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DE4038526A1 - Verfahren zur herstellung von loeslichem kaffee - Google Patents

Verfahren zur herstellung von loeslichem kaffee

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Publication number
DE4038526A1
DE4038526A1 DE4038526A DE4038526A DE4038526A1 DE 4038526 A1 DE4038526 A1 DE 4038526A1 DE 4038526 A DE4038526 A DE 4038526A DE 4038526 A DE4038526 A DE 4038526A DE 4038526 A1 DE4038526 A1 DE 4038526A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
extract
extraction
coffee
percolator
pressure
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE4038526A
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Dr Vitzthum
Klaus Dieter Koch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kraft Foods Schweiz Holding GmbH
Original Assignee
Jacobs Suchard AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Jacobs Suchard AG filed Critical Jacobs Suchard AG
Priority to DE4038526A priority Critical patent/DE4038526A1/de
Priority to MYPI91002135A priority patent/MY106995A/en
Priority to MYPI91002136A priority patent/MY106531A/en
Priority to CA002056257A priority patent/CA2056257C/en
Priority to NZ240810A priority patent/NZ240810A/en
Priority to AU88346/91A priority patent/AU643092B2/en
Priority to CN91111929A priority patent/CN1034310C/zh
Priority to KR1019910021965A priority patent/KR100191938B1/ko
Priority to US07/801,314 priority patent/US5225223A/en
Priority to EP91120762A priority patent/EP0489401B1/de
Priority to JP3319302A priority patent/JPH04287638A/ja
Priority to MX9102345A priority patent/MX9102345A/es
Priority to JP3319297A priority patent/JPH04267846A/ja
Priority to DE69107806T priority patent/DE69107806T2/de
Priority to DK91120762.9T priority patent/DK0489401T3/da
Priority to ES91120762T priority patent/ES2069182T3/es
Priority to AT91120762T priority patent/ATE118981T1/de
Priority to MX9102346A priority patent/MX9102346A/es
Priority to TW081103023A priority patent/TW207946B/zh
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Priority to HK50997A priority patent/HK50997A/en
Withdrawn legal-status Critical Current

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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Her­ stellung von löslichem Kaffee mit röstbohnenkaffeeähnlicher Aufgußqualität, bei dem instanttypische Off-Flavour-Noten nicht mehr wahrnehmbar sind.
In zahlreichen Patenten wird die Herstellung von löslichem Kaffee beschrieben. Die überwiegende Anzahl der aufgeführ­ ten Verfahren hat die Herstellung von löslichen Kaffeepro­ dukten mit einer Aromaqualität von Bohnenkaffee zum Ziel.
Bolt (US-A-37 00 463) beschreibt einen Kaffee-Extraktions­ prozeß, bei dem der Druck, die Temperatur und die Extrak­ tionszeit in der Frisch-Extraktionsstufe oder in der ersten Extraktionskolonne innerhalb eines eng begrenzten Bereiches gehalten werden, um einen Kaffee-Extrakt mit einer hohen Röstkaffeeaufguß-Ähnlichkeit, Fülle, Säure und Aromanoten zu erhalten. Hierzu wird im Gegenstromverfahren in 4 bis 12 Extraktionskolonnen bei einer Temperatur von 71 bis 127°C, einem Druck von 0,35 bis 2,5 bar und einer Zyklus­ zeit von 5 bis 45 Minuten in der Frisch-Extraktionskolonne ein Extrakt von guter Qualität erhalten. Der niedrige Druck wird nur in der Frisch-Extraktionskolonne realisiert, in den anderen Extraktionskolonnen, die schon teilweise extra­ hierten Kaffee enthalten, können höhere Drücke (Beispiel 1: 10,5 bar) realisiert werden. Es handelt sich um ein einstufiges Extraktionsverfahren, bei dem ein Extrakt rela­ tiv niedriger Ausbeute erhalten wird. Das Längen/Durchmes­ ser-Verhältnis der Extraktionskolonne beträgt ca. 10 : 1. Für die Extraktion wird relativ grob gemahlener Röstkaffee eingesetzt. Auch ist ein Dampfstrippen des gemahlenen fri­ schen Röstkaffees nicht beschrieben. Zwar wird die Tempera­ tur, der Druck und die Zykluszeit als kritisch bezeichnet, allerdings nur in der Frisch-Extraktionskolonne, nicht während des Gesamt-Extraktionsprozesses.
Ein mehrstufiger Extraktionsprozeß wird von Matsuda, Ajinomoto General Foods (EP-A-00 97 466) beschrieben. Der Sekundärextrakt, der in der "Autoklav-Extraktionsstufe" gewonnen wird, wird in zwei Extraktanteile gesplittet: der erste Extraktabzug des Sekundärextraktes enthält eine rela­ tiv niedrige Feststoffkonzentration und eine Flavour-Quali­ tät vergleichbar mit der des Primärextraktes, der zweite Extraktabzug des Sekundärextraktes liefert eine höhere Feststoffkonzentration, aber eine niedrigere Flavour-Quali­ tät. Die Primärextraktion erfolgt im Temperaturbereich von etwa 100 bis 145°C, die Sekundärextraktion bei etwa 160 bis 190°C. Durch das Splitten des Sekundärextraktes soll eine Verbesserung des Geschmacks unter Beibehaltung der wirtschaftlichen Ausbeute erreicht werden. Bei diesem Verfahren wird relativ grob gemahlener Röstkaffee eingesetzt (s. Beispiel 1). Angaben über die Geometrie der Perkolatoren fehlen und ebenso werden keine Angaben über Druck und Takt­ zeit während der Extraktion gemacht.
Nach einem weiteren bekannten Verfahren zur Erhöhung der Löslichkeit von bereits teilweise extrahiertem gemahlenen Röstkaffee (US-A-47 98 730, Scoville, GF) wird der gemahle­ ne und bereits teilweise extrahierte Röstkaffee in einem einstufigen Verfahren mit Wasser einer Temperatur von etwa 193 bis 232°C extrahiert. Zur Erzielung einer hohen Ausbeute eingesetzten Röstkaffee, wird die Verweilzeit des Extraktes im Extrakteur wesentlich kürzer gehalten als die des gemah­ lenen Röstkaffees. Die Beziehung zwischen der Verweilzeit kritisch beschrieben. Die Verweilzeit des gemahlenen, schon teilweise extrahierten Röstkaffees beträgt 30 bis 120 min im Extrakteur, die des Extraktes dagegen nur 7 bis 45 min. Der Abzugsfaktor ist mindestens 6, vorzugsweise 8 bis 10. Teilweise extrahierter gemahlener Röstkaffee wird in einer Extraktionskolonne, deren Längen/Durchmesser- Verhältnis zwischen 2 : 1 bis 20 : 1 betragen kann, mit Wasser einer Temperatur von 193 bis 232°C extrahiert. Das Gewichts­ verhältnis zwischen Extrakt und ursprünglich eingesetzten Röstkaffee (Abzugsfaktor) beträgt mindestens sechs. Die Verweilzeit des teilweise extrahierten Röstkaffees wird mit 30 bis 120 min wesentlich länger gehalten als die Ver­ weilzeit des Extraktes von 7 bis 45 min im Extraktionsbehäl­ ter. Durch diese Extraktionsbedingungen wird eine Hydro­ lyse des teilweise extrahierten Röstkaffees erzielt und mindestens 50% der Mannan-Fraktion aus dem Röstkaffee extrahiert. Insgesamt wird ein Extraktionsgrad von 55 bis 68 Gew.-% bezogen auf den ursprünglich eingesetzten Röst­ kaffee erreicht. Es werden keine Angaben zur Mahlfeinheit des Röstkaffees gemacht. Der Druck ist für dieses Verfahren offenbar unkritisch. Es wird lediglich gesagt, daß der Druck unter den herrschenden Verfahrensbedingungen so ein­ zustellen ist, daß das Wasser nicht verdampft.
Vogel (US-A-47 07 368) beschreibt ein Verfahren zur schonen­ den Aromaabtrennung, bei dem vor dem Perkolationsprozeß ein Dampfstrippen unter Vakuumbedingungen und bei maximal 93°C durchgeführt wird.
Neben der Herstellung von löslichem Kaffee durch mehrstufi­ ge Extraktion sind weitere Verfahren zur schonenden Aroma­ abtrennung, zur Aromatisierung von löslichem Kaffee, zur Reduzierung der Säuren und Off-Flavour-Substanzen und zur Erzielung höherer Ausbeuten bekannt.
So beschreiben Pfluger et al. (CA-A-9 65 638) ein Verfahren zur Herstellung eines verbesserten Kaffeeproduktes, bei dem Röstkaffee halbkontinuierlich im Gegenstromverfahren in Perkolatoren extrahiert wird. Der abgezogene Extrakt wird in zwei Anteile geteilt, wobei der eine Anteil eine höhere Qualität und einen höheren Feststoffgehalt und der zweite Anteil einen niedrigeren Feststoffgehalt und eine schlechtere Qualität aufweisen. Vom zweiten Anteil wird in weniger als 30 sec. ein Teil des Wassers verdampft. An­ schließend wird der konzentrierte zweite Anteil mit dem ersten Anteil zusammen getrocknet. Hierdurch soll die Ent­ Weiterhin wird von Katz (CA-A-10 38 229) ein Perkolations­ prozeß beschrieben, bei dem die Perkolatoren eine spezielle Geometrie aufweisen (konische Perkolatoren; laut Beispiel: 4,5 m Höhe, Durchmesser am unteren Teil 91 cm und am Perko­ latorenkopf 61 cm).
Schließlich beschreibt Katz (US-A-39 44 677) einen Perkola­ tionsprozeß, bei dem in Richtung des Extraktionsmittelflus­ ses inmer feiner gemahlener Röstkaffee eingesetzt wird. Die Angabe der Mahlfeinheit ist allerdings sehr ungenau (siehe Beispiel 1).
Der allen diesen bekannten Verfahren gemeinsame Nachteil besteht darin, daß es nicht gelungen ist, einen löslichen Kaffee ohne instanttypische Aromanoten herzustellen und damit Röstbohnenkaffeequalität zu erreichen.
