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DE4029221A1 - Elektronisches schaltnetzteil - Google Patents

Elektronisches schaltnetzteil

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Publication number
DE4029221A1
DE4029221A1 DE19904029221 DE4029221A DE4029221A1 DE 4029221 A1 DE4029221 A1 DE 4029221A1 DE 19904029221 DE19904029221 DE 19904029221 DE 4029221 A DE4029221 A DE 4029221A DE 4029221 A1 DE4029221 A1 DE 4029221A1
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DE
Germany
Prior art keywords
switch
switching
voltage
electronic
capacitor
Prior art date
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Granted
Application number
DE19904029221
Other languages
English (en)
Other versions
DE4029221B4 (de
Inventor
Jaromir Palata
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Thomson Brandt GmbH
Original Assignee
Deutsche Thomson Brandt GmbH
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Publication date
Application filed by Deutsche Thomson Brandt GmbH filed Critical Deutsche Thomson Brandt GmbH
Priority to DE19904029221 priority Critical patent/DE4029221B4/de
Publication of DE4029221A1 publication Critical patent/DE4029221A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE4029221B4 publication Critical patent/DE4029221B4/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M1/00Details of apparatus for conversion
    • H02M1/36Means for starting or stopping converters

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Dc-Dc Converters (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein elektronisches Schaltnetzteil zur Erzeugung von netzgetrennten Betriebsspannungen für elektroni­ sche Geräte wie es im Oberbegriff des Patentanspruchs angegeben ist.
Derartige Schaltnetzteile erzeugen an Sekundärwicklungen eines Transformators netzgetrennte Betriebsspannungen, indem die Primärwicklung periodisch über einen steuerbaren elektronischen Schalter an eine gleichgerichtete Netzspannung gelegt wird. Beim Sperren des elektronischen Schalters wird die in der Pri­ märwicklung des Transformators gespeicherte magnetische Energie frei und auf die Sekundärseite übertragen. Es kommt für eine verlustfreie Übertragung darauf an, daß der elektronische Schal­ ter in möglichst kurzer Zeit gesperrt wird, da nur eine vollkom­ mende Sperrung verlustfrei ist, andernfalls erwärmt sich der Schalter, z. B. ein Transistor, was zu seiner Zerstörung führt. Zur exakten Sperrung wird deshalb eine negative Vorspannung erzeugt und an die Steuerelektrode des Transistors gelegt, so daß bei fehlenden Ansteuerimpulsen diese negative Spannung den Transistor sofort sperrt. Dazu ist es bekannt, an die Steuer­ schaltung, die die lastabhängigen in ihrer Breite veränderli­ chen Impulse liefert, eine Diodenbatterie zu schalten, an wel­ cher diese negative Vorspannung entsteht. Ein Elektrolytkonden­ sator speichert diese negative Vorspannung. Der Wert des Konden­ sators soll einerseits klein sein, damit er schnell aufgeladen wird, andererseits soll er aber möglichst groß sein, damit er den großen Wechselstrom aushält. Der Basisstrom beträgt beim Einschalten ca. +1 A und beim Abschalten -2 A. Es muß also ein Kompromiß gefunden werden. Während der ersten Pulse in der Anlaufphase kann der Transistorschalter wegen der noch nicht vorhandenen negativen Vorspannung nicht verlustfrei gesperrt werden, so daß die Betriebsbedingungen in dieser Anlaufphase sehr hart sind. Durch das verlustbehaftete Schalten wird der Transistor thermisch zerstört und bildet so eine häufige Fehler­ quelle für das Schaltnetzteil. Auch der Kondensator in der Diodenbatterie verliert mit der Zeit seine Kapazität, so daß er nicht mehr die negative Vorspannung halten kann. Durch diesen Rückkopplungseffekt wird der Transistor noch schneller zerstört.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die vorgehend geschil­ derten Nachteile zu beheben, indem die negative Vorspannung unmittelbar nach Einschalten des Schaltnetzteils zur Verfügung steht, damit der elektronische Schalter sofort gesperrt wird.
Die Erfindung wird nachstehend an einem Ausführungsbeispiel mit Hilfe der Zeichnung erläutert.
Die Netzwechselspannung UN wird nach Einschalten über den Schal­ ter S mit Hilfe der aus den Dioden D1, D2, D3 und D4 gebildeten Gleichrichterbrücke zu einer Gleichspannung UB gleichgerichtet.
Die Kondensatoren C1, C2, C3 und C4 sowie die Drosseln L1 und L2 sind für die Entstörung vorgesehen. Die gleichgerichtete Spannung UB wird am Ladekondensator C5 gesiebt. Diese Gleich­ spannung ist über die Primärwicklung W1 des Schaltnetzteiltrans­ formators TR an den Transistor T geschaltet. In der Emitterlei­ tung des Transistors T liegt ein Strommeßwiderstand R1, an welchem eine Spannung UR1 abgenommen wird, die bei Überlastung des Transistors T die den Transistor ansteuernde Schaltung IC abschaltet. Diese Ansteuerschaltung erzeugt Impulse, die in ihrer Breite veränderbar sind. Die Breite der Impulse richtet sich nach der Belastung des Schaltnetzteils. Je mehr Energie übertragen werden muß, desto breiter werden die Impulse. Die Steuerschaltung IC besteht z. B. aus der integrierten Schaltung der Type TEA 2260/61 der Firma CSF.
An Sekundärwicklungen W2, W3 und W4 können die verschiedenen Betriebsspannungen U1, U2 und U3 für ein elektronisches Gerät über Dioden D5, D6 und D7 an Kondensatoren C6, C7 und C8 abge­ nommen werden. Damit der Transistor T sehr schnell abschaltet, wird mit Hilfe einer aus den Dioden D8, D9 und D10 bestehenden Diodenbatterie, der ein Kondensator C9 parallelgeschaltet ist, eine negative Vorspannung UC9 in die Ansteuerleitung für den Transistor T gelegt. Die Diode D13 dient zur Schließung des Gleichstromkreises für die Diodenbatterie. Sie kann, wie bei Verwendung der genannten integrierten Schaltung TEA 2260/61 auch in diesem bereits enthalten sein, wie dies angedeutet ist.
Gemäß der Erfindung ist der allgemein übliche zum Schutz des Netzgleichrichters und des Netzschalters dienende Einschalt- Strombegrenzungswiderstand R2 für den Ladekondensator C5 nicht in den Wechselstromzweig der Gleichrichterbrückenschaltung gelegt, sondern in den Gleichstromzweig des Gleichrichters geschaltet. Auf diese Weise kann beim Einschalten des Netz­ teils, wenn also der Ladekondensator C5 noch leer ist, an die­ sem eine gegen Bezugspotential negative Spannung UR2 abgenommen werden, die über einen Strombegrenzungs- und Entkopplungswi­ derstand R3 und über eine Entkopplungsdiode D11 an die Basis des Transistors T gelangt. Die Spannung UR2 ist demnach nur beim Einschalten groß, z. B. 130 Volt. Im Betrieb beträgt sie nur etwa 6 Volt. Die Parallelschaltung aus dem Widerstand R4 und der Spule L3 dient in bekannter Weise zur Formung der nega­ tiven Ansteuerimpulse. Der Kondensator C10 in Serie zur Paral­ lelschaltung von Diode D12 und Widerstand R5 dient zum Schutz des Transistors T gegenüber Spannungen, die beim Abschalten einer Induktivität entstehen. Bei einem praktisch erprobten Schaltungsaufbau haben sich für die Widerstände und Kondensato­ ren folgende Werte als günstig erwiesen: R2 = 2,4 Ohm, R3 = 1 kOhm, C5 = 150 µF, C9 = 100 µF.
Die Erfindung besitzt den Vorteil, daß der Transistor T schon sofort bei Inbetriebnahme des Schaltnetzteils sicher gesperrt wird, da die negative Vorspannung UR2 bereitgestellt wird, bevor es zu arbeiten beginnt. Die Erfindung vermeidet, daß man einen Kompromiß schließen muß, der darin besteht, daß der Kon­ densator C9 einerseits klein sein soll, damit er schnell aufge­ laden ist, andererseits aber groß, damit eine große Lademenge einen großen Ausräumstrom im Basiskreis des Transistors T er­ zeugt. Ein zu kleiner Kondensator C9 hätte zudem den Nachteil, daß er durch die großen Ladeströme überlastet wäre, wodurch er altern würde und seine Kapazität verlieren würde. Der Kondensa­ tor kann jetzt ohne Nachteile vergrößert werden.

Claims (2)

1. Elektronisches Schaltnetzteil zur Erzeugung von netzge­ trennten Betriebsspannungen für elektronische Geräte aus einer durch eine Gleichrichterbrücke gleichgerichteten Netzspannung, die über eine Primärwicklung eines Transfor­ mators und einen gesteuerten elektronischen Schalter peri­ odisch auf Bezugspotential geschaltet wird, wobei in Serie zur Gleichrichterbrücke ein Strombegrenzungswiderstand geschaltet wird, sowie mit einer im elektronischen Schal­ ter ansteuernden Steuerschaltung, die an die Steuerelektro­ de des elektronischen Schalters in Abhängigkeit von der Belastung des Transformators in ihrer Breite veränderbare Impulse legt und mit einer in die Steuerzuleitung des elektronischen Schalters geschalteten Diodenbatterie zur Erzeugung einer negativen Sperrspannung für den elektroni­ schen Schalter zum schnellen Abschalten während der Sperr­ phase des elektronischen Schalters, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der Strombegrenzungswider­ stand (R2) in den Gleichstromzweig der Gleichrichterbrücke (D1, D2, D3, D4) geschaltet ist, an welchem eine negative Spannung (UR2) abgreifbar ist, die an den Kondensator (C9) der Diodenbatterie unmittelbar (a) oder über eine nieder­ ohmige Reaktanz (L3) (b) angeschaltet ist.
2. Elektronisches Schaltnetzteil nach Anspruch 1, da­ durch gekennzeichnet, daß die negative Vorspannung (UR2) über einen Begrenzungswiderstand (R3) und eine Diode (D11) an den Kondensator (C9) der Diodenbat­ terie geschaltet ist.
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