DE4027195A1 - Haarschneider - Google Patents
HaarschneiderInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Haarschneider, genauer Verbes
serungen an einem Haarschneider zum Heimgebrauch, mit einem
Schneidkopf und einem Bodendeckel mit einer Haarführungskan
te, die auf eine Schneidkante des Schneidkopfs zu- und von
ihr wegbewegbar ist.
Zum Haareschneiden zu Hause bedient man sich i.a. einer
Schere. Mit einer Schere ist es jedoch für eine ungeübte
Person ziemlich schwierig, Haare zu schneiden, da es notwen
dig ist, die Schere mit einer Hand zu betätigen und zur
gleichen Zeit Haare zwischen den Fingern der anderen Hand
zu halten. Insbesondere wenn die Schere betätigt wird, tref
fen die Schneidkanten der Schere unter einem spitzen Winkel
auf die Haare und neigen dazu, die Haare aus ihrer Stellung
längs der Schneidkanten herauszudrücken, wenn die Schneiden
geschlossen werden, so daß kein gerader Schnitt entsteht.
Mit einer Schere einen geraden Schnitt zu erzielen erfordert
somit beträchtliches Geschick und hat sich daher als nicht
praktikabel für den Heimgebrauch herausgestellt. Anderer
seits sind angetriebene Haarschneider über viele Jahre hin
weg im Heimgebrauch verwendet worden, die einfach zu betäti
gen sind und einen geraden Schnitt ermöglichen. Ein be
kannter Haarschneider, wie er beispielsweise aus der US-PS
48 25 546 bekannt ist, weist einen Schneidkopf mit einer
gezahnten feststehenden Klinge und einer gezahnten beweg
lichen Klinge auf. Die bewegliche Klinge wird angetrieben,
so daß ein Haarschnitt zwischen den gezahnten Kanten der
feststehenden und der beweglichen Klinge erzeugt wird. Ob
wohl der bekannte Haarschneider einen Kamm aufweisen kann,
der sich von der Schneidkante des Schneidkopfes weg er
streckt, wird er doch so verwendet, daß die Schneidkante in
Kontakt oder zumindest in nächster Nähe zu der Haut bewegt
wird. Es ist daher notwendig, den bekannten Haarschneider
vorsichtig handzuhaben, damit die Haut nicht durch die
Schneidkante verletzt wird. Dies ist besonders wichtig, wenn
die Haare eines Säuglings oder eines Kindes geschnitten
werden sollen. Um die obengenannten Nachteile und Probleme
zu vermeiden, ist in der parallelen Patentanmeldung
P 39 41 660.7 ein Haarschneider vorgeschlagen worden, bei
dem ein länglicher Bodendeckel drehbar mit einem ähnlich
länglichen Gehäuse verbunden ist, das an seinem vorderen
Ende einen Schneidkopf mit gezahnten feststehenden und be
weglichen Klingen aufweist. Der vorgeschlagene Haarschneider
ist jedoch nicht dazu geeignet, zwischen verschiedenen Haar
schneidearten zu wechseln, die verschiedene Haarschnittmen
gen ermöglichen. Damit sind die Komfortbedürfnisse, die
Haarschneideart verschiedenen Bereichen des Kopfes anzupas
sen, nicht erfüllt. In diesem Punkt ist der bekannte Haar
schneider für eine sichere und bequeme Haargestaltung immer
noch unzufriedenstellend.
Das obige Problem ist durch die vorliegende Erfindung gelöst
worden, die einen verbesserten Haarschneider für den Heimge
brauch schafft, der sicher und leicht durch eine ungeübte
Person bedient werden kann, wobei verschiedene Haarschneide
arten für verschiedene Bereiche des Haars ausgewählt werden
können. Der Haarschneider gemäß der vorliegenden Erfindung
weist ein längliches Gehäuse mit einem Schneidkopf an seinem
vorderen Ende und einen länglichen Bodendeckel auf, der mit
Erstgenanntem für eine Bewegung zwischen einer offenen und
einer geschlossenen Stellung drehbar verbunden ist. Der
Schneidkopf beinhaltet eine feststehende Klinge mit einer
Reihe von Zähnen und eine bewegliche Klinge mit einer glei
chen Reihe von Zähnen, die in haarschneidender Berührung
relativ zu der feststehenden Klinge in eine hin- und her
gehende Bewegung versetzt wird. Die Zähne der feststehenden
und der beweglichen Klinge sind aufeinander abgestimmt, so
daß eine Schneidkante gebildet wird. Der Bodendeckel ist an
seinem vorderen Ende mit einer Haarführungskante ausgestat
tet, die sich im wesentlichen parallel zu der Schneidkante
erstreckt, in offenem Zustand von der Schneidkante entfernt
ist und der Schneidkante in der geschlossenen Position nahe
kommt. Die Haarführungskante erlaubt, daß Haare in der ge
öffneten Stellung hinter die Schneidkante geführt werden. In
der geschlossenen Stellung werden die Haare zwischen der
Schneidkante und der Haarführungskante eingeklemmt, so daß
die Haare an der Schneikante geschnitten werden. In der
geschlossenen Stellung ist die Haarführungskante vor der
Schneidkante angeordnet, so daß die Schneidkante von der
Haut des Benutzers ferngehalten wird. So kann das Haar ge
schnitten werden, indem die Haarführungskante über die Kopf
haut geführt wird, um die Haare zwischen dem einen Teil und
der Schneidkante zu sammeln und die so gesammelten Haare
anschließend mittels der Schneidkante zu schneiden. Auf
diese Art und Weise kann ein Haarschnitt vollzogen werden,
indem wiederholt das Haarführungsteil aus der offenen in die
geschlossene Position bewegt wird, während lediglich das
Haarführungsteil unmittelbar an die Haut anliegend geführt
wird und die Schneidkante von der Haut entfernt gehalten
wird, wodurch die Wahrscheinlichkeit einer Hautverletzung
durch die Schneidkante während des Haarschnitts minimiert
wird. Eine Verbesserung besteht darin, daß der Schneider
Einstellmittel aufweist, um die Haarmenge einzustellen, die
durch die Schneidkante geschnitten wird.
Aufgabe der Erfindung ist es demgemäß, einen verbesserten
Haarschneider bereitzustellen, der zum Haareschneiden wahl
weise für einen angenehmen und vielseitigen Gebrauch einge
stellt werden kann und trotzdem ein leichtes und sicheres
Haareschneiden gewährleistet.
Die Einstellmittel sind dazu vorgesehen, zwischen einer
ersten Schneidart auszuwählen, in der im wesentlichen sämt
liche Zähne der feststehenden und der beweglichen Klinge in
haarschneidendem Kontakt miteinander stehen und einer zwei
ten Schneidart, in der lediglich bestimmte Bereiche der
stationären und der beweglichen Klingen effektiv in haar
schneidendem Kontakt miteinander stehen.
In einer bevorzugten Ausführungsform weisen die Einstellmit
tel eine Haarausdünnungsplatte mit einer kammähnlichen Kante
in ihrem Frontbereich auf. Die Haarausdünnungsplatte ist
längs der Länge des Gehäuses verschiebbar, um zwischen einer
ersten Schneidstellung, bei der die kammähnliche Kante von
der Schneidkante beabstandet ist, um sämtlichen Zähnen der
feststehenden und der beweglichen Klingen zu einem effekti
ven Haarschneidekontakt zu verhelfen und einer zweiten
Schneidstellung, bei der die kammähnliche Kante sich über
die Schneidkante hinwegerstreckt, um lediglich einem Teil
bereich der Zähne der feststehenden und der beweglichen
Klingen einen haarschneidenden Kontakt zu ermöglichen, hin-
und herbewegt werden zu können.
Es ist daher eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfin
dung, einen verbesserten Haarschneider zu schaffen, indem
eine Haarausdünnungsplatte mit der Schneidkante zusammen
wirkt, um es zu ermöglichen, zum Haareschneiden entweder im
wesentlichen sämtliche Zähne der Klingen oder lediglich
einen Teilbereich bzw. Teilbereiche der Zähne zu benutzen.
In einer anderen Ausführungsform kann eine gleiche Haaraus
dünnungsplatte mit einer kammähnlichen Kante verschiebbar
auf dem Schneidkopf in Richtung auf die Kante angeordnet
sein, oder aber verschiebbar am Boden des Bodendeckels längs
der Längsachse desselben sein, so daß sie zwischen einer
ersten Schneidestellung und einer zweiten Schneidestellung
hin- und herbewegt werden kann.
Weiterhin ist - um die an der Schneidkante geschnittenen
Haarmenge variieren zu können - die bewegliche Klinge in
einer Richtung relativ zu der feststehenden Klinge beweglich
ausgeführt, daß der Abstand zwischen den vorderen Kanten der
beiden Klingen variiert werden kann. Die feststehende Klinge
ist an ihrer vorderen Kante speziell mit einer Reihe von
Zähnen ausgeformt, die aus ersten Zähnen mit einer geringen
Tiefe und zweiten Zähnen mit einer größeren Tiefe derge
stalt bestehen, daß die ersten Zähne von den zweiten Zähnen
in mehrere Gruppen geteilt werden. Wenn die bewegliche Klin
ge so verschoben wird, daß ihre Zähne nahe an der vorderen
Kante der feststehenden Klinge sind, sind im wesentlichen
die vollständige Tiefe eines jeden ersten Zahnes und die
korrespondierende Tiefe bzw. Zahnhöhe der zweiten Zähne der
feststehenden Klinge in haarschneidender Berührung mit den
Zähnen der beweglichen Klinge, so daß im wesentlichen auf
der gesamten Länge der Schneidkante Haare geschnitten wer
den. Wenn andererseits die bewegliche Klinge in die andere
Richtung verschoben wird, wird die feststehende Klinge nur
mit einem Teilbereich eines jeden zweiten Zahnes schneid
mäßigen Kontakt mit der beweglichen Klinge haben, so daß die
Menge an Haaren, die durch die Schneidkante abgeschert wer
den, geringer ist.
Es ist daher eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfin
dung, einen verbesserten Haarschneider anzugeben, bei dem
die bewegliche Klinge relativ zu der feststehenden Klinge in
Richtung auf die Kante verschoben werden kann, so daß die
Menge an Haaren, die durch die Schneidkante geschnitten
wird, variiert werden kann.
Die kammähnliche Kante der Haarausdünnungsplatte sowie die
Haarführungskante sind vorzugsweise mit einer Anzahl von
parallel zu der Schneidkante angeordneten Kamm-Zähnen ausge
rüstet, um die Haare zu der Schneidkante zu leiten. Dies ist
darum eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung.
In einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
ist der Bodendeckel in einem unmittelbar an die Haarfüh
rungskante anschließenden Bereich mit einem Schlitz ausge
staltet, der sich parallel zu der Haarführungskante er
streckt. Der Bodendeckel ist dabei in eine Stellung über die
Schließstellung hinaus in Richtung auf das Gehäuse bewegbar,
wobei die Schneidkante durch den Schlitz hervorragt, so daß
lediglich die vordersten Bereiche der Schneidkante freilie
gen, während die restlichen Bereiche der Schneidkante durch
bzw. innerhalb des Schlitzes verdeckt werden, wodurch die
Menge an zu schneidenden Haaren an der Schneidkante begrenzt
wird. In dieser Stellung, die dadurch hergestellt wird, daß
der Bodendeckel eng gegen das Gehäuse gedrückt wird, wird
der Haarschneider dergestalt bedient, daß die an der Haar
führungskante geführten Haare längs dem äußeren Boden des
Bodendeckels zur Spitze der Schneidkante, die sich aus dem
äußeren Boden des Bodendeckels hervorerstreckt, geführt
werden. So wird eine verringerte Haarschnittmenge erzielt,
bspw. zum Feinschneiden bzw. Haartrimmen.
Es ist daher eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfin
dung, einen verbesserten Haarschneider zu schaffen, bei dem
es möglich ist, die Haarschnittmenge bei Benutzung der ge
samten Schneidkante auszuwählen, indem lediglich die ober
sten Bereiche der Schneidkante genutzt werden.
Zusätzlich zu dem Schlitz kann der Bodendeckel mit einer
Verschlußkappe zum Verschließen des Schlitzes versehen sein,
wenn das oben beschriebene Feinschneiden bzw. Haartrimmen
nicht beabsichtigt ist, um ein unbeabsichtigtes Hervorstehen
der Schneidkante über den äußeren Boden des Bodendeckels
hinaus zu verhindern. Die Verschlußkappe kann darüber hinaus
eine Reihe von Kerben aufweisen, durch die bestimmte Be
reiche der Schneidkante freigegeben werden, um zu erreichen,
daß nur in den freigegebenen Bereichen Haare geschnitten
werden können, so daß die Haarschnittmenge begrenzt wird.
Der Bodendeckel wird vorzugsweise von dem Gehäuse abnehmbar
ausgeführt und wird an demselben mittels einer Rückhaltefe
der gehalten, so daß der Bodendeckel zwischen einer Offen- und
einer Schließstellung beweglich ist. Die Rückhaltefeder
ist so ausgestaltet, daß der Bodendeckel von dem Gehäuse
abgenommen werden kann, wenn der Bodendeckel über die Offen-Stellung
hinaus bewegt wird. So kann der Bodendeckel leicht
vom Gehäuse angenommen werden, indem der Bodendeckel über
die Offen-Stellung hinaus bewegt wird, was darum eine weite
re Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist.
Diese und weitere vorteilhafte Merkmale der vorliegenden
Erfindung werden anhand eines in der Zeichnung näher be
schriebenen Ausführungsbeispiels noch deutlicher werden. In
der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Haar
schneiders in Übereinstimmung mit einer
ersten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung,
Fig. 2 eine Seitenansicht, teilsweise geschnit
ten, des Haarschneiders,
Fig. 3 eine Rückansicht des Haarschneiders,
Fig. 4 einen seitlichen Schnitt durch den Haar
schneider,
Fig. 5 einen Schnitt längs der Linie 5-5 in
Fig. 2,
Fig. 6 einen horizontalen Schnitt des Haarschnei
ders,
Fig. 7 eine Schnittansicht eines Bodendeckels,
vorgesehen um beweglich an ein Gehäuse des
Haarschneiders angelenkt zu werden,
Fig. 8 eine Draufsicht auf eine Haarausdünnungs
platte, angebracht am Gehäuse des Haar
schneiders,
Fig. 9 einen Schnitt längs der Linie 9-9 von
Fig. 8,
Fig. 10 einen Schnitt längs der Linie 10-10 von
Fig. 8,
Fig. 11 eine Seitenansicht der Haarausdünnungs
platte,
Fig. 12 den Haarschneider in seiner geöffneten und
Fig. 13 in seiner geschlossenen Stellung,
Fig. 14 ist eine teilweise Ansicht, die den Vor
gang des Haareschneidens in der geschlos
senen Stellung darstellt, wobei die Haar
ausdünnungsplatte von der Schneidkante des
Haarschneiders zurückgezogen ist,
Fig. 15 ist eine teilweise Darstellung, die die
Beziehung zwischen der Schneidkante und
einem Kamm-Zahn am vorderen Ende der Haar
ausdünnungsplatte darstellt,
Fig. 16 zeigt den Haarschneider in seiner geöffne
ten Position mit der Haarausdünnungsplatte
in vorgeschobener Stellung zum Haareaus
dünnen,
Fig. 17 ist eine teilweise Darstellung, die den
Vorgang des Haareschneidens in der ge
schlossenen Stellung darstellt, wobei die
Haarausdünnungsplatte nach vorne geschoben
ist, um mit der Schneidkante zusammenzu
wirken,
Fig. 18 und 19 zeigen teilweise Darstellungen, die eine
drehbare Verbindung zwischen dem Gehäuse
und dem Bodendeckel darstellen,
Fig. 20 ist ein Schnitt längs der Linie 20-20
von Fig. 19,
Fig. 21 und 22 zeigen den Haarschneider mit einem abge
nommenen Bodendeckel für Haareschneiden
mit oder ohne die Benutzung der Haaraus
dünnungsplatte,
Fig. 23 und 24 sind teilweise Ansichten, die die Schiebe
verbindung zwischen dem Bodendeckel und
der Vorderseite des Gehäuses in der zu
rückgezogenen bzw. in der vorgeschobenen
Stellung darstellen,
Fig. 25 und 26 sind perspektivische Ansichten eines Haar
schneiders, darstellt in der offenen bzw.
geschlossenen Stellung in Übereinstimmung
mit einer zweiten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung,
Fig. 27 und 28 sind geschnittene Ansichten des Haar
schneiders in der offenen bzw. in der
geschlossenen Stellung,
Fig. 29 ist eine teilweise Ansicht einer Schneid
kante des Haarschneiders in der geschlos
senen Stellung relativ zu einem Schlitz in
einem Bodendeckel,
Fig. 30A und 30B sind verschiedene Ansichten des Haar
schneiders in seiner offenen Stellung,
Fig. 31A und 31B sind verschiedene Ansichten des Haar
schneiders in seiner geschlossenen Stel
lung
Fig. 32 ist eine Ansicht, die den Schneidvorgang
des Haarschneiders in seiner aufgeklappten
Stellung darstellt,
Fig. 33 ist eine Darstellung, die eine weitere
Schneidart zum genauen Fertigschneiden
darstellt, wobei die Schneidkante sich
durch einen Schlitz in dem Bodendeckel
hindurch erstreckt,
Fig. 34 und 35 sind Schnittansichten eines Haarschneiders
in der offenen bzw. geschlossenen Stellung
in Übereinstimmung mit einer ersten Ab
wandlung der zweiten Ausführungsform,
Fig. 36 ist eine perspektivische Darstellung eines
Bodendeckels mit einem Verschluß benutzt
in der obengenannten Abwandlung,
Fig. 37 ist eine teilweise geschnittene Darstel
lung, die eine schiebende Verbindung zwi
schen dem Verschluß und dem Bodendeckel
von Fig. 36 darstellt,
Fig. 38 ist eine teilweise Darstellung der relati
ven Lage zwischen der Schneidkante und dem
Verschluß in seiner Richtung auf die
Schneidkante vorgeschobenen Stellung,
Fig. 39 ist eine Seitenansicht eines Haarschnei
ders in Übereinstimmung mit einer zweiten
Abwandlung des zweiten Ausführungsbei
spiels,
Fig. 40 ist eine perspektivische Darstellung eines
Bodendeckels mit einer Anzahl von Kammzin
ken, verwendet in der obengenannten Ab
wandlung von Fig. 39,
Fig. 41 ist eine teilweise geschnittene Darstel
lung der Kammzinken in ihrer relativen
Lage zu der Schneidkante, wobei sie sich
durch den Bodendeckel hindurch erstrecken,
Fig. 42 ist eine teilweise Darstellung einer wei
teren Abwandlung des Bodendeckels,
Fig. 43 ist eine teilweise perspektivische Dar
stellung eines Bodendeckels mit einer
Reihe federnder Beine in Übereinstimmung
mit einer dritten Abwandlung der zweiten
Ausführungsform,
Fig. 44A und 44B sind Ansichten der federnden Beine während
des Zusammenwirkens mit der Schneidkante,
Fig. 45 ist eine Teilansicht eines Schnitts, der
parallel mit einem Schlitz in dem Boden
deckel verläuft und die relative Lage der
Schneidkante und der federnden Beine zu
einander verdeutlicht,
Fig. 46 ist eine perspektivische Ansicht eines
Haarschneiders in Übereinstimmung mit
einer dritten Ausführungsform,
Fig. 47 ist eine teilweise Ansicht der Arbeitswei
se des Haarschneiders aus Fig. 46,
Fig. 48 und 49 sind perspektivische Ansichten eines Haar
schneiders in Übereinstimmung einer vier
ten Ausführungsform der vorliegenden Er
findung,
Fig. 50 ist eine vergrößerte Darstellung, darstel
lend die Wirkungsweise des Haarschneiders
aus Fig. 49,
Fig. 51A und 51B sind teilweise Ansichten der Schneidkante
eines Haarschneiders in Übereinstimmung
mit einer fünften Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung, und
Fig. 52A und 52B zeigen teilweise Ansichten der Schneidkan
te und ihre relative Lage zu einem Boden
deckel des Haarschneiders in seiner ge
schlossenen Darstellung.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 1 bis 24 wird nun die erste
Ausführungsform der Erfindung beschrieben.
In Fig. 1 ist ein in der Hand zu haltender Schneider darge
stellt. Der Haarschneider weist ein längliches Gehäuse 10
und einen länglichen Bodendeckel 100 auf, die an ihren Enden
beweglich miteinander verbunden sind, so daß sie zwischen
einer offenen Position, dargestellt in Fig. 1 und 2, und
einer geschlossenen Position, dargestellt in Fig. 12 und 13,
in ähnlicher Art und Weise wie eine bekannte Heftzange be
weglich sind. Wie aus den Fig. ersichtlich schneidet die
Längsachse des Gehäuses 10 die Längsachse des Bodendeckels
100 unter einem Winkel von etwa 15° in der offenen Stellung.
In der geschlossenen Stellung ist die Achse im wesentlichen
parallel zu der zweitgenannten Achse. Das Gehäuse weist an
seinem vorderen Ende einen Schneidkopf 40 auf, der seiner
seits eine feststehende Klinge 41 mit einer gezahnten Kante
und eine bewegliche Klinge 42 mit einer ähnlich gezahnten
Kante aufweist. Wie aus Fig. 4 ersichtlich wird die festste
hende Klinge 41 von der inneren Oberfläche einer am vorderen
Ende des Gehäuses 10 befestigten Kopfplatte 43 getragen. Die
bewegliche Klinge 42 wird an ihrem einen Ende von einem
Träger 44 gehalten, der auf der inneren Oberfläche der Kopf
platte 43 verschiebbar angeordnet ist, so daß die gezahnte
Kante der beweglichen Klinge 42 in haarschneidenden Kontakt
mit der korrespondierenden gezahnten Kante der feststehenden
Klinge 41 kommt, wobei die vordere Kante der beweglichen
Klinge 42 in Bezug auf die korrespondierende vordere Kante
der feststehenden Klinge 41 in einem geringen Maße aufwärts
verschoben oder zurückgeschoben wird. Die feststehende Klin
ge 41 und die bewegliche Klinge 42 definieren zwischen sich
eine Schneidebene, die unter einem Winkel von 60° bis 90° zu
der Längsachse des Gehäuses 10 geneigt ist.
Der so geformte Schneidkopf 40 wird in seiner Stellung von
einem Paar von Klammern 47 gehalten. Jede der Klammern ist
mit ihren Enden einerseits in der Kopfpatte 43 und anderer
seits in das Gehäuse 10 eingehakt. In der Mitte des Gehäuses
10 ist ein elektrischer Motor 30 angeordnet, der eine Ab
triebswelle 31 aufweist, die über ein Verbindungsstück 32
mit einer Exzenterwelle 33 verbunden ist. Die Exzenterwelle
33 greift in eine auf dem Träger 44 ausgeformten Nockenfas
sung 45 ein, um die Drehbewegung der Abtriebswelle 31 in
eine hin- und hergehende Bewegung der beweglichen Klinge 42
relativ zu der feststehenden Klinge 41 umzuformen. Der Motor
30 wird von einer wiederaufladbaren Batterie 51 mit Strom
versorgt, die auf einer Leiterplatte 50 angeordnet ist und
über einen auf der Leiterplatte 50 ausgeformten Ladeschalt
kreis von einer herkömmlichen Wechselstromquelle wiedergela
den werden kann. Der Ladeschaltkreis ist mit einer Stecker
einheit 60 verbunden, die ein Paar von Steckerzinken 61 zum
Einstecken in eine herkömmliche Wechselspannungsquelle sowie
einen Druckknopf 62 aufweist, der am hinteren Ende des Ge
häuses 10 angeordnet ist und dem Benutzer zugänglich ist.
Die Steckereinheit 60 ist mit dem Gehäuse 10 verschiebbar
verbunden, so daß die Steckerzinken 61 aus dem Gehäuses 10
hervortreten können, um in eine Wechselspannungsquelle ein
geführt zu werden, wenn Wiederaufladen notwendig ist.
Das Gehäuse 10 weist eine obere und eine untere Hälfte 11
und 12 auf, zwischen denen ein Schieberahmen 70 angeordnet
ist, der in der Längsrichtung des Gehäuses 10 zwischen einer
Aus-Stellung, einer bedingten Ein-Stellung und einer kon
stanten Ein-Stellung verschoben werden kann. Wie in Fig. 6
dargestellt, besteht der Schieberahmen 70 aus einem Paar von
langen und kurzen Seitenstäben 71 und 72, die mittels eines
nicht dargestellten Brückensegmentes verbunden sind und die
verschiebbar zwischen den beiden Hälften des Gehäuses ange
ordnet sind, wobei die einzelnen Stäbe 71 und 72 in kor
respondierende, in die aufeinandertreffenden Oberflächen
zwischen der oberen und unteren Hälfte 11 und 12 ausgeformte
Nuten eingreifen. Der längere Stab 71 weist an seinem hinte
ren Ende einen Kontakt 74 auf, der mit ersten, zweiten und
dritten Kontakten 53 bis 55 zusammenwirkt, um den Motor 30
mit der Batterie 51 zu verbinden oder ihn von ihr zu tren
nen. Ein Schalter 75 ist auf demselben Seitenstab 71 ausge
bildet und ragt aus der Seite des Gehäuses 10 hervor, so daß
er durch den Daumen einer den Schneider haltenden Bediener
hand zugänglich ist.
In das Gehäuse 10 ist ebenfalls eine Haarausdünnungsplatte
80 integriert, die in der Längsrichtung des Gehäuses 10
verschiebbar ist und die an ihrem hinteren Ende 87 mit einer
Gleitplatte 90 verbunden ist, die ebenfalls verschiebbar in
dem Gehäuse 10 gelagert ist. Fig. 6 zeigt einen an einem
Ende der Gleitplatte 90 ausgeformten Knopf 91, der aus der
Seite des Gehäuses 10 mit dem Schalter 75 fluchtend hervor
ragt, so daß er ebenso durch den Daumen einer den Schneider
haltenden Bedienerhand betätigt werden kann, um die Haaraus
dünnungsplatte 80 zwischen einer vorgeschobenen - in Fig. 4
durch punktierte Linien angedeuteten - und einer zurückgezo
genen - in Fig. 4 durch durchgezogene Linien dargestellten -
Position hin und her zu schieben. Wie in Fig. 8 dargestellt,
ist die Haarausdünnungsplatte 80 im wesentlichen T-förmig
ausgeformt, wobei ein horizontaler Abschnitt 81 mit einer
Reihe von gleichmäßig angeordneten Kammzähnen 82 über einen
vertikalen Abschnitt 86 mit der Gleitplatte 90 verbunden
ist. Die Haarausdünnungsplatte 80 ist an der unteren Hälfte
12 des Gehäuses 10 dergestalt befestigt, daß sich der verti
kale Abschnitt 87 durch eine geneigte Wand 13 an dem vorde
ren Endabschnitt des Gehäuses 10 hindurcherstreckt, und daß
ein Paar von Zapfen 85 am Boden des horizontalen Abschnittes
81 verschiebbar in korrespondierende, in dem Boden des Ge
häuses 10 vor der geneigten Wand 13 ausgebildete Nuten 14
verschiebbar eingreift, wie in den Fig. 4 und 6 dargestellt.
Integral von dem vertikalen Abschnitt 86 erstreckt sich ein
Paar von gabelförmigen federnden Beinen 88, die an ihrem
freien Ende jeweils einen Verriegelungsnocken 89 aufweisen.
Die Verriegelungsnocken können mit einem rhombenförmigen
Anschlag 20 in Eingriff gebracht werden, der, wie in Fig. 6
mit gestrichelten Linien angedeutet, sich von der Innenseite
der unteren Hälfte 12 des Gehäuses 10 emporerstreckt, und
auf seiner Außenseite ein Paar von länglich beabstandeten
Zähnen aufweist. Während der Bewegung der Haarausdünnungs
platte 40 biegen sich die nachgiebigen Arme bzw. Beine 88
dergestalt auswärts, daß die Verriegelungsnocken 89 über die
gewölbte Außenform des Anschlags 20 gleiten und in einen der
Zähne eingreifen. Dadurch ist die Haarausdünnungsplatte
rastend zwischen den zwei vorgeschobenen und zurückgeschobe
nen Positionen verschiebbar.
In der zurückgezogenen Position ist der horizontale Ab
schnitt der Haarausdünnungsplatte 80 hinter dem frontalen
Ende des Gehäuses 10 hinter der Schneidkante verborgen, so
daß der Haarschneidevorgang an der Schneidkante ohne Einsatz
der Kammzähne 82 erfolgt. Wenn die Haarausdünnungsplatte 80
zu der vorgeschobenen Position vorrückt, wie es in Fig. 4
durch punktierte Linien angedeutet ist, wirken die Kammzähne
82 als Abdeckungen für Teilbereiche der Schneidkante, so daß
diese mit Abstand über die Länge der Schneidkante verteilten
Bereiche außer Kraft gesetzt werden, um die Menge an ge
schnittenem Haar zu reduzieren, um so Haarpartien lediglich
ausdünnen zu können. Es sei in diesem Zusammenhang bemerkt,
daß eine Ebene der Kamm-Zähne 82 im Hinblick auf den Front
abschnitt des Gehäuses 10 dergestalt geneigt ist, daß zwi
schen diesen ein Freiraum gebildet wird, der in Richtung auf
die hintere Kante der Kamm-Zähne 82 größer ist als an der
vorderen Kante. Dies erleichtert das Entgleiten von Haaren,
die einmal zwischen den Kammzähnen 82 und dem Gehäuse 10
eingeklemmt sind, so daß so verhindert wird, daß an Haaren
gewaltsam gezogen wird, während der Schneider über den Kopf
geführt wird. Wie in den Fig. 8, 10 und 11 dargestellt,
weisen die Kamm-Zähne 82 alle eine gerundete Kerbe 83 in
ihrer unteren Oberfläche auf, um ein leichtes Lenken oder
Kämmen der Haare zu erleichtern, wenn der Schneider über die
Haut des Benutzers geführt wird. Weiterhin ist jede der in
dem unteren Teil des Gehäuses 10 ausgeformten Nuten 14 zum
Aufnehmen der korrespondierenden Zapfen 85 der Haarausdün
nungsplatte 80, wie in den Fig. 23 und 24 dargestellt, mit
an ihren Längsenden angeordneten Rinnen 15 versehen, durch
die die abgeschnittenen Haare, die in die Nut 14 gelangen,
durch die Zapfen 85 ausgedrückt werden können, wenn die
Haarausdünnungsplatte 80 von der zurückgezogenen Stellung in
die vorgeschobene Stellung bewegt wird oder umgekehrt.
Der Bodendeckel 100 weist eine im wesentlichen U-förmige
Konfiguration auf und hat eine Bodenwand 101 sowie ein Paar
von einander gegenüberliegend angeordneten Seitenwänden 102,
die sich nach oben hin von den Seiten der Bodenwand 101
erstrecken, so daß zwischen ihnen ein Raum zum Aufnehmen des
Bodenbereichs des Gehäuses 10 in der geschlossenen Stellung
ergibt. An der vorderen Kante der Bodenwand 101 ist eine
Reihe von Kammzähnen 120 ausgeformt, die längs der vorderen
Kante angeordnet sind, um die Haare zu glätten, bevor sie an
der Schneidkante geschnitten werden. Wie in den Fig. 6 und 7
dargestellt, erstrecken sich die Kammzähne 110 integral von
der vorderen Kante 111 in einer Ebene weg, die sich geneigt
von dem Bodendeckel 100 wegerstreckt. Hinter der vorderen
Kante 111 ist eine Rille 112 ausgestaltet, in die sich die
Schneidkante des Schneidkopfes 40 hineinerstreckt, wenn der
Bodendeckel 100 wie in Fig. 14 dargestellt in die geschlos
sene Position bewegt wird. In diese Position werden die
Haare, nachdem sie durch die Kammzähne 110 geglättet worden
sind, zwischen den Kammzähnen 110 und der Schneidkante ge
halten, um dort geschnitten zu werden. Wie in Fig. 12 darge
stellt, wird der Handschneider also erst in der geöffneten
Stellung verwendet, um die Haare zu glätten und zwischen den
Kammzähnen 110 und der Schneidkante zu führen und wird dann
zu der in Fig. 13 dargestellten Stellung geschlossen, um das
eigentliche Haareschneiden auszuführen. Auf diese Art und
Weise können die Haare leicht gerade geschnitten werden,
ohne daß die Schneidkante direkt mit der Haut in Berührung
kommt. Hierdurch wird ein sicherer Haarschnitt ohne die
Gefahr einer zufälligen Verletzung der Haut durch die
Schneidkante sichergestellt. Die vordere äußere Wandung des
Bodendeckels 100 ist etwas gerundet, um den Bodendeckel 100
bzw. den Schneider sanft über die Haut zu führen, insbeson
dere in den Nackenbereichen.
In gleicher Weise kann das Haarausdünnen durchgeführt wer
den, indem der Schneider wiederholt geöffnet und geschlossen
wird, wobei die Haarausdünnungsplatte 40 zu ihrer vorgescho
benen Stellung bewegt ist, wie es in den Fig. 16 und 17
dargestellt ist. In dieser Betriebsweise sind Teilbereiche
der Schneidkanten wie im vorstehenden beschrieben durch die
Kammzähne 82 abgedeckt, um die Menge an zu schneidendem Haar
zu begrenzen.
Wie in den Fig. 12 und 13 dargestellt, kann der Haarschnei
der mit nur einer Hand des Benutzers geführt und betätigt
werden, wobei das Haareschneiden einfach durchgeführt werden
kann, indem das Gehäuse wiederholt gegen den Bodendeckel
100 gedrückt wird. Zum sicheren Halten des Haarschneiders
weist der Bodendeckel 100 am hinteren Endbereich eingeformte
Fingergriffmulden 104 auf, während das Gehäuse 10 auf seiner
oberen Seite eine Vertiefung 16 für den Daumen der den
Schneider greifenden Hand aufweist. Es sei an dieser Stelle
bemerkt, daß der Schneider zwei aktive Schalterbetriebswei
sen zum Betreiben der Schneidkante aufweist. In einer ersten
Schalterstellung, die mit der obenerwähnten bedingten Ein-
Stellung des Schalters 75 übereinstimmt, wird der Motor 30
nur dann eingeschaltet, um die bewegliche Klinge 42 anzu
treiben, wenn der Schneider in die geschlossene Position
bewegt wird und wird jedes Mal abgeschaltet, wenn der
Schneider sich in die offene Position bewegt, eine Einzel
heit, die später noch besprochen wird. In einer zweiten
Schalterstellung, die mit der ständigen Ein-Stellung des
Schalters 75 korrespondiert, wird der Motor 30 beständig
eingeschaltet, so daß die bewegliche Klinge 42 unabhängig
davon bewegt wird, ob der Schneider in der offenen oder
geschlossenen Position ist.
Zum drehbaren Verbinden des Bodendeckels 100 mit dem Gehäuse
100 weist der Bodendeckel 100 an seinem hinteren Ende Dreh
zapfen 105 auf, die sich einteilig von gegenüberliegenden
Seitenwänden 102 konzentrisch wegerstrecken. Wie in Fig. 7
dargestellt, weist jeder Drehzapfen 105 eine Form auf, die
durch zwei parallel gerade Seiten begrenzt wird, die durch
zwei auf einem gemeinsamen Kreisbogen liegende runde Seiten
verbunden sind. Ein korrespondierendes Paar von Lagerbohrun
gen 22 ist in einander gegenüberliegenden Seitenwänden am
hinteren Ende des Gehäuses 10 ausgeformt, um die Drehzapfen
105 drehbar aufzunehmen. Wie in den Fig. 2 und 5 darge
stellt, weist jede Lagerbohrung 22 eine Kerbe 23 auf, durch
die der korrespondierende Zapfen 105 in die Bohrung 22 ein
geführt werden kann. Die Kerbe 23 ist so angeordnet, daß der
Bodendeckel 100 nur dann abgenommen werden kann, wenn der
Bodendeckel hinter die Offenstellung gestreckt wird, wodurch
verhindert wird, daß der Bodendeckel 100 zufällig vom Gehäu
se 100 während eines normalen Schervorgangs abgenommen wird,
bei dem der Bodendeckel 100 zwischen der Offen- und der
Schließstellung hin- und herbewegt wird. Mit anderen Worten
kann der Drehzapfen 105 in der Bohrung 22 während der Bewe
gung des Bodendeckels 100 zwischen einer Offen- und einer
Schließstellung gehalten werden, und ist nur in der Lage
durch die Kerbe 23 auszugleiten, wenn der Bodendeckel 100
über die Öffnungsstellung hinausgestreckt wird. Jede Kerbe
23 hat an ihrem Boden eine Rippe 24, über die der Drehzapfen
105 in oder aus der entsprechenden Bohrung schnappt, so daß
ein zufällig und ungewolltes Entfernen des Bodendeckels 100
vereitelt wird. Der Bodendeckel 100 beinhaltet eine Blatt
feder 106, die an ihrem Ende mit dem inneren Boden des Bo
dendeckels 100 verbunden ist und sich rück- und aufwärts
von dort aus erstreckt, und sich an einem am hinteren Boden
ende des Gehäuses 10 ausgeformten Nocken 26 abstützt, um
eine Federkraft zu erzeugen, die den Bodendeckel 100 am
Gehäuse 10 hält, wenn der Bodendeckel 100 gegenüber dem
Gehäuse 10 über die Offen- und Schließstellung hinaus ver
dreht wird. Eine weitere Blattfeder 107 erstreckt sich vom
Boden des Bodendeckels 100 bis zum Boden des Gehäuses 10 im
Bereich von dem Nocken 26, um den Bodendeckel 100 in der
offenen Position vorzuspannen, so daß eine Rückstellkraft
auf den Bodendeckel 100 ausgeübt wird, wenn er in die
Schließstellung bewegt wird.
Das Abnehmen des Bodendeckels 100 kann sehr einfach durchge
führt werden, indem er über die Offenstellung hinaus ver
dreht wird. Bei dieser Gelegenheit rutscht das freie Ende
der Blattfeder 106 über den Nocken 26, wie in Fig. 19 darge
stellt, so daß die Feder keine Rückhaltekraft mehr auf den
Bodendeckel 100 ausübt, wodurch es dem Drehzapfen 105 ermög
licht wird, durch die Kerben 23 aus der korrespondierenden
Lagerbohrung 22 zu gleiten. Es sei an dieser Stelle ange
merkt, daß die Seitenwände des Bodendeckels 100 nachgiebig
etwas auswärts verformt werden, wenn der Bodendeckel 100
über die offene Position hinaus verdreht wird, was auf ein
Zusammenwirken zwischen den gerundeten rückwärtigen Ecken
108 an der Verbindungsstelle zwischen dem Boden und den
Seitenwänden des Bodendeckels 100 und den korrespondierenden
gerundeten Ecken, die sich zwischen dem Boden und den Seiten
des Gehäuses 10 erstrecken, zurückzuführen ist. Hierdurch
wird das Ausrasten der Drehgelenke 105 aus den Lagerbohrun
gen 22 erleichtert. Die Fig. 21 und 22 illustrieren andere
fakultative Betriebsweise, in denen der Bodendeckel 100
abgenommen worden ist, um das Kurztrimmen der Haare an der
Schneidkante mit oder ohne den Gebrauch der Haarausdünnungs
platte 80 zu ermöglichen.
Von der Mitte des inneren Bodens des Bodendeckels 100 er
streckt sich ein einteilig mit dem inneren Boden ausgebilde
ter Betätigungszapfen 109, der gegen einen vertikal beweg
lichen, innerhalb des Gehäuses 10 angeordneten Kolben 77
stößt. Der Kolben 77 trägt einen Kontakt 78 (von dem in Fig.
6 nur ein Teil erkennbar ist), der einen Hilfsschalter zum
Ein- und Ausschalten des Motors 30 in Abhängigkeit von der
Öffnungs- und Schließbewegung des Bodendeckels 100 betätigt.
D.h. der Kontakt 78 schließt den Hilfsschalter, um die Bat
terie 51 und den Motor 30 miteinander zu verbinden, wenn der
Schalter 75 in der bedingten Ein-Stellung ist und die ersten
und zweiten Kontakte 53 und 54 miteinander verbindet und zur
gleichen Zeit der Kolben 77 durch den Betätigungszapfen 109
in Abhängigkeit von der Schließbewegung des Bodendeckels 100
aufwärts gedrückt wird.
Wenn sich der Schalter 75 in der konstanten Ein-Stellung
befindet und die ersten und dritten Kontakte 53 und 55 mit
einander verbindet, wird der Hilfsschalter überbrückt bzw.
ist der Kontakt 78 unwirksam, so daß der Motor 30 unabhängig
von der Stellung des Kontaktes 78 eingeschaltet ist. Der
Kolben 77 wird durch eine Spiralfeder 79 niedergedrückt, die
darüber hinaus eine zusätzliche Federkraft dazu beiträgt,
den Bodendeckel 100 in die offene Position vorzuspannen.
In der Aus-Stellung des Schalters 75 kann das Gehäuse in der
geschlossenen Stellung durch Einrasten von Springzapfen 76
verriegelt werden, die auf beiden Seiten des Gehäuses 10
hervorragen und in Nuten 115 eingreifen, die auf der inneren
Oberfläche der Seiten 102 des Bodendeckels 100 ausgeformt
sind, wie in den Fig. 2 und 7 dargestellt. Die Springzapfen
76 sind aus den Seitenstäben 71 und 72 des Gleitrahmens 70
ausgeformt, um in der Längsrichtung des Gehäuses 10 zusammen
mit dem Schalter 75 beweglich zu sein. Wie in Fig. 7 darge
stellt, ist die Nut von im wesentlichen L-förmiger Gestalt
mit einem vertikalen und einem horizontalen Segment, die
zwischen sich eine Schulter 116 begrenzen, mit der der Ver
riegelungszapfen 76 in Eingriff kommt. Ein vertikaler Ab
schnitt der Nut 115 ist zu der oberen Kante der Seitenwand
102 hin offen, so daß der Verriegelungszapfen 76 in der
bedingten wie auch in der konstanten Ein-Stellung des Schal
ters 75 frei in die Nut 115 durch den vertikalen Abschnitt
eingreifen kann, ohne durch die Schulter 116 gestört zu
werden. Lediglich in der Aus-Stellung kann der Springzapfen
76 mit der Schulter 116 in Eingriff kommen. Die Seitenwände
102 des Bodendeckels 100 sind genügend nachgiebig, so daß
sie auswärts gebogen werden können, um dem Springzapfen 76
zu ermöglichen, in der Aus-Stellung des Schalters 75 über
die Schulter 116 zu gleiten und die Schulter zu hinterfas
sen, so daß der Bodendeckel 100 mit dem Gehäuse 10 verrie
gelt wird, wenn der Bodendeckel 100 geschlossen wird, wäh
rend sich der Schalter 75 in der Aus-Stellung befindet.
Der Springzapfen 76 kann selbstverständlich auch in der
bedingten oder konstanten Ein-Stellung längs des horizontalen
Abschnitts in Eingriff mit der Schulter 116 verschoben werden,
indem der Schalter 75 rückwärts verschoben wird, während das
Gehäuse 10 in der geschlossenen Stellung gehalten wird, oder
durch Bewegen des Schalters 75 zurück in die Aus-Stellung
nach Schließen des Bodendeckels 100. Der Bodendeckel 100
ist zusätzlich mit einer Trennwand 117 versehen, die unmittel
bar im Rückraum des Schneidkopfes 40 angeordnet ist, so daß
in der geschlossenen Stellung des Schneiders eine Staubkammer
118 vor der Trennwand 117 zum Sammeln der abgeschnittenen
Haare gebildet wird.
Wie in den Fig. 8 und 11 dargestellt, weist die Haarausdünnungs
platte 80 an ihren äußeren Enden des horizontalen Abschnitts
81 Erhebungen 84 auf, die sich gegen das vordere Ende des
Bodendeckels 100 abstützen, wenn sich letzterer in der Schließ
stellung befindet, wodurch ein gewisser Abstand zwischen den
Kamm-Zähnen 82 der Platte 80 und der vorderen Kante 111 des
Bodendeckels 100 sichergestellt wird. Durch diesen Abstand
können die Haare gut davor geschützt werden, zwischen der
Haarausdünnungsplatte 80 und dem Bodendeckel 100 eingeklemmt
zu werden, während der Schneider über die Kopfhaut geführt
wird und die Haarausdünnungsplatte 80 in der geschilderten
Stellung gehalten wird.
In den Fig. 25 bis 33 ist ein zweites Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung ausgeführt, bei dem die Grund
stuktur der ersten Ausführungsform ähnelt. Aus diesem Grunde
sind gleiche Teile mit den gleichen Bezugszeichen versehen,
wobei zur Unterscheidung jeweils ein "A" angehängt ist.
Der Schneider dieser Ausführungsform erlaubt es, die Menge
an Haar, die jeweils geschnitten wird, auszuwählen, indem
ein Schlitz 120 in einen Bodendeckel 100A vorgesehen ist,
der eine Scheidkante des Schneiders aufnimmt. Im Gegensatz
hierzu weist die erste Ausführungsform eine Haarausdehnungs
platte 80 auf. Der Schlitz 120 ist in unmittelbarem Rückraum
hinter den Kamm-Zähnen 110A ausgeformt, so daß in dem Fall,
daß der Bodendeckel 100A eng über dem Gehäuse 10A geschlossen
wird, sich die Schneidkante durch den Schlitz 120 erstreckt,
so daß nur die oberen Bereiche derselben unbedeckt bleiben.
Wie in Fig. 29 dargestellt, tritt die Schneidkante in dieser
Stellung aus dem Bodendeckel 100A um ein Maß "1" hervor,
das eine effektive Schneidtiefe für eine verminderte Haar
schneideausbeute definiert, was insbesondere für einen
Feinschnitt, wie er in Fig. 33 dargestellt ist, nützlich ist.
Der Haarschneider gemäß dieser Ausführungsform kann daher
das Feinschneiden des Haares eher erleichtern als das Haar
ausdünnen. Der Bodendeckel 100A kann selbstverständlich auch
in eine normale Schließstellung gebracht werden, so daß die
Schneidkante in der Nähe der inneren Oberfläche des Boden
deckels 100A zu liegen kommt, so daß der Schneider dieser
Ausführungsform auch in der vorher beschriebenen Art und
Weise verwendet werden kann, d.h. daß die Haare zwischen den
Kammzähnen 110 und der Schneidkante geschnitten werden, indem
der Bodendeckel 110A wiederholt geöffnet und geschlossen wird,
wie es in den Fig. 30A, 30B, 31A und 31B dargestellt ist.
Im Gegensatz zu der ersten Ausführungsform ist der Haarschneider
gemäß der vorliegenden Ausführungsform mit einer (nicht darge
stellten) Trockenbatterie versehen, die in dem unteren Teil
des Gehäuses 10A plaziert ist. Obwohl es noch weitere kleinere
Abweichungen in der Bauweise dieses Schneiders gemäß der vor
liegenden Ausführungsform im Gegensatz zu der ersten Ausführungs
form gibt, werden diese Abweichungen nicht als wesentlich
für die vorliegende Erfindung angesehen und daher im folgenden
nicht beschrieben. Die Bauweise des Haarschneiders bis auf
den Schlitz 120 ist vollständig in unserer früheren Anmeldung
P 39 41 660.7, die am 13. Dezember 1989 eingereicht worden
ist, beschrieben. Kurz gesagt weist der Schneider ein längliches
Gehäuse 10A und einen länglichen Bodendeckel 100A auf, die
an ihren hinteren Enden miteinander drehbar verbunden sind, so
daß sie aus einer geöffneten Stellung, wie in Fig. 25 dargestellt,
in eine geschlossene Stellung, wie in Fig. 26 dargestellt, ver
schwenkt werden können. Das Gehäuse 10A weist an seinem vorderen
Ende einen Schneidkopf 40A auf, der eine feststehende Klinge 41
und eine bewegliche Klinge 42A, die zwischen sich eine Schneid
kante definieren, trägt. Die bewegliche Klinge 42A wird von
einem im Gehäuse 10A angeordneten Motor 30A angetrieben. Der
Motor 30A wird durch einen Schalter 75A ein- und ausgeschaltet,
wobei der Schalter drei Stellungen aufweist, nämlich eine
Aus-Stellung, eine bedingte Ein-Stellung und eine konstante
Ein-Stellung, ähnlich wie in der ersten Ausführungsform.
Der Bodendeckel 100A ist dergestalt drehbar verbunden, daß
er in eine ausgestreckte Position, wie in Fig. 32 dargestellt,
verschwenkt werden kann, damit die Haare mittels der Schneid
kante getrimmt werden können, und kann darüber hinaus auch
vom Gehäuse 10A abgenommen werden.
Wie in den Fig. 34 bis 38 dargestellt, weist ein etwas abge
wandelter Haarschneider eine Verschlußkappe 130 auf, die auf
dem Außenteil des Bodendeckels 100A verschiebbar ist, um den
Schlitz 120 zu verdecken oder freizugeben. Die Verschlußkappe
130 hat an ihren äußeren Kanten Haken 131, die hinter ent
sprechenden Führungsschienen 114 auf der äußeren Seite des
Bodendeckels 100A eingreifen können, so daß eine verschiebbare
Verbindung zwischen ihnen geschaffen wird. In der vorderen
Kante der Verschlußkappe 130 ist eine Reihe von Zähnen 132
ausgeformt, die - wie in Fig. 36 dargestellt - durch voneinander
beabstandete Kerben 133 in der vorderen unteren Oberfläche
der Verschlußkappe 130 definiert werden. Die Verschlußkappe 130
kann rastend in eine Zwischenposition zwischen zwei extremen
Positionen, in denen der Schlitz 120 abgedeckt bzw. freigegeben
wird, verschoben werden. In der Zwischenposition befindet sich
die Vorderkante der Verschlußkappe 130 unmittelbar hinter der
aus dem Bodendeckel 100A hervorstehenden Schneidkante, wie
in Fig. 38 dargestellt, so daß die Schneidkante in Bereichen
abgedeckt wird, die mit jedem einzelnen der Zähne 132 korrespon
dieren und in Bereichen frei ist, d.h. zum Haarschneider ver
fügbar ist, die den Kerben 133 gegenüberliegen. Auf diese
Art und Weise wird ein eingeschränktes Haareschneiden ermöglicht,
indem die Schneidkante mit der Vorderkante der Verschlußkappe
130 zusammenwirkt. Wenn der Schlitz 120 durch die Verschluß
kappe 130 verschlossen wird, steht die Schneidkante nicht aus
dem Bodendeckel 100A hervor, so daß die normale Haarschneide
weise zwischen den Kamm-Zähnen 110 und der Schneidkante er
leichtert wird.
In den Fig. 39 bis 42 ist eine zweite Abwandlung dargestellt, bei
der der Haarschneider eine Reihe von Kammzinken 135 aufweist,
die sich über den Schlitz 120 hinwegerstrecken und beabstandet
zueinander längs des Schlitzes angeordnet sind, um die Haare
zu glätten und in Richtung auf und hinter die sich durch den
Schlitz 120 erstreckende Schneidkante zu führen. In der gleichen
Weise wie die Zähne 132 der Verschlußkappe 130 in der ersten
Abwandlung verdecken die Kammzinken 135 entsprechende Bereiche
der Schneidkante, so daß weniger Haare geschnitten werden,
d.h. um ein Haarausdünnen zu ermöglichen. Wie in Fig. 42
dargestellt, können zusätzliche Vorsprünge 136 längs der
Kante des Schlitzes 120 zwischen den Kammzinken 135 angeordnet
sein, um die zu schneidende Menge an Haaren weiter zu be
grenzen.
Die Fig. 43 bis 45 illustrieren eine dritte Abwandlung, die
durch eine Reihe von im wesentlichen U-förmigen, federnden
Beinen 138 gekennzeichnet ist, die längs des Schlitzes 120
angeordnet sind. Jedes der Federbeine 138 erstreckt sich
einstückig von der Kante des Schlitzes 120 weg und wird in
den Schlitz 120 gedrückt, um gegen die in den Schlitz 120
hineinragende Schneidkante gedrückt zu werden, wie in den
Fig. 44A und 44B dargestellt. Die Federbeine 138 sind elastisch
genug, um auf die in den Schlitz 120 eindringende Schneidkante
eine Gegenkraft auszuüben, so daß die Schneidkante leicht
in der normalen Schließstellung gemäß Fig. 44A gehalten werden
kann, andererseits aber in eine Stellung über die Schließ
stellung hinaus bewegt werden kann, wie in Fig. 44B dargestellt,
wobei eine entsprechende Kraft aufgebracht werden muß, um die
Gegenkraft zu überwinden, wodurch der Benutzer eine Rückkopp
lung über die beabsichtigte Handlung erhält. Wenn die Schneid
kante durch den Schlitz 120 gedrückt wird und aus diesem her
vorsteht, üben die Federbeine 138 eine Rückstellkraft auf die
Schneidkante aus, wodurch als Gegenwirkung eine Rückstellkraft
auf den Bodendeckel 100A in Richtung der Offen-Stellung ausge
übt wird, was es erleichtert, die Schneidkante aus dem Schlitz
120 zurückzubewegen. Unter dieser Bedingung dienen die Feder
beine 138 dazu, entsprechende Bereiche der Schneidkante zu
verdecken, wie es in Fig. 45 dargestellt ist, um die Menge
an Haar, die geschnitten wird, zu begrenzen.
In den Fig. 46 und 47 ist eine dritte Ausführungsform eines
Haarschneiders in Übereinstimmung mit der vorliegenden Er
findung dargestellt, die im wesentlichen mit der zweiten
Ausführungsform bis auf die Tatsache identisch ist, daß an
stelle des Schlitzes 120 eine Haarausdünnungsplatte 140 vorge
sehen ist. Die gleichen Teile werden auch in diesem Fall mit
den gleichen Bezugszeichen versehen, wobei eine Endung "B"
angefügt ist. Die Haarausdünnungsplatte 140 ist am inneren
Boden des Bodendeckels 100B angeordnet und ist zwischen einer
vorderen Position und einer rückwärtigen Position verschiebbar.
An der Vorderkante ist sie mit einer Reihe von Zähnen 141 ver
sehen, die zwischen in das vordere untere Ende der Platte 140
eingeschnittenen Kerben 142 gebildet werden, die längs der
Frontkante angeordnet sind. In der rückwärtigen Position sind
die Zähne 141 weit genug von der Schneidkante entfernt, um
ein Haarschneiden an der Schneidekante unabhängig von den
Zähnen 141 zu gewährleisten. Wenn die Platte 140 in die vordere
Position verschoben wird, kommen die Zähne 141 unmittelbar
hinter der Schneidkante zu liegen, so daß sich die Haare des
wegen nur durch die Kerben 142 bis hinter die Schneidkante
erstrecken können, so daß den Zähnen 141 gegenüberliegende Be
reiche der Schneidkante unwirksam gemacht werden, wodurch die
Menge an zu schneidendem Haar begrenzt wird, so daß ein
Haarausdünnen ermöglicht wird.
In den Fig. 48 bis 50 ist eine vierte Ausführungsform eines
erfindungsgemäßen Haarschneiders dargestellt, die bis auf
die Tatsache, daß eine Haarausdünnungsplatte 150 an einem
Schneidkopf 40C anstelle eines Bodendeckels befestigt ist,
mit der dritten Ausführungsform identisch ist. In der
Zeichnung haben gleiche Teile daher gleiche Bezugszeichen,
die zusätzlich die Endung "C" aufweisen. Die Haarausdünnungs
platte 150 weist eine Reihe von zwischen beabstandeten
Schlitzten 152 in der vorderen Kante der Platte 150 gebildeten
Zähnen 151 auf, die längs der Kante angeordnet sind. Die Platte
150 kann längs einer geneigten Oberfläche der Schneidkante
40C verschoben werden und rastet in eine vorgeschobene Position
wie in Fig. 48 dargestellt, ein, wodurch die Zähne 151 die
Schneidkante überdecken, oder aber in eine zurückgezogene
Position gemäß Fig. 49, in der die Zähne 151 von der Schneid
kante beabstandet sind. In der vorgeschobenen Position ver
decken die Zähne 151 der Platte 150 entsprechende Bereiche
der Schneidkante, so daß lediglich die noch freibleibenden
Bereiche, die den Schlitzen 152 gegenüberliegen, ein Haar
schneiden in diesen Bereichen ermöglichen, so daß
ein Haarausdünnen mittels der Haarausdünnungsplatte 150
ermöglicht wird.
In den Fig. 51 bis 52 ist ein Haarschneider gemäß einer
fünften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darge
stellt, die mit der dritten Ausführungsform bis auf eine
besondere Anordnung eines Schneidkopfes identisch ist.
Bei dieser Ausführungsform weist der Schneidkopf eine fest
stehende Klinge 160 und eine bewegliche Klinge 163 auf, wobei
letztere zu einer hin- und hergehenden Bewegung relativ
zu der feststehenden Klinge 160 veranlaßt wird, und weiter
hin in Richtung auf die Kante relativ zu der feststehenden
Klinge 160 verschoben werden kann. Wie in Fig. 51B darge
stellt, weist die feststehende Klinge 160 an ihrer vorderen
Kante eine Reihe von Zähnen auf, die sich aus ersten Zähnen
161 mit einer geringen Höhe und zweiten Zähnen 162 mit einer
größeren Höhe bzw. Tiefe zusammensetzen, während die beweg
liche Klinge 163 an ihrer vorderen Kante eine Reihe von
Zähnen gleicher Höhe bzw. Tiefe aufweist. Die zweiten Zähne
162 mit der größeren Tiefe bilden jeden dritten Zahn in
der Reihe, so daß die ersten Zähne 161 mit der geringeren
Höhe in verschiedene Gruppen eingeteilt werden, die durch
jeweils zwei zweite Zähne 162 abgegrenzt werden. Während
des Betriebes, wenn die bewegliche Klinge 163 in die vorderste
Stellung gemäß den Fig. 51A und 52A verschoben wird, wirkt
sie mit der feststehenden Klinge 160 dergestalt zusammen,
daß im wesentlichen die vollständige Tiefe der ersten Zähne
161 und die entsprechende Tiefe der zweiten Zähne 162 der
feststehenden Klinge 160 in einen haarschneidenden Kontakt
mit den Zähnen der beweglichen Klinge 163 kommen, so daß
die zwischen der Schneidkante und einem Bodendeckel 100D in
der geschlossenen Position eingeklemmten Haare abgeschnitten
werden. Wenn andererseits die bewegliche Klinge 163 in ihre
rückwärtigste Position gemäß den Fig. 51B und 52B verschoben
wird, werden die Klingen im Haarausdünnungsmodus betrieben,
bei dem lediglich die zweiten Zähne 162 der feststehenden
Klinge 160 mit ihren unteren Bereichen in einen haarschneidenden
Kontakt mit den Zähnen der beweglichen Klinge 163 gelangen.
Hierdurch wird eine Zone definiert, in der eine geringere
Menge an Haaren geschnitten wird, so daß ein Haarausdünnen
zusammen mit dem Bodendeckel 100D ermöglicht wird. Die Wahl
zwischen den oben geschilderten verschiedenen Haarschneide
arten kann einfach gestaltet werden, indem ein entsprechender
Griff mit der beweglichen Klinge 163 verbunden wird. Obwohl
die bewegliche Klinge 163 in einer Richtung rechtwinklig zu
der Bewegungsrichtung der Klinge gemäß dem Ausführungsbeispiel
verschoben wird, ist es genauso möglich, die feststehende
Klinge 161 in der gleichen Richtung relativ zu der beweglichen
Klinge 163 beweglich auszuführen, um die verschiedenen Haar
schneidearten auszuwählen.
Bezugszeichenliste
10 Gehäuse
11 obere Hälfte
12 untere Hälfte
13 geneigte Wand
14 Nut
15 Rinne
16 Vertiefung
20 Anschlag
22 Lagerbohrung
23 Kerbe
24 Gerippe
26 Erhebung
30 Motor
31 Abtriebswelle
32 Verbindungsstück
33 Exzenterwelle
40 Schneidkopf
41 feststehende Klinge
42 bewegliche Klinge
43 Kopfplatte
44 Träger
45 Nockenfassung
47 Klammer
50 Leiterplatte
51 wiederaufladbare Batterie
53 erster Kontakt
54 zweiter Kontakt
55 dritter Kontakt
60 Steckereinheit
61 Steckerzinken
62 Druckknopf
70 Schieberahmen
71 Seitenstab
72 Seitenstab
74 Kontakt
75 Schalter
76 Springzapfen
77 Kolben
78 Kontakt
79 Spiralfeder
80 Haarausdünnungsplatte
81 waagerechter Abschnitt
82 Kammzähne
83 Aussparung
84 Erhebung
85 Zapfen
86 senkrechter Abschnitt
87 Ende
88 Bein
89 Verriegelungsnocken
90 Gleitplatte
91 Knopf
100 Bodendeckel
101 Bodenwand
102 Seitenwand
104 Fingergriffmulde
105 Drehzapfen
106 Feder
107 Feder
109 Betätigungszapfen
110 Kammzähne
111 vordere Kante
112 Aussparung
114 Führungsschiene
115 Nut
116 Schulter
117 Trennwand
118 Staubkammer
120 Schlitz
130 Verschlußkappe
131 Haken
132 Zähne
133 Kerbe
135 Kammzinken
136 Vorsprung
138 Federbein
140 Haarausdünnungsplatte
141 Zähne
142 Kerbe
150 Haarausdünnungsplatte
151 Zähne
152 Schlitz
160 feststehende Klinge
161 erste Zähne
162 zweite Zähne
163 bewegliche Klinge
11 obere Hälfte
12 untere Hälfte
13 geneigte Wand
14 Nut
15 Rinne
16 Vertiefung
20 Anschlag
22 Lagerbohrung
23 Kerbe
24 Gerippe
26 Erhebung
30 Motor
31 Abtriebswelle
32 Verbindungsstück
33 Exzenterwelle
40 Schneidkopf
41 feststehende Klinge
42 bewegliche Klinge
43 Kopfplatte
44 Träger
45 Nockenfassung
47 Klammer
50 Leiterplatte
51 wiederaufladbare Batterie
53 erster Kontakt
54 zweiter Kontakt
55 dritter Kontakt
60 Steckereinheit
61 Steckerzinken
62 Druckknopf
70 Schieberahmen
71 Seitenstab
72 Seitenstab
74 Kontakt
75 Schalter
76 Springzapfen
77 Kolben
78 Kontakt
79 Spiralfeder
80 Haarausdünnungsplatte
81 waagerechter Abschnitt
82 Kammzähne
83 Aussparung
84 Erhebung
85 Zapfen
86 senkrechter Abschnitt
87 Ende
88 Bein
89 Verriegelungsnocken
90 Gleitplatte
91 Knopf
100 Bodendeckel
101 Bodenwand
102 Seitenwand
104 Fingergriffmulde
105 Drehzapfen
106 Feder
107 Feder
109 Betätigungszapfen
110 Kammzähne
111 vordere Kante
112 Aussparung
114 Führungsschiene
115 Nut
116 Schulter
117 Trennwand
118 Staubkammer
120 Schlitz
130 Verschlußkappe
131 Haken
132 Zähne
133 Kerbe
135 Kammzinken
136 Vorsprung
138 Federbein
140 Haarausdünnungsplatte
141 Zähne
142 Kerbe
150 Haarausdünnungsplatte
151 Zähne
152 Schlitz
160 feststehende Klinge
161 erste Zähne
162 zweite Zähne
163 bewegliche Klinge
Claims (17)
1. Haarschneider,
mit einem Gehäuse mit einem vorderen und einem hinteren Ende,
mit einem am vorderen Ende des Gehäuses angeordneten Schneid kopf, der eine feststehende Klinge mit einer Reihe von Zähnen und eine bewegliche Klinge mit einer Reihe von Zähnen auf weist, wobei die bewegliche Klinge zu der feststehenden Klinge in eine hin- und hergehende Bewegung versetzt wird, so daß die entsprechenden Zähne der feststehenden und der beweglichen Klinge in einen haarschneidenden Kontakt miteinander geraten, wobei die Zähne eine Schneidkante bilden; und
einem Bodendeckel mit einer darin ausgeformten Haarführungs kante, wobei der Bodendeckel mit einem Gehäuse dergestalt verbunden ist, daß sich die Haarführungskante im wesentlichen parallel zu der Schneidkante erstreckt und relativ zu dieser zwischen einer Offen-Stellung, in der die Haarführungskante von der Schneidkante beabstandet ist und einer Schließ-Stellung, in der die Haarführungskante in unmittelbarer Nähe zu der Schneidkante angeordnet ist, hin- und herbewegbar ist, wobei sich die Haare in der Offen-Stellung der Haarführungskante hinter die Schneidkante erstrecken können und in der Schließ- Stellung zwischen der Haarführungskante und der Schneidkante eingeklemmt werden, um die Haare an der Schneidkante abzu schneiden;
dadurch gekennzeichnet, daß der Haarschneider Mittel aufweist, mit denen die Haarschnittmenge, die jeweils an der Schneid kante abgeschnitten wird, einstellbar ist.
mit einem Gehäuse mit einem vorderen und einem hinteren Ende,
mit einem am vorderen Ende des Gehäuses angeordneten Schneid kopf, der eine feststehende Klinge mit einer Reihe von Zähnen und eine bewegliche Klinge mit einer Reihe von Zähnen auf weist, wobei die bewegliche Klinge zu der feststehenden Klinge in eine hin- und hergehende Bewegung versetzt wird, so daß die entsprechenden Zähne der feststehenden und der beweglichen Klinge in einen haarschneidenden Kontakt miteinander geraten, wobei die Zähne eine Schneidkante bilden; und
einem Bodendeckel mit einer darin ausgeformten Haarführungs kante, wobei der Bodendeckel mit einem Gehäuse dergestalt verbunden ist, daß sich die Haarführungskante im wesentlichen parallel zu der Schneidkante erstreckt und relativ zu dieser zwischen einer Offen-Stellung, in der die Haarführungskante von der Schneidkante beabstandet ist und einer Schließ-Stellung, in der die Haarführungskante in unmittelbarer Nähe zu der Schneidkante angeordnet ist, hin- und herbewegbar ist, wobei sich die Haare in der Offen-Stellung der Haarführungskante hinter die Schneidkante erstrecken können und in der Schließ- Stellung zwischen der Haarführungskante und der Schneidkante eingeklemmt werden, um die Haare an der Schneidkante abzu schneiden;
dadurch gekennzeichnet, daß der Haarschneider Mittel aufweist, mit denen die Haarschnittmenge, die jeweils an der Schneid kante abgeschnitten wird, einstellbar ist.
2. Haarschneider nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Mittel zum Einstellen der Haarschnittmenge dazu ausgelegt
sind, zwischen einer ersten Schnittweise, in der im wesentlichen
sämtliche Zähne (161, 162) der feststehenden (41) und der
beweglichen Klinge (42) miteinander in haarschneidendem Eingriff
stehen, und einer zweiten Schnittweise, bei der lediglich be
stimmte Bereiche der feststehenden und der beweglichen Klinge
miteinander in haarschneidendem Eingriff stehen, auszuwählen.
3. Haarschneider nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Mittel zum Einstellen der Haarschnittmenge eine Haar
ausdünnungsplatte (80) mit einer kammähnlichen Kante an ihrem
vorderen Ende aufweisen, wobei die Haarausdünnungsplatte
längs der Länge des Gehäuses (10) verschiebbar ist, um
zwischen einer ersten Schneidstellung, bei der die kammähnliche
Kante von der Schneidkante beabstandet ist, um sämtlichen
Zähnen der feststehenden (41) und der beweglichen Klinge (42)
zu ermöglichen, in haarschneidenden Eingriff miteinander zu
kommen, und einer zweiten Schneidstellung verschiebbar zu
sein, bei der sich die kammähnliche Kante über die Schneid
kante hinwegerstreckt, so daß nur bestimmte Bereiche der
Zähne der feststehenden und der beweglichen Klinge mitein
ander in haarschneidenden Eingriff gelangen.
4. Haarschneider nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Haarausdünnungsplatte (80) einen Schiebegriff aufweist,
der einem Finger eines das Gehäuse (10) haltenden Benutzers
zugänglich ist, wobei der Schiebegriff an dem genannten
Gehäuse (10) vor einem Schalter (75) angeordnet ist, wobei
letzterer zum Ein- und Ausschalten der Bewegung zwischen der
feststehenden (41) und der beweglichen Klinge (42) dient.
5. Haarschneider nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Mittel zum Einstellen der Haarschnittlänge eine
Haarausdünnungsplatte (150) mit einer kammähnlichen Kante
an ihrem vorderen Ende aufweisen, die auf dem Schneidkopf
(40) in Richtung auf die Kante verschiebbar angeordnet ist,
so daß die Kante zwischen einer ersten Schneidstellung,
in der die kammähnliche Kante von der Schneidkante beabstandet
ist, um sämtlichen Zähnen der feststehenden (41) und der
beweglichen Klinge (42) einen haarschneidenden Kontakt zu
ermöglichen und einer zweiten Schneidstellung verschiebbar
ist, in der die kammähnliche Kante sich über die Schneidkante
erstreckt, so daß lediglich bestimmte Bereiche der Zähne
der feststehenden und der beweglichen Klinge miteinander
in haarschneiden Eingriff gelangen.
6. Haarschneider nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Mittel zum Einstellen der Haarschnittmenge eine
Haarausdünnungsplatte mit kammähnlichen Zähnen an ihrer
Vorderkante aufweisen, wobei die Haarausdünnungsplatte
verschiebbar am Boden des Bodendeckels (10) angeordnet ist,
so daß sie zwischen einer ersten Schneidstellung, in der die
Reihe von kammähnlichen Zähnen mit Abstand hinter der Schneid
kante angeordnet ist, um ein Haarschneiden in im wesentlichen
dem gesamten Bereich der Schneidkante zu ermöglichen, und
einer zweiten Schneidstellung verschiebbar ist, in der die
Reihe kammähnlicher Zähne dicht im Bereich hinter der Schneid
kante angeordnet ist, um bestimmte Bereiche der Schneidkante
abzudecken, wodurch diese Bereiche der Schneidkante für das
Haarschneiden wirkungslos gemacht werden.
7. Haarschneider nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die bewegliche Klinge (42) relativ zu der feststehenden
Klinge (41) dergestalt beweglich ist, daß der Abstand zwischen
den vorderen Kanten der beweglichen und der stationären Klinge
veränderlich ist, wobei die feststehende Klinge an ihrer
vorderen Kante mit einer Reihe von Zähnen versehen ist, die
sich aus ersten Zähnen (161) mit einer geringeren Höhe und
zweiten Zähnen (162) mit einer größeren Höhe zusammensetzen,
wobei die ersten Zähne in mehrere Gruppen eingeteilt werden,
die sich mit den zweiten Zähnen abwechseln; wobei die Mittel
zum Einstellen der Haarschnittmenge die verschiebbare Klinge
(42) verschieben, um eine erste Haarschnittweise auszuwählen,
in der im wesentlichen die gesamte Höhe bzw. Tiefe eines jeden
ersten Zahnes und die entsprechende Höhe der zweiten Zähne
der feststehenden Klinge in haarschneidenden Eingriff mit den
Zähnen der beweglichen Klinge kommen, oder aber umzuschalten
auf eine zweite Haarschnittweise, bei der lediglich die unteren
Bereiche eines jeden der zweiten Zähne der feststehenden Klinge
in haarschneidenden Eingriff mit den Zähnen der beweglichen
Klinge kommen.
8. Haarschneider nach einem vorhergehenden Anspruch, dadurch
gekennzeichnet, daß die Haarführungskante die Form eines
Kamms aufweist.
9. Haarschneider nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Bodendeckel (100) an seinem hinteren Ende mit dem hinteren
Ende des Gehäuses (10) gelenkig verbunden ist und daß der
Bodendeckel (100) aus der Schließ-Stellung in die Offen-
Stellung vorgespannt wird.
10. Haarschneider nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß das Gehäuse (10) einen Motor (30) zum Antrieb der
beweglichen Klinge (42) relativ zu der feststehenden Klinge
(41) beherbergt und einen Schalter zum Ein- und Ausschalten
des Motors beinhaltet, wobei der Schalter mit dem Boden
deckel verbunden ist, so daß der Motor eingeschaltet wird,
wenn der Bodendeckel (100) in die Schließ-Stellung bewegt
wird und der Motor ausgeschaltet wird, wenn der Bodendeckel
in die Offen-Stellung gedreht wird.
11. Haarschneider nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch einen
von der Außenseite des Gehäuses bedienbaren Schalter (75),
der eine erste Schalterstellung aufweist, in der der Motor
synchron zu der Bewegung des Bodendeckels zwischen der
Offen- und der Schließ-Stellung aus- bzw. eingeschaltet wird
und eine zweite Schalterstellung, in der der Motor (30)
unabhängig von der Offen- bzw. Schließstellung des Boden
deckels (100) ein- oder ausgeschaltet wird.
12. Haarschneider nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Bodendeckel (100) abnehmbar mit dem Gehäuse (10)
verbunden ist und dort mittels einer Feder (106) gehalten
wird, wobei die Feder (106) eine Bewegung des Bodendeckels
(100) zwischen der Offen- und der Schließstellung zuläßt
und darüber hinaus eine Bewegung über die Offen-Stellung
hinaus.
13. Haarschneider nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Mittel zum Einstellen der Haarschnittlänge einen
Schlitz (120) aufweisen, der in dem Bodendeckel (100) unmittel
bar hinter der Haarführungskante ausgeformt ist und sich
parallel dazu erstreckt, wobei sich der Bodendeckel (100)
über die Schließ-Stellung hinaus in eine Stellung bewegen
läßt, in der die Schneidkante durch den Schlitz (120)
hervorragt, wobei nur die vordersten Bereiche der Schneid
kante von dem Bodendeckel (100) unbedeckt bleiben, während
die verbleibenden Bereiche der Schneidkante durch den Schlitz
verdeckt werden, so daß auf diese Art und Weise die zu
schneidende Haarmenge begrenzt wird.
14. Haarschneider nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,
daß auf dem Bodendeckel (100) eine den Schlitz (120) wahl
weise verschließende Verschlußkappe (130) angeordnet ist.
15. Haarschneider nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verschlußkappe (130) eine Reihe von an ihrer vorderen
Kante angeordneten Kerben (133) aufweist und in eine Position
verschoben werden kann, in der die Reihe von Kerben unmittelbar
hinter dem vordersten, sich durch den Schlitz erstreckenden
Bereich der Schneidkante zu liegen kommt, so daß nur die den
Kerben unmittelbar gegenüberliegenden Bereiche der Schneidkante
wirksam werden.
16. Haarschneider nach Anspruch 13, weiterhin gekennzeichnet
durch eine Reihe von kammähnlichen Vorsprüngen, die längs
des Schlitzes verteilt angeordnet sind, um bestimmte Bereiche
der sich durch den Schlitz erstreckenden Schneidkante abzu
decken, so daß diese Bereiche zum Haarschneiden unwirksam
werden.
17. Haarschneider nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,
daß der Bodendeckel (100) eine Vielzahl von längs des Schlitzes
(120) angeordneten Federbeinen (138) aufweist, die an ent
sprechenden Bereichen der Schneidkante federnd anliegen, wenn
sich die Schneidkante durch den Schlitz (120) hindurcherstreckt,
wodurch die mit den Federbeinen in Kontakt stehenden Bereiche
der Schneidkante zum Haarschneiden unwirksam werden, und wobei
die Federbeine (138) federn gebogen werden, wenn sie an der
Schneidkante anliegen, so daß sie die Schneidkante aus dem
Schlitz (120) herausdrücken.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP22057689 | 1989-08-28 | ||
| JP2017172A JPH03155892A (ja) | 1989-08-28 | 1990-01-26 | ヘアカッター |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4027195A1 true DE4027195A1 (de) | 1991-03-28 |
| DE4027195C2 DE4027195C2 (de) | 1992-10-08 |
Family
ID=26353658
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4027195A Granted DE4027195A1 (de) | 1989-08-28 | 1990-08-28 | Haarschneider |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US5123159A (de) |
| JP (1) | JPH03155892A (de) |
| DE (1) | DE4027195A1 (de) |
| GB (1) | GB2235405B (de) |
| HK (1) | HK1006293A1 (de) |
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