Höher ausgebeutete Produkte, die aufgrund der Wirtschaft­ lichkeit angestrebt werden, weisen neben den instanttypi­ schen Aromanoten einen beim Hydrolyseprozeß entstehenden Off-Flavour auf, so daß die Qualität des so hergestellten löslichen Kaffees nicht mit einem Röstkaffeeaufguß gleich­ zusetzen ist. Auch die bekannten Aromatisierungsverfahren und Verfahren zur Entfernung dieser Aromafehler waren bis­ her wenig erfolgreich.
Zwar wird bei den niedrig ausgebeuteten Produkten ein lösli­ cher Kaffee besserer Qualität erreicht, allerdings konnte auch bei diesen Produkten kein löslicher Kaffee mit Röst­ bohnenkaffeequalität erzielt werden, da auch bei diesen Produkten die instanttypischen Aromanoten auftreten. Weiter­ hin ist aufgrund der niedrigen Ausbeute kein wirtschaftlich vertretbarer Prozeß gegeben.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein Verfah­ ren zur Verfügung zu stellen, mit dem ein löslicher Kaffee in wirtschaftlich akzeptabler Ausbeute erhalten wird, bei welchem das Aroma des Ausgangsröstkaffees originalgetreu erhalten bleibt und wobei Off-Flavour-Noten aus dem Hydro­ lyseprozeß nicht mehr vorhanden sind, so daß der lösliche Kaffee Röstbohnenkaffeequalität aufweist.
Gelöst wird diese Aufgabe durch ein Verfahren mit mehrstu­ figer Extraktion von gemahlenem Röstkaffee und Aufarbeitung der Extraktlösung, welches dadurch gekennzeichnet ist, daß man
  • a) gemahlenen Röstkaffee einer Teilchengröße von höchstens etwa 1,8 mm, der auf einen Wassergehalt von etwa 4 bis 70 Gew.-%, bezogen auf den gemahlenen, trockenen Röst­ kaffee, befeuchtet worden ist, in einem Perkolator mit einem Längen/Durchmesser-Verhältnis von etwa 3,2 : 1 bis 0,9 : 1 mit gesättigtem Wasserdampf bei einem Druck von etwa 0,1 bis 1 bar und einer Temperatur von etwa 30 bis 100°C während etwa 2 bis 40 min behandelt, den mit Kaffeeinhaltstoffen beladenen Dampf bei einer Temperatur von etwa 0 bis 15°C bis zu einer Kondensatmenge von etwa 3 bis 20 Gew.-%, bezogen auf die Menge des einge­ setzten, trockenen Röstkaffees, kondensiert und das Kondensat als Aroma "a" gewinnt,
  • b) den aus Stufe a) verbliebenen, vom Aroma "a" befrei­ ten Kaffee mit Extraktionswasser in einer Menge von etwa 2 bis 6 Gew.-Teilen pro Gew.-Teil trockenen Aus­ gangs-Röstkaffees bei einer Temperatur von etwa 20 bis 150°C und einem Druck von etwa 5 bis 100 bar mit Hilfe von wenigstens 2 Perkolatoren mit einem Längen/Durch­ messer-Verhältnis von etwa 3,2 : 1 bis 0,9 : 1 während einer Zeitspanne von etwa 2 bis 40 min pro Perkolator und einer Gesamtzeit von etwa 10 bis 200 min einer Primär­ extraktion unterzieht, anschließend eine Druckentspannung auf einen Druck von etwa 0,001 bis 1 bar durchführt, den durch spontane partielle Verdampfung des Extrakts erhal­ tenen verdampften Anteil bei einer Temperatur von etwa 0 bis 15°C kondensiert und das Kondensat als Aroma "b" und den nicht verdampften Anteil als Primärextrakt ge­ winnt,
  • c) den aus Stufe b) verbliebenen, von Aroma "b" und Primär­ extrakt befreiten Kaffee mit Extraktionswasser in einer Menge von etwa 2 bis 6 Gew.-Teilen pro Gew.-Teil trocke­ nen Ausgangs-Röstkaffees bei einer höheren Temperatur als in Stufe b) innerhalb eines Bereiches von etwa 100 bis 215°C und einem Druck von etwa 5 bis 100 bar mit Hilfe von wenigstens 2 Perkolatoren mit einem Längen/ Durchmesser-Verhältnis von etwa 3,2 : 1 bis 0,9 : 1 während einer Zeitspanne von etwa 2 bis 40 min pro Perkolator und einer Gesamtzeit von etwa 10 bis 200 min einer Sekun­ därextraktion unterzieht, anschließend eine Druckentspan­ nung auf einen Druck von etwa 0,01 bis 2 bar durchführt, den durch spontane partielle Verdampfung des Extraktes erhaltenen verdampften Anteil verwirft, den nicht ver­ dampften Anteil als Sekundärextrakt gewinnt und gegebe­ nenfalls in einen ersten Anteil von etwa 70% und einen zweiten Anteil von etwa 30% unterteilt,
  • d) gegebenenfalls den aus Stufe c) verbliebenen, von dem verworfenen verdampften Anteil und dem Sekundärextrakt befreiten Kaffee mit Extraktionswasser in einer Menge von etwa 2 bis 6 Gew.-Teilen pro Gew.-Teil trockenen Aus­ gangs-Röstkaffees bei einer höheren Temperatur als in Stufe c) innerhalb eines Bereiches von etwa 150 bis 240°C und einem Druck von etwa 5 bis 100 bar mit Hilfe von wenigstens 2 Perkolatoren mit einem Längen/Durchmesser- Verhältnis von etwa 3,2 : 1 bis 0,9 : 1 während einer Zeit­ spanne von etwa 2 bis 40 min pro Perkolator und einer Gesamtzeit von etwa 8 bis 160 min einer Tertiärextraktion unterzieht, anschließend eine Druckentspannung auf einen Druck von etwa 0,01 bis 5 bar durchführt, den durch spon­ tane partielle Verdampfung des Extrakts verdampften An­ teil verwirft und den nicht verdampften Anteil als Ter­ tiärextrakt gewinnt,
  • e) gegebenenfalls den zweiten Anteil des Sekundärextrakts und den Tertiärextrakt, gegebenenfalls nach deren Ver­ einigung, mit flüssigem oder überkritischem CO2 bei einer Temperatur von etwa 20 bis 120°C und einem Druck von etwa 60 bis 400 bar zur Entfernung von Off-Flavour- Substanzen extrahiert, und den zurückgebliebenen Extrakt gewinnt, und
  • f) gegebenenfalls den mit CO2 extrahierten zweiten Anteil des Sekundärextrakts und gegebenenfalls den mit CO2 be­ handelten Tertiärextrakt in einem mehrstufigen Eindampfer auf eine Feststoffkonzentration von etwa 40 bis 60% ein­ engt,
    parallel dazu den Primärextrakt in einem mehrstufigen Eindampfer auf eine Feststoffkonzentration von etwa 25 bis 40% einengt, und
    ebenso parallel dazu den Sekundärextrakt oder gegebenen­ falls nur den ersten Anteil des Sekundärextrakts in einem mehrstufigen Eindampfer auf eine Feststoffkonzentration von etwa 40 bis 60% einengt,
    die eingeengten Extraktlösungen vereinigt und mit den Aromen "a" und "b" vermischt und den erhaltenen Extrakt, der eine Feststoffkonzentration von etwa 35 bis 55% auf­ weist, in üblicher Weise gefrier- oder sprühtrocknet.
Die Primär-, Sekundär- und Tertiärextraktion wird vorzugs­ weise bei einem Abzugsverhältnis von Röstkaffee-Einsatz zu Extraktionsmenge von 1 : 2 bis 1 : 6 durchgeführt. Die Taktzeit in den einzelnen Extraktionsstufen b), c) und d) beträgt vorzugsweise 5 bis 12 min. Der Druck in den einzelnen Extrak­ tionsstufen b), c) und d) beträgt in einer bevorzugten Aus­ führungsform 35 bis 60 bar.
Während in der Stufe a) in der Regel nur ein Perkolator ver­ wendet wird, werden in den Stufen b), c) und d) jeweils min­ destens 2 Perkolatoren, vorzugsweise 4 bis 7 Perkolatoren eingesetzt. Die Perkolatoren haben vorzugsweise einen Län­ gen/ Durchmesser-Verhältnis von 3 : 1 bis 2 : 1, insbesondere von etwa 2,5 : 1.
Das Verfahren wird vorzugsweise halbkontinuierlich unter Verwendung von - vorzugsweise kreisförmig angeordneten - 7 bis 22 Perkolatoren in den Stufen a) bis d) durchgeführt, wobei, wie schon erwähnt, für die Strippungsstufe a) nur ein Perkolator und für die drei anderen Stufen b) bis d) jeweils mindestens 2 Perkolatoren vorgesehen sind, die innerhalb der einzelnen Stufen dergestalt miteinander in Kontakt stehen, daß der Auslaß eines jeden Perkolators mit dem Einlaß des nächstfolgenden Perkolators verbunden ist und wobei das frische Extraktionswasser in den jeweils letzten Perkolator mit dem relativ weitgehend extrahierten Kaffee der Stufen b) bis d) eingeleitet und aus dem je­ weils ersten Perkolator mit geringfügiger extrahiertem Kaffee abgezogen wird, und die Anlage mit - für alle Per­ kolatoren gleichen - zeitlichen Takten so betrieben wird, daß in jedem zeitlichen Takt ein Perkolator vor dem Strip­ pungs-Perkolator der Stufe a) mit frischem, gemahlenem Röstkaffee gefüllt und der letzte Perkolator der Stufe d) mit vollständig extrahiertem Kaffee entleert wird, wo­ durch die Stufen a) bis d) immer um einen Perkolator weiter in Richtung auf den neu eingefüllten, frischen Röstkaffee zuwandern.
Es versteht sich von selbst, daß innerhalb der angegebenen Temperaturbereiche und Extraktionszeitbereiche für die einzelnen Extraktionsstufen derart gearbeitet wird, daß bei höheren Temperaturen kürzere Extraktionszeiten und bei niedrigeren Temperaturen längere Extraktionszeiten angewendet werden.
