DE4025149A1 - Maschine oder geraet zur bodenbearbeitung, bestellung und ernte, zum raeumen und kehren von strassen, sowie zum planieren und flaechenhaften verfestigen von erdboden und baustoffen - Google Patents
Maschine oder geraet zur bodenbearbeitung, bestellung und ernte, zum raeumen und kehren von strassen, sowie zum planieren und flaechenhaften verfestigen von erdboden und baustoffenInfo
- Publication number
- DE4025149A1 DE4025149A1 DE19904025149 DE4025149A DE4025149A1 DE 4025149 A1 DE4025149 A1 DE 4025149A1 DE 19904025149 DE19904025149 DE 19904025149 DE 4025149 A DE4025149 A DE 4025149A DE 4025149 A1 DE4025149 A1 DE 4025149A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- machine
- ideal
- coupling
- frame
- support frame
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Ceased
Links
- 238000003306 harvesting Methods 0.000 title claims abstract description 6
- 239000002689 soil Substances 0.000 title claims abstract description 5
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 title abstract 2
- 239000004566 building material Substances 0.000 claims abstract description 3
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims description 34
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims description 34
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims description 34
- 238000010408 sweeping Methods 0.000 claims description 9
- 238000003971 tillage Methods 0.000 claims description 4
- 238000003754 machining Methods 0.000 claims 2
- 230000007246 mechanism Effects 0.000 description 4
- 241000196324 Embryophyta Species 0.000 description 3
- 230000000712 assembly Effects 0.000 description 3
- 238000000429 assembly Methods 0.000 description 3
- 241001417527 Pempheridae Species 0.000 description 2
- 230000006978 adaptation Effects 0.000 description 2
- 235000016068 Berberis vulgaris Nutrition 0.000 description 1
- 241000335053 Beta vulgaris Species 0.000 description 1
- HCHKCACWOHOZIP-UHFFFAOYSA-N Zinc Chemical compound [Zn] HCHKCACWOHOZIP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 230000008859 change Effects 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 238000011161 development Methods 0.000 description 1
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 description 1
- 238000003801 milling Methods 0.000 description 1
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 description 1
- 238000007711 solidification Methods 0.000 description 1
- 230000008023 solidification Effects 0.000 description 1
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 1
- 239000011701 zinc Substances 0.000 description 1
- 229910052725 zinc Inorganic materials 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01H—STREET CLEANING; CLEANING OF PERMANENT WAYS; CLEANING BEACHES; DISPERSING OR PREVENTING FOG IN GENERAL CLEANING STREET OR RAILWAY FURNITURE OR TUNNEL WALLS
- E01H1/00—Removing undesirable matter from roads or like surfaces, with or without moistening of the surface
- E01H1/02—Brushing apparatus, e.g. with auxiliary instruments for mechanically loosening dirt
- E01H1/05—Brushing apparatus, e.g. with auxiliary instruments for mechanically loosening dirt with driven brushes
- E01H1/056—Brushing apparatus, e.g. with auxiliary instruments for mechanically loosening dirt with driven brushes having horizontal axes
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B51/00—Undercarriages specially adapted for mounting-on various kinds of agricultural tools or apparatus
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01H—STREET CLEANING; CLEANING OF PERMANENT WAYS; CLEANING BEACHES; DISPERSING OR PREVENTING FOG IN GENERAL CLEANING STREET OR RAILWAY FURNITURE OR TUNNEL WALLS
- E01H1/00—Removing undesirable matter from roads or like surfaces, with or without moistening of the surface
- E01H1/02—Brushing apparatus, e.g. with auxiliary instruments for mechanically loosening dirt
- E01H1/05—Brushing apparatus, e.g. with auxiliary instruments for mechanically loosening dirt with driven brushes
- E01H1/053—Brushing apparatus, e.g. with auxiliary instruments for mechanically loosening dirt with driven brushes having vertical axes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Agricultural Machines (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf Maschinen und Geräte
zur Bodenbearbeitung, Bestellung
und Ernte, zum Räumen und Kehren von Straßen, sowie
zum Planieren und flächenhaften Verfestigen von Erdboden
und Baustoffen, mit einem die Arbeitswerkzeuge
tragenden Geräterahmen, wobei die Arbeitswerkzeuge für
die vorgesehene Arbeit entsprechend ausgebildet sind.
Maschinen und Geräte dieser Art sind in einer großen
Zahl unterschiedlicher Ausführungen bekannt. Im Betrieb
sind sie in der Regel in verhältnismäßig großer Höhe
über ein Hubgestänge oder einfache Anhängung an der
Ackerschiene mit einem Schlepper oder dgl. verbunden
und stützen sich über Stützräder, Gleitkufen oder die
Arbeitswerkzeuge auf dem Boden ab oder werden vom Schlepper
in einstellbarer Höhe getragen. Dabei ist das Traggestell
meistens starr mit dem Schlepper und dem Geräterahmen
verbunden. Manchmal erfolgt die Verbindung
zwischen dem Traggestell und dem Geräterahmen auch über
Ketten, Federn, Hydrozylinder oder ein hoch angesetztes
Gelenk. Es gibt auch Maschinen und Geräte die eine selbständige
Einheit hinsichtlich der Abstützung auf dem
Boden und für den Antrieb darstellen.
Dies führt sowohl bei geschobenen wie gezogenen Maschinen
und Geräten dazu, daß durch den Arbeits- oder Fahrwiderstand
große Momente um eine Querachse auftreten,
die dazu führen, daß der Geräterahmen mit den Werkzeugen
das Bestreben hat, vorne nach unten und hinten nach oben
zu neigen. Bei welligem Gelände oder plötzlich auftretenden
Hindernissen werden diese Momente noch verstärkt.
Dies führt auch zu starken Momenten um eine Längsachse
mit der Folge einer starken Maschinenbelastung bei stoßweisen
Antriebsbedarfs und einer ungenauen Führung der
Arbeitswerkzeuge und unterschiedlicher Arbeitstiefe derselben.
