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DE4036124A1 - Vorrichtung fuer die reduzierung von schallenergie am verkehrssystem rad/schiene - Google Patents

Vorrichtung fuer die reduzierung von schallenergie am verkehrssystem rad/schiene

Info

Publication number
DE4036124A1
DE4036124A1 DE19904036124 DE4036124A DE4036124A1 DE 4036124 A1 DE4036124 A1 DE 4036124A1 DE 19904036124 DE19904036124 DE 19904036124 DE 4036124 A DE4036124 A DE 4036124A DE 4036124 A1 DE4036124 A1 DE 4036124A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rail
clamping bracket
sheet metal
rail foot
metal cap
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19904036124
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz Ing Grad Schwartz
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Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19904036124 priority Critical patent/DE4036124A1/de
Publication of DE4036124A1 publication Critical patent/DE4036124A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B19/00Protection of permanent way against development of dust or against the effect of wind, sun, frost, or corrosion; Means to reduce development of noise
    • E01B19/003Means for reducing the development or propagation of noise

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Railway Tracks (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Reduzierung von Verkehrslärm an Eisenbahnschienen mit dem im Oberbegriff des Patentanspruches 1 angegebenen Merkmalen. Der Dämpfungs-Vorrichtung nach Patentanm. P 39 39 215.5-25 haften Mängel an.
  • 1. Für die Anbringung von Notlaschen-Verbindungen auf der freien Strecke muß das an die Schiene geklebte Unterteil (1) zer­ stört werden.
  • 2. Der An- und Abbau des Bügels (12) ist beschwerlich.
  • 3. Die Schalldämpfung unter dem Schienenkopf (3) reicht nicht aus, um die Schallschwingungen, die durch Schienen-Riffelun­ gen entstehen, zu dämpfen.
  • 4. Das Dämpfungsmittel besteht aus zwei verschiedenen Struktu­ ren.
Dieser Erfindung liegt darum die Aufgabe zugrunde, diese Be­ hinderungen der genannten P 39 39 215.5-25 auszuschalten und diese demgemäß derart weiter zu entwickeln, daß einerseits eine sehr gute Ankopplung zwischen Schienen und Dämpfungsmittel stattfindet und andererseits das gesamte Gleis für Arbeiten schnell freigemacht und wieder schnell angebracht werden kann.
Diese Aufgabe wird gemäß dem Kennzeichen des Anspruches 1 da­ durch gelöst, daß die Rückseite des Profilkörper-Unterteiles (5) und des daran sitzenden Profilkörper-Oberteiles (9) mit einer Blechkappe (4) verklebt ist. Die gesamte Vorderseite der Profilkörper muß dabei genau dem abgedeckten Flächenbereich des Schienen-Musters (hier UICGO) entsprechen, damit eine sehr gute Ankopplung zwischen Schiene und Schalldämpfungsmittel stattfindet. Das untere Ende der Blechkappe ist rechtwinkelig nach außen und dann um (90°+4°) nach unten abgebogen und mit einem Klemmbügel verschweißt. Dessen Oberschenkel ist entspre­ chend dem Schienenfuß um 4° aufgebogen und mit Gewindelöchern ausgestattet. Die dadurch erreichte starke Verklemmung beim Eintreiben der Vorrichtung in den Schienenfuß wird durch das Eindrehen von Spitzschrauben mit gehärteten Spitzen von 90° in den Klemmbügel durch die Einkerbung in den Schienenfuß er­ halten. Zugleich wird durch diesen Vorgang der Unterarm des Klemmbügels zusätzlich an die Unterseite des Schienenfußes ge­ drückt. Auf der Rückseite des Klemmbügels befinden sich zwei Gewindebohrungen, in die Stiftschrauben gedreht werden, um die Vorrichtung von der Schiene zu trennen. Vorher sind jedoch die Spitzschrauben zurückzudrehen.
Weitere Einzelheiten des Gegenstandes der Erfindung und zweck­ mäßige Weiterbildung derselben sind in den Unteransprüchen ge­ kennzeichnet und nachfolgend in Zeichnungen dargestellt.
Fig. 1 zeigt den Querschnitt einer Eisenbahnschiene (1-3) mit der erfindungsgemäßen Schalldämpfungs-Vorrichtung, wobei beid­ seitig, einseitig oder wechselseitig das Schalldämpfungsmittel (5/9) aus Polyurethan mit einem Bleigemisch oder einem anderen ge­ eigneten Material den größten Teil der Schienenoberfläche abdeckt. Das Dämpfungsmittel (5/9) ist auf die Innenseite der Blech­ kappe (4) geklebt, deren Rückseite zur Erreichung der Steifig­ keit Stege (6) besitzt. Das Dämpfungsmittel (5/9) ist an der rechten bzw. linken unteren Ecke als Leitungskanal (11) abge­ kantet. Auf die rechtwinkelige untere Abbiegung der Blechkappe (4) ist der Klemmbügel (7) geschweißt. Das obere Ende der Blech­ kappe (4) ist auf 115° abgebogen und reicht im eingebauten Zu­ stand bis zur Seitenfläche des Schienenkopfes (1). Auf der Schienenkopf (1)-Seite, an der der Spurkranz des Rades vorbei­ rollt, ist die Gesamthöhe der Blechkappe (4) 8 mm kürzer.
Fig. 2 und 3 zeigt die Seiten- und Draufsicht zwei an der Schie­ ne angebrachten Schalldämpfungs-Vorrichtung, deren Unterteil (5)- Länge dem Abstand zweier Zwischenlagen (14) annähernd gleich ist und deren Oberteil (9)-Länge dem Abstand zweier Schienen­ Schwellen (10) annähernd gleich ist. Das System aus Blechkap­ pe (4), Stege (6) und Klemmbügel (7) ist feuerverzinkt. Der Klemmbügel (7) hat die Länge wie der Seitenwand-Abstand zweier Schienen-Schwellen (10). Der Abstand der Spitzschrauben (8) auf dem Klemmbügel (7) ist bei der Erkenntnis, daß Schienenge­ räusche eine Funktion der Zuggeschwindigkeit sind, so aufge­ teilt, daß 2, 3 oder 5 Schrauben je nach Zuggeschwindigkeit eingedreht werden. Unbenutzte Schraubenlöcher werden abge­ deckt, um Rostbildung zu unterbinden.
Der An- und Abbau der Dämpfungsvorrichtung zur Durchführung von Gleisarbeiten jeglicher Art ist nunmehr schnell und ohne große und umfassende Behinderung des Zugverkehrs möglich.

