DE4029221A1 - Elektronisches schaltnetzteil - Google Patents
Elektronisches schaltnetzteilInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein elektronisches Schaltnetzteil zur
Erzeugung von netzgetrennten Betriebsspannungen für elektroni
sche Geräte wie es im Oberbegriff des Patentanspruchs angegeben
ist.
Derartige Schaltnetzteile erzeugen an Sekundärwicklungen eines
Transformators netzgetrennte Betriebsspannungen, indem die
Primärwicklung periodisch über einen steuerbaren elektronischen
Schalter an eine gleichgerichtete Netzspannung gelegt wird.
Beim Sperren des elektronischen Schalters wird die in der Pri
märwicklung des Transformators gespeicherte magnetische Energie
frei und auf die Sekundärseite übertragen. Es kommt für eine
verlustfreie Übertragung darauf an, daß der elektronische Schal
ter in möglichst kurzer Zeit gesperrt wird, da nur eine vollkom
mende Sperrung verlustfrei ist, andernfalls erwärmt sich der
Schalter, z. B. ein Transistor, was zu seiner Zerstörung führt.
Zur exakten Sperrung wird deshalb eine negative Vorspannung
erzeugt und an die Steuerelektrode des Transistors gelegt, so
daß bei fehlenden Ansteuerimpulsen diese negative Spannung den
Transistor sofort sperrt. Dazu ist es bekannt, an die Steuer
schaltung, die die lastabhängigen in ihrer Breite veränderli
chen Impulse liefert, eine Diodenbatterie zu schalten, an wel
cher diese negative Vorspannung entsteht. Ein Elektrolytkonden
sator speichert diese negative Vorspannung. Der Wert des Konden
sators soll einerseits klein sein, damit er schnell aufgeladen
wird, andererseits soll er aber möglichst groß sein, damit er
den großen Wechselstrom aushält. Der Basisstrom beträgt beim
Einschalten ca. +1 A und beim Abschalten -2 A. Es muß also ein
Kompromiß gefunden werden. Während der ersten Pulse in der
Anlaufphase kann der Transistorschalter wegen der noch nicht
vorhandenen negativen Vorspannung nicht verlustfrei gesperrt
werden, so daß die Betriebsbedingungen in dieser Anlaufphase
sehr hart sind. Durch das verlustbehaftete Schalten wird der
Transistor thermisch zerstört und bildet so eine häufige Fehler
quelle für das Schaltnetzteil. Auch der Kondensator in der
Diodenbatterie verliert mit der Zeit seine Kapazität, so daß er
nicht mehr die negative Vorspannung halten kann. Durch diesen
Rückkopplungseffekt wird der Transistor noch schneller zerstört.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die vorgehend geschil
derten Nachteile zu beheben, indem die negative Vorspannung
unmittelbar nach Einschalten des Schaltnetzteils zur Verfügung
steht, damit der elektronische Schalter sofort gesperrt wird.
Die Erfindung wird nachstehend an einem Ausführungsbeispiel mit
Hilfe der Zeichnung erläutert.
Die Netzwechselspannung UN wird nach Einschalten über den Schal
ter S mit Hilfe der aus den Dioden D1, D2, D3 und D4 gebildeten
Gleichrichterbrücke zu einer Gleichspannung UB gleichgerichtet.
Die Kondensatoren C1, C2, C3 und C4 sowie die Drosseln L1 und
L2 sind für die Entstörung vorgesehen. Die gleichgerichtete
Spannung UB wird am Ladekondensator C5 gesiebt. Diese Gleich
spannung ist über die Primärwicklung W1 des Schaltnetzteiltrans
formators TR an den Transistor T geschaltet. In der Emitterlei
tung des Transistors T liegt ein Strommeßwiderstand R1, an
welchem eine Spannung UR1 abgenommen wird, die bei Überlastung
des Transistors T die den Transistor ansteuernde Schaltung IC
abschaltet. Diese Ansteuerschaltung erzeugt Impulse, die in
ihrer Breite veränderbar sind. Die Breite der Impulse richtet
sich nach der Belastung des Schaltnetzteils. Je mehr Energie
übertragen werden muß, desto breiter werden die Impulse. Die
Steuerschaltung IC besteht z. B. aus der integrierten Schaltung
der Type TEA 2260/61 der Firma CSF.
An Sekundärwicklungen W2, W3 und W4 können die verschiedenen
Betriebsspannungen U1, U2 und U3 für ein elektronisches Gerät
über Dioden D5, D6 und D7 an Kondensatoren C6, C7 und C8 abge
nommen werden. Damit der Transistor T sehr schnell abschaltet,
wird mit Hilfe einer aus den Dioden D8, D9 und D10 bestehenden
Diodenbatterie, der ein Kondensator C9 parallelgeschaltet ist,
eine negative Vorspannung UC9 in die Ansteuerleitung für den
Transistor T gelegt. Die Diode D13 dient zur Schließung des
Gleichstromkreises für die Diodenbatterie. Sie kann, wie bei
Verwendung der genannten integrierten Schaltung TEA 2260/61
auch in diesem bereits enthalten sein, wie dies angedeutet ist.
Gemäß der Erfindung ist der allgemein übliche zum Schutz des
Netzgleichrichters und des Netzschalters dienende Einschalt-
Strombegrenzungswiderstand R2 für den Ladekondensator C5 nicht
in den Wechselstromzweig der Gleichrichterbrückenschaltung
gelegt, sondern in den Gleichstromzweig des Gleichrichters
geschaltet. Auf diese Weise kann beim Einschalten des Netz
teils, wenn also der Ladekondensator C5 noch leer ist, an die
sem eine gegen Bezugspotential negative Spannung UR2 abgenommen
werden, die über einen Strombegrenzungs- und Entkopplungswi
derstand R3 und über eine Entkopplungsdiode D11 an die Basis
des Transistors T gelangt. Die Spannung UR2 ist demnach nur
beim Einschalten groß, z. B. 130 Volt. Im Betrieb beträgt sie
nur etwa 6 Volt. Die Parallelschaltung aus dem Widerstand R4
und der Spule L3 dient in bekannter Weise zur Formung der nega
tiven Ansteuerimpulse. Der Kondensator C10 in Serie zur Paral
lelschaltung von Diode D12 und Widerstand R5 dient zum Schutz
des Transistors T gegenüber Spannungen, die beim Abschalten
einer Induktivität entstehen. Bei einem praktisch erprobten
Schaltungsaufbau haben sich für die Widerstände und Kondensato
ren folgende Werte als günstig erwiesen:
R2 = 2,4 Ohm, R3 = 1 kOhm, C5 = 150 µF, C9 = 100 µF.
Die Erfindung besitzt den Vorteil, daß der Transistor T schon
sofort bei Inbetriebnahme des Schaltnetzteils sicher gesperrt
wird, da die negative Vorspannung UR2 bereitgestellt wird,
bevor es zu arbeiten beginnt. Die Erfindung vermeidet, daß man
einen Kompromiß schließen muß, der darin besteht, daß der Kon
densator C9 einerseits klein sein soll, damit er schnell aufge
laden ist, andererseits aber groß, damit eine große Lademenge
einen großen Ausräumstrom im Basiskreis des Transistors T er
zeugt. Ein zu kleiner Kondensator C9 hätte zudem den Nachteil,
daß er durch die großen Ladeströme überlastet wäre, wodurch er
altern würde und seine Kapazität verlieren würde. Der Kondensa
tor kann jetzt ohne Nachteile vergrößert werden.
Claims (2)
1. Elektronisches Schaltnetzteil zur Erzeugung von netzge
trennten Betriebsspannungen für elektronische Geräte aus
einer durch eine Gleichrichterbrücke gleichgerichteten
Netzspannung, die über eine Primärwicklung eines Transfor
mators und einen gesteuerten elektronischen Schalter peri
odisch auf Bezugspotential geschaltet wird, wobei in Serie
zur Gleichrichterbrücke ein Strombegrenzungswiderstand
geschaltet wird, sowie mit einer im elektronischen Schal
ter ansteuernden Steuerschaltung, die an die Steuerelektro
de des elektronischen Schalters in Abhängigkeit von der
Belastung des Transformators in ihrer Breite veränderbare
Impulse legt und mit einer in die Steuerzuleitung des
elektronischen Schalters geschalteten Diodenbatterie zur
Erzeugung einer negativen Sperrspannung für den elektroni
schen Schalter zum schnellen Abschalten während der Sperr
phase des elektronischen Schalters, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Strombegrenzungswider
stand (R2) in den Gleichstromzweig der Gleichrichterbrücke
(D1, D2, D3, D4) geschaltet ist, an welchem eine negative
Spannung (UR2) abgreifbar ist, die an den Kondensator (C9)
der Diodenbatterie unmittelbar (a) oder über eine nieder
ohmige Reaktanz (L3) (b) angeschaltet ist.
2. Elektronisches Schaltnetzteil nach Anspruch 1, da
durch gekennzeichnet, daß die negative
Vorspannung (UR2) über einen Begrenzungswiderstand (R3)
und eine Diode (D11) an den Kondensator (C9) der Diodenbat
terie geschaltet ist.
Priority Applications (1)
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Applications Claiming Priority (1)
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| DE19904029221 DE4029221B4 (de) | 1990-09-14 | 1990-09-14 | Elektronisches Schaltnetzteil |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
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ID=6414273
Family Applications (1)
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Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE4029221B4 (de) |
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1990
- 1990-09-14 DE DE19904029221 patent/DE4029221B4/de not_active Expired - Lifetime
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Also Published As
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| DE4029221B4 (de) | 2004-12-30 |
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