Dadurch können die Arbeitswerkzeuge stark verschleißen
oder beschädigt werden. Auch der Leistungsbedarf
steigt an und eine gute Arbeitsqualität ist nicht
immer gewährleistet. Eine Steigerung der Arbeitsbreite
und der Fahrgeschwindigkeit ist nicht möglich.
Aufgabe der Erfindung ist es, diese bekannten Nachteile
zu vermeiden und mit geringem Aufwand eine Maschine bzw.
Gerät oder einzelne Baugruppen der vorgenannten Gattung
zu schaffen, bei der im Betrieb weitgehend unabhängig
von den Nickbewegungen des Schleppers oder des Traggestells
einer selbständigen Maschine, auch bei welliger
Bodenoberfläche, die Arbeitswerkzeuge bzw. der Geräterahmen
selbständig und schnell reagierend, gleichbleibend
in der vorgesehenen Arbeitstiefe über die gesamte
Arbeitsbreite dem Bodenverlauf folgend gehalten werden.
Dabei soll der Geräterahmen mit den Arbeitswerkzeugen
auch Schwenk- bzw. Kippbewegungen ausführen können.
Die durch den Arbeits- bzw. Fahrtwiderstand sowie ungünstige
Arbeitsbedingungen hervorgerufenen Kräfte und
Momente sollen so gering wie möglich gehalten und gegenseitig
kompensiert werden. Bei plötzlich auftretenden
Hindernissen sollen die Arbeitswerkzeuge dieselben
umgehen können und dadurch Belastungsspitzen und
Schäden vermieden werden. Dennoch soll der Bauaufwand
und das Maschinengewicht gering gehalten und
auch bei großer Arbeitsbreite eine hohe Fahrgeschwindigkeit
und eine hohe Betriebssicherheit gewährleistet
sein.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß zwischen
dem Traggestell und dem Geräterahmen und/oder zwischen
Abschnitten des Traggestells und/oder zwischen der
Tragachse bzw. den Anlenkbolzen und dem Traggestell
bzw. dem Geräterahmen eine oder mehrere Ausgleichsvorrichtungen
eingeschaltet sind, die Schwenkbewegungen
um eine oder mehrere ideelle Schwenkachsen zulassen
und die ideellen Schwenkachsen außerhalb der zugehörigen
Ausgleichsvorrichtung in Fahrtrichtung und/oder
quer zur Fahrtrichtung und/oder schräg zu dieser liegen
und/oder sich kreuzen.
Die Ausgestaltung der Ausgleichsvorrichtungen sowie
vorteilhafte Weiterbildungen sind den Patentansprüchen
zu entnehmen. Weitere Einzelheiten, Vorteile und Merkmale
der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung.
In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele der
Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigt:
Fig. 1 ein Bodenbearbeitungsgerät zweiteilig, mit für
jeden Teil verschiedenen Arbeitswerkzeugen und
je eine Ausgleichsvorrichtung in Seitenansicht,
Fig. 2 ein Bodenbearbeitungsgerät mit drei Arbeitsgruppen
und je eine Ausgleichsvorrichtung in Frontansicht,
Fig. 3 eine Kreiselegge in Frontansicht dreiteilig und
je eine Ausgleichsvorrichtung,
Fig. 4 ein einzelnes Lockerungsschar und eine Ausgleichsvorrichtung
von der Seite,
Fig. 5 ein Bodenbearbeitungsgerät mit einer Ausgleichsvorrichtung,
von der Seite,
Fig. 6 ein Einzelkornsägegerät mit einer Ausgleichsvorrichtung,
in Seitenansicht,
Fig. 7 ein einfaches Sägegerät mit einer Ausgleichsvorrichtung,
in Seitenansicht,
Fig. 8 ein Walzenrotor mit einer Ausgleichsvorrichtung,
in Rückansicht,
Fig. 9 ein Planier- oder Schneeräumschild mit einer
Ausgleichsvorrichtung, von vorne,
Fig. 10 ein Rüttelgerät mit zwei Rüttelplatten mit je
einer Ausgleichsvorrichtung, seitlich,
Fig. 11 die Kombination zweier Ausgleichsvorrichtungen,
in Seitenansicht,
Fig. 12 dasselbe um 90 Grad versetzt,
Fig. 13 bis 20 als Gelenkviereck ausgebildete Ausgleichsvorrichtungen
in unterschiedlicher Ausgestaltung,
Fig. 21 eine als räumliches Lenkergetriebe ausgebildete
um zwei Achsen wirksame Ausgleichsvorrichtung,
in perspektivischer Darstellung,
Fig. 22 und 23 weitere Ausführungsformen von Ausgleichsvorrichtungen,
perspektivisch dargestellt.
Fig. 24 einen Hackstriegel mit Ausgleichsvorrichtungen,
auf einer Seite in Transportstellung,
Fig. 25 eine Kreiselegge mit einer Ausgleichsvorrichtung
von der Seite,
Fig. 26 eine Rübenköpfvorrichtung mit einer Ausgleichsvorrichtung,
Fig. 27 eine Erntevorrichtung mit einer Tastkufe,
Fig. 28 eine Kehr- bzw. Unkrautbürste mit einer
Ausgleichsvorrichtung,
Fig. 29 eine weitere Kehrbürste bzw. Kehrmaschine,
Fig. 30 eine Ausgleichsvorrichtung an einem Bodenbearbeitungsgerät.
Die Fig. 1 zeigt ein Bodenbearbeitungsgerät das über
ein Traggestell 1 an das Dreipunktgestänge 5 eines
Schleppers angeschlossen ist. Das Traggestell 1 ist
zweiteilig ausgeführt, wobei das Gelenk 6 eine Verbindung
zwischen beiden Teilen herstellt und mittels
der Verstellspindel 7 eine gegenseitige Höhenverstellung
einstellbar ist. Beiden Teilen des Traggestells 1
ist eine Ausgleichsvorrichtung A zugehörig und die die
Verbindung zum zugeordneten Geräterahmen 2 herstellt.
