DE4038206A1 - Instrument zur entfernung von ablagerungen in den venen - Google Patents
Instrument zur entfernung von ablagerungen in den venenInfo
- Publication number
- DE4038206A1 DE4038206A1 DE4038206A DE4038206A DE4038206A1 DE 4038206 A1 DE4038206 A1 DE 4038206A1 DE 4038206 A DE4038206 A DE 4038206A DE 4038206 A DE4038206 A DE 4038206A DE 4038206 A1 DE4038206 A1 DE 4038206A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- wire
- instrument according
- wires
- basket
- flexible shaft
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 210000003462 vein Anatomy 0.000 title claims abstract description 9
- 239000000523 sample Substances 0.000 title claims abstract description 5
- 239000010432 diamond Substances 0.000 claims abstract description 3
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims abstract 4
- 125000006850 spacer group Chemical group 0.000 claims 1
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 2
- 239000011049 pearl Substances 0.000 description 2
- 238000005476 soldering Methods 0.000 description 2
- 238000011282 treatment Methods 0.000 description 2
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 description 1
- 230000000916 dilatatory effect Effects 0.000 description 1
- 230000010339 dilation Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 230000035876 healing Effects 0.000 description 1
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 1
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 1
- 238000007689 inspection Methods 0.000 description 1
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 1
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 1
- 230000002085 persistent effect Effects 0.000 description 1
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 1
- 239000004575 stone Substances 0.000 description 1
- 210000003708 urethra Anatomy 0.000 description 1
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61B—DIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
- A61B17/00—Surgical instruments, devices or methods
- A61B17/22—Implements for squeezing-off ulcers or the like on inner organs of the body; Implements for scraping-out cavities of body organs, e.g. bones; for invasive removal or destruction of calculus using mechanical vibrations; for removing obstructions in blood vessels, not otherwise provided for
- A61B17/221—Gripping devices in the form of loops or baskets for gripping calculi or similar types of obstructions
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61B—DIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
- A61B17/00—Surgical instruments, devices or methods
- A61B17/22—Implements for squeezing-off ulcers or the like on inner organs of the body; Implements for scraping-out cavities of body organs, e.g. bones; for invasive removal or destruction of calculus using mechanical vibrations; for removing obstructions in blood vessels, not otherwise provided for
- A61B17/221—Gripping devices in the form of loops or baskets for gripping calculi or similar types of obstructions
- A61B2017/2212—Gripping devices in the form of loops or baskets for gripping calculi or similar types of obstructions having a closed distal end, e.g. a loop
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61B—DIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
- A61B90/00—Instruments, implements or accessories specially adapted for surgery or diagnosis and not covered by any of the groups A61B1/00 - A61B50/00, e.g. for luxation treatment or for protecting wound edges
- A61B90/06—Measuring instruments not otherwise provided for
- A61B2090/061—Measuring instruments not otherwise provided for for measuring dimensions, e.g. length
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61B—DIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
- A61B90/00—Instruments, implements or accessories specially adapted for surgery or diagnosis and not covered by any of the groups A61B1/00 - A61B50/00, e.g. for luxation treatment or for protecting wound edges
- A61B90/06—Measuring instruments not otherwise provided for
- A61B2090/064—Measuring instruments not otherwise provided for for measuring force, pressure or mechanical tension
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Surgery (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Heart & Thoracic Surgery (AREA)
- Nuclear Medicine, Radiotherapy & Molecular Imaging (AREA)
- Vascular Medicine (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Biomedical Technology (AREA)
- Orthopedic Medicine & Surgery (AREA)
- Medical Informatics (AREA)
- Molecular Biology (AREA)
- Animal Behavior & Ethology (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Public Health (AREA)
- Veterinary Medicine (AREA)
- Surgical Instruments (AREA)
Description
Es ist ein Dilatator zum Einbringen von medizinischen Endoskopen
zum Zwecke der Durchführung von Inspektionen oder
Operationen mit einer Tragsonde bekannt, an deren Ende eine
Kugel angeordnet ist, auf die nacheinander mehrere Dilatationsröhren
mit zunehmendem Durchmesser aufschiebbar sind
(DE-PS 30 25 785).
Es ist weiter eine starre Gewebestanze bekannt, deren metallischer
Außenschaft gegenüber dem metallischen Innenschaft
am patientennahen Ende je einen Fangzahn aufweist, durch
die das Abstanzen des Gewebes erfolgt. Im Anschluß daran
wird das abgestanzte Gewebestück durch den starren Innenschaft
in den rohrförmigen starren Außenschaft hineingezogen
und verbleibt dort, bis der Schaft gefüllt ist und entleert
werden muß (DE-GM 78 17 887).
Es ist ferner eine chirurgische Stichsäge bekannt, deren
Sägeblatt-Antriebsmotor mit einem Exzentertrieb versehen
ist, durch das die hin- und hergehende Schwingbewegung des
Sägeblattes erzeugt wird, wobei zur Schwingungsübertragung
zwischen dem Exzenter und dem Sägeblatt eine Schubstange angeordnet
ist, bei der der Hub während des Betriebes der
Säge verstellbar ist, ohne daß hierzu ein erheblicher konstruktiver
Aufwand benötigt wird (DE-PS 27 49 875).
Ferner ist ein Uretrothrom zur Dilatation der Harnröhre
bekannt, wobei das Kopfstück einen Zeiger aufweist, der
die Weite der Dilatation über ein Getriebe anzeigt (Instrument
der Fa. Karl Storz GmbH & Co., Tuttlingen, Nr. 275 778 A).
Unter den flexiblen Operations-Instrumenten ist ferner im
Bereich der Uretero-Renoskope ein Steinfänger nach Dormia
bekannt, der als Drahtkorb ausgebildet ist (Instrument Nr.
27 023 V der Fa. Karl Storz GmbH & Co., Tuttlingen).
Die Behandlungen von lumenverengenden Ablagerungen in Venen
erfolgt gemäß dem Stand der Technik vorzugsweise durch die
Dilatation mittels eines Ballons. Die Ergebnisse einer
solchen Behandlung sind zufriedenstellend, jedoch nicht
über einen längeren Zeitraum anhaltend.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Instrument
der eingangs erwähnten Art zu schaffen, durch das die Ablagerungen
in der Vene entfernt werden können. Dabei geht
die Erfindung von der Erkenntnis aus, daß die Entfernung
dieser Ablagerungen zumindest zur Heilung beitragen können.
Zur Lösung dieser Aufgabe sind die kennzeichnenden Merkmale
des Anspruchs 1 vorgesehen.
Dadurch ergibt sich der Vorteil, daß der Drahtkorb nicht
einen stärkeren Druck ausübt, wodurch Gefahr Entstehen
könnte. Um dennoch die Ablagerungen mit Sicherheit entfernen
zu können, sind die Merkmale der Unteransprüche sehr
vorteilhaft. Insbesondere können durch die Erzeugung
oszillierender Längsbewegungen die Ablagerungen sowohl
von kleinen bis zu größeren Lumen einwandfrei entfernt
werden.
Andere Merkmale der Unteransprüche sind darauf gerichtet,
die Wirksamkeit der hin- und hergehenden Bewegungen
durch eine Drahtspirale zu steigern, die die Drähte des
Drahtkorbes ummanteln.
Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben
sich aus der nun folgenden Beschreibung einiger Ausführungsformen
unter Hinweis auf die Zeichnung. In dieser zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht auf eine erste Ausführungsform,
Fig. 2 eine Seitenansicht auf die Ausführungsform nach der
Fig. 1 in einer anderen Arbeitsstellung,
Fig. 3 eine weitere Ausführungsform in Seitenansicht,
Fig. 4 eine darüber hinausgehende Ausführungsform in
Ansicht wie zuvor,
Fig. 5 eine Seitenansicht auf eine darüber hinausgehende
Ausführungsform,
Fig. 6 eine schematische Seitenansicht auf eine weitere
Ausführungsform,
Fig. 7 eine teilweise Draufsicht auf die Ausführungsform
nach der Fig. 6,
Fig. 8 eine Ansicht wie Fig. 3 bei einer weiteren Ausführungsform,
Fig. 9 eine Ansicht wie Fig. 5 bei der weiteren Ausführungsform
und
Fig. 10 eine Stirnansicht auf ein Element nach den
Fig. 8 und 9.
Fig. 1 zeigt links den Drahtkorb 1, der aus dem flexiblen
Schaft 2 vollständig herausragt. Solche Drahtkörbe 1 sind
für sich dem Fachmann bekannt und müssen deshalb nicht in
allen Einzelheiten beschrieben werden.
Links sieht man am patientennahen Ende das Einführungsende
12, das die vier Drähte 3, 4, 5, 6 zusammenhält, welche
spiralenförmig nach rechts gewunden sind, bis sie in dem
flexiblen Schaft 2 enden. Sie sind dort mit dem Zugdraht 8
verbunden, der am rechten patientenfernen Ende aus dem
flexiblen Schaft 2 herausragt.
Da der Drahtkorb 1 hier vollständig aus dem flexiblen
Schaft 2 herausragt, ist sein Lumen maximal.
Durch die Erfindung besteht nun die Möglichkeit, den Zugdraht
8 nach rechts gegenüber dem flexiblen Schaft 2 zu
ziehen, wodurch der Drahtkorb 1 teilweise in den Schaft 2
hineingezogen und dadurch sein Lumen verkleinert wird. Dies
kann stufenlos geschehen, d. h. in kleineren oder größeren
Stufen von Hand, wodurch das Lumen des Drahtkorbes stufenlos
verändert werden kann.
Fig. 2 zeigt eine solche Stellung, bei der der Drahtkorb 1
teilweise in den flexiblen Schaft 2 hineingezogen wurde,
wodurch am rechten patientenfernen Ende der Zugdraht 8
um das Maß a zusätzlich gegenüber dem flexiblen Schaft 2
gezogen worden ist. Man erkennt deutlich, daß das Lumen
des Drahtkorbes 1 dadurch ganz wesentlich verringert wurde.
Diese Maßnahme wird zur Behandlung der lumenverengenden
Ablagerungen in Venen vorgenommen. Dadurch hat der Arzt
die Möglichkeit, dieses Instrument in die Venen einzuführen
und dort zunächst von Hand hin- und herzubewegen, wodurch
ein Abtragen der Ablagerungen in der Vene erfolgt. Dabei
kann der Arzt das Lumen des Drahtkörbchens stufenlos verändern.
Um die Wirksamkeit bei dieser Abtragung der lumenverengenden
Ablagerungen noch wesentlich zu erhöhen, sind die weiteren
Ausführungen nach den Fig. 3, 4 und 5 vorgesehen. Gemäß der
Fig. 3 ist eine Drahtspirale 13 um den Draht 3 und alle übrigen
Drähte gewickelt. Es ist nur die Wicklung um den Draht 3
gezeigt. Der Fachmann versteht, daß auch alle übrigen Drähte
4, 5 und 6 ebenso wie der Draht 3 mit der Drahtspirale 13
versehen worden sind. Dadurch wird natürlich die Rauhigkeit
der Drähte ganz wesentlich erhöht.
Dem gleichen Zweck dient auch die Ausführungsform nach der
Fig. 4. Hier wurde der Draht 3 sogar mit Diamanten 14, 15,
16, 17 beschichtet, ebenso wie alle übrigen Drähte 4, 5 und
6, was in der Zeichnung nicht dargestellt ist.
Fig. 5 zeigt nur einen Draht 3 stellvertretend für alle,
der mit einer hochkant gewickelten Spirale 18 versehen
ist, deren Kanten 19, 20 scharf geschliffen sind. Es ist
verständlich, daß derart geschliffene Kanten noch eher
als Rundkanten geeignet sind, die Ablagerungen in den
Venen durch die hin- und hergehenden Bewegungen abzutragen.
Fig. 6 zeigt, daß ein zusätzliches Kopfstück 9 an den
flexiblen Schaft 2 angebracht ist, dessen Zugdraht 8 das
Kopfstück 9 durchdringt und rechts am patientenfernen
Ende wieder zu sehen ist.
Zunächst soll dieses Kopfstück 9 betrachtet werden, das
bei einer weiteren Ausführungsform für sich allein und
nicht zusammen mit dem weiteren Gerät 21 zur Schwingungserzeugung
weiter rechts am patientenfernen Ende angebracht
sein kann.
Das Kopfstück 9 dient dazu, die erwähnte Verstellung zwischen
dem Zugdraht 8 und dem flexiblen Schaft genauer einstellen
zu können und außerdem dem Arzt sichtbar zu machen. Hierzu
findet sich rechts am patientenfernen Ende eine kleine
Handschraube 24, die mit einer Spindel 25 innerhalb des
Gehäuses des Kopfstückes 9 fest in Verbindung ist. Diese
steht im Eingriff mit einer Spindelmutter 26, von der man
links ein kleines Stück aus dem Gehäuse des Kopfstückes 9
herausragen sieht. Die Spindelmutter 26 läßt sich somit
durch die kleine Handschraube 24 nach links oder nach rechts
verstellen und steht, was hier nicht im einzelnen dargestellt
ist, mit dem Zugdraht 8 in fester Verbindung, während der
flexible Schaft 2 in dem Gehäuse fest angeordnet ist. Auf
diese Weise kann durch Betätigung der Handschraube 24 der
Zugdraht 8 in dem Schaft 2 um genau definierte Beträge verschoben
werden. Dies wird auch noch durch einen Zeiger 22,
der mit dem Getriebe in Verbindung steht, auf einer Skala 23
angezeigt, wie der Fig. 7 im einzelnen entnommen werden kann.
Derartige Getriebe sind dem Fachmann auf diesem Arbeitsgebiet
bekannt und müssen deshalb nicht im einzelnen erläutert
werden.
Unten sieht man eine Handhabe 27, die der Arzt benutzen kann,
um das Gerät besser handhaben zu können.
Wie schon erwähnt, ist das Gerät zur Schwingungserzeugung 21
weiter rechts auch unabhängig von diesem Kopfstück 9 verwendbar.
Es kann also auch dann angeschlossen werden, wenn das
Kopfstück 9 überhaupt nicht vorhanden ist. Das Gerät 21 ist
außerdem ohne das zugehörige Gehäuse dargestellt. Es ist
für den Fachmann leicht verständlich, daß das Gerät 21 noch
mit einem Gehäuse umgeben ist, das mit dem Kopfstück 9 verbunden,
z. B. verschraubt, ist.
Diese Schwingungserzeuger sind bei chirurgischen Stichsägen
schon bekannt, hier wird somit ein neues Anwendungsgebiet
erschlossen.
Unten sieht man den elektrischen Antriebsmotor 30, der sein
Drehmoment an die Welle 31 abgibt, die mit einem Exzenter 32
verbunden ist. Dieser Exzenter ist in einer Schubstange 33
gelagert, deren Ende über ein Gelenk 34 mit dem Hebel 35
in Verbindung steht. Im oberen Bereich dieses Hebels ist
ein Längsschlitz 36 angeordnet, in dem die Drehachse 37
in Richtung des Pfeiles 38 und in Gegenrichtung verschiebbar
gelagert ist. Das andere Ende des Hebels 35 zeigt ein
Gelenk 39, durch das dieses Ende mit dem Zugdraht 8 in Verbindung
steht, das in dem Lager 40 in Richtung des Pfeiles
B geführt ist.
Zur Verschiebung der Drehachse 37, die auch kugelförmig
ausgebildet sein kann, in Richtung des Pfeiles 38 ist der
Schieber 41 vorgesehen. Er steht mit einer durch das Lager
42 geführten Stange 43 in Verbindung, die sowohl von Hand
als auch mittels einer besonderen Fußbetätigung ebenfalls
in Richtung des Pfeiles 38 verschiebbar ist. Mittels der
Feder 44 zwischen dem Lager 42 und dem Schieber 41 wird
die Drehachse 37 in der Figur nach oben beaufschlagt, so
daß sie ohne eine Arretierung oder Betätigung der Stange 43
immer ihre oberste Stellung einnimmt, die im Bereich oder
auf der Höhe des Gelenkes 39 liegt. Dies ist die Ruhestellung.
Die Vorrichtung zur Hand- oder Fußbetätigung der Stange 43
ist hier nicht dargestellt, weil sie dem Fachmann ohne
zeichnerische Darstellung bekannt ist. Entweder kann die
Stange 43 von Hand verstellbar und in verschiedenen Lagen
arretierbar sein, oder die Stange 43 steht mit einem Bowdenzug
in Verbindung, der zum Beispiel durch einen Fußschalter
betätigbar ist. Im nachfolgenden wird die Wirkung des
Schwingungserzeugers erläutert. Durch die Drehung des
Exzenters 32 auf der Welle 31 wird die Schubstange 33 in
hin-und hergehende Schwingungen versetzt, so daß das
Gelenk 34 auch das Ende des Hebels 35 Schwingungen mit
der Amplitude A ausführt. Die Größe der Amplitude ist
hier stark vergrößert dargestellt. Dadurch schwingt auch
das Ende des Hebels 35 mit dem Gelenk 39 und dem Zugdraht
8 in entgegengesetzter Richtung um die Drehachse 39, so
daß sich der wesentlich kleinere Hub b ergibt. Das liegt
daran, daß der Abstand der Drehachse 37 von dem Gelenk 34
in diesem Falle wesentlich größer ist als der Abstand der
Drehachse 37 von dem Gelenk 39.
Nun besteht die erwähnte Möglichkeit, die Drehachse 37
zu verschieben, worauf hier nicht näher eingegangen werden
soll. Die tatsächliche Amplitude B des Zugdrahtes läßt
sich aus der Amplitude A der Schubstange und der nun
folgenden Formel berechnen:
Hierin bedeuten L = die Länge des Hebels 35 zwischen den
beiden Gelenken und b = den Abstand der Drehachse 37 von
dem Gelenk 39 in Längsrichtung des Hebels 35.
Gemäß der Fig. 6 ist das Gerät zur Schwingungserzeugung 21
an dem Zugdraht 8 angeklemmt, der somit in Schwingungen in
Längsrichtung versetzt wird. Es besteht aber auch die Möglichkeit,
das Gerät 21 an den flexiblen Schaft 2 anzuschließen,
womit dieser in Längsrichtung in Schwingungen versetzt
wird, wobei dann die Einstellung des Zugdrahtes 8 in dem
flexiblen Schaft 2 konstant gehalten bleibt.
Dies kann durch den Zeiger 22 und die feststehende Skala 23
gemäß der Fig. 7 abgelesen werden.
Fig. 8 zeigt eine weitere Ausführungsform, bei der die
Drähte 3-6 des Drahtkorbes 1 mit pilzförmigen Elementen
45, 46, 47 und 48 besetzt sind.
Im übrigen ist die Ausbildung die gleiche wie nach der
Fig. 3.
Fig. 9 zeigt das gleiche entsprechend der Fig. 5 in
vergrößerndem Maßstab. Hier erkennt man deutlich, daß
zwischen diesen pilzförmigen Elementen 45-48 die Hülsen
50, 51, 52 und 53 angeordnet sind, die als Abstandselemente
zwischen den einzelnen pilzförmigen Elementen
ausgebildet sind. Die rechte Hülse 53 stößt dabei an
die Spirale 2, wodurch eine Lötung zwischen der Hülse 53
und der Spirale 2 entfallen kann. Ferner kann auch die
Lötung zwischen der Hülse 53 und dem Element 48 entfallen.
Dadurch können somit die pilzförmigen Elemente zusammen
mit den Hülsen auf den Draht 3 lose aufgereiht werden,
ähnlich wie Perlen auf einer Perlenkette.
Fig. 10 zeigt eine Stirnansicht auf die Ausführungsform
nach der Fig. 9. Hier ist vor allem die Mittenbohrung 49
deutlich erkennbar, die zum Durchgang der Drähte 3, 4, 5
und 6 des Drahtkorbes 1 dient. Es handelt sich um eine
lose Toleranz, so daß die pilzförmigen Elemente 45 ebenso
wie die Hülsen 50 leicht von dem Draht 3 entfernt werden
können. Dies ist günstig, um eine leichte und einwandfreie
Reinigung vornehmen zu können.
Dabei muß betont werden, daß es sich bei allen Ausführungsformen
um erhebliche Vergrößerungen handelt. Das Loch 49
hat nämlich einen Durchmesser von z. B. nur 0,3 mm. Das
pilzförmige Element 45 hat einen Außendurchmesser von etwa
1 mm. Der Durchmesser der Hülse 50 beträgt nur 0,8 mm.
Im Gegensatz zu den vorangegangenen Ausführungsformen kann
hier auch nur ein Draht 3 an Stelle der vier Drähte nach
den Fig. 1 und 2 vorgesehen sein. In diesem Falle kann die
Spirale 2 einen Durchmesser von nur 0,8 mm aufweisen ebenso
wie die Hülsen 50.
Wie die Fig. 10 ferner zeigt, können die Hülsen 50 mit
den Elementen 45 auch fest verbunden sein. Dadurch ergibt
sich ein halsförmiges Element 50 des pilzförmgen Elementes
45, das auf jeden Fall und mit Sicherheit einen Abstand
zu dem nächstfolgenden pilzförmigen Element schafft.
Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten Ausführungsformen
beschränkt. Der Fachmann hat vielmehr die Möglichkeit,
Abwandlungen hiervon im Rahmen der Ansprüche auszuführen.
Claims (12)
1. Instrument zur Entfernung von Ablagerungen in den Venen
mit einem flexiblen Schaft und einem Zugdraht, an dessen
patientennahem Ende eine Sonde angeordnet ist, dadurch
gekennzeichnet, daß die Sonde als Drahtkorb (1) ausgebildet
ist, der in seiner wirksamen Größe durch ein begrenztes
Einziehen in den flexiblen Schaft (2) durch den
Zugdraht (8) stufenlos änderbar ist.
2. Instrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Drähte (3, 4, 5, 6) des Drahtkorbes (1) durch eine
überzogene Drahtspirale (13) verstärkt sind.
3. Instrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Außenflächen der Drähte (3-6) des Drahtkorbes (1)
mit Diamanten (14, 15, 16, 17) beschichtet sind.
4. Instrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Metalldrähte des Drahtkorbes (1) von einer
Spirale (18) umschlossen sind, die hochkant gewickelt
ist.
5. Instrument nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die hochkant gewickelte Metallspirale (18) an den
Kanten (19, 20) scharf angeschliffen ist.
6. Instrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das patientenferne Ende an ein Gerät (21) zur Erzeugung
von oszillierenden Längsbewegungen anschließbar
ist.
7. Instrument nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
der Zugdraht (8) das Kopfstück (9) in der patientenfernen
Richtung überragt.
8. Instrument nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
das Kopfstück (9) einen Zeiger (22) aufweist, der die
Weite des Drahtkorbes (1) auf der Skala (23) anzeigt.
9. Instrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Drähte (3, 4, 5, 6) des Drahtkorbes (1) mit pilzförmigen
Elementen (45, 46, 47, 48) besetzt sind.
10. Instrument nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß
die pilzförmigen Elemente (45, 46, 47, 48) mit einer Mittenbohrung
(49) zum Durchgang der Drähte (3, 4, 5, 6) des Drahtkorbes
(1) versehen sind.
11. Instrument nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen den Elementen (45-48) Hülsen (50, 51, 52, 53)
als Abstandselement zwischen den einzelnen Elementen
angeordnet sind.
12. Instrument nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß die Hülsen (50, 51, 52, 53) mit den Elementen (45, 46, 47, 48) einseitig verbunden sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4038206A DE4038206A1 (de) | 1990-08-10 | 1990-11-30 | Instrument zur entfernung von ablagerungen in den venen |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4025519 | 1990-08-10 | ||
| DE4038206A DE4038206A1 (de) | 1990-08-10 | 1990-11-30 | Instrument zur entfernung von ablagerungen in den venen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4038206A1 true DE4038206A1 (de) | 1992-02-13 |
Family
ID=25895856
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4038206A Withdrawn DE4038206A1 (de) | 1990-08-10 | 1990-11-30 | Instrument zur entfernung von ablagerungen in den venen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4038206A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9409484U1 (de) * | 1994-06-11 | 1994-08-04 | Naderlinger, Eduard, 50127 Bergheim | Vena-cava Thromben-Filter |
| WO2002083009A1 (fr) * | 2001-04-12 | 2002-10-24 | Olympus Optical Co., Ltd. | Outil de traitement pour endoscope |
| US7108704B2 (en) | 1992-04-07 | 2006-09-19 | Johns Hopkins University | Percutaneous mechanical fragmentation catheter system |
-
1990
- 1990-11-30 DE DE4038206A patent/DE4038206A1/de not_active Withdrawn
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US7108704B2 (en) | 1992-04-07 | 2006-09-19 | Johns Hopkins University | Percutaneous mechanical fragmentation catheter system |
| DE9409484U1 (de) * | 1994-06-11 | 1994-08-04 | Naderlinger, Eduard, 50127 Bergheim | Vena-cava Thromben-Filter |
| US5720764A (en) * | 1994-06-11 | 1998-02-24 | Naderlinger; Eduard | Vena cava thrombus filter |
| WO2002083009A1 (fr) * | 2001-04-12 | 2002-10-24 | Olympus Optical Co., Ltd. | Outil de traitement pour endoscope |
| US8157811B2 (en) | 2001-04-12 | 2012-04-17 | Olympus Corporation | Treatment device for endoscope |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69416412T2 (de) | Angioplastischer katheter mit führungsdraht | |
| DE60124542T2 (de) | Werkzeug zum entfernen von objekten aus dem körper eines patienten | |
| DE10065232C2 (de) | Implantat zum Einsetzen zwischen Wirbelkörper sowie Operationsinstrument zur Handhabung des Implantats | |
| DE3025785C2 (de) | Dilatator, Verfahren zu seiner Verwendung und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens | |
| EP0305357B1 (de) | Zahnärztliches Handstück | |
| EP0218885B1 (de) | Dilatationskatheter | |
| DE69511036T2 (de) | Einrichtung zum Vorschieben eines Führungsdrahtes | |
| DE68919258T2 (de) | Vorrichtung zur Entfernung von Ablagerungen in Arterien. | |
| DE4305376C1 (de) | Schaft für medizinische Instrumente | |
| DE69229331T2 (de) | Vorrichtung zur Atherektomie oder Thrombektomie | |
| DE2800362C3 (de) | Endoskop mit steuerbar beweglicher Führungsröhre für ein Instrument | |
| DE3603344C2 (de) | ||
| DE3714560C2 (de) | ||
| DE4033916C2 (de) | ||
| DE2601802B2 (de) | Instrumentarium zur Behandlung von Harnröhrenstrikturen | |
| DE19806693A1 (de) | Tumortherapie | |
| DE2155618A1 (de) | Vorrichtung zum Entfernen arteriosklerotischen Materials aus Arterien | |
| WO2000033749A1 (de) | Medizinisches rohrschaftinstrument | |
| EP3400914A1 (de) | Handgriff für einen katheter sowie entsprechender katheter | |
| DE3913614C2 (de) | Dentalinstrument | |
| DE3313325A1 (de) | Operationsinstrument | |
| DE102004010193B4 (de) | Endoskop | |
| DE4038206A1 (de) | Instrument zur entfernung von ablagerungen in den venen | |
| EP2129311B1 (de) | Manipulator für rundmaterial, insbesondere für einen kirschnerdraht | |
| DE102007006185B4 (de) | Vorrichtung zur perkutanen Gefäßintervention |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |