DE4030624A1 - Sicherheitsgurtaufrollvorrichtung - Google Patents
SicherheitsgurtaufrollvorrichtungInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Sicherheitsgurtaufroll
vorrichtung, die einen Sicherheitsgurt gegen ein weiteres
Ausziehen zu vorbestimmten Zeiten sperrt, z. B. dann, wenn der
Sicherheitsgurt plötzlich ausgezogen wird oder wenn eine
plötzliche Beschleunigung auftritt.
Um einen Fahrgast in einem Kraftfahrzeug in Notfällen zu
schützen, beispielsweise dann, wenn das Fahrzeug in einen Un
fall verwickelt ist, ist eine Sicherheitsgurteinrichtung an
dem Sitz des Fahrzeugs vorgesehen. Diese ist derart ausge
legt, daß der Sicherheitsgurt in einer derartigen Sicherheits
gurteinrichtung mittels einer Aufrollvorrichtung mit Notsperre
aufrollbar ist, die an einem verstärkten Teil der Fahrzeugka
rosserie angebracht ist. Wenn der Fahrgast den Sicherheitsgurt
angelegt hat, kann der Sicherheitsgurt in üblicher Weise von
der Aufrollvorrichtung unbehindert abgezogen werden, so daß die
Bewegung des Fahrgastes nicht eingeschränkt wird. Wenn anderer
seits ein Notfall, wie ein Unfall, auftritt, wird eine Stoß
kraft oder eine plötzliche Beschleunigung festgestellt, und
hierdurch wird eine Gurttrommelwellen-Sperreinrichtung ausge
löst, um die Drehbewegung der Gurttrommelwelle zu sperren, wo
bei der Sicherheitsgurt um die Gurttrommel gewunden ist. Wenn
man somit die Gurttrommelwelle hinsichtlich ihrer Drehbewegung
sperrt, hält der Sicherheitsgurt den Fahrgast zurück, um eine
plötzliche Bewegung des Fahrgastes zu vermeiden und diesen vor
Verletzungen zu schützen.
Obgleich die Gurttrommelwellen-Sperreinrichtung in zuverlässiger
Weise die Drehbewegung der Gurttrommelwellestoppen kann, auf
die der Sicherheitsgurt aufgewickelt ist, gibt es Umstände, bei
denen der Sicherheitsgurt in zu großem Maße von der Gurttrom
mel beim Anlegen des Sicherheitsgurts abgezogen wurde, obgleich
die Drehbewegung der Gurttrommelwelle angehalten wurde. Um ein
derartiges Abziehen des Sicherheitsgurts aufgrund des Anziehens
desselben zu vermeiden, wurde eine Sicherheitsgurtaufrollvor
richtung der in Fig. 8 gezeigten Bauart vorgeschlagen.
Wie in Fig. 8 gezeigt ist, weist die mit der Bezugsziffer 101
versehene Sicherheitsgurtaufrollvorrichtung ein Pendel 103 auf,
das an einem Rahmen 102 angebracht ist und derart beschaffen und
ausgelegt ist, daß es kippt, wenn eine Stoßkraft einwirkt, die
einen vorbestimmten Wert überschreitet. Ein Gesperre 105, das
koaxial an der Gurttrommelwelle (nicht gezeigt) festgelegt ist,
mittels der ein Sicherheitsgurt 104 aufgenommen wird, eine Ver
bindung 106, die durch das Kippen des Pendels 103 ausgelöst
wird, um eine Klaue 106a in Eingriff mit einem Zahn des Gesper
res 105 derart zu bringen, daß diese durch die Drehkraft des
Gesperres 105 nach oben bewegt wird, und ein Anschlagteil 108
sind vorgesehen, welches drehbar an dem Rahmen 102 angebracht
ist und durch eine Aufwärtsbewegung der Verbindung 106 nach
oben gedreht wird, um den Sicherheitsgurt 104 zwischen demsel
ben und einem Wandteil 107 festzuklemmen.
Bei dieser Sicherheitsgurteinrichtung 101 klemmt das Anschlag
teil 108 den Sicherheitsgurt 104 von sich aus gegen das Wand
teil 107 beim Auftreten eines Notfalles, und als Folge hiervon
läßt sich ein Ausziehen des Sicherheitsgurts 104 zum gespannten
Anlegen verhindern.
In Abhängigkeit von der Körperform des Fahrgastes gibt es Fäl
le, bei denen der Sicherheitsgurt 104 im voll ausgezogenen Zu
stand festgelegt wird. Wenn ein Notfall, wie bei einem Unfall,
unter einer solchen Bedingung auftritt, kann der Sicherheits
gurt 104 nicht weiter abgezogen werden, da er bereits vollstän
dig abgezogen und ausgezogen ist. Da folglich die Gurttrommel
welle, auf die der Sicherheitsgurt 104 aufgewickelt ist, und
das Gesperre 105 sich nicht drehen, wird das Anschlagteil 108
nicht verdreht, und der Sicherheitsgurt 104 wird nicht mittels
des Anschlagteils 108 festgeklemmt. Somit wird die auf den Si
cherheitsgurt 104 einwirkende Kraft unmittelbar auf die Gurt
trommelwelle übertragen, was zur Folge hat, daß diese einer
großen Belastung ausgesetzt ist. Dies bedeutet, daß die Gurt
trommelwelle aus einem äußerst festen Material, wie Stahl, her
gestellt sein muß. Als Folge hiervon wird die Sicherheitsgurt
aufrollvorrichtung 101 gewichtsmäßig schwer und sie läßt sich
vergleichsweise mit hohem Kostenaufwand herstellen.
Die Erfindung zielt darauf ab, ein Ausziehen eines Sicher
heitsgurts beim Auftreten einer plötzlichen Beschleunigung und
beim plötzlichen Herausziehen des Sicherheitsgurts in zuverläs
siger Weise in dem Fall zu verhindern, wenn der Sicherheitsgurt
so angelegt ist, daß noch ein Teil desselben auf einer Gurt
trommelwelle aufgewickelt ist.
Ferner soll nach der Erfindung die Auslegung derart getroffen
werden, daß man eine große Belastung an der Gurttrommelwelle
durch die Bewegung eines Fahrgastes verhindern kann, wenn der
den Fahrgast zurückhaltende Sicherheitsgurt vollständig oder
nahezu vollständig abgezogen ist.
Nach der Erfindung zeichnet sich hierzu eine Sicherheitsgurt
aufrollvorrichtung durch folgendes aus: Einen Sicherheitsgurt,
der auf eine Gurttrommel bzw. Gurttrommelwelle derart aufge
wickelt ist, daß er auf diese frei aufgerollt oder von dieser
frei abgezogen werden kann, und eine Sicherheitsgurtsperrein
richtung zum Sperren der Abzugsbewegung des Sicherheitsgurts
zu einem vorbestimmten Zeitpunkt, wobei der Sicherheitsgurt
mit einem Beaufschlagungsteil für die Sicherheitsgurtsperrein
richtung versehen ist, welche die Sicherheitsgurtsperreinrich
tung auslöst, wenn der Sicherheitsgurt vollständig oder im we
sentlichen vollständig abgerollt ist.
Bei der Sicherheitsgurtaufrollvorrichtung der vorstehend ge
nannten Art, welche nach der Erfindung ausgebildet ist, beauf
schlagt das Beaufschlagungsteil die Sicherheitsgurtsperrein
richtung, wenn der Sicherheitsgurt vollständig oder im wesent
lichen vollständig abgerollt ist, so daß der Sicherheitsgurt
gegenüber einer weiteren Abrollbewegung gesperrt wird. Folglich
wirkt eine große Belastung von dem Sicherheitsgurt nicht auf
die Gurttrommelwelle ein, und daher braucht die Gurttrommel
welle aus nicht so festem Material hergestellt zu sein. Hier
durch wird ermöglicht, daß die Gurttrommelwelle aus einem ge
wichtsmäßig leichten und billigen Material, wie einem Harzma
terial, hergestellt werden kann. Zusätzlich wird durch die
Ausbildung der Gurttrommel und der Gurttrommelwelle aus einem
gewichtsmäßig leichten Material das Gesamtgewicht der Sicher
heitsgurtaufrollvorrichtung herabgesetzt, und die Herstellungs
kosten hierfür lassen sich senken.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung er
geben sich aus der nachstehenden Beschreibung von bevorzugten
Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung.
Obgleich nachstehend bevorzugte Ausführungsformen erläutert
werden, ist die Erfindung hierauf nicht beschränkt, sondern es
sind zahlreiche Abänderungen und Modifikationen möglich, die
der Fachmann im Bedarfsfall treffen wird, ohne den Erfindungs
gedanken zu verlassen. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine bevorzugte Ausführungsform einer Sicherheits
gurtaufrollvorrichtung nach der Erfindung, wobei
(a) eine Vorderansicht der Ausführungsform ist,
(b) eine Seitenansicht der Ausführungsform ist, und
(c) eine Schnittansicht längs der Linie Ic-Ic in
Fig. 1(a) ist,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht der bevorzugten Aus
führungsform in auseinandergezogener Darstellung,
wobei (a) eine Ansicht ist, die hauptsächlich die
wesentlichen Vorteile einer Aufrollvorrichtung ver
deutlicht, und (b) eine Ansicht ist, welche haupt
sächlich die Sicherheitsgurt-Sperreinrichtung ver
deutlicht,
Fig. 3 ein Schwungrad, ein Federteil und ein Reibungs
sperrteil in einem eingebauten Zustand, wobei in
(a) eine Vorderansicht und in (b) eine Schnitt
ansicht längs der Linie IIIb-IIIb in Fig. 3(a)
gezeigt ist,
Fig. 4 eine vergrößerte Ansicht zur Verdeutlichung eines
Sicherheitsgurts, der in einem gesperrten Zustand
dadurch gehalten ist, daß die Sicherheitsgurt
sperreinrichtung zu einem bestimmten Zeitpunkt
ausgelöst wurde,
Fig. 5 eine Ansicht zur Verdeutlichung der Sicherheits
gurtsperreinrichtung, wenn der Sicherheitsgurt
vollständig abgerollt oder im wesentlichen voll
ständig abgerollt ist, wobei (a) eine vergrößer
te Ansicht zur Verdeutlichung eines Sicherheits
gurts ist, der im gesperrten Zustand durch die
Auslösung der Sicherheitsgurtsperreinrichtung ge
zeigt ist, und in (b) eine Ansicht in Blickrich
tung des Pfeils A in Fig. 5(a) gezeigt ist,
Fig. 6 eine weitere bevorzugte Ausführungsform nach der
Erfindung, wobei (a) eine Fig. 5(a) ähnliche
Ansicht ist, (b) eine Schnittansicht eines
gleitbeweglichen Klemmteils ist, das bei die
ser bevorzugten Ausführungsform zum Einsatz
kommt und in (c) eine Ansicht zur Verdeutlichung
einer Durchgangsöffnung in dem Sicherheitsgurt
gezeigt ist,
Fig. 7 eine Ansicht zur Verdeutlichung einer weiteren
bevorzugten Ausführungsform nach der Erfindung,
welche ähnlich wie in Fig. 5(a) gezeigt und aus
gelegt ist, und
Fig. 8 eine perspektivische Ansicht zur Verdeutlichung
einer Sicherheitsgurtaufrollvorrichtung gemäß
einer üblichen Bauform.
Bevorzugte Ausführungsformen nach der Erfindung werden nach
stehend unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert.
Wie in den Fig. 1(a) bis (c) gezeigt ist, umfaßt eine Sicher
heitsgurt-Aufrollvorrichtung 1 nach der vorliegenden Erfin
dung ein Gehäuse 2, eine Gurttrommel bzw. eine Gurttrommel
welle 4, die etwa an dem Mittelabschnitt des Gehäuses 2 ge
lagert ist, mittels welcher ein Sicherheitsgurt 3 frei abge
rollt und aufgerollt werden kann, und eine Sicherheitsgurt
sperreinrichtung 5, die oberhalb der Gurttrommelachse 4 zum
Sperren des Sicherheitsgurts 3 gegenüber einer weiteren Ab
zugsbewegung von der Gurttrommelwelle 4 vorgesehen ist.
Ein Beschleunigungssensor 6, der auf eine plötzliche Beschleu
nigung anspricht, ist an dem unteren Teil des Gehäuses 2 auf
einer Seitenfläche 2a desselben angebracht. Der Beschleunigungs
sensor 6 weist ein Stützgehäuse 6a, einen faßförmigen Träg
heitskörper 6b, der auf dem Stützgehäuse 6a vorgesehen ist, und
derart ausgelegt ist, daß er durch die Wirkung der Beschleuni
gung etwa in horizontaler Richtung gekippt werden kann, und
eine Auslöseeinrichtung 6c auf, die drehverschieblich in ei
ner vertikalen Ebene in Abhängigkeit von der Kippbewegung
des Trägheitskörpers 6b vorgesehen ist. Die Auslöseeinrichtung
6c hat ein freies Ende 6d, welches derart ausgelegt ist, daß
es mit einem Sperrad 7a zusammenarbeitet, welches auf dem
äußeren Umfang eines Schwungrades 7 ausgebildet ist, wenn die
Auslöseeinrichtung 6c verdreht wird.
Mit dem anderen Ende der Gurttrommelwelle 4 ist ein Ende einer
Rückstellfeder 8 verbunden, deren anderes Ende fest an der an
deren Seitenfläche 2b des Gehäuses 2 angebracht ist. Die Aus
legung ist somit derart getroffen, daß der Sicherheitsgurt 3
entgegen der Federkraft von der Gurttrommelwelle 4 abgezogen
und durch die Federkraft der Rückholfeder 19 auf die Gurttrom
melachse bzw. auf die Gurttrommel 4 aufgerollt werden kann.
Fig. 2 zeigt in einer perspektivischen und auseinandergezoge
nen Darstellung eine bevorzugte Ausführungsform, wobei
(a) eine Ansicht hauptsächlich zur Verdeutlichung der we
sentlichen Bauteile eines Aufrollhauptkörpers ist, und
(b) eine Ansicht hauptsächlich zur Verdeutlichung einer Si
cherheitsgurtsperreinrichtung 5 ist.
Wie in Fig. 2 gezeigt ist, ist ein Sperrad 9 einteilig an
einem Ende der Gurttrommelwelle 4 derart angebracht, daß es
koaxial zu dieser verläuft.
Ein Vorsprung 9a, der koaxial zu der Gurttrommelwelle 4 vor
gesehen ist, ist an der äußeren Seite des Sperrads 9 ausge
bildet, das fest mit einem Ende der Gurttrommelwelle 4 ver
bunden ist. Lose passend ist auf dem Vorsprung 9 ein Verbin
dungsteil 10 über eine Durchgangsöffnung 10a vorgesehen, die
in einem Endabschnitt desselben ausgebildet ist. Ferner ist
ein Sperring 11 angeordnet, dessen Innenumfang eine Innenver
zahnung 11b hat, und dieser ist über eine Durchgangsöffnung
11a angeordnet, welche im Mittelteil ausgebildet ist. Ein
Federteil 12 ist zwischen einem Federlager 10b, das an dem
nahegelegenen Mittelabschnitt des Verbindungsteils 10 vorge
sehen ist, und einem Federlager 11c angeordnet, das auf dem
Sperring 11 vorgesehen ist. Eine Vorbelastungskraft zum Ver
drehen des Sperringes 11 in Richtung des Pfeils A1 wirkt auf
den Sperring 11 immer durch das Federteil 12 ein. Das Ver
bindungsteil 10 wird mittels eines Schwenkzapfens 13 festge
legt, der durch eine Einsetzöffnung 10c geht, die in dem an
deren Ende des Verbindungsteils 10 ausgebildet ist. Ein im
wesentlichen säulenförmiges Trommelteil 14, auf das der
Sicherheitsgurt aufgewickelt ist, ist passend über der Gurt
trommelwelle 4 angeordnet.
Ein Hakenhalter 15 ist fest mit dem Vorsprung 9a des Sperr
rads 9 verbunden, das auf der äußeren Seite des Sperrings 11
liegt. Ein tragzapfen 15a, der parallel zur Drehachse der
Trommelwelle 4 verläuft, ist auf dem Umfangsteil des Haken
halters 15 vorgesehen, und ein Haken 16 ist auf dem Hakenhal
ter 15 derart angebracht, daß er schwenkbeweglich auf dem
Tragzapfen 15a derart gelagert ist, daß er sich vor- und zu
rückbewegen kann. Eine Kompressionsschraubenfeder 17 ist zwi
schen dem Hakenhalter 15 und dem Haken 16 angeordnet, und der
Haken 16 wird derart vorbelastet, daß er um den Tragzapfen 15a
in Richtung des Pfeils B1 drehbar ist.
Eine Klaue 16a, welche in die Innenverzahnung 11b des Sperr
rings 11 eingreifen kann, ist an einem Teil des äußeren Umfangs
des Hakens 16 ausgebildet, und ein Verbindungsbolzen 16b ist
auf dem Haken 16 an einem Ende desselben vorgesehen, welcher
eine hin- und hergehende Bewegung um den Tragzapfen 15a aus
führt. Infolge der Vorbelastung des Hakens 16 durch die Kom
pressionsschraubenfeder 17 wird daher die Klaue 16a im Grund
zustand in einem Abstand von der Innenverzahnung 11b angeordnet.
Der Verbindungsbolzen 16b geht passend durch eine Sperröffnung
18a, die in dem äußeren Umfang eines Reibsperrelements 18 vor
gesehen ist, das so ausgelegt ist, daß es eine im allgemeinen
ringförmige Gestalt hat. Der innere Umfang des Reihsperrele
ments 18 ist mit einem ausgenommenen Teil 18b versehen, in die
der Tragzapfen 15a ragt, nachdem er durch den Haken 16 durch
gesteckt ist. Das Schwungrad 7, das mit Sperrzähnen 7a an der
äußeren Umfangsfläche versehen ist, ist in Reibschlußeingriff
mit dem äußeren Umfang des Reibungssperrelements 18 über ein
Federteil 19.
Fig. 3(a) und 3(b) sind Ansichten zur Verdeutlichung des Fe
derteils 19, des Reibungssperrteils 18 und des Schwungrades
7 im zusammengesetzten Zustand.
Wie in den Fig. 3(a) und (b) gezeigt ist, ist die innere Sei
te des Schwungrades 7 derart ausgebildet, daß sie eine Mehr
zahl von Federelementhalteteilen 7b hat, die in regelmäßigen
Abständen in Umfangsrichtung vorgesehen sind und in Richtung
nach innen zur Mitte des Schwungrads vorstehen. Der Abstand
H zwischen den Halteteilen 7b und einer Seitenwand 7c ist der
art gewählt, daß er etwa gleich wie die Kombination aus der
Dicke des Reibungssperrelements 18 und dem Durchmesser des
Drahtmaterials ist, aus dem das Federelement 19 ausgebildet ist,
und der Außendurchmesser des Rings des Federelements 19 ist der
art gewählt, daß er in etwa gleich groß wie der Innendurchmesser
I des Schwungrads 7 ist. Hieraus resultierend können diese Bau
teile so zusammengesetzt werden, wie dies in den Fig. 3(a) und
(b) gezeigt ist. Ferner ist ein Ende 19a des Federelements 19
an einem Federelementbefestigungsteil 18c verankert, das in
einer Seitenfläche des Reibungssperrelements 18 ausgebildet ist.
Wie in den Fig. 1(c) und 2(b) gezeigt ist, weist die Sicher
heitsgurtsperreinrichtung 5 ein gleitbewegliches Klemmteil 20
auf, das an dem Gehäuse 2 derart angebracht ist, daß es sich
in die Richtungen gleitbeweglich verschieben kann, in die der
Sicherheitsgurt 3 abgerollt und aufgerollt wird, und sie weist
ein Drehklemmteil 21 auf, das dem Gleitklemmteil 20 gegenüber
liegend angeordnet ist, um den Sicherheitsgurt 3 bei einer Aus
lösung einzuklemmen und festzuklemmen.
Das Gleitklemmteil 20 weist ein Klemmelement 20a auf, das an
dem Gehäuse 2 derart angebracht ist, daß es sich in Richtungen
gleitbeweglich verschieben kann, in die der Sicherheitsgurt
abgerollt und aufgerollt wird (Z-Richtung). Ferner weist es
ein Anlageteil 20c auf, das durch das Klemmelement 20a fest
gelegt wird und das derart ausgebildet ist, daß es einen wellen
förmig ausgelegten Abschnitt 20b auf einer Fläche hat, welche
den Sicherheitsgurt 3 berührt, und es weist Vorbelastungsteile
20d, 20d auf, welche das Klemmelement 20a immer nach unten in
die Richtung Z vorbelasten.
Das sich drehende Klemmteil 21 ist drehbar auf einer Achse
22 gelagert, die beide Seitenflächen 2a, 2b des Gehäuses 2 über
spannt, und ein Ende derselben, das den Sicherheitsgurt 3 be
rührt, ist derart ausgebildet, daß es einen wellenförmig aus
gelegten Abschnitt 21a hat. Wenn das sich drehende Klemmteil
21 in die Richtung D1 dreht, wird der Sicherheitsgurt 3 stark
zwischen dem Klemmteil 21 und dem gleitbeweglichen Klemmele
ment 20 festgeklemmt. Ferner ist eine Schraubenöffnung 21c in
einer Seitenfläche 21b des Drehklemmteils 21 ausgebildet.
Eine Ecke eines dreieckförmig ausgebildeten Verbindungsteils 24
ist drehbar mittels einer Schraube 25 mit der Schraubenöffnung
21c unter Zwischenlage eines Distanzelements 23 verbunden, wel
ches durch einen bogenförmigen Schlitz 2c geht, der in einer
Seitenfläche 2a des Gehäuses 2 ausgebildet ist. Eine der an
deren beiden Eckteile des Verbindungsteils 24 ist drehbeweg
lich an der Seitenfläche 2a des Gehäuses 2 mittels eines Bol
zens 26 angebracht. Das Verbindungsteil 24 ist mit einem vor
stehenden Bolzen 24a in der Nähe des verbleibenden dritten
Eckabschnitts versehen, und ein Ende eines Sperrelements 27
ist drehbeweglich an dem Bolzen 24a angebracht.
Ein Führungsbolzen 27a steht von dem anderen Ende des Sperrele
ments 27 vor und ist in eine Führungsöffnung 11d des Sperrings
11 eingesetzt. Da der Sperring 11 in Richtung des Pfeils A1
durch das Federteil 12 immer vorbelastet ist, ist ein distales
Ende 27b des Sperrteils 27 im Grundzustand in einer Stellung,
in der es einen Abstand von dem Sperrad 9 hat. Wenn der Sperr
ring 11 in Richtung A2 entgegen der Vorbelastungskraft des
Federteils 12 gedreht wird, nimmt das distale Ende 27b des
Sperrteils 27 eine Stellung ein, in der es in das Sperrad 9
eingreift.
Nachstehend wird die betriebsmäßige Zuordnung von Schwungrad
7, Sperring 11, Hakenhalter 15, Haken 16 und Reibungssperr
element 18 näher beschrieben. Die Auslegung ist derart ge
troffen, daß, wenn der Sicherheitsgurt 3, der auf die Gurt
trommel 4 aufgerollt ist, gezogen wird, sich das Sperrad 9,
der Hakenhalter 15, der Haken 16, das Reibungssperrteil 18
und das Schwungrad 7 sich zusammen in die Richtung A2 um die
Drehachse der Gurttrommelwelle 4 drehen.
Ferner ist die Auslegung derart getroffen, daß, wenn der Si
cherheitsgurt 3 mit der üblichen Geschwindigkeit abgezogen
wird, sich der Haken 16, das Reibungssperrteil 18 und das
Schwungrad 7 zusammen mit der gleichen Geschwindigkeit drehen,
wobei sich der Haken 16 nicht um den Bolzen 15a des Hakenhal
ters 15 dreht. In anderen Worten bedeutet dies, daß die Aus
legung derart getroffen ist, daß die Klaue 16a des Hakens 16
nicht mit der Innenverzahnung 11b des Sperrings 11 zusammenar
beitet, und daß sich der Sperring 11 nicht in Richtung A2
dreht, so daß als Folge hiervon das Sperrelement 27 nicht in
das Sperrad 9 eingreift.
Wenn der Beschleunigungssensor 6 ausgelöst wird, um zu bewir
ken, daß das freie Ende der Beaufschlagungseinrichtung 6c in
Eingriff mit der Sperreinrichtung 7a des Schwungrads 7 kommt,
drehen sich das Schwungrad 7 und das Reibungssperrteil 18
nicht mehr. Somit dreht sich der Haken 16 in Richtung B2 um
den Bolzen 15a und die Klaue 16a greift in die Innenverzahnung
11b des Sperrings 11 ein, wodurch sich der Sperring 11 in Rich
tung A2 dreht. Als Folge hiervon greift das Sperrelement 27
in das Sperrad 9 ein. Folglich wird die Drehbewegung der Gurt
trommelwelle 4 auf das Verbindungsteil 24 über das Sperrad 9
und das Sperrteil 27 übertragen, so daß das Verbindungsteil 24
um den Bolzen 26 gedreht wird. Dank dieser Drehbewegung des
Verbindungsteils 24 wird das Drehklemmteil 21 in Richtung D1
gedreht, um den Sicherheitsgurt 3 zwischen demselben und dem
gleitbeweglichen Klemmteil 20 festzuklemmen. Als Folge hier
von kann der Sicherheitsgurt 3 nicht mehr abgezogen werden.
Wenn der Sicherheitsgurt 3 plötzlich gezogen wird, tritt ei
ne Relativverdrehung zwischen dem Reibungssperrteil 18 und
dem Hakenhalter 15 infolge der Trägheitsverzögerung des Schwung
rads 7 und des Reibungssperrteils 18 auf, und als Folge hier
von kann sich der Haken 16, der mit dem Reibungssperrteil 18
verbunden und auch auf dem Bolzen 15a derart gelagert ist, daß
er sich in Richtung B2 um den Bolzen 15a entgegen der Vorbe
lastungskraft der Feder 17 vor- und zurückdrehen kann, auf
entsprechende Weise bewegen. Wenn dies der Fall ist, verhalten
sich der Haken 16, der Sperring 11 und das Sperrteil 27 auf
genau die gleiche Weise wie wenn der Beschleunigungssensor 6
ausgelöst worden wäre.
Wie in den Fig. 1(c) und 2(a) gezeigt ist, ist eine Durchgangs
öffnung 14a mit einer vorbestimmten Größe in dem Teil des Trom
melteils 14 ausgebildet, auf das der Sicherheitsgurt 3 aufge
rollt ist. Wie in den Fig. 1(c) und 5(b) gezeigt ist, hat die
Sicherheitsgurtsperreinrichtung 5 einen Auslöseknopf 28, der
in einer vorbestimmten Höhe vorsteht und fest mit einem Teil
verbunden ist, an dem der Sicherheitsgurt 3 sich aufzurollen
beginnt. Der Knopf 28 ist mittig des Sicherheitsgurts in Brei
tenrichtung desselben gesehen angeordnet. Die Auslegung ist
derart getroffen, daß der Betätigungsknopf 28 genau in die
Durchgangsöffnung 14a paßt, wenn der Sicherheitsgurt auf das
Trommelteil 14 aufgerollt wird. Aufgrund des Betätigungs
knopfes 28 steht der aufgerollte Teil des Sicherheitsgurts 3
nicht in unbestimmter Weise vor, und der Sicherheitsgurt-
Aufrollvorgang kann gleichmäßig ablaufen. Wenn der Sicher
heitsgurt 3 vollständig oder im wesentlichen vollständig ab
gezogen bzw. abgerollt ist, legt der Betätigungsknopf 28 ge
gen das Vorderteil des sich drehenden Klemmteils 21 an und
bewirkt, daß das Letztere gedreht wird, um hierdurch den Si
cherheitsgurt 3 zu klemmen.
Nachstehend wird die Arbeitsweise der Sicherheitsgurtaufroll
einrichtung 1 gemäß dieser bevorzugten Ausführungsform näher
beschrieben.
Unter üblichen Bedingungen wird der Sicherheitsgurt 3 auf
die Gurttrommel 4 durch die Vorbelastungskraft der Rückhol
feder 8 aufgerollt. Wenn der Sicherheitsgurt 3 mit einer üb
lichen Geschwindigkeit abgezogen wird, um den Sicherheits
gurt anzulegen, drehen sich der Haken 16, das Reibungssperr
teil 18 und das Schwungrad 7 zusammen mit derselben Geschwin
digkeit in Richtung A2. Folglich dreht sich der Haken 16 um
den Bolzen 15a des Hakenhalters 15 derart, daß die Klaue 16a
des Hakens 16 nicht in die Innenverzahnung 11a des Sperrings
11 eingreift. Somit dreht sich der Sperring 11 nicht in Rich
tung A2, und das Sperrteil 27 greift nicht in das Sperrad 9
ein. Als Folge hiervon kann der Sicherheitsgurt 3 frei mit
der üblichen Geschwindigkeit abgezogen werden.
Wenn in einem Notfalle, wie bei einem Unfall, eine starke Be
schleunigung auftritt, spricht der Beschleunigungssensor auf
diese Beschleunigung an, und es wird bewirkt, daß das freie
Ende 6d der Auslöseeinrichtung 6c in Eingriff mit dem Gesper
re 7a des Schwungrads 7 kommt. Als Folge hiervon können sich
das Schwungrad 7 und das Reibungssperrteil 18 nicht mehr wei
terdrehen, und daher tritt eine Relativdrehbewegung zwischen
dem Haken 16 und dem Reibungssperrteil 18 auf, der Haken 16
dreht sich in Richtung B2 um den Bolzen 15a, und die Klaue 16a
greift in die Innenverzahnung 11b des Sperrings 11 ein. Als
Folge hiervon dreht sich der Sperring 11 in Richtung A2, und
daher dreht sich das Sperrteil 27 und greift in das Sperrad
9 ein. Aufgrund des Eingriffszustandes zwischen dem Sperrteil
27 und dem Sperrad 9 wird die Drehkraft des Sperrads 9 auf
das Drehklemmteil 21 über das Sperrelement 27 und das Verbin
dungsteil 24 übertragen. Folglich dreht sich das Drehklemm
teil 21 in Richtung D1 derart, daß der wellenförmig ausgelegte
Abschnitt 21a am Ende desselben mit dem Sicherheitsgurt 3
zusammenarbeitet, um den Sicherheitsgurt zwischen demselben
und dem Gleitklemmteil 20 festzuklemmen. Obgleich der Si
cherheitsgurt 3 sich infolge der Trägheit des den Sicherheits
gurt tragenden Fahrgastes sich weiter abzurollen versucht,
wird die Klemmkraft des Drehklemmteils 21 durch die Kraft ver
stärkt, welche versucht, den Sicherheitsgurt 3 abzuziehen, so
daß der Sicherheitsgurt stärker festgeklemmt wird. Folglich ist
der Sicherheitsgurt 3 gegenüber jeglicher weiterer Abzugsbe
wegung gesperrt. Somit wird ein Abziehen des Sicherheitsgurts
3 mit Zuverlässigkeit verhindert, und der Fahrgast wird auf zu
verlässige Weise zurückgehalten. Da ferner die auf den Sicher
heitsgurt 3 infolge der Eigenträgheit des Fahrgastes wirkende
Kraft nicht auf die Gurttrommelwelle 4 übertragen wird, wird
ein Spannen des Sicherheitsgurts 3 auf dem Aufrollteil der Gurt
trommel in zuverlässiger Weise verhindert.
Wenn der Sicherheitsgurt 3 plötzlich bei einer plötzlichen Be
wegung des Fahrgastes abgezogen wird, dreht sich das Sperrad 9
plötzlich. Aufgrund einer Trägheitsverzögerung des Schwungrades
7 und des Reibungssperrteils 18 entsteht eine Drehverzögerung
zwischen dem Reibungssperrteil 18 und dem Haken 16, und es
tritt eine Relativverdrehung zwischen dem Schwungrad 7 und dem
Reibungssperrteil 18 und dem Haken 16 auf. Als Folge hiervon
dreht sich der Haken 16 in Richtung B2 um den Bolzen 15a. Wenn
der Haken 16 sich in Richtung B2 dreht, verhalten sich der Ha
ken 16, der Sperring 11 und das Sperrteil 17 genau gleich wie
wenn der Beschleunigungssensor 16 ausgelöst wäre. Folglich
sperrt das Drehklemmteil 21 den Sicherheitsgurt 3 und klemmt
diesen zwischen sich selbst und dem Gleitklemmteil 20 derart
ein, daß der Sicherheitsgurt 3 nicht mehr weiter ausgezogen wer
den kann. Als Folge hiervon wird der Fahrgast zuverlässig zu
rückgehalten, und ein Spannen des Sicherheitsgurts 3 wird
auf zuverlässige Weise vermieden.
Wenn der Sicherheitsgurt 3 von dem Fahrgast in einem Zustand
festgelegt ist, in dem der Sicherheitsgurt vollständig oder
nahezu vollständig aufgrund einer großen Körpergröße des Fahr
gastes abgerollt ist, liegt der Beaufschlagungsknopf 28, der
fest mit dem Sicherheitsgurt 3 verbunden ist, gegen das Vor
derteil des Drehklemmteils 21 an, wie dies in den Fig. 5(a)
und (b) gezeigt ist, wodurch das Klemmteil 21 in Richtung D1
gedreht wird. Somit wird der Sicherheitsgurt 3 zwischen dem
Drehklemmteil 21 und dem Gleitklemmteil 20 festgeklemmt, und
er kann nicht weiter vom Gurtroller abgezogen werden.
Aus den vorstehenden Ausführungen ergibt sich, daß die auf den
Sicherheitsgurt 3 ausgeübte Kraft nicht auf die Gurttrommelwelle
4 übertragen wird, und daher ist die Gurttrommelwelle keiner
großen Belastung ausgesetzt. Dies bedeutet, daß die Gurttrom
melwelle 4 keine so hohe Steifigkeit zu haben braucht. Folg
lich braucht üblicherweise eingesetzter schwerer Stahl nicht
bei der Herstellung für die Gurttrommelwelle verwendet zu wer
den. Anstelle hiervon kann ein gewichtsmäßig leichtes, billi
ges Material, wie ein Harzmaterial zur Anwendung kommen.
Fig. 6 zeigt eine weitere bevorzugte Ausführungsform nach der
Erfindung, bei der gleiche oder ähnliche Teile wie bei der
voranstehend erläuterten bevorzugten Ausführungsform mit den
selben Bezugszeichen versehen sind und nachstehend nicht noch
mals erläutert werden.
Bei dieser in Fig. 6 gezeigten bevorzugten Ausführungsform wird
ein Ende 3a des Sicherheitsgurts, das man durch Überfalten des
Sicherheitsgurts auf sich selbst erhält, als ein Auslöseteil ge
nutzt, welches das Drehklemmteil 21 beaufschlagt, wenn der Si
cherheitsgurt 3 vollständig oder im wesentlichen vollständig
abgezogen ist. Um insbesondere den Sicherheitsgurt 3 an der
Gurttrommelwelle 4 zu verankern, wie dies in Fig. 1(c) gezeigt
ist, wird das Endteil des Sicherheitsgurts 3 auf sich selbst
wie bei der üblichen Ausführungsform gefaltet, jedoch wird
durch die Verlängerung des übergefalteten Teils das Ende 3a
des Sicherheitsgurts 3 so ausgelegt, daß das Gleitklemmteil
20 ausgelöst wird, wenn der Sicherheitsgurt 3 vollständig
oder im wesentlichen vollständig abgerollt ist. In anderen
Worten ausgedrückt bedeutet dies, daß ein Flansch 20e an dem
unteren Ende des Klemmteils 20a des Gleitklemmteils 20 so
ausgelegt ist, daß es um einen großen Betrag vorsteht, und der
Flansch 20e ist derart ausgebildet, daß er einen Schlitz 20f
hat, durch den der Sicherheitsgurt 3 geht, wie dies in den
Fig. 6(b) und (c) gezeigt ist. Der Schlitz 20f ist derart aus
gelegt, daß er eine Abmessung a hat, die um eine Größe α etwas
größer als die Dicke des Sicherheitsgurts 3 ist, so daß der Si
cherheitsgurt in dem Schlitz 20f eine freie Gleitbewegung aus
führen kann. Wenn der Sicherheitsgurt 3 vollständig oder im we
sentlichen vollständig abgezogen wird, liegt das Ende 3a des
Sicherheitsgurts gegen den Flansch 20e an, so daß das Gleit
klemmteil 20 in Z-Richtung, ausgehend von der Stellung nach
oben, eine Gleitbewegung ausführt, die in einer gebrochenen
Linie mit zwei Punkten versehen dargestellt ist, und zwar bei
einer Bewegung in eine Stellung, die mit durchgezogener Linie
dargestellt ist. Infolge der Aufwärtsbewegung des Gleitklemm
teils 20 liegt der Flansch 20e gegen das Vorderteil des Dreh
klemmteils 21 an, wodurch das eltztgenannte in Richtung D1
gedreht wird. Als Folge hiervon ist der Sicherheitsgurt 3 zwi
schen dem Gleitklemmteil 20 und dem Drehklemmteil 21 einge
klemmt und gesperrt. In diesem Fall ist es erforderlich, daß
die Größe des Schlitzes 20f in geeigneter Weise so ausgelegt
wird, daß sie an den Sicherheitsgurt 3 angepaßt ist, um ein Zu
sammenarbeiten zwischen dem Rand 3a des Sicherheitsgurts 3
und dem Gleitklemmteil 20 sicherzustellen. Bei dieser bevorzug
ten Ausführungsform ist der Beaufschlagungsknopf 2 bzw. der
der Auslöseknopf 2 bei der voranstehend beschriebenen bevorzug
ten Ausführungsform nicht erforderlich.
Fig. 7 ist eine Ansicht zur Verdeutlichung einer weiteren
bevorzugten Ausführungsform nach der Erfindung, bei der
gleiche oder ähnliche Teile wie bei den voranstehend beschrie
benen Ausführungsformen mit denselben Bezugszeichen versehen
sind und nachstehend nicht näher erläutert zu werden brauchen.
Wie in Fig. 7 gezeigt ist, wird bei dieser bevorzugten Ausfüh
rungsform ein vergleichsweise großer in den Sicherheitsgurt 3
eingenähter Faden als ein Auslöseteil genutzt, welcher das
Drehklemmteil 21 beaufschlagt, wenn der Sicherheitsgurt 3 voll
ständig oder im wesentlichen vollständig abgezogen ist. Bei die
ser Auslegungsform braucht der Sicherheitsgurt 3 nicht auf sich
selbst gefaltet zu werden, und daher reicht weniger Material
zur Herstellung des Sicherheitsgurts aus. In diesem Fall ist
es erforderlich, daß die Abmessungen des Schlitzes 20f in ge
eigneter Weise so gewählt werden, daß ein sicheres Zusammen
arbeiten zwischen dem Gleitklemmteil 20 und dem Faden 29 ge
geben ist.
Bei der Sicherheitsgurtaufrollvorrichtung nach der Erfindung
gemäß der vorbeschriebenen Art beaufschlagt die Sicherheits
gurtsperreinrichtung das Auslöseteil, das auf dem Sicherheits
gurt vorgesehen ist, wenn der Sicherheitsgurt vollständig oder
im wesentlichen vollständig abgerollt ist. Wenn daher der
Sicherheitsgurt vollständig oder im wesentlichen vollständig
abgerollt ist, wird der Sicherheitsgurt zuverlässig gegen ein
weiteres Abziehen gesperrt. Folglich wirkt keine große Bela
stung von dem Sicherheitsgurt auf die Gurttrommelwelle ein,
und daher braucht die Gurttrommelwelle keine so große Festig
keit zu haben. Hierdurch wird ermöglicht, daß die Gurttrommel
welle aus einem gewichtsmäßig leichten, billigen Material,
wie einem Harzmaterial, hergestellt werden kann. Ferner wird
durch die Ausbildung der Gurttrommelwelle aus einem gewichts
mäßig leichten Material ermöglicht, daß das Gewicht und die
Herstellungskosten der gesamten Sicherheitsgurtaufrollvor
richtung sich reduzieren lassen.
Obgleich voranstehend sehr unterschiedlich ausgebildete be
vorzugte Ausführungsformen nach der Erfindung erläutert wur
den, die vom Lösungsgedanken nach der Erfindung umfaßt wer
den, ist die Erfindung natürlich hierauf nicht beschränkt,
sondern es sind noch weitere Abänderungen und Modifikationen
möglich, die der Fachmann im Bedarfsfall treffen wird, ohne
den Erfindungsgedanken zu verlassen.
Claims (4)
1. Sicherheitsgurtaufrollvorrichtung (1), gekenn
zeichnet durch:
einen Sicherheitsgurt (3), der auf eine Gurttrommel (4) derart aufgewickelt ist, daß er frei auf dieser aufge rollt und von dieser abgezogen werden kann, und
eine Sicherheitsgurtsperreinrichtung (5) zum Sperren des Sicherheitsgurts (3) für eine weitere Abzugsbewegung zu einem vorbestimmten Zeitpunkt,
wobei der Sicherheitsgurt (3) mit einem Auslöseteil (28; 3a, 20f; 29, 20f) für die Sicherheitsgurtsperreinrichtung (5) zum Auslösen der Sicherheitsgurtsperreinrichtung (5) versehen ist, wenn der Sicherheitsgurt (3) vollständig oder im we sentlichen vollständig abgerollt ist.
einen Sicherheitsgurt (3), der auf eine Gurttrommel (4) derart aufgewickelt ist, daß er frei auf dieser aufge rollt und von dieser abgezogen werden kann, und
eine Sicherheitsgurtsperreinrichtung (5) zum Sperren des Sicherheitsgurts (3) für eine weitere Abzugsbewegung zu einem vorbestimmten Zeitpunkt,
wobei der Sicherheitsgurt (3) mit einem Auslöseteil (28; 3a, 20f; 29, 20f) für die Sicherheitsgurtsperreinrichtung (5) zum Auslösen der Sicherheitsgurtsperreinrichtung (5) versehen ist, wenn der Sicherheitsgurt (3) vollständig oder im we sentlichen vollständig abgerollt ist.
2. Sicherheitsgurtaufrollvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das Auslöseteil ein Auslöseknopf
(28) ist, der an dem Sicherheitsgurt (3) angebracht ist.
3. Sicherheitsgurtaufrollvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das Auslöseteil ein Rand (3a)
des Sicherheitsgurts (3) an einem Ende ist, an dem der Si
cherheitsgurt (3) an der Gurttrommel (4) angebracht ist.
4. Sicherheitsgurtaufrollvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das Auslöseteil ein Faden (29)
ist, der in den Sicherheitsgurt (3) eingenäht ist.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| JP1251085A JP2778671B2 (ja) | 1989-09-27 | 1989-09-27 | シートベルトリトラクタ |
Publications (1)
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|---|---|
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| DE (1) | DE4030624A1 (de) |
| FR (1) | FR2652323A1 (de) |
| GB (1) | GB2236662A (de) |
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- 1990-09-27 CA CA 2026390 patent/CA2026390A1/en not_active Abandoned
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8128 | New person/name/address of the agent |
Representative=s name: TAUCHNER, P., DIPL.-CHEM. DR.RER.NAT. HEUNEMANN, D |
|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |