DE4027083A1 - Verbauvorrichtung - Google Patents
VerbauvorrichtungInfo
- Publication number
- DE4027083A1 DE4027083A1 DE19904027083 DE4027083A DE4027083A1 DE 4027083 A1 DE4027083 A1 DE 4027083A1 DE 19904027083 DE19904027083 DE 19904027083 DE 4027083 A DE4027083 A DE 4027083A DE 4027083 A1 DE4027083 A1 DE 4027083A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- shoring
- supports
- rollers
- pockets
- plate
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 claims abstract description 5
- 239000010959 steel Substances 0.000 claims abstract description 5
- 230000009191 jumping Effects 0.000 claims 1
- 108090000623 proteins and genes Proteins 0.000 claims 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 2
- 239000003351 stiffener Substances 0.000 description 2
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 description 1
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 1
- 238000005476 soldering Methods 0.000 description 1
- 238000003466 welding Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02D—FOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
- E02D17/00—Excavations; Bordering of excavations; Making embankments
- E02D17/06—Foundation trenches ditches or narrow shafts
- E02D17/08—Bordering or stiffening the sides of ditches trenches or narrow shafts for foundations
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mining & Mineral Resources (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Paleontology (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Conveying And Assembling Of Building Elements In Situ (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Verbauvorrichtung zum
Abstützen der Wände eines Grabens, die sich zusammensetzt
aus
- - paarweise in gleichen Abständen längs des Grabens einander gegenüberstehend anzuordnenden vertikalen Stützen, die mittels quer zum Graben verlaufenden Steifen auf Abstand gehalten sind und die an beiden Seiten Führungskanäle zur Aufnahme von Randteilen von Verbauplatten aufweisen und
- - großflächigen, doppelwandigen Verbauplatten aus Stahl blech, deren seitliche Randteile verschiebbar an den Stützen geführt und abgestützt sind, wobei die Randteile der Verbau platten und die Führungskanäle der Stützen derart ausgebil det sind, daß die Randteile, einen Zusammenhalt von Verbau platten und Stützen in Grabenlängsrichtung bewirkend, form schlüssig in den Führungskanälen geführt sind und an den Schmalseiten der Verbauplatten Rollen gelagert sind, deren Achsen rechtwinklig zur Verbauwandebene stehen und die an Seitenwänden der Stützen abrollen.
Verbauvorrichtungen dieser Art sind bekannt aus der
DE-AS 23 23 321.
Bei den bekannten Verbauvorrichtungen sind zur Verminderung
der Reibung zwischen den Stützen und den in diesen Stützen
geführten Randteilen der Verbauplatten Rollen angeordnet,
die drehbar an den Randteilen der Verbauplatte gelagert
sind. Längs eines in einer Stütze geführten Randteiles einer
Verbauplatte sind mehrere Rollen gelagert. Einige Rollen
sind auf Achsen gelagert, die senkrecht zur Verbauwandebene
stehen, und andere Rollen sind auf Achsen gelagert, die in
einer Ebene zwischen der Außenwand und der Innenwand und
rechtwinklig zur Längsachse der Stützen stehen. Da der Platz
zwischen den Randteilen der Verbauplatten und den Seitenwän
den der Stützen, auf denen die Rollen ablaufen sollen, klein
ist, sind auch die um rechtwinklig zur Verbauwandebene
stehenden Achsen umlaufende Rollen sehr klein. Diese Rollen
können zwar die zwischen Verbauplatte und Stütze auftreten
den Reibungskräfte vermindern, sie sind aber nicht geeignet,
die Kräfte aufzunehmen, die entstehen, wenn eine Verbauplat
te sich zwischen den Stützen verklemmt, wenn unter Last eine
Stütze gegenüber der anderen relativ bewegt wird, indem die
Stütze beispielsweise tiefer in das Erdreich eingetrieben
oder aus dem Erdreich gezogen wird.
Insbesondere beim Rückbau einer Verbauvorrichtung besteht
bei den bekannten Verbauvorrichtungen die Gefahr, daß sich
durch Ziehen einer Stütze die von dieser Stütze abgestützten
Verbauplatten zwischen den Stützen verklemmen, weil die
Verbauplatten vom Erddruck mit großer Kraft gegen die Stüt
zen gepreßt werden und durch Ziehen einer Stütze ein Verkan
ten der Verbauplatten in ihren Führungen unvermeidlich ist.
Die dabei auftretenden Kräfte sind so groß, daß die bekann
ten, an den Außenseiten der Randteile gelagerten Rollen
zerstört werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verbauvor
richtung der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, bei der
ein Verklemmen der Verbauplatten zwischen den Stützen nicht
auftreten kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß in
den vier Eckbereichen der Verbauplatte zwischen der Außen
wand und der Innenwand der Verbauplatte zu den Schmalseiten
offene Taschen angeordnet sind und die Rollen zu mehr als
60%, vorzugsweise 75%, innerhalb der Taschen gelagert sind.
Bei der erfindungsgemäßen Verbauvorrichtung können die
Rollen sehr robust ausgebildet und gelagert sein und ihr
Durchmesser kann vorzugsweise größer sein als die Dicke
einer Verbauplatte. Die zweckmäßigerweise als einseitig
offene Gehäuse ausgebildeten Taschen schließen das Innere
der Verbauplatte nach außen ab und nehmen die Rollen in sich
so auf, daß über die Rollenlagerung hohe Kräfte übertragen
werden können. Die Rollen sind auf diese Weise auch ge
schützt innerhalb der Taschen untergebracht, so daß im
rauhen Baustellenbetrieb, zum Beispiel beim Transport und
Abladen der Verbauplatten, nicht die Gefahr besteht, daß die
Rollen oder deren Lagerung beschädigt wird.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Patent
ansprüchen 2 bis 9.
In der folgenden Beschreibung werden Ausführungsbeispiele
der Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher
erläutert. Die Zeichnung zeigt in
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Stütze mit darin eingeführ
ten Verbauplatten der Verbauvorrichtung nach der Er
findung,
Fig. 2 eine der Fig. 1 entsprechende Ansicht einer abgewan
delten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Verbau
vorrichtung,
Fig. 3 eine Ansicht vom Grabeninneren auf die Verbauplatten
der Verbauvorrichtung nach Fig. 1,
Fig. 4 eine Teilansicht einer Verbauplatte der Verbauvor
richtung nach Fig. 2,
Fig. 5 Detailansicht der Verbauplatte nach Fig. 4,
Fig. 6 Schnittansicht einer abgeänderten Ausführungsform
Fig. 7 eine vergrößerte Ansicht einer Verbauvorrichtung
nach Fig. 2,
Fig. 8 Schnittansicht und
Fig. 9 Draufsicht auf die Lagerung einer oberen Rolle,
Fig. 10 Schnittansicht auf die Lagerung einer unteren
Rolle.
Die Verbauvorrichtung nach Fig. 1 setzt sich zusammen aus
paarweise, in gleichen Abständen längs des Grabens einander
gegenüberstehend anzuordnenden vertikalen Stützen 1, die
mittels quer zum Graben verlaufenden Steifen 3 auf Abstand
gehalten sind und die an beiden Seiten zwei Führungskanäle 4
zur Aufnahme von Randteilen von Verbauplatten 5 und 6 auf
weisen. Diese Verbauvorrichtung dient zum Abstützen der
Wände eines Grabens mit gestuftem Querschnitt. Beim Aushub
des Grabens werden zuerst die äußeren Verbauplatten 5 in die
Führungskanäle 4 der Stützen 1 eingeführt. Bei tieferem
Aushub des Grabens werden dann die inneren Verbauplatten 6
in die inneren Führungen 4 der Stütze 1 eingeführt. Die
Verbauplatten 5, 6 setzen sich vorzugsweise zusammen aus
waagerecht verlaufenden, aneinandergeschweißten U-förmig
oder Z-förmig abgewinkelten Blechprofilen.
Die Fig. 3 zeigt die Verbauvorrichtung bei fertig ausgehobe
nem Graben. Bei der Verbauvorrichtung nach den Fig. 1 und 3
sind die äußeren Verbauplatten 5 und die inneren Verbauplat
ten 6 gleich ausgebildet, so daß sie austauschbar sind. In
den vier Eckbereichen der Verbauplatten 5 und 6 sind zu den
Schmalseiten 10 der Verbauplatten 5, 6 hin offene Taschen 11
angeordnet, in denen Rollen 7 gelagert sind. Diese Rollen 7
verhindern ein Verklemmen der Platten 5 und 6 zwischen den
Stützen 1.
Wie die Fig. 1 zeigt, laufen die Rollen 7 auf den Seitenwän
den 2 der Stütze 1 ab. Die Führungskanäle 4 werden von
Stützflanschen 20 und Führungsflanschen 21 gebildet, zwi
schen denen die Randteile der Verbauplatten 5 und 6 geführt
sind. Diese Randteile sind hohl, so daß dort die Taschen 11
zur Aufnahme der Rollen 7 untergebracht werden können.
Wie die Fig. 8 und 9 zeigen, sind die Taschen 11 kastenarti
ge, an einer Seite offene Gehäuse 12 aus Stahlblech. Diese
Gehäuse 12 werden in entsprechende, in den Schmalseitenwän
den 10 der Verbauplatten 5 und 6 eingearbeitete Ausnehmungen
eingesetzt und eingeschweißt, so daß auch die Schmalseiten
wand 10 mit den eingesetzten Taschen 11 dicht ist und kein
Wasser in die Verbauplatte 5 und 6 eindringen kann.
Wie die Fig. 5 zeigt, kann das Gehäuse 12 mit einem umlau
fenden Flansch 13 versehen sein, der sich gegen die Schmal
seitenwand 10 abstützt. Der Flansch 13 kann angeschraubt
oder angeschweißt werden. Die Gehäuse 12 sind mit einer zur
offenen Seite hin fallend geneigten, unten liegenden Wand 14
versehen, so daß sich in den Taschen 11 kein Wasser sammeln
kann. Die in den unteren Eckbereichen der Verbauplatte 5
oder 6 angeordneten Taschen 11′ bzw. Gehäuse 12′ können auch
an ihrer Unterseite 19 offen sein, so daß es möglich ist,
diese unteren Rollen 7 auch als Laufrollen zum Bewegen der
Verbauplatte 5 bzw. 6 auf einem ebenen Untergrund zu benut
zen.
Die Rollen 7 weisen im Durchmesser relativ große Achsstummel
15 auf, die in offenen Lagerschalen 16 gelagert sind. Die
Lagerschalen 16 werden von Lagerböcken 17 gebildet, die in
die Taschen 11 bzw. in die Gehäuse 12 eingesetzt sind. Auf
diese Weise ist es möglich, daß die Rollen 7 sehr große
Kräfte aufnehmen und auf die Verbauplatte übertragen können.
Die Rollen 7 werden von Laschen 18 gehalten, welche, die
Achsstummel 15 übergreifend, auf die Lagerböcke 17 aufge
schraubt sind. Die Lagerböcke 17 sind zweckmäßigerweise an
die Wände des Gehäuses 12 festgeschweißt.
Bei der Ausführungsform der Verbauvorrichtung nach den Fig.
2 , 4 und 7 sind zu beiden Seiten einer Stütze 1′ nicht zwei
Führungskanäle, sondern nur ein Führungskanal 4′ vorgesehen,
der von einem Stützflansch 20′ und einem Führungsflansch 21′
gebildet ist. In diesen Führungskanal 4′ sind sowohl die
äußeren Verbauplatten 5′ als auch die inneren Verbauplatten
6′ geführt. Beide Platten 5′ und 6′ stützen sich über Stütz
stege 22 und 23 auf den Stützflansch 20′ der Stütze 1′ ab.
Die Verbauplatten 5′ und 6′ sind unterschiedlich ausgebil
det. Die äußeren Verbauplatten 5′ sind etwas breiter und
haben einen relativ langen Stützsteg 22, der die inneren
Verbauplatten 6′ umgreift. Die inneren Verbauplatten 6′
stützen sich über den Stützsteg 23 auf den Stützflansch 20′
ab. Zwischen dem Stützsteg 23 und der Verbauplatte 6′ ist
ein Schlitz 25 vorgesehen, der einen Seitenflansch 24 der
Stütze 1′ umgreift. Bei diesen inneren Verbauplatten 6′ sind
die Taschen 11′ und Rollen 7′ so angeordnet, daß sie nicht
auf der Seitenwand 2′ der Stütze ablaufen, sondern auf der
Außenseite des Seitenflansches 24.
Wie die Fig. 7 zeigt, können in bekannter Weise zwischen dem
Seitenflansch 24 und der Seitenwand 2′ der Stütze 1′ Rollen
26 angeordnet sein, auf welche sich die Stützstege 22 und 23
der Verbauplatten 5′ und 6′ abstützen. Die Achsstummel der
Rollen 7 können auch unmittelbar an oder in den Seitenwänden
des Gehäuses 12 gelagert sein, sofern dafür gesorgt ist, daß
die Lageraugen nicht durchgehend sind oder durchgehende
Lageraugen in diesen Seitenwänden zuverlässig abgedichtet
sind, z. B. durch Aufkleben einer Folie oder Auflöten oder
-schweißen eines Bleches. Die Stütze 1′ wird von einem
rechteckigen Kastenhohlprofil gebildet, in dem quer verlau
fende Schottbleche 27 eingeschweißt sind, welche die Seiten
wände 2′ in Abständen zusätzlich abstützen.
Die Fig. 6 zeigt einen horizontalen Schnitt durch eine
Verbauplatte 5′ der in Fig. 4 dargestellten Art, bei der
aber anstelle eines oberen Gehäuses 12 und eines unteren
Gehäuses 12′ zwischen den Wänden 8 und 9 der Verbauplatte 5′
ein zur Schmalseite 10 offenes U-Profil 30 eingeschweißt
ist. Die Schenkelwände des U-Profils 30 haben eine Tiefe
oder Höhe, die gleich oder größer ist als die Dicke der
Verbauplatte 5′. Das U-Profil 30 ist vorzugsweise ein Walz
profil, das gleichzeitig eine Verstärkung der Randbereiche
der Verbauplatte 5′ bewirkt.
Bezugszeichenliste
1 Stütze
2 Seitenwand
3 Steife
4, 4′ Führungskanal
5, 5′ äußere Verbauplatte
6, 6′ innere Verbauplatte
7 Rollen
8 Außenwand
9 Innenwand
10 Schmalseitenwand
11, 11′ Tasche
12, 12′ Gehäuse
13 Flansch
14 unten liegende Wand
15 Achsstummel
16 Lagerschalen
17 Lagerböcke
18 Laschen
19 Unterseite
20, 20′ Stützflansch
21, 21′ Führungsflansch
22 Stützsteg
23 Stützsteg
24 Seitenflansch
25 Schlitz
26 Rolle
30 U-Profil
2 Seitenwand
3 Steife
4, 4′ Führungskanal
5, 5′ äußere Verbauplatte
6, 6′ innere Verbauplatte
7 Rollen
8 Außenwand
9 Innenwand
10 Schmalseitenwand
11, 11′ Tasche
12, 12′ Gehäuse
13 Flansch
14 unten liegende Wand
15 Achsstummel
16 Lagerschalen
17 Lagerböcke
18 Laschen
19 Unterseite
20, 20′ Stützflansch
21, 21′ Führungsflansch
22 Stützsteg
23 Stützsteg
24 Seitenflansch
25 Schlitz
26 Rolle
30 U-Profil
Claims (9)
1. Verbauvorrichtung zum Abstützen der Wände eines Grabens,
bestehend aus
- - paarweise in gleichen Abständen längs des Grabens einander gegenüberstehend anzuordnenden vertikalen Stützen (1, 1′), die mittels quer zum Graben verlaufenden Steifen (3) auf Abstand gehalten sind und die an beiden Seiten Führungskanä le (4, 4′) zur Aufnahme von Randteilen von Verbauplatten (5, 6, 5′, 6′) aufweisen und
- - großflächigen, doppelwandigen Verbauplatten (5, 6, 5′, 6′) aus Stahlblech, deren seitliche Randteile verschiebbar an den Stützen (1, 1′) geführt und abgestützt sind, wobei die Randteile der Verbauplatten (5, 6, 5′, 6′) und die Führungska näle (4, 4′) der Stützen (1, 1′) derart ausgebildet sind, daß die Randteile, einen Zusammenhalt von Verbauplatten (5, 6, 5′, 6′) und Stützen (1, 1′) in Grabenlängsrichtung bewir kend, formschlüssig in den Führungskanälen (4, 4′) geführt sind und an den Schmalseiten (10) der Verbauplatten (5, 6, 5′, 6′) Rollen (7) gelagert sind, deren Achsen recht winklig zur Verbauwandebene stehen und die an Seitenwänden (2, 24) der Stützen (1, 1′) abrollen, dadurch gekennzeichnet, daß in den vier Eckbereichen der Verbauplatte (5, 6, 5′, 6′) zwischen der Außenwand (8) und der Innenwand (9) der Verbauplatte (5, 6, 5′, 6′) zu den Schmalsei ten (10) offene Taschen (11, 11′) angeordnet sind und die Rollen (7) zu mehr als 60%, vorzugsweise 75%, innerhalb der Taschen (11, 11′) gelagert sind.
2. Verbauvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die Taschen (11, 11′) von kastenartigen, an einer
Seite offenen Gehäusen (12, 12′) aus Stahlblech gebildet
sind, die in dem Gehäusequerschnitt entsprechende Ausnehmun
gen an den Schmalseitenwänden (10) der Verbauplatten
(5, 6, 5′, 6′) eingesetzt und befestigt sind.
3. Verbauvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich
net, daß die Gehäuse (12, 12′) an den Schmalseitenwänden (10)
der Verbauplatten (5, 6, 5′, 6′) angeschweißt sind.
4. Verbauvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich
net, daß die Gehäuse (12) an ihren offenen Seiten nach außen
gerichtete Flansche (13) aufweisen.
5. Verbauvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die unten liegende Wand (14) der
Taschen (11) bzw. Gehäuse (12) zur offenen Seite hin fallend
geneigt ist.
6. Verbauvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen (7) Achsstummel (15)
aufweisen, die in offenen Lagerschalen (16) gelagert sind,
die von in die Taschen (11, 11′) bzw. Gehäuse (12, 12′) einge
setzten Lagerböcken (17) gebildet sind.
7. Verbauvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die in den unteren Eckbereichen
der Verbauplatte (5, 6) angeordneten Taschen (11′) bzw.
Gehäuse (12′) auch an der Unterseite offen sind und die in
diesen Taschen (11, 11′) gelagerten Rollen (7) über die
Unterseite (19) der Verbauplatte (5, 6, 5′, 6′) vortreten.
8. Verbauvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die Stützen (1′) an jeder Seite
nur einen Führungskanal (4′) aufweisen, der von einem inne
ren Stützflansch (20′) und einem äußeren Führungsflansch
(21′) gebildet ist, und in diesem Führungskanal (4′) der
Randbereich der oberen, äußeren Verbauplatte (5′) geführt
ist, wobei der Randbereich der oberen Verbauplatte (5′)
einen nach innen vorspringenden Stützsteg (22) aufweist, der
den Randbereich der unteren, inneren Verbauplatte (6′)
umgreift und der Randbereich der unteren, inneren Verbau
platte (6′) mit einem Stützsteg (23) zwischen der Innenwand
(9) der oberen, äußeren Verbauplatte (5′) und dem Stütz
flansch (20′) der Stütze (1′) geführt ist, und daß der
Stützflansch (20′) an seinen freien Enden mit zu den Seiten
wänden (2′) parallelen und die Stützstege (22, 23) hinter
greifenden Seitenflanschen (24) versehen ist und die innere
Verbauplatte (6′) mindestens bis zur Ebene des Stützflan
sches (20′) vorspringt und an der Seitenwand (27) des vor
springenden Teils der Verbauplatte (6′) Taschen (11, 11′) zur
Aufnahme von an den Seitenflanschen (23) der Stützen (1′)
ablaufenden Rollen (7) angeordnet sind.
9. Verbauvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß zur Bildung der die Rollen (7) aufnehmenden Taschen
(11, 11′) sich über die Höhe der Verbauplatte (5, 6, 5′, 6′)
erstreckende und zu den Schmalseiten (10) offene U-Profile
(30) zwischen den Wänden (8, 9) der Verbauplatte (5, 6, 5′, 6′)
eingeschweißt sind, deren seitliche Schenkelwände eine Tiefe
haben, die mindestens so groß ist wie die Dicke der Verbau
platte (5, 6, 5′, 6′).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904027083 DE4027083A1 (de) | 1990-08-27 | 1990-08-27 | Verbauvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904027083 DE4027083A1 (de) | 1990-08-27 | 1990-08-27 | Verbauvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4027083A1 true DE4027083A1 (de) | 1992-03-05 |
Family
ID=6413019
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19904027083 Withdrawn DE4027083A1 (de) | 1990-08-27 | 1990-08-27 | Verbauvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4027083A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29616986U1 (de) * | 1996-09-30 | 1996-11-28 | SBH Tiefbautechnik GmbH, 52525 Heinsberg | Führung für Verbauplatten einer Verbauvorrichtung |
| EP1630296A1 (de) | 2004-08-24 | 2006-03-01 | Emunds & Staudinger GmbH | Verbauvorrichtung und Verfahren zum Verbauen eines Grabens |
-
1990
- 1990-08-27 DE DE19904027083 patent/DE4027083A1/de not_active Withdrawn
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29616986U1 (de) * | 1996-09-30 | 1996-11-28 | SBH Tiefbautechnik GmbH, 52525 Heinsberg | Führung für Verbauplatten einer Verbauvorrichtung |
| EP1630296A1 (de) | 2004-08-24 | 2006-03-01 | Emunds & Staudinger GmbH | Verbauvorrichtung und Verfahren zum Verbauen eines Grabens |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0034297B1 (de) | Verbaueinheit für Gräben | |
| EP0619853B1 (de) | Verbauvorrichtung | |
| DE9307088U1 (de) | Auszugführung für einen Schubkasten | |
| DE69502816T2 (de) | Verfahren und bauteil zur bildung von provisorischen lagersystemen für leckfähige behälter mit gefährlichen flüssigkeiten | |
| AT519050A1 (de) | Schienensystem für ein Förderfahrzeug und Lagersystem | |
| EP0046553B1 (de) | Vorrichtung zum Abstützen von Gräben mit Verbauplatten | |
| DE3411394A1 (de) | Gehaeuse zur aufnahme einer werkzeugmaschine | |
| DE19753561A1 (de) | Verbauvorrichtung | |
| DE4027083A1 (de) | Verbauvorrichtung | |
| DE9012301U1 (de) | Verbauvorrichtung | |
| DE102005019034B4 (de) | Verbauvorrichtung | |
| EP0393448B1 (de) | Verbaueinrichtung für den Grabenverbau | |
| EP0116569A1 (de) | Verkleidungsvorrichtung | |
| DE19757146C1 (de) | Aufnahmesystem | |
| DE29616986U1 (de) | Führung für Verbauplatten einer Verbauvorrichtung | |
| DE3825718C2 (de) | ||
| DE4432306C2 (de) | Verbauvorrichtung | |
| DE4322336A1 (de) | Verbauvorrichtung | |
| DE9202421U1 (de) | Gebäude zur Aufnahme eines Transformators o.dgl. | |
| DE2013025C3 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Errichten eines aus einem Rahmenbaukörper und darin eingesetzten Raumeinheiten bestehenden Gebäudes | |
| DE2706112C3 (de) | Vorrichtung zum Versetzen einer Raumzelle aus Stahlbeton und mit dieser Vorrichtung versetzbare Raumzelle | |
| CH660413A5 (de) | Rollenlager zur auflagerung von heiss- oder kaltgehenden rohrleitungen. | |
| DE29912614U1 (de) | Vorrichtung zum Schutz eines Gebäudes gegen Schäden durch Hochwasser | |
| EP0391127B1 (de) | Vorrichtung zum Einbringen einer Dichtungsmembran in einen suspensionsgefüllten Erdschlitz | |
| DE4140815A1 (de) | Grabenverbauvorrichtung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |