DE2158235A1 - - Google Patents
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- A23—FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
- A23F—COFFEE; TEA; THEIR SUBSTITUTES; MANUFACTURE, PREPARATION, OR INFUSION THEREOF
- A23F5/00—Coffee; Coffee substitutes; Preparations thereof
- A23F5/24—Extraction of coffee; Coffee extracts; Making instant coffee
- A23F5/26—Extraction of water soluble constituents
- A23F5/262—Extraction of water soluble constituents the extraction liquid flowing through a stationary bed of solid substances, e.g. in percolation columns
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Description
PATENT A H WA LT ff
DR.-ING. VON KREISlGK »&.~mc. SCHD'NVVALD
DR.-ING. TK. MEYt-R DR. FUES DIFL-CMKKl. /-LEK VON KREfSlER
DiPL-CHEM. CAROLA KELLER bi?.-iNG. KLOI3SCH DfPLfNG. SELTiNG
5 KÖLN 1, DEICHMANNHAUS 2158235
Köln, den 10.11.1971 /
GENERAL· FOODS CORPORATION,
250 North Street, White Plains, New York (U.S.A.)
Verfahren zur Herstellung von Kaffee-Extrakt
Die Erfir.dura "betrifft ein Verfahren zur Herstellung von
Kaffee-Extrakt, der sich besondere gut zur weiteren Verarbeitung, z.B. durch Sprühtrocknung oder Gefriertrocknung,
zu trockenem Instantkaffee eignet. Die Erfindung ist insbesondere auf ein verbessertes Verfahren zur-Erzielung
einer hohen Konzentration von Kaffeefeststoffen im Extrakt gerichtet.
Beim üblichen Verfahren zur Herstellung von Kaffee-Extrakt in einer großtechnischen Kaffeeverarbeitungsanlage
wird eine Perkolatorbatterie verwendet, die aus 4 bis
8 Extraktionskolonnen besteht, in der gemahlener Röstkaffee extrahiert wird, indem Extrakt und Kaffee im
GeLenatrom durch die Perkclatorbatterie geführt werden.
Iu allgemeinen wird eine wässrige Flüssigkeit unten in eine Extraktionskolonne gepumpt, die den am stärksten
extrahierten (oder ausgebrauchten) Kaffee enthält, worau.f
die Flüusißlceit nacheinander durch die Kolonnen fließt
und von der Kolonne abgezogen wird, die den am wenigsten extrahierten (frischen) gemahlenen Röstkaffee enthält.
A/i-'j ül-^-Kogeno i'lüaiJi-keii, wird als Extrakt oder Kaffee-R.-:
U-ak L bezeichnet und hat eine durchschnittliche Eouzeu-
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trat ion von etwa 20 bis 3O/o Kaffeofeststoffen, bezogen
auf--das Gewicht des Extrakts. Sobald die wässrige Extre.ktlösung
mit der.1 Kaffee in der aufgebrauchten Kolonne in
Berührung kommt» beginnt die Anreicherung von Kaffeefest-■
stoffen in der Flüssigkeit. Tie durch die Kolonnen fliessende Flüssigkeit wird auch als üxtrakt bezeichnet. Die
Konzentration des Extrakts steigt während des Durchgangs durch die Batterie von Perkolatoren, und die Endkonzentration
im abgezogenen Extrakt ist die maximale Extraktkonzentration. Nach jedem Abziehen wird der Kaffee aus
dem am stärksten extrahierten Perkolator entleert. Der
Perkolator wird mit frisch geröstetem und gemahlenem
Kaffee frisch beschickt, und dieser Perkolator, dessen Kaffeeinhalt am stärksten extrahiert war, wird zum frischen
Perkolator :Cür den Extraktabzug beim nächsten Zyklus,
d.h. als Frischstufe am Ende der Batterie zugeschaltet. Die Extraktströmung in einer Extraktionskolonne von unten
nach oben wird als Aufwärtsströmung bezeichnet. Es ist auch möglich, daß der Extrakt in einer Extraktionskolonne
von oben nach unten strömt.
Sei diesem Verfahren handelt es sich somit um "ein Verfahren,
bei dem Kaffee-Extrakt durch Führung eines heißen wässrigen Mediums im Gegenstrom durch eine Batterie von
Perkolatorer· hergestellt wird"»
Zur Herstellung eines Instantkaffees mit gewissen erwünschten Geschmacks- und Aromaeigenschaften und physikalischen
Eigenschaften erwies es sich als vorteilhaft, einen Kaffee-Extrakt, der e^ne wesentlich höhere Konzentration
als die bei üblichem Perkolationsbetrieb erzielte Konzentration hat, der Sprühtrocknung zu unterwerfen.
Es erwies sich ferner bei einem Verfahren zur Herstellung von gefriergetrocknetem Instantkaffee als wirtschaftlich
vorteilhaft, Kaffee-Extrakte mit höherer Konzentration
zum Gefrieren und zur Gefriertrocknung su verwenden. Bei Verfahren, bei denen Extrakte mit Konzentrationen, die
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__ Vj w
hoher sind air; die "bei üblichen Perkolationsverfaliren
erzielten Konzentrationen, benotigt ver-äon, ist es allgemein
üblich, c'as endgültige Konzentrat (abgezogener Extrakt
aus der Prisebstui'e) durch Eindampfen im Vakuum
oder durch Gefrierkonzentrierung zu konzentrieren. Diese Konzentrierverlahren haben größere Nachteile. Beim Eindampfen
unter Vakuum werden erwünschte Aroma- und Geschmacksstoffe abgetrieben, die in dem Bestreben, einen
hochwertigen, hochkonzentrierten Extrakt zu erhalten, dem konzentrierten Extrakt wieder zugefügt werden müssen.
Die Gefrierkomientrierung ergibt zwar einen konzentrierten
Extrakt mit größerer Geschmacks- und Aromafülle, ist jedoch erheblich kostspieliger als die Konzentrierung
durch Eindampfen. Ferner erhöhen alle Extraktionsverfahren, die zur Konzentrierung des bei einem üblichen Perkolationsverfahren
erhaltenen Extrakts angewendet werden, die Kosten und die Kompliziertheit der Herstellung eines
hochwertigen Instantkaffees.
In den U.S.A.-Patentschriften 2 915 403 und 2 915 399
werden Tferfab.ven zur Einstellung des Temperaturprofils
über eine Batterie von Perkolatoren durch Verwendung von Erhitzern, die zwischen den Kolonnen angeordnet sind,
beschrieben. Diese Verfahren dienen dazu, Extrakte von höherer Konsentration aus den Perkolatoren zu erhalten.
Diese Arbeitsweise hat zwei Ilachteile. Kit den erzielten Extrakten von höherer Konzentration ist im allgemeinen
ein Ausbeuteverlust verbunden, und Betriebsschwierigkeiten durch den Druckabfall innerhalb der Perkolatorbatterie
erfordern eine unzulässig große Zahl von Stillständen und Reinigungen, wodurch das Verfahren wirtsehaftlich
uninteressant wird.
Es wurde nun gefanden, daß durch Anwendung einer Konzentrierung
zwischen Kolonnen, d.h. einer Konzentrierung des Extrakts zwischen zwei Extraktionskolonnen in einer Perkolatorbatterie,
ein hochkonzentrierter Kaffee-Extrakt
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(Feststoffgehali: 30 bis 4-0;») hergestellt werden kann, ohne
daß eine wesentliche Verschlechterung der Extrtktionsaur:«
"beute eintritv. Es wurde ferner gefunden, daß das Verfahren
gemäß der Erfindung einen hochwertigen Kaffee-Extrakt
ergibt und nicht zu einer nicht in Kauf zu nehmenden.
Zahl von BetrriebsunterbrechungGn in einer Perkolatorbatterie
führt.
Das Verfahren gemäß der Erfindung eignet sich für zahlreiche
Mischungen von gemahlenem Röstkaffee, wobei der Kaffee entcoffeiniert oder nicht-entcoffeiniert sein kann.
Bas Verfahren gemäß der Erfindung zur Herstellung von Kaffee-Extrakt durch Führung eines heißen wässrigen
Mediums ira Gegenstrom durch eine Batterie von Perkolatoren
ist dadurch gekennzeichnet, daß der Kaffee wenigstens vor der letzten frisch beschickten Kolonne zwischen zwei
Kolonnen durch Entfernung von V/asser konzentriert wird«
Die Erfindung umfaßt ferner eine zur Extraktion von Kaffee dienende Batterie von Perkolatoren mit einer Reihe
von FiXi.raktionskolonnen, einem Verteilersystem zur Verbindung
der Kolonnen mit zwischengeschalteten Erhitzern oder ohne diese Erhitzer in einer gewünschten Reihenfolge
und wenigstens einer zur Entfernung von Wasser dienenden Konztntriervorrichtung, die durch das Verteilersystem
zwischen zwei Kolonnen geschaltet werden kann.
Bei einer bevorzugten·Ausführungsform wird der Kaffee zur
Erhöhung des Feststoffgehalts um 3 bis 10J&, bezogen auf "
das Gewicht des Extrakts, konzentriert und der endgültige Extrakt mit einem G-ehalt von 30 bis 40 Gew.-</* Kaffeefeststoffen
aua der Perkolatorbatterie abgezogen.
Das Verfahren läßt sich somit am besten so beschreiben,
daß es in einer üblichen Pcri-o'lationobatterie, in der
eine Konzentriervorriohtung zwischen zwei Extraktionskolonnen
geschaltet ist, durchgeführt wird. In der aus--
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gebrauchten Stufe der Perkolationabatterie kommt das Kaffeepulver nit einem heißen wässrigen Extraktionsmittel,
im allgemeiner, heißem V/asser, zuweilen auch verdünntem Extrakt, der von anderen Abschnitten des Gesamtextraktionssystems
im Kreislauf geführt wird, wie bei jedem üblichen Perkolationsveifahren in Berührung. Nachdem der Extrakt
wenigstens eine Extraktionskolonne durchlaufen hat, wird er vor der Einführung in die n'ichste benachbarte Extraktionskolonne
durch einen Konzentrator geführt, in dem der Peststoffgehalt des Extrakts um etwa 3 bis 10$, bezogen
auf das Gewicht des Extrakte, erhöht wird. Mit anderen Worten, der Extrak: aus einer Extraktionskolonne wird
in einen Konzentrator eingeführt, aus dem zwei Ströme austreten, nämlich ein stärker konzentrierter Extraktstrom
und ein Wasr.er- oder Wasserdampf strom.
Die Konzentrierung zwischen den Kolonnen kann im allgemeinen nach vielen bekannten Verfahren erreicht werden.
Beispielsweibe kann ein Membranfilter, das V/asser selektiv
au3 dem Extrakt entfernt, als Konzentrator zwischen zwei Kolonnen verwendet werden.- Ebenso kann ein Stoßverciampler
oder ein Vakuumverdampfer als Konzentriervorrich— tung zwischen zwei Kolonnen verwendet werden. V/eitere
Verfahren und Möglichkeiten der Zwischenkolonnen-Konzentrit-rung
werden dem Fachmann ohne weiteres einfallen. Der Ausdruck "Zwischenkolonnen-Konzentrierung" umfaßt
alle Betriebsweisen, die sich zur Erhöhung der Konzentration
eines Extraktstrorns zwischen zwei Kolonnen in einer Perkolatorbatterie eignen«
Bevorzugt für die Erzielung einer Konzentrierung zwischen
zwei iiolonnen wird die Verdampfung. Der aus einer Kolonne in der Perkolatorbatterie austretende Extraktstrom läßt
3ir:h leicht durch einen Verdampfer führen, bevor er in (Lic n:j.ohr,tc benachbarte Kolonne in der Perkolatorbatterie
eintritt. Vor dem zwischen zwei Kolonnen angeordneten kann der Extrakt durch einen Kühler geführt
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werden, und der gekühlte Extrckt kann in einer Abscheidevorrichtung,
z.B. einem Filter oder einer Zentrifuge, behandelt werden, um wachsartige und ieerartige unlösliche
Feststoffe, aus dem Extrakt zu entfernen. Der Extrakt wird dann vorzugsweise durch einen Vakuumverdampfer geführt,
wo der konzentrierte Extrakt erhitzt vird, bevor er in die nächste Extraktionskolonne in der Batterie von Perkolatoren
eingeführt wird.
In Verbindung mit der Anwendung der Konzentrierung zwischen zwei Kolonnen könnte das Temperaturprofil des
Extrakts angehoben werden. Beispielsweise kann der Extrakt vorteilhaft durch einen zwischen den Kolonnen angeordneten
Erhitzer geführt werden, um die Temperatur des Extrakts um 3 bis 170C als Mittel zur weiteren Steigerung
der Konzentration des endgültigen Extrakts zu erhöhen. Zwischen dem Erhitzer und dem Verdampfer sollte sich
wenigstens eine Extraktionskolonne bsfinäen.
Wie bei allen üblichen Perkolationsverfahrenwird der
Extrakt durch einen Kühler gefr'lirt, bsvor er in die Extraktionskolonne
eingeführt wird, die mit gemahlenem Röstkaffee frisch beschickt ist (Frischkolonne). Der Kühler
dient dazu, die Temperatur des Extrakts und des Kaffees in der Frischstufe so einzustellen, daß die Temperatur
des endgültigen Extrakts, der von der Frischstufe abgezogen wird, bei maximal etwa S9°C, im allgemeinen zwischen
77 und 99°0 gehalten w:rd. Wie bereits erwähnt, kann der
Extrakt bei einem üblichen Perkolationsverfahren alle Extraktionskolonnen von unten nach oben oder umgekehrt durchströmen.
Bei Verwendung eines zwischen zwei Kolonnen angeordneten Erhitzers kann es vorteilhaft sein, die
Strömun£srichtun£ durch die Kolonnen nach dem Durchgang
des Extrakts durch den Erhitzer umzukehren und den Extrakt durch die r^s-tlicheu Kolonnen in dor Perkolatorbatterie
von oben nach unten oder, wenn er in den vorherigen
Kolonnen von oben nach unten geflossen ist, von
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unten nach oben zu führen.
Die entscheidend wichtige Stufe beim Verfahren gemäß der
Erfindung ist die Verwendung eines zwischen zwei Kolonnen e.n£eordneten Konzentratora vor der Einführung des Extrakte
in den .frisch "beschickten Perkolator der Batterie als
Kittel zur Steigerung der Konsentration des endgültigen
Extrakts ohne beeinträchtigung der Produktqualität und
die Verwendung dieses teilweise konzentriertem Extrakts als Extraktionsmittel in den restlichen Perkolatoren dar
Batterie. Ea kann vorteilhaft sein, den Verdampfer zvei
oder drei Kolonnen vor der Frischstu.fe zu verwenden, um
die Wahrscheinlichkeit einer Qualitatsverschlechterung der erwünschteren Fraktionen der Kaffeefestatoffe weitgehend
auszuschalten.
Es kann zweckmäßig sein, mehr als einen Konzentrator in
der Batterie von Perkolatoren zu verwenden. Beispielsweise wäre es möglich, einen Stoßverdaiipfer im Autoklaventeil
der Perkolatorbatterie und einen Vakuumverdanipfer
im Friaehabschnitt der Perkolat-orbatterie zu verwenden.
Ferner kann es bei Anordnung de3 Konzentrators in der
Prischstufe der Batterie vorteilhaft sein, Aromastoffe
dem Extrakt vor seiner Konzentrierung zu entziehen. Diese Aromastoffe können dem Extrakt nach dem Durchgang durch
den Konzentrator oder dein aus der Frischstufe abgezogenen endgültigen Extrakt odfr auch einem aus dem endgültigen
Extrakt hergestellten trockenen löslichen Kaffee wieder zugefügt v/erden. Der Entzug der Aromastoffe kann- in einer
Kolonne vor£enoinii?en werden, durcn die Wasserdampf im
G-egenstrotn zum Extrakt geleitet wird, wobei der Wasserdampf
die gewünschten Aromastoffe verflüchtigt und auftreibt. Es ist auch möglich, das Abstreifen der Aromastoff
e unter Vakuum oder nach beliebigen anderen Methoden, bei denen eine minimale «aoserffienge mit den Aromastoffen
entfernt wird, vorzunehmen.
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Der aus der Frischstufe abgezogene endgültige üxtrakt
wird in Abhängigkeit von den ::ur weiteren Behandlung den Kaffee-Extrakts angewendeten Verfahren gekühlt, geklärt
und von Schlamm befreit.
wird in Abhängigkeit von den ::ur weiteren Behandlung den Kaffee-Extrakts angewendeten Verfahren gekühlt, geklärt
und von Schlamm befreit.
Die Erfindung wird an Hand der Abbildrügeη weiter erläutert.
Fig.1 zeigt eine aus sechs Extraktionskolonnen 1 bis 6
bestehende Perkolatorbatterie. Die Zahl der Extraktionskolonnen in einer Batterie kann unterschiedlich sein und beträgt im allgemeinen 4 bis 8. Der nachstehend beschriebene Versuch wurde in einer Batterie aus sechs Extraktionskolonnen durchgeführt.
bestehende Perkolatorbatterie. Die Zahl der Extraktionskolonnen in einer Batterie kann unterschiedlich sein und beträgt im allgemeinen 4 bis 8. Der nachstehend beschriebene Versuch wurde in einer Batterie aus sechs Extraktionskolonnen durchgeführt.
Fig. 2 zeigt eine weitere Anordnung gemäß der Erfindung.
Bei der in Fig.1 dargestellten Batterie enthält die
Kolonne 6 den am stärksten- verbrauchter: (arn stärksten
extrahierten) gemahlenen Röstkaffee. Der Extraktionsgrad des Kaffees in den anderen Kolonnen nimmt mit der Hummer der Kolonnen bis zur Kolonne ; ab, die frisch gerösteten und gemahlenen Kaffee enthält. Beim üblichen Betrieb der Perkolatoren wird die Extraktionsflüssigkeit, im allgemeinen heißes Wasser, unten in die Kolonne 6 bei 10 gepumpt. Sie fließt durch die Kolonne 6, verläßt die Kolonne 6 am oberen Ende als verdünnter Extrakt und fließt nacheinander in den unteren. Teil jeder folgenden Extraktionskolonne, die sie vom oberen Ende wieder verläßt, bis der Extrakt unten an der Kolonne 1 ankommt. Die Konzentration des Extrakts niimnt während dee Durchgangs durch die aufeinanderfolgenden Kolonnen zu. Boira üblichen Betrieb der Perkolatoren geht der Extrakt vor dem Eintritt in die
Kolonne 1 durch den Kühler 3 und wird dann durch c3en lioöcu der Kolonne 1 in diese Kolonne gepunpt, Wenn die Kolonne mit Extrakt gefüllt ist, wird Λ-r ei]dtJUl"ui_e >.xtiv.i:l aι-^ der Kclonno 1 in eine \,riegevo:"TU'ge t.b.-„exogen, au:i der
eine vorbestir-Liite ■ GewichttfiiK-n.. ·..> de« Extrakts abgencr'.!:.un
Kolonne 6 den am stärksten- verbrauchter: (arn stärksten
extrahierten) gemahlenen Röstkaffee. Der Extraktionsgrad des Kaffees in den anderen Kolonnen nimmt mit der Hummer der Kolonnen bis zur Kolonne ; ab, die frisch gerösteten und gemahlenen Kaffee enthält. Beim üblichen Betrieb der Perkolatoren wird die Extraktionsflüssigkeit, im allgemeinen heißes Wasser, unten in die Kolonne 6 bei 10 gepumpt. Sie fließt durch die Kolonne 6, verläßt die Kolonne 6 am oberen Ende als verdünnter Extrakt und fließt nacheinander in den unteren. Teil jeder folgenden Extraktionskolonne, die sie vom oberen Ende wieder verläßt, bis der Extrakt unten an der Kolonne 1 ankommt. Die Konzentration des Extrakts niimnt während dee Durchgangs durch die aufeinanderfolgenden Kolonnen zu. Boira üblichen Betrieb der Perkolatoren geht der Extrakt vor dem Eintritt in die
Kolonne 1 durch den Kühler 3 und wird dann durch c3en lioöcu der Kolonne 1 in diese Kolonne gepunpt, Wenn die Kolonne mit Extrakt gefüllt ist, wird Λ-r ei]dtJUl"ui_e >.xtiv.i:l aι-^ der Kclonno 1 in eine \,riegevo:"TU'ge t.b.-„exogen, au:i der
eine vorbestir-Liite ■ GewichttfiiK-n.. ·..> de« Extrakts abgencr'.!:.un
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wird. Während des Abzuges des Kxtrakts aus der Kolonne 1
wird ciae Frischwasser zuerst dem unteren Ende der Kolonne
zugeführt, während die Kolonne 6 isoliert wird» Das vollständig
extrahierte Kaffeemehl wird aus der Kolonne geblasen, die mit frisch geröstetem und gemahlenem Kaffte
frisch beschickt wird. Wenn der Extra'-ctabzug aus der
Kolonne 1 beendet ist, fließt der Extrakt vorn oberen Snde
der Kolonne 1 zürn Böden der Kolonne 6, die nuä zur Frischst
ufe geworden ist. Die Extraktionskolonnen sind durch ein Leitungssystem so verbunden, daß jede der Kolonnen
nacheinander als vollständig extrahierte Stufe oder 'ils
Frisehstufe geschaltet werden kann.
Die Konzentration des Extrakts und die aus dem Kaffee erhaltene Ausbeute (gemessen als prozeutualer Feststoffgehalt
im Extrakt, bezogen auf die Trockenstoffe in der frisch beschickten Extraktionskolonne) hängt von vielen
Variablen ab, .z.B. von der verwendeten Kaffeemischung, der gesamten Extraktionszeit, der Temperatur des zugeführten
Wassers und dem Abzugsfaktor, d.h. der zum Schluß aus der Frischstufe abgezogenen Extra',t.:ienge geteilt durch das
Gewicht des gemahlenen Röstkaffees in der Frischstufe.
Während die Extraktflüssigkeit durch dis Perkolarbatterie fließt, steigt der Peststoffgehalt in Extrakt in jeder
folgenden Extraktionskolonne. In den Kolonnen 4, 5 und 6 besteht die Hauptmenge der extrahierten Feststoffe aus
Autoklavenfeststoffen, und die letzten drei Kolonnen einer aus sechs Perkolatoren bestehenden Batterie werden in 3?ig.1
als Autoklavenabschnitt bezeichnet. Der zwischen 'zwei Kolonnen angeordnete Konzentrator 7 ist in der Extraktlc-itung
zwischen den Kolonnen 5 und 4 dargestellt. Der Kinuftmpfer kann auch zwischen den Kolonnen 6 und 5,
zwischen den Kolonnen 4 und 3, zwischen den Kolonnen 3 und 2 oder zwischen den Kolonnen 2 und 1 angeordnet werden.
In jedem Fall dient der Konzentrator dazu, den Feststoffgehalt deίj Extrakts um etwa 3 bis 10^ zu erhöhen. In
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Abhängigkeit von der Lage des Konzentrator kann der der.'
Verd&npfer zugeführte Extrakt einen Feritetoffgehalt
zwischen 3 und 20>ί vor der Verdampfung (ur-J zwischen 6
und 3C^> nach der Konzentrierung) haben«
Da die Autoklavenfeststoffe die Feststoffe mit dera geringsten
Gehalt an Geschmacks- und Aromastoffen im endgültigen
Kaffee-Extrakt sind, erwies es sich als zweckmäßig, den Konzentrator im Autoklaver.teil der Perkolatorbatterie
anzuordnen. Uw jedoch eine "Verschlechterung des
Geschmacks und Ar ort as, die mit diesen Autoklavenfeststoffen
verbunden sein kann, wenn der Konzentrator ein Verdampfer ist, zu vermeiden, wird Vorzugs </eise ein
Vakuumverdampfer verwendete Die. Verdampfung unter vermindertem
Druck wird besonders bevorzugt, ήent. der Verdampferzwischen
die Kolonnen 3 und 2 oder 2 und 1 geschaltet ist»
Es hat sich ferner gezeigt, dao;s waclisartiges oder teerartiges
Material abgeschieden wird und die Oberfläche des Verdampfers verunreinigt, wenn man den Extrakt abkühlen
läßt. Daher wird der Ii.tj.akt bei einer bevorzugten
Ausführungsform der Erfindung vor dem Eindampfen gekühlt, und diese Wachse werden durch Filtration oder Zentrifugieren
entfernt. Vor der Vakuumverdampfung sollte der Extrakt auf eine Temperatur unter 93 G, vorzugsweise auf
38 bis 660C gekühlt werden.
Eine entscheidend wichtige Regelung im Betrieb einer Perkolatorbatterie zur Erzielung einer gewünschten Extraktionsausbeute
ist das Extrakttemperaturprofil innerhalb der Perkolatorbatterie. Bei normalem Betrieb der
Perkolator-en wird das Extraktionsmittel den Boden der
Kolonne 6 bei einer Temperatur von etwa 166 bis 188°C zugeführt. Von Kolonne zu Kolonne sinkt die Temperatur um
etwa 5,5 bio 110G0 liach dem Austritt aus dem zwischen zwei
Kolonnen geschalteten Verdampfer kann die Temperatur des Extrakts wesentlich niedriger sein als vor dem Eintritt
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in diesen Verun.-ipA-r. Daher wird der Extrakt vom Verdampfer
νorzuji-v.eine durch einen Erhitzer geführt, -um die
lixtrakttenperatur auf ihre ursprüngliche Hohe zu bringen«
Wei'ii uinr.okehrt die Extrakttorrnoratur während, der Verdampfung
wesentlich gestieren int, kann es zweckmäßig sein, άί'ΐι Extrakt vor der Verdampfung auf seine ursprüngliche
Temperatur zu kühlen,. Bei der in Fig, 2 dargestellten
Anordnung vird der vom oberen Ende der Kolonne 5 kommende
Extrakt durch einen Kühler 13t einen Abscheider 14 und
einen Konzentrator (z.B. einen Vakuumverdampfer) 7 und einen Erhitzer 15 geführt, bevor er dem Boden der Kolonne
4 zugeführt wird.
Die Verteiler- und Yerbindungsleitungen der Perkolatorbatterie
sind so ausgebildet, daß de11 Extrakt von jeder
Kolonne in. der Batterie abgezogen und durch den zwischen
zwei Kolonnen geschalteten Konzentrator geführt werden kann, bevor er in die nächste benachbarte Extraktionskolonne eingeführt wird. Auf diese weit>e ist nur ein
Konzentrator für eine Batterie von Perkolatoren erforderlieh.
Es wurde gefunden, daß eine Anhebunn des Temperaturprofils
des Extrakts vorteilhaft für die Erzielung eines endgültigen Extrakts mit hoher Konzentration sein kann.
Es kann daher zweckmäßig sein, den Extrakt durch einen zwischen zwei Kolonnen geschalteten Erhitzer, z.B« durch
den in Fig.1 dargestellten Erhitzer 8 zu führen. Es sollte
jedoch wenigstens eine Extraktionskolonne zwischen dem Verdampfex* und dem Erhitzer vorhanden sein. Die Temperatur
des Extrakts wird bei« Durchsang durch den Erhitzer
normalerweise um 5,5 bis 110U erhöht. 3g kann ferner
swecki:iM.£if* sein, die Strörimngsrichtung des Extrakts durch
die Kolonne hinter deai Erhitzer unisukehren. Ferner wird
vorzugsweise der Erhitzte in; Aut',laventeil der Perkolstorb
'terje verwendet, und in gewissen Fällen wird eier
Erhitzer näher als der l'on^cui rotor sum vollständig ex-
2 0 9 8 3 7/0623 BAD
trahierten Sndt. der I'erkolatorbaiiicrie angeordnet«
Es wurde gefunden, daß cc- mit Hilfe des Verfahrens g.-v.rx.O
der Erfindung möglich ist, die in jeder üblichen Perkolatorbatterie
erhaltene Extraktkonsentration von etwa 20 bis 30/c' auf etwa 30 bj s 40/>
Fcrjtutoffc, bezogen auf
das Gewicht des Extrakts, zu erhöhen (ohne einen Erhitzer
ζ w i s cheη ζwei Kolonnen). Mit εt eigender Kο ηζ e η tratiοη
des endgültigen Extrakts besteht eine ]«ei^iuig zu einem
leichten Abfall der Ausbeute. Dieser Ausbeuteverlurit kann dur.'h die Kombination eines zwischen zwei Kolonnen geschalteten
Konzentrators und eines zwischen zwei Kolonnen geschalteten Erhitzers ausgeschaltet werden.
Es kann zweckmäßig sein, mehr als einen Konzentrator in einer Batterie von Perkolatoren zu verwenden« So ist der
Apparateteil 8 in Figd als Erhitzer bezeichnet worden,
jedoch könnte er auch ein zweiter Verdampfer sein. Me
beiden Konzentriervorrichtungen müssen durch wenigstens eine Extraktionskolonne getrennt sein, da sie andernfalls
lediglich als zweistufiger Konzentrator wirksam sein würden.
Bei Verwendung von zwei Konzentriervorrichtungen kann es
zweckmäßig sein, näher zur Frischyfcufe hin einen Konzentrator,
der eine Qualitätoverschlochterung. des Produkts
vermeidet, z.B. einen Vakuumkondensator anzuordnen, während der Konzentrator, der sich näher an der vollständig
extrahierten Kolonne befindet, bei höheren Temperaturen oder Drücken arbeiten und beispielsweise ein
Entspar.iiunpsverdampfer sein konnte.
Ein konzentriertes Kaffeeprodukt, daß aus gefrorenem
Kaffee-Extrakt besteht, kann nach dem Verfahren gemUß der
Erfindung hergestellt werden, oder der konzentrierte
Extrakt kann der öprübtrocknunfi oder Gefriertrocknung
als Mittel zur Bildung eines trockenen konzentrierten löslichen Kaffeeprodukts unterworfen werden. Im allge-
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meinen beträgt der Feuchtigkeitsgehalt äes trockenen
Produkt;; etwa 1 bio 5'/^, vorzugsweise etwa 2,5 bis 4^«
Bei einer bovcraugten Ausführungsform der Erfindung wird
der Extrakt bei einer Konzentration von 30 bis 4OyS Feststoffen
auf eine Temperatur unter -23°0 (vorzugsweise unter -400O) georauht und ira Vakuum bis zu einem konstanten
Feuchtigkeitsgehalt gefriergetrocknet. Der gefrorene Extrakt kann vor der Gefriertrocknung auf eine
gewünschte Teilchengröße zerkleinert werden.
Es küiin ferner zweckmäßig sein, ein Geraisch von Eiskristallen
und Extrakt vor dem endgültigen Gefrieren des Extrakts zu bilden \xuä die aus Kristallen und Extrakt
bestehende Nasse zu einer gewünschten Form strangzupressen, Ferner kann die Kaase aus Kristallen und Extrakt unter
Verwendung eines Gases wie Stickstoff oder Kohlendioxyd vor dem Gefrieren als Kittel zur Einstellung der Dichte
des Produkts geßchäuritfr v/erden.
Eine Ausführungsfoi-m dea Verfahrens gemäß der Erfindung
wird im folgenden Beispiel beschrieben»
Eine Ι-ϋϋοπαη?-; von gemahlenem Röstkaffee wurde in einer
aus sechs jJxtraktionskolonnen von 25,4 cm Durchmesser
bestehenden Terkolatorbatterie extrahiert. Bei einem Ver-
wurde heißes Wasser bei einer Temperatur
von 177 C unten in die vollständig extrahierte Stufe eingeführt und nacheinander durch die Extraktionskolonnen
geführt« Ein endgültiger Extrakt wurde vom oberen Ende
der Kolonne 1 (Frischstufe) in eine-Wiegevorlage abgezogen,
bis et·.;?. 1,8 kg Extrakt pro kg gemahlenen Röstkaffee ir:
ei nor Lv-: 1^r/jl'tion^l olonne erhalten wurden. Das Extrnktionstijittel
ging bei den fcl '.chtion Temperaturen in die aufeinand.ri·folgenden
Kolonnen: Kolonne 6 - 176,70C; Kolonne 5 174,10O;
i'olouue 4 - 173,30O; .Kolonne 3 - 148,90C; I'olonnfc
2 - IGb,3 0. 13 ach dem Durchgang durch den Kühler betrug
di- T'^f-orafcur 890O bein Eintritt in die Kolonne 1c Die
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endgültige Konzentration de·.; Extrakts- betrug 26,4>' Feststoffe,
bezogen auf das Gewicht den "Extrakts. Dies entsprach
einer Ausbeute von 47,5 Gew.->i des verarbeiteten
trockenen gemahlenen Röstkaffees.
Ein zweiter Vorsuch wurde mit einem Verdampfer durchgeführt
(APV-Verdarnpf^r), der zwischen den Kolonnen 4 und
in der Perkolatorbathörie angeordnet var, Der Extrakt
v/urde aus der Kolonne 4 mit einer Konzentration von 11}1>ί
Feststoffen bei einer Temperatur von 1?.7°G abgezogen, Per
Extrakt wurde auf 52°C gekiiMt und durch eine Westfalia«
Zentrifuge zur Scl-ΐε. imentfernung und. anschließend durch
den APV-Verdampfer geführt, wo die Konzentration auf
15,9/* Feststoffe, bezogen auf das Gewicht des Extrakts,
erhöht wurd--- (die Verdampfung fand unter Vakuum bei einer
Temperatur von 520C statt). Der Extrakt wurde dann vor der Einführung .in die Kolonne 3 auf 127°C erhitzt. Der
Extrakt hatte boim Eintritt in die aufeinanderfolgenden
Kolonnen die folgenden Temperaturen: Kolonne 6 - 176,10C;
Kolonne 5 - 174,40C; Kolonne 4 - 173,3°C; Kolonne 3 126,"
0C; Kolonne 2 - 105°C Kach dem .Durchgang durch den
Kühler betrug die Temperatur SO, 6 C beim Eintritt in die Kolonne 1. Der Extrakt wurde aus der Kolonne 1 abgezogen,
bis 1,3 kg Extrakt pro kg gemahlenen Röstkaffee in einer gegebenen Kolonne entfernt war. Die Konzentration des
endgültigen Extrakts betrug 34,2$ Peststoffe und die endgültige
Ausbeute 46,4/S Feststoffe, bezogen auf eingesetzten trockenen gemahlenen Röstkaffee. Die leichte Abnahme
der Ausbeute beim zweiten Versuch wurde in erster Linie den niedrigeren Temperaturen in den Kolonnen 3 und
2 zugeschrieben. Die Qualität des beim Versuch 2 erhaltenen Extrakts wurde als gleichwertig mit der Qualität
dea beim Vergleichnversuch erhaltenen B::trökt« beurteilt;,
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Claims (11)
1.) Verfahren zur Herste 11 uns eines Kaffee-Extrakts, bei dein
ein heißes wässriges Medium durch einen Satz von Perkulatorkolonneii
geführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Kaffee wenigstens vor der letzter, frischbeschickten
Kolonne konzentriert v.'ird, wobei die Konzentrierung durch Entfernung von V/asser zwischen zwei
Kolonnen vorgenommen v.'ird.
2.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Feststoffgehalt bei der Konzentrierung des
Kaffee-Extrakts um 3 bis 10 Gew.-^ erhöht wird und daß
in der Endstufe ein Kaffee-Extrakt mit einem Feststoffgehalt von 30 bis 4θ Gew.-^ abgezogen wird.
3·) Verfahren nach Ansprüchen 1 und ?., dadurch gekennzeichnet,
daß der Kaffee mit Wasser einer Temperatur von 166 bis l88° C extrahiert wird, c.or Extrakt vor seiner
Konzentrierung auf >3 bis 99° C gekühlt wird, durch
Verdampfen des 'Wassers konzentriert und wieder erhitzt wird, bevor er in die nächste Kolonne geführt
wird.
4.) Verfahren nach Ansprüchen 1 bis J>} dadurch gekennzeichnet,
daß man vjachsartige Feststoffe durch Filtrieren
oder Zentrifugieren vor der Konzentrierung des Extraktes entfernt.
5.) Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß man die Konzentrierung durch Verdampfen im Vakuum unterhalb von 66° C vornimmt.
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6.) Verfahren nach Ansprüchen 1 bis lj>, dadurch gekennzeichnet,
daß man die Temper at Tr des Kaffee-Extraki-s
vor der Konzentrierung zwischen den Kolonnen um etv*a
J> bis 17° C erhöht.
7.) Verfahren nach Ansprüchen 1 bie 6, dadurch gekennzeichnet,
da.?· man den endgültigen Extrakt sprühtrooknet
oder gefriertrocknet bis zu einem Feuchtigkeitsgehalt von etwa 1 bis 5 Gew.-,^.
8.) Verfahren nach Ansprüchen 1 bin 'J, dad rroh gekennzeichnet,
daß man eine zweifache Konzentrierung vornimmt, wobei die beiden Konzentratione.stuf'iii wenigstens
durch eine Extraktionskolonne voneinander getrennt sind.
9.) Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, da? man die aromatischen Bestandteile vor
der Konzentrierung aus den: Extrakt abzieht.
10.) Verfahren nach Anspruch 9» dadurch gekennzeichnet,
daß man die abgezogenen aromatischen Bestandteile dein Extrakt nach der Konzentrierung oder· nach der
Extraktion jedoch vor der Trocknung wieder zufügt.
11.) Kaffeeperku3atorba;terie, die aus mehreren Extraktions
kolonnen und einem Verteilersystem zur Verbindung der'
Kolonnen miteinander in gev'ürischter Weise besteht, dadurch
gekennzeichnet, daß zvcej Kolonnen über eine Konzentrationsvorrichtung (7) zur Entfernung von L'^-se
miteinander verbunden sind.
BAD OBlGIMAL 209837/0623
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Λ\
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- 1971-11-23 FR FR7141844A patent/FR2126170B1/fr not_active Expired
- 1971-11-24 DE DE19712158235 patent/DE2158235A1/de active Pending
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