Am vorderen Geräterahmen 2 sind als Lockerungsschare 30
ausgebildete Arbeitswerkzeuge angebracht, wogegen am
hinteren Geräterahmen 2 zwei Krümel- bzw. Packerwalzen
31 drehbar gelagert sind. Eine Ausgleichsvorrichtung A
wird aus einem Gelenkviereck gebildet, das aus der dem
Traggestell 1 zugehörigen Koppel a, der dem Geräterahmen
2 zugehörigen Koppel b und den diese beiden Koppeln
a, b über die Gelenke 3 verbindenden Lenkern 4 besteht.
Die Geraden der Lenker 4 schneiden sich in einer Schwenkachse
S die gleichzeitig den Momentanpol des Gelenkvierecks
a, b, 3, 4 darstellt und eine quer zur Fahrtrichtung
F verlaufende Schwenkachse S1 ergibt. Die vordere
Schwenkachse S1 verläuft im unteren Bereich der
Bearbeitungsschicht 8 und die hintere Schwenkachse S1
etwas oberhalb der Bodenoberfläche 9. Die Schwenkachsen
S1 stellen auch den Schub- bzw. Zugpunkt für den Geräterahmen
2 und die Arbeitswerkzeuge 30, 31 dar. Durch
die verhältnismäßig tiefliegenden Schub- bzw. Zugpunkte
werden die auf die Arbeitswerkzeuge 30, 31 wirkenden
und auf den Geräterahmen 2 übertragenen Kräfte weitgehend
ausgeglichen. Dadurch kann der Geräterahmen mit den
Arbeitswerkzeugen 30, 31 unabhängig von den Nickbewegungen
des Schleppers und des Traggestells 1 Eigenbewegungen
ausführen und um die Schwenkachse S1 verschwenken
und kippen und besonders den quer zur Fahrtrichtung F
auftretenden Bodenwellen anpassen und eine gleichmäßige
Arbeitstiefe einhalten und bei plötzlich auftretenden
Hindernissen über diese hinweggehen Bei Arbeitsbedingungen
wo mit einem verstärkten Auftreten von
Hindernissen zu rechnen ist, kann es vorteilhaft sein,
durch entsprechende Ausgestaltung oder Veränderung der
Länge mindestens einer Koppel a, b bzw. des Abstands
deren Gelenkpunkte 3a die Schwenkachse S1 tiefer zu legen,
so daß sie gegebenenfalls unterhalb der Bearbeitungsschicht
8 und unterhalb der Arbeitswerkzeuge 30, 31 liegt.
Dies führt bei Auftreffen auf ein Hindernis zu einem
Moment, das den Geräterahmen 2 vorne stärke entlastet.
Mittels einer Feder 10 kann die Einhaltung der Normalstellung
des Geräterahmens 2 und der Lockerungsschare 30
unterstützt werden. Sinngemäß können anstelle der Lockerungsschare
30 auch Pflugschare angebracht werden.
Bei dem Bodenbearbeitungsgerät nach der Fig. 2 ist der
Geräterahmen 2 mit den daran befestigten Lockerungsscharen
30 in drei Arbeitsgruppen aufgeteilt und jede
Arbeitsgruppe mittels einer aus dem Gelenkviereck
a, b, 3, 4 gebildeten Ausgleichsvorrichtung A mit
dem Traggestell 1 verbunden. Die Ausgleichsvorrichtungen
A sind derart ausgebildet und angeordnet, daß sich
Schwenkachsen S2 ergeben die Längsachsen sind und mit
dem Momentanpol zusammentreffen. Durch die vorgesehene
Ausbildung und Anordnung der Ausgleichsvorrichtungen A
verläuft die Schwenkachse S2 innerhalb der Bearbeitungsschicht
8 und in der Nähe des unteren Endes der Lockerungsschare
30. Dadurch ist eine gleichmäßige Arbeitstiefe
der Lockerungsschare 30 auch bei in Fahrtrichtung verlaufenden
Bodenwellen gegeben. Gleichzeitig gewährleistet
die Ausgleichsvorrichtung A bei Schwenkausschlägen
um die Schwenkachsen S2 gleichbleibende seitliche
Abstände zwischen den Lockerungsscharen 30 benachbarter
Arbeitsgruppen im Bereich der Bearbeitungsschicht
8.
Die Fig. 3 zeigt eine Kreiselegge in drei Baugruppen
gegliedert, die jede für sich mittels einer Ausgleichsvorrichtung
A am Trägergestell 1 aufgehängt und um die
Schwenkachse S2 verschwenkbar ist. Dadurch wird eine
Bodenanpassung der einzelnen Baugruppen über die gesamte
Arbeitsbreite auch bei einer welligen Bodenoberfläche
9 und damit eine gleiche Arbeitstiefe der als
Kreiselzinken 32 ausgebildeten Arbeitswerkzeuge erreicht.
Bei Schwenkausschlägen um die Schwenkachse S2 wird ein
gleichbleibender Abstand zwischen den Kreiselzinken 32
benachbarter Baugruppen sichergestellt, so daß die
Kreiselzinken 32 nicht zusammenschlagen können und
trotzdem in diesem Übergangsbereich eine lückenlose
Bodenbearbeitung gegeben ist.
Die Fig. 4 zeigt eine Ausgleichsvorrichtung A mit einem
einzelnen Lockerungsschar 30 und einer Schwenkachse S1
die in Normalstellung unterhalb des unteren Endes des
Lockerungsschars 30 verläuft. Durch eine Feder 10 oder
dgl. kann die Ausgleichsvorrichtung A und das Lockerungsschar
30 entgegen dem Arbeitswiderstand in Normalstellung
gehalten werden. Anstelle der Feder 10 kann
die Normalstellung auch durch Arretierung mittels einer
Überlastsicherung durch Scherbolzenverbindung 14 zwischen
dem Traggestell 1 und dem Geräterahmen erreicht werden.
Das Lockerungsschar 30 kann auch als Pflugschar ausgebildet
sein.
Bei der Hackvorrichtung nach der Fig. 5 sind am Geräterahmen
2 mehrere Lockerungsschare 30 sowie die Tast- und
Stützräder 37 angebracht, die auch als Packer- oder
Krümelwalze bzw. Zinkenrotor ausgebildet sein können.
Die Ausgleichsvorrichtung A ermöglicht eine leichtgängige
Bodenanpassung und dadurch eine gleichbleibende Arbeitstiefe
der Lockerungsschare 30 und auch der Tast- und
Stützräder 37.
Das Einzelkornsägegerät nach der Fig. 6 ist in Seitenansicht
gezeigt. Eine Ausgleichsvorrichtung A mit einer
nahe der Bodenoberfläche 9 verlaufenden Schwenkachse S1
verbindet das Traggestell 1 mit dem Geräterahmen 2.
Das Tastrad 37 und die Druckrolle 38 sind am Geräterahmen
2 gelagert und können infolge der verhältnismäßig
tief liegenden Schwenkachse S1 auch bei einer
welligen Bodenoberfläche 9 leicht derselben folgen.
Dadurch kann das Säschar 34 das etwa in der Mitte zwischen
dem Tastrad 37 und der Druckrolle 38 angeordnet
und am Geräterahmen 2 befestigt ist, die geforderte
gleichmäßige Arbeitstiefe für die Ablage des Saatgutes
einhalten.
Die Fig. 7 zeigt ein einfaches Säschar 34 mit einer
Ausgleichsvorrichtung A, die eine unterhalb der Bodenoberfläche
9 quer liegende Schwenkachse S1 zuläßt.
Diese Ausgestaltung ermöglicht dem Säschar 34 eine Bodenanpassung
und gleiche Arbeitstiefe auch bei einer wellenförmigen
Bodenoberfläche 9 und beliebiger Stellung
des Traggestells 1. Da die Schwenkachse S1 gleichzeitig
den Zugpunkt für das Säschar 34 darstellt und unterhalb
der Kraftangriffsstelle des Arbeitswiderstandes am Säschar
34 liegt, ergibt sich für das Säschar 34 ein nach
unten wirkendes Moment. Die Arbeitstiefe des Säschars 34
und damit die Ablagetiefe für das Saatgut ist durch
Höhenveränderung der Schwenkachse S1 einstellbar und kann
durch Längenveränderung mindestens eines Gliedes des
Gelenkvierecks a, b, 4, 4′ erreicht werden.
Nach der Fig. 8 ist ein als Walzen- bzw. Zinkenrotor 33
ausgebildetes Arbeitswerkzeug im Geräterahmen 2 drehbar
gelagert. Die Ausgleichsvorrichtung A stellt die Verbindung
zwischen dem Traggestell 1 und dem Geräterahmen 2
her und bildet die etwas über der Bodenoberfläche liegende
Schwenkachse S2. Der oftmals bodenangetriebene Walzen-
bzw. Zinkenrotor 33 kann auch motorisch über eine Zapfwelle
angetrieben werden und mit Fräszinken oder dgl.
versehen oder mit Kehrborsten versehen, als Kehrwalze
ausgebildet und/oder schräg zur Fahrtrichtung angeordnet
sein.
Das in der Fig. 9 in Frontansicht gezeigte als Planier-
oder Schneeräumschild 35 ausgebildete Arbeitswerkzeug
ist über die Ausgleichsvorrichtung A mit dem Traggestell 1
verbunden und um die unterhalb der Bodenoberfläche 9
liegende Schwenkachse S2 verschwenkbar. Das Planier-
oder Schneeräumschild 35 stellt gleichzeitig den Geräterahmen
2 und ein Teil davon die Koppel a dar. Es kann
quer zur Fahrtrichtung oder schräg dazu verlaufend angeordnet
sein.
Das Rüttelgerät nach der Fig. 10 weist zwei Rüttelplatten
36 auf, die jede für sich mittels einer Ausgleichsvorrichtung
A mit dem Traggestell 1 verbunden ist,
wobei die Schwenkachsen S unterhalb der Rüttelplatten 36
im Erdboden liegen. Diese Ausgestaltung ermöglicht
eine gute Bodenanpassung und Beweglichkeit sowie ganzflächig
eine intensive Verfestigung des Untergrundes.
Die Kombination zweier übereinander angeordneten Ausgleichsvorrichtungen
A ist in der Fig. 11 in Seitenansicht
gezeigt. Die Koppel des oberen Gelenkvierecks
und das Gestellteil des unteren Gelenkvierecks bilden
den gemeinsamen Zwischenrahmen 12 an dem die Lenker 4
angelenkt sind und der beide Ausgleichsvorrichtungen A
miteinander verbindet. Die beiden Ausgleichsvorrichtungen
A sind derart ausgebildet, daß die Schwenkachse S1
unterhalb der Schwenkachse S2 liegt. Zwei parallele
Gelenkvierecke einer Ausgleichsvorrichtung A sind
durch Stege 13 oder dgl. verbindbar.
Die Fig. 12 zeigt die gleiche Kombination zweier Ausgleichsvorrichtungen
A wie in der Fig. 11 gezeigt, jedoch
in Front- oder Rückansicht.
Die Fig. 13 zeigt eine Ausgleichsvorrichtung A bei der
die Koppel a und die Koppel b sich kreuzen.
In der Fig. 14 kreuzt sich die unterbrochen gezeichnete
ideelle Linie a′ der Koppel a mit mit der ideellen
Linie b′ der Koppel b.
Bei der in der Fig. 15 gezeigten Ausgleichsvorrichtung A
ist eine untere Koppel a, b ein Teil des Traggestells 1
und eine obere Koppel a, b ein Teil des Geräterahmens 2.
In der Fig. 16 sind die Lenker der Ausgleichsvorrichtung
A durch bogenförmige Führungsbahnen 16 und Gleitkörper
oder Rollen 17 ersetzt, deren Bahnnormale 15
sich im Momentanpol schneiden und dadurch im Schnittpunkt
eine Schwenkachse S bestimmen.
Die Fig. 17 zeigt eine Ausgleichsvorrichtung A mit einer
geraden Führungsbahn 16 und einem Gleitkörper oder einer
Rolle 17 deren Bahnnormale 15 sich mit den Geraden eines
Lenkers 4 schneiden und in deren Schnittpunkt der Momentanpol
und eine Schwenkachse S liegt.
In der Fig. 18 ist eine ähnliche Ausführung wie in der
Fig. 17 gezeigt, jedoch mit einer bogenförmigen Führungsbahn
16, wogegen die Fig. 19 eine obenliegende gerade
Führungsbahn 16 aufweist.
Bei der Ausgleichsvorrichtung A nach der Fig. 20 sind
die Lenker 4′ als Blattfeder ausgebildet und an den
Koppelpunkten 18 fest am Traggestell 1
und dem Geräterahmen 2 bzw. der Koppeln a, b eingespannt.
Durch die Elastizität der als Blattfedern ausgebildeten
Lenkern 4′ in einer Ebene, werden Schwenkbewegungen
um die Schwenkachse S zugelassen. Die Blattfedern
bewirken auch eine Rückstellung in die Normallage.
In der Fig. 21 ist eine aus einem räumlichen Lenkergetriebe
gebildete und Schwenkbewegungen um mehrere Schwenkachsen
S1 und S2 zulassende Ausgleichsvorrichtung AA
gezeigt. Das Traggestell 1 weist vier Gelenkpunkte 19
auf und die die Eckpunkte für ein Viereck darstellen,
an denen die Lenker 4′′ kugelgelenkig angelenkt sind.
Am anderen Ende sind die Lenker 4′′ an den ein kleineres
Viereck bildenden Gelenkpunkten 20 des Geräterahmens 2
ebenfalls kugelgelenkig angelenkt. Durch diesen Aufbau
und Anordnung schneidet sich die Ebene der vorderen
Lenker 4′′ mit der Ebene der hinteren Lenker 4′′ in der
Schwenkachse S1 deren Lage dadurch bestimmt wird. Die
Schwenkachse S2 liegt im Schnittpunkt der Ebenen der
jeweils seitlich von der Mitte angeordneten Lenker 4′′.
Die Fig. 22 zeigt eine weitere aus einem räumlichen
Lenkergetriebe gebildete Ausgleichsvorrichtung AA, die
drei Lenker 4′′ aufweist, die an den die Eckpunkte eines
Dreiecks darstellenden Gelenkpunkten 19 des Traggestells
1 kugelgelenkig angelenkt sind und raumschief nach unten
zusammenlaufen und am unteren Ende durch ebenfalls kugelgelenkige
Anlenkung an den dem Geräterahmen 2 zugehörigen
Gelenkpunkten 20, die die Eckpunkte für ein kleineres
Dreieck darstellen, das Traggestell 1 mit dem Geräterahmen
2 verbinden. Diese Ausgestaltung ermöglicht auf
einfache Weise Schwenkbewegungen beispielsweise um die
Schwenkachse S1 und S2.
Nach der Fig. 23 wird die Ausgleichsvorichtung AA
ebenfalls aus einem räumlichen Lenkergetriebe gebildet.
Das als Anbaubock ausgebildete Traggestell 1 weist drei
Gelenkpunkte 19 und der Geräterahmen 2 ebenfalls drei
Gelenkpunkte 20 auf, an denen die Lenker 4′′ kugelgelenkig
angelenkt sind und das Traggestell 1 mit dem
Geräterahmen 2 verbinden. Diese Ausgestaltung läßt
Schwenkbewegungen um die Schwenkachse S1 und S2 zu.
Der Hackstriegel nach der Fig. 24 hat ein Traggestell 1
das drei Abschnitte aufweist und die über Ausgleichsvorrichtungen
A miteinander gekoppelt sind. Gemäß der
rechten Bildseite ist der äußere Abschnitt in Arbeitsstellung
um eine ideelle Schwenkachse S2 die mittig
in bezug zu den seitlichen Begrenzungen c-c eines
Bearbeitungsabschnitts liegt verschwenkbar. Bei der
zugeordneten Ausgleichsvorrichtung A kreuzt sich die
ideelle Linie a′ der Koppel a mit der Koppel b. Der
linke Abschnitt des Traggestells 1 ist mittels der
zwischengeschalteten Ausgleichsvorrichtung A in Transportstellung
geschwenkt und kann durch das Gelenk 26 noch
verkürzt werden. An den Traggestellabschnitten 1 sind
mittels Ausgleichvorrichtungen A die Traggestelle 2
angebracht und diese mit Striegelzinken 41 versehen.
Die Tragachse 18 weist Anlenkbolzen 21 auf und ist
mittels einer Ausgleichsvorrichtung A am mittleren
Traggestell 1 angebracht. Dadurch ist das ganze Traggestell
1 um die höher wie die Tragachse 18 bzw. die
Anlenkungen 21 liegende ideelle Schwenkachse S2 verschwenkbar.
Bei der Kreiselegge der Fig. 25 ist der Geräterahmen 2
mittels einer Ausgleichsvorrichtung A an das Traggestell
1 das ein Teil des Anbaublocks 25 darstellt gekoppelt
und mit Kreiselzinken 32 versehen. Eine Feder 10
hält den Geräterahmen 2 in Normalstellung. Sofern die
Kreiselzinken 32 auf ein Hindernis 27 auftreffen, können
diese mit dem Geräterahmen 2 um die unter der Bodenoberfläche
9 liegende ideelle Schwenkachse S1 verschwenkend
nach oben ausweichen und um das Hindernis hinweggehen.
Der Geräterahmen 2 der Rübenköpfeinrichtung Fig. 26
ist mit zwei Tasträdern 37 und einem Schneidmesser 39
versehen und mittels einer Ausgleichsvorrichtung A mit
dem Traggestell 1 gekoppelt. Die Ausgleichsvorrichtung A
ist derart ausgebildet, daß sich im Bereich des Schneidmessers
39 eine querliegende ideelle Schwenkachse S1
ergibt und der Geräterahmen 2 leichtgängig um diese
verschwenkbar ist.
Die Fig. 27 zeigt eine Erntemaschine 24 an der ein Traggestell
1 das als Aufnahmevorrichtung ausgebildet mittels
Gelenk 28 verschwenkbar gehalten ist. Die Koppeln
a, b bilden mit den Lenkern 4 über die Gelenke eine Ausgleichsvorrichtung
A für den als Tastkufe ausgebildeten
Geräterahmen 2 mit einer Gleitfläche 40 und einer ideellen
Schwenkachse S1 die unter der Gleitfläche 40 liegt.
Nach der Fig. 28 ist eine Kehr- oder Unkrautbürste 42
um eine vertikale Achse im Geräterahmen 2 antreibbar
gelagert. Die Lenker 4 stellen über die Gelenke 3 die
Verbindung zum Traggestell 1 her und bilden somit eine
Ausgleichsvorrichtung A mit einer unter der Bodenoberfläche
9 verlaufenden ideellen Schwenkachse S um
die die Kehr- oder Unkrautbürste 42 verschwenkbar ist.
Dadurch wird eine gute Bodenanpassung durch leichtgängige
Kipp- und Schwenkbewegungen derselben erreicht.
Analog kann auch eine Ausgleichsvorrichtung AA verwendet
werden.
Die Kehrmaschine der Fig. 29 hat eine walzenförmige
Kehrbürste 43 die im Geräterahmen 2 antreibbar gelagert
ist und dieser mittels zwischengeschalteter Ausgleichsvorrichtung
A am Traggestell 1 aufgehängt und um die in
der Bodenoberfläche 9 liegende ideelle Schwenkachse S1
verschwenkbar ist. Die Lenker 4 können wahlweise an
dafür vorgesehenen Gelenkpunkten angelenkt werden.
Dadurch verändert sich die Länge einer Koppel a, b.
Nach der Fig. 30 stellt eine Ausgleichsvorrichtung A
die Verbindung zwischen einer Tragachse 22 bzw. den
Anlenkbolzen 21 oder dem Anbaublock 25 und dem Geräterahmen
2 her. Die sich ergebende ideelle Schwenkachse S2 ist
eine Längsachse und liegt oberhalb der Bodenoberfläche 9
jedoch tiefer wie die Ausgleichsvorrichtung A. Diese
Ausgestaltung läßt Schwenkbewegungen zu und stabilisiert
im ausgehobenen Zustand selbsttätig den Geräterahmen 2
in Normallage.
Ergänzend zu den vorgängigen Ausführungen wird dargetan,
daß die Ausgleichsvorrichtung A und AA nicht nur
so angeordnet werden kann, daß sich eine querliegende
Schwenkachse S1 und/oder eine längsliegende Schwenkachse
S2 ergibt, sondern daß die Ausgleichsvorrichtung A
oder AA soweit verdreht werden kann, daß alle dazwischenliegenden
Schwenkachsen möglich sind. Auch ist die Anwendung
nicht auf die der gezeigten Arbeitswerkzeuge
30 bis 43 und Anwendungsfälle beschränkt. Sondern die
Arbeitswerkzeuge können verschiedenartigst ausgebildet
und angeordnet werden.
Claims (32)
1. Maschine oder Gerät zur Bodenbearbeitung,
Bestellung und Ernte, zum Räumen und Kehren
von Straßen, sowie zum flächenhaften Planieren und
Verfestigen von Erdboden und Baustoffen, mit einem die
Arbeitswerkzeuge tragenden Geräterahmen, wobei die Arbeitswerkzeuge
für die vorgesehene Arbeit entsprechend
ausgebildet sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen dem Traggestell (1) und dem Geräterahmen
(2) und/oder zwischen Abschnitten des Traggestells (1)
und/oder zwischen der Tragachse (20) bzw. den Anlenkbolzen
(21) und dem Traggestell (1) bzw. dem Geräterahmen
(2) eine oder mehrere Ausgleichsvorrichtungen
(A, AA) eingeschaltet sind, die Schwenkbewegungen um
eine oder mehrere ideelle Schwenkachsen (S) zulassen
und die ideellen Schwenkachsen (S) außerhalb der zugehörigen
Ausgleichsvorrichtung (A, AA) in Fahrtrichtung
und/oder quer zur Fahrtrichtung und/oder schräg zu
dieser liegen und/oder sich kreuzen.
2. Maschine oder Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß eine oder mehrere ideelle Schwenkachsen
(S) etwa parallel zur Bodenoberfläche (9) verlaufen.
3. Maschine oder Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß eine oder mehrere ideelle Schwenkachsen
(S) unterhalb der Bodenoberfläche (9) liegen.
4. Maschine oder Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere ideelle
Schwenkachsen (S) in der Höhe der Bodenoberfläche (9)
liegen.
5. Maschine oder Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere ideelle
Schwenkachsen (S) innerhalb der Bearbeitungsschicht (8)
liegen.
6. Maschine oder Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere ideelle
Schwenkachsen (S) unterhalb der Arbeitswerkzeuge (30 bis
40) liegen.
7. Maschine oder Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere ideelle
Schwenkachsen (S) einer Ausgleichsvorrichtung (A, AA)
tiefer wie diese, jedoch oberhalb der Bodenoberfläche
(9) verlaufen.
8. Maschine oder Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß in Normalstellung eine oder
mehrere ideelle Schwenkachsen (S) innerhalb der seitlichen
und/oder vorderen und hinteren Begrenzungen der Arbeitswerkzeuge
(30 bis 40) eines Bearbeitungsabschnitts liegt.
9. Maschine oder Gerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens eine ideelle Schwenkachse (S)
mittig innerhalb der seitlichen oder der vorderen und
hinteren Begrenzungen liegt.
10. Maschine oder Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Ausgleichsvorrichtung (A)
durch ein Gelenkviereck (a, b, 3, 4, 4′, 16, 17, 18) gebildet
wird und das derart ausgebildet und angeordnet ist, daß
dessen Momentanpol eine ideelle Schwenkachse (S) darstellt.
11. Maschine oder Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Gelenkviereck (a, b, 3, 4)
aus Koppeln (a, b) und den diese beiden über Gelenke (3)
verbindenden Lenkern (4) gebildet wird.
12. Maschine oder Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Gelenkviereck (a, b, 4′, 18)
Koppeln (a, b) mit Koppelpunkten (18) aufweist, an denen
die als Blattfedern ausgebildeten Lenker (4′) eingespannt
sind und die Koppeln (a, b) verbinden.
13. Maschine oder Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß Koppeln (a, b) mit Führungsbahnen
(16) und den diesen zugeordneten Führungsrollen
bzw. Gleitkörper (17) versehen sind und dadurch ein
Gelenkviereck (a, b, 16, 17) bilden.
14. Maschine oder Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Gelenkviereck Koppeln
(a, b) ein Lenker (4) und Gelenke (3) sowie eine Führungsbahn
(16) und die dieser zugeordnete Führungsrolle
bzw. Gleitkörper (17) aufweist und dadurch gebildet wird.
15. Maschine oder Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, daß die Koppel (a) und die Koppel
(b) sich kreuzen.
16. Maschine oder Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 15,
dadurch gekennzeichnet, daß die ideelle Linie (a′) und
die ideelle Linie (b′) sich kreuzen.
17. Maschine oder Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 16,
dadurch gekennzeichnet, daß Lenker (4, 4′) bzw. Führungsbahnen
(16) derart ausgebildet und angeordnet sind, daß
sich deren Geraden bzw. Bahnnormalen (15) im Momentanpol
schneiden und im Schnittpunkt eine Schwenkachse (S)
bestimmen.
18. Maschine oder Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 17,
dadurch gekennzeichnet, daß zwei parallel zueinander angeordnete
Gelenkvierecke über Stege (13) oder dergl.
miteinander gekoppelt sind.
19. Maschine oder Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 18,
dadurch gekennzeichnet, daß zwei Ausgleichsvorrichtungen
(A) über einen gemeinsamen Zwischenrahmen (12)
miteinander gekoppelt sind.
20. Maschine oder Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 19,
dadurch gekennzeichnet, daß eine räumliche Ausgleichsvorrichtung
(AA) eine Koppel (aa) mit drei oder mehreren
Gelenkpunkten (19) und eine Koppel (bb) mit der
gleichen Anzahl Gelenkpunkte (20) aufweist und die
Lenker (4′′) über die kugelgelenkigen Anlenkungen an
den Gelenkpunkten (19, 20) die Verbindung zwischen der
Koppel (aa) und der Koppel (bb) herstellen.
21. Maschine oder Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 20,
dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkpunkte (19, 20)
an der Koppel (aa) und (bb) die Eckpunkte für ein
Dreieck bzw. Viereck darstellen.
22. Maschine oder Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 21,
dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkpunkte (19, 20)
derart angeordnet sind, daß die Geraden der Lenker (4′′)
Richtung Schwenkachsen (S) sich erstrecken.
23. Maschine oder Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 22,
dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere ideelle
Schwenkachsen (S) den Schub- bzw. Zugpunkt für das
Traggestell (1) und/oder den Geräterahmen (2) bzw. die
Arbeitswerkzeuge (30 bis 40) darstellen.
24. Maschine oder Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 23,
dadurch gekennzeichnet, daß die Lage einer ideellen
Schwenkachse (S) einstellbar und dazu mindestens eine
der Koppeln (a, b, aa, bb) längenverstellbar ist.
25. Maschine oder Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 24,
dadurch gekennzeichnet, daß Ausgleichsvorrichtungen
(A, AA) derart ausgebildet und angeordnet sind, daß
bei Schwenkbewegungen benachbarter Bearbeitungsabschnitte
der seitliche Abstand zwischen diesen im
Arbeitsbereich der Arbeitswerkzeuge (30 bis 40) etwa
konstant bleibt.
26. Maschine oder Gerät
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen einem Geräterahmen
(2) an dem ein Säschar (34) angebracht ist und einem
Traggestell (1) eine Ausgleichsvorrichtung (A) derart
eingeschaltet ist, daß diese Schwenkbewegungen des Säschars
(34) um eine quer zur Fahrtrichtung F verlaufende
ideelle Schwenkachse (S1) zuläßt.
27. Maschine oder Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 26,
dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eines der Glieder
(a, b, 4, 4′) einer einem Säschar (34) zugeordneten
Ausgleichsvorrichtung (A) längenverstellbar und die
Lage der ideellen Schwenkachse (S1) einstellbar ist.
28. Maschine oder Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 27,
dadurch gekennzeichnet, daß eine untere Koppel (a, b)
am Traggestell (1) und am Geräterahmen (2) die obere
Koppel (a, b) angebracht ist.
29. Maschine oder Gerät dadurch gekennzeichnet, daß
ein Lockerungs- bzw. Pflugschar (30) an einem Geräterahmen
(2) angebracht und dieser mittels einer zwischengeschalteten
Ausgleichsvorrichtung (A) am Traggestell
(1) gehalten ist und die Ausgleichsvorrichtung
(A) Schwenkbewegungen um eine quer zur Fahrtrichtung
F liegende ideelle Schwenkachse (S1) zuläßt
und durch Federkraft (10) oder eine Überlastsicherung
bekannter Art in der Normalstellung gehalten wird.
30. Maschine oder Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 29,
dadurch gekennzeichnet, daß die ideelle Schwenkachse (S2)
einer zwischen der Tragachse (20) bzw. den Anlenkbolzen
(21) und einem Traggestell (1) oder einem Geräterahmen
(2) eingeschaltete Ausgleichsvorrichtung (A) über
dieser verläuft.
31. Maschine oder Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 30,.
dadurch gekennzeichnet, daß die Koppeln (a, b) einer
Ausgleichsvorrichtung (A) unterschiedliche Längen
aufweisen.
32. Maschine oder Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 30,
dadurch gekennzeichnet, daß im Betrieb die Länge der
Lenker (4, 4′, 4′′) konstant ist.
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904025149 DE4025149A1 (de) | 1989-08-08 | 1990-08-08 | Maschine oder geraet zur bodenbearbeitung, bestellung und ernte, zum raeumen und kehren von strassen, sowie zum planieren und flaechenhaften verfestigen von erdboden und baustoffen |
| PCT/EP1991/000096 WO1992002689A1 (de) | 1990-08-08 | 1991-01-19 | Reinigungsmaschine |
| DE19914103537 DE4103537A1 (de) | 1990-08-08 | 1991-02-06 | Maschine oder geraet |
| PCT/EP1991/000222 WO1992002690A1 (de) | 1990-08-08 | 1991-02-06 | Maschine oder gerät |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3926094 | 1989-08-08 | ||
| DE19904025149 DE4025149A1 (de) | 1989-08-08 | 1990-08-08 | Maschine oder geraet zur bodenbearbeitung, bestellung und ernte, zum raeumen und kehren von strassen, sowie zum planieren und flaechenhaften verfestigen von erdboden und baustoffen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4025149A1 true DE4025149A1 (de) | 1991-02-14 |
Family
ID=25883791
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19904025149 Ceased DE4025149A1 (de) | 1989-08-08 | 1990-08-08 | Maschine oder geraet zur bodenbearbeitung, bestellung und ernte, zum raeumen und kehren von strassen, sowie zum planieren und flaechenhaften verfestigen von erdboden und baustoffen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4025149A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1993003597A3 (de) * | 1991-08-20 | 1993-04-01 | Josef Nusser | Vorrichtung für fahrzeuge und maschinen |
| CN104213533A (zh) * | 2014-08-27 | 2014-12-17 | 大连恒石节能设备有限公司 | 多功能除雪车 |
| DE102016108540A1 (de) | 2016-05-09 | 2017-11-09 | Stolzenberg Gmbh & Co. Kg | Mehrwalzen-Kehrmaschine |
-
1990
- 1990-08-08 DE DE19904025149 patent/DE4025149A1/de not_active Ceased
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1993003597A3 (de) * | 1991-08-20 | 1993-04-01 | Josef Nusser | Vorrichtung für fahrzeuge und maschinen |
| CN104213533A (zh) * | 2014-08-27 | 2014-12-17 | 大连恒石节能设备有限公司 | 多功能除雪车 |
| DE102016108540A1 (de) | 2016-05-09 | 2017-11-09 | Stolzenberg Gmbh & Co. Kg | Mehrwalzen-Kehrmaschine |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3930811B4 (de) | Vorrichtung zur Bodenanpassung der Arbeitswerkzeuge von Heumaschinen | |
| DE2053073B2 (de) | Mähmaschine | |
| DE3004576A1 (de) | Kombinatsgeraet zur bodenbearbeitung | |
| DE3422254C2 (de) | ||
| DE69117842T2 (de) | Bodenbearbeitungsmaschine | |
| DE2515767A1 (de) | Saatbeetaufbereitungsgeraet | |
| EP3434089B1 (de) | Landwirtschaftliche bodenbearbeitungsmaschine | |
| DE3205200A1 (de) | Nachlaufgeraetetraeger fuer schlepper und arbeitsmaschinen | |
| DE4110265C2 (de) | ||
| DE2528930A1 (de) | Tragrahmen fuer landwirtschaftliche maschinen und geraete | |
| EP0571794B1 (de) | Landwirtschaftliche Arbeitsmaschine, besonders Kreiselheuwender | |
| DE4018832A1 (de) | Schneepflug mit raeumschar | |
| DE4025149A1 (de) | Maschine oder geraet zur bodenbearbeitung, bestellung und ernte, zum raeumen und kehren von strassen, sowie zum planieren und flaechenhaften verfestigen von erdboden und baustoffen | |
| DE4103537A1 (de) | Maschine oder geraet | |
| DE4105287A1 (de) | Vorrichtung fuer fahrzeuge und maschinen | |
| DE3412962A1 (de) | Traggestell fuer ein landwirtschaftliches geraet | |
| DE3308942C2 (de) | ||
| DE102005030923A1 (de) | Landwirtschaftsmaschine in Form einer Scheibenegge | |
| EP0203474B1 (de) | Rüttelegge | |
| WO1992002690A1 (de) | Maschine oder gerät | |
| AT392187B (de) | Schlepperbetriebene kreiselegge | |
| EP0181997B1 (de) | Vorrichtung zur seitlich auskragenden Halterung eines Arbeitsgerätes an einem Fahrzeug | |
| DE3546033C2 (de) | Bodenbearbeitungsgerät mit nachgeordnetem Einebnungsteil | |
| DE3930827A1 (de) | Vorrichtung fuer maehwerke zur bodenanpassung der schneidwerke mit einer quer zur fahrtrichtung verlaufenden schwenkachse | |
| DE2015043A1 (de) | Bodenbearbeitungsgerät, insbeson dere Egge |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| AG | Has addition no. |
Ref country code: DE Ref document number: 4103537 Format of ref document f/p: P |
|
| 8120 | Willingness to grant licenses paragraph 23 | ||
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| Q176 | The application caused the suspense of an application |
Ref document number: 4103537 Country of ref document: DE |
|
| 8131 | Rejection | ||
| 8176 | Proceedings suspended because of application no: |
Ref document number: 4103537 Country of ref document: DE Kind code of ref document: P |
|
| R003 | Refusal decision now final | ||
| R011 | All appeals rejected, refused or otherwise settled | ||
| R003 | Refusal decision now final |
Effective date: 20131120 |