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DE4028027A1 - Scheibenmontageverfahren und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens - Google Patents

Scheibenmontageverfahren und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens

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DE4028027A1
DE4028027A1 DE4028027A DE4028027A DE4028027A1 DE 4028027 A1 DE4028027 A1 DE 4028027A1 DE 4028027 A DE4028027 A DE 4028027A DE 4028027 A DE4028027 A DE 4028027A DE 4028027 A1 DE4028027 A1 DE 4028027A1
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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Montage von Scheiben, insbesondere Scheiben von Fahrzeugen, wobei die Scheibe mittels einer Dichtung in einen Rahmen eingesetzt wird. Weiterhin be­ trifft die Erfindung eine Vorrichtung zur Durchführung des Ver­ fahrens.
Es ist bekannt, bei der Montage von Scheiben Dichtungen entweder durch Kleben oder durch besondere Profilierung dahingehend aus­ zulegen, daß einerseits ein ausreichend sicherer Sitz und ande­ rerseits die gerade bei Frontscheiben in Kraftfahrzeugen beson­ ders wichtige absolute Dichtheit gewährleistet sind.
Sowohl das Einkleben wie auch das besondere Profilieren der Scheibendichtungen weisen Nachteile auf. Beim Kleben kommt es durch die Reduzierung der Bewegungsmöglichkeiten schon bei leich­ ten Formveränderungen des Rahmens, beispielsweise bei Verwindun­ gen der Karosserie, bisweilen zu so starken Spannungen in der Scheibe, daß Risse auftreten. Zusätzlich sind für das Kleben be­ sondere Anforderungen an die Oberfläche und die Sauberkeit der Klebeflächen zu stellen. Bei der Montagezeit ist auch eine Ruhe­ zeit zum Abbinden des Klebers einzuhalten.
Zur Herbeiführung der Dichtungswirkung über entsprechende Gestal­ tung von Dichtung und Rahmen ist die Montage durch die dabei er­ forderlichen relativ großen Sitzflächen der Rahmen in der Dich­ tung schwierig und daher aufwendig. Häufig wird auch zur Erzie­ lung der erforderlichen Dichtigkeit ein Nacharbeiten mit Dich­ tungsmasse erforderlich, was das Scheibenmontageverfahren gem. dem Stand der Technik zusätzlich verlangsamt.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein Scheibenmon­ tageverfahren an die Hand zu geben, das einerseits einfach durch­ führbar und andererseits ohne weitere Nachbearbeitung zu einem dichten und sicheren Sitz der Scheibe im Rahmen führt. Weiterhin soll eine geeignete Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens bereitgestellt werden.
Erfindungsgemäß wird zur Lösung dieser Aufgabe das gattungsge­ mäße Verfahren derart weitergebildet, daß die Scheibe mit der Dichtung, welche aus einem umlaufenden, schlauchförmigen Körper besteht, mit Spiel in den Rahmen eingesetzt wird, und daß der schlauchförmige Körper anschließend derart gefüllt wird, daß die­ ser sich ausdehnt und die Scheibe formschlüssig im Rahmen fest­ legt. Damit wird zum einen die Montage erleichtert, da einer­ seits keine so großen Sitzprofile senkrecht zur Einpaßrichtung mehr erforderlich sind, wie das bisher beim Einpassen herkömmli­ cher, nicht geklebter Scheiben der Fall war. Darüber hinaus ist es aber auch wesentlich einfacher, die Scheibe mit der noch nicht ausgedehnten Dichtung im Rahmen einzusetzen, da hier zwi­ schen Dichtung und Rahmen ein entsprechendes Spiel gegeben ist. Bei der Verwendung herkömmlicher Dichtungen mußte in einem auf­ wendigen Arbeitsgang die Dichtlippe über das Sitzprofil des Rah­ mens gestülpt werden. Gegenüber dem Einkleben der Scheiben weist die erfindungsgemäße Lehre den Vorteil auf, daß zum einen die relative Bewegung von Scheibe zur Dichtung wie auch von der Dich­ tung zum Rahmen möglich bleibt und zudem das Befüllen der Kammer weniger Probleme in der laufenden Produktion bereitet. Die Anfor­ derungen an die Oberflächen sind geringer und das Aushärten in der Kammer wird weniger leicht durch nachfolgende Arbeiten am Fahrzeug beeinträchtigt, als dies beim Aushärten einer einfachen Klebeverbindung der Fall wäre.
Der die Dichtung bildende schlauchförmige Körper kann mit einem flüssigen oder schaumfähigen Stoff gefüllt werden, der nach Fest­ legen der Scheibe im Rahmen durch die gefüllte Dichtung aushär­ tet oder erstarrt.
Beim Befüllen wird in vorteilhafter Weise der schlauchförmige Körper über einen Einfüllanschluß so lange befüllt, bis das Füllmedium durch einen Auslaß wieder austritt, wonach zunächst der Auslaß verschlossen wird, während weiter befüllt wird, und wonach der Einfüllanschluß erst dann geschlossen wird, wenn sich im Inneren des schlauchförmigen Körpers ein Überdruck aufgebaut hat. Dieser Überdruck entspricht dabei demjenigen Druck, der not­ wendig ist, um die Dichtung in ihre endgültige Form zu bringen.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung des Verfahrens besteht darin, gleichzeitig mit der Dichtung eine integrierte Reißleine zu mon­ tieren, die es nach Montage der Scheibe ermöglicht, diese durch einfaches Aufreißen der Dichtung wieder aus der festen Verbin­ dung mit dem Rahmen zu lösen.
In besonders vorteilhafter Weise wird die umlaufende Dichtung zwischen einen die Scheibe umgebenden Formkörper und den Rahmen gelegt. Dabei kann der Formkörper einen leistenförmigen Über­ stand aufweisen, in den Bolzen eingesetzt werden, die sich beim Befüllen der Dichtung an einen Überstand des Rahmens anlegen und damit die Scheibe gegen ein Herausfallen sichern. Die Bolzen kön­ nen untereinander mittels eines Bandes verbunden sein. Dadurch wird gleichzeitig eine Reißleine zum Lösen der Scheiben-Rahmen­ verbindung an die Hand gegeben.
Eine erfindungsgemäße Vorrichtung zur Montage der Scheiben um­ faßt einen um die Scheibe herumlegbaren schlauchförmigen Körper mit zumindest einem Einfüllanschluß, wie im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 7 beansprucht.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen dieses schlauchförmigen Kör­ pers sind in den auf diesen zurückbezogenen Unteransprüchen 8-20 aufgezählt.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der vorliegenden Erfindung wer­ den anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispie­ le näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine schematische Darstellung der erfindungsge­ mäßen Vorrichtung,
Fig. 2 auf der linken Seite das Einsetzen einer Scheibe in einem ersten Montageschritt und auf der rech­ ten Seite eine fertig eingesetzte Scheibe,
Fig. 3a einen Schnitt durch die linke Seite gem. Fig. 2,
Fig. 3b einen Schnitt durch die rechte Seite der Fig. 2,
Fig. 4 eine schematische Schnittdarstellung eines De­ tails der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
Fig. 5 einen Schnitt durch die Linie A-A gem. Fig. 4,
Fig. 6 eine Draufsicht auf das in Fig. 4 dargestellte Detail aus der Richtung B,
Fig. 7 einen Schnitt durch eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
Fig. 8 einen Schnitt ähnlich Fig. 7 durch eine andere besonders vorteilhafte Ausgestaltung der erfin­ dungsgemäßen Vorrichtung,
Fig. 9 einen Schnitt durch eine weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung während der Montage,
Fig. 10 einen Schnitt gemäß der Darstellung in Fig. 9, jedoch im montierten Zustand und
Fig. 11a bis 11d Darstellungen, teilweise geschnitten, einer weite­ ren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung.
Das erfindungsgemäße Scheibenmontageverfahren kann am einfach­ sten anhand der Fig. 1 erläutert werden. Hier ist eine aus einem schlauchförmigen Körper 16 bestehende Dichtung 12 dargestellt, an deren Einfüllanschluß 18, der gegebenenfalls röhrenförmig sein kann, eine nur schematisch dargestellte Füllvorrichtung 5 angeschlossen ist. Aus der Füllvorrichtung 5 wird ein Füllmedium 19 in den aus einem elastischen Material bestehenden schlauchför­ migen Körper 16 eingepreßt, so daß dieser sich ausdehnt. Der Füllvorgang wird so lange weitergeführt, bis das Füllmedium 19 aus dem Auslaß 20 wieder austritt. Dabei ist unmittelbar hinter dem Auslaß eine Trennwand 36 angeordnet, die den schlauchförmi­ gen Körper 16 abschließt. Selbstverständlich können auch Dichtun­ gen 12 mit mehreren Einlaß- und Auslaßöffnungen vorgesehen wer­ den. Grundsätzlich ist es auch möglich einen Schlauch 12 nur mit einer Einlaßöffnung zu versehen.
Die linke Seite der Fig. 2 zeigt, wie die Scheibe 10 mit der sie umgebenden Dichtung 12, die noch nicht befüllt ist, in den Rah­ men 14, beispielsweise einer Fahrzeugkarosserie mit Spiel, einge­ setzt wird. Auf der rechten Seite ist die aus dem schlauchförmi­ gen Körper 16 bestehende Dichtung 12 mit dem entsprechenden Füll­ medium 19 befüllt, so daß die Scheibe 10 im Rahmen 14 festgelegt ist. Dies wird insbesondere nochmals durch die Fig. 3a und 3b verdeutlicht. Die Scheibe 10 ist jeweils in eine Nut 30 des schlauchförmigen Körpers 16 eingesetzt. Auf der gegenüberliegen­ den Seite weist der schlauchförmige Körper 16 eine aufgerauhte oder gerippte Oberfläche 32 auf, die sich beim Befüllen des schlauchförmigen Körpers 16 gegen einen entsprechend geformten Sitz 15 des Rahmens abstützt, so daß eine Reibschlußverbindung entsteht. Als Füllmedium 19 können beispielsweise Polyurethan oder Kunstharz eingesetzt werden. Vorteilhaft ist aber auch der Einsatz von Elasten, beispielsweise synthetischem Gummi.
Die Fig. 4-6 zeigen im Detail den Einfüllanschluß 18 und den Aus­ laß 20. In dem hier dargestellten Beispiel sind sowohl der An­ füllanschluß 18 wie auch der Auslaß 20 aus Rohren entsprechender Innendurchmesser gebildet, die nach Befüllen des schlauchförmi­ gen Körpers 16 unter Abbinden des Füllmediums 19 abgeklemmt oder abgeschnitten werden können. An dem Auslaßrohr 34 des Auslasses 20 kann in nicht mehr dargestellter Weise ein Ventil vorgesehen werden. Zwischen den in diesem Ausführungsbeispiel nebeneinander angeordneten Einfüllanschluß 18 und dem Auslaß 20 ist eine Trenn­ wand 36 in dem schlauchförmigen Körper 16 angeordnet.
Anhand der Fig. 7 wird in Folge eine besonders vorteilhafte Aus­ führungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens erläutert. Hier ist zusätzlich zu der Dichtung 12 ein Formkörper 22 vorgesehen, der eine Nut 38 zur Aufnahme der Scheibe 10 aufweist. Der Form­ körper 22 kann beispielsweise aus Aluminium oder aber auch aus einem hochzähen Kunststoff bestehen. Zwischen der Nut 38 und der Scheibe 10 ist eine elastische Zwischenschicht 39 angeordnet, in der eventuell auftretende Spannungen abgebaut werden können. Falls der Formkörper 22 aber aus einem Material mit genügend großer Eigenelastizität besteht, so kann die Scheibe 10 auch un­ mittelbar in der Nut 38 aufgenommen sein. Gegenüber der Nut 38 ist im Formkörper 22 eine hohlkehlenförmige Ausnehmung 40 vorge­ sehen, in welcher die Dichtung 12 liegt. Die Scheibe 10 wird zu­ sammen mit dem Formkörper 22 und der als schlauchförmiger Körper 16 ausgebildeten Dichtung 12 mit Spiel in den Rahmen 14 einge­ setzt. Dabei ragt ein leistenförmiger Überstand 24 des Formkör­ pers 22 über den Rahmen 14 hinaus nach innen. In dem leistenför­ migen Überstand 24 sind in gleichen Abständen Ausnehmungen vorge­ sehen, durch die Sicherungsbolzen 26 einsteckbar sind. Der Bol­ zenschaft 42 liegt nach Eindrücken der Sicherungsbolzen 26 un­ mittelbar neben einem Überstand 28 des Rahmens 14. Wird nun der schlauchförmige Körper 16 mit dem Füllmedium 19 aufgefüllt, so stützt sich die sich symmetrisch ausdehnende Dichtung 12 am Rah­ men 14 ab und erzeugt aufgrund der Formgebung des Rahmens 14 und der hohlkehlenförmigen Ausnehmung 40, sowie der Formung der Dich­ tung 12 eine Resultierende ungefähr in Pfeilrichtung C. Hier­ durch verrastet eine in Fig. 7 noch nicht eingerastet dargestell­ te Nut 44 mit dem Überstand des Rahmens 28, so daß die Scheibe 10 vor einem Herausfallen aus dem Rahmen 14 gesichert ist.
Die einzelnen Bolzen sind in nicht näher dargestellter Weise mit­ tels eines Bandes untereinander verbunden. Dies hat zunächst ein­ mal den Vorteil, daß die Bolzen einfacher zu montieren sind, da sie nicht einzeln in die Ausnehmungen des leistenförmigen Über­ standes 24 eingedrückt werden müssen, sondern als Ganzes "Bolzen­ band" einfach verlegt werden können. Zum anderen ergibt sich aber der Vorteil, daß hierdurch gleichzeitig eine Reißleine ge­ bildet wird, mittels der die Sicherung der Scheibe 10 im Rahmen 14 mittels einer Reißbewegung wieder aufgehoben werden kann. Die Bolzen können in nicht dargestellter Weise an ihrem Schaft 42 kleine Noppen aufweisen, die sie provisorisch in den leistenför­ migen Überstand 24 festlegen, bis deren Nut 44 mit dem Überstand 28 des Rahmens 14 beim Befüllen der Dichtung 12 verrasten. Die Sicherungsbolzen 26 können aus hochfestem Kunststoff, beispiels­ weise Nylon, oder auch aus Aluminium oder einem anderen geeigne­ ten Material bestehen.
In Fig. 8 ist eine Ausführungsform dargestellt, die im wesent­ lichen derjenigen gemäß Fig. 7 entspricht, so daß im folgenden nur auf die Unterschiede zu der vorbeschriebenen Ausführungsform eingegangen werden soll. In Fig. 8 ist das die Bolzen 26 verbin­ dende Band als U-Profil ausgebildet, das einen kanalartigen Raum 48 umschließt. Zur Scheibe 10 hin ist ein düsenartiger Auslaß 50 zwischen dem Ende des U-Profils und der Scheibe 10 selbst gebil­ det. In den so gebildeten Kanal 48 kann in nicht näher darge­ stellter Weise kalte, warme oder heiße Luft aus dem Gebläse ein­ geblasen werden, die aus dem düsenartigen Schlitz 50 austritt und somit vom Umfang ausgehend über die in den Innenraum des Fahrzeuges gerichtete Seite der Scheibe 10 strömt. Hierdurch wird in vorteilhafter Weise eine gleichmäßige Beaufschlagung der Scheibe 10 mit der Gebläseluft ermöglicht.
In der in den Fig. 9 und 10 dargestellten Vorrichtung weist der schlauchförmige Körper 60 einstückig angeformte schwenkbare Haken 66 über seine Länge verteilt auf, welche in entsprechende Ausnehmungen 70 des Rahmens 14 einsteckbar sind. Nach Umschwen­ ken der Haken 66, was durch Befüllen der Hohlkammer 62 erfolgt, ist das Formteil 60 im Rahmen 14 festgelegt. Wie der Fig. 9 zu entnehmen ist, weist der schlauchförmige Körper 60 vor der Monta­ ge eine S-förmig gefaltete Wandung 64 auf, die sich nach Befül­ len der Kammer 62 an dem Rahmen 14 formschlüssig anlegt. Vor dem Befüllen der Kammer 62 sind die Haken 66 schräg angestellt, so daß sie durch die Ausnehmung 70 eingesteckt werden können. Mit dem Befüllen der Kammer 62 und dem sich Entfalten der S-förmig gefalteten Wandung 64 werden gleichzeitig die Haken 66 in ihrer Eingriffsstellung mit dem Rahmen 14 verschwenkt. Der Verschwenk­ vorgang wird dadurch begrenzt, daß eine Anlagefläche 68 an dem jeweiligen Haken 66 mit einer entsprechend gegenüberliegenden Fläche des schlauchförmigen Körpers 60 in Berührung kommt. Im montierten Zustand wird durch das Füllmedium in der Kammer 62 eine Kraft FA auf die Seitenwände, wie in Fig. 10 dargestellt, ausgeübt. Diese Kraft wird durch das verhältnismäßig starre Ma­ terial des Formkörpers 60 um den Steg 71 auf die Seitenwände der Nut 30 in Form der Kraft FB übertragen, wo die Scheibe 10 über noppenartige Vorsprünge 61 festgehalten wird.
Eine weitere Ausführungsform ist in den Fig. 11a bis 11d ge­ zeigt. Dort ist die Scheibe 10 randseitig in einem Formteil 84 eingebettet, welches durch einen schwenkbaren Arm eines T-förmi­ gen Formteils 82 am Rahmen 14 festlegbar ist, wobei der schwenk­ bare Arm des T-förmigen Formteils 82 durch den schlauchförmigen Körper 80 in die Montagestellung bringbar ist. Fig. 11a zeigt die Montagestellung, während die Fig. 11b einen punktuellen Zu­ stand während des Montagevorganges zeigt. Das T-förmige Formteil 82 wird über Rastnasen 86 in entsprechende Ausnehmungen 88 des Rahmens 14 verrastet. Die Anordnung der Ausnehmungen 88 ist in Fig. 11d angedeutet.
Die Funktionsweise dieser Ausführungsform ist wie folgt: Zu­ nächst wird in den Rahmen 14 der nicht befüllte Schlauch 80 gelegt. Anschließend wird das T-förmige Formteil in den Rahmen 14 eingerastet. Der zwei schwenkbare Ränder bzw. Stege aufwei­ sende Kopfteil des T-förmigen Formteils ist um einen Schwenk­ punkt 83 schwenkbar. Dieser Kopfteil des T-förmigen Formteils wird durch Befüllen des schlauchförmigen Formteils 80 derart um den Punkt 83 verschwenkt, daß das Formteil 84 und dadurch die in diesem eingebettete Scheibe 10 durch den entsprechend verschwenk­ ten Arm bzw. Rand des T-förmigen Formteils festgelegt wird.
Selbstverständlich ist die hier beschriebene Scheibenmontage nicht auf den Fahrzeugbau, d. h. auf den Kraftfahrzeug-, Boots-, Flugzeugbau etc. beschränkt, sondern sie läßt sich auch beim Ein­ bau von beliebigen anderen Scheiben in vorteilhafter Weise anwen­ den.

Claims (20)

1. Verfahren zur Montage von Scheiben, insbesondere Scheiben von Fahrzeugen, wobei die Scheibe (10) mittels einer Dich­ tung (12) in einen Rahmen (14) eingesetzt wird, dadurch gekennzeichnet,
daß die Scheibe (10) mit der Dichtung (12), welche aus ei­ nem umlaufenden, schlauchförmigen Körper (16) besteht, mit Spiel in den Rahmen (14) eingesetzt wird und
daß der schlauchförmige Körper (16) anschließend derart gefüllt wird, daß dieser sich ausdehnt und die Scheibe formschlüssig im Rahmen (14) festlegt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der schlauchförmige Körper (16) mit einem flüssigen oder schaumförmigen Stoff gefüllt wird, der aushärtet oder er­ starrt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der schlauchförmige Körper (16) über e;nen Einfüllan­ schluß (18) so lange befüllt wird, bis das Füllmedium durch einen Auslaß (20) wieder austritt, daß darauf zu­ nächst der Auslaß (20) verschlossen wird, während weiter befüllt wird, und daß der Einfüllanschluß (18) erst dann geschlossen wird, wenn sich im Innern des schlauchförmigen Körpers (16) ein Überdruck aufgebaut hat.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß mit der Dichtung (12) eine integrierte Reiß­ leine montiert wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die umlaufende Dichtung (12) zwischen einen die Scheibe umgebenden Formkörper (22) und den Rahmen (14) gelegt wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekenn­ zeichnet, daß in Ausnehmungen eines leistenförmigen Über­ standes (24) des Formkörpers (22) Sicherungsbolzen (26) eingesetzt werden, die sich beim Befüllen der Dichtung (12) an einen Überstand (28) des Rahmens (14) anlegen und damit die Scheibe (10) gegen ein Herausfallen sichern.
7. Vorrichtung zur Montage von Scheiben, insbesondere Schei­ ben von Fahrzeugen, gekennzeichnet durch, einen um die Scheibe herumlegbaren schlauchförmigen Körper (16) mit zumindest einem Einfüllanschluß (18).
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der schlauchförmige Körper (16) auf der Innenseite eine nutförmige Ausnehmung (30) zur Aufnahme der Scheibe (10) und/oder auf der zum Rahmen (14) hin gerichteten Außensei­ te eine einen Reibschluß gewährleistende Oberfläche (32) aufweist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeich­ net, daß der schlauchförmige Körper (16) aus einem elast­ ischem Material besteht, das Armierungen derart aufweist, daß dieser beim Befüllen eine vorbestimmte Form einnimmt.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7-10, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der schlauchförmige Körper (16) mindestens einen Auslaß (20) aufweist, insbesondere ein Auslaßrohr (34) mit Überdruckventil.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7-10, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der schlauchförmige Körper (16) mindestens eine Trennwand (36), vorzugsweise unmittelbar zwischen dem Einfüllanschluß (18) und dem Auslaß (20) aufweist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7-11, dadurch gekenn­ zeichnet, daß zusätzlich ein umlaufender Formkörper (22) vorgesehen ist, der in einer innenliegenden Nut (38) die Scheibe (10) und in einer der Nut (38) gegenüberliegenden hohlkehlenförmigen Ausnehmung (40) den schlauchförmigen Körper (16) aufnimmt.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Formkörper (22) aus Aluminium oder Kunststoff besteht.
14. Vorrichtung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeich­ net, daß der Formkörper einen leistenförmigen Überstand (24) zur Aufnahme von Sicherungsbolzen (26) aufweist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherungsbolzen (26) über ein Band miteinander verbun­ den sind.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Band (46) U-förmig ausgebildet ist, so daß es einen Luftkanal (48) umschließt und zwischen dem einen Ende des U-förmigen Profils und der Scheibe (10) einen Düsenschlitz (50) bildet.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der schlauchförmige Körper (60) ein­ stückig angeformte schwenkbare Haken (66) über seine Länge verteilt aufweist, die in entsprechender Ausnehmungen (70) des Rahmens (14) einhakbar sind.
18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß der schlauchförmige Körper (60) vor der Montage eine S-för­ mig gefaltete Wandung (64) aufweist, die sich nach Befül­ len der Kammer (62) an den Rahmen (14) formschlüssig an­ legt.
19. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (10) randseitig in ein Formteil (84) eingebet­ tet ist, welches durch einen schwenkbaren Rand eines T-förmigen Formteils (82) am Rahmen (14) festlegbar ist, wobei der schwenkbare Rand des T-förmigen Formteils (82) durch den schlauchförmigen Körper (80) in die Montagestel­ lung bringbar ist.
20. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß das T-förmige Formteil durch Rastnasen (86) in entsprechen­ den Ausnehmungen (88) des Rahmens (14) verrastbar ist.
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