DE4023025A1 - Vorrichtung zum gruppenweisen verpacken von produkten in schachteln - Google Patents
Vorrichtung zum gruppenweisen verpacken von produkten in schachtelnInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verpacken von zu
Gruppen zusammengefaßten Produkten wie Büchsen, Flaschen oder
ähnlichen Behältern in Schachteln.
Mit der Erfindung sollen solche Vorrichtungen verbessert wer
den, mit denen Produktgruppen dadurch verpackt werden, daß um
sie ein Zuschnitt eines vorgefalzten, steifen Kartons gewickelt
wird, der eine Oberseite, einen Boden, eine Vorderseite und
eine Rückseite aufweist und mit einer Verbindungszunge versehen
ist, welche die Rückseite und die Oberseite oder die Rückseite
und den Boden miteinander verbindet. Von den seitlichen Enden
des Zuschnittes stehen Laschen ab, mit denen die beiden gegen
überliegenden Stirnseiten der Packungsgruppe verschlossen wer
den. In den meisten Fällen sind diese Laschen an den stirnseiti
gen Ende der Vorderseite, der Rückseite, des Bodens und der
Oberseite des Zuschnitts so ausgebildet, daß die Laschen der
Oberseite und des Bodens auf die Laschen der Vorderseite und
der Rückseite geheftet werden können.
Die bekannten Vorrichtungen zum Verpacken von Produkten in
Schachteln können im wesentlichen in zwei Kategorien eingeord
net werden, abhängig von einer intermittierenden und einer kon
tinuierlichen Betriebsweise. Im ersten Fall wird der Zuschnitt
in aller Regel bei Stillstand der Produktgruppe um diese ge
hüllt, während im zweiten Fall alle Faltoperationen ausgeführt
werden, wenn sich die Produktgruppe vorwärtsbewegt.
Aus der US-PS 34 82 372 ist eine intermittierend arbeitende Vor
richtung bekannt, die zum Umhüllen von Behältern mit einem
Schachtelzuschnitt dient und einen Rahmen aufweist. An diesem
Rahmen ist eine Platte gelagert, die in vertikaler Richtung zwi
schen einer oberen und einer unteren Stellung beweglich ist.
Für die Zuführung der Zuschnitte sind Mittel vorgesehen, welche
jeden Schachtelzuschnitt oberhalb der oberen Stellung der Plat
te positionieren. Am Rahmen ist über der oberen Stellung der
Platte ein Speicher für die Zuschnitte angebracht, welcher mit
selektiv betätigten Organen ausgerüstet ist, über welche je
weils eine Schachtelgruppe auf einen Zuschnitt auf der Platte
nach unten abgegeben wird. Die Platte wird zwischen ihren bei
den Endstellungen durch eine Einrichtung hin- und herbewegt,
welche über Sensororgane mit den selektiv betätigten Organen
verbunden ist, welche die Anwesenheit eines Schachtelzuschnitts
zwischen dem Speicher und der Platte sowie die Anwesenheit ei
ner Behältergruppe in dem Speicher feststellen, so daß die Mit
tel zur Abgabe betätigt werden können, wenn die Sensorelemente
die Anwesenheit eines Zuschnitts feststellen, sobald die Platte
in der oberen Stellung ist.
Obwohl mit derartigen, intermittierend arbeitenden Vorrichtun
gen gute Ergebnisse hinsichtlich der Produktqualität erzielt
werden können, werden sie in der Fachwelt als starre Maschinen
bezeichnet, da ihre Betriebsgeschwindigkeit begrenzt ist; die
Höchstgeschwindigkeit, bezogen auf einen bestimmten Produktions
bereich, wird als erste Geschwindigkeit definiert, so daß diese
Vorrichtungen mit der sogenannten ersten Geschwindigkeit eine
Geschwindigkeit "Null" haben.
Um diese Leistungsgrenzen intermittierend arbeitender Vorrich
tungen zu überschreiten und eine größere Produktgruppe je Zeit
einheit erzeugen zu können, wurden in der US-PS 33 23 275 ein
Verfahren und eine Vorrichtung vorgeschlagen, die zum Ziel ha
ben, eine kontinuierliche Arbeitsweise auf der Basis der Koordi
nierung der Bewegungen zwischen den kinematischen Organen durch
zuführen, so daß eine genaue Verteilung der Phasenzeiten er
reicht und eine exakte Zuordnung der Funktionen verwirklicht
wird, damit Totzeiten vermieden werden und jedem Arbeitsorgan
Bewegungs- und Haltezeiten zugeordnet werden, die gerade ausrei
chen, um die jeweiligen Operationen ausführen zu können.
Das Verfahren nach der US-PS 33 23 275 dient zum gruppenweisen
Verpacken von Produkten in Schachteln, wobei um die Produkte
flache, steife Schachtelzuschnitte gelegt werden, die eine Ober
seite, einen Boden, eine Vorderseite und eine Rückseite haben,
wobei von beiden Seitenrändern Laschen abstehen und der Boden
eine Verbindungszunge hat, die an der Rückseite festgelegt
wird.
Bei dem bekannten Verfahren werden die Produktgruppen im wesent
lichen auf einer horizontalen Bahn zugeführt, während der Zu
schnitt von der Seite her angeliefert wird, d.h. quer zur Längs
richtung der horizontalen Bahn. Gleichzeitig wird derjenige
Teil des Zuschnitts, der die Vorderseite und den Boden auf
weist, in eine Vertikalebene vor die Produktgruppe nach unten
geknickt. Während der Zufuhr des Zuschnitts wird Klebstoff auf
den Boden des Randteils aufgebracht, der an der Rückseite
hängt. Die Zufuhr der Produktgruppe wird dabei in eine Ecke
fortgeführt, die durch den abgeknickten Zuschnitt gebildet
wird. Während die Laschen an den beiden Enden der Rückseite
nach unten geknickt werden, wird der Boden nach oben gefaltet,
wobei die Produktgruppe vorwärts bewegt wird. Gleichzeitig wer
den die Laschen der beiden Enden des Bodens nach unten ge
knickt. Die Randlaschen zur Verbindung mit der Rückseite und
dem Boden werden nach oben gelegt. Die Rückseite des Zuschnitts
wird gegen die Produktgruppe nach unten geknickt und gegen die
Randlasche gelegt. Während sich die Produktgruppe weiter vor
wärtsbewegt, wird der mit Klebstoff versehene Teil der Rückwand
mit der Verbindungszunge vereinigt, wozu ein Druck auf die Rück
seite ausgeübt wird. Dann werden die Zungen an den beiden Enden
der Vorderseite nach innen auf die Produktgruppe geknickt. Die
Innenseite der Zungen an den beiden Enden der Oberseite und des
Bodens wird mit Klebstoff versehen, worauf die Zungen nach in
nen auf die Zungen an den Enden der zuvor nach innen geknickten
Zungen gelegt werden. Während die Produktgruppe weiter vorwärts
bewegt wird, wird auf die Rückseite und die beiden Enden dieser
Rückseite ein Druck ausgeübt.
Die US-PS 33 23 275 betrifft auch eine Vorrichtung zur Durchfüh
rung des beschriebenen Verfahrens mit Hilfe einer Einrichtung,
die einen ersten Förderer für die Zufuhr der Produktgruppen auf
einer horizontalen Bahn aufweist. Ferner sind Mittel zur Querzu
führung der Zuschnitte zum Ende des ersten Förderers und zum
Falten des Teils des Zuschnitts vorgesehen, der die Vorderseite
und den Boden aufweist. Dieser Teil wird nach unten in eine Ver
tikalebene geknickt, so daß er am Ende des Förderers mit der
Produktgruppe in Berührung kommt. Die Mittel für die Zufuhr der
Zuschnitte haben auch Einrichtungen zum Aufbringen von Kleb
stoff auf einen Teil der Rückseite des Zuschnitts. Ein zweiter
Förderer dient zur Übernahme der Packungsgruppe vom ersten För
derer. Zwischen den beiden Förderern sind Positioniereinrichtun
gen vorgesehen, um den Boden des Zuschnitts nach oben gegen den
Boden der Packungsgruppe zu knicken, sobald diese vom ersten
auf den zweiten Förderer gelangt. Unter dem zweiten Förderer
sind nach oben bewegliche Faltstangen vorgesehen, um die Verbin
dungszunge mit der Rückseite des Zuschnitts zu verbinden. Dar
über ist ein Förderer mit Faltstangen vorgesehen, von denen
eine Faltstange die Rückseite nach unten auf die vorwärts beweg
te Produktgruppe faltet, um eine Klebverbindung mit der Verbin
dungszunge herzustellen und einen Druck auf diese auszuüben,
während die Produktgruppe auf dem zweiten Förderer vorgeschoben
wird. Zu beiden Seiten der Bewegungsbahn sind Mittel zum Ab
knicken der Laschen an den Enden der Vorderseite und der Rück
seite nach innen vorgesehen, um Klebstoff aufzutragen und um
schließlich die Endlaschen der Oberseite und des Bodens nach in
nen auf die Endlaschen zu falten, welche zuvor umgeknickt wor
den sind, während sich die Produktgruppe auf dem zweiten Förde
rer in Richtung auf einen dritten Förderer vorwärtsbewegt. Die
ser hat Faltstangen, welche auf die Vorderseite und den Boden
einwirken, um einen Druck für die Klebverbindung zwischen dem
Boden und der Rückseite auszuüben.
Die gesamte Einrichtung gemäß US-PS 33 23 275 ist konstruktiv
äußerst kompliziert aufgebaut und damit teuer in Herstellung
und Betrieb. Sie hat eine Reihe von Faltstangen, die unter dem
zweiten Förderer angeordnet sind und nach oben bewegt werden
müssen, um die Randverbindungszungen mit der Rückseite nach
oben zu knicken. Der obere Förderer hat ebenfalls Faltstangen
zum Knicken der Rückseite des Zuschnitts nach unten auf die Pro
duktgruppe, wodurch eine Verbindung mit der Verbindungszunge
hergestellt und ein Druck ausgeübt wird, um während des Vor
schubs der Produktgruppe die Fixierung herzustellen. Die bekann
te Konstruktion ist so kompliziert im Aufbau und in der Arbeits
weise, daß die Stabilität der Packungsgruppe beim Übergang vom
ersten auf den zweiten Förderer beeinträchtigt wird, da zwi
schen beiden Förderern ein Mindestabstand erforderlich ist,
denn zwischen beiden Förderern sind die Mittel zum Falten des
Bodens nach oben angeordnet, während sich die Packungsgruppe
vom ersten auf den zweiten Förderer bewegt. Die gesamte Einheit
hat ein Betätigungsorgan für den oberen Förderer mit einer
Schubstange, die die Rückseite nach unten auf die Packungsgrup
pe klebt, die sich auf dem ersten Förderer bewegt. Dem zweiten
Förderer ist ein Antriebsorgan zugeordnet, das einen Riemen
trieb mit hoher Geschwindigkeit aufweist, um die Packungsgruppe
vorzuschieben, während sich diese vom ersten Förderer entfernt.
Weiter sind eine Nockenbahn sowie Ketten mit Schubstangen vorge
sehen, von denen eine erste Schubstange die Produktgruppe er
greift, sobald diese sich von dem ersten Riementrieb mit hoher
Geschwindigkeit entfernt, um auf dem zweiten Förderer positio
niert zu werden. Eine zweite Schub- und Faltstange wird von die
ser Bahn gesteuert, damit sie die Verbindungszunge erfaßt und
hinter die Packungsgruppe knickt, welche die erste Schubstange
berührt; anschließend wird sie von der Verbindungszunge ent
fernt. Die obere Schubstange wird betätigt, während sich die
Packungsgruppe auf dem zweiten Förderer bewegt, um die Rücksei
te auf die Verbindungszunge zu schließen und einen Druck auf
beide auszuüben, während sich die Packungsgruppe von dem zwei
ten Förderer auf den dritten Förderer vorschiebt.
Bei der Vorrichtung nach der US-PS 33 23 275 wird die Produk
tionsgeschwindigkeit bezüglich der Geschwindigkeit von intermit
tierend arbeitenden Vorrichtungen zwar erhöht, aber aufgrund
der komplizierten Struktur der gesamten Vorrichtung und des Be
wegungsablaufes für das Abknicken der Teile des Zuschnitts auf
die Packungsgruppe während des Vorschubs sind der beliebigen
Steigerung der Geschwindigkeit enge Grenzen gesetzt, weil die
Massen der alternierend arbeitenden Faltorgane und insbesondere
der Faltorgane zum Abknicken der Verbindungszungen nach oben
vergrößert werden, wodurch sich die Eigengeschwindigkeit und da
mit die Gesamtgeschwindigkeit verringert.
Auf dem Gebiet der Vorrichtungen zum Verpacken von Produktgrup
pen, insbesondere von Behältern, Flaschen o. dgl. sind auch kon
tinuierlich arbeitende Maschinen bekannt, wie sie beispielswei
se in der Beschreibungseinleitung der US-PS 46 31 895 erläutert
sind. Diese sollen die erläuterten Nachteile der Vorrichtung ge
mäß US-PS 33 23 275 vermeiden, um größere Produktionsleistungen
zu erzielen, wozu die Vorderseite und die Oberseite der Zu
schnitte nach oben geknickt werden, wobei an der Oberseite eine
Verbindungszunge für die Verbindung mit der Rückseite des Zu
schnitts hängt, während bei der Vorrichtung gemäß US-PS 33 23
275 die Vorderseite und der Boden, an dem die Verbindungszunge
hängt, nach unten gefaltet werden.
Bei den in der Beschreibungseinleitung der US-PS 46 31 895 er
wähnten Vorrichtungen ergeben sich gewisse Schwierigkeiten in
derjenigen Station, in der die einzelnen Zuschnitte unter die
Packungsgruppen gelegt werden müssen, um sie anschließend zu um
hüllen. Diese Station befindet sich im allgemeinen am Ende des
Kettenförderers, der quer verlaufende Schubstangen hat, wobei
der Zuschnitt von einem Speicher entnommen und von Schuborganen
quer zur Vorschubbahn der Produktgruppen zugeführt wird. Bevor
der horizontale Teil mit dem Boden und der Rückseite unter die
Packungsgruppe geschoben wird, wird der Teil des Zuschnitts,
der die Vorderseite und die Oberseite mit der Verbindungszunge
aufweist, um 90° nach oben geknickt. Dadurch schließt dieser
vertikal gefaltete Teil des Zuschnitts dann, wenn der Zuschnitt
unter die Packungsgruppe geschoben wird, deren Vorderseite ab.
Dabei ragt selbstverständlich der horizontale Teil des Zu
schnitts mit demjenigen Teil, der anschließend nach einer Ab
knickung nach oben die Rückseite der Gruppe abschließen muß,
nach hinten hervor, während der vertikale Teil des Zuschnitts
mit demjenigen Teil, der nach einer Abknickung nach hinten und
unten den oberen Teil der Packung abdecken soll, nach oben her
vorsteht. Von den beiden Seiten der Packungsgruppe steht von
dem Zuschnitt, der unter die Packungsgruppe geschoben worden
ist, der Teil mit den Laschen hervor, die nach anschließender
Faltung die Stirnseiten der Packungsgruppe abschließen sollen.
Dabei verursacht der vertikale Teil des Zuschnitts beim Ein
schieben des horizontalen Teils unter die Packungsgruppe ein
Hindernis bezüglich der Schubstangen für die Packungsgruppen
und insbesondere bezüglich der seitlichen Ketten, die die Schub
stangen tragen. Deshalb muß der Zuschnitt am Ende des Kettenför
derers in Querrichtung auf die Vorschubbahn für die Packungs
gruppen eingeführt werden, d.h. dort, wo der Förderer nach oben
abgelenkt wird, um eine Interferenz mit den Schubstangen zu ver
meiden. Hinzu kommt, daß der horizontale Teil des Zuschnitts
und insbesondere sein nach hinten herausstehender Abschnitt,
d.h. die Rückseite, die über die Grundseite der Packungsgruppe
hervorsteht, den Schrittabstand zwischen den Schubstangen des
Kettenförderers beträchtlich erhöht; dieser Abstand ist erfor
derlich, um weitere Behinderungen zwischen den aufeinander fol
genden Zuschnitten zu vermeiden, die unter die Packungsgruppen
geschoben werden. Hierdurch werden die Betriebsbedingungen der
Vorrichtung und insbesondere die Einheitsgeschwindigkeit erheb
lich beeinträchtigt.
Um hier Abhilfe zu schaffen und die Produktionsleistung der Ver
packungsvorrichtung zu verbessern, sieht die US-PS 46 31 895
vor, den Schrittabstand zwischen den Packungsgruppen zu verrin
gern, wozu die Zuschnitte während des Einschubs zeitweilig und
teilweise überlagert werden. Hierzu wird bereits mit dem Ein
schub eines nachfolgenden Zuschnitts über die Rückseite des ho
rizontalen Teils des vorangehenden Zuschnitts begonnen, wobei
für diese Operation der freie Raum zwischen der Schubstange für
die vorhergehende Packungsgruppe und der Vorderseite der nach
folgenden Packungsgruppe ausgenutzt wird. Die Vorrichtung nach
der US-PS 46 31 895 ist hierzu so ausgebildet, daß in der Sta
tion für die Einführung der Zuschnitte die Packungsgruppen auf
der Vorschubbahn durch Querstangen vorgeschoben werden, die von
Förderketten abstehen, welche nur auf einer Seite dieser Vor
schubbahn angeordnet sind, daß in der Station für die Zuführung
der Zuschnitte eine höhenbewegliche Gleitebene für die Packungs
gruppen sowie seitlich von dieser und gegenüber den Förderket
ten eine tiefer als die Gleitebene liegende Seitenführung vorge
sehen sind und daß in Förderrichtung hinter dieser Seitenfüh
rung ein seitliches Druckorgan angeordnet ist, das die Aufgabe
hat, die hintere, seitliche Lasche des horizontalen Teils des
Zuschnitts abzusenken, um sie unter die Seitenführung zu schie
ben, wobei sich die Ebene für die Zufuhr der horizontalen Teile
der Zuschnitte quer zur Vorschubbahn oberhalb der Seitenführung
und unterhalb der Gleitebene für die Packungsgruppen in der obe
ren Stellung befinden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der
eingangs umrissenen Bauart zur Verfügung zu stellen, die bei
einfachem und wirkungsvollem Aufbau die Produktionsgeschwindig
keit kontinuierlich arbeitender Verpackungssysteme erheblich er
höht, wobei die Schachtelzuschnitte quer zur Vorschubbahn der
zu umhüllenden Packungsgruppen zugeführt werden. Die Oberseite
der Zuschnitte hat dabei eine Verbindungszunge für die Verbin
dung mit der nach oben abgeknickten Rückseite des Zuschnitts.
Bei einer Vorrichtung der angegebenen Gattung wird diese Aufga
be durch das Kennzeichen des Patentanspruchs 1 gelöst.
In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung ist die Beschleuni
gungsplatte im wesentlichen in derselben Ebene wie die horizon
tale Bahn für die Zuführung der zu verpackenden Produktgruppen
angeordnet. Weiterhin ist vorgesehen, daß mit einem geringen
Vertikalabstand unterhalb der Beschleunigungsplatte eine feste
Stützplatte angebracht ist, die sich vom Ende der horizontalen
Bahn bis zu den zweiten, im wesentlichen in derselben Ebene lie
genden Fördermitteln erstreckt und über die die beweglichen,
von den zweiten Fördermitteln angetriebenen Falt-, Schub- und
Anschlagelemente hervorstehen, mit deren Hilfe die Rückseite
des Zuschnitts, der mit seinem horizontalen und den Boden auf
weisenden Teil zwischen der beweglichen Beschleunigungsplatte
und der festen Stützplatte zugeführt worden ist, auf die hinte
re Seite der Produktgruppe geschlagen wird und mit deren Hilfe
diese teilweise umhüllte Produktgruppe zwischen den paarweise
angeordneten, vorderen Anschlagelementen und hinteren Schubele
menten weitergeführt wird, wobei die Anschlagelemente und Schub
elemente von den dritten Fördermitteln angetrieben werden.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus
den Patentansprüchen und aus der folgenden Beschreibung eines
Ausführungsbeispiels, das in der Zeichnung dargestellt ist.
Es zeigen:
Fig. 1 die schematische Ansicht einer Vorrichtung gemäß der
Erfindung,
Fig. 2 die vergrößerte und teilweise geschnittene Darstellung
eines Teils der Vorrichtung der Fig. 1,
Fig. 3 bis 10 die Darstellung aufeinander folgender Phasen
der Umhüllung einer Produktgruppe mit einem
Schachtelzuschnitt in der Vorrichtung der Fi
guren 1 und 2 und
Fig. 3a bis 10a Ansichten des Schachtelzuschnittes bei der
Umhüllung der Produktgruppe entsprechend den
Phasen der Fig. 3 bis 10.
Die Fig. 1 und 2 zeigen schematisch eine kontinuierlich ar
beitende Vorrichtung zum gruppenweisen Verpacken von Produkten
GA in Schachteln, insbesondere von Büchsen, Flaschen oder ähnli
chen Behältern. Jede Produktgruppe GA wird dabei von einem Zu
schnitt F aus steifem, vorgefalzten Karton umhüllt. Der vorge
falzte Zuschnitt F ist, wie die Fig. 3A bis 10A zeigen, un
terteilt in eine Vorderseite PA, einen Boden PF, eine Rückseite
PP und eine Oberseite PS, wobei an der Oberseite PS eine Verbin
dungszunge LC hängt. Die Verbindungszunge LC des Zuschnittes F
für die Bildung der Schachtel wird nach der Umhüllung der Pro
duktgruppe GA mit der Rückseite PP verklebt. Von beiden Seiten
rändern der vier Teile des Zuschnitts F stehen Laschen PAS,
PAD, PFS, PFD, PPS, PPD und PSS, PSD ab. Diese dienen zum Ver
schließen der gegenüberliegenden Stirnseiten der Verpackung, wo
bei die Laschen PSS, PSD sowie PFS, PFD der Oberseite PS bzw.
des Bodens PF mit den Laschen PAS, PAD bzw. PPS, PPD der Vorder
seite PA bzw. der Rückseite PP verklebt werden können.
Die Vorrichtung hat in Förderrichtung gesehen einen horizonta
len Förderer C1 mit einem Förderband 1, über dem vertikale Füh
rungselemente 2 für die Führung der zu Gruppen zusammenzufassen
den Produktreihen befestigt sind. Der Förderer C1 ist mit einem
Schubförderer C2 auf einem Gestell B angebracht. Der Schubförde
rer C2 hat seitliche Ketten 3, die gemäß Fig. 2 Schubstangen 4
tragen, welche gleiche Abstände voneinander haben. Der Schubför
derer C2 ist über dem Förderer C1 an zwei Seitenwangen 5 so ge
lagert, daß er in Förderrichtung über den Förderer C1 in eine
Zuführstation ST für die Zuführung der einzelnen Zuschnitte F
vorsteht. Die einzelnen Zuschnitte F gelangen über eine bekann
te Zuführeinrichtung A quer zur Förderrichtung des Förderers C1
und des Schubförderers C2 von der Seite her in die Zuführstati
on ST. Wie die Fig. 1, 3, 3A sowie 4, 4A zeigen, sind dabei
die Zuschnitte F so geknickt, daß die Vorderseite PA und die
Oberseite PF mit ihrer Verbindungszunge LC vertikal nach oben
abgeknickt sind. Hinter der Zuführstation ST befindet sich ein
weiterer Förderer C3, an den sich ein Förderer C4 anschließt,
über welchem sich ein letzter Förderer C5 befindet.
Gemäß der Erfindung ist zwischen dem Ende des Förderers C1 mit
seinem horizontalen Förderband 1 und dem Förderer C3, d.h. in
der Zuführstation ST für die einzelnen Zuschnitte F, eine hori
zontal hin- und herbewegliche Beschleunigungsplatte 6 angeord
net, die in der Transportebene des Förderbandes 1 des Förderers
C1 liegt. Unterhalb der Beschleunigungsplatte 6 befindet sich
mit geringem Vertikalabstand eine Stützplatte 7, die am Gestell
B befestigt ist und sich von dem Ende des Förderers C1 bis zum
Anfang des Förderers C3 erstreckt, mit dem sie im wesentlichen
in einer Ebene liegt. Zu beiden Seiten des Förderers C3 er
streckt sich die feste Stützplatte 7 mit zwei Seitenteilen 7a
und 7b bis in die Nähe des Beginns des folgenden Förderers C4.
Die Beschleunigungsplatte 6 hat gemäß Fig. 2 an wenigstens ei
ner Seite eine Tragflosse 6a, auf der Schiebelager 8 befestigt
sind. Die Schiebelager 8 sind auf einer horizontalen Tragstange
9 verschiebbar, welche ihrerseits an Halteelementen 10 befe
stigt ist, die von der Seitenwange 5 abstehen. An einem der
Schiebelager 8, im Ausführungsbeispiel am in Förderrichtung hin
teren Schiebelager, ist in einem Lagerpunkt 11 das Ende einer
Stange 12 angelenkt, deren anderes Ende über einen Lagerpunkt
13 von einem Kettenglied einer Kette 14 getragen wird. Die Ket
te 14 ist über Kettenräder 15 geführt, von denen eines in be
kannter und nicht weiter dargestellter Weise von einer Antriebs
kette 16 angetrieben wird. Dadurch wird ein Kurbeltrieb geschaf
fen, der die Beschleunigungsplatte 6 in horizontaler Richtung
hin- und hergehend bewegt, worauf weiter unten noch näher einge
gangen wird.
Der Förderer C3 besteht aus zwei Doppelketten 17, die parallel
zueinander über Kettenräder 18 und 19 laufen. Die Doppelketten
17 sind mit Tragelementen 20 ausgerüstet, wodurch eine Trans
portebene mit rutschfester Oberfläche geschaffen wird. Der För
derer C3 ist mit Falt- und Schubelementen 21 ausgestattet, die
gleichbleibende Abstände voneinander haben und dazu dienen, die
Rückseite PP jedes Zuschnitts F auf die Hinterseite der jeweili
gen Produktgruppe GA zu falten (vgl. insbesondere Fig. 6 und
6A). Wie diese beiden Figuren zeigen, befindet sich über dem
Förderer C3 eine Querstange 22, die am Gestell B festigt ist
und die Aufgabe hat, die Oberseite PS des Zuschnitts F auf die
Oberseite der zu verpackenden Produktgruppe GA zu legen.
Auch der sich an den Förderer C3 anschließende Förderer C4 hat
zwei parallel zueinander verlaufende Doppelketten 23, die über
Kettenräder laufen, von denen nur ein Kettenrad 24 dargestellt
ist. Die Kettenräder sind auf einer Antriebswelle 25 befestigt,
auf der auch die Kettenräder 19 des Förderers C3 angebracht
sind, und zwar zwischen den beiden Kettenrädern 24 des Förde
rers C4. Die Doppelketten 23 haben paarweise angeordnete, vorde
re Anschlagelemente 26 und hintere Schubelemente 27 (vgl. Figu
ren 2 sowie 3 bis 10).
Über dem Förderer C4 befindet sich der Förderer C5, der eben
falls parallel zueinander angeordnete Doppelketten 28 hat, wel
che über Kettenräder 29 laufen, von denen in Fig. 2 lediglich
die Reihe der hinteren Kettenräder eingezeichnet ist. Diese
sind auf einer Welle 30 befestigt, welche beispielsweise von
der Antriebswelle 25 durch einen bekannten übertragungsmechanis
mus 31 angetrieben wird, welcher in Fig. 2 lediglich schema
tisch angedeutet ist. Die Doppelketten 28 des Förderers C5 ha
ben vordere Anschlagelemente 32 für den Vorschub der einzelnen,
zu umhüllenden Produktgruppen GA sowie Faltstangen 33, die die
Verbindungszunge LC nach unten auf den mit Klebstoff versehenen
Rand der Rückseite PP des Zuschnitts F legen und die Packung zu
nicht weiter dargestellten Falteinrichtungen schieben. Diese be
finden sich an dem gegenüberliegenden Stirnseiten der Packungen
und haben die Aufgabe, die Laschen PSS, PSD sowie PFS, PFD der
Oberseite PS bzw. des Bodens PF auf die zuvor umgefalteten und
in bekannter Weise mit Klebstoff versehenen Laschen PAS, PAD
bzw. PPS, PPD an den gegenüberliegenden Seitenrändern der Vor
derseite PA bzw. der Rückseite PP zu legen (vgl. Fig. 7, 7A
bis 9, 9A). Der Förderer C5 schiebt die Packungen dann zwischen
zwei vertikale Transportbänder 34, die die fertiggestellte
Schachtel, welche die Packungsgruppe PA umhüllt, konsolidiert
(vgl. Fig. 1, 2 sowie 10, 10A).
Die in Schachteln zu verpackenden Produkte werden in Längs- und
Querreihen von dem Förderband 1 des Förderers C1 zum Schubförde
rer C2 transportiert, dessen Schubstangen 4 die Produkte in
gleichmäßig voneinander beabstandete Produktgruppen GA auf
teilt, wobei der Schrittabstand der Produktgruppen kleiner als
bei bekannten Vorrichtungen ist. Die Schubstangen 4 des Schub
förderers C2 führen die Produktgruppen GA in die Zuführstation
ST und dort auf die Beschleunigungsplatte 6, die sich dabei in
ihrer am weitesten zurückgezogenen Stellung befindet. Gleichzei
tig wird von der Zuführeinrichtung A ein Zuschnitt F in die Zu
führstation ST transportiert, und zwar unter die Beschleuni
gungsplatte 6 auf die Stützplatte 7, wobei die Vorderseite PA
und die Oberseite PS mit der Verbindungszunge LC nach oben abge
knickt sind (vgl. Fig. 1, 3A und 4A). jetzt bringt die Be
schleunigungsplatte 6, die von dem Kurbeltrieb 11, 12, 13, 14,
15 angetrieben wird, die Produktgruppe PA mit beschleunigter
Wirkung zunächst in Richtung auf die Vorderseite PA des Zu
schnitts F, der in der Zuführstation ST wartet (vgl. Fig. 3
und 3A), wonach gemäß den Fig. 4 und 4A unter der Einwirkung
der Schubstange 4 des Schubförderers C2 die Gruppe an der Vor
derseite PA zum Anschlag kommt. Mittels des Schubförderers C2
wird die Produktgruppe GA gemeinsam mit dem nach oben abgeknick
ten Zuschnitt F auf den Förderer C3 geschoben, wobei nacheinan
der die seitlichen Laschen PAS, PAD sowie PPS, PPD auf die ge
genüberliegenden Stirnseiten der Packung geknickt werden (vgl.
Fig. 5 und 5A). Wie die Fig. 6 und 6A zeigen, faltet die
Querstange 22 dabei die Oberseite PS nach unten, während die
Schubelemente 21 des Förderers C3 die Rückseite PP des Zu
schnitts F nach oben knicken. Unter dem Einfluß des jeweiligen
Schubelementes 21 des Förderers C3 wird die nun zum großen Teil
von dem Zuschnitt F umhüllte Produktgruppe GA mit ihrer Vorder
seite gegen die Anschlagelemente 26 und 32 der entsprechenden
Förderer C4 bzw. C5 gedrückt, bevor die Oberseite PS des Zu
schnitts F die Querstange 22 verläßt (vgl. Fig. 6, 7 und
7A). Die hinteren Schubelemente 27 des Förderers C4 sorgen da
bei für einen Vorschub der Packungsgruppe in der Weise, daß die
Vorderseite PA und die Rückseite PP an der vorderen bzw. der
hinteren Seite der Packungsgruppe GA anliegen, wobei die La
schen PAS, PAD und PPS, PPD der Vorderseite PA bzw. der Rücksei
te PP vollständig auf die gegenüberliegenden Stirnseiten der
Packungsgruppe gelegt sind (vgl. Fig. 7 und 7A). Mit dem Vor
schub dieser Packungsgruppe, die auf dem Förderer C4 allmählich
vollständig umhüllt wird, werden die Vorderseite PA und die
Rückseite PP am unteren Rand zwischen den vorderen Anschlagele
menten 26 und den hinteren Schubelementen 27 des Förderers C4
in Anlage an der Vorderseite bzw. der Rückseite der Packungs
gruppe gehalten, während die vorderen Anschlagelemente 32 des
oberen Förderers C5 den oberen Rand der Vorderseite PA an der
Packungsgruppe halten. In Fig. 7 ist ein Klebeorgan 35 angedeu
tet, das den oberen, äußeren Rand der Rückseite PP des Zuschnit
tes F mit Klebstoff versieht, worauf die Faltstange 33 des obe
ren Förderers C5 die Verbindungszunge LC nach unten auf den be
reits mit Klebstoff versehenen Rand der Rückseite PP knickt
(vgl. Fig. 8, 8A und 9, 9A). Gleichzeitig sprühen obere Kle
beorgane 36 und untere Klebeorgane 37 Klebstoff 38 bzw. 39 auf
die Laschen PAS, PAD sowie PPS, PPD der Vorderseite PA bzw. der
Rückseite PP, worauf die Laschen PSS, PSD und PFS, PFD der Ober
seite PS bzw. des Bodens PF gefaltet und mit diesem verklebt
werden (vgl. Fig. 10 und 10A).
In der Praxis hat sich herausgestellt, daß die Vorrichtung ge
mäß der Erfindung alle an sie gestellten Anforderungen erfüllt.
So können insbesondere sehr hohe Betriebsgeschwindigkeiten er
reicht werden, was eine wesentlich höhere Packungszahl je Zeit
einheit zur Folge hat als bei bekannten Maschinen. Gleichzeitig
sind die hergestellten Verpackungen von einwandfreier Form,
ohne daß trotz der hohen Geschwindigkeiten Ausschuß in Kauf ge
nommen werden müßte. Insbesondere hat das Endprodukt eine ausge
zeichnete Qualität, weil während der gesamten Verpackungsphase
für eine Schachtel um die zu umhüllende Packungsgruppe herum
der Zuschnitt mit seinen Einzelteilen ständig unter Kontrolle
ist.
Claims (3)
1. Vorrichtung zum fortlaufenden Verpacken von zu Gruppen zusam
mengefaßten Produkten wie Büchsen, Flaschen oder ähnlichen Be
hältern in Schachteln, die als Zuschnitte um jede Gruppe oder
um Gruppen von Produkten gehüllt werden und jeweils eine Vorder
seite, einen Boden, eine Rückseite und eine Oberseite haben,
von denen an der Oberseite eine Verbindungszunge zur Klebverbin
dung mit der Rückseite hängt und von denen jeweils beide Seiten
ränder Laschen zum Abdecken der beiden Stirnseiten der Gruppen
aufweisen derart, daß die Laschen der Oberseite und des Bodens
auf die Laschen der Vorderseite und der Rückseite klebbar sind,
wobei erste Fördermittel mit Schubstangen zur schrittweisen Zu
führung von aufeinander folgenden Gruppen von Behältern auf ei
ner horizontalen Bahn sowie mit den ersten Fördermitteln phasen
synchron arbeitende Mittel zur Querzuführung der Zuschnitte
seitlich zum Ende der horizonalen Bahn vorgesehen sind und auf
diesen Mitteln die Zuschnitte derart geknickt werden, daß der
die Vorderseite und die Oberseite mit der Verbindungszunge auf
weisenden Teil in eine im wesentlichen vertikale Ebene nach
oben ragt und der Boden unter der zugeführten Produktgruppe
liegt, die an der Vorderseite des Zuschnitts zum Anschlag kommt
und auf zweite Fördermittel gelangt, dadurch gekenn
zeichnet, daß zwischen dem Ende der horizontalen Bahn
und den zweiten Fördermitteln (C3) eine horizontal hin- und her
bewegliche Beschleunigungsplatte (6) vorgesehen ist, daß die
zweiten Fördermittel (C3) Falt- und Schubelemente (21) zum
Knicken der Rückseite (PP) des Zuschnitts (F) auf die Rückseite
der Produktgruppe (GA) und zum Zuführen der Produktgruppe (GA)
zwischen paarweise angeordnete, vordere Anschlagelemente (26)
und hintere Schubelemente (27) von dritten Fördermitteln (C4)
aufweist, und daß über den zweiten Fördermitteln (C3) und den
dritten Fördermitteln (C4) Faltmittel (22) zum Falten der Ober
seite (PS) des Zuschnitts (F) auf die Oberseite der Produktgrup
pe (GA) sowie anschließende, an Ketten (28) geführte, vordere
Anschlagelemente (32) für die Produktgruppen (GA) und Faltstan
gen (33) zum Falten der Verbindungszunge (LC) des Zuschnitts
(F) nach unten auf die zuvor mit Klebstoff versehene Rückseite
(PP) des Zuschnitts (F) und zum Vorschub der Produktgruppen
(GA) zu Faltorganen angeordnet sind, welche die an den beiden
gegenüberliegenden Stirnseiten abstehenden Laschen der Obersei
te (PS) und des Bodens (PF) des Zuschnitts (F) auf die zuvor
mit Klebstoff (38, 39) versehenen Laschen der Vorderseite (PA)
und der Rückseite (PP) des Zuschnitts (F) falten.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Beschleunigungsplatte (6) im wesentlichen in derselben Ebene
wie die horizontale Bahn für die Zuführung der zu verpackenden
Produktgruppen (GA) liegt und daß mit einem geringen Vertikalab
stand unterhalb der Beschleunigungsplatte (6) eine feste Stütz
platte (7) angebracht ist, die sich vom Ende der horizontalen
Bahn bis zu den zweiten, im wesentlichen in derselben Ebene lie
gende Fördermitteln (C3) erstreckt und über die die bewegli
chen, von den zweiten Fördermitteln (C3) angetriebenen Falt-,
Schub- und Anschlagelemente (21, 26, 27) hervorstehen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß für den hin- und herbeweglichen Antrieb der Beschleunigungs
platte (6) ein Kurbeltrieb (10-16) vorgesehen ist, der mit
Schiebelagern (8) verbunden ist, die als Schlitten auf einer
Tragstange (9) gelagert sind, welche in horizontaler Stellung
am Gestell (B) der Vorrichtung befestigt ist, wobei die Schiebe
lager (8) an der Beschleunigungsplatte (6) befestigt sind.
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8128 | New person/name/address of the agent |
Representative=s name: HAUCK, H., DIPL.-ING. DIPL.-WIRTSCH.-ING., 8000 MU |
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| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |