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DE4028027C2 - Vorrichtung zur Montage von Scheiben - Google Patents

Vorrichtung zur Montage von Scheiben

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DE4028027C2
DE4028027C2 DE4028027A DE4028027A DE4028027C2 DE 4028027 C2 DE4028027 C2 DE 4028027C2 DE 4028027 A DE4028027 A DE 4028027A DE 4028027 A DE4028027 A DE 4028027A DE 4028027 C2 DE4028027 C2 DE 4028027C2
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    • E06B3/58Fixing of glass panes or like plates by means of borders, cleats, or the like
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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  • Civil Engineering (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Montage von Scheiben in Rahmen, insbesondere Scheiben von Fahrzeugen mit einem um die Scheibe herumlegbaren, befüllbaren schlauchförmigen Körper mit zumindest einem Einfüllanschluß und einem Auslaß.
Es ist bekannt, bei der Montage von Scheiben Dichtungen entweder durch Kleben oder durch besondere Profilierung dahin gehend aus­ zulegen, daß einerseits ein ausreichend sicherer Sitz und ande­ rerseits die gerade bei Frontscheiben in Kraftfahrzeugen beson­ ders wichtige absolute Dichtheit gewährleistet sind.
Sowohl das Einkleben wie auch das besondere Profilieren der Scheibendichtungen weisen Nachteile auf. Beim Kleben kommt es durch die Reduzierung der Bewegungsmöglichkeiten schon bei leich­ ten Formveränderungen des Rahmens, beispielsweise bei Verwindun­ gen der Karosserie, bisweilen zu so starken Spannungen in der Scheibe, daß Risse auftreten. Zusätzlich sind für das Kleben be­ sondere Anforderungen an die Oberfläche und die Sauberkeit der Klebeflächen zu stellen. Bei der Montagezeit ist auch eine Ruhe­ zeit zum Abbinden des Klebers einzuhalten.
Zur Herbeiführung der Dichtungswirkung über entsprechende Gestal­ tung von Dichtung und Rahmen ist die Montage durch die dabei er­ forderlichen relativ großen Sitzflächen der Rahmen in der Dich­ tung schwierig und daher aufwendig. Häufig wird auch zur Erzie­ lung der erforderlichen Dichtigkeit ein Nacharbeiten mit Dich­ tungsmasse erforderlich, was das Scheibenmontageverfahren gem. dem Stand der Technik zusätzlich verlangsamt.
Aus der DE-OS 35 29 737 ist eine Vorrichtung der eingangs angegebe­ nen Gattung bekannt. Hier dient der befüllbare Hohlraum nach Mon­ tage der Scheibe mit einem elastischen Profilstreifen zum Festle­ gen des Profilstreifens, wobei die Festlegung dadurch erfolgt, daß sich der Hohlkörper ausdehnt und einen fahrzeugseitigen Flansch hintergreift. Die Montage der Scheiben mittels des Pro­ filstreifens wird hier nicht erleichtert. Weiterhin ist es hier nicht gewährleistet, daß die Scheiben nach Montage des Profil­ streifens dicht eingesetzt sind.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Vorrich­ tung zur Montage von Scheiben derart zu schaffen, daß die Monta­ ge einerseits einfach durchführbar ist und andererseits ohne wei­ tere Nachbearbeitung zu einem dichten und sicheren Sitz der Scheibe im Rahmen führt.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe ausgehend von einer gattungs­ gemäßen Vorrichtung durch die kennzeichnenden Merkmale der An­ sprüche 1, 4 und 5 gelöst.
Nach der Lösung nach Anspruch 1 umfaßt die Vorrichtung zusätz­ lich zu dem schlauchförmigen Körper einen umlaufenden Formkör­ per, der in einer Nut die Scheibe und in einer der Nut gegenüber­ liegenden hohlkehlenförmigen Ausnehmung den schlauchförmigen Kör­ per aufnimmt. Der Formkörper weist einen leistenförmigen Über­ stand zur Aufnahme von mit einem Überstand des Rahmens verrastba­ ren Sicherungsbolzen auf, wobei die Sicherungsbolzen über ein Band miteinander verbunden sind. Hierdurch ist eine einfache Mon­ tage von Scheiben in Rahmen ermöglicht, wobei gleichzeitig eine Reißleine zum Lösen der Scheiben-Rahmenverbindung geschaffen ist, die ein einfaches Herausnehmen der Scheiben im Bedarfsfall ermöglicht.
Gemäß der Lösung nach Anspruch 4 weist der schlauchförmige Kör­ per vor der Montage eine S-förmig gefaltete Wandung auf, die nach Befüllen der Kammer an den Rahmen formschlüssig anlegbar ist, wobei der schlauchförmige Körper einstückig angeformte schwenkbare Haken über seine Länge verteilt aufweist, die in ent­ sprechende Ausnehmungen des Rahmens einhakbar sind. Auch hier­ durch ist eine einfache, dichte und sichere Montage von Schei­ ben möglich.
Die dritte Lösung der vorstehenden Aufgabe entsprechend Anspruch 5 besteht darin, daß die Scheibe randseitig in ein Formteil ein­ gebettet ist, welches durch einen schwenkbaren Quersteg eines T-förmigen Formteils am Rahmen festlegbar ist, wobei der schwenk­ bare Quersteg des T-förmigen Formteils durch den schlauchförmigen Körper in die Montagestellung bringbar ist.
Bevorzugte Ausführungsformen der vorstehenden Lösungen sind in entsprechenden Unteransprüchen angegeben.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der vorliegenden Erfindung wer­ den anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispie­ le näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine schematische Darstellung der erfindungsge­ mäßen Vorrichtung,
Fig. 2 auf der linken Seite das Einsetzen einer Scheibe in einem ersten Montageschritt und auf der rech­ ten Seite eine fertig eingesetzte Scheibe,
Fig. 3a einen Schnitt durch die linke Seite gem. Fig. 2,
Fig. 3b einen Schnitt durch die rechte Seite der Fig. 2,
Fig. 4 eine schematische Schnittdarstellung eines De­ tails der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
Fig. 5 einen Schnitt durch die Fig. 4 gem. der Linie A-A,
Fig. 6 eine Draufsicht auf das in Fig. 4 dargestellte Detail aus der Richtung B,
Fig. 7 einen Schnitt durch eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
Fig. 8 einen Schnitt ähnlich Fig. 7 durch eine andere besonders vorteilhafte Ausgestaltung der erfin­ dungsgemäßen Vorrichtung,
Fig. 9 einen Schnitt durch eine weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung während der Montage,
Fig. 10 einen Schnitt gemäß der Darstellung in Fig. 9, jedoch im montierten Zustand und
Fig. 11a bis 11d Darstellungen, teilweise geschnitten, einer weite­ ren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung.
Das erfindungsgemäße Scheibenmontageverfahren in Rahmen kann am einfach­ sten anhand der Fig. 1 erläutert werden. Hier ist eine aus einem schlauchförmigen Körper 16 bestehende Dichtung 12 dargestellt, an deren Einfüllanschluß 18, der gegebenenfalls röhrenförmig sein kann, eine nur schematisch dargestellte Füllvorrichtung 5 angeschlossen ist. Aus der Füllvorrichtung 5 wird ein Füllmedium 19 in den aus einem elastischen Material bestehenden schlauchför­ migen Körper 16 eingepreßt, so daß dieser sich ausdehnt. Der Füllvorgang wird so lange weitergeführt, bis das Füllmedium 19 aus dem Auslaß 20 wieder austritt. Dabei ist unmittelbar hinter dem Auslaß eine Trennwand 36 angeordnet, die den schlauchförmi­ gen Körper 16 abschließt. Selbstverständlich können auch Dichtun­ gen 12 mit mehreren Einfüllanschlüssen 18 und Auslässen 20 vorgesehen wer­ den. Grundsätzlich ist es auch möglich eine Dichtung 12 nur mit einem Einfüllanschluß 18 zu versehen.
Die linke Seite der Fig. 2 zeigt, wie die Scheibe 10 mit der sie umgebenden Dichtung 12, die noch nicht befüllt ist, in den Rah­ men 14, beispielsweise einer Fahrzeugkarosserie mit Spiel, einge­ setzt wird. Auf der rechten Seite ist die aus dem schlauchförmi­ gen Körper 16 bestehende Dichtung 12 mit dem entsprechenden Füll­ medium 19 befüllt, so daß die Scheibe 10 im Rahmen 14 festgelegt ist. Dies wird insbesondere nochmals durch die Fig. 3a und 3b verdeutlicht. Die Scheibe 10 ist jeweils in eine Nut 30 des schlauchförmigen Körpers 16 eingesetzt. Auf der gegenüberliegen­ den Seite weist der schlauchförmige Körper 16 eine aufgerauhte oder gerippte Oberfläche 32 auf, die sich beim Befüllen des schlauchförmigen Körpers 16 gegen einen entsprechend geformten Sitz 15 des Rahmen 14 abstützt, so daß eine Reibschlußverbindung entsteht. Als Füllmedium 19 können beispielsweise Polyurethan oder Kunstharz eingesetzt werden. Vorteilhaft ist aber auch der Einsatz von Elasten, beispielsweise synthetischem Gummi.
Die Fig. 4-6 zeigen im Detail den Einfüllanschluß 18 und den Aus­ laß 20. In dem hier dargestellten Beispiel sind sowohl der Ein­ füllanschluß 18 wie auch der Auslaß 20 aus Rohren entsprechender Innendurchmesser gebildet, die nach Befüllen des schlauchförmi­ gen Körpers 16 unter Abbinden des Füllmediums 19 abgeklemmt oder abgeschnitten werden können. An dem Auslaßrohr 34 des Auslasses 20 kann in nicht mehr dargestellter Weise ein Ventil vorgesehen werden. Zwischen den in diesem Ausführungsbeispiel nebeneinander angeordneten Einfüllanschluß 18 und dem Auslaß 20 ist eine Trenn­ wand 36 in dem schlauchförmigen Körper 16 angeordnet.
Anhand der Fig. 7 wird in Folge eine besonders vorteilhafte Aus­ führungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung erläutert. Hier ist zusätzlich zu der Dichtung 12 ein Formkörper 22 vorgesehen, der eine Nut 38 zur Aufnahme der Scheibe 10 aufweist. Der Form­ körper 22 kann beispielsweise aus Aluminium oder aber auch aus einem hochzähen Kunststoff bestehen. Zwischen der Nut 38 und der Scheibe 10 ist eine elastische Zwischenschicht 39 angeordnet, in der eventuell auftretende Spannungen abgebaut werden können. Falls der Formkörper 22 aber aus einem Material mit genügend großer Eigenelastizität besteht, so kann die Scheibe 10 auch un­ mittelbar in der Nut 38 aufgenommen sein. Gegenüber der Nut 38 ist im Formkörper 22 eine hohlkehlenförmige Ausnehmung 40 vorge­ sehen, in welcher die Dichtung 12 liegt. Die Scheibe 10 wird zu­ sammen mit dem Formkörper 22 und der als schlauchförmiger Körper 16 ausgebildeten Dichtung 12 mit Spiel in den Rahmen 14 einge­ setzt. Dabei ragt ein leistenförmiger Überstand 24 des Formkör­ pers 22 über den Rahmen 14 hinaus nach innen. In dem leistenför­ migen Überstand 24 sind in gleichen Abständen Ausnehmungen vorge­ sehen, durch die Sicherungsbolzen 26 einsteckbar sind. Der Bol­ zenschaft 42 liegt nach Eindrücken der Sicherungsbolzen 26 un­ mittelbar neben einem Überstand 28 des Rahmens 14. Wird nun der schlauchförmige Körper 16 mit dem Füllmedium 19 aufgefüllt, so stützt sich die sich symmetrisch ausdehnende Dichtung 12 am Rah­ men 14 ab und erzeugt aufgrund der Formgebung des Rahmens 14 und der hohlkehlenförmigen Ausnehmung 40 sowie der Formung der Dich­ tung 12 eine Resultierende ungefähr in Pfeilrichtung C. Hier­ durch verrastet eine in Fig. 7 noch nicht eingerastet dargestell­ te Nut 44 mit dem Überstand 28 des Rahmens 14, so daß die Scheibe 10 vor einem Herausfallen aus dem Rahmen 14 gesichert ist.
Die einzelnen Sicherungsbolzen 26 sind in nicht näher dargestellter Weise über ein Band miteinander verbunden. Dies hat zunächst ein­ mal den Vorteil, daß die Sicherungsbolzen 26 einfacher zu montieren sind, da sie nicht einzeln in die Ausnehmungen des leistenförmigen Über­ standes 24 eingedrückt werden müssen, sondern als ganzes "Bolzen­ band" einfach verlegt werden können. Zum anderen ergibt sich aber der Vorteil, daß hierdurch gleichzeitig eine Reißleine ge­ bildet wird, mittels der die Sicherung der Scheibe 10 im Rahmen 14 mittels einer Reißbewegung wieder aufgehoben werden kann. Die Sicherungsbolzen 26 können in nicht dargestellter Weise an ihrem Bolzenschaft 42 kleine Noppen aufweisen, die sie provisorisch in dem leistenför­ migen Überstand 24 festlegen, bis deren Nut 44 mit dem Überstand 28 des Rahmens 14 beim Befüllen der Dichtung 12 verrasten. Die Sicherungsbolzen 26 können aus hochfestem Kunststoff, beispiels­ weise Nylon, oder auch aus Aluminium oder einem anderen geeigne­ ten Material bestehen.
In Fig. 8 ist eine Ausführungsform dargestellt, die im wesent­ lichen derjenigen gemäß Fig. 7 entspricht, so daß im folgenden nur auf die Unterschiede zu der vorbeschriebenen Ausführungsform eingegangen werden soll. In Fig. 8 ist das die Sicherungsbolzen 26 verbin­ dende Band 46 als U-Profil ausgebildet, das einen Luftkanal 48 umschließt. Zur Scheibe 10 hin ist ein Düsenschlitz 50 zwischen dem Ende des U-Profils und der Scheibe 10 selbst gebil­ det. In den so gebildeten Luftkanal 48 kann in nicht näher darge­ stellter Weise kalte, warme oder heiße Luft aus dem Gebläse ein­ geblasen werden, die aus dem Düsenschlitz 50 austritt und somit vom Umfang ausgehend über die in den Innenraum des Fahrzeuges gerichtete Seite der Scheibe 10 strömt. Hierdurch wird in vorteilhafter Weise eine gleichmäßige Beaufschlagung der Scheibe 10 mit der Gebläseluft ermöglicht.
In der in den Fig. 9 und 10 dargestellten Vorrichtung weist der schlauchförmige Körper 60 einstückig angeformte schwenkbare Haken 66 über seine Länge verteilt auf, welche in entsprechende Ausnehmungen 70 des Rahmens 14 einsteckbar sind. Nach Umschwen­ ken der Haken 66, was durch Befüllen der Kammer 62 erfolgt, ist der schlauchförmige Körper 60 im Rahmen 14 festgelegt. Wie der Fig. 9 zu entnehmen ist, weist der schlauchförmige Körper 60 vor der Monta­ ge eine S-förmig gefaltete Wandung 64 auf, die sich nach Befül­ len der Kammer 62 an dem Rahmen 14 formschlüssig anlegt. Vor dem Befüllen der Kammer 62 sind die Haken 66 schräg angestellt, so daß sie in Ausnehmungen 70 einhakbar sind. Mit dem Befüllen der Kammer 62 und dem sich Entfalten der S-förmig gefalteten Wandung 64 werden gleichzeitig die Haken 66 in ihrer Eingriffsstellung mit dem Rahmen 14 verschwenkt. Der Verschwenk­ vorgang wird dadurch begrenzt, daß eine Anlagefläche 68 an dem jeweiligen Haken 66 mit einer entsprechend gegenüberliegenden Fläche des schlauchförmigen Körpers 60 in Berührung kommt. Im montierten Zustand wird durch das Füllmedium 19 in der Kammer 62 eine Kraft FA auf die Seitenwände, wie in Fig. 10 dargestellt, ausgeübt. Diese Kraft wird durch das verhältnismäßig starre Ma­ terial des schlauchförmigen Körpers 60 um den Steg 71 auf die Seitenwände der Nut 30 in Form der Kraft FB übertragen, wo die Scheibe 10 über noppenartige Vorsprünge 61 festgehalten wird.
Eine weitere Ausführungsform ist in den Fig. 11a bis 11d ge­ zeigt. Dort ist die Scheibe 10 randseitig in einem Formteil 84 eingebettet, welches durch einen schwenkbaren Quersteg eines T-förmi­ gen Formteils 82 am Rahmen 14 festlegbar ist, wobei der schwenk­ bare Quersteg des T-förmigen Formteils 82 durch den schlauchförmigen Körper 80 in die Montagestellung bringbar ist. Fig. 11a zeigt die Montagestellung, während die Fig. 11b einen punktuellen Zu­ stand während des Montagevorganges zeigt. Das T-förmige Formteil 82 ist durch Rastnasen 86 in entsprechenden Ausnehmungen 88 des Rahmens 14 verrastbar. Die Anordnung der Ausnehmungen 88 ist in Fig. 11d angedeutet.
Die Funktionsweise dieser Ausführungsform ist wie folgt: Zu­ nächst wird in den Rahmen 14 der nicht befüllte schlauchförmige Körper 80 gelegt. Anschließend wird das T-förmige Formteil 82 in den Rahmen 14 eingerastet. Der Quersteg des T-förmigen Formteils 82 ist um einen Schwenk­ punkt 83 schwenkbar. Dieser Quersteg wird durch Befüllen des schlauchförmigen Körpers 80 derart um den Punkt 83 verschwenkt, daß das Formteil 84 und dadurch die in diesem eingebettete Scheibe 10 durch den entsprechend verschwenk­ ten Quersteg des T-förmigen Formteils 82 festgelegt wird.
Selbstverständlich ist die hier beschriebene Scheibenmontage nicht auf den Fahrzeugbau, d. h. auf den Kraftfahrzeug-, Boots-, Flugzeugbau etc. beschränkt, sondern sie läßt sich auch beim Ein­ bau von beliebigen anderen Scheiben in vorteilhafter Weise anwen­ den.

Claims (8)

1. Vorrichtung zur Montage von Scheiben in Rahmen, insbesondere Scheiben von Fahrzeugen, mit einem um die Scheibe herumlegba­ ren, befüllbaren, schlauchförmigen Körper mit zumindest einem Einfüllanschluß und einem Auslaß,
dadurch gekennzeichnet,
daß zusätzlich ein umlaufender Formkörper (22) vorgesehen ist, der in einer Nut (38) die Scheibe (10) und in einer der Nut (38) gegenüberliegenden hohlkehlenförmigen Ausnehmung (40) den schlauchförmigen Körper (16) aufnimmt,
daß der Formkörper (22) einen leistenförmigen Überstand (24) zur Aufnahme von mit einem Überstand (28) des Rahmens (14) verrastbaren Sicherungsbolzen (26) aufweist, wobei die Si­ cherungsbolzen (26) über ein Band (46) miteinander verbunden sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Formkörper (22) aus Aluminium oder Kunststoff besteht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Band (46) U-förmig ausgebildet ist, so daß es einen Luftkanal (48) umschließt und zwischen dem einen Ende des U- förmigen Profils und der Scheibe (10) einen Düsenschlitz (50) bildet.
4. Vorrichtung zur Montage von Scheiben, insbesondere Scheiben von Fahrzeugen, mit einem um die Scheibe herumlegbaren, be­ füllbaren, schlauchförmigen Körper mit zumindest einem Ein­ füllanschluß und einem Auslaß,
dadurch gekennzeichnet,
daß der schlauchförmige Körper (60) vor der Montage eine S- förmig gefaltete Wandung (64) aufweist, die nach Befüllen der Kammer (62) an den Rahmen (14) formschlüssig anlegbar ist, wobei der schlauchförmige Körper (60) einstückig ange­ formte schwenkbare Haken (66) über seine Länge verteilt auf­ weist, die in entsprechenden Ausnehmungen (70) des Rahmens (14) einhakbar sind.
5. Vorrichtung zur Montage von Scheiben, insbesondere Scheiben von Fahrzeugen, mit einem um die Scheibe herumlegbaren, be­ füllbaren, schlauchförmigen Körper mit zumindest einem Ein­ füllanschluß und einem Auslaß,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Scheibe (10) randseitig in ein Formteil (84) einge­ bettet ist, welches durch einen schwenkbaren Quersteg eines T- förmigen Formteils (82) am Rahmen (14) festlegbar ist, wobei der schwenkbare Quersteg des T-förmigen Formteils (82) durch den schlauchförmigen Körper (80) in die Montagestel­ lung bringbar ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das T-förmige Formteil (82) durch Rastnasen (86) in entsprechen­ den Ausnehmungen (88) des Rahmens (14) verrastbar ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der schlauchförmige Körper (16; 60; 80) aus einem elastischen Material besteht, das Armierungen der­ art aufweist, daß dieser beim Befüllen eine vorbestimmte Form einnimmt.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Auslaß (20) durch ein Auslaßrohr (34) mit Überdruckventil gebildet ist.
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