DE4024401A1 - Gelenkbeschlag fuer sitze mit in der neigung verstellbarer rueckenlehne - Google Patents
Gelenkbeschlag fuer sitze mit in der neigung verstellbarer rueckenlehneInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Gelenkbeschlag für Sitze mit in
der Neigung verstellbarer Rückenlehne, insbesondere für Kraft
fahrzeugsitze, nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Ein allgemein bekannter Gelenkbeschlag für Fahrzeugsitze be
steht aus einem festen, mit dem Sitzteil fest verbindbaren
Gelenkteil und einem schwenkbaren, mit der Rückenlehne ver
bindbaren Gelenkteil, die über eine Schwenkachse miteinander
verbunden sind. Das schwenkbare Gelenkteil ist auf einer
Exzenterwelle schwenkbar gelagert, wobei die Exzenterwelle
als Verstellantrieb wirkt und über ein seitlich am Gelenkbe
schlag angebrachtes Handrad verdrehbar ist. Das schwenkbare
Gelenkteil trägt ein Zahnrad mit einer Außenverzahnung bzw.
ist der untere Teil des schwenkbaren Gelenkteils als Zahnrad
ausgebildet. Diese Außenverzahnung greift in einen Bereich
einer Innenverzahnung am festen Gelenkteil ein, wobei die
Zähnezahl der Verzahnungen um mindestens einen Zahn diffe
riert.
Bei Drehung des Handrads wird dabei kontinuierlich und lang
sam die Lehnenneigung verstellt, wobei eine genaue Anpassung
an die individuellen Gegebenheiten bei relativ geringem Kraft
aufwand möglich ist.
Bei üblichen Kraftfahrzeugsitzen ist die Rückenlehne weit
nach hinten mit einem großen Verstellweg zu einer Liegestel
lung verstellbar. Mit dem vorstehend beschriebenen Gelenkbe
schlag ist die Verstellung über einen großen Schwenkweg in
die Liegestellung zeitraubend und unbequem, da dafür eine
Vielzahl von Drehbewegungen am Handrad erforderlich sind.
Ebenso aufwendig ist die Rückverstellung von der Liegestel
lung in die übliche Sitzposition mit etwa senkrecht stehender
Rückenlehne. Dabei muß zudem die individuell günstige Neigung
der Rückenlehne wieder neu gesucht und eingestellt werden, da
die vorherige Neigungsstellung durch die zwischenzeitlich
angefahrene Liegestellung verlassen wurde.
Bei zweitürigen Kraftfahrzeugen ist bekanntlich das Einstei
gen zu den hinteren Sitzplätzen erschwert und unbequem. Eine
Verbesserung wird dadurch erreicht, daß die Rückenlehnen der
Frontsitze nach Lösen einer Arretierung nach vorne geklappt
werden können, so daß die Einstiegsöffnung insgesamt größer
wird. Mit dem eingangs beschriebenen, allgemein bekannten,
Gelenkbeschlag ist eine solche schnelle Klappbewegung nicht
möglich.
Bei einem bekannten Gelenkbeschlag (DE-OS 37 05 668) ist eine
mit einem Exzenter verbundene Außenverzahnung in axialer Rich
tung soweit verschiebbar, bis eine von zwei Innenverzahnungen
außer Eingriff kommt, so daß das schwenkbare Gelenkteil gegen
über dem anderen, festen Gelenkteil frei verschwenkbar ist.
Eine kontinuierliche Feinverstellung sowie eine Schnellver
stellung bzw. Ausrastung wird hier durch axiales Verschieben
des Handrads durchführbar. Der Gelenkbeschlag wird jedoch da
durch relativ dick. Dies ist im Bereich seitlich am Fahrzeug
sitz ungünstig, da dort im Fahrzeug üblicherweise wenig Platz
zur Verfügung steht. Zudem ist das Getriebe im Vergleich zum
eingangs beschriebenen, allgemein bekannten Gelenkbeschlag
getriebe relativ aufwendig und teuer. Ein besonderer Nachteil
besteht aber auch hier darin, daß bei Betätigung der Aus
rastung und anschließender Schnellverstellung eine vorher ein
gestellte Neigungsstellung erst wieder zeitraubend gesucht
werden muß. Eine Betätigung mit einem Elektromotor mit einem
Stellungsgeber wäre hier nur schwierig möglich, da bei der
Ausrastung jedesmal die Grundeinstellung verstellt würde.
Ein weiter bekannter Gelenkbeschlag (DE-GM 85 25 815) ist für
ein schnelles nach vorne Klappen in Verbindung mit einer blei
benden Neigungseinstellung in der Sitzposition geeignet. Dazu
muß jedoch ein großer Aufwand in Verbindung mit weiteren Be
schlagteilen und einer weiteren Schwenkachse getrieben wer
den. Eine schnelle Verstellung in eine Liegestellung mit nach
rückwärts geschwenkter Rückenlehne ist jedoch auch hier nicht
möglich.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen gattungsgemäßen Gelenkbe
schlag so weiterzubilden, daß zusätzlich zu einer kontinuier
lichen Feineinstellung der Neigung der Rückenlehne eine
Schnellverstellung in eine vordere und hintere Extremlage mög
lich wird, wobei zusätzlich eine vorher bestehende Lehnennei
gungsstellung wieder einfach auffindbar sein soll.
Diese Aufgabe wird mit den kennzeichnenden Merkmalen des An
spruchs 1 gelöst.
Gemäß Anspruch 1 besteht das schwenkbare Gelenkteil aus zwei
Schwenkteilen, wobei das erste Schwenkteil als Verstellteil
für die Feineinstellung das Zahnrad mit der Außenverzahnung
trägt und keine feste Verbindung zur Rückenlehne hat. Das
zweite Schwenkteil ist als Klappteil für die Schnellverstel
lung in die zwei Extrempositionen vorgesehen und ist dazu
schwenkbar auf der Exzenterwelle ohne einen Verzahnungsein
griff gelagert und mit der Rückenlehne fest verbunden. Das
erste und zweite Schwenkteil bzw. das Verstellteil und das
Klappteil sind über eine betätigbare Rasteinrichtung lösbar
verbunden.
In der eingerasteten Stellung der Rasteinrichtung sind das
erste und zweite Schwenkteil verbunden und bewegen sich somit
gemeinsam wie ein Bauteil bzw. wie das schwenkbare Gelenkteil
aus dem eingangs geschilderten Gelenkbeschlag nach dem Stand
der Technik. Bei einer Betätigung der Exzenterwelle, bei
spielsweise mit einem Handrad, erfolgt somit eine langsame,
kontinuierliche Feineinstellung. Nach dem Lösen der Rastein
richtung wird dagegen das zweite Schwenkteil als Klappteil
für eine freie Schwenkbewegung um die Exzenterwelle freigege
ben. Die Rückenlehne kann somit frei in ihre vordere Extrem
stellung, z. B. zur Vergrößerung des Einstiegraums bei zwei
türigen Fahrzeugen oder in ihre hintere Extremstellung als
Liegestellung, verschwenkt werden.
Das erste Schwenkteil als Verstellteil für die Feineinstel
lung bleibt dabei in der vorher eingestellten Neigungsstel
lung stehen, das heißt der Gelenkbeschlag "merkt" sich seine
vorher über die Feineinstellung eingestellte Neigungsstel
lung. Wenn die Rückenlehne aus einer Extremlage wieder zurück
geschwenkt und über die Rasteinrichtung mit dem ersten
Schwenkteil verbunden wird, ist damit die vorher bestehende
Lehnenneigungsstellung wieder gegeben. Das zeitraubende
Suchen der Ausgangsstellung entfällt somit.
Der Aufbau des Beschlages ist zudem einfach und kostengün
stig, da lediglich das schwenkbare Gelenkteil in zwei Schwenk
teile aufgeteilt ist, so daß nur zusätzlich das zweite
Schwenkteil als auf der ohnehin vorhandenen Exzenterwelle ge
lagertes Klappteil und eine Rasteinrichtung benötigt werden.
Die Beschlagverzahnung dagegen braucht nicht geändert werden.
Das schwenkbare Gelenkteil ist bei üblichen Gelenkbeschlägen
plattenförmig ausgebildet. Nach Anspruch 2 soll ein solches
plattenförmiges Gelenkteil in der Plattenebene zu einem
ersten und zweiten, plattenförmigen Schwenkteil geteilt sein,
wodurch beide Schwenkteile in der mit der Rasteinrichtung ver
bundenen Stellung flächig aneinanderliegen. Bei einer solchen
Ausführung wird der Gelenkbeschlag gegenüber bekannten Ausfüh
rungen kaum dicker und kann damit entsprechend platzsparend
ausgeführt werden.
Nach Anspruch 3 ist es konstruktiv günstig, das zweite, mit
der Rückenlehne verbundene Schwenkteil bzw. das Klappteil,
zur Sitzinnenseite hin anzuordnen.
Eine einfache und preisgünstige Ausführung einer Rasteinrich
tung wird dadurch erhalten, daß ein quer zur Schwenkrichtung
verschiebbarer Riegel in fluchtende Bohrungen am ersten und
zweiten Schwenkteil einsteckbar ist, wobei die Schwenkteile
in der verbundenen Stellung in Richtung der Schwenkachse hin
tereinander liegen.
In einer besonders bevorzugten Ausführungsform nach Anspruch
5 ist der Riegel mit einer Rückstellkraft in Richtung auf die
Raststellung beaufschlagt. Dadurch wird die Ausrastung bzw.
Freigabe der Rückenlehne für eine freie Verschwenkung willkür
lich von Hand durch Betätigung der Rasteinrichtung durchge
führt. Beim Zurückschwenken der Rückenlehne aus einer Extrem
stellung wird dann beim Erreichen der vorher bestehenden Nei
gungsstellung wegen der Rückstellkraft auf den Riegel die
Rasteinrichtung geschlossen und die Rückenlehne in ihrer vor
hergehenden Einstellung wieder arretiert. Der Gelenkbeschlag
"merkt" sich somit die vorhergehende Einstellung und die
Rückenlehne nimmt diese Einstellung beim Zurückschwenken aus
der Freischwenkfunktion wieder automatisch ein.
Nach Anspruch 6 kann in einer einfachen und preisgünstigen
Ausführung der Riegel der Rasteinrichtung als Haken ausgebil
det sein. Dabei greift ein Winkelteil in die fluchtenden Boh
rungen der Schwenkteile ein und das andere Winkelteil ist
oberhalb der Bohrung schwenkbar gelagert. Dadurch wird eine
Rückstellkraft auf den ersten Winkelteil durch das Hakenge
wicht erzeugt.
Es sind jedoch auch andere, an sich bekannte Rasteinrichtun
gen mit Bedienungshebeln, Bedienungsknöpfen, etc. möglich,
die nach Anspruch 7 eine Rückstellfeder enthalten sollen.
Die Exzenterwelle des Gelenkbeschlags kann in an sich be
kannter Weise mit einem Handrad und/oder einem Elektromotor
angetrieben werden. Die Merkfähigkeit für eine vorher einge
stellte Neigungsstellung ist insbesondere auch bei einem
Motorantrieb vorteilhaft, da dadurch die Grundeinstellung für
den Motorantrieb erhalten und durch die Freischwenkfunktion
nicht geändert wird.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung nach Anspruch 9 wird
eine an sich bekannte Lehnenschwenkfeder verwendet, die das
zweite Schwenkteil und damit die Rückenlehne in eine zur Sitz
vorderseite gerichtete Position drängt. Die Liegestellung
wird dann beispielsweise durch ein Zurücklehnen einer Person
und Überdrücken der Lehnenschwenkfeder eingenommen. Wenn sich
die Person wieder aufrichtet, liegt die Rückenlehne am Rücken
der Person an und wird vorteilhaft auch automatisch wieder
aufgerichtet, solange bis die vorher eingestellte Position
erreicht worden ist und die Rasteinrichtung wieder einrastet.
Anhand einer Zeichnung wird ein Ausführungsbeispiel der Erfin
dung mit weiteren Einzelheiten, Merkmalen und Vorteilen näher
erläutert.
Es zeigen
Fig. 1 einen Schnitt durch einen Gelenkbeschlag und
Fig. 2 eine schematische Darstellung einer Seitenansicht des
Gelenkbeschlags nach Fig. 1.
In den Fig. 1 und 2 ist ein Gelenkbeschlag 1 dargestellt, der
aus einem mit einem Sitzteil 2 verbundenen, festen Gelenkteil
3 und einem mit einer Rückenlehne 4 verbundenen, schwenkbaren
Gelenkteil 5 besteht. Das feste Gelenkteil 3 und das schwenk
bare Gelenkteil 5 sind über eine Schwenkachse 6 schwenkbar
miteinander verbunden.
Das schwenkbare Gelenkteil 5 besteht aus zwei Schwenkteilen,
wobei das erste Schwenkteil als Verstellteil 7 für eine lang
same, kontinuierliche Feineinstellung einer Neigungsstellung
ausgeführt ist und aus einem zweiten Schwenkteil als Klapp
teil 8, das für eine Freischwenkfunktion in die Extremlagen
der Rückenlehne ausgebildet ist.
Das Verstellteil 7 trägt an seiner unteren Seite ein Zahnrad
9 mit einer Außenverzahnung 10. Die Außenverzahnung 10 greift
in einen Bereich einer Innenverzahnung 11 am festen Gelenk
teil 3 ein. Das Verstellteil 7 ist nicht direkt mit der
Rückenlehne 4 verbunden. Das Klappteil 8 ist dagegen fest
über Verschraubungen 12 mit der Rückenlehne 4 verbunden.
Zudem ist das Klappteil 8 auf einer Exzenterwelle 13 drehbar
gelagert, die ihrerseits im festen Gelenkteil 3 gelagert ist.
Das Klappteil 8 trägt dagegen keine Verzahnung und ist für
sich gesehen frei auf der Exzenterwelle 13 drehbar. In der
gleichen Weise ist auch das Verstellteil 7, jedoch mit dem
Zahneingriff auf der Exzenterwelle 13 gelagert. Das Verstell
teil 7 und das Klappteil 8 sind plattenförmig ausgebildet und
liegen flächig aneinander.
Mit dem Wellenende 22 der Exzenterwelle 13 kann ein (nicht
dargestelltes) Handrad für einen Verstellantrieb drehbewe
gungsübertragend verbunden werden. In Fig. 2 ist eine (in
Fig. 1 nicht dargestellte) Lehnenschwenkfeder 14 enthalten,
die das Klappteil 8 und damit die Rückenlehne 4 in Richtung
auf die vordere Sitzseite drängt.
Das Verstellteil 7 und das Klappteil 8 sind mit einer Rastein
richtung 15 verbunden. Diese besteht aus einem winkelförmig
gebogenen Haken 16, dessen unteres Winkelteil 17 als Riegel
in fluchtende Bohrungen 18, 19 am Verstellteil 7 und Klapp
teil 8 eingreift. Ein nach oben weisendes Winkelteil 20 ist
an einem Schwenklager 21 oberhalb der Bohrungen 18, 19 gela
gert.
Der dargestellte Gelenkbeschlag hat folgende Funktion: In der
in den Fig. 1 und 2 dargestellten Lage des Verstellteils 7
und des Klappteils 8 sind diese über die Rasteinrichtung 15
bzw. das untere Winkelteil 17 schwenkbewegungsübertragend ver
bunden. Bei einer Drehung der Exzenterwelle 13 wird daher das
Verstellteil 7 zusammen mit dem Klappteil 8 und der daran be
festigten Rückenlehne 4 entsprechend der Stellung der Verzah
nung kontinuierlich und mit einem relativ geringen Schwenkweg
pro Exzenterverdrehung eingestellt.
In jeder beliebigen Stellung des Verstellteils 7 kann die
Rasteinrichtung 15 durch Ausschwenken des Hakens 16 aus den
Bohrungen 18, 19 gelöst werden, wodurch das Verstellteil 7
und das Klappteil 8 nicht mehr drehbewegungsübertragend ver
bunden sind. Da das Klappteil frei ohne Zahneingriff auf der
Exzenterwelle 13 gelagert ist, wird damit auch die Rücken
lehne 4 frei und unabhängig von der Stellung des Verstell
teils 7 in ihre Extremlagen schwenkbar. Durch die Lehnen
schwenkfeder 14 wird jedoch die Rückenlehne 4 in ihre vorde
re, extreme Neigungsstellung gedrängt. Für eine schnelle Ver
stellung in eine Liegeposition kann die Rückenlehne durch
eine auf dem Fahrzeugsitz sitzende Person nach Lösen der Rast
einrichtung 15 einfach nach hinten bis zur hinteren Extrem
stellung gedrückt werden. Beim Aufrichten kommt die Rücken
lehne 4 durch die Kraft der Lehnenschwenkfeder 14 wieder mit
nach oben, solange bis die Bohrungen 18, 19 wieder fluchten
und dann der Haken 16 bzw. das untere Winkelteil 17 durch das
Eigengewicht des Hakens 16 wieder einschwenkt und einrastet.
Damit ist die vorher eingestellte Neigungsstellung wieder ein
genommen.
Claims (9)
1. Gelenkbeschlag (1) für Sitze mit in der Neigung verstellba
rer Rückenlehne (4), insbesondere für Kraftfahrzeugsitze,
bei welchem ein einem Sitzteil (2) zugeordnetes, festes Ge lenkteil (3) und ein der Rückenlehne (4) zugeordnetes, schwenkbares Gelenkteil (5) über eine Schwenkachse (6) mit einander verbunden sind, und
bei welchem das schwenkbare Gelenkteil (5) auf einer als Verstellantrieb drehbaren Exzenterwelle (13) schwenkbar ge lagert ist,
wobei das schwenkbare Gelenkteil (5) ein Zahnrad (9) mit einer Außenverzahnung (10) trägt, die in eine Innenverzah nung (11) am festen Gelenkteil (3) bzw. am Sitzteil ein greift und die Zähnezahl der Verzahnungen (10, 11) um min destens einen Zahn differiert, dadurch gekennzeichnet,
daß das schwenkbare Gelenkteil (5) aus zwei Schwenkteilen (7, 8) besteht,
daß das erste Schwenkteil (7) als Verstellteil das Zahnrad (9) mit der Außenverzahnung (10) trägt und keine feste Ver bindung zur Rückenlehne (4) hat,
daß das zweite Schwenkteil (8) als Klappteil auf der Exzen terwelle (13) ohne Verzahnungseingriff schwenkbar gelagert und mit der Rückenlehne (4) fest verbunden ist und
daß das erste und zweite Schwenkteil (7 und 8) bzw. das Verstellteil und das Klappteil über eine betätigbare Rast einrichtung (15) lösbar verbunden sind.
bei welchem ein einem Sitzteil (2) zugeordnetes, festes Ge lenkteil (3) und ein der Rückenlehne (4) zugeordnetes, schwenkbares Gelenkteil (5) über eine Schwenkachse (6) mit einander verbunden sind, und
bei welchem das schwenkbare Gelenkteil (5) auf einer als Verstellantrieb drehbaren Exzenterwelle (13) schwenkbar ge lagert ist,
wobei das schwenkbare Gelenkteil (5) ein Zahnrad (9) mit einer Außenverzahnung (10) trägt, die in eine Innenverzah nung (11) am festen Gelenkteil (3) bzw. am Sitzteil ein greift und die Zähnezahl der Verzahnungen (10, 11) um min destens einen Zahn differiert, dadurch gekennzeichnet,
daß das schwenkbare Gelenkteil (5) aus zwei Schwenkteilen (7, 8) besteht,
daß das erste Schwenkteil (7) als Verstellteil das Zahnrad (9) mit der Außenverzahnung (10) trägt und keine feste Ver bindung zur Rückenlehne (4) hat,
daß das zweite Schwenkteil (8) als Klappteil auf der Exzen terwelle (13) ohne Verzahnungseingriff schwenkbar gelagert und mit der Rückenlehne (4) fest verbunden ist und
daß das erste und zweite Schwenkteil (7 und 8) bzw. das Verstellteil und das Klappteil über eine betätigbare Rast einrichtung (15) lösbar verbunden sind.
2. Gelenkbeschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das erste und zweite Schwenkteil (7, 8) plattenförmig
ausgebildet sind und bei der mit der Rasteinrichtung (15)
verbundenen Stellung flächig aneinander liegen.
3. Gelenkbeschlag nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das zweite, mit der Rückenlehne verbundene, Schwenk
teil (8) als Klappteil zur Sitzinnenseite hin liegt.
4. Gelenkbeschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Rasteinrichtung (15) einen Riegel
(unteres Winkelteil 17) enthält, der in der Raststellung
durch fluchtende, quer zur Schwenkrichtung verlaufende,
Bohrungen (18, 19) im ersten und zweiten Schwenkteil (7
und 8) ragt.
5. Gelenkbeschlag nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Riegel (unteres Winkelteil 17) mit einer Rückstell
kraft in Richtung auf die Raststellung beaufschlagt ist.
6. Gelenkbeschlag nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Riegel als Haken (16) ausgebildet ist, der mit
einem unteren Winkelteil (17) in die fluchtenden Bohrungen
(18, 19) eingreift und mit dem anderen, oberen Winkelteil
(20) oberhalb der Bohrungen (18, 19) schwenkbar (Schwenk
lager 21) gelagert ist, wobei die Rückstellkraft durch
sein Gewicht aufgebracht wird.
7. Gelenkbeschlag nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeich
net, daß der Riegel mit einer Rückstellfeder versehen ist.
8. Gelenkbeschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Exzenterwelle (13) mit einem Hand
rad und/oder einem Elektromotor verbunden ist.
9. Gelenkbeschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß im Beschlag eine Lehnenschwenkfeder
(14), bevorzugt als Schenkelfeder, enthalten ist, die das
zweite Schwenkteil (8) und damit die Rückenlehne (4) in
eine zur Sitzvorderseite gerichtete Position drängt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904024401 DE4024401A1 (de) | 1990-08-01 | 1990-08-01 | Gelenkbeschlag fuer sitze mit in der neigung verstellbarer rueckenlehne |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904024401 DE4024401A1 (de) | 1990-08-01 | 1990-08-01 | Gelenkbeschlag fuer sitze mit in der neigung verstellbarer rueckenlehne |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4024401A1 true DE4024401A1 (de) | 1992-02-06 |
Family
ID=6411431
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19904024401 Ceased DE4024401A1 (de) | 1990-08-01 | 1990-08-01 | Gelenkbeschlag fuer sitze mit in der neigung verstellbarer rueckenlehne |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4024401A1 (de) |
Cited By (3)
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|---|---|---|---|---|
| DE19627853A1 (de) * | 1996-07-11 | 1998-01-15 | Faure Bertrand Sitztech Gmbh | Verriegelungsvorrichtung für eine schwenkbare Rückenlehne eines Kraftfahrzeugsitzes |
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- 1990-08-01 DE DE19904024401 patent/DE4024401A1/de not_active Ceased
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| WO1998002328A1 (de) | 1996-07-11 | 1998-01-22 | Bertrand Faure Sitztechnik Gmbh & Co. Kg | Verriegelungsvorrichtung für eine schwenkbare rückenlehne eines kraftfahrzeugsitzes |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8131 | Rejection |