Claims (6)

1. Vorrichtung zur Reduzierung von Schallenergie am Verkehrs­ system Rad/Schiene im Hohlraum einer Eisenschiene zwischen Oberseite des Schienenfußes (3) sowie der Unterseite und Seitenfläche des Schienenkopfes (1) mit eingedrücktem Pro­ filkörper aus Polyurethan und eingemischtem Blei oder einem anderen gleichwertigen Dämpfungsmittel, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der Profilkörper fest an der Innenseite einer Blechkappe (4) haftet, an der ein Klemmbügel (7) sitzt, der in den keilförmigen Schienenfuß (3) getrieben wird und durch das Eindrehen von Spitzschrauben (8) in den Klemmbügel (7) am Schienenfuß (3) in dieser Stellung fest­ gehalten wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Profil-Unterteil (5) bis zum Abstand zweier Zwischen­ lagen (14) reicht, und das Profil-Oberteil (9) bis zum Abstand der Mitte zweier Schienen-Schwellen (16) reicht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Rückseite der Blechkappe (4) und dem aufgeschweiß­ ten Klemmbügel (7) Seitenstege (6) eingeschweißt sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Oberarm des Klemmbügels (7) gemeinsam mit dem an­ geschweißten Unterteil der Blechkappe (4) Gewindelöcher (15) eingebracht sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß beim Eindrehen der Spitzschrauben (8) in den Klemmbügel (7) ihre gehärtete Spitze sich in die Oberfläche des Schienenfußes (3) einkerbt und dabei zugleich die Innen­ seite des unteren Armes des Klemmbügels (7) an die Unter­ seite des Schienenfußes (3) drückt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß am Rücken des Klemmbügels (7) zwei Gewindebohrungen (12) angebracht sind, in die Montage-Schrauben (13) gedreht werden, um das Trennen von Schiene und Vorrichtung zu er­ reichen, wenn die Spitzschrauben (8) abgedreht wurden.
DE19904036124 1990-10-29 1990-10-29 Vorrichtung fuer die reduzierung von schallenergie am verkehrssystem rad/schiene Withdrawn DE4036124A1 (de)

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