DE4023028A1 - Ferroelektrische fluessigkristalline si-enthaltende copolymere, ein verfahren zu ihrer herstellung, mischungen dieser copolymere mit niedermolekularen fluessigkristallen und die verwendung in elektrooptischen bauteilen - Google Patents
Ferroelektrische fluessigkristalline si-enthaltende copolymere, ein verfahren zu ihrer herstellung, mischungen dieser copolymere mit niedermolekularen fluessigkristallen und die verwendung in elektrooptischen bauteilenInfo
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Description
Flüssigkristalline Verbindungen lassen sich bekanntlich
durch Anlegen elektrischer Felder orientieren und können
daher als Komponente für optische Anzeige- oder
Schaltvorrichtungen verwendet werden.
Zur Zeit werden überwiegend flüssigkristalline Materialien
mit nematischen oder cholesterischen Phasen verwendet. Seit
einigen Jahren haben aber in zunehmendem Maße auch
ferroelektrische, insbesondere smektisch C* (Sc*)
flüssigkristalline Phasen an Bedeutung gewonnen (siehe S. T.
Lagerwall, N. A. Clark, et al. Ferroelectrics 94, 3-62
(1989)). Ferroelektrische Flüssigkristalle besitzen den
Vorteil sehr kurzer Schaltzeiten und ermöglichen den
Betrieb hochauflösender Bildschirme ohne Zuhilfenahme
elektronischer Elemente wie z. B. Dünnfilmtransistoren, die
bei Verwendung nematischer oder cholesterischer
Flüssigkristallphasen erforderlich sind.
Bei allen genannten Anwendungen handelt es sich bisher in
der Regel um niedermolekulare flüssigkristalline
Verbindungen, d. h. mit Molmassen unterhalb von 2000 g/mol,
vorzugsweise unterhalb von 800 g/mol. Wegen ihrer geringen
Viskosität besitzen niedermolekulare Flüssigkristalle im
allgemeinen den Vorteil kurzer Schaltzeiten. Dies gilt
insbesondere für ferroelektrische Flüssigkristalle, deren
Schaltzeiten im Bereich von µs liegen und die damit 10 bis
1000mal schneller schalten als konventionelle nematische
Flüssigkristallphasen.
Bei der Anwendung ferroelektrischer Flüssigkristalle (FLC)
kann jedoch das Problem der hohen Anfälligkeit der
Orientierung bezüglich mechanischer Beanspruchung (Schlag,
Stoß, Druck, Verbiegung usw.) auftreten, die zu einer
irreversiblen Störung der Bildqualität eines Displays
führen kann. Diese hohe Empfindlichkeit erschwert bisher
den Bau flexibler ferroelektrischer LC-Displays und
verteuert die Herstellung konventioneller, d. h. mit Glas
oder starren Kunststoffplatten versehenen, Displays.
Eine Alternative zu den niedermolekularen flüssigkristallinen
Substanzen (Molekulargewicht in der Regel <1000 g/mol)
bieten flüssigkristalline Seitenkettenpolymere, die in
großer Zahl bekannt sind (vgl. z. B. Mc Ardle, "Side Chain
Liquid Crystal Polymers", Blackie and Son LTD, Glasgow
1989). Bei diesen Polymeren werden mesogene Einheiten über
einen flexiblen "Spacer" an eine Polymerhauptkette
gebunden.
Polymere besitzen im allgemeinen völlig andere
Eigenschaften als niedermolekulare Verbindungen, sie haben
z. B. eine hohe Schmelzviskosität und können unter
bestimmten Umständen zu einem Glas erstarren. Aus
Untersuchungen nematischer Seitenkettenpolymere ist
bekannt, daß die Polymereigenschaften zu einer deutlichen
Erhöhung der Schaltzeiten im Vergleich mit
niedermolekularen nematischen Flüssigkristallen führen.
Schnellschaltende ferroelektrische Polymere sind für die
Herstellung eines flexiblen Displays aufgrund ihrer hohen
Dimensionsstabilität vorteilhaft. Voraussetzung für das
ferroelektrische Schalten ist die Existenz einer chiralen
smektisch C Phase im gesamten Arbeitsbereich des Displays
von in der Regel -5 bis ca. 70°C. Es ist bekannt, daß sich
flüssigkristalline Seitenkettenpolymere nur oberhalb der
Glastemperatur schalten lassen, diese sollte daher für den
Einsatz in Displays unterhalb von 0°C liegen.
Weiterhin ist aus Untersuchungen von Mischungen
niedermolekularer Flüssigkristalle bekannt, daß sich eine
einheitliche planare Orientierung in der Sc-Phase dann
besonders gut erreichen läßt, wenn die Phasenfolge mit
abnehmender Temperatur von isotrop über nematisch und
smektisch A nach smektisch C verläuft. Dies gilt auch
prinzipiell für optisch aktive flüssigkristalline
Verbindungen. Zur Einstellung dieser Phasenfolge und
weiterer physikalischer Größen wie z. B. der spontanen
Polarisation, der Ganghöhe der Helix in der cholesterischen
Phase usw. werden in niedermolekularen FLC-Displays in der
Regel Mischungen aus 10 bis 20 unterschiedlichen
Komponenten eingesetzt. Der Anteil chiraler Verbindungen
in einer ferroelektrischen Flüssigkristallmischung beträgt
in der Regel weniger als 30 Gewichtsprozent.
Analoge Probleme stellen sich auch bei der Verwendung
flüssigkristalliner Seitenkettenpolymere (SLCP) in FLC-
Displays. Es ist bekannt, daß SLCP mit einer
Siloxanhauptkette niedrige Glastemperaturen besitzen,
allerdings erfüllt kein bisher bekanntes Material die oben
geforderten Eigenschaften in ihrer Gesamtheit.
EP-A 02 97 554 beschreibt ein Polysiloxan mit chiraler
mesogener Gruppe (100% chirale Verbindung), das vermutlich
ferroelektrisches Verhalten zeigt. Selbst eine Mischung
dieses Polymers mit einem niedermolekularen Flüssigkristall
besitzt aber noch eine Glastemperatur von ca. 15°C.
In EP 02 60 786 werden Siloxanpolymere mit niedrigen
Glastemperaturen dadurch erhalten, daß Copolymere mit
Dimethylsiloxan-Einheiten hergestellt wurden. Diese
Materialien besitzen aber keine chiralen smektisch C Phasen
und sind daher nicht für FLC-Displays geeignet.
Siloxanpolymere mit unterschiedlichen mesogenen
Seitenketten sind in EP 00 29 162 beschrieben, allerdings
werden dort nur chiral nematische (cholesterische) Phasen
erhalten.
In PCT/EP-A 89/00748 werden Polysiloxane mit chiralen
Seitenketten als FLC-Materialien beschrieben, die jedoch
nicht die geforderte Phasenfolge aufweisen.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind
Siloxancopolymere mit verschiedenen mesogenen Einheiten,
die, entweder in Mischung oder alleine eine
ferroelektrische, insbesondere eine Sc*-Phase aufweisen.
Sie haben diese smektische Phase vorzugsweise in einem
Temperaturintervall, das Raumtemperatur (20°C),
insbesondere mindestens ein Intervall von +10 bis +50°C,
umfaßt und erstarren unterhalb dieses Bereiches zu einem
Glas und haben oberhalb der ferroelektrischen Phase
vorzugsweise eine cholesterische und/oder eine smektisch A*
Phase.
Die neuen flüssigkristallinen Copolymere stellen Verbindungen
der allgemeinen Formel (I) dar,
wobei
l, m, p, q, r, s = unabhängig voneinander Null oder eine ganze Zahl von 1 bis 100
mit der Maßgabe, daß die Summe l+m+p+q+r+s eine ganze Zahl größer 2 ist und wobei mindestens zwei der Indices m, p, q, r, s größer Null sind
n = 1 bis 500
Y¹, Y², Y³, Y⁴, Y⁵ = unabhängig voneinander eine Gruppe der allgemeinen Formel (II)
l, m, p, q, r, s = unabhängig voneinander Null oder eine ganze Zahl von 1 bis 100
mit der Maßgabe, daß die Summe l+m+p+q+r+s eine ganze Zahl größer 2 ist und wobei mindestens zwei der Indices m, p, q, r, s größer Null sind
n = 1 bis 500
Y¹, Y², Y³, Y⁴, Y⁵ = unabhängig voneinander eine Gruppe der allgemeinen Formel (II)
(CH₂)a(-B)b-M¹(-A¹)c(-M²)d(-A²)e(-M³)f(-A³)g-R¹ (II)
B = eine Gruppe der Formel
mit R⁶, R⁷, R⁸ gleich oder verschieden H, CH₃, OCH₃, F,
Cl, Br, wobei mindestens eine Gruppe R⁶, R⁷, R⁸ gleich
H sein muß, und X = H, F, Cl, Br und R⁹ = H, C₁-C₁₀-Alkyl,
R¹ = geradkettiges oder verzweigtes (mit oder ohne asymmetrisches C-Atom) Alkyl mit 1 bis 16 oder Alkenyl mit 2 bis 16 C-Atomen, wobei auch eine oder zwei nichtbenachbarte -CH₂-Gruppen durch -O-, -S-, -CO-, -CO-O-, -O-CO- oder -O-CO-O- ersetzt sein können und wobei auch H durch F ersetzt sein kann, oder einer der nachfolgenden Reste
R¹ = geradkettiges oder verzweigtes (mit oder ohne asymmetrisches C-Atom) Alkyl mit 1 bis 16 oder Alkenyl mit 2 bis 16 C-Atomen, wobei auch eine oder zwei nichtbenachbarte -CH₂-Gruppen durch -O-, -S-, -CO-, -CO-O-, -O-CO- oder -O-CO-O- ersetzt sein können und wobei auch H durch F ersetzt sein kann, oder einer der nachfolgenden Reste
R², R³, R⁴, R⁵ = H oder geradkettiges oder verzweigtes
Alkyl mit 1 bis 16 oder Alkenyl mit 2 bis 16
C-Atomen, bei dem auch eine -CH₂-Gruppe durch
-O-, -CO-O- oder -O-CO- ersetzt sein kann, oder
R² und R³ bzw. R⁴ und R⁵ zusammen ein
cyclisches Alkyl mit 3 bis 8 C-Atomen
a = 2 bis 20, vorzugsweise 2 bis 12
b, c, d, e, f, g = 0 oder 1 mit der Maßgabe, daß e+f+g = 2 oder 3 ist
A¹, A², A³ = gleich oder verschieden, 1,4-Phenylen, bei dem 1 oder 2 H durch F, Cl und/oder CN ersetzt sein können, trans-1,4-Cyclohexylen, bei dem 1 oder 2 H durch F, Cl, CN und/oder CH₃ ersetzt sein können, Pyrazin-2,5-diyl, Pyridazin-3,6- diyl, Pyridin-2,5-diyl, Pyrimidin-2,5-diyl, (1,3,4)-Thiadiazol-2,5-diyl, 1,3-Dioxan-2,5- diyl, 1,3-Dithian-2,5-diyl,
M², M³ = gleich oder verschieden CO-O, O-CO, CO-S, S-CO, CH₂-O, O-CH₂,
a = 2 bis 20, vorzugsweise 2 bis 12
b, c, d, e, f, g = 0 oder 1 mit der Maßgabe, daß e+f+g = 2 oder 3 ist
A¹, A², A³ = gleich oder verschieden, 1,4-Phenylen, bei dem 1 oder 2 H durch F, Cl und/oder CN ersetzt sein können, trans-1,4-Cyclohexylen, bei dem 1 oder 2 H durch F, Cl, CN und/oder CH₃ ersetzt sein können, Pyrazin-2,5-diyl, Pyridazin-3,6- diyl, Pyridin-2,5-diyl, Pyrimidin-2,5-diyl, (1,3,4)-Thiadiazol-2,5-diyl, 1,3-Dioxan-2,5- diyl, 1,3-Dithian-2,5-diyl,
M², M³ = gleich oder verschieden CO-O, O-CO, CO-S, S-CO, CH₂-O, O-CH₂,
G = geradkettiges oder verzweigtes Alkylen mit 1
bis 16 C-Atomen oder Alkenylen mit 2 bis 16 C-
Atomen, bei dem auch eine oder zwei nichtbenachbarte
-CH₂-Gruppen durch -O-, -S-, -O-CO-, -CO-O-,
-S-CO- oder -CO-S- ersetzt sein können, bedeuten.
Bei den erfindungsgemäßen Copolymeren handelt es sich im allgemeinen
nicht um Blockpolymere, sondern die Seitenketten
Y¹, Y², Y³, Y⁴ und Y⁵ sind im gesamten Molekül statistisch verteilt. Das
Verhältnis der Indices l, m, p, q, r, s gibt das Verhältnis
der molaren Mengen der eingesetzten Seitenketten-Moleküle an.
Bevorzugt werden solche Copolymere der Formel (I), bei denen
die Gruppierung (-A¹)c(-M²)d(-A²)e(-M³)f(-A³)g- bedeutet:
Ebenfalls bevorzugt wird ein flüssigkristallines
Copolymer bei dem R¹ ein geradkettiges oder verzweigtes
(mit oder ohne asymmetrisches C-Atom) Alkyl mit 2-10
C-Atomen oder eine der folgenden Gruppen ist:
Bevorzugt wird ferner ein flüssigkristallines Copolymer
bei dem die Gruppierung (-A²)c(-M²)d(-A²)e(-M³)f(-A³)g- bedeutet:
Das erfindungsgemäße flüssigkristalline Copolymer hat vorzugsweise
eine smektische Phase, insbesondere eine Sc*-Phase.
Bevorzugt werden ferner flüssigkristalline Copolymere, bei
denen in Formel I die Indices r und s gleich Null sind,
also nur maximal drei verschiedene mesogene Gruppen in den
Seitenketten vorhanden sind. Auch bevorzugt werden Copolymere mit
l, m, p, q, r, s = 0 bis 20 und n = 1 bis 50.
Die erfindungsgemäßen Copolymere lassen sich auch in Mischungen
bestehend aus mindestens 2, vorzugsweise aus 2 bis 20, Komponenten
einsetzen. Dabei ist die Zusammensetzung je nach Aufgabenstellung
variabel, im allgemeinen wird jedoch eine Zusammensetzung
von 0,1 bis 80 Gew.-% Copolymer (I) und 20 bis 99,9 Gew.-%
andere Komponente(n) bevorzugt. Als andere Komponenten kommen
sowohl polymere wie auch niedermolekulare Verbindungen in
Frage. Als niedermolekulare Stoffe sind die gängigen Komponenten
für LC- bzw. FLC-Mischungen geeignet, wie sie z. B. in DE-A
39 09 355 und DE-A 39 09 356 beschrieben werden.
Bevorzugt werden Mischungen eingesetzt, die eine smektische,
insbesondere eine Sc*-Phase ausbilden, wobei die Sc*-Phase
insbesondere den oben genannten Temperaturbereich einschließt.
In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung liegt über
der Sc*-Phase der Mischung eine cholesterische und/oder eine
smektische A*-Phase.
Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur
Herstellung von flüssigkristallinen Copolymeren der allgemeinen
Formel (I) bei dem man zwei bzw. mehrere verschiedene
Verbindungen der allgemeinen Formel (III)
CH₂=CH(-CH₂)a-2(-B)b-M¹(-A¹)c(-M²)d(-A²)e(-M³)f(-A³)g-R¹ (III)
an ein Polyhydrogensiloxan der allgemeinen Formel (IV)
polyaddiert
Die flüssigkristallinen Copolymere lassen sich als Einzelsubstanz
oder in Mischungen aufgrund ihrer besonderen Eigenschaften
in einem elektrooptischen Bauteil sinnvoll einsetzen.
Gegenstand der Erfindung ist ferner eine Flüssigkristall-
Schalt- und -Anzeigevorrichtung enthaltend Trägerplatten,
ein flüssigkristallines Medium, Elektroden, mindestens eine
Orientierungsschicht sowie gegebenenfalls weitere Komponenten,
welche als flüssigkristallines Medium ein Copolymer der
Formel (I) als Einzelverbindung oder in Mischung mit anderen
Komponenten enthält.
Die Erfindung wird durch die nachfolgenden Beispiele erläutert.
36,72 g (140 mmol) Triphenylphosphin werden in 350 ml
Tetrahydrofuran gelöst und bei 0°C mit 24,38 g (140 mmol=
21,77 ml) Diethylazodicarboxylat versetzt. Man rührt 20 min
bei 0°C, entfernt die Kühlung und gibt nacheinander 38,96 g
(140 mmol) 5-Benzyloxy-2-(4-hydroxyphenyl)pyrimidin in 170 ml
Tetrahydrofuran sowie 18,23 g (140 mmol) trans-(2s,3s)-3-
Butyl-2-oxiranmethanol in 140 ml Tetrahydrofuran zu der
Reaktionslösung, die 48 h bei Raumtemperatur gerührt wird.
Man engt ein und reinigt das Rohprodukt durch Chromatographie
an Kieselgel mit Dichlormethan/Ethylacetat (15 : 1). 19,04 g
(35%) Fp 139,5-141°C.
19,0 g (48,8 mmol) (2s,3s)-3-Butyl-2-oxiranmethyl-[4-(5-
benzyloxypyrimidin-2-yl)phenyl]ether in 500 ml Tetrahydrofuran
werden in der Schüttelente in Gegenwart von 1,5 g 10%igem
Palladium auf Aktivkohle und 200 mg p-Toluolsulfonsäure mit
Wasserstoff bei Atmosphärendruck hydriert. Man filtriert die
Reaktionslösung über Coriolite, wäscht mit gesättigter
Bicarbonatlösung sowie mit Kochsalzlösung, trocknet über
Magnesiumsulfat und engt ein. Nach Chromatographie an
Kieselgel mit Dichlormethan/Ethylacetat (4 : 1) erhält man
10,89 g 2[4((2s,3s)-3-Butyl-2-oxiranmethyloxy)phenyl]-5-
hydroxypyrimidin.
4,97 g (17 mmol) 2[4((2s,3s)-3-Butyl-2-oxiranmethyloxy)
phenyl-]-5-hydroxypyrimidin, 4,64 g (34 mmol) und a) 3,58 g
(22 mmol) 6-Brom-1-hexen, b) 4,20 g (22 mmol) 8-Brom-1-octen,
bzw. c) 4,74 g (22 mmol) 10-Brom-1-decen werden in 60 ml
Methylethylketon 24-48 h unter Rückfluß erhitzt. Das
Lösungsmittel wird entfernt, der Rückstand in 100 ml
Chloroform/100 ml Wasser aufgenommen, die wäßrige Phase mit
50 ml Chloroform nachextrahiert, die vereinigten organischen
Phasen mit Wasser gewaschen und über Magnesiumsulfat
getrocknet. Das Lösungsmittel wird entfernt und der
Rückstand 2× aus heißem Ethanol umkristallisiert.
- a) 3,93 g (60,3%) 5(1-Hexen-6-yl)oxy-2-[4((2s,3s-3-butyl-2- oxiran)methyloxy)phenyl)]pyrimidin (1)
- b) 4,12 g (60,0%) 5(1-Octen-8-yl)oxy-2[4((2s,3s-3-butyl-2- oxiran)methyloxy)phenyl)]pyrimidin (2)
- c) 4,533 g (62,3%) 5(1-Decen-10-yl)oxy-2[4((2s,3s-3-butyl-2- oxiran)methyloxy)phenyl)]pyrimidin (3)
Phasenfolgen (bestimmt durch differential-kalorimetrische Messungen):
1: X/78 (73)/N*/85 (87)/I
2: X/73 (51)/Sc*/85 (85)/Sa*/89 (89)/N*
3: X/59 (33)/Sc*/93 (92) Sa*/96 (96)/I
2: X/73 (51)/Sc*/85 (85)/Sa*/89 (89)/N*
3: X/59 (33)/Sc*/93 (92) Sa*/96 (96)/I
Die zu addierenden terminalen Olefine werden im gewünschten
molaren Verhältnis eingewogen, wobei insgesamt 1,2 mmol
olefinischer Gruppen vorhanden sein müssen. Die Mischung wird
in 20 ml absolutem Toluol unter Sauerstoffausschluß gelöst, 1
mmol SiH des gewünschten PDMS-HMS (Hersteller: Petrarch
(USA), Einstellung des Anteils an Dimethylsiloxaneinheiten)
zugefügt, und bei 100°C eine Lösung des Katalysators
Dicyclopentadienplatindichlorid (1 mg/ml) in Dichlormethan
eingespritzt (0,1-0,5 ml). Anschließend temperiert man die
Probe unter Sauerstoffausschluß auf 105°C bis die Reaktion
abgeschlossen ist (spektroskopische Reaktionsverfolgung). Das
Produkt wird durch Zutropfen von 100 ml Methanol ausgefällt,
das Polymer abgetrennt und mehrmals aus 10 ml Dichlormethan/
50 ml Methanol umgefällt, bis eine DC-Kontrolle
Monomerfreiheit ergibt. Anschließend wird das Lösungsmittel
verdampft und die Probe im Vakuum bis zur Gewichtskonstanz
getrocknet (Ausbeuten zwischen 60 und 70%). Das
Einbauverhältnis der flüssigkristallinen Monomere wird NMR-
spektroskopisch kontrolliert und entsprach in allen Fällen
dem eingesetzten Verhältnis. Kontrolle der Molekulargewichte
und Verteilungen durch GPC (THF, Polystyrolstandard).
Die im folgenden beschriebenen Copolysiloxane wurden nach der
allgemeinen Arbeitsvorschrift unter Verwendung der in Beispiel
3 erwähnten und der nachfolgend aufgeführten
flüssigkristallinen Verbindungen hergestellt:
5(1-Hexen-6-yl)oxy-2[4-octyloxyphenyl]pyrimidin (4)
5(1-Decen-10-yl)oxy-2[4-octyloxyphenyl]pyrimidin (5)
5(1-Hexen-1-yl)oxy-2[4-butyloxyphenyl)pyrimidin (6)
trans-4-Pentyl-cyclohexancarbonsäure[4-(5-1-propen-3- yloxy)pyrimidin-2-yl)]phenylester (7)
5(1-Decen-10-yl)oxy-2[4(4s)(2,2-Dimethyl-1,3-dioxolan-4- yl)methoxyphenyl]pyrimidin (8)
5(1-Decen-10-yl)oxy-2[4-octyloxyphenyl]pyrimidin (5)
5(1-Hexen-1-yl)oxy-2[4-butyloxyphenyl)pyrimidin (6)
trans-4-Pentyl-cyclohexancarbonsäure[4-(5-1-propen-3- yloxy)pyrimidin-2-yl)]phenylester (7)
5(1-Decen-10-yl)oxy-2[4(4s)(2,2-Dimethyl-1,3-dioxolan-4- yl)methoxyphenyl]pyrimidin (8)
Die Prozentangaben beschreiben das molare Einbauverhältnis
der Comonomere.
Das Copolymer (9) (Mw=6700) aus 50% Dimethylsiloxan, 40%
Verbindung 5 und 10% Verbindung 8 hat die Phasenfolge:
G/-20/Sc*/103 (98)/I
Das Copolymer (10) (Mw=8600) aus 50%
Dimethylsiloxangruppen, 40% Verbindung 5 und 10% Verbindung
3 hat die Phasenfolge:
G/-24 (-24)/Sc*/108 (105)/I
Das Copolymer (11) (Mw=8300) aus 50%
Dimethylsiloxangruppen, 40% Verbindung 7 und 10% Verbindung
3 hat die Phasenfolge:
G/-3 (-10)/Sc*/82 (84)/N* 121 (121)/I
Das Copolymer (12) (Mw=8600) aus 50% Dimethylsiloxan, 35%
Verbindung 6, 10% Verbindung 5 und 5% Verbindung 3 hat die
Phasenfolge:
G/-13/Sc*/83/N*/106/I
Das Copolymer (13) (Mw=6600) aus 50% Dimethylsiloxan, 42,5%
Verbindung 6 und 7,5% Verbindung 1 hat die Phasenfolge:
G/-15/X/32 (28)/Sc*/66 (66)/I
Das Copolymer (14) (Mw=6600) aus 50% Dimethylsiloxan, 45%
Verbindung 7 und 5% Verbindung 3 hat die Phasenfolge:
G/-10/Sc*/73 (73)/N*/119 (119)/I
Das Copolymer (15) (Mw=8100) aus 50% Dimethylsiloxan, 37%
Verbindung 4 und 13% Verbindung 1 hat die Phasenfolge:
G/-25/Sc*/78 (78)/I
Das flüssigkristalline Siloxancopolymer und die
niedermolekularen flüssigkristallinen Verbindungen werden im
gewünschten Verhältnis (Gewichts-%) in ein Glasgefäß
eingewogen, die Mischungen erwärmt bis die Viskosität des
Polymeren abnimmt (in der Regel in der isotropen Phase, also
oberhalb von 100°C) und bei dieser Temperatur gerührt, bis
eine homogene Mischung erreicht ist (15-20 min).
In den beschriebenen Mischungen wurden folgende
niedermolekulare flüssigkristalline Verbindungen eingesetzt:
5-Octyloxy-2[4((2R,3R,3-propyl-2-
oxiran)methyloxy)phenyl]pyrimidin (16)
trans-4-Pentyl-cyclohexancarbonsäure[4- octyloxyphenyl)pyrimidin-2-yl]phenylester (17)
trans-4-Pentyl-cyclohexancarbonsäure[5(4-pentyloxyphenyl)-2- pyrimidinester (18)
trans-4-Pentyl-cyclohexancarbonsäure[4- octyloxyphenyl)pyrimidin-2-yl]phenylester (17)
trans-4-Pentyl-cyclohexancarbonsäure[5(4-pentyloxyphenyl)-2- pyrimidinester (18)
Die Mischung aus 80% Polymer 10 und 20% Verbindung 18 hat die
Phasenfolge:
G/-18/Sc*/59/Sa*/125/I
Die Mischung aus 70% Polymer 10 und 30% Verbindung 18 hat
die Phasenfolge:
G/-21/Sc*/73/Sa*/136/I
Die Mischung aus 80% Polymer 11 und 20% Verbindung 17 hat
die Phasenfolge:
G/-6/Sc*/98/Sa* 115/N*/140/I
Die Mischung aus 50% Polymer 11 und 50% Verbindung 17 hat
die Phasenfolge:
G/-21/Sc*/65/Sa*/167/I
Die Mischung aus 90% Polymer 11 und 10% Verbindung 18 hat
die Phasenfolge:
G/-6/Sc*/86/N*/131/I
Die Mischung aus 80% Polymer 11 und 20% Verbindung 18 hat
die Phasenfolge:
G/-20/Sc*/88/Sa*/96/N*/141/I
Die Mischung aus 50% Polymer 11 und 50% Verbindung 18 hat
die Phasenfolge:
G/-20/Sc*/89/Sa*/143/N*/176/I
Die Mischung aus 76% Polymer 11, 19% Verbindung 17 und 5%
Verbindung 16 hat die Phasenfolge:
G/-20/Sc*/97/Sa*/112/N*/133/I
Die Mischung aus 76% Polymer 11, 19% Verbindung 18 und 5%
Verbindung 16 hat die Phasenfolge:
G/-15/X/46/Sc*/90/N*/140/I
Die Mischung aus 47,5% Polymer 11, 47,5% Verbindung 18 und
5% Verbindung 16 hat die Phasenfolge:
G/-19/X/66/Sc*/86/Sa*/136/N*/172/I
Claims (17)
1. Flüssigkristallines Copolymer der Formel (I)
wobei
l, m, p, q, r, s = unabhängig voneinander Null oder eine ganze Zahl von 1 bis 100
mit der Maßgabe, daß die Summe l+m+p+q+r+s eine ganze Zahl größer 2 ist und wobei mindestens zwei der Indices m, p, q, r, s größer Null sind
n = 1 bis 500
Y¹, Y², Y³, Y⁴, Y⁵ = unabhängig voneinander eine Gruppe der allgemeinen Formel (II)(CH₂)a(-B)b-M¹(-A¹)c(-M²)d(-A²)e(-M³)f(-A³)g-R¹ (II)B = eine Gruppe der Formel mit R⁶, R⁷, R⁸ gleich oder verschieden H, CH₃, OCH₃, F, Cl, Br, wobei mindestens eine Gruppe R⁶, R⁷, R⁸ gleich H sein muß, und X = H, F, Cl, Br und R⁹ = H, C₁-C₁₀-Alkyl,
R¹ = geradkettiges oder verzweigtes (mit oder ohne asymmetrisches C-Atom) Alkyl mit 1 bis 16 oder Alkenyl mit 2 bis 16 C-Atomen, wobei auch eine oder zwei nichtbenachbarte -CH₂-Gruppen durch -O-, -S-, -CO-, -CO-O-, -O-CO- oder -O-CO-O- ersetzt sein können und wobei auch H durch F ersetzt sein kann, oder einer der nachfolgenden Reste R², R³, R⁴, R⁵ = H oder geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 16 oder Alkenyl mit 2 bis 16 C-Atomen, bei dem auch eine -CH₂-Gruppe durch -O-, -CO-O- oder -O-CO- ersetzt sein kann, oder R² und R³ bzw. R⁴ und R⁵ zusammen ein cyclisches Alkyl mit 3 bis 8 C-Atomen
a = 2 bis 20, vorzugsweise 2 bis 12
b, c, d, e, f, g = 0 oder 1 mit der Maßgabe, daß e+f+g = 2 oder 3 ist
A¹, A², A³ = gleich oder verschieden, 1,4-Phenylen, bei dem 1 oder 2 H durch F, Cl und/oder CN ersetzt sein können, trans-1,4-Cyclohexylen, bei dem 1 oder 2 H durch F, Cl, CN und/oder CH₃ ersetzt sein können, Pyrazin-2,5-diyl, Pyridazin-3,6- diyl, Pyridin-2,5-diyl, Pyrimidin-2,5-diyl, (1,3,4)-Thiadiazol-2,5-diyl, 1,3-Dioxan-2,5- diyl, 1,3-Dithian-2,5-diyl,
M², M³ = gleich oder verschieden CO-O, O-CO, CO-S, S-CO, CH₂-O, O-CH₂, G = geradkettiges oder verzweigtes Alkylen mit 1 bis 16 C-Atomen oder Alkenylen mit 2 bis 16 C- Atomen, bei dem auch eine oder zwei nichtbenachbarte -CH₂-Gruppen durch -O-, -S-, -O-CO-, -CO-O-, -S-CO- oder -CO-S- ersetzt sein können, bedeuten.
l, m, p, q, r, s = unabhängig voneinander Null oder eine ganze Zahl von 1 bis 100
mit der Maßgabe, daß die Summe l+m+p+q+r+s eine ganze Zahl größer 2 ist und wobei mindestens zwei der Indices m, p, q, r, s größer Null sind
n = 1 bis 500
Y¹, Y², Y³, Y⁴, Y⁵ = unabhängig voneinander eine Gruppe der allgemeinen Formel (II)(CH₂)a(-B)b-M¹(-A¹)c(-M²)d(-A²)e(-M³)f(-A³)g-R¹ (II)B = eine Gruppe der Formel mit R⁶, R⁷, R⁸ gleich oder verschieden H, CH₃, OCH₃, F, Cl, Br, wobei mindestens eine Gruppe R⁶, R⁷, R⁸ gleich H sein muß, und X = H, F, Cl, Br und R⁹ = H, C₁-C₁₀-Alkyl,
R¹ = geradkettiges oder verzweigtes (mit oder ohne asymmetrisches C-Atom) Alkyl mit 1 bis 16 oder Alkenyl mit 2 bis 16 C-Atomen, wobei auch eine oder zwei nichtbenachbarte -CH₂-Gruppen durch -O-, -S-, -CO-, -CO-O-, -O-CO- oder -O-CO-O- ersetzt sein können und wobei auch H durch F ersetzt sein kann, oder einer der nachfolgenden Reste R², R³, R⁴, R⁵ = H oder geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 16 oder Alkenyl mit 2 bis 16 C-Atomen, bei dem auch eine -CH₂-Gruppe durch -O-, -CO-O- oder -O-CO- ersetzt sein kann, oder R² und R³ bzw. R⁴ und R⁵ zusammen ein cyclisches Alkyl mit 3 bis 8 C-Atomen
a = 2 bis 20, vorzugsweise 2 bis 12
b, c, d, e, f, g = 0 oder 1 mit der Maßgabe, daß e+f+g = 2 oder 3 ist
A¹, A², A³ = gleich oder verschieden, 1,4-Phenylen, bei dem 1 oder 2 H durch F, Cl und/oder CN ersetzt sein können, trans-1,4-Cyclohexylen, bei dem 1 oder 2 H durch F, Cl, CN und/oder CH₃ ersetzt sein können, Pyrazin-2,5-diyl, Pyridazin-3,6- diyl, Pyridin-2,5-diyl, Pyrimidin-2,5-diyl, (1,3,4)-Thiadiazol-2,5-diyl, 1,3-Dioxan-2,5- diyl, 1,3-Dithian-2,5-diyl,
M², M³ = gleich oder verschieden CO-O, O-CO, CO-S, S-CO, CH₂-O, O-CH₂, G = geradkettiges oder verzweigtes Alkylen mit 1 bis 16 C-Atomen oder Alkenylen mit 2 bis 16 C- Atomen, bei dem auch eine oder zwei nichtbenachbarte -CH₂-Gruppen durch -O-, -S-, -O-CO-, -CO-O-, -S-CO- oder -CO-S- ersetzt sein können, bedeuten.
2. Flüssigkristallines Copolymer der Formel I gemäß Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gruppierung
(-A¹)c(-M²)d(-A²)e(-M³)f(-A³)g- bedeutet:
3. Flüssigkristallines Copolymer gemäß Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß R¹ ein geradkettiges oder verzweigtes
(mit oder ohne asymmetrisches C-Atom) Alkyl mit 2-10
C-Atomen oder eine der folgenden Gruppen ist:
4. Flüssigkristallines Copolymer gemäß Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Gruppierung (-A²)c(-M²)d(-A²)e(-M³)f(-A³)g-
bedeutet:
5. Flüssigkristallines Copolymer gemäß Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß es eine smektische Phase aufweist.
6. Flüssigkristallines Copolymer gemäß Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß in Formel (I) die Indices r und s gleich
Null sind.
7. Flüssigkristallines Copolymer gemäß Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß es eine Sc*-Phase aufweist, die mindestens
den Temperaturbereich von 10°C bis 50°C umfaßt.
8. Flüssigkristalline Mischung bestehend aus mindestens zwei
Komponenten, dadurch gekennzeichnet, daß sie mindestens
ein Copolymer der allgemeinen Formel (I) gemäß Anspruch
1 enthält.
9. Flüssigkristalline Mischung gemäß Anspruch 8, dadurch
gekennzeichnet, daß sie 0,1 bis 80 Gew.-% mindestens eines
Copolymers der Formel (1) sowie 20 bis 99,9 Gew.-% mindestens
einer niedermolekularen Verbindung enthält.
10. Flüssigkristalline Mischung gemäß Anspruch 8, dadurch
gekennzeichnet, daß sie aus 2 bis 20 Komponenten besteht
und eine Sc-Phase aufweist.
11. Flüssigkristalline Mischung gemäß Anspruch 8, dadurch
gekennzeichnet, daß sie eine Sc*-Phase aufweist, die in
einem Temperaturbereich um 20°C liegt.
12. Flüssigkristalline Mischung gemäß Anspruch 10, dadurch
gekennzeichnet, daß die Sc*-Phase der Mischung mindestens
den Temperaturbereich von 10° bis 50°C umfaßt, und die
Mischung oberhalb dieses Temperaturbereichs eine
cholesterische und eine smektische A*-Phase aufweist.
13. Verfahren zur Herstellung von flüssigkristallinen Copolymeren
der allgemeinen Formel (I) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß man zwei bzw. mehrere verschiedene Verbindungen
der allgemeinen Formel (III)
CH₂=CH(-CH₂)a-2(-B)b-M¹(-A¹)c(-M²)d(-A²)e(-M³)f(-A³)g-R¹ (III)an ein Polyhydrogensiloxan der allgemeinen Formel (IV)
polyaddiert
14. Verwendung eines flüssigkristallinen Copolymers gemäß
Anspruch 1 in einem elektrooptischen Bauteil.
15. Verwendung einer flüssigkristallinen Mischung gemäß Anspruch
8 in einem elektrooptischen Bauteil.
16. Flüssigkristall-Schalt- und -Anzeigevorrichtung enthaltend
Trägerplatten, ein flüssigkristallines Medium, Elektroden,
mindestens eine Orientierungsschicht sowie gegebenenfalls
weitere Komponenten, dadurch gekennzeichnet, daß sie als
flüssigkristallines Medium ein Copolymer gemäß Anspruch
1 enthält.
17. Flüssigkristall-Schalt- und -Anzeigevorrichtung enthaltend
Trägerplatten, ein flüssigkristallines Medium, Elektroden,
mindestens eine Orientierungsschicht sowie gegebenenfalls
weitere Komponenten, dadurch gekennzeichnet, daß sie als
flüssigkristallines Medium eine Mischung gemäß Anspruch
8 enthält.
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904023028 DE4023028A1 (de) | 1990-07-20 | 1990-07-20 | Ferroelektrische fluessigkristalline si-enthaltende copolymere, ein verfahren zu ihrer herstellung, mischungen dieser copolymere mit niedermolekularen fluessigkristallen und die verwendung in elektrooptischen bauteilen |
| EP19910913015 EP0540571A1 (de) | 1990-07-20 | 1991-07-19 | FERROELEKTRISCHE FLÜSSIGKRISTALLINE Si-ENTHALTENDE CO-POLYMERE, EIN VERFAHREN ZU IHRER HERSTELLUNG, MISCHUNGEN DIESER CO-POLYMERE MIT NIEDERMOLEKULAREN FLÜSSIGKRISTALLEN UND DIE VERWENDUNG IN ELEKTROOPTISCHEN BAUTEILEN |
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1990
- 1990-07-20 DE DE19904023028 patent/DE4023028A1/de not_active Withdrawn
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1991
- 1991-07-19 EP EP19910913015 patent/EP0540571A1/de not_active Withdrawn
- 1991-07-19 WO PCT/EP1991/001364 patent/WO1992001764A1/de not_active Ceased
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US7971296B2 (en) | 2005-05-26 | 2011-07-05 | Thomas Hilfen Hilbeg Gmbh & Co. Kg | Stimulation actuator for moving supporting surfaces |
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|---|---|
| WO1992001764A1 (de) | 1992-02-06 |
| EP0540571A1 (de) | 1993-05-12 |
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