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DE4025149A1 - Maschine oder geraet zur bodenbearbeitung, bestellung und ernte, zum raeumen und kehren von strassen, sowie zum planieren und flaechenhaften verfestigen von erdboden und baustoffen - Google Patents

Maschine oder geraet zur bodenbearbeitung, bestellung und ernte, zum raeumen und kehren von strassen, sowie zum planieren und flaechenhaften verfestigen von erdboden und baustoffen

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Publication number
DE4025149A1
DE4025149A1 DE19904025149 DE4025149A DE4025149A1 DE 4025149 A1 DE4025149 A1 DE 4025149A1 DE 19904025149 DE19904025149 DE 19904025149 DE 4025149 A DE4025149 A DE 4025149A DE 4025149 A1 DE4025149 A1 DE 4025149A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
machine
ideal
coupling
frame
support frame
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19904025149
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Nusser
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19904025149 priority Critical patent/DE4025149A1/de
Priority to PCT/EP1991/000096 priority patent/WO1992002689A1/de
Priority to DE19914103537 priority patent/DE4103537A1/de
Priority to PCT/EP1991/000222 priority patent/WO1992002690A1/de
Publication of DE4025149A1 publication Critical patent/DE4025149A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01HSTREET CLEANING; CLEANING OF PERMANENT WAYS; CLEANING BEACHES; DISPERSING OR PREVENTING FOG IN GENERAL CLEANING STREET OR RAILWAY FURNITURE OR TUNNEL WALLS
    • E01H1/00Removing undesirable matter from roads or like surfaces, with or without moistening of the surface
    • E01H1/02Brushing apparatus, e.g. with auxiliary instruments for mechanically loosening dirt
    • E01H1/05Brushing apparatus, e.g. with auxiliary instruments for mechanically loosening dirt with driven brushes
    • E01H1/056Brushing apparatus, e.g. with auxiliary instruments for mechanically loosening dirt with driven brushes having horizontal axes
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B51/00Undercarriages specially adapted for mounting-on various kinds of agricultural tools or apparatus
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01HSTREET CLEANING; CLEANING OF PERMANENT WAYS; CLEANING BEACHES; DISPERSING OR PREVENTING FOG IN GENERAL CLEANING STREET OR RAILWAY FURNITURE OR TUNNEL WALLS
    • E01H1/00Removing undesirable matter from roads or like surfaces, with or without moistening of the surface
    • E01H1/02Brushing apparatus, e.g. with auxiliary instruments for mechanically loosening dirt
    • E01H1/05Brushing apparatus, e.g. with auxiliary instruments for mechanically loosening dirt with driven brushes
    • E01H1/053Brushing apparatus, e.g. with auxiliary instruments for mechanically loosening dirt with driven brushes having vertical axes

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  • Architecture (AREA)
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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Agricultural Machines (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf Maschinen und Geräte zur Bodenbearbeitung, Bestellung und Ernte, zum Räumen und Kehren von Straßen, sowie zum Planieren und flächenhaften Verfestigen von Erdboden und Baustoffen, mit einem die Arbeitswerkzeuge tragenden Geräterahmen, wobei die Arbeitswerkzeuge für die vorgesehene Arbeit entsprechend ausgebildet sind.
Maschinen und Geräte dieser Art sind in einer großen Zahl unterschiedlicher Ausführungen bekannt. Im Betrieb sind sie in der Regel in verhältnismäßig großer Höhe über ein Hubgestänge oder einfache Anhängung an der Ackerschiene mit einem Schlepper oder dgl. verbunden und stützen sich über Stützräder, Gleitkufen oder die Arbeitswerkzeuge auf dem Boden ab oder werden vom Schlepper in einstellbarer Höhe getragen. Dabei ist das Traggestell meistens starr mit dem Schlepper und dem Geräterahmen verbunden. Manchmal erfolgt die Verbindung zwischen dem Traggestell und dem Geräterahmen auch über Ketten, Federn, Hydrozylinder oder ein hoch angesetztes Gelenk. Es gibt auch Maschinen und Geräte die eine selbständige Einheit hinsichtlich der Abstützung auf dem Boden und für den Antrieb darstellen.
Dies führt sowohl bei geschobenen wie gezogenen Maschinen und Geräten dazu, daß durch den Arbeits- oder Fahrwiderstand große Momente um eine Querachse auftreten, die dazu führen, daß der Geräterahmen mit den Werkzeugen das Bestreben hat, vorne nach unten und hinten nach oben zu neigen. Bei welligem Gelände oder plötzlich auftretenden Hindernissen werden diese Momente noch verstärkt. Dies führt auch zu starken Momenten um eine Längsachse mit der Folge einer starken Maschinenbelastung bei stoßweisen Antriebsbedarfs und einer ungenauen Führung der Arbeitswerkzeuge und unterschiedlicher Arbeitstiefe derselben. Dadurch können die Arbeitswerkzeuge stark verschleißen oder beschädigt werden. Auch der Leistungsbedarf steigt an und eine gute Arbeitsqualität ist nicht immer gewährleistet. Eine Steigerung der Arbeitsbreite und der Fahrgeschwindigkeit ist nicht möglich.
Aufgabe der Erfindung ist es, diese bekannten Nachteile zu vermeiden und mit geringem Aufwand eine Maschine bzw. Gerät oder einzelne Baugruppen der vorgenannten Gattung zu schaffen, bei der im Betrieb weitgehend unabhängig von den Nickbewegungen des Schleppers oder des Traggestells einer selbständigen Maschine, auch bei welliger Bodenoberfläche, die Arbeitswerkzeuge bzw. der Geräterahmen selbständig und schnell reagierend, gleichbleibend in der vorgesehenen Arbeitstiefe über die gesamte Arbeitsbreite dem Bodenverlauf folgend gehalten werden. Dabei soll der Geräterahmen mit den Arbeitswerkzeugen auch Schwenk- bzw. Kippbewegungen ausführen können. Die durch den Arbeits- bzw. Fahrtwiderstand sowie ungünstige Arbeitsbedingungen hervorgerufenen Kräfte und Momente sollen so gering wie möglich gehalten und gegenseitig kompensiert werden. Bei plötzlich auftretenden Hindernissen sollen die Arbeitswerkzeuge dieselben umgehen können und dadurch Belastungsspitzen und Schäden vermieden werden. Dennoch soll der Bauaufwand und das Maschinengewicht gering gehalten und auch bei großer Arbeitsbreite eine hohe Fahrgeschwindigkeit und eine hohe Betriebssicherheit gewährleistet sein.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß zwischen dem Traggestell und dem Geräterahmen und/oder zwischen Abschnitten des Traggestells und/oder zwischen der Tragachse bzw. den Anlenkbolzen und dem Traggestell bzw. dem Geräterahmen eine oder mehrere Ausgleichsvorrichtungen eingeschaltet sind, die Schwenkbewegungen um eine oder mehrere ideelle Schwenkachsen zulassen und die ideellen Schwenkachsen außerhalb der zugehörigen Ausgleichsvorrichtung in Fahrtrichtung und/oder quer zur Fahrtrichtung und/oder schräg zu dieser liegen und/oder sich kreuzen.
Die Ausgestaltung der Ausgleichsvorrichtungen sowie vorteilhafte Weiterbildungen sind den Patentansprüchen zu entnehmen. Weitere Einzelheiten, Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung.
In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigt:
Fig. 1 ein Bodenbearbeitungsgerät zweiteilig, mit für jeden Teil verschiedenen Arbeitswerkzeugen und je eine Ausgleichsvorrichtung in Seitenansicht,
Fig. 2 ein Bodenbearbeitungsgerät mit drei Arbeitsgruppen und je eine Ausgleichsvorrichtung in Frontansicht,
Fig. 3 eine Kreiselegge in Frontansicht dreiteilig und je eine Ausgleichsvorrichtung,
Fig. 4 ein einzelnes Lockerungsschar und eine Ausgleichsvorrichtung von der Seite,
Fig. 5 ein Bodenbearbeitungsgerät mit einer Ausgleichsvorrichtung, von der Seite,
Fig. 6 ein Einzelkornsägegerät mit einer Ausgleichsvorrichtung, in Seitenansicht,
Fig. 7 ein einfaches Sägegerät mit einer Ausgleichsvorrichtung, in Seitenansicht,
Fig. 8 ein Walzenrotor mit einer Ausgleichsvorrichtung, in Rückansicht,
Fig. 9 ein Planier- oder Schneeräumschild mit einer Ausgleichsvorrichtung, von vorne,
Fig. 10 ein Rüttelgerät mit zwei Rüttelplatten mit je einer Ausgleichsvorrichtung, seitlich,
Fig. 11 die Kombination zweier Ausgleichsvorrichtungen, in Seitenansicht,
Fig. 12 dasselbe um 90 Grad versetzt,
Fig. 13 bis 20 als Gelenkviereck ausgebildete Ausgleichsvorrichtungen in unterschiedlicher Ausgestaltung,
Fig. 21 eine als räumliches Lenkergetriebe ausgebildete um zwei Achsen wirksame Ausgleichsvorrichtung, in perspektivischer Darstellung,
Fig. 22 und 23 weitere Ausführungsformen von Ausgleichsvorrichtungen, perspektivisch dargestellt.
Fig. 24 einen Hackstriegel mit Ausgleichsvorrichtungen, auf einer Seite in Transportstellung,
Fig. 25 eine Kreiselegge mit einer Ausgleichsvorrichtung von der Seite,
Fig. 26 eine Rübenköpfvorrichtung mit einer Ausgleichsvorrichtung,
Fig. 27 eine Erntevorrichtung mit einer Tastkufe,
Fig. 28 eine Kehr- bzw. Unkrautbürste mit einer Ausgleichsvorrichtung,
Fig. 29 eine weitere Kehrbürste bzw. Kehrmaschine,
Fig. 30 eine Ausgleichsvorrichtung an einem Bodenbearbeitungsgerät.
Die Fig. 1 zeigt ein Bodenbearbeitungsgerät das über ein Traggestell 1 an das Dreipunktgestänge 5 eines Schleppers angeschlossen ist. Das Traggestell 1 ist zweiteilig ausgeführt, wobei das Gelenk 6 eine Verbindung zwischen beiden Teilen herstellt und mittels der Verstellspindel 7 eine gegenseitige Höhenverstellung einstellbar ist. Beiden Teilen des Traggestells 1 ist eine Ausgleichsvorrichtung A zugehörig und die die Verbindung zum zugeordneten Geräterahmen 2 herstellt. Am vorderen Geräterahmen 2 sind als Lockerungsschare 30 ausgebildete Arbeitswerkzeuge angebracht, wogegen am hinteren Geräterahmen 2 zwei Krümel- bzw. Packerwalzen 31 drehbar gelagert sind. Eine Ausgleichsvorrichtung A wird aus einem Gelenkviereck gebildet, das aus der dem Traggestell 1 zugehörigen Koppel a, der dem Geräterahmen 2 zugehörigen Koppel b und den diese beiden Koppeln a, b über die Gelenke 3 verbindenden Lenkern 4 besteht. Die Geraden der Lenker 4 schneiden sich in einer Schwenkachse S die gleichzeitig den Momentanpol des Gelenkvierecks a, b, 3, 4 darstellt und eine quer zur Fahrtrichtung F verlaufende Schwenkachse S1 ergibt. Die vordere Schwenkachse S1 verläuft im unteren Bereich der Bearbeitungsschicht 8 und die hintere Schwenkachse S1 etwas oberhalb der Bodenoberfläche 9. Die Schwenkachsen S1 stellen auch den Schub- bzw. Zugpunkt für den Geräterahmen 2 und die Arbeitswerkzeuge 30, 31 dar. Durch die verhältnismäßig tiefliegenden Schub- bzw. Zugpunkte werden die auf die Arbeitswerkzeuge 30, 31 wirkenden und auf den Geräterahmen 2 übertragenen Kräfte weitgehend ausgeglichen. Dadurch kann der Geräterahmen mit den Arbeitswerkzeugen 30, 31 unabhängig von den Nickbewegungen des Schleppers und des Traggestells 1 Eigenbewegungen ausführen und um die Schwenkachse S1 verschwenken und kippen und besonders den quer zur Fahrtrichtung F auftretenden Bodenwellen anpassen und eine gleichmäßige Arbeitstiefe einhalten und bei plötzlich auftretenden Hindernissen über diese hinweggehen Bei Arbeitsbedingungen wo mit einem verstärkten Auftreten von Hindernissen zu rechnen ist, kann es vorteilhaft sein, durch entsprechende Ausgestaltung oder Veränderung der Länge mindestens einer Koppel a, b bzw. des Abstands deren Gelenkpunkte 3a die Schwenkachse S1 tiefer zu legen, so daß sie gegebenenfalls unterhalb der Bearbeitungsschicht 8 und unterhalb der Arbeitswerkzeuge 30, 31 liegt. Dies führt bei Auftreffen auf ein Hindernis zu einem Moment, das den Geräterahmen 2 vorne stärke entlastet. Mittels einer Feder 10 kann die Einhaltung der Normalstellung des Geräterahmens 2 und der Lockerungsschare 30 unterstützt werden. Sinngemäß können anstelle der Lockerungsschare 30 auch Pflugschare angebracht werden.
Bei dem Bodenbearbeitungsgerät nach der Fig. 2 ist der Geräterahmen 2 mit den daran befestigten Lockerungsscharen 30 in drei Arbeitsgruppen aufgeteilt und jede Arbeitsgruppe mittels einer aus dem Gelenkviereck a, b, 3, 4 gebildeten Ausgleichsvorrichtung A mit dem Traggestell 1 verbunden. Die Ausgleichsvorrichtungen A sind derart ausgebildet und angeordnet, daß sich Schwenkachsen S2 ergeben die Längsachsen sind und mit dem Momentanpol zusammentreffen. Durch die vorgesehene Ausbildung und Anordnung der Ausgleichsvorrichtungen A verläuft die Schwenkachse S2 innerhalb der Bearbeitungsschicht 8 und in der Nähe des unteren Endes der Lockerungsschare 30. Dadurch ist eine gleichmäßige Arbeitstiefe der Lockerungsschare 30 auch bei in Fahrtrichtung verlaufenden Bodenwellen gegeben. Gleichzeitig gewährleistet die Ausgleichsvorrichtung A bei Schwenkausschlägen um die Schwenkachsen S2 gleichbleibende seitliche Abstände zwischen den Lockerungsscharen 30 benachbarter Arbeitsgruppen im Bereich der Bearbeitungsschicht 8.
Die Fig. 3 zeigt eine Kreiselegge in drei Baugruppen gegliedert, die jede für sich mittels einer Ausgleichsvorrichtung A am Trägergestell 1 aufgehängt und um die Schwenkachse S2 verschwenkbar ist. Dadurch wird eine Bodenanpassung der einzelnen Baugruppen über die gesamte Arbeitsbreite auch bei einer welligen Bodenoberfläche 9 und damit eine gleiche Arbeitstiefe der als Kreiselzinken 32 ausgebildeten Arbeitswerkzeuge erreicht. Bei Schwenkausschlägen um die Schwenkachse S2 wird ein gleichbleibender Abstand zwischen den Kreiselzinken 32 benachbarter Baugruppen sichergestellt, so daß die Kreiselzinken 32 nicht zusammenschlagen können und trotzdem in diesem Übergangsbereich eine lückenlose Bodenbearbeitung gegeben ist.
Die Fig. 4 zeigt eine Ausgleichsvorrichtung A mit einem einzelnen Lockerungsschar 30 und einer Schwenkachse S1 die in Normalstellung unterhalb des unteren Endes des Lockerungsschars 30 verläuft. Durch eine Feder 10 oder dgl. kann die Ausgleichsvorrichtung A und das Lockerungsschar 30 entgegen dem Arbeitswiderstand in Normalstellung gehalten werden. Anstelle der Feder 10 kann die Normalstellung auch durch Arretierung mittels einer Überlastsicherung durch Scherbolzenverbindung 14 zwischen dem Traggestell 1 und dem Geräterahmen erreicht werden. Das Lockerungsschar 30 kann auch als Pflugschar ausgebildet sein.
Bei der Hackvorrichtung nach der Fig. 5 sind am Geräterahmen 2 mehrere Lockerungsschare 30 sowie die Tast- und Stützräder 37 angebracht, die auch als Packer- oder Krümelwalze bzw. Zinkenrotor ausgebildet sein können. Die Ausgleichsvorrichtung A ermöglicht eine leichtgängige Bodenanpassung und dadurch eine gleichbleibende Arbeitstiefe der Lockerungsschare 30 und auch der Tast- und Stützräder 37.
Das Einzelkornsägegerät nach der Fig. 6 ist in Seitenansicht gezeigt. Eine Ausgleichsvorrichtung A mit einer nahe der Bodenoberfläche 9 verlaufenden Schwenkachse S1 verbindet das Traggestell 1 mit dem Geräterahmen 2. Das Tastrad 37 und die Druckrolle 38 sind am Geräterahmen 2 gelagert und können infolge der verhältnismäßig tief liegenden Schwenkachse S1 auch bei einer welligen Bodenoberfläche 9 leicht derselben folgen. Dadurch kann das Säschar 34 das etwa in der Mitte zwischen dem Tastrad 37 und der Druckrolle 38 angeordnet und am Geräterahmen 2 befestigt ist, die geforderte gleichmäßige Arbeitstiefe für die Ablage des Saatgutes einhalten.
Die Fig. 7 zeigt ein einfaches Säschar 34 mit einer Ausgleichsvorrichtung A, die eine unterhalb der Bodenoberfläche 9 quer liegende Schwenkachse S1 zuläßt. Diese Ausgestaltung ermöglicht dem Säschar 34 eine Bodenanpassung und gleiche Arbeitstiefe auch bei einer wellenförmigen Bodenoberfläche 9 und beliebiger Stellung des Traggestells 1. Da die Schwenkachse S1 gleichzeitig den Zugpunkt für das Säschar 34 darstellt und unterhalb der Kraftangriffsstelle des Arbeitswiderstandes am Säschar 34 liegt, ergibt sich für das Säschar 34 ein nach unten wirkendes Moment. Die Arbeitstiefe des Säschars 34 und damit die Ablagetiefe für das Saatgut ist durch Höhenveränderung der Schwenkachse S1 einstellbar und kann durch Längenveränderung mindestens eines Gliedes des Gelenkvierecks a, b, 4, 4′ erreicht werden.
Nach der Fig. 8 ist ein als Walzen- bzw. Zinkenrotor 33 ausgebildetes Arbeitswerkzeug im Geräterahmen 2 drehbar gelagert. Die Ausgleichsvorrichtung A stellt die Verbindung zwischen dem Traggestell 1 und dem Geräterahmen 2 her und bildet die etwas über der Bodenoberfläche liegende Schwenkachse S2. Der oftmals bodenangetriebene Walzen- bzw. Zinkenrotor 33 kann auch motorisch über eine Zapfwelle angetrieben werden und mit Fräszinken oder dgl. versehen oder mit Kehrborsten versehen, als Kehrwalze ausgebildet und/oder schräg zur Fahrtrichtung angeordnet sein.
Das in der Fig. 9 in Frontansicht gezeigte als Planier- oder Schneeräumschild 35 ausgebildete Arbeitswerkzeug ist über die Ausgleichsvorrichtung A mit dem Traggestell 1 verbunden und um die unterhalb der Bodenoberfläche 9 liegende Schwenkachse S2 verschwenkbar. Das Planier- oder Schneeräumschild 35 stellt gleichzeitig den Geräterahmen 2 und ein Teil davon die Koppel a dar. Es kann quer zur Fahrtrichtung oder schräg dazu verlaufend angeordnet sein.
Das Rüttelgerät nach der Fig. 10 weist zwei Rüttelplatten 36 auf, die jede für sich mittels einer Ausgleichsvorrichtung A mit dem Traggestell 1 verbunden ist, wobei die Schwenkachsen S unterhalb der Rüttelplatten 36 im Erdboden liegen. Diese Ausgestaltung ermöglicht eine gute Bodenanpassung und Beweglichkeit sowie ganzflächig eine intensive Verfestigung des Untergrundes.
Die Kombination zweier übereinander angeordneten Ausgleichsvorrichtungen A ist in der Fig. 11 in Seitenansicht gezeigt. Die Koppel des oberen Gelenkvierecks und das Gestellteil des unteren Gelenkvierecks bilden den gemeinsamen Zwischenrahmen 12 an dem die Lenker 4 angelenkt sind und der beide Ausgleichsvorrichtungen A miteinander verbindet. Die beiden Ausgleichsvorrichtungen A sind derart ausgebildet, daß die Schwenkachse S1 unterhalb der Schwenkachse S2 liegt. Zwei parallele Gelenkvierecke einer Ausgleichsvorrichtung A sind durch Stege 13 oder dgl. verbindbar.
Die Fig. 12 zeigt die gleiche Kombination zweier Ausgleichsvorrichtungen A wie in der Fig. 11 gezeigt, jedoch in Front- oder Rückansicht.
Die Fig. 13 zeigt eine Ausgleichsvorrichtung A bei der die Koppel a und die Koppel b sich kreuzen.
In der Fig. 14 kreuzt sich die unterbrochen gezeichnete ideelle Linie a′ der Koppel a mit mit der ideellen Linie b′ der Koppel b.
Bei der in der Fig. 15 gezeigten Ausgleichsvorrichtung A ist eine untere Koppel a, b ein Teil des Traggestells 1 und eine obere Koppel a, b ein Teil des Geräterahmens 2.
In der Fig. 16 sind die Lenker der Ausgleichsvorrichtung A durch bogenförmige Führungsbahnen 16 und Gleitkörper oder Rollen 17 ersetzt, deren Bahnnormale 15 sich im Momentanpol schneiden und dadurch im Schnittpunkt eine Schwenkachse S bestimmen.
Die Fig. 17 zeigt eine Ausgleichsvorrichtung A mit einer geraden Führungsbahn 16 und einem Gleitkörper oder einer Rolle 17 deren Bahnnormale 15 sich mit den Geraden eines Lenkers 4 schneiden und in deren Schnittpunkt der Momentanpol und eine Schwenkachse S liegt.
In der Fig. 18 ist eine ähnliche Ausführung wie in der Fig. 17 gezeigt, jedoch mit einer bogenförmigen Führungsbahn 16, wogegen die Fig. 19 eine obenliegende gerade Führungsbahn 16 aufweist.
Bei der Ausgleichsvorrichtung A nach der Fig. 20 sind die Lenker 4′ als Blattfeder ausgebildet und an den Koppelpunkten 18 fest am Traggestell 1 und dem Geräterahmen 2 bzw. der Koppeln a, b eingespannt. Durch die Elastizität der als Blattfedern ausgebildeten Lenkern 4′ in einer Ebene, werden Schwenkbewegungen um die Schwenkachse S zugelassen. Die Blattfedern bewirken auch eine Rückstellung in die Normallage.
In der Fig. 21 ist eine aus einem räumlichen Lenkergetriebe gebildete und Schwenkbewegungen um mehrere Schwenkachsen S1 und S2 zulassende Ausgleichsvorrichtung AA gezeigt. Das Traggestell 1 weist vier Gelenkpunkte 19 auf und die die Eckpunkte für ein Viereck darstellen, an denen die Lenker 4′′ kugelgelenkig angelenkt sind. Am anderen Ende sind die Lenker 4′′ an den ein kleineres Viereck bildenden Gelenkpunkten 20 des Geräterahmens 2 ebenfalls kugelgelenkig angelenkt. Durch diesen Aufbau und Anordnung schneidet sich die Ebene der vorderen Lenker 4′′ mit der Ebene der hinteren Lenker 4′′ in der Schwenkachse S1 deren Lage dadurch bestimmt wird. Die Schwenkachse S2 liegt im Schnittpunkt der Ebenen der jeweils seitlich von der Mitte angeordneten Lenker 4′′.
Die Fig. 22 zeigt eine weitere aus einem räumlichen Lenkergetriebe gebildete Ausgleichsvorrichtung AA, die drei Lenker 4′′ aufweist, die an den die Eckpunkte eines Dreiecks darstellenden Gelenkpunkten 19 des Traggestells 1 kugelgelenkig angelenkt sind und raumschief nach unten zusammenlaufen und am unteren Ende durch ebenfalls kugelgelenkige Anlenkung an den dem Geräterahmen 2 zugehörigen Gelenkpunkten 20, die die Eckpunkte für ein kleineres Dreieck darstellen, das Traggestell 1 mit dem Geräterahmen 2 verbinden. Diese Ausgestaltung ermöglicht auf einfache Weise Schwenkbewegungen beispielsweise um die Schwenkachse S1 und S2.
Nach der Fig. 23 wird die Ausgleichsvorichtung AA ebenfalls aus einem räumlichen Lenkergetriebe gebildet. Das als Anbaubock ausgebildete Traggestell 1 weist drei Gelenkpunkte 19 und der Geräterahmen 2 ebenfalls drei Gelenkpunkte 20 auf, an denen die Lenker 4′′ kugelgelenkig angelenkt sind und das Traggestell 1 mit dem Geräterahmen 2 verbinden. Diese Ausgestaltung läßt Schwenkbewegungen um die Schwenkachse S1 und S2 zu.
Der Hackstriegel nach der Fig. 24 hat ein Traggestell 1 das drei Abschnitte aufweist und die über Ausgleichsvorrichtungen A miteinander gekoppelt sind. Gemäß der rechten Bildseite ist der äußere Abschnitt in Arbeitsstellung um eine ideelle Schwenkachse S2 die mittig in bezug zu den seitlichen Begrenzungen c-c eines Bearbeitungsabschnitts liegt verschwenkbar. Bei der zugeordneten Ausgleichsvorrichtung A kreuzt sich die ideelle Linie a′ der Koppel a mit der Koppel b. Der linke Abschnitt des Traggestells 1 ist mittels der zwischengeschalteten Ausgleichsvorrichtung A in Transportstellung geschwenkt und kann durch das Gelenk 26 noch verkürzt werden. An den Traggestellabschnitten 1 sind mittels Ausgleichvorrichtungen A die Traggestelle 2 angebracht und diese mit Striegelzinken 41 versehen. Die Tragachse 18 weist Anlenkbolzen 21 auf und ist mittels einer Ausgleichsvorrichtung A am mittleren Traggestell 1 angebracht. Dadurch ist das ganze Traggestell 1 um die höher wie die Tragachse 18 bzw. die Anlenkungen 21 liegende ideelle Schwenkachse S2 verschwenkbar.
Bei der Kreiselegge der Fig. 25 ist der Geräterahmen 2 mittels einer Ausgleichsvorrichtung A an das Traggestell 1 das ein Teil des Anbaublocks 25 darstellt gekoppelt und mit Kreiselzinken 32 versehen. Eine Feder 10 hält den Geräterahmen 2 in Normalstellung. Sofern die Kreiselzinken 32 auf ein Hindernis 27 auftreffen, können diese mit dem Geräterahmen 2 um die unter der Bodenoberfläche 9 liegende ideelle Schwenkachse S1 verschwenkend nach oben ausweichen und um das Hindernis hinweggehen.
Der Geräterahmen 2 der Rübenköpfeinrichtung Fig. 26 ist mit zwei Tasträdern 37 und einem Schneidmesser 39 versehen und mittels einer Ausgleichsvorrichtung A mit dem Traggestell 1 gekoppelt. Die Ausgleichsvorrichtung A ist derart ausgebildet, daß sich im Bereich des Schneidmessers 39 eine querliegende ideelle Schwenkachse S1 ergibt und der Geräterahmen 2 leichtgängig um diese verschwenkbar ist.
Die Fig. 27 zeigt eine Erntemaschine 24 an der ein Traggestell 1 das als Aufnahmevorrichtung ausgebildet mittels Gelenk 28 verschwenkbar gehalten ist. Die Koppeln a, b bilden mit den Lenkern 4 über die Gelenke eine Ausgleichsvorrichtung A für den als Tastkufe ausgebildeten Geräterahmen 2 mit einer Gleitfläche 40 und einer ideellen Schwenkachse S1 die unter der Gleitfläche 40 liegt.
Nach der Fig. 28 ist eine Kehr- oder Unkrautbürste 42 um eine vertikale Achse im Geräterahmen 2 antreibbar gelagert. Die Lenker 4 stellen über die Gelenke 3 die Verbindung zum Traggestell 1 her und bilden somit eine Ausgleichsvorrichtung A mit einer unter der Bodenoberfläche 9 verlaufenden ideellen Schwenkachse S um die die Kehr- oder Unkrautbürste 42 verschwenkbar ist. Dadurch wird eine gute Bodenanpassung durch leichtgängige Kipp- und Schwenkbewegungen derselben erreicht. Analog kann auch eine Ausgleichsvorrichtung AA verwendet werden.
Die Kehrmaschine der Fig. 29 hat eine walzenförmige Kehrbürste 43 die im Geräterahmen 2 antreibbar gelagert ist und dieser mittels zwischengeschalteter Ausgleichsvorrichtung A am Traggestell 1 aufgehängt und um die in der Bodenoberfläche 9 liegende ideelle Schwenkachse S1 verschwenkbar ist. Die Lenker 4 können wahlweise an dafür vorgesehenen Gelenkpunkten angelenkt werden. Dadurch verändert sich die Länge einer Koppel a, b.
Nach der Fig. 30 stellt eine Ausgleichsvorrichtung A die Verbindung zwischen einer Tragachse 22 bzw. den Anlenkbolzen 21 oder dem Anbaublock 25 und dem Geräterahmen 2 her. Die sich ergebende ideelle Schwenkachse S2 ist eine Längsachse und liegt oberhalb der Bodenoberfläche 9 jedoch tiefer wie die Ausgleichsvorrichtung A. Diese Ausgestaltung läßt Schwenkbewegungen zu und stabilisiert im ausgehobenen Zustand selbsttätig den Geräterahmen 2 in Normallage.
Ergänzend zu den vorgängigen Ausführungen wird dargetan, daß die Ausgleichsvorrichtung A und AA nicht nur so angeordnet werden kann, daß sich eine querliegende Schwenkachse S1 und/oder eine längsliegende Schwenkachse S2 ergibt, sondern daß die Ausgleichsvorrichtung A oder AA soweit verdreht werden kann, daß alle dazwischenliegenden Schwenkachsen möglich sind. Auch ist die Anwendung nicht auf die der gezeigten Arbeitswerkzeuge 30 bis 43 und Anwendungsfälle beschränkt. Sondern die Arbeitswerkzeuge können verschiedenartigst ausgebildet und angeordnet werden.

Claims (32)

1. Maschine oder Gerät zur Bodenbearbeitung, Bestellung und Ernte, zum Räumen und Kehren von Straßen, sowie zum flächenhaften Planieren und Verfestigen von Erdboden und Baustoffen, mit einem die Arbeitswerkzeuge tragenden Geräterahmen, wobei die Arbeitswerkzeuge für die vorgesehene Arbeit entsprechend ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Traggestell (1) und dem Geräterahmen (2) und/oder zwischen Abschnitten des Traggestells (1) und/oder zwischen der Tragachse (20) bzw. den Anlenkbolzen (21) und dem Traggestell (1) bzw. dem Geräterahmen (2) eine oder mehrere Ausgleichsvorrichtungen (A, AA) eingeschaltet sind, die Schwenkbewegungen um eine oder mehrere ideelle Schwenkachsen (S) zulassen und die ideellen Schwenkachsen (S) außerhalb der zugehörigen Ausgleichsvorrichtung (A, AA) in Fahrtrichtung und/oder quer zur Fahrtrichtung und/oder schräg zu dieser liegen und/oder sich kreuzen.
2. Maschine oder Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere ideelle Schwenkachsen (S) etwa parallel zur Bodenoberfläche (9) verlaufen.
3. Maschine oder Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere ideelle Schwenkachsen (S) unterhalb der Bodenoberfläche (9) liegen.
4. Maschine oder Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere ideelle Schwenkachsen (S) in der Höhe der Bodenoberfläche (9) liegen.
5. Maschine oder Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere ideelle Schwenkachsen (S) innerhalb der Bearbeitungsschicht (8) liegen.
6. Maschine oder Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere ideelle Schwenkachsen (S) unterhalb der Arbeitswerkzeuge (30 bis 40) liegen.
7. Maschine oder Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere ideelle Schwenkachsen (S) einer Ausgleichsvorrichtung (A, AA) tiefer wie diese, jedoch oberhalb der Bodenoberfläche (9) verlaufen.
8. Maschine oder Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß in Normalstellung eine oder mehrere ideelle Schwenkachsen (S) innerhalb der seitlichen und/oder vorderen und hinteren Begrenzungen der Arbeitswerkzeuge (30 bis 40) eines Bearbeitungsabschnitts liegt.
9. Maschine oder Gerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine ideelle Schwenkachse (S) mittig innerhalb der seitlichen oder der vorderen und hinteren Begrenzungen liegt.
10. Maschine oder Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß eine Ausgleichsvorrichtung (A) durch ein Gelenkviereck (a, b, 3, 4, 4′, 16, 17, 18) gebildet wird und das derart ausgebildet und angeordnet ist, daß dessen Momentanpol eine ideelle Schwenkachse (S) darstellt.
11. Maschine oder Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß ein Gelenkviereck (a, b, 3, 4) aus Koppeln (a, b) und den diese beiden über Gelenke (3) verbindenden Lenkern (4) gebildet wird.
12. Maschine oder Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß ein Gelenkviereck (a, b, 4′, 18) Koppeln (a, b) mit Koppelpunkten (18) aufweist, an denen die als Blattfedern ausgebildeten Lenker (4′) eingespannt sind und die Koppeln (a, b) verbinden.
13. Maschine oder Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß Koppeln (a, b) mit Führungsbahnen (16) und den diesen zugeordneten Führungsrollen bzw. Gleitkörper (17) versehen sind und dadurch ein Gelenkviereck (a, b, 16, 17) bilden.
14. Maschine oder Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß ein Gelenkviereck Koppeln (a, b) ein Lenker (4) und Gelenke (3) sowie eine Führungsbahn (16) und die dieser zugeordnete Führungsrolle bzw. Gleitkörper (17) aufweist und dadurch gebildet wird.
15. Maschine oder Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Koppel (a) und die Koppel (b) sich kreuzen.
16. Maschine oder Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die ideelle Linie (a′) und die ideelle Linie (b′) sich kreuzen.
17. Maschine oder Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß Lenker (4, 4′) bzw. Führungsbahnen (16) derart ausgebildet und angeordnet sind, daß sich deren Geraden bzw. Bahnnormalen (15) im Momentanpol schneiden und im Schnittpunkt eine Schwenkachse (S) bestimmen.
18. Maschine oder Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß zwei parallel zueinander angeordnete Gelenkvierecke über Stege (13) oder dergl. miteinander gekoppelt sind.
19. Maschine oder Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Ausgleichsvorrichtungen (A) über einen gemeinsamen Zwischenrahmen (12) miteinander gekoppelt sind.
20. Maschine oder Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß eine räumliche Ausgleichsvorrichtung (AA) eine Koppel (aa) mit drei oder mehreren Gelenkpunkten (19) und eine Koppel (bb) mit der gleichen Anzahl Gelenkpunkte (20) aufweist und die Lenker (4′′) über die kugelgelenkigen Anlenkungen an den Gelenkpunkten (19, 20) die Verbindung zwischen der Koppel (aa) und der Koppel (bb) herstellen.
21. Maschine oder Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkpunkte (19, 20) an der Koppel (aa) und (bb) die Eckpunkte für ein Dreieck bzw. Viereck darstellen.
22. Maschine oder Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkpunkte (19, 20) derart angeordnet sind, daß die Geraden der Lenker (4′′) Richtung Schwenkachsen (S) sich erstrecken.
23. Maschine oder Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere ideelle Schwenkachsen (S) den Schub- bzw. Zugpunkt für das Traggestell (1) und/oder den Geräterahmen (2) bzw. die Arbeitswerkzeuge (30 bis 40) darstellen.
24. Maschine oder Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Lage einer ideellen Schwenkachse (S) einstellbar und dazu mindestens eine der Koppeln (a, b, aa, bb) längenverstellbar ist.
25. Maschine oder Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß Ausgleichsvorrichtungen (A, AA) derart ausgebildet und angeordnet sind, daß bei Schwenkbewegungen benachbarter Bearbeitungsabschnitte der seitliche Abstand zwischen diesen im Arbeitsbereich der Arbeitswerkzeuge (30 bis 40) etwa konstant bleibt.
26. Maschine oder Gerät dadurch gekennzeichnet, daß zwischen einem Geräterahmen (2) an dem ein Säschar (34) angebracht ist und einem Traggestell (1) eine Ausgleichsvorrichtung (A) derart eingeschaltet ist, daß diese Schwenkbewegungen des Säschars (34) um eine quer zur Fahrtrichtung F verlaufende ideelle Schwenkachse (S1) zuläßt.
27. Maschine oder Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eines der Glieder (a, b, 4, 4′) einer einem Säschar (34) zugeordneten Ausgleichsvorrichtung (A) längenverstellbar und die Lage der ideellen Schwenkachse (S1) einstellbar ist.
28. Maschine oder Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 27, dadurch gekennzeichnet, daß eine untere Koppel (a, b) am Traggestell (1) und am Geräterahmen (2) die obere Koppel (a, b) angebracht ist.
29. Maschine oder Gerät dadurch gekennzeichnet, daß ein Lockerungs- bzw. Pflugschar (30) an einem Geräterahmen (2) angebracht und dieser mittels einer zwischengeschalteten Ausgleichsvorrichtung (A) am Traggestell (1) gehalten ist und die Ausgleichsvorrichtung (A) Schwenkbewegungen um eine quer zur Fahrtrichtung F liegende ideelle Schwenkachse (S1) zuläßt und durch Federkraft (10) oder eine Überlastsicherung bekannter Art in der Normalstellung gehalten wird.
30. Maschine oder Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 29, dadurch gekennzeichnet, daß die ideelle Schwenkachse (S2) einer zwischen der Tragachse (20) bzw. den Anlenkbolzen (21) und einem Traggestell (1) oder einem Geräterahmen (2) eingeschaltete Ausgleichsvorrichtung (A) über dieser verläuft.
31. Maschine oder Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 30,. dadurch gekennzeichnet, daß die Koppeln (a, b) einer Ausgleichsvorrichtung (A) unterschiedliche Längen aufweisen.
32. Maschine oder Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 30, dadurch gekennzeichnet, daß im Betrieb die Länge der Lenker (4, 4′, 4′′) konstant ist.
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CN104213533A (zh) * 2014-08-27 2014-12-17 大连恒石节能设备有限公司 多功能除雪车
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