sind.
Am Rande der axial beweglichen Zahnscheibe 33 ist in axialer Richtung der dritte Initiator 95 zur Anzeige des Kuppelzustandes derart angeordnet, daß er von der Zahnscheibe 33 bedämpft wird, wenn diese in die Zahnscheibe 31 eingefallen ist.
Die Anordnung nach F i g. 3 hat den Vorteil, besonders kompakt zu bauen, weil das Differentialgetriebe 55 als Räderumlaufgeiriebe die erforderliche Übersetzung (von 1 : Ί im vorliegenden Falle) auf kleinsten Raum zu realisieren gestattet und als doppelt ausgeführtes Getriebe an beiden Operanden-Fingangsweilen 5! und 53 das gleiche Übersetzungsverhältnis (von 1 : i) und dam t platzsparende Übersetzungsgetriebe gestattet.
In F i g. 4 ist ein anderes Ausführungsbeispiel gezeigt, bei dem — bei sonst gleichem Aufbau — das Differentialgetriebe 55 als einfaches Räderumlaufgetriebe 113 ausgebildet ist. Es weist nur ein Sonnenrad 115. einen beweglichen Außenkranz 117 und ein in einem umlaufenden Steg 119 gelagertes Planetenrad 125 auf. Sein Sonnenrad J15 ist mit der Riemenscheibe 47 (und darüber mit dem Wellerende 27) und sein Steg 119 mit der Riemenscheibe 49 (und darüber mit dem Wellenende 29) verbunden. Der Außenkranz 117 trägt die Signalscheibe 59 mit ihren auf die Fühler 79 und 81 einwirkenden l.agemarkierungen 75 und 77.
Das Räderumlatifgetriebe 113 ist einfacher aufgebaut ■ als das Differentialgetriebe 55, erfordert aber mehr Platz, weil es wegen der unterschiedlichen I Ibcrsetzung zwischen Sonnenrad 115 und Au(3enkranz 117 einerseits und zwischen Steg 119 und Außenkranz. 117 andererseits an seinen Operanden-Eingangswellen 51 und 53
in unterschiedliche Übersetzungen und damit mindestens an einer Lingangswelle ein zusätzliches Übersetzungsgetriebe benötigt.
In F i g. 5 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel dargestellt, bei dem wiederum nur das Differentialge-
n triebe 55 anders ausgebildet, der sonstige Aufbau aber wie in F i g. 2 gezeigt ist. Hier besteht das Differentialgetriebe aus einem Räderumlaufgetriebe 123 mit zwei Sonnenrädern 125 und 127 und einem in einem umlaufenden Steg 129 geführten Planetenradpaar 131,
_"i dessen Planetenräder 133 und 135 drehfest miteinander verbunden sind und verschiedene Durchmesser aufweisen. Eines der beiden Sonnenräder 125 und 127, das in der Zeichnung rechte Sonnenrad 127, ist mit der Riemenscheibe 47 (und darüber mit dem Wellenende 27)
ji und der Steg 129 mit der Riemenscheibe 49(und darüber mit dem Wellenende 29) verbunden. Das andere Sonnnerad 125 trägt die Signalscheibe 59 mit ihren die Fühler 79 und 81 beeinflussenden Lagemarkierungen 75 und 77.
in Das Räderumlauigetriebe 123 ist ebenfalls sehr einfach aufgebaut Es gestattet relativ wenig unterschiedliche Übersetzungen an seinen Operanden-Eingangswellen 51 und 53 und damit einen verhältnismäßig geringen Platzbedarf für ein zusätzliches Übersetzungs-
B getriebe an mindestens einer Eingangswelle, sofern nicht ein verschiedener Drehsinn an den beiden Wellenenden 27 und 29 oder ein zusätzliches Umkehrgetriebe in Kauf genommen wird. Außerdem ist wegen der auftretenden Richtungsumkehr an einer Eingangs-
welle ein zusätzliches Umkehrgetriebe erforderlich, wenn die beiden Wellenenden 27 und 29 gleichen Drehsinn besitzen sollen.
In den bisher beschriebenen Ausführungsbeispielen enthält die Wellenkupplung wegen der relativ großen zu
υ übertragenden Drehmomente eine eigene Magnetkupplung 35 mit zwei ineinander formschlüssig eingreifenden Zahnscheiben 31 und 33. Es ist jedoch auch denkbar, die Kupplung der beiden Wellenenden 27 und 29 in überaus einfacher Weise dadurch vorzunehmen, daß beim
"hi Erreichen der Nullstellung der Signalscheibe 59. was wie zuver der Logikeinheit 83 durch die Fühler 79 und 81 angezeigt wird, die Signalscheibe 59 oder ein anderes an der Resultats-Ausgangs'.», eile 57 des Differentialgetriebes 55 loder des Räderumlaufgetriebes 113 bzw. 123)
" angebrachtes Teil, beispielsweise durch formschlüssiges Verbinden mn einem Gehäuse des Differentialgetriebes, unverdrehbar festzulegen, so daß hierdurch ein synchroner Weiterlauf erzwungen wird.
Dieses Vorgehen hat den Vorteil geringeren Piatzbe-
-π darfes. erfordert aber eine stärkere Dimensionierung des ohnehin aufwendigeren Differentialgetriebes.
In manchen Anwendungsfällen kann es vorteilhaft sein, zwischen der Resultats-Ausgangswelie 57 und der Signalscheibe 59 ein Übersetzungsgetriebe einzusetzen.
-5 Dadurch ksnn ζ B e?ne bessere ΑυΠο5ϋπσ und somit eine genauere Anzeige ermöglicht werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (11)

Patentansprüche:
1. Antriebsvorrichtung für den Antrieb von Rotationsdruckmaschinen mit einer Kupplung zum formschlüssigen Kuppeln zweier Wellenenden, mit einer Synchronisiervorrichtung zur Erzeugung eines Kuppelbefehls bei Feststellung des Zusammentreffens von Steilen vorbestimmter Phasenlagen unter Verwendung eines Getriebes zur Ermittlung der Phasendifferenz der anzukuppelnden Wellen, dadurch gekennzeichnet, daß mit den Operanden-Eingangswellen (51, 53) eines Differentialgetriebes (55) die Wellenenden (27, 29) über ein Obersetzungsgetriebe (39 bis 49) verbunden sind und daß dessen für den erforderlichen Verdrehungswinkel der Wellenenden (27,29) eine volle Umdrehung ausführende Resultats-Ausgangswelle (57) mit einer visuell und maschinell lesbare Lagemarkierungen (75,77) aufweisenden Signalscheibe (59) versehen ist, von denen, wenn sie bei stehender Signalscheibe (59) von ortsfesten Fühlern (79, 81) abtastbar sind, abgeleitete Signale über eine Steuerschaltung (83) als Kuppelbefehl der Kupplung (35) zuführbar sind.
2. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Restiltats-Ausgangswelle (57) über ein Übersetzungsgetriebe mit der Signalscheibe (59) verbunden ist
3. Antriebsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Differential; ι riebe (55, 113, 123) ein Räderumlaufgetriebe ist
4. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 3, bei welchem das Räderumlaufgetrieh-e (113) ein Sonnenrad (115), einen innenverzahnten Außenkranz (117) und einen Steg (119) mit einer Anzahl in das Sonnenrad (115) und den Außenkranz (117) eingreifender Planetenräder (121) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß ein Wellenende (27) über Getriebeelemente (39, 43, 47) mit dem Sonnenrad (115), das andere Wellenende (29) über Getriebeelemente (41, 45, 49) mit dem Steg (119) und die Signalscheibe (59) mit dem Außenkranz (117) verbunden ist.
5. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Räderumlaufgetriebe (123) zwei Sonnenräder (125,127) und einen Steg (129) mit einer Anzahl in beide Sonnenräder (125, 127) eingreifender Planetenradpaare (131) aufweist, wobei die beiden Planetenräder (133, 135) jedes Planetenradpaares (131) drehfest miteinander verbunden sind, und daß ein Wellenende (27) über Getriebeelemente (39,43,47) mit einem Sonnenrad (127), das andere Wellenende (29) über Getriebeelemente (41, 45, 49) mit dem Steg (129) und die Signalscheibe (59) mit dem anderen Sonnenrad (125) verbunden ist, wobei mindestens eines der beiden Wellenenden (27, 29) über ein Umkehrgetriebe mit seiner Operanden-Eingangswelle (51,53) verbunden ist.
6. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Differentialgetriebe (55) zwei Sonnenräder (61, 63), zwei innenverzahnte Außenkränze (65, 67) und einen Steg (69) mit einer Anzahl jeweils in ein Sonnenrad (61, 63) und einen Außenkranz (65, 67) eingreifender Planelenräder (7t, 73) aufweist, daß jedes Wellenende (27, 29) mit einem Sonnenrad (61,63) und die Signalscheibe (59)
mit einem Außenkranz (65) verbunden ist und daß der andere Außenkranz (67) in einem ortsfesten Gehäuse (111) der Wellenkupplung unverdrehbar festgelegt ist
7. Antriebsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine Kuppelvorrichtung zum Verbinden der beiden We'lenenden (27, 29) vorgesehen ist, welche bei ihrere Auslösung die Resultats-Ausgangswelle (57) des Differentialgetriebes (55) in einem ortsfesten Gehäuse (111) der Wellenkupplung unverdrehbar festlegt
8. Antriebsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekannzeichnet daß eine Kuppelvorrichtung (31 bis 37, 101 bis 109) zum Verbinden der beiden Wellenenden (27, 29) vorgesehen ist, welche bei ihrer Auslösung zwei auf den beiden Wellenenden (27,29) gleichachsig und unverdrehbar befestigte Zahnscheiben (31, 33), von denen zumindest eine (33) axial verschiebbar ist, miteinander in Eingriff bringt
9. Antriebsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung (83, 93) einen zweiten ortsfesten Fühler (79) aufweist welcher geeignet ist, eine auf der Signalscheibe (59) angebrachte zweite Lagemarkierung (75) abzutasten, den ersten Fühler (81) wirksam zu machen und über die Steuervorrichtung (83, 93) die Drehzahl mindestens eines Antriebsmotors (17) für eines (27) der beiden Wellenenden (27,29) zu vermindern.
10. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung (83, 93) einen dritten ortsfesten Fühler (95) aufweist welcher geeignet ist eine auf einer axial verschiebbaren Zahnscheibe (33) angebrachte dritte Markierung abzutasten und über die Steuervorrichtung (83, 93) die Drehzahl mindestens eines Antriebsmotors (17) für eines (27) der beiden Wellenenden (27, 29) zu erhöhen.
11. Antriebsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die relative Winkelstellung der Signalscheibe (59) gegenüber der Resultats-Ausgangswelle (57) des Differentialgetriebes (55) einstellbar ist.
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