Die Figur stellt eine schematische Darstellung einer gesam­ ten Extraktionsanlage mit insgesamt 16 Perkolato­ ren dar.
Das erfindungsgemäße Verfahren wird nachfolgend anhand dieser Figur näher erläutert.
Frisch vermahlener Röstkaffee liegt im Vorbehälter (1) des Perkolators 16. Nach dem Entleeren und Spülen des Perkola­ tors 16 wird der Röstkaffee aus dem Vorbehälter in den Perko­ lator entleert. Direkt anschließend wird der gemahlene Röst­ kaffee über Prozeßwasserleitung (2) befeuchtet. Im folgenden Takt wird der vorgefeuchtete Röstkaffee, jetzt in Perkolator 1, über die Strippdampfleitung (3) mit gesättigtem Wasser­ dampf durchströmt.
Dampf und abgestrippte Aromen werden mit Hilfe eines Aroma­ abzugsventils (4) über eine Leitung (5) abgezogen, in einem zweistufigen Plattenkühler (6) kondensiert und das gewonnene Aroma als Aroma "a" in einem Lagertank (7) gesammelt. Der Prozeß wird unter Vakuum durchgeführt.
Im nächsten Takt wird der gestrippte Perkolator in die Primärextraktionsstufe, bestehend aus den Perkolatoren P6 bis P2, geschaltet und mit Extrakt aus den Perkolatoren P6 bis P3 durchströmt und extrahiert. Der Extrakt wird vor dem Eintritt in den Perkolator P2 auf eine definierte Tempera­ tur mittels eines Zwischenkühlers (8) eingestellt.
Der Extrakt wird über ein Druckmindersystem (9) direkt in einen Entspannungsverdampfer (10) entspannt. Der Dampfan­ teil und die Aromen werden in einem zweistufigen Kühler (11) kondensiert und das gewonnene Aroma als Aroma "b" in einem Lagertank (12) gelagert. Der flüssige Extraktanteil wird aus dem Entspannungsverdampfer (10) abgepumpt und in einem Lagertank (13) als Primärextrakt zwischengelagert.
Der beschriebene Perkolator durchwandert die Primärextrak­ tionsstufen P2 bis P6 und wird dann in die Sekundärextrak­ tionsstufe P11 bis P7 geschaltet. Der Perkolator P7 steht einen Takt lang isoliert, während er auf das Temperatur­ niveau der Perkolatoren P8 bis P11 angehoben wird.
Im nächsten Takt wird der Perkolator P8 mit dem Extrakt der Perkolatoren P11 bis P9 durchströmt und extrahiert. Der Extraktabzug wird analog dem Primärextraktabzug über ein Druckmindersystem (14) direkt in einen weiteren Entspannungs­ verdampfer (15) entspannt. Der Dampfanteil wird in einem Kühler (16) kondensiert und in einem Behälter (17) aufbe­ wahrt. Dieser Dampfanteil wird aus dem Verfahren entfernt und verworfen. Der flüssige Extraktanteil wird aus dem Ent­ spannungsverdampfer (15) abgepumpt und in einem Lagertank (18) als Sekundärextrakt zwischengelagert.
Je nach Ausführungsform wird der Sekundärextrakt entweder ohne weitere Behandlung über Leitung (19) einem nicht dar­ gestellten Eindampfer zugeführt, oder es wird ein Teil des Sekundärextraktes über Leitung (20) abgezogen und einer CO2-Extraktion unterzogen, auf die weiter unten noch näher eingegangen wird.
Der Perkolator P8 durchwandert die Sekundärextraktionsstu­ fen bis Perkolator P11 und wird anschließend als Perkolator P12 in die Tertiärextraktionseinheit P15 bis P12 übernommen. Hier wird er zunächst isoliert und auf das erhöhte Tempera­ turniveau der Tertiärextraktionsstufe angehoben. Im nächsten Takt wird der Perkolator P13 mit dem Extrakt aus den Perko­ latoren P15 bis P14 durchströmt und extrahiert. Das Verfah­ ren erfolgt hier analog zu den vorangegangenen Extraktions­ stufen. Der aus dem Perkolator P13 abgezogene Extrakt wird über ein Druckmindersystem (21) direkt in einen dritten Entspannungsverdampfer (22) entspannt, wobei der Dampfanteil in einem Kühler (23) kondensiert, in einem Behälter (24) aufgefangen und anschließend verworfen wird. Der flüssige Extraktanteil wird aus dem Entspannungsverdampfer (22) abgepumpt und in einem Lagertank (25) als Tertiärextrakt zwischengelagert.
Der erhaltene Tertiärextrakt wird über die Leitung (26) ab­ gezogen und, je nach Ausführungsform, für sich alleine oder in Mischung mit dem zweiten Anteil des Sekundärextrakts einer CO2-Extraktionskolonne (27) zugeführt. Der extrahier­ te Anteil wird in einem Abscheider (28) gesammelt und ver­ worfen, während der von den extrahierten Stoffen befreite Extrakt in einem Lagertank (29) zwischgelagert wird.
Die einzelnen zwischengelagerten Extrakte werden anschlie­ ßend über die Leitungen (19, 32 und 33) abgezogen und ein­ zeln Eindampfern zugeführt, die in der Figur nicht darge­ stellt sind. Die eingeengten Extrakte werden zusammenge­ führt und mit den über die Leitungen (30 und 31) abgezoge­ nen Aromen "a" und "b" vereinigt. Der erhaltene vereinigte Extrakt wird dann in ebenfalls nicht dargestellten üblichen Vorrichtungen gefrier- oder sprühgetrocknet.
Durch das erfindungsgemäße Verfahren ist es möglich gewor­ den, einen löslichen Kaffee in wirtschaftlich akzeptabler Ausbeute herzustellen, der Röstbohnenkaffee-Qualität auf­ weist und bei dem die typischen Off-Flavour-Noten nicht mehr wahrgenommen werden können. Wichtig ist dabei zunächst einmal, daß die Extraktionszeit der aromatragenden Fraktion nach erfolgter Wasserdampfdestillation des gemahlenen Röst­ kaffees zur Gewinnung der flüchtigen Aromen sehr kurz ge­ halten wird. Die Korngröße des eingesetzten Röstkaffees wird dabei der bei vakuumverpackten kaffeeüblichen Mahl­ feinheit angenähert. Üblicherweise wird bei Perkolations­ verfahren mit sehr viel gröber gemahlenem Röstkaffee gearbei­ tet. Hinzu kommt, daß die Anzahl der Perkolatoren verdoppelt bis verdreifacht wird im Vergleich zu üblichen Perkolations­ verfahren, und daß auch ihre Geometrie auf ein Längen/Durch­ messer-Verhältnis von 3 : 1 bis 0,9 : 1 verändert wird (übliche Längen/Duchmesser-Verhältnisse liegen im Bereich von 4 : 1 bis 7 : 1 und auch darüber; siehe US-A-47 07 368). Überraschen­ derweise hat sich gezeigt, daß man mit diesen ungewöhnlich kurzen Perkolatoren ein Aromadestillat gewinnen kann, das bei niedrigen Temperaturen gut gelagert werden kann und daß ein adäquates Röstkaffeearoma enthält.
Von wesentlicher Bedeutung ist weiterhin, daß die Extrak­ tion unter einem hohen Druck von etwa 5 bis 100 bar, vorzugs­ weise 40 bis 60 bar, erfolgt. Zum Erzielen der Röstkaffee- Qualität bei wirtschaftlichem Extraktionsgrad wird die Extraktion in 7 bis 22 Perkolatoren durchgeführt. Diese Perkolatoren werden je nach Wirtschaftlichkeitsgrad zwei oder drei Extraktionseinheiten zugeordnet, wobei die erste Extraktionseinheit den Primärextrakt, die zweite den Sekun­ därextrakt und die dritte den Tertiärextrakt liefert. Ist eine Wirtschaftlichkeit bis ca. 50% Extraktionsgrad, bezo­ gen auf den Röstkaffee, gefordert, kann zweistufig gefahren werden, d. h. daß man mit einer Primärextraktion und einer Sekundärextraktion auskommt.
Soll eine etwas höhere Wirtschaftlichkeit erreicht werden, erfolgt die Sekundärextraktion innerhalb des angegebenen Temperaturbereiches bei etwas höheren Temperaturen, wodurch gegen Ende der Extraktion Off-Flavour-Substanzen anfallen. Überraschenderweise wurde gefunden, daß sich diese Off- Flavour-Substanzen überraschend gut durch eine überkriti­ sche Extraktion mit flüssiger oder komprimierter gasförmi­ ger Kohlensäure aus wässriger Phase entfernen lassen. Die etwa ersten 70% des anfallenden Sekundärextrakts müssen dieser CO2-Extraktion nicht unterzogen werden. Sie enthalten praktisch keine Off-Flavour-Substanzen. Lediglich die rest­ lichen anfallenden 30% des Sekundärextrakts müssen mit CO2 extrahiert werden, sofern in der Sekundärextraktion mit höheren Temperaturen gearbeitet wird. Mit Hilfe von Adsor­ bentien, vorzugsweise Aktivkohle, Molekularsieben oder Ionenaustauscher-Harzen, an denen die sich in der CO2-Phase befindlichen Off-Flavour-Substanzen adsorbiert werden, kann das überkritische flüssige oder komprimierte gasförmi­ ge CO2 wieder regeneriert und erneut als Extraktionsmittel zur Extraktion von Off-Flavour-Substanzen aus dem Sekundär­ extrakt eingesetzt werden. Das überraschende Ergebnis, daß die Off-Flavour-Substanzen durch CO2 entfernt werden können, läßt darauf schließen, daß sie lipophiler Natur sind. (Bezüglich der CO2-Extraktion wird auf die gleich­ zeitig eingereichte deutsche Patentanmeldung P Aktenzeichen JS-02, verweisen, deren gesamter Inhalt hier mitumfaßt sein soll.) Zum Erzielen einer besonders hohen Wirtschaftlichkeit (über 56,0% Extraktionsgrad) ist eine dreistufige Fahrweise, d. h. unter Einbeziehung einer Tertiärextraktion erforderlich. Der gesamte Tertiärextrakt wird dabei der CO2-Extraktion unterzogen, da der Tertiarextrakt Off-Flavour-Substanzen enthält.
Der Vorteil des komprimierten gasförmigen CO2 als Extrak­ tionsmittel besteht in der Steuerung der Selektivität des Extraktionsmittels durch Variation der Druckbedingungen. So werden bis etwa 100 bar die leicht flüchtigen Substanzen, bei etwa 100 bis 300 bar die schwerer flüchtigen Substanzen aus dem Sekundäreextrakt oder Tertiärextrakt extrahiert.
Die Extraktionseinheiten sind innerhalb der Extraktionsan­ lage in Reihe geschaltet und können mit voneinander unab­ hängigen Prozeßbedingungen betrieben werden, wobei einzig die Taktzeit für alle Extraktionseinheiten gleich ist. Der ausgelaugte Perkolator wird entleert, gespült und mit fri­ schem gemahlenem Röstkaffee befüllt. Im nächsten Takt wird dieser Perkolator gestrippt. Nach dem Stripptakt wird der Perkolator als Abzugsperkolator in die Primär-Extrakt-Ein­ heit übernommen. Nach dem Abzug wandert der Perkolator Takt für Takt zum Extraktionswassereintritt der Primär- Extrakt-Einheit. Im nächsten Takt wird der Perkolator in die Sekundär-Extrakt-Einheit übernommen und hier einen Takt lang isoliert und durch die Manteldampfheizung auf das neue höhere Temperaturprofil gebracht. Im folgenden Takt ist er der Abzugsperkolator der Sekundär-Extrakt-Einheit. Nach dem Sekundär-Extrakt-Abzug wandert der Perkolator Takt für Takt zum Extraktionswassereintritt der Sekundär-Extrakt-Einheit. Wird eine hohe Wirtschaftlichkeit über 50% Extraktionsgrad gefordert, wird, wie schon oben erwähnt, als dritte Extrak­ tionseinheit die Tertiärstufe nachgeschaltet. Mit dem näch­ sten Takt wird der Perkolator von der Sekundär-Extrakt- Einheit in die Tertiär-Extrakt-Einheit geschaltet, hier ebenfalls einen Takt lang isoliert und durch Manteldampf­ heizung auf das wiederum gesteigerte Temperaturniveau ange­ hoben. Im folgenden Takt erfolgt der Tertiär-Extrakt-Abzug. Danach wandert der Perkolator Takt für Takt zum Extraktions­ wassereintritt der Tertiär-Stufe. Nach diesem Takt wird der Perkolator aus dem Prozeß herausgeschaltet und durch Druck­ entspannung entleert, anschließend gespült und dann mit frischem gemahlenem Röstkaffee gefüllt. Danach folgt die Aromastrippung und dann folgt erneut der oben beschriebene Extraktionsverlauf.
Durch diese Fahrweise und die eingesetzte feine Mahlung des Röstkaffees mit 100% < 1,8 mm Maschenweite ist es mög­ lich, den Extraktionsverlauf in den Extraktionseinheiten exakt zu steuern und bei Taktzeiten von 2 bis 40 min pro Perkolator eine äußerst schonende Extraktion der aromatra­ genden Fraktionen durchzuführen, da bei der eingesetzten Feinmahlung mit sehr kurzen Verweilzeiten und geringen Temperaturen operiert werden kann.
Nach Aufkonzentrierung der einzelnen Extrakte und Zusammen­ fügung mit den abgezogenen Aromakondensaten erhält man ein Konzentrat, das sowohl beim Gefriertrocknungs- als auch beim Sprühtrocknungsprozeß ein lösliches Kaffeepulver lie­ fert, welches sensorisch erstaunlicherweise nur schwer von frisch gebrühtem Röstkaffee-Aufguß unterschieden werden kann. Instantkaffeetypische, meist als "malzig", "maggiartig" be­ schriebene Noten treten nicht mehr auf, auch ein Hydrolyse­ geschmack ist nicht feststellbar.
Ein nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellter lös­ licher Kaffee wurde von einem aus 13 sehr gut geschulten Prüfpersonen bestehenden Expertenpanel beurteilt. Sie konn­ ten keine instanttypischen oder andere Off-Flavour-Noten feststellen. Nach Auffassung der Prüfpersonen weist der lösliche Kaffee Röstbohnenkaffee-Qualität auf und ist hin­ sichtlich seines Aromas sehr gut mit dem Aromaeindruck des Ausgangs-Röstkaffees vergleichbar.
Marktforschungstests haben ergeben, daß viele Testpersonen keinen Unterschied zwischen dem löslichen Kaffee und Röst­ kaffee erkennen können. In Blind-Verkostungen wurden Röst­ kaffee und nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestell­ ter löslicher Kaffee von Testpersonen beurteilt, die nicht wußten, ob es sich um einen Röstkaffee oder einen Instant­ kaffee handelte. Die Befragten konnten keinen signifikanten Unterschied zwischen Röstkaffee und Instantkaffee feststel­ len. Aus den Beschreibungen und Profilen ergab sich, daß dem Instantkaffee der typische "Instantgeschmack" fehlte. Bei der skalierten Beurteilung ergab sich eine quasi iden­ tische Einstufung von Instantkaffee und Röstkaffee. Das Ausmaß der Röstkaffeeähnlichkeit des Instantkaffees zeigte sich weiterhin in der Tatsache, daß knapp die Hälfte der Befragten keinen der getesteten Kaffees für einen Instant­ kaffee hielten.
Analytische und sensorische Untersuchungen durch Abriech­ analysen nach der Aromaverdünnungsmethode von Prof. Grosch lieferten das gleiche Ergebnis. Die Aromawerte des nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten löslichen Kaffees lagen um ein Mehrfaches höher als die anderer auf dem Markt befindlicher Instantkaffees und unterschieden sich kaum von den Aromawerten von Röstkaffee.
Im folgenden wird nun das erfindungsgemäße Verfahren durch detaillierte Beschreibung der Verfahrensbedingungen inner­ halb der einzelnen Verfahrensschritte näher erläutert.
a) Strippung
Gewinnung der leichtflüchtigen Röstkaffee-Aromen durch Strippung des feingemahlenen, vorgefeuchteten Röstkaffees.
Der Perkolator wird durch Druckentspannung entleert und mit Frischwasser gespült, wobei die Wandung des Perkola­ tors auf etwa 40°C bis 80°C abgekühlt wird.
Nach dem Spülvorgang wird der Perkolator mit frischem feingemahlenem Röstkaffee einer Teilchengröße von 100% 1,8 mm Maschenweite gefüllt und der Röstkaffee mit Extraktionswasser einer Temperatur von 30°C bis 100°C, vorzugsweise 75°C bis 95°C, auf einen Wasserge­ halt von 4% bis 70%, vorzugsweise 25% bis 50%, be­ feuchtet. Hierzu wird das Extraktionswasser von unten in den Perkolator eingeleitet. Nach etwa 30 bis 180 sec hat der Röstkaffee das Wasser vollständig aufgenommen.
Nach Ablauf der Verweilzeit von 30 bis 180 sec wird die Abzugsleitung für die Röstkaffee-Aromen freigeschaltet und der Perkolator auf den gewünschten Prozeßdruck von 10 mbar abs bis 1000 mbar abs, vorzugsweise 50 bis 200 mbar, eingestellt. Zum Abstrippen der Röstkaffee-Aromen wird Sattdampf (gesättigter Wasserdampf) von 0,1 bis 1,0 bar in den unter Prozeßdruck stehenden Perkolator von unten eingeleitet; er durchströmt das im Perkolator aufgebaute Röstkaffeebett über einen Zeitraum von 2 min bis 40 min, vorzugsweise 2 bis 10 min; dabei werden dem Röstkaffee die typischen leichtflüchtigen Röstkaffee- Aromen entzogen.
Der Sattdampf mit den leichtflüchtigen Röstkaffee-Aromen wird anschließend über einen mehrstufigen Kühler geleitet, wobei die kondensierbaren Aromen bei einer Temperatur von 0 bis 15°C, vorzugsweise 1 bis 12°C, verflüssigt werden bis die Aromakondensatmenge etwa 3 bis 20 Gew.-% der ein­ gesetzten Röstkaffeemenge ausmacht. Die abgestrippte Aromakondensatmenge (Aroma "a") wird in einem gekühlten Behälter zwischengelagert bevor sie dem aufkonzentrierten Extrakt beigemischt wird. Die nicht kondensierbaren Gase werden über eine Vakuumpumpe abgezogen.
b) Primärextraktion
Primärextrakt ist der Extrakt, der dem gerade gestrippten und frisch in der Primärextrakt-Einheit geschalteten Perkolator entzogen wird.
In der Primärextraktionsstufe wird der in Stufe a) mit­ tels Sattdampf gestrippte Röstkaffee mit Extraktionswas­ ser extrahiert.
Der Temperaturverlauf wird so gewählt, daß in dieser Extraktionseinheit nur die qualitätsbestimmenden Kaffee­ bestandteile bei einer Temperatur von etwa 20 bis 150°C, vorzugsweise 90 bis 140°C, und einer Taktzeit von etwa 2 bis 40 min, vorzugsweise 5 bis 12 min, d. h. einer Gesamtzeit von 10 bis 200 min, unter einem Druck von 5 bis 100 bar, vorzugsweise 35 bis 60 bar, extrahiert werden.
Der Primärextrakt wird dem Abzugsperkolator dieser Extrak­ tionseinheit entzogen, wobei der Extraktionsgrad etwa 25 bis 30%, vorzugsweise 28 bis 32%, bei einem Abzugs­ verhältnis von Röstkaffee-Einsatz zur Extraktionsmenge, von 1 : 2 bis 1 : 6, vorzugsweise 1 : 3 bis 1 : 5 beträgt.
