DE2643985C3 - Überlastschutzschaltung für einen Transistor-Sperrumrichter mit mehreren Ausgangsspannungen - Google Patents
Überlastschutzschaltung für einen Transistor-Sperrumrichter mit mehreren AusgangsspannungenInfo
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Description
Ii
211
Die Erfindung bezieht sich auf eine Überlastschutz-
»chaltung für einen Transistor-Sperrumrichter, dessen
Übertrager eine Primärwicklung und wenigstens zwei Sekundärwicklungen zur Erzeugung mehrerer Ausgangsspannungen
aufweist. Eine solche Überlastschutz- h''
«chaining ist bekannt aus der DE-OS 23 64 060.
Sperrwandler geben wegen des als Speicher wirkenden Übertragers eine begrenzte Ausgangsleistung ab
und sind daher in gewissem Maße gegen Überlastung geschützt. Durch eine Strombegrenzung im Ptimärkreis
des Sperrwandlers kann bei einer definierten Eingangsspannung die übertragbare Leistung weiter begrenzt
werden. Besitzt der Übertrager eines Sperrumrichters zur Erzeugung mehrerer Ausgangsspannungen eine
entsprechende Anzahl von Ausgangswicklungen, so muß jeder Ausgangskreis für die volle übertragbare
Leistung des Gerätes ausgelegt werden, da bei einem sekundärseitigen Kurzschluß jedem Ausgangskreis die
gesamte übertragbare Leistung entnomrren werden kann. Der Aufwand für einen Sperrumrichter kann sich
dadurch beträchtlich vergrößern.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde eine einfache Überwachungsschaltung anzugeben, die bei
Kurzschluß eines beliebigen Ausgangskreises den Betrieb des Sperrumrichters unterbricht
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelost.
Mit der Schaltung gemäß der Erfindung kann eine beliebige Anzahl von Ausgängen eines Sperrumrichters
mit einem einfachen Schaliungszusatz überwachi und
der Sperrumrichter beim Kurzschluß an einem beliebigen Ausgangskreis abgeschaltet werden. Wenn keine
galvanische Trennung zwischen Eingang und Ausgang des Sperrumrichters verlangt wird, kann die Summenspannung
von einer der Ausgangswicklungen abgeleitet werden. Die galvanisch Trennung kann durch Verwendung
einer zusätzlichen Transformatorwicklung erreicht werden oder ohne zusätzlichen Aufwand auch
dann erzielt werden wenn der Sperrumrichter eine Rückkopplungswicklung oder eine Wicklung ζιτ Erzeugung
einer Vergleichs-EMK für eine Spannungsregelung aufweist, da dann die benötigten Hilfsspannungen
in der Regel bereits vorhanden sind.
Weitere Einzelheiten der Erfindung werden an Hand eines in der Figur dargestellten Eintaktsperrumrichters
näher erläutert.
Die Erfindung wird an einer Schaltung beschrieben, die als geregelter, durch Rückkopplung selbsterregter
Sperrumrichter ausgebildet ist und die getrennte Ausgänge für drei Verbraucher aufweist. Die dieses
Schaltungsprinzip kennzeichnenden Schaltungsteile sind in der Figur durch eine gestrichelte Umrahmung
hervorgehoben. Die Anwendung der erfindungsgemäßen Lösung ist licht von der Verwendung des
Rückkopplungsprinzips und/oder von der Ausgangsspannungsregelung abhängig.
Der an seine Spannungsquelle Ui angeschlossene
Eingangskreis des Sperrumrichters besteht aus einer Primärwicklung I eines Übertrager·; 0 und der
Kollektor-Emitttrstrecke eines Schalttransistors Vi.
Über drei Sekundärwicklungen II. Ill und IV mit je einer Diode und einem Siebkondensator werden z. B. gleiche
Ausgangsspannungen Ul abgenommen. Über eine Rückkopplungswicklung V und die in Reihe geschaltete
Knilektor Kmitterstrecke eines .Steuertransistors VA
wird der Schalttransistor V1 gesteuert. Die Gleichspannung
+ Un für die Rückkopplung wird über eine Diode V5 an einem Kondensator C i gewonnen. Die Regelung
der Ausgangsspannung erfolgt mittels eines Regelverstärkers RVate EMK-Regelung. Die dazu erforderliche
dem Istwert proportionale Gleichspannung — Uh wird
über eine Diode V6 und einen Kondensator Cl ebenfalls aus der Rückkopplungswickliing V gewonnen.
Die für die Überlastschutzschaltung erforderliche Zusatzschaltung greift in das beschriebene Schaltprinzip
nicht ein. sondern wird in einfacher Weise zugefügt.
Die Überlastschutzschaltung wird im KurzschluBfall als
niederohmiger Nebenschluß zur Reihenschaltung der Basis-Emitterstrecken der Transistoren V 4 und Vl.
Dazu wird die Schaltstrecke eines Thyristors als Halbleiterschalter V3 verwendet, die mit einem
Widerstand Ä/ in Reihe geschaltet ist. Für die Steuerung des Thyristors benutzt die Überwachungsschaltung die
Summe der zur Steuerung und Regelung des Schalttransistors Vl vorhandenen Gleichspannungen + Un und
— Uh- Die Gleichspannung + Un wird während der
Einschaltphase des Schalttransistors transformatorisch erzeugt (Prinzip Durchflußumrichter). Sie steht daher
bereits unmittelbar nach dem Einschalten des Sperrumrichters zur Verfügung. An den Absolutwert dieser
Gleichspannung sind keine besonderen Anforderungen gestellt. Die negative Gleichspannung — Uu ist nach
dem Sperrumrichterprinzip erzeugt und mittels des Regelverstärkers auf einen kostanten Wert geregelt.
Gegenüber der positiven Gleichspannung + Uh steht
sie erst mit zeitlicher Verzögerung zur Verfügung. Da beide Gleichspannungen aus der Rückkopplungswicklung
abgeleitet werden, biidet diese zusammen mit den Dioden VS, V6 und den Kondensatoren Cl, C2 eine
unter der Bezeichnung »Greinacher-Schaltur.g« bekannte Schaltungsanordnung. Infolge der unterschiedlichen
Spannungsimpulse an der Rückkopplungswicklung während der Durchlaß- und Sperrphase erfolgt jedoch
keine Spannungsverdopplung sondern eine Summierung der Gleichspannungen + Uh und — Uh- Die
Steuerung des Halbleiterschaftes V3 erfolgt mittels eines Spannungsteilers, bestehend aus einer Zenerdiode
V2 und eines Widerstandes R2, der an die Summe der beiden Gleichspannungen angeschlossen ist und wobei
der Abgriff des Spannungsteilers über eine Diode mit der Steuerelektrode des Thyristors verbunden ist. Die
Wirkungsweise der Überwachungsschaltung ergibt sich daraus, daß im Falle des Kurzschlusses einer Ausgangsspannung
dsr Absolutwert der negativen Gleichspannung — Uh, absinkt, da sie ebenso wie die Ausgangs-'■
spannungen U 2 während der Sperrzeit des Schalttransistors Vl erzeugt wird. Die positive Gleichspannung
+ UH dagegen bleibt zunächst in voller Höhe erhalten,
da sie während der Durchlaßphase des Schalttransistors erzeugt wird, und hierbei wegen der ausgangsseitig
m vorgesehenen Dioden der Eingang vom Ausgang entkoppelt ist, d.h. der ausgangsseitige Kurzschluß
nicht wirksam wird. Das Potential UT am Abgriff des
Spannungsteilers steigt deshalb an und zündet den Halbleiterschalter V3, der dann den Schalttransistor
ii Vl dauernd sperrt
Da beim Einschalten die positive Gleichspannung + Uh schneller ihren Sollwert erreicht als die negative
Gleichspannung — UH, muß das Zünden des Thyristors
beim Einschalten verhindert werden. Dazu ist eine
-'ii einfache Hilfsschaltung mit einem ÄC-Glied C3, R 1
und einem Transistor V7 vorgesehen,.i-ssen Kollektor-Emitterstrecke
der Zenerdiode V2 des Spannungsteilers parallelgeschaltet ist Das flC-Glied C3, R 1 ist in
Reihe mit einer Diode V8 an die Summe der
-"> Gleichspannungen + UH und — UH angeschlossen und
der VerKndungspunkt zwischen der Diode und dem ÄC-Glied mit der Basis des Transistors V7 verbunden.
Entsprechend der Ladezeitkonstanten des /?C-Gliedes wird der Transistor V7 kurzzeitig während des
i» Hochlaufens der Gleichspannungen leitend gesteuert
und verhindert somit einen Potentialanstieg an der Steuerelektrode und damit ein Zünden des Thyristors
bzw. Halbleiterschalters V3. V8 sorgt dafür, daß beim Ausschalten der Kondensator C3 schneil wieder
!"> entladen wird.
Claims (5)
1. Überlastschutzschaltung für einen Transistor-Sperrumrichter,
dessen Übertrager eine Primärwicklung und wenigstens zwei Sekundärwicklungen zur Erzeugung mehrerer Ausgangsspannungen
aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß von einer der sekundärseitigen Ausgangswicklungen
oder einer zusätzlichen Tertiärwicklung (V) des Übertragers (O) zwei Gleichspannungen {+UH,
— UH) verschiedener Polarität mit gemeinsamem
Bezugspunkt abgeleitet sind, von denen die eine (+ Uh) nach dem Durchflußumrichierprinzip und die
andere (-Uh) nach dem Sperrumrichterprinzip erzeugt ist, und daß an die Summe der Gleichspannungen
ein Spannungsteiler (R 2, Vl) angeschlossen
ist, dessen Abgriff mit der Steuerelektrode eines Halbleiterschalters (VI) verbunden ist. der mit
seiner Schaltstrecke der Steuerstrecke des Schalttransistors (V1) des Sperrumrichters parallelgeschaltet
ist, uod daß an die Steuerelektrode eine
Hilfsschaltung (C3, R 1, V7) angeschlossen ist, die das Leitendsteuern des Halbleiterschalters (Vi) bei
Einschalten des Transistor-Sperrumrichters verhindert.
2. Überlastschutzschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem rückkopplungsgcsieuerten
Sperrumrichter die Gleichspannungen (+ Uh, -Uh) in einer als Greinacherschaltung
ausgebildeten Summierschaltung von der Rückkopplungswicklung abgeleitet sind und daß ein
Pol der SumHerschaltung gegen den Schaltungsmittelpunkt ihres Ausganges gleichzeitig die Rückkopplungsspjnnung
für den Svnalttransistor (Vi) liefert.
3. Überlastschutzschaltung naci. Anspruch I oder 2. dadurch gekennzeichnet, daß bei einem geregelten
Sperrumrichter die nach dem Durchflußumrichterprinzip erzeugte Gleichspannung [-Un) gleichzeitig
die Vergleichs-EMK für dessen Spannungsregelung
liefert.
4. Überlastschutzschaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß bei einem geregelten rückkopplungsgesteuerten Sperrumrichter die beiden Gleichspannungen
(+Uh. -Uh) als Rückkopplungsspannung für den
Schalttransistor (VX) oder als Vergleichs-EMK für dessen Spannungsregelung verwendet sind.
5. Überlastschutzschaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Hilfsschaltung einen Hilfstransistor (Vl) enthält, dessen Kollektor-Emitterstrecke als steuerbarer
Widerstand einem Teil (Vl) des Spannungsteilers parallelgeschaltet ist der über ein an der
Summe der Hilfsspannungen liegendes RCCUed
(R I. C3) gesteuert iM.
II)
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19762643985 DE2643985C3 (de) | 1976-09-29 | 1976-09-29 | Überlastschutzschaltung für einen Transistor-Sperrumrichter mit mehreren Ausgangsspannungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19762643985 DE2643985C3 (de) | 1976-09-29 | 1976-09-29 | Überlastschutzschaltung für einen Transistor-Sperrumrichter mit mehreren Ausgangsspannungen |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2643985A1 DE2643985A1 (de) | 1978-03-30 |
| DE2643985B2 DE2643985B2 (de) | 1980-07-31 |
| DE2643985C3 true DE2643985C3 (de) | 1981-06-04 |
Family
ID=5989227
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19762643985 Expired DE2643985C3 (de) | 1976-09-29 | 1976-09-29 | Überlastschutzschaltung für einen Transistor-Sperrumrichter mit mehreren Ausgangsspannungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE2643985C3 (de) |
Families Citing this family (1)
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|---|---|---|---|---|
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Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| DE1186548B (de) * | 1963-01-16 | 1965-02-04 | Bosch Gmbh Robert | Schutzeinrichtung fuer den Haupttransistor eines Spannungsreglers fuer mit stark wechselnden Drehzahlen antreibbare Stromerzeuger, insbesondere von Fahrzeugen |
-
1976
- 1976-09-29 DE DE19762643985 patent/DE2643985C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE2643985B2 (de) | 1980-07-31 |
| DE2643985A1 (de) | 1978-03-30 |
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