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DE4038206A1 - Instrument zur entfernung von ablagerungen in den venen - Google Patents

Instrument zur entfernung von ablagerungen in den venen

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Publication number
DE4038206A1
DE4038206A1 DE4038206A DE4038206A DE4038206A1 DE 4038206 A1 DE4038206 A1 DE 4038206A1 DE 4038206 A DE4038206 A DE 4038206A DE 4038206 A DE4038206 A DE 4038206A DE 4038206 A1 DE4038206 A1 DE 4038206A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wire
instrument according
wires
basket
flexible shaft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE4038206A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Dr Med Storz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
STORZ KARL
Original Assignee
STORZ KARL
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by STORZ KARL filed Critical STORZ KARL
Priority to DE4038206A priority Critical patent/DE4038206A1/de
Publication of DE4038206A1 publication Critical patent/DE4038206A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B17/00Surgical instruments, devices or methods
    • A61B17/22Implements for squeezing-off ulcers or the like on inner organs of the body; Implements for scraping-out cavities of body organs, e.g. bones; for invasive removal or destruction of calculus using mechanical vibrations; for removing obstructions in blood vessels, not otherwise provided for
    • A61B17/221Gripping devices in the form of loops or baskets for gripping calculi or similar types of obstructions
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    • A61B2017/2212Gripping devices in the form of loops or baskets for gripping calculi or similar types of obstructions having a closed distal end, e.g. a loop
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    • A61B90/06Measuring instruments not otherwise provided for
    • A61B2090/061Measuring instruments not otherwise provided for for measuring dimensions, e.g. length
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Description

Es ist ein Dilatator zum Einbringen von medizinischen Endoskopen zum Zwecke der Durchführung von Inspektionen oder Operationen mit einer Tragsonde bekannt, an deren Ende eine Kugel angeordnet ist, auf die nacheinander mehrere Dilatationsröhren mit zunehmendem Durchmesser aufschiebbar sind (DE-PS 30 25 785).
Es ist weiter eine starre Gewebestanze bekannt, deren metallischer Außenschaft gegenüber dem metallischen Innenschaft am patientennahen Ende je einen Fangzahn aufweist, durch die das Abstanzen des Gewebes erfolgt. Im Anschluß daran wird das abgestanzte Gewebestück durch den starren Innenschaft in den rohrförmigen starren Außenschaft hineingezogen und verbleibt dort, bis der Schaft gefüllt ist und entleert werden muß (DE-GM 78 17 887).
Es ist ferner eine chirurgische Stichsäge bekannt, deren Sägeblatt-Antriebsmotor mit einem Exzentertrieb versehen ist, durch das die hin- und hergehende Schwingbewegung des Sägeblattes erzeugt wird, wobei zur Schwingungsübertragung zwischen dem Exzenter und dem Sägeblatt eine Schubstange angeordnet ist, bei der der Hub während des Betriebes der Säge verstellbar ist, ohne daß hierzu ein erheblicher konstruktiver Aufwand benötigt wird (DE-PS 27 49 875).
Ferner ist ein Uretrothrom zur Dilatation der Harnröhre bekannt, wobei das Kopfstück einen Zeiger aufweist, der die Weite der Dilatation über ein Getriebe anzeigt (Instrument der Fa. Karl Storz GmbH & Co., Tuttlingen, Nr. 275 778 A).
Unter den flexiblen Operations-Instrumenten ist ferner im Bereich der Uretero-Renoskope ein Steinfänger nach Dormia bekannt, der als Drahtkorb ausgebildet ist (Instrument Nr. 27 023 V der Fa. Karl Storz GmbH & Co., Tuttlingen).
Die Behandlungen von lumenverengenden Ablagerungen in Venen erfolgt gemäß dem Stand der Technik vorzugsweise durch die Dilatation mittels eines Ballons. Die Ergebnisse einer solchen Behandlung sind zufriedenstellend, jedoch nicht über einen längeren Zeitraum anhaltend.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Instrument der eingangs erwähnten Art zu schaffen, durch das die Ablagerungen in der Vene entfernt werden können. Dabei geht die Erfindung von der Erkenntnis aus, daß die Entfernung dieser Ablagerungen zumindest zur Heilung beitragen können.
Zur Lösung dieser Aufgabe sind die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 vorgesehen.
Dadurch ergibt sich der Vorteil, daß der Drahtkorb nicht einen stärkeren Druck ausübt, wodurch Gefahr Entstehen könnte. Um dennoch die Ablagerungen mit Sicherheit entfernen zu können, sind die Merkmale der Unteransprüche sehr vorteilhaft. Insbesondere können durch die Erzeugung oszillierender Längsbewegungen die Ablagerungen sowohl von kleinen bis zu größeren Lumen einwandfrei entfernt werden.
Andere Merkmale der Unteransprüche sind darauf gerichtet, die Wirksamkeit der hin- und hergehenden Bewegungen durch eine Drahtspirale zu steigern, die die Drähte des Drahtkorbes ummanteln.
Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nun folgenden Beschreibung einiger Ausführungsformen unter Hinweis auf die Zeichnung. In dieser zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht auf eine erste Ausführungsform,
Fig. 2 eine Seitenansicht auf die Ausführungsform nach der Fig. 1 in einer anderen Arbeitsstellung,
Fig. 3 eine weitere Ausführungsform in Seitenansicht,
Fig. 4 eine darüber hinausgehende Ausführungsform in Ansicht wie zuvor,
Fig. 5 eine Seitenansicht auf eine darüber hinausgehende Ausführungsform,
Fig. 6 eine schematische Seitenansicht auf eine weitere Ausführungsform,
Fig. 7 eine teilweise Draufsicht auf die Ausführungsform nach der Fig. 6,
Fig. 8 eine Ansicht wie Fig. 3 bei einer weiteren Ausführungsform,
Fig. 9 eine Ansicht wie Fig. 5 bei der weiteren Ausführungsform und
Fig. 10 eine Stirnansicht auf ein Element nach den Fig. 8 und 9.
Fig. 1 zeigt links den Drahtkorb 1, der aus dem flexiblen Schaft 2 vollständig herausragt. Solche Drahtkörbe 1 sind für sich dem Fachmann bekannt und müssen deshalb nicht in allen Einzelheiten beschrieben werden.
Links sieht man am patientennahen Ende das Einführungsende 12, das die vier Drähte 3, 4, 5, 6 zusammenhält, welche spiralenförmig nach rechts gewunden sind, bis sie in dem flexiblen Schaft 2 enden. Sie sind dort mit dem Zugdraht 8 verbunden, der am rechten patientenfernen Ende aus dem flexiblen Schaft 2 herausragt.
Da der Drahtkorb 1 hier vollständig aus dem flexiblen Schaft 2 herausragt, ist sein Lumen maximal.
Durch die Erfindung besteht nun die Möglichkeit, den Zugdraht 8 nach rechts gegenüber dem flexiblen Schaft 2 zu ziehen, wodurch der Drahtkorb 1 teilweise in den Schaft 2 hineingezogen und dadurch sein Lumen verkleinert wird. Dies kann stufenlos geschehen, d. h. in kleineren oder größeren Stufen von Hand, wodurch das Lumen des Drahtkorbes stufenlos verändert werden kann.
Fig. 2 zeigt eine solche Stellung, bei der der Drahtkorb 1 teilweise in den flexiblen Schaft 2 hineingezogen wurde, wodurch am rechten patientenfernen Ende der Zugdraht 8 um das Maß a zusätzlich gegenüber dem flexiblen Schaft 2 gezogen worden ist. Man erkennt deutlich, daß das Lumen des Drahtkorbes 1 dadurch ganz wesentlich verringert wurde. Diese Maßnahme wird zur Behandlung der lumenverengenden Ablagerungen in Venen vorgenommen. Dadurch hat der Arzt die Möglichkeit, dieses Instrument in die Venen einzuführen und dort zunächst von Hand hin- und herzubewegen, wodurch ein Abtragen der Ablagerungen in der Vene erfolgt. Dabei kann der Arzt das Lumen des Drahtkörbchens stufenlos verändern.
Um die Wirksamkeit bei dieser Abtragung der lumenverengenden Ablagerungen noch wesentlich zu erhöhen, sind die weiteren Ausführungen nach den Fig. 3, 4 und 5 vorgesehen. Gemäß der Fig. 3 ist eine Drahtspirale 13 um den Draht 3 und alle übrigen Drähte gewickelt. Es ist nur die Wicklung um den Draht 3 gezeigt. Der Fachmann versteht, daß auch alle übrigen Drähte 4, 5 und 6 ebenso wie der Draht 3 mit der Drahtspirale 13 versehen worden sind. Dadurch wird natürlich die Rauhigkeit der Drähte ganz wesentlich erhöht.
Dem gleichen Zweck dient auch die Ausführungsform nach der Fig. 4. Hier wurde der Draht 3 sogar mit Diamanten 14, 15, 16, 17 beschichtet, ebenso wie alle übrigen Drähte 4, 5 und 6, was in der Zeichnung nicht dargestellt ist.
Fig. 5 zeigt nur einen Draht 3 stellvertretend für alle, der mit einer hochkant gewickelten Spirale 18 versehen ist, deren Kanten 19, 20 scharf geschliffen sind. Es ist verständlich, daß derart geschliffene Kanten noch eher als Rundkanten geeignet sind, die Ablagerungen in den Venen durch die hin- und hergehenden Bewegungen abzutragen.
Fig. 6 zeigt, daß ein zusätzliches Kopfstück 9 an den flexiblen Schaft 2 angebracht ist, dessen Zugdraht 8 das Kopfstück 9 durchdringt und rechts am patientenfernen Ende wieder zu sehen ist.
Zunächst soll dieses Kopfstück 9 betrachtet werden, das bei einer weiteren Ausführungsform für sich allein und nicht zusammen mit dem weiteren Gerät 21 zur Schwingungserzeugung weiter rechts am patientenfernen Ende angebracht sein kann.
Das Kopfstück 9 dient dazu, die erwähnte Verstellung zwischen dem Zugdraht 8 und dem flexiblen Schaft genauer einstellen zu können und außerdem dem Arzt sichtbar zu machen. Hierzu findet sich rechts am patientenfernen Ende eine kleine Handschraube 24, die mit einer Spindel 25 innerhalb des Gehäuses des Kopfstückes 9 fest in Verbindung ist. Diese steht im Eingriff mit einer Spindelmutter 26, von der man links ein kleines Stück aus dem Gehäuse des Kopfstückes 9 herausragen sieht. Die Spindelmutter 26 läßt sich somit durch die kleine Handschraube 24 nach links oder nach rechts verstellen und steht, was hier nicht im einzelnen dargestellt ist, mit dem Zugdraht 8 in fester Verbindung, während der flexible Schaft 2 in dem Gehäuse fest angeordnet ist. Auf diese Weise kann durch Betätigung der Handschraube 24 der Zugdraht 8 in dem Schaft 2 um genau definierte Beträge verschoben werden. Dies wird auch noch durch einen Zeiger 22, der mit dem Getriebe in Verbindung steht, auf einer Skala 23 angezeigt, wie der Fig. 7 im einzelnen entnommen werden kann.
Derartige Getriebe sind dem Fachmann auf diesem Arbeitsgebiet bekannt und müssen deshalb nicht im einzelnen erläutert werden.
Unten sieht man eine Handhabe 27, die der Arzt benutzen kann, um das Gerät besser handhaben zu können.
Wie schon erwähnt, ist das Gerät zur Schwingungserzeugung 21 weiter rechts auch unabhängig von diesem Kopfstück 9 verwendbar. Es kann also auch dann angeschlossen werden, wenn das Kopfstück 9 überhaupt nicht vorhanden ist. Das Gerät 21 ist außerdem ohne das zugehörige Gehäuse dargestellt. Es ist für den Fachmann leicht verständlich, daß das Gerät 21 noch mit einem Gehäuse umgeben ist, das mit dem Kopfstück 9 verbunden, z. B. verschraubt, ist.
Diese Schwingungserzeuger sind bei chirurgischen Stichsägen schon bekannt, hier wird somit ein neues Anwendungsgebiet erschlossen.
Unten sieht man den elektrischen Antriebsmotor 30, der sein Drehmoment an die Welle 31 abgibt, die mit einem Exzenter 32 verbunden ist. Dieser Exzenter ist in einer Schubstange 33 gelagert, deren Ende über ein Gelenk 34 mit dem Hebel 35 in Verbindung steht. Im oberen Bereich dieses Hebels ist ein Längsschlitz 36 angeordnet, in dem die Drehachse 37 in Richtung des Pfeiles 38 und in Gegenrichtung verschiebbar gelagert ist. Das andere Ende des Hebels 35 zeigt ein Gelenk 39, durch das dieses Ende mit dem Zugdraht 8 in Verbindung steht, das in dem Lager 40 in Richtung des Pfeiles B geführt ist.
Zur Verschiebung der Drehachse 37, die auch kugelförmig ausgebildet sein kann, in Richtung des Pfeiles 38 ist der Schieber 41 vorgesehen. Er steht mit einer durch das Lager 42 geführten Stange 43 in Verbindung, die sowohl von Hand als auch mittels einer besonderen Fußbetätigung ebenfalls in Richtung des Pfeiles 38 verschiebbar ist. Mittels der Feder 44 zwischen dem Lager 42 und dem Schieber 41 wird die Drehachse 37 in der Figur nach oben beaufschlagt, so daß sie ohne eine Arretierung oder Betätigung der Stange 43 immer ihre oberste Stellung einnimmt, die im Bereich oder auf der Höhe des Gelenkes 39 liegt. Dies ist die Ruhestellung.
Die Vorrichtung zur Hand- oder Fußbetätigung der Stange 43 ist hier nicht dargestellt, weil sie dem Fachmann ohne zeichnerische Darstellung bekannt ist. Entweder kann die Stange 43 von Hand verstellbar und in verschiedenen Lagen arretierbar sein, oder die Stange 43 steht mit einem Bowdenzug in Verbindung, der zum Beispiel durch einen Fußschalter betätigbar ist. Im nachfolgenden wird die Wirkung des Schwingungserzeugers erläutert. Durch die Drehung des Exzenters 32 auf der Welle 31 wird die Schubstange 33 in hin-und hergehende Schwingungen versetzt, so daß das Gelenk 34 auch das Ende des Hebels 35 Schwingungen mit der Amplitude A ausführt. Die Größe der Amplitude ist hier stark vergrößert dargestellt. Dadurch schwingt auch das Ende des Hebels 35 mit dem Gelenk 39 und dem Zugdraht 8 in entgegengesetzter Richtung um die Drehachse 39, so daß sich der wesentlich kleinere Hub b ergibt. Das liegt daran, daß der Abstand der Drehachse 37 von dem Gelenk 34 in diesem Falle wesentlich größer ist als der Abstand der Drehachse 37 von dem Gelenk 39.
Nun besteht die erwähnte Möglichkeit, die Drehachse 37 zu verschieben, worauf hier nicht näher eingegangen werden soll. Die tatsächliche Amplitude B des Zugdrahtes läßt sich aus der Amplitude A der Schubstange und der nun folgenden Formel berechnen:
Hierin bedeuten L = die Länge des Hebels 35 zwischen den beiden Gelenken und b = den Abstand der Drehachse 37 von dem Gelenk 39 in Längsrichtung des Hebels 35.
Gemäß der Fig. 6 ist das Gerät zur Schwingungserzeugung 21 an dem Zugdraht 8 angeklemmt, der somit in Schwingungen in Längsrichtung versetzt wird. Es besteht aber auch die Möglichkeit, das Gerät 21 an den flexiblen Schaft 2 anzuschließen, womit dieser in Längsrichtung in Schwingungen versetzt wird, wobei dann die Einstellung des Zugdrahtes 8 in dem flexiblen Schaft 2 konstant gehalten bleibt.
Dies kann durch den Zeiger 22 und die feststehende Skala 23 gemäß der Fig. 7 abgelesen werden.
Fig. 8 zeigt eine weitere Ausführungsform, bei der die Drähte 3-6 des Drahtkorbes 1 mit pilzförmigen Elementen 45, 46, 47 und 48 besetzt sind.
Im übrigen ist die Ausbildung die gleiche wie nach der Fig. 3.
Fig. 9 zeigt das gleiche entsprechend der Fig. 5 in vergrößerndem Maßstab. Hier erkennt man deutlich, daß zwischen diesen pilzförmigen Elementen 45-48 die Hülsen 50, 51, 52 und 53 angeordnet sind, die als Abstandselemente zwischen den einzelnen pilzförmigen Elementen ausgebildet sind. Die rechte Hülse 53 stößt dabei an die Spirale 2, wodurch eine Lötung zwischen der Hülse 53 und der Spirale 2 entfallen kann. Ferner kann auch die Lötung zwischen der Hülse 53 und dem Element 48 entfallen. Dadurch können somit die pilzförmigen Elemente zusammen mit den Hülsen auf den Draht 3 lose aufgereiht werden, ähnlich wie Perlen auf einer Perlenkette.
Fig. 10 zeigt eine Stirnansicht auf die Ausführungsform nach der Fig. 9. Hier ist vor allem die Mittenbohrung 49 deutlich erkennbar, die zum Durchgang der Drähte 3, 4, 5 und 6 des Drahtkorbes 1 dient. Es handelt sich um eine lose Toleranz, so daß die pilzförmigen Elemente 45 ebenso wie die Hülsen 50 leicht von dem Draht 3 entfernt werden können. Dies ist günstig, um eine leichte und einwandfreie Reinigung vornehmen zu können.
Dabei muß betont werden, daß es sich bei allen Ausführungsformen um erhebliche Vergrößerungen handelt. Das Loch 49 hat nämlich einen Durchmesser von z. B. nur 0,3 mm. Das pilzförmige Element 45 hat einen Außendurchmesser von etwa 1 mm. Der Durchmesser der Hülse 50 beträgt nur 0,8 mm.
Im Gegensatz zu den vorangegangenen Ausführungsformen kann hier auch nur ein Draht 3 an Stelle der vier Drähte nach den Fig. 1 und 2 vorgesehen sein. In diesem Falle kann die Spirale 2 einen Durchmesser von nur 0,8 mm aufweisen ebenso wie die Hülsen 50.
Wie die Fig. 10 ferner zeigt, können die Hülsen 50 mit den Elementen 45 auch fest verbunden sein. Dadurch ergibt sich ein halsförmiges Element 50 des pilzförmgen Elementes 45, das auf jeden Fall und mit Sicherheit einen Abstand zu dem nächstfolgenden pilzförmigen Element schafft.
Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten Ausführungsformen beschränkt. Der Fachmann hat vielmehr die Möglichkeit, Abwandlungen hiervon im Rahmen der Ansprüche auszuführen.

Claims (12)

1. Instrument zur Entfernung von Ablagerungen in den Venen mit einem flexiblen Schaft und einem Zugdraht, an dessen patientennahem Ende eine Sonde angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Sonde als Drahtkorb (1) ausgebildet ist, der in seiner wirksamen Größe durch ein begrenztes Einziehen in den flexiblen Schaft (2) durch den Zugdraht (8) stufenlos änderbar ist.
2. Instrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drähte (3, 4, 5, 6) des Drahtkorbes (1) durch eine überzogene Drahtspirale (13) verstärkt sind.
3. Instrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenflächen der Drähte (3-6) des Drahtkorbes (1) mit Diamanten (14, 15, 16, 17) beschichtet sind.
4. Instrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Metalldrähte des Drahtkorbes (1) von einer Spirale (18) umschlossen sind, die hochkant gewickelt ist.
5. Instrument nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die hochkant gewickelte Metallspirale (18) an den Kanten (19, 20) scharf angeschliffen ist.
6. Instrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das patientenferne Ende an ein Gerät (21) zur Erzeugung von oszillierenden Längsbewegungen anschließbar ist.
7. Instrument nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Zugdraht (8) das Kopfstück (9) in der patientenfernen Richtung überragt.
8. Instrument nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Kopfstück (9) einen Zeiger (22) aufweist, der die Weite des Drahtkorbes (1) auf der Skala (23) anzeigt.
9. Instrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drähte (3, 4, 5, 6) des Drahtkorbes (1) mit pilzförmigen Elementen (45, 46, 47, 48) besetzt sind.
10. Instrument nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die pilzförmigen Elemente (45, 46, 47, 48) mit einer Mittenbohrung (49) zum Durchgang der Drähte (3, 4, 5, 6) des Drahtkorbes (1) versehen sind.
11. Instrument nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Elementen (45-48) Hülsen (50, 51, 52, 53) als Abstandselement zwischen den einzelnen Elementen angeordnet sind.
12. Instrument nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülsen (50, 51, 52, 53) mit den Elementen (45, 46, 47, 48) einseitig verbunden sind.
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