Dieser hochqualitative, keine Off-Flavour enthaltende Primärextrakt wird zur zusätzlichen Gewinnung wichtiger Aromen, die für den vollen Röstkaffeegeschmack im End­ produkt erforderlich sind, direkt aus dem Abzugsperkola­ tor über einen Wärmetauscher gefahren, dort auf eine Temperatur von 40 bis 100°C, vorzugsweise 55 bis 75°C, gebracht und von dem Prozeßdruck der Primärextrakt-Ein­ heit, d. h. von 5 bis 100 bar, vorzugsweise 35 bis 60 bar, in einem Abscheider mit einem Druckniveau von 10 mbar abs bis 1000 mbar abs, vorzugsweise 50 bis 300 mbar abs, ent­ spannt. Durch die Druckabsenkung erfolgt eine spontane partielle Verdampfung. Der hierdurch freiwerdende Dampf­ anteil mit den leichtflüchtigen Aromen wird über einen zweistufigen Kühler geleitet und bei einer Temperatur von 0 bis 15°C, vorzugsweise 1 bis 12°C, kondensiert zu dem Aroma "b". Die Aromakondensatmenge beträgt 3 bis 20%, vorzugsweise 4 bis 11%, bezogen auf die eingesetzte Röst­ kaffee-Menge. Das Aromakondensat "b" wird gekühlt zwi­ schengelagert bevor es dem aufkonzentrierten Extrakt bei­ gemischt wird. Der nicht verdampfte Anteil wird als Pri­ märextrakt gewonnen und bis zur Weiterverarbeitung bei einer Temperatur von 6 bis 20°C, vorzugsweise 8 bis 12°C, zwischengelagert.
c) Sekundärextraktion
Die Sekundärextraktion ist die Extraktion des nach Stu­ fe b) erhaltenen, teilweise ausgelaugten Kaffees mit Extraktionswasser einer höheren Temperatur als in Stufe b).
Die Sekundärextraktion erfolgt mit Extraktionswasser einer Temperatur von etwa 100 bis 215°C, vorzugsweise 170 bis 195°C, bei einem Druck von 5 bis 100 bar, vorzugs­ weise 35 bis 60 bar, und der gleichen Taktzeit wie in Stufe a) und b) von 2 bis 40 min, vorzugsweise 5 bis 12 min, d. h. einer Gesamtzeit von 10 bis 200 min. Der Sekundärextrakt wird aus dem letzten Perkolator der Extraktionseinheit abgezogen und unmittelbar danach einer Behandlung zur Entfernung oder Reduzierung von negativen Geschmacksstoffen unterzogen. Hierzu wird der Sekundärextrakt unter einem Druck von 5 bis 100 bar, vor­ zugsweise 35 bis 60 bar, und einer Temperatur von 100 bis 215°C, vorzugsweise 150 bis 195°C, einer Entspan­ nungsstufe zugeführt. Durch Absenkung des Druckes auf 10 mbar abs bis 2 bar abs, vorzugsweise 100 bis 600 mbar abs, erfolgt eine partielle Verdampfung, wobei der ver­ dampfte Anteil 2 bis 25%, vorzugsweise 5 bis 15% des Extraktabzuges beträgt. Dieser verdampfte Anteil enthält bereits unerwartet viele Off-Flavours, die auf diese Weise dem Extrakt entzogen werden. Dieser an Off-Flavour reiche verdampfte Anteil wird verworfen.
Der nicht verdampfte Anteil verbleibt als "Sekundär­ extrakt" und enthält im Gegensatz zu den konventionellen Anlagen keine instanttypischen Geschmacksnoten mehr.
Der Extraktionsgrad der Sekundärextrakt-Einheit beträgt 10 bis 27%, vorzugsweise 13 bis 18%, bei einem Abzugs­ verhältnis von 1 : 2 bis 1 : 6, vorzugsweise 1 : 3 bis 1 : 5, bezogen auf den Röstkaffee-Einsatz. Der nicht verdampfte Anteil des Sekundärextraktes wird unmittelbar nach der Entspannung auf 6 bis 20°C, vorzugsweise 8 bis 12°C gekühlt.
Nach einer anderen bevorzugten Ausführungsform, bei der ein Extraktionsgrad von 25 bis 27% bei einem Abzugsver­ hältnis von 1 : 3 bis 1 : 5, bezogen auf den Röstkaffee-Ein­ satz, realisiert wird, erfolgt die Extraktion bei einer Temperatur von 195 bis 215°C.
Bei dieser Ausführungsform verbleiben nach der partiellen Verdampfung noch Off-Flavour-Substanzen im nicht verdampf­ ten Anteil des Sekundärextraktes. Zur Entfernung dieser Off-Flavour-Substanzen wird noch während der partiellen Verdampfung der nicht verdampfte Anteil des Sekundär­ extraktes in einem ersten, vorzugsweise etwa 70% umfas­ senden, keine instanttypischen Geschmacksnoten enthalten­ den Anteil, un in einem zweiten Anteil, der die restli­ chen etwa 30% umfaßt, gesplittet. Dem zweiten Anteil des Sekundärextraktes werden in einer Stufe e) Off- Flavour-Substanzen mit flüssigem oder überkritischem CO2 entzogen.
Zur weiteren Erhöhung der Wirtschaftlichkeit kann im An­ schluß an die Sekundärextraktion eine Tertiärextraktion erfolgen.
d) Tertiärextraktion
Die Tertiärextraktion ist die Extraktion des in Stufe c) erhaltenen, teilweise ausgelaugten Röstkaffees mit Extrak­ tionswasser einer höheren Temperatur als in Stufe c).
Die dritte Extraktionseinheit (Tertiärextraktion) dient zur Erhöhung der Wirtschaftlichkeit des Gesamtprozesses. Sie wird mit Extraktionswasser einer Temperatur von etwa 150 bis 240°C, vorzugsweise 195 bis 230°C, bei einem Druck von 5 bis 100 bar, vorzugsweise 35 bis 60 bar, und einer Taktzeit von 2 bis 40 min, vorzugsweise 5 bis 12 min, d. h. einer Gesamtzeit von 8 bis 160 min, betrieben. Der Tertiärextrakt wird dem letzten Perkolator der Ter­ tiärextraktionsstufe entzogen und einer Behandlung zur Entfernung von unerwünschten Off-Flavour-Substanzen unter­ worfen. Hierzu wird der Tertiärextrakt mit einer Tempera­ tur von 150 bis 240°C, vorzugsweise 180 bis 225°C, unmit­ telbar nach dem Abzug einer Entspannungsstufe zugeführt. Durch eine Druckabsenkung von 5 bis 100 bar, vorzugsweise von 35 bis 55 bar, auf 10 mbar abs bis 5 bar, vorzugs­ weise 800 bis 1200 mbar abs, erfolgt eine partielle Ver­ dampfung. Der verdampfte Anteil beträgt 2 bis 25%, vor­ zugsweise 5 bis 15%, des Tertiär-Extraktabzuges und ent­ hält im großen Maße die in der Tertiärextraktstufe ent­ standenen Off-Flavours. Der verdampfte und anschließend kondensierte Anteil wird dem Prozeß entzogen und ver­ worfen.
Der nicht verdampfte Anteil verbleibt als "Tertiärextrakt" und wird unmittelbar nach der Entspannung auf 20°C ge­ kühlt. In dieser Extraktionseinheit wird ein Extraktions­ grad von 5 bis 15%, vorzugsweise 10 bis 15% bei einem Abzugsverhältnis von 1 : 2 bis 1 : 6, vorzugsweise 1 : 3 bis 1 : 5 bezogen auf den Röstkaffee-Einsatz erzielt.
Auch dem nicht verdampften Anteil des Tertiärextraktes werden in einer Stufe e) durch eine partielle Verdampfung nicht entfernte Off-Flavour-Substanzen durch eine Extrak­ tion mit flüssigem oder überkritischem CO2 entzogen.
e) Extraktion von Off-Flavour mit flüssigem oder überkriti­ schem CO2
Je nach Ausführungsform kann entweder der zweite Anteil des Sekundärextraktes aus Stufe c) alleine oder zusammen mit dem Tertiärextrakt aus Stufe d) zur weiteren Entfer­ nung der für Off-Flavour verantwortlichen Stoffe in einer Hochdruckextraktionsanlage mit flüssigem oder überkritischem CO2 extrahiert werden.
Die Extraktion wird in einer Extraktionskolonne im Gegen­ strom durchgeführt. Der Extrakt wird im oberen Bereich der Kolonne eingespeist und im unteren Kolonnenbereich entnommen. Im Gegenstrom wird flüssiges oder überkriti­ sches CO2 als Extraktionsmittel gefahren. Durch geeigne­ te Einbauten (Sulzer Packung) wird ein intensiver Aus­ tausch zwischen dem Extraktionsmittel CO2 und dem Extrakt erreicht.
Die Extraktion des flüssigen Extraktes mit flüssigem oder überkritischem CO2 wird bei einem Druck von 60 bis 400 bar, vorzugsweise 80 bis 160 bar, und einer Tempera­ tur von 20 bis 120°C, vorzugsweise 60 bis 90°C, durchge­ führt.
Das Abscheiden der Off-Flavour-Substanzen aus dem CO2 kann durch Druckabsenkung auf 20 bis 200 bar in einem dafür ausgelegten Abscheider erfolgen oder durch Adsorp­ tion an geeigneten Adsorbienten, wie z. B. Ionenaustau­ scher, Aktivkohle oder Molekularsieben.
Es werden 1 bis 15% Off-Flavour-Substanzen, bezogen auf die eingesetzte Extraktmenge, extrahiert und verworfen. Nach dieser Behandlung war das erhaltene Raffinat fast vollständig von den Off-Flavourn befreit. Überkritisches CO2 erwies sich als unerwartet gutes selektives Lösungs­ mittel für die Off-Flavour-Substanzen.
f) Nach der Behandlung des zweiten Anteils des Sekundär­ extraktes und des Tertiärextraktes mit CO2 werden jene vermischt in einem mehrstufigen Eindampfer auf 40 bis 60%, vorzugsweise 45 bis 50% Feststoffkonzentration eingedampft und auf 6 bis 20°C, vorzugsweise 8 bis 12°C gekühlt.
Der qualitativ hochwertige Primärextrakt wird parallel dazu in einem mehrstufigen Eindampfer sehr schonend auf 25 bis 40%, vorzugsweise 30 bis 35% Feststoffkonzentra­ tion eingeengt und ebenfalls auf 6 bis 20°C, vorzugswei­ se 8 bis 12°C gekühlt.
Der Sekundärextrakt bzw. gegebenenfalls nur der erste Anteil des Sekundärextrakts wird ebenfalls parallel dazu in einem mehrstufigen Eindampfer schonend auf 40 bis 60%, vorzugsweise auf 45 bis 50% Feststoffkonzentra­ tion eingeengt.
Die Extraktlösungen werden vermischt und mit den bei 1 bis 20°C, vorzugsweise 1 bis 12°C gelagerten Aromen aus Röstkaffee und Primärextrakt versetzt. Der fertige Extrakt hat eine Feststoffkonzentration von 35 bis 55%, wird bei 6 bis 20°C gelagert und innerhalb von 15 h gefrier- oder sprühgetrocknet.
Ausführungsbeispiel 1
Beispiel 1 beschreibt den Prozeß der zweistufigen Extrak­ tion zum Erzielen einer Wirtschaftlichkeit bis ca. 50% Extraktionsgrad.
Die im folgenden beschriebenen Prozeßschritte laufen gleich­ zeitig innerhalb eines Taktes von 8 min ab.
30 kg gemahlener Röstkaffee eines Kornspektrums von 100% < 1,8 mm, davon 20% < 0,5 mm Maschenweite, werden zur Aromagewinnung und anschließender Extraktion in den gerade entleerten und zur Beschickung vorbereiteten Perkolator mit einem Druchmesser d=400 mm und einem L/D-Verhältnis von 2,5 gefüllt. Die Wandungen des Perkolators sind auf 65°C heruntergekühlt. Der Röstkaffee wird mit Wasser von 82°C in 70 sec auf 45% Wassergehalt befeuchtet. Es schließt sich eine Verweilzeit von 90 sec an, bevor der Perkolator auf den Prozeßdruck von 100 mbar abs evakuiert wird. Sattdampf von 0,1 bar wird von unten in den Perkolator eingeleitet, durchströmt den Röstkaffee und tritt oben aus.
In einem zweistufigen Kühler wird in der ersten Stufe auf 12°C und in der zweiten auf 2°C Aromakondensattemperatur gekühlt. Bis zur Weiterverarbeitung wird das Aromakondensat ("a") max. 4 h bei 2°C gelagert.
Auf die eingefüllte Röstkaffeemenge (kg) bezogen werden in 300 sec 12,5% Aromakondensat (kg) abgestrippt.
In der Primärextraktionsstufe wird der im vorherigen Takt gestrippte Perkolator extrahiert und der Extrakt abgezogen.
Die Primärextraktionseinheit besteht aus 7 in Reihe geschal­ teten Perkolatoren und wird bei einem Druck von 45 bar be­ trieben. Vom Extraktionswassereintritt bis zum Extraktab­ zugsperkolator werden die Perkolatoren jeweils von unten nach oben durchströmt. Die Eintrittstemperatur des Extraktes in den Abzugsperkolator wird über einen Wärmetauscher kon­ stant auf 92°C gehalten.
Das Temperaturprofil wird über die Doppelmantelheizung der Perkolatoren eingestellt und beträgt:
1. Perkolator Extraktionswassereintritt:|144°C
2. Perkolator Eintritt 140°C
3. Perkolator Eintritt 135°C
4. Perkolator Eintritt 122°C
5. Perkolator Eintritt 112°C
6. Perkolator Eintritt 105°C
7. Perkolator Eintritt Primärextraktabzug 92°C
Die pro Takt abgezogene Extraktmenge (kg) beträgt das 3,2fache der eingesetzten Röstkaffeemenge (kg).
Die mittlere Feststoffkonzentration von 9,7% ergibt in der Primärextraktionseinheit einen Extraktionsgrad von 31,0%, bezogen auf Röstkaffee. Der Primärextrakt wird direkt vom Abzug kommend durch eine Druckhalteeinrichtung von dem Systemdruck von 45 bar auf einen Druck von 5 bar reduziert, über einen Wärmetauscher auf eine Temperatur von 68°C gebracht und in einen Abscheider bei einem Druck von 150 mbar abs spontan entspannt. Die freiwerdende, mit Aromastoffen angereicherte Dampfmenge wird in einem zwei­ stufigen Kühler bei 12°C und 2°C als Aroma "b" kondensiert und bis zur weiteren Verwendung bei 2°C gelagert.
Die Aromakondensatmenge (kg) beträgt 12,0% der pro Takt eingesetzten Röstkaffeemenge (kg).
Die beiden Aromakondensate Aroma "a" aus Röstkaffee und Aroma "b" aus dem Primärextrakt gewonnen, werden dem auf­ konzentrierten Extrakt vor der Trocknung zugesetzt.
Der nicht verdampfte Anteil des Primärextrakts wird auf 8°C abgekühlt, in einem mehrstufigen Eindampfer sehr scho­ nend auf eine Feststoffkonzentration von 42% eingeengt und bei 8°C gelagert.
Die Sekundärextraktionseinheit besteht aus 7 Perkolatoren, von denen 6 in Reihe geschaltet sind, werden durchströmt und der Sekundärextrakt wird abgezogen. Der 7. Perkolator wurde in diesem Takt von der Primärstufe in die Sekundär­ stufe geschaltet, hier isoliert und durch Manteldampfheizung auf das Temperaturniveau der Sekundärextraktionseinheit angehoben.
Die Sekundärextrakteinheit wird bei einem Druck von 50 bar und einer für alle Perkolatoren einheitlichen Temperatur von 181°C betrieben. Die Abzugsmenge (kg) Sekundärextrakt beträgt das 3,1-fache der eingesetzten Röstkaffeemenge (kg), die mittlere Feststoffkonzentration im Extraktabzug 5,2%. Dabei wird ein Extraktionsgrad von 16,0%, bezogen auf den einge­ setzten Röstkaffee, erzielt.
Der Sekundärextraktabzug wird kontinuierlich zweistufig in einem Abscheider entspannt. In der ersten Stufe von 50 bar auf 6 bar und in der zweiten Stufe von 6 bar auf 600 mbar abs.
Der freiwerdende Dampfanteil von 40% des eingesetzten Röstkaffees ist stark mit Off-Flavour-Komponenten angerei­ chert und wird bei 76°C im Kondensator verflüssigt und kontinuierlich dem Prozeß entzogen.
Der Sekundärextrakt wird nach dem Abscheider auf 8°C gekühlt und in einem mehrstufigen Eindampfer auf 50% Feststoffkon­ zentration eingeengt und bei 8°C gelagert.
Der Primärextrakt und der Sekundärextrakt ergeben zusammen einen Gesamtextraktionsgrad von 47,0% bezogen auf Röst­ kaffee. Sie werden miteinander vermischt und mit den anteili­ gen Mengen Aroma "a"=200 g/1000 g Trockenstoff und Aroma "b"=195 g/1000 g Trockenstoff versetzt. Die Feststoff­ konzentration des so aufbereiteten Extraktes beträgt 37,5%.
Der so konzentrierte und aromatisierte Kaffee-Extrakt hat eine Feststoffkonzentration von 37,5% und wird auf konven­ tionellen Gefrier- oder Sprühtrocknern verarbeitet.
Ausführungsbeispiel 2
Das Dampfstrippen des gemahlenen Röstkaffees wird wie im Beispiel 1 beschrieben durchgeführt.
In der Primärextraktionsstufe wird der im vorherigen Takt gestrippte Perkolator extrahiert und der Extrakt abgezogen.
Die Primärextraktionseinheit besteht aus 7 in Reihe geschal­ teten Perkolatoren und wird bei einem Druck von 45 bar be­ trieben. Vom Extraktionswassereintritt bis zum Extraktabzugs­ perkolator werden die Perkolatoren jeweils von unten nach oben durchströmt. Die Eintrittstemperatur des Extraktes in den Abzugsperkolator wird über einen Wärmetauscher konstant auf 92°C gehalten.
Das Temperaturprofil wird über die Doppelmantelheizung der Perkolatoren eingestellt und beträgt:
1. Perkolator Extraktionswassereintritt:|144°C
2. Perkolator Eintritt 140°C
3. Perkolator Eintritt 135°C
4. Perkolator Eintritt 122°C
5. Perkolator Eintritt 112°C
6. Perkolator Eintritt 105°C
7. Perkolator Eintritt Primärextraktabzug 92°C
Die pro Takt abgezogene Extraktmenge (kg) beträgt das 3,2­ fache der eingesetzten Röstkaffeemenge (kg).
Die mittlere Feststoffkonzentration von 9,7% ergibt in der Primärextraktionseinheit einen Extraktionsgrad von 31,0%, bezogen auf Röstkaffee. Der Primärextrakt wird direkt vom Abzug kommend durch eine Druckhalteeinrichtung von dem Systemdruck von 45 bar auf einen Druck von 5 bar reduziert, über einen Wärmetauscher auf eine Temperatur von 68°C gebracht und in einen Abscheider bei einem Druck von 150 mbar abs spontan entspannt. Die freiwerdende, mit Aromastoffen angereicherte Dampfmenge wird in einem zwei­ stufigen Kühler bei 12°C und 2°C als Aroma "b" kondensiert und bis zur weiteren Verwendung bei 2°C gelagert.
Die Aromakondensatmenge (kg) beträgt 12,0% der pro Takt eingesetzten Röstkaffeemenge (kg).
Die beiden Aromakondensate, Aroma "a" aus Röstkaffee und Aroma "b" aus dem Primärextrakt gewonnen, werden dem auf­ konzentrierten Extrakt vor der Trocknung zugesetzt.
Der nicht verdampfte Anteil des Primärextrakts wird auf 8°C abgekühlt, in einem mehrstufigen Eindampfer sehr scho­ nend auf eine Feststoffkonzentration von 40,2% eingeengt und bei 8°C gelagert.
Die Sekundärextraktionseinheit besteht aus 7 Perkolatoren, von denen 6 in Reihe geschaltet sind, werden durchströmt und der Sekundärextrakt wird abgezogen. Der 7. Perkolator wurde in diesem Takt von der Primärstufe in die Sekundär­ stufe geschaltet, hier isoliert und durch Manteldampfheizung auf das Temperaturniveau der Sekundärextraktionseinheit an­ gehoben.
Die Sekundärextrakteinheit wird bei einem Druck von 50 bar und einer für alle Perkolatoren einheitlichen Temperatur von 200°C betrieben. Die Abzugsmenge (kg) Sekundärextrakt beträgt das 3,5-fache der eingesetzten Röstkaffeemenge (kg), die mittlere Feststoffkonzentration im Extraktabzug 5,0%. Dabei wird ein Extraktionsgrad von 25,0% bezogen auf den eingesetzten Röstkaffee, erzielt.
Der Sekundärextraktabzug wird kontinuierlich zweistufig in einen Abscheider entspannt. In der ersten Stufe von 50 bar auf 6 bar und in der zweiten Stufe von 6 bar auf 600 mbar abs.
Der freiwerdende Dampfanteil von 35% des eingesetzten Röst­ kaffees ist stark mit Off-Flavour-Komponenten angereichert und wird bei 76°C im Kondensator verflüssigt und kontinuier­ lich dem Prozeß entzogen.
Der Sekundärextrakt wird nach dem Abscheider auf 8°C gekühlt und in zwei Teile gesplittet. Der erste Teil beträgt 70% und der zweite Teil 30% des Sekundärextraktabzuges.
Der erste Teil (70%) wird auf einem mehrstufigen Eindampfer nach bekannter Art auf 48% Feststoffkonzentration eingeengt und bei 8°C gelagert. Der zweite Teil (30%) wird einer CO2-Behandlung zur Entfernung von Off-Flavour-Komponenten zugeführt.
Hierzu wird der zweite Anteil des Sekundärextraktes in einer CO2-Druckextraktionskolonne (Packung Sulzer 13 BX) mit einem Durchmesser d=300 mm und einem Längen/Durchmesser-Verhält­ nis von 20 : 1 im Gegenstrom mit CO2 als Extraktionsmittel bei einer Temperatur von 70°C und einem Druck von 120 bar extra­ hiert.
Das Abscheiden des Off-Flavour-Extraktes aus dem CO2 erfolgt durch Druckabsenkung auf 50 bar. Der Anteil der extrahierten Stoffe, bezogen auf die eingesetzte Extraktmenge, beträgt 5%.
Der so behandelte Extrakt wird nach bekannter Art auf einem mehrstufigen Eindampfer auf 48% Feststoffkonzentration ein­ geengt und auf 8°C gekühlt. Die jetzt vorliegenden Extrakte, die zusammen einen Extraktionsgrad, bezogen auf Röstkaffee, von 56,0% ergeben, werden miteinander vermischt und mit den anteiligen Mengen Aroma "a"=200 g/1000 g Trockenstoff und Aroma "b"=195 g/1000 g Trockenstoff versetzt.
Der so konzentrierte und aromatisierte Kaffeeextrakt hat eine Feststoffkonzentration von 37,5% und wird auf konven­ tionellen Gefrier- oder Sprühtrocknern verarbeitet.
Ausführungsbeispiel 3
Die im folgenden beschriebenen Prozeßschritte laufen gleich­ zeitig innerhalb eines Taktes von 8 min ab.
30 kg gemahlener Röstkaffee eines Kornspektrums von 100% < 1,8 mm, davon 20% < 0,5 mm Maschenweite, werden zur Aroma­ gewinnung und anschließender Extraktion in den gerade ent­ leerten und zur Beschickung vorbereiteten Perkolator (P16) mit einem Durchmesser d=400 mm und einem L/D-Verhältnis von 2,5 gefüllt. Die Wandungen des Perkolators sind auf 65°C heruntergekühlt. Der Röstkaffee wird mit Wasser von 82°C in 70 sec auf 45% Wassergehalt befeuchtet. Es schließt sich eine Verweilzeit von 90 sec an, bevor der Perkolator auf den Prozeßdruck von 100 mbar abs evakuiert wird. Satt­ dampf von 0,1 bar wird von unten in den Perkolator P1 ein­ geleitet, durchströmt den Röstkaffee und tritt oben aus.
In einem zweistufigen Kühler wird in der ersten Stufe auf 12°C und in der zweiten auf 2°C Aromakondensattemperatur gekühlt. Bis zur Weiterverarbeitung wird das Aromakondensat ("a") max. 4 h bei 2°C gelagert. Auf die eingefüllte Röst­ kaffeemenge (kg) bezogen werden in 300 sec 12,5% Aromakon­ densat (kg) abgestrippt.
In der Primärextraktionsstufe wird der im vorherigen Takt gestrippte Perkolator extrahiert und der Extrakt abgezogen.
Die Primärextraktionseinheit besteht aus 5 in Reihe geschal­ teten Perkolatoren (P6 bis P2) und wird bei einem Druck von 45 bar betrieben. Vom Extraktionswassereintritt (P6) bis zum Extraktabzugsperkolator (P2) werden die Perkolatoren jeweils von unten nach oben durchströmt. Die Eintrittstempe­ ratur des Extraktes in den Abzugsperkolator wird über einen Wärmetauscher konstant auf 92°C gehalten.
Das Temperaturprofil wird über die Doppelmantelheizung der Perkolatoren eingestellt und beträgt:
1. Perkolator Extraktionswassereintritt:|148°C
2. Perkolator Eintritt 135°C
3. Perkolator Eintritt 120°C
4. Perkolator Eintritt 112°C
5. Perkolator Eintritt Primärextraktabzug 92°C
Die pro Takt abgezogene Extraktmenge (kg) beträgt das 3,7fache der eingesetzten Röstkaffeemenge (kg).
Die mittlere Feststoffkonzentration von 8,5% ergibt in der Primärextraktionseinheit einen Extraktionsgrad von 31,5%, bezogen auf Röstkaffee. Der Primärextrakt wird direkt vom Abzug kommend durch eine Druckhalteeinrichtung von dem Systemdruck von 45 bar auf einen Druck von 5 bar reduziert, über einen Wärmetauscher auf eine Temperatur von 68°C ge­ bracht und in einen Abscheider bei einem Druck von 150 mbar abs spontan entspannt. Die freiwerdende, mit Aromastoffen angereicherte Dampfmenge wird in einem zweistufigen Kühler bei 12°C und 2°C als Aroma "b" kondensiert und bis zur weiteren Verwendung bei 2°C gelagert.
Die Aromakondensatmenge (kg) beträgt 12,0% der pro Takt eingesetzten Röstkaffeemenge (kg).
Die beiden Aromakondensate Aroma "a" aus Röstkaffee und Aroma "b" aus dem Primärextrakt gewonnen werden dem auf­ konzentrierten Extrakt vor der Trocknung zugesetzt.
Der nicht verdampfte Anteil des Primärextrakts wird auf 8°C abgekühlt, in einem mehrstufigen Eindampfer sehr schonend auf eine Feststoffkonzentration von 37,5% eingeengt und bei 8°C gelagert.
Die Sekundärextraktionseinheit besteht aus 5 Perkolatoren (P11 bis P7), von denen 4 (P11 bis P8) in Reihe geschaltet sind, werden durchströmt und der Sekundärextrakt wird abge­ zogen (P8). Der 5. Perkolator (P7) wurde in diesem Takt von der Primärstufe in die Sekundärstufe geschaltet, hier isoliert und durch Manteldampfheizung auf das Temperatur­ niveau der Sekundärextraktionseinheit angehoben.
Die Sekundärextrakteinheit wird bei einem Druck von 50 bar und einer für alle Perkolatoren einheitlichen Temperatur von 200°C betrieben. Die Abzugsmenge (kg) Sekundärextrakt beträgt das 3,5-fache der eingesetzten Röstkaffeemenge (kg), die mittlere Feststoffkonzentration im Extraktabzug 5,0%. Dabei wird der Extraktionsgrad von 25,0% bezogen auf den eingesetzten Röstkaffee erzielt.
Der Sekundärextraktabzug wird kontinuierlich zweistufig in einen Abscheider entspannt. In der ersten Stufe von 50 bar auf 6 bar und in der zweiten Stufe von 6 bar auf 600 mbar abs.
Der freiwerdende Dampfanteil von 35% des eingesetzten Röstkaffees ist stark mit Off-Flavour-Komponenten angerei­ chert und wird bei 76°C im Kondensator verflüssigt und kontinuierlich dem Prozeß entzogen.
Der Sekundärextrakt wird nach dem Abscheider auf 8°C gekühlt und in zwei Teile gesplittet. Der erste Teil beträgt 70% und der zweite Teil 30% des Sekundärextraktabzuges.
Der erste Teil (70%) wird auf einem mehrstufigen Eindampfer nach bekannter Art auf 48% Feststoffkonzentration eingeengt und bei 8°C gelagert. Der zweite Teil (30%) wird mit dem Tertiärextrakt einer CO2-Behandlung zur Entfernung von Off-Flavour-Komponenten zugeführt. Die Tertiärextraktions­ einheit besteht aus 4 Perkolatoren (P15 bis P12), davon sind 3 Perkolatoren (P15 bis P13) in Reihe geschaltet, werden durchströmt und der Tertiärextrakt wird abgezogen (P13). Der 4. Perkolator (P12) wurde in diesem Takt von der Sekundäreinheit in die Tertiäreinheit geschaltet, hier isoliert und auf das Temperaturniveau der Tertiärextraktions­ einheit angehoben. Die Tertiärextraktionseinheit wird bei einem Druck von 55 bar und einer Temperatur von 228°C betrie­ ben. Die Tertiärextraktabzugsmenge beträgt das 3,9fache der eingesetzten Röstkaffeemenge und hat eine mittlere Feststoffkonzentration von 2,6%. Daraus ergibt sich ein Extraktionsgrad von 10%, bezogen auf Röstkaffee. Der Ter­ tiärextraktabzug wird zweistufig in einen Abscheider ent­ spannt.
1. Stufe  55 bar auf 8 bar,
2. Stufe  8 bar auf 1 bar.
Der durch Ausnutzung der Enthalpie freiwerdende Dampfanteil aus dem Tertiärextrakt beträgt 35% der eingesetzten Röst­ kaffeemenge und wird bei 80°C verflüssigt und kontinuierlich dem Prozeß entzogen.
Der Tertiärextrakt wird auf 20°C gekühlt und gemeinsam mit dem 30%-Anteil des Sekundärabzuges in einer CO2-Druckextrak­ tionskolonne (Packung Sulzer 13 BX) mit einem Durchmesser d=300 mm und einem Längen/Durchmesser-Verhältnis von 20 : 1 im Gegenstrom mit CO2 als Extraktionsmittel bei einer Tempera­ tur von 70°C und einem Druck von 120 bar extrahiert. Das Abscheiden des Off-Flavour-Extraktes aus dem CO2 erfolgt durch Druckabsenkung auf 50 bar. Der Anteil der extrahier­ ten Stoffe bezogen auf die eingesetzte Extraktmenge beträgt 5%.
Der so behandelte Extrakt wird nach bekannter Art in einem mehrstufigen Eindampfer auf 48% Feststoffkonzentration ein­ geengt und auf 8°C gekühlt. Die jetzt vorliegenden Extrakte, die zusammen einen Extraktionsgrad bezogen auf Röstkaffee von 66,5% ergeben, werden miteinander vermischt und mit den anteiligen Mengen Aroma "a"=200 g/1000 g Trockenstoff und Aroma "b"=195 g/1000 g Trockstoff versetzt.
Der so konzentrierte und aromatisierte Kaffeeextrakt hat eine Feststoffkonzentration von 37,5% und wird auf konven­ tionellen Gefrier- oder Sprühtrocknern verarbeitet.

Claims (7)

1. Verfahren zur Herstellung von löslichem Kaffee mit Röst­ bohnenkaffee-Qualität durch mehrstufige Extraktion von gemahlenem Röstkaffee und Aufarbeitung der Extraktions­ lösung, dadurch gekennzeichnet, daß man
  • a) gemahlenen Röstkaffee einer Teilchengröße von höch­ stens etwa 1,8 mm, der auf einen Wassergehalt von etwa 4 bis 70 Gew.-%, bezogen auf den gemahlenen, trockenen Röstkaffee, befeuchtet worden ist, in einem Perkolator mit einem Längen/Durchmesser-Verhältnis von etwa 3,2 : 1 bis 0,9 : 1 mit gesättigtem Wasserdampf bei einem Druck von etwa 0,1 bis 1 bar und einer Tempera­ tur von etwa 30 bis 100°C während etwa 2 bis 40 min behandelt, den mit Kaffeeinhaltsstoffen beladenen Dampf bei einer Temperatur von etwa 0 bis 15°C bis zu einer Kondensatmenge von etwa 3 bis 20 Gew.-%, bezo­ gen auf die Menge des eingesetzten, trockenen Röst­ kaffees, kondensiert und das Kondensat als Aroma "a" gewinnt,
  • b) den aus Stufe a) verbliebenen, vom Aroma "a" befreiten Kaffee mit Extraktionswasser in einer Menge von etwa 2 bis 6 Gew.-Teilen pro Gew.-Teil trockenen Ausgangs- Röstkaffees bei einer Temperatur von etwa 20 bis 150°C und einem Druck von etwa 5 bis 100 bar mit Hilfe von wenigstens 2 Perkolatoren mit einem Längen/ Durchmesser-Verhältnis von etwa 3,2 : 1 bis 0,9 : 1 wäh­ rend einer Zeitspanne von etwa 2 bis 40 min pro Perko­ lator und einer Gesamtzeit von etwa 10 bis 200 min einer Primärextraktion unterzieht, anschließend eine Druck­ entspannung auf einen Druck von etwa 0,001 bis 1 bar durchführt, den durch spontane partielle Verdampfung des Extrakts erhaltenen verdampften Anteil bei einer Temperatur von etwa 0 bis 15°C kondensiert und das Kondensat als Aroma "b" und den nicht verdampften An­ teil als Primärextrakt gewinnt,
  • c) den aus Stufe b) verbliebenen, von Aroma "b" und Pri­ märextrakt befreiten Kaffee mit Extraktionswasser in einer Menge von etwa 2 bis 6 Gew.-Teilen pro Gew.- Teil trockenen Ausgangs-Röstkaffees bei einer höheren Temperatur als in Stufe b) innerhalb eines Bereiches von etwa 100 bis 215°C und einem Druck von etwa 5 bis 100 bar mit Hilfe von wenigstens 2 Perkolatoren mit einem Längen/Durchmesser-Verhältnis von etwa 3,2 : 1 bis 0,9 : 1 während einer Zeitspanne von etwa 2 bis 40 min pro Perkolator und einer Gesamtzeit von etwa 10 bis 200 min einer Sekundärextraktion unter­ zieht, anschließend eine Druckentspannung auf einen Druck von etwa 0,01 bis 2 bar durchführt, den durch spontane partielle Verdampfung des Extraktes erhalte­ nen verdampften Anteil verwirft, den nicht verdampften Anteil als Sekundärextrakt gewinnt, und gegebenenfalls in einen ersten Anteil von etwa 70% und einen zweiten Anteil von etwa 30% unterteilt,
  • d) gegebenenfalls den aus Stufe c) verbliebenen, von dem verworfenen verdampften Anteil und dem Sekundär­ extrakt befreiten Kaffee mit Extraktionswasser in einer Menge von etwa 2 bis 6 Gew.-Teilen pro Gew.- Teil trockenen Ausgangs-Röstkaffees bei einer höheren Temperatur als in Stufe c) innerhalb eines Bereiches von etwa 150 bis 240°C und einem Druck von etwa 5 bis 100 bar mit Hilfe von wenigstens 2 Perkolatoren mit einem Längen/Durchmesser-Verhältnis von etwa 3,2 : 1 bis 0,9 : 1 während einer Zeitspanne von etwa 2 bis 40 min pro Perkolator und einer Gesamtzeit von etwa 8 bis 160 min einer Tertiärextraktion unter­ zieht, anschließend eine Druckentspannung auf einen Druck von etwa 0,01 bis 5 bar durchführt, den durch spontane partielle Verdampfung des Extrakts verdampf­ ten Anteil verwirft und den nicht verdampften Anteil als Tertiärextrakt gewinnt,
  • e) gegebenenfalls den zweiten Anteil des Sekundärextrakts und den Tertiärextrakt, gegebenenfalls nach deren Vereinigung, mit flüssigem oder überkritischem CO2 bei einer Temperatur von etwa 20 bis 120°C und einem Druck von etwa 60 bis 400 bar zur Entfernung von Off-Flavour-Substanzen extrahiert und den zurückge­ bliebenen Extrakt gewinnt, und
  • f) gegebenenfalls den mit CO2 extrahierten zweiten An­ teil des Sekundärextrakts und gegebenenfalls den mit CO2 behandelten Tertiärextrakt in einem mehrstu­ figen Eindampfer auf eine Feststoffkonzentration von etwa 40 bis 60% einengt,
    parallel dazu den Primärextrakt in einem mehrstufigen Eindampfer auf eine Feststoffkonzentration von etwa 25 bis 40% einengt,
    und ebenso parallel dazu den Sekundärextrakt oder gegebenenfalls nur den ersten Anteil des Sekundär­ extrakts in einem mehrstufigen Eindampfer auf eine Feststoffkonzentration von etwa 40 bis 60% einengt,
    die eingeengten Extraktlösungen vereinigt und mit den Aromen "a" und "b" vermischt und den erhaltenen Extrakt, der eine Feststoffkonzentration von etwa 35 bis 55% aufweist, in üblicher Weise gefrier­ oder sprühtrocknet.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Primär-, Sekundär- und Tetiärextraktion bei einem Abzugsverhältnis von Röstkaffee-Einsatz zu Extraktions­ menge von 1 : 2 bis 1 : 6 durchgeführt wird.
3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Taktzeit in den einzelnen Extraktions­ stufen b), c) und d) 5 bis 12 min beträgt.
4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Druck in den einzelnen Extraktionsstu­ fen b), c) und d) 35 bis 60 bar beträgt.
5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn­ zeichnet, daß in der Stufe a) ein Perkolator und in den Stufen b), c) und d) mindestens 2 Perkolatoren, vorzugsweise 4 bis 7 Perkolatoren, eingesetzt werden.
6. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Perkolatoren ein Längen/Durchmesser- Verhältnis von 3 : 1 bis 2 : 1, insbesondere etwa 2,5 : 1 aufweisen.
7. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Verfahren halbkontinuierlich unter Ver­ wendung von - vorzugsweise kreisförmig angeordneten - 7 bis 22 Perkolatoren in den Stufen a) bis d) durchge­ führt wird, wobei für die Strippungsstufe a) nur ein Perkolator und für die drei anderen Stufen b) bis d) jeweils mindestens 2 Perkolatoren vorgesehen sind, die innerhalb der einzelnen Stufen dergestalt miteinander in Kontakt stehen, daß der Auslaß eines jeden Perkolators mit dem Einlaß des nächstfolgenden Perkolators verbunden ist und wobei das frische Extraktionswasser in den je­ weils letzten Perkolator mit dem relativ weigehend extra­ hierten Kaffee der Stufen b) bis d) eingeleitet und aus dem jeweils ersten Perkolator mit geringfügiger extrahiertem Kaffee abgezogen wird und die Anlage mit - für alle Perkolatoren gleichen - zeitlichen Takten so betrieben wird, daß in jedem zeitlichen Takt ein Perko­ lator vor dem Strippungs-Perkolator der Stufe a) mit frischem, gemahlenem Röstkaffee gefüllt und der letzte Perkolator der Stufe d) mit vollständig extrahiertem Kaffee entleert wird, wodurch die Stufen a) bis d) immer um einen Perkolator weiter in Richtung auf den neu ein­ gefüllten, frischen Röstkaffee zuwandern.
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