DE4023795A1 - Transportanlage fuer faeden oder aehnliches sowie verfahren zur ueberwachung von spinnspulen unter verwendung der transportanlage - Google Patents
Transportanlage fuer faeden oder aehnliches sowie verfahren zur ueberwachung von spinnspulen unter verwendung der transportanlageInfo
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- Replacing, Conveying, And Pick-Finding For Filamentary Materials (AREA)
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Description
Die Erfindung betrifft eine Transportanlage für Faden oder
ähnliches, insbesondere eine Transportanlage zum Transport von
Fadenspulen zwischen den Bearbeitungsschritten des Fadens,
sowie ein Verfahren zur Überwachung von Spinnspulen unter
Verwendung der Transportanlage.
Die Fadenherstellung umfaßt eine Vielzahl von Bearbeitungs
schritten. So erfordert beispielsweise die Produktion eines
Baumwollfadens einen Putz- und Mischvorgang, einen Kardier
vorgang, einen Verstreckvorgang, einen Vorspinnvorgang, einen
Feinspinnvorgang, einen Umspulvorgang und weitere Bearbei
tungsschritte. Weiter wird der Faden dubliert, verzwirnt und
gefärbt, bevor er einer Zettel-, Web- oder Strickmaschine
zugeführt wird.
Wird in einem der oben genannten Bearbeitungsschritte ein
fehlerhafter Faden produziert, so besteht eine große Wahr
scheinlichkeit, daß dieser fehlerhafte Faden in einem der
nachfolgenden Schritte entdeckt wird. Wenn der Faden ent
deckt wird, ist es jedoch äußerst schwierig, die Herkunft des
fehlerhaften Fadens rückzuverfolgen.
Es ist daher nur möglich, die Fehlerursache zu beseitigen,
wenn es auch möglich ist, die Bearbeitungsstelle bzw.
-spindel festzustellen, in der der einem nachfolgenden
Bearbeitungsschritt zugeführte Faden vor diesem Schritt be
arbeitet wurde.
Im Hinblick auf die vorgenannten Punkte ist es Aufgabe der
Erfindung, eine Transportanlage für Faden oder ähnliches sowie
ein Verfahren zur Überwachung von Spinn- bzw. Fadenspulen
unter Verwendung der Transportanlage aufzuzeigen, das eine
Kontrolle der Bearbeitungsstellen bzw. -spindeln zwischen den
zur Fadenherstellung erforderlichen Bearbeitungsschritten
ermöglicht.
Die Lösung der Aufgabe ergibt sich aus den Patentansprüchen 1
und 9. Unteransprüche zeigen bevorzugte Ausführungsformen.
Erfindungsgemäß wird eine Transportanlage für Faden oder
ähnliches sowie ein Verfahren zum Betrieb derselben vorge
schlagen, das eine Trägereinrichtung zum direkten oder
indirekten Transport von Faden oder ähnlichem sowie ein
beschreibbares und lesbares Medium umfaßt, das mit
verschiedenen, den Faden betreffenden lnformationen beschreib
bar ist und von dem diese lnformationen ablesbar sind, und
welches an der Trägereinrichtung angebracht ist.
Beim erfindungsgemäßen Verfahren wird die Fadenqualität
zwischen zwei Bearbeitungsschritten, beispielsweise zwischen
dem Spinnen und dem nachfolgenden Umspulen der Spinnspule
überwacht, indem verschiedene Informationen und Daten über den
Faden bzw. über Fadenfehler, wie z.B. die Anzahl der Faden
schneidvorgänge aufgrund von Dickstellen, die Anzahl der
Schneidvorgänge, die durch Fadenfehlerlängen, die über einem
bestimmten Wert liegen, falsche Fadenfeinheit und
-festigkeit verursacht werden, sowie die Gleichmäßigkeit des
Fadens nach Beenden des Umspulvorganges in das am Spulen
teller bzw. Transportmittel angebrachte Identifizierungs- bzw.
Speichermedium geschrieben werden. Diese Speicherung erfolgt
durch Schreibeinrichtungen, die an jeder Bearbeitungsstelle
angeordnet sind und die auch die Nummer der jeweiligen Spinn-
bzw. Bearbeitungsstelle dem Speichermedium eingeben. Anhand
dieser Daten, die anschließend abgelesen und zu einem Über
wachungscomputer übertragen werden, ist dieser Computer in der
Lage, die Qualität eines Fadens, der von einer bestimmten
Spinnstelle produziert wurde und an einer bestimmten Spulstel
le umgespult wurde, der jeweiligen Spinnstelle oder Spulstelle
zuzuordnen und diese somit individuell zu überwachen.
Einige Ausführungsformen der Erfindung werden nachfolgend
anhand der Figuren näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine vordere Schnittansicht eines erfindungsgemäßen
Spulentellers mit einem in diesen eingelegten
Identifizierungsmedium;
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung einer Ausführungs
form des Spulentellers;
Fig. 3 die Draufsicht auf eine weitere Ausführungsform;
Fig. 4 die Unteransicht einer weiteren Ausführungsform;
Fig. 5 den Plan einer Spulentransportanlage für eine
Spinn- und Spulmaschine, in dem der in Fig. 1 ge
zeigte Spulenteller verwendet wird;
Fig. 6 einen Plan einer weiteren Anlage;
Fig. 7 ein typisches Beispiel der Darstellung von computer
kontrollierten Daten; und
Fig. 8 die perspektivische Darstellung einer Spulstelle,
wie sie in den in Fig. 5 und 6 gezeigten Spulauto
maten verwendet wird.
Fig. 1 bis 4 zeigen jeweils ein Transportmittel (nachfolgend
als Spulenteller T1 bis T4 bezeichnet), an dem ein ldentifi
zierungsmedium 1 angebracht ist. Das Identifizierungsmedium 1
kann mit Daten beschrieben werden, wie auch Daten von diesem
Medium ablesbar sind.
Wie in Fig. 1 dargestellt, ist der Spulenteller T1 in einem
Stück aus Kunststoff oder ähnlichem geformt und umfaßt einen
Zapfen 2, auf den eine Spinnspule aufrecht aufsetzbar ist,
einen Absatz 3, der das untere Ende der Hülse trägt, sowie
eine Grundplatte 4, die auf ein Förderband aufgesetzt wird.
Ein ringförmiges Identifizierungsmedium 1 ist in der Grund
platte 4 eingelegt bzw. eingebettet. Bezugszeichen 5 kenn
zeichnet eine Identifikationsnut für die auf den Teller auf
recht aufgesetzte Spinnspule, die zur Unterscheidung der
Spinnspulen, die an Verzweigungen des Transportweges auf einen
bestimmten Zweigweg geleitet werden sollen, dient.
Fig. 2 zeigt einen Spulenteller T2, bei dem in der Grundplatte
4 des Spulentellers ein zylindrisches Identifizierungsmedium 6
fest eingebettet ist.
Fig. 3 zeigt einen Teller T3, in dem ein Identifizierungsme
dium 7 in einem Teil der Grundplatte 4 an deren Oberseite
eingebettet ist, und Fig. 4 zeigt einen Teller T4, in dessen
Grundplatte 4 an deren Unterseite 4a ein scheibenförmiges
Identifizierungsmedium 8 eingebettet ist.
Wenn die Identifizierungsmedien 1 und 6, wie in Fig. 1 und 2
gezeigt, in der Grundplatte 4 eingebettet sind, ist das Iden
tifizierungsmedium gegen Beschädigung und nachteilige
Einflüsse während des Transportes geschützt. Das Identifi
zierungsmedium befindet sich dabei nicht an der Außenseite
des Tellers.
Im vorstehend erwähnten Identifizierungsmedium kann ein
Speicher mit willkürlich zu wählender Kapazität, z.B. 100
Byte bis 1 Kilobyte vorgesehen sein, in den verschiedene
lnformationen bzw. Daten bezüglich des Fadens geschrieben
werden können.
Die im Identifizierungsmedium erfaßbare Datenmenge ist daher
wesentlich größer als dies bei der Verwendung von Strichcodes,
Magneten und ähnlichem der Fall ist, womit es möglich ist,
eine Datenprüffunktion vorzusehen. Damit wird eine hohe Zu
verlässigkeit der Daten erreicht.
Als Identifizierungsmedium können verschiedene Arten von
Datenspeichern verwendet werden, beispielsweise eine auto
matische Erkennungseinrichtung mit integrierter Batterie, die
unter der Verwendung von Radiowellen, Licht oder ähnlichem
arbeitet und die im Identifizierungsmedium eingebettet ist,
oder eine Einrichtung, bei der ein mit Radiowellen, Licht oder
ähnlichem arbeitender Schreib-Lesespeicher in einer Karte
bzw. einem entsprechenden Medium eingebettet ist. Bei der Art
von Einrichtung, die mit Radiowellen arbeitet, ist es möglich
das Lesen und Schreiben von Informationen oder Daten mittels
Funkübertragung innerhalb der Reichweite der verwendeten
Antenne durchzuführen, während sich der Teller bewegt.
Ein Beispiel einer Spulenförderanlage, in der jeweils mit
dem vorstehend beschriebenen Identifizierungsmedium bzw. der
Speichereinrichtung versehene Spulenteller verwendet werden,
wird nachfolgend erläutert.
Fig. 5 und 6 zeigen jeweils eine Anwendung in einer Spulenför
deranlage zwischen einer Spinnmaschine S und einem Spulauto
maten W.
Bei der in Fig. 5 gezeigten Anlage werden die in Fig. 1 darge
stellten Teller umlaufend zwischen der Spinnmaschine S und
dem Spulautomaten W transportiert. Beispielsweise werden
Spinnspulen, die auf den Spinnstellen S1 bis Sn produziert
werden, nach dem Abziehen jeweils einzeln aufrecht auf einen
Spulenteller aufgesetzt und auf einem Förderband 9 in
Richtung eines Pfeiles 10 transportiert. Jedesmal, wenn ein
Spulenteller eine am Förderband angeordnete Schreibeinrich
tung 11 erreicht, wird die Nummer der Spulstelle, in der die
auf dem Teller befindliche Spule hergestellt wurde, im
Spulenteller gespeichert.
Anschließend werden Teller und Spule gemeinsam durch eine
Fadenendesucheinrichtung 12 einer Spulstelle Ui des Spul
automaten zugeführt und der Faden wird von der Spinnspule B,
die an eine Abspulstelle P gebracht wurde, abgespult. Jede
Spulstelle ist mit einem Fadenreiniger ausgerüstet. Wird wäh
rend des Umspulvorganges ein Fadenfehler festgestellt, wird
der Faden durchgeschnitten und automatisch ein Fadenverbinde-
bzw. Spleißvorgang durchgeführt. In diesem Fall wird die Art
des Fadenfehlers, aufgrund dessen der Faden durchgeschnitten
wurde, in der jeweiligen Spulstelle gespeichert. Beispiels
weise werden die Anzahl der Fadenschneidvorgänge S aufgrund
von Dickstellen, die Anzahl von Fadenschneidvorgängen L auf
grund von Fadenfehlern, die eine vorbestimmte Länge
überschreiten, die Anzahl der Fadenschneidvorgänge T auf
grund einer Feinheit des Fadens, die unter der vorgegebenen
Feinheit liegt, sowie die Gleichmäßigkeit CV des Fadens, die
Fadenfestigkeit, die mit einem Fadenfestigkeitsmeßinstrument
(beispielsweise das in der japanischen Patentoffenlegungs
schrift (KOKAI) Nr.61-1 46 827 (1986) beschriebene) gemessen
wird, und ähnliche Werte ebenfalls in jeder Spulstelle ge
speichert.
Wenn der Umspulvorgang einer Spinnspule beendet ist, werden
die verschiedenen Daten, die wie vorstehend beschrieben vom
Fadenreiniger erhalten werden, sowie die Spulstellennummer
in das im Spulenteller befindliche Identifizierungsmedium ge
schrieben. Die Spulstellen sind jeweils mit Schreibeinrichtun
gen 13a bis 13n ausgerüstet. Nach dem Einspeichern der Daten
werden die leere Hülse und der Spulenteller gemeinsam auf ein
Rücklaufförderband 14 ausgetragen.
Auf diesem Rücklaufförderband wird der Spulenteller in Rich
tung eines Pfeiles 15 zu einer Datenlesestation transpor
tiert, wo eine Leseeinrichtung 16 die ins Identifizierungs
medium geschriebenen Daten abliest und zu einem Steuercompu
ter 17 überträgt. Anhand der übertragenen Daten erstellt der
Steuer- bzw. Überwachungscomputer eine Tabelle 19 von Faden
reinigerdaten (S, L, T, CV ..., usw.) im Zusammenhang mit den
jeweiligen Spinnstellennummern der Spinnmaschine.
Treten für eine Spinnstelle Fadenreinigerdaten auf, deren
Wert außerhalb der Überwachungsgrenzwerte liegen, ist es
möglich, den Feinspinnvorgang dieser Spinnstelle anzuhalten,
indem vom Überwachungscomputer ein Signal zu einer an der
Spinnmaschine angeordneten Steuereinrichtung 18 übertragen
wird. Als Alternative kann die Spinnstelle auch mit einer
Fehleranzeigeeinrichtung versehen sein, die einen fehlerhaf
ten Betriebszustand anzeigt. Durch die Speicherung der Faden
reinigerdaten über einen längeren Zeitraum hinweg ist der
Computer in der Lage, einen Trend bzw. eine Tendenz des
Spinnverlaufs jeder Spinnstelle in der Spinnmaschine zu über
wachen, womit die vorsorgliche Durchführung von Wartungs
arbeiten möglich ist. Fig. 6 zeigt ein Spulenfördersystem, bei
dem die Teller T1 im Bereich des Spulautomaten umlaufend be
fördert werden. Diese Anlage arbeitet in entsprechender Weise
wie die vorstehend beschriebene.
Der wie vorstehend erläutert mit einem Identifizierungsmedium
versehene Spulenteller kann auch in einer Anlage eingesetzt
werden, in der mehrere Spinnmaschinen mit mehreren Spulauto
maten bzw. einem einzelnen Spulautomaten durch ein gemein
sames Förderband verbunden sind. In diesem Fall werden Infor
mationen betreffend die Fadenart, die Spinnmaschinennummer
oder ähnliches zusätzlich in jedem Spulenteller gespeichert.
Auch wenn verschiedene Spinnspulen in zufälliger Anordnung
auf einem einzelnen Förderband transportiert werden, ist es
daher möglich, die Spinnspulen einer bestimmten Art jeweils
einer bestimmten Spulstelle zuzuführen. Das Speichern und
Lesen der Fadenreinigerdaten kann in derselben Weise, wie bei
der vorstehend beschriebenen Ausführungsform, durchgeführt
werden.
Bei der vorstehenden Ausführungsform ist das Identifizie
rungsmedium als Spulenteller angebracht. Es ist jedoch
selbstverständlich auch möglich, das Identifizierungsmedium
an der Hülse selbst anzubringen und das Speichern bzw.
Schreiben und Lesen von verschiedenen Daten und Informati
onen, wie z.B. Fadenreinigerdaten, in ähnlicher Weise wie
vorstehend erläutert durchzuführen.
Weiterhin ist es möglich, das Identifizierungsmedium unmit
telbar an einem Faserwickel anzubringen, mit dem Baumwolle
von einem Misch- und Putzvorgang zu einem Kardiervorgang
transportiert wird, oder das Identifizierungsmedium an einer
Spinnkanne anzubringen, die zum Transport zwischen dem Kar
diervorgang und dem Verstrecken oder zwischen dem Verstrecken
und Vorspinnen dient, das Identifizierungsmedium in einen
Transportbügel oder eine Transportspule für Faserband
zwischen zwei Feinspinnvorgängen zu integrieren, sowie das
Identifizierungsmedium an einem Förderbügel zwischen einem
Umspulvorgang und dem nächsten Bearbeitungsschritt anzu
bringen. Somit ist es möglich, zu erkennen und zu überwachen,
an welcher Spinnstelle bzw. Bearbeitungsstelle welcher Spinn
maschine bzw. anderen Textilmaschine ein bestimmter Faden
hergestellt bzw. bearbeitet wurde, und zwar im Bereich vom
Misch- und Putzvorgang bis zur Auslieferung oder der Weiter
verarbeitung durch Weben oder Stricken. Dadurch ist es mög
lich, die Fehlerursache eines fehlerhaften Fadens zu finden
und das mit einem Identifizierungsmedium versehene Transport
mittel zur Produktions- und Produktüberwachung bei der
Herstellung von vielen verschiedenen Fadenarten in geringen
Mengen einzusetzen.
Wie vorstehend erläutert, ist das erfindungsgemäße Transport
mittel für Faden mit einem Identifizierungsmedium versehen,
in das Daten oder Informationen geschrieben werden können und
von welchem diese Daten oder Informationen wieder abgelesen
werden können, wobei das Identifizierungsmedium direkt oder
indirekt am Transportmittel angebracht ist. Das erfindungs
gemäße Transportmittel mit dem Identifizierungsmedium erlaubt
es, Spinn- bzw. Spulstellen oder andere Bearbeitungsstellen
zwischen den Bearbeitungsschritten zur Herstellung von Fäden
zu überwachen, wobei die Überwachung auf den in den zwischen
den einzelnen Bearbeitungsschritten eingesetzten Transport
mitteln gespeicherten Informationen basiert. Dadurch wird ein
wichtiger Beitrag zur Verwirklichung von CIM (Computer-inte
grierte Fertigung) in einer Textilfabrik geleistet. Darüber
hinaus erlaubt das erfindungsgemäße Transportmittel Echtzeit
kontrolle bei der Qualitätsüberwachung.
Claims (9)
1. Transportanlage für Faden oder ähnliches,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Trägereinrichtung zum direkten oder indirekten
Transport von Faden oder ähnlichem und ein mit verschiedenen
Informationen beschreibbares Speichermedium (1, 6, 7, 8), von
dem diese verschiedenen Informationen wieder ablesbar sind,
vorgesehen sind, wobei das Speichermedium an der Trägerein
richtung angebracht ist.
2. Transportanlage nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das mit verschiedenen Informationen beschreibbare
Speichermedium (1, 6, 7, 8), von dem diese Informationen ab
lesbar sind, einen Speicherchip enthält.
3. Transportanlage nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Trägereinrichtung als Spulenteller (T1, T2, T3, T4)
ausgeführt ist, der einen Zapfen (2), auf den eine Spule
aufrecht aufsetzbar ist, einen Absatz (3) zur Aufnahme des
unteren Spulenendes und eine Grundplatte (4), die auf eine
Fördereinrichtung gesetzt wird, enthält.
4. Transportanlage nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Spulenteller (T1, T2, T3, T4) weiter eine Identi
fizierungsnut (5) zur Identifizierung der aufrecht auf dem
Teller stehenden Spule enthält, die zur Unterscheidung einer
Spule dient, die an einer Verzweigung des Transportweges auf
einen bestimmten Zweigweg geleitet werden soll.
5. Transportanlage nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß in der Grundplatte ein ringförmiges Identifizierungsmedium
(1) eingebettet ist.
6. Transportanlage nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß in der Grundplatte (4) des Spulentellers (T2) ein zylin
drisches Identifizierungsmedium (6) fest eingebettet ist.
7. Transportanlage nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß in einem Bereich der oberen Fläche der Grundplatte (4)
des Spulentellers (T3) ein Identifizierungsmedium (7) einge
bettet ist.
8. Transportanlage nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Identifizierungsmedium (8) in der unteren Fläche der
Grundplatte (4) des Spulentellers (T4) eingebettet ist.
9. Verfahren zur Überwachung von Spinnspulen in einer Spinn
spulentransportanlage, bei dem an der Transport- bzw. Träger
einrichtung für die Spinnspulen ein Identifizierungsmedium
bzw. eine Identifizierungskarte, die mit verschiedenen Infor
mationen beschreibbar ist und von der diese Informationen
wieder ablesbar sind, angebracht ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß an den Spulstellen eines Spulautomaten jeweils Schreib
einrichtungen vorgesehen sind und die Nummer der Spulstelle
eines Spulautomaten sowie verschiedene am Fadenreiniger er
faßte Daten, wie z.B. die Anzahl der Fadenschneidvorgänge auf
grund von Dickstellen, die Anzahl der Fadenschneidvorgänge
aufgrund eines Fadenfehlers mit einer Länge, die nicht unter
einer vorgegebenen Länge liegt, die Gleichmäßigkeit des Fa
dens, die Festigkeit des Fadens und ähnliche Daten an jeder
Spulstelle nach dem Beenden des Umspulvorganges für eine
Spinnspule in das Identifizierungsmedium geschrieben werden.
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