DE4028027C2 - Vorrichtung zur Montage von Scheiben - Google Patents
Vorrichtung zur Montage von ScheibenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Montage von Scheiben
in Rahmen, insbesondere Scheiben von Fahrzeugen mit einem um die
Scheibe herumlegbaren, befüllbaren schlauchförmigen Körper mit
zumindest einem Einfüllanschluß und einem Auslaß.
Es ist bekannt, bei der Montage von Scheiben Dichtungen entweder
durch Kleben oder durch besondere Profilierung dahin gehend aus
zulegen, daß einerseits ein ausreichend sicherer Sitz und ande
rerseits die gerade bei Frontscheiben in Kraftfahrzeugen beson
ders wichtige absolute Dichtheit gewährleistet sind.
Sowohl das Einkleben wie auch das besondere Profilieren der
Scheibendichtungen weisen Nachteile auf. Beim Kleben kommt es
durch die Reduzierung der Bewegungsmöglichkeiten schon bei leich
ten Formveränderungen des Rahmens, beispielsweise bei Verwindun
gen der Karosserie, bisweilen zu so starken Spannungen in der
Scheibe, daß Risse auftreten. Zusätzlich sind für das Kleben be
sondere Anforderungen an die Oberfläche und die Sauberkeit der
Klebeflächen zu stellen. Bei der Montagezeit ist auch eine Ruhe
zeit zum Abbinden des Klebers einzuhalten.
Zur Herbeiführung der Dichtungswirkung über entsprechende Gestal
tung von Dichtung und Rahmen ist die Montage durch die dabei er
forderlichen relativ großen Sitzflächen der Rahmen in der Dich
tung schwierig und daher aufwendig. Häufig wird auch zur Erzie
lung der erforderlichen Dichtigkeit ein Nacharbeiten mit Dich
tungsmasse erforderlich, was das Scheibenmontageverfahren gem.
dem Stand der Technik zusätzlich verlangsamt.
Aus der DE-OS 35 29 737 ist eine Vorrichtung der eingangs angegebe
nen Gattung bekannt. Hier dient der befüllbare Hohlraum nach Mon
tage der Scheibe mit einem elastischen Profilstreifen zum Festle
gen des Profilstreifens, wobei die Festlegung dadurch erfolgt,
daß sich der Hohlkörper ausdehnt und einen fahrzeugseitigen
Flansch hintergreift. Die Montage der Scheiben mittels des Pro
filstreifens wird hier nicht erleichtert. Weiterhin ist es hier
nicht gewährleistet, daß die Scheiben nach Montage des Profil
streifens dicht eingesetzt sind.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Vorrich
tung zur Montage von Scheiben derart zu schaffen, daß die Monta
ge einerseits einfach durchführbar ist und andererseits ohne wei
tere Nachbearbeitung zu einem dichten und sicheren Sitz der
Scheibe im Rahmen führt.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe ausgehend von einer gattungs
gemäßen Vorrichtung durch die kennzeichnenden Merkmale der An
sprüche 1, 4 und 5 gelöst.
Nach der Lösung nach Anspruch 1 umfaßt die Vorrichtung zusätz
lich zu dem schlauchförmigen Körper einen umlaufenden Formkör
per, der in einer Nut die Scheibe und in einer der Nut gegenüber
liegenden hohlkehlenförmigen Ausnehmung den schlauchförmigen Kör
per aufnimmt. Der Formkörper weist einen leistenförmigen Über
stand zur Aufnahme von mit einem Überstand des Rahmens verrastba
ren Sicherungsbolzen auf, wobei die Sicherungsbolzen über ein
Band miteinander verbunden sind. Hierdurch ist eine einfache Mon
tage von Scheiben in Rahmen ermöglicht, wobei gleichzeitig eine
Reißleine zum Lösen der Scheiben-Rahmenverbindung geschaffen
ist, die ein einfaches Herausnehmen der Scheiben im Bedarfsfall
ermöglicht.
Gemäß der Lösung nach Anspruch 4 weist der schlauchförmige Kör
per vor der Montage eine S-förmig gefaltete Wandung auf, die
nach Befüllen der Kammer an den Rahmen formschlüssig anlegbar
ist, wobei der schlauchförmige Körper einstückig angeformte
schwenkbare Haken über seine Länge verteilt aufweist, die in ent
sprechende Ausnehmungen des Rahmens einhakbar sind. Auch hier
durch ist eine einfache, dichte und sichere Montage von Schei
ben möglich.
Die dritte Lösung der vorstehenden Aufgabe entsprechend Anspruch
5 besteht darin, daß die Scheibe randseitig in ein Formteil ein
gebettet ist, welches durch einen schwenkbaren Quersteg eines
T-förmigen Formteils am Rahmen festlegbar ist, wobei der schwenk
bare Quersteg des T-förmigen Formteils durch den schlauchförmigen
Körper in die Montagestellung bringbar ist.
Bevorzugte Ausführungsformen der vorstehenden Lösungen sind in
entsprechenden Unteransprüchen angegeben.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der vorliegenden Erfindung wer
den anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispie
le näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine schematische Darstellung der erfindungsge
mäßen Vorrichtung,
Fig. 2 auf der linken Seite das Einsetzen einer Scheibe
in einem ersten Montageschritt und auf der rech
ten Seite eine fertig eingesetzte Scheibe,
Fig. 3a einen Schnitt durch die linke Seite gem. Fig. 2,
Fig. 3b einen Schnitt durch die rechte Seite der Fig. 2,
Fig. 4 eine schematische Schnittdarstellung eines De
tails der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
Fig. 5 einen Schnitt durch die Fig. 4 gem. der Linie A-A,
Fig. 6 eine Draufsicht auf das in Fig. 4 dargestellte
Detail aus der Richtung B,
Fig. 7 einen Schnitt durch eine besonders vorteilhafte
Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
Fig. 8 einen Schnitt ähnlich Fig. 7 durch eine andere
besonders vorteilhafte Ausgestaltung der erfin
dungsgemäßen Vorrichtung,
Fig. 9 einen Schnitt durch eine weitere Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung während der Montage,
Fig. 10 einen Schnitt gemäß der Darstellung in Fig. 9,
jedoch im montierten Zustand und
Fig. 11a bis 11d Darstellungen, teilweise geschnitten, einer weite
ren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung.
Das erfindungsgemäße Scheibenmontageverfahren in Rahmen kann am einfach
sten anhand der Fig. 1 erläutert werden. Hier ist eine aus einem
schlauchförmigen Körper 16 bestehende Dichtung 12 dargestellt,
an deren Einfüllanschluß 18, der gegebenenfalls röhrenförmig
sein kann, eine nur schematisch dargestellte Füllvorrichtung 5
angeschlossen ist. Aus der Füllvorrichtung 5 wird ein Füllmedium
19 in den aus einem elastischen Material bestehenden schlauchför
migen Körper 16 eingepreßt, so daß dieser sich ausdehnt. Der
Füllvorgang wird so lange weitergeführt, bis das Füllmedium 19
aus dem Auslaß 20 wieder austritt. Dabei ist unmittelbar hinter
dem Auslaß eine Trennwand 36 angeordnet, die den schlauchförmi
gen Körper 16 abschließt. Selbstverständlich können auch Dichtun
gen 12 mit mehreren Einfüllanschlüssen 18 und Auslässen 20 vorgesehen wer
den. Grundsätzlich ist es auch möglich eine Dichtung 12 nur mit
einem Einfüllanschluß 18 zu versehen.
Die linke Seite der Fig. 2 zeigt, wie die Scheibe 10 mit der sie
umgebenden Dichtung 12, die noch nicht befüllt ist, in den Rah
men 14, beispielsweise einer Fahrzeugkarosserie mit Spiel, einge
setzt wird. Auf der rechten Seite ist die aus dem schlauchförmi
gen Körper 16 bestehende Dichtung 12 mit dem entsprechenden Füll
medium 19 befüllt, so daß die Scheibe 10 im Rahmen 14 festgelegt
ist. Dies wird insbesondere nochmals durch die Fig. 3a und 3b
verdeutlicht. Die Scheibe 10 ist jeweils in eine Nut 30 des
schlauchförmigen Körpers 16 eingesetzt. Auf der gegenüberliegen
den Seite weist der schlauchförmige Körper 16 eine aufgerauhte
oder gerippte Oberfläche 32 auf, die sich beim Befüllen des
schlauchförmigen Körpers 16 gegen einen entsprechend geformten
Sitz 15 des Rahmen 14 abstützt, so daß eine Reibschlußverbindung
entsteht. Als Füllmedium 19 können beispielsweise Polyurethan
oder Kunstharz eingesetzt werden. Vorteilhaft ist aber auch der
Einsatz von Elasten, beispielsweise synthetischem Gummi.
Die Fig. 4-6 zeigen im Detail den Einfüllanschluß 18 und den Aus
laß 20. In dem hier dargestellten Beispiel sind sowohl der Ein
füllanschluß 18 wie auch der Auslaß 20 aus Rohren entsprechender
Innendurchmesser gebildet, die nach Befüllen des schlauchförmi
gen Körpers 16 unter Abbinden des Füllmediums 19 abgeklemmt oder
abgeschnitten werden können. An dem Auslaßrohr 34 des Auslasses
20 kann in nicht mehr dargestellter Weise ein Ventil vorgesehen
werden. Zwischen den in diesem Ausführungsbeispiel nebeneinander
angeordneten Einfüllanschluß 18 und dem Auslaß 20 ist eine Trenn
wand 36 in dem schlauchförmigen Körper 16 angeordnet.
Anhand der Fig. 7 wird in Folge eine besonders vorteilhafte Aus
führungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung erläutert. Hier
ist zusätzlich zu der Dichtung 12 ein Formkörper 22 vorgesehen,
der eine Nut 38 zur Aufnahme der Scheibe 10 aufweist. Der Form
körper 22 kann beispielsweise aus Aluminium oder aber auch aus
einem hochzähen Kunststoff bestehen. Zwischen der Nut 38 und der
Scheibe 10 ist eine elastische Zwischenschicht 39 angeordnet, in
der eventuell auftretende Spannungen abgebaut werden können.
Falls der Formkörper 22 aber aus einem Material mit genügend
großer Eigenelastizität besteht, so kann die Scheibe 10 auch un
mittelbar in der Nut 38 aufgenommen sein. Gegenüber der Nut 38
ist im Formkörper 22 eine hohlkehlenförmige Ausnehmung 40 vorge
sehen, in welcher die Dichtung 12 liegt. Die Scheibe 10 wird zu
sammen mit dem Formkörper 22 und der als schlauchförmiger Körper
16 ausgebildeten Dichtung 12 mit Spiel in den Rahmen 14 einge
setzt. Dabei ragt ein leistenförmiger Überstand 24 des Formkör
pers 22 über den Rahmen 14 hinaus nach innen. In dem leistenför
migen Überstand 24 sind in gleichen Abständen Ausnehmungen vorge
sehen, durch die Sicherungsbolzen 26 einsteckbar sind. Der Bol
zenschaft 42 liegt nach Eindrücken der Sicherungsbolzen 26 un
mittelbar neben einem Überstand 28 des Rahmens 14. Wird nun der
schlauchförmige Körper 16 mit dem Füllmedium 19 aufgefüllt, so
stützt sich die sich symmetrisch ausdehnende Dichtung 12 am Rah
men 14 ab und erzeugt aufgrund der Formgebung des Rahmens 14 und
der hohlkehlenförmigen Ausnehmung 40 sowie der Formung der Dich
tung 12 eine Resultierende ungefähr in Pfeilrichtung C. Hier
durch verrastet eine in Fig. 7 noch nicht eingerastet dargestell
te Nut 44 mit dem Überstand 28 des Rahmens 14, so daß die Scheibe
10 vor einem Herausfallen aus dem Rahmen 14 gesichert ist.
Die einzelnen Sicherungsbolzen 26 sind in nicht näher dargestellter Weise über
ein Band miteinander verbunden. Dies hat zunächst ein
mal den Vorteil, daß die Sicherungsbolzen 26 einfacher zu montieren sind, da
sie nicht einzeln in die Ausnehmungen des leistenförmigen Über
standes 24 eingedrückt werden müssen, sondern als ganzes "Bolzen
band" einfach verlegt werden können. Zum anderen ergibt sich
aber der Vorteil, daß hierdurch gleichzeitig eine Reißleine ge
bildet wird, mittels der die Sicherung der Scheibe 10 im Rahmen
14 mittels einer Reißbewegung wieder aufgehoben werden kann. Die
Sicherungsbolzen 26 können in nicht dargestellter Weise an ihrem Bolzenschaft 42
kleine Noppen aufweisen, die sie provisorisch in dem leistenför
migen Überstand 24 festlegen, bis deren Nut 44 mit dem Überstand
28 des Rahmens 14 beim Befüllen der Dichtung 12 verrasten. Die
Sicherungsbolzen 26 können aus hochfestem Kunststoff, beispiels
weise Nylon, oder auch aus Aluminium oder einem anderen geeigne
ten Material bestehen.
In Fig. 8 ist eine Ausführungsform dargestellt, die im wesent
lichen derjenigen gemäß Fig. 7 entspricht, so daß im folgenden
nur auf die Unterschiede zu der vorbeschriebenen Ausführungsform
eingegangen werden soll. In Fig. 8 ist das die Sicherungsbolzen 26 verbin
dende Band 46 als U-Profil ausgebildet, das einen Luftkanal
48 umschließt. Zur Scheibe 10 hin ist ein Düsenschlitz 50
zwischen dem Ende des U-Profils und der Scheibe 10 selbst gebil
det. In den so gebildeten Luftkanal 48 kann in nicht näher darge
stellter Weise kalte, warme oder heiße Luft aus dem Gebläse ein
geblasen werden, die aus dem Düsenschlitz 50 austritt
und somit vom Umfang ausgehend über die in den Innenraum des
Fahrzeuges gerichtete Seite der Scheibe 10 strömt. Hierdurch
wird in vorteilhafter Weise eine gleichmäßige Beaufschlagung der
Scheibe 10 mit der Gebläseluft ermöglicht.
In der in den Fig. 9 und 10 dargestellten Vorrichtung weist
der schlauchförmige Körper 60 einstückig angeformte schwenkbare
Haken 66 über seine Länge verteilt auf, welche in entsprechende
Ausnehmungen 70 des Rahmens 14 einsteckbar sind. Nach Umschwen
ken der Haken 66, was durch Befüllen der Kammer 62 erfolgt,
ist der schlauchförmige Körper 60 im Rahmen 14 festgelegt. Wie der Fig. 9 zu
entnehmen ist, weist der schlauchförmige Körper 60 vor der Monta
ge eine S-förmig gefaltete Wandung 64 auf, die sich nach Befül
len der Kammer 62 an dem Rahmen 14 formschlüssig anlegt. Vor dem
Befüllen der Kammer 62 sind die Haken 66 schräg angestellt, so
daß sie in Ausnehmungen 70 einhakbar sind. Mit
dem Befüllen der Kammer 62 und dem sich Entfalten der S-förmig
gefalteten Wandung 64 werden gleichzeitig die Haken 66 in ihrer
Eingriffsstellung mit dem Rahmen 14 verschwenkt. Der Verschwenk
vorgang wird dadurch begrenzt, daß eine Anlagefläche 68 an dem
jeweiligen Haken 66 mit einer entsprechend gegenüberliegenden
Fläche des schlauchförmigen Körpers 60 in Berührung kommt. Im
montierten Zustand wird durch das Füllmedium 19 in der Kammer 62
eine Kraft FA auf die Seitenwände, wie in Fig. 10 dargestellt,
ausgeübt. Diese Kraft wird durch das verhältnismäßig starre Ma
terial des schlauchförmigen Körpers 60 um den Steg 71 auf die Seitenwände der
Nut 30 in Form der Kraft FB übertragen, wo die Scheibe 10 über
noppenartige Vorsprünge 61 festgehalten wird.
Eine weitere Ausführungsform ist in den Fig. 11a bis 11d ge
zeigt. Dort ist die Scheibe 10 randseitig in einem Formteil 84
eingebettet, welches durch einen schwenkbaren Quersteg eines T-förmi
gen Formteils 82 am Rahmen 14 festlegbar ist, wobei der schwenk
bare Quersteg des T-förmigen Formteils 82 durch den schlauchförmigen
Körper 80 in die Montagestellung bringbar ist. Fig. 11a zeigt
die Montagestellung, während die Fig. 11b einen punktuellen Zu
stand während des Montagevorganges zeigt. Das T-förmige Formteil
82 ist durch Rastnasen 86 in entsprechenden Ausnehmungen 88 des
Rahmens 14 verrastbar. Die Anordnung der Ausnehmungen 88 ist in
Fig. 11d angedeutet.
Die Funktionsweise dieser Ausführungsform ist wie folgt: Zu
nächst wird in den Rahmen 14 der nicht befüllte schlauchförmige Körper 80
gelegt. Anschließend wird das T-förmige Formteil 82 in den Rahmen
14 eingerastet. Der Quersteg
des T-förmigen Formteils 82 ist um einen Schwenk
punkt 83 schwenkbar. Dieser Quersteg
wird durch Befüllen des schlauchförmigen Körpers 80 derart um
den Punkt 83 verschwenkt, daß das Formteil 84 und dadurch die in
diesem eingebettete Scheibe 10 durch den entsprechend verschwenk
ten Quersteg des T-förmigen Formteils 82 festgelegt wird.
Selbstverständlich ist die hier beschriebene Scheibenmontage
nicht auf den Fahrzeugbau, d. h. auf den Kraftfahrzeug-, Boots-,
Flugzeugbau etc. beschränkt, sondern sie läßt sich auch beim Ein
bau von beliebigen anderen Scheiben in vorteilhafter Weise anwen
den.
Claims (8)
1. Vorrichtung zur Montage von Scheiben in Rahmen, insbesondere
Scheiben von Fahrzeugen, mit einem um die Scheibe herumlegba
ren, befüllbaren, schlauchförmigen Körper mit zumindest
einem Einfüllanschluß und einem Auslaß,
dadurch gekennzeichnet,
daß zusätzlich ein umlaufender Formkörper (22) vorgesehen ist, der in einer Nut (38) die Scheibe (10) und in einer der Nut (38) gegenüberliegenden hohlkehlenförmigen Ausnehmung (40) den schlauchförmigen Körper (16) aufnimmt,
daß der Formkörper (22) einen leistenförmigen Überstand (24) zur Aufnahme von mit einem Überstand (28) des Rahmens (14) verrastbaren Sicherungsbolzen (26) aufweist, wobei die Si cherungsbolzen (26) über ein Band (46) miteinander verbunden sind.
dadurch gekennzeichnet,
daß zusätzlich ein umlaufender Formkörper (22) vorgesehen ist, der in einer Nut (38) die Scheibe (10) und in einer der Nut (38) gegenüberliegenden hohlkehlenförmigen Ausnehmung (40) den schlauchförmigen Körper (16) aufnimmt,
daß der Formkörper (22) einen leistenförmigen Überstand (24) zur Aufnahme von mit einem Überstand (28) des Rahmens (14) verrastbaren Sicherungsbolzen (26) aufweist, wobei die Si cherungsbolzen (26) über ein Band (46) miteinander verbunden sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Formkörper (22) aus Aluminium oder Kunststoff besteht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Band (46) U-förmig ausgebildet ist, so daß es einen
Luftkanal (48) umschließt und zwischen dem einen Ende des U-
förmigen Profils und der Scheibe (10) einen Düsenschlitz
(50) bildet.
4. Vorrichtung zur Montage von Scheiben, insbesondere Scheiben
von Fahrzeugen, mit einem um die Scheibe herumlegbaren, be
füllbaren, schlauchförmigen Körper mit zumindest einem Ein
füllanschluß und einem Auslaß,
dadurch gekennzeichnet,
daß der schlauchförmige Körper (60) vor der Montage eine S- förmig gefaltete Wandung (64) aufweist, die nach Befüllen der Kammer (62) an den Rahmen (14) formschlüssig anlegbar ist, wobei der schlauchförmige Körper (60) einstückig ange formte schwenkbare Haken (66) über seine Länge verteilt auf weist, die in entsprechenden Ausnehmungen (70) des Rahmens (14) einhakbar sind.
dadurch gekennzeichnet,
daß der schlauchförmige Körper (60) vor der Montage eine S- förmig gefaltete Wandung (64) aufweist, die nach Befüllen der Kammer (62) an den Rahmen (14) formschlüssig anlegbar ist, wobei der schlauchförmige Körper (60) einstückig ange formte schwenkbare Haken (66) über seine Länge verteilt auf weist, die in entsprechenden Ausnehmungen (70) des Rahmens (14) einhakbar sind.
5. Vorrichtung zur Montage von Scheiben, insbesondere Scheiben
von Fahrzeugen, mit einem um die Scheibe herumlegbaren, be
füllbaren, schlauchförmigen Körper mit zumindest einem Ein
füllanschluß und einem Auslaß,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Scheibe (10) randseitig in ein Formteil (84) einge bettet ist, welches durch einen schwenkbaren Quersteg eines T- förmigen Formteils (82) am Rahmen (14) festlegbar ist, wobei der schwenkbare Quersteg des T-förmigen Formteils (82) durch den schlauchförmigen Körper (80) in die Montagestel lung bringbar ist.
dadurch gekennzeichnet,
daß die Scheibe (10) randseitig in ein Formteil (84) einge bettet ist, welches durch einen schwenkbaren Quersteg eines T- förmigen Formteils (82) am Rahmen (14) festlegbar ist, wobei der schwenkbare Quersteg des T-förmigen Formteils (82) durch den schlauchförmigen Körper (80) in die Montagestel lung bringbar ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das
T-förmige Formteil (82) durch Rastnasen (86) in entsprechen
den Ausnehmungen (88) des Rahmens (14) verrastbar ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch ge
kennzeichnet, daß der schlauchförmige Körper (16; 60; 80)
aus einem elastischen Material besteht, das Armierungen der
art aufweist, daß dieser beim Befüllen eine vorbestimmte
Form einnimmt.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Auslaß (20) durch ein Auslaßrohr (34) mit
Überdruckventil gebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4028027A DE4028027C2 (de) | 1990-07-24 | 1990-09-04 | Vorrichtung zur Montage von Scheiben |
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4023496 | 1990-07-24 | ||
| DE4027045 | 1990-08-27 | ||
| DE4028027A DE4028027C2 (de) | 1990-07-24 | 1990-09-04 | Vorrichtung zur Montage von Scheiben |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4028027A1 DE4028027A1 (de) | 1992-02-06 |
| DE4028027C2 true DE4028027C2 (de) | 1994-06-09 |
Family
ID=25895329
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4028027A Expired - Fee Related DE4028027C2 (de) | 1990-07-24 | 1990-09-04 | Vorrichtung zur Montage von Scheiben |
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| Country | Link |
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Families Citing this family (2)
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| FR2810069A1 (fr) * | 2000-06-13 | 2001-12-14 | Systemes Et Equipements De La | Procede de montage d'un panneau notamment transparent dans un battant, et battant equipe de ce panneau |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| CH505975A (de) * | 1969-01-21 | 1971-04-15 | Glas Funck Kg | Einfassungsprofil aus gummi-elastischem Material für die Halterung von Scheiben, insbesondere Glasscheiben, in einem Rahmen |
| DE3223155A1 (de) * | 1982-06-22 | 1983-12-22 | Audi Nsu Auto Union Ag, 7107 Neckarsulm | Scheibeneinfassung |
| DE3529737A1 (de) * | 1984-09-12 | 1986-03-20 | Volkswagen AG, 3180 Wolfsburg | Befestigung einer fensterscheibe, insbesondere in einem kraftfahrzeug |
-
1990
- 1990-09-04 DE DE4028027A patent/DE4028027C2/de not_active Expired - Fee Related
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE4028027A1 (de) | 1992-02-06 |
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