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DE4023025A1 - Vorrichtung zum gruppenweisen verpacken von produkten in schachteln - Google Patents

Vorrichtung zum gruppenweisen verpacken von produkten in schachteln

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Publication number
DE4023025A1
DE4023025A1 DE4023025A DE4023025A DE4023025A1 DE 4023025 A1 DE4023025 A1 DE 4023025A1 DE 4023025 A DE4023025 A DE 4023025A DE 4023025 A DE4023025 A DE 4023025A DE 4023025 A1 DE4023025 A1 DE 4023025A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
blank
conveyor
folding
tabs
group
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE4023025A
Other languages
English (en)
Inventor
Mario Gambetti
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Baumer SRL
Original Assignee
Baumer SRL
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Baumer SRL filed Critical Baumer SRL
Publication of DE4023025A1 publication Critical patent/DE4023025A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B11/00Wrapping, e.g. partially or wholly enclosing, articles or quantities of material, in strips, sheets or blanks, of flexible material
    • B65B11/004Wrapping, e.g. partially or wholly enclosing, articles or quantities of material, in strips, sheets or blanks, of flexible material in blanks, e.g. sheets precut and creased for folding
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B11/00Wrapping, e.g. partially or wholly enclosing, articles or quantities of material, in strips, sheets or blanks, of flexible material
    • B65B11/06Wrapping articles, or quantities of material, by conveying wrapper and contents in common defined paths
    • B65B11/08Wrapping articles, or quantities of material, by conveying wrapper and contents in common defined paths in a single straight path
    • B65B11/10Wrapping articles, or quantities of material, by conveying wrapper and contents in common defined paths in a single straight path to fold the wrappers in tubular form about contents
    • B65B11/12Wrapping articles, or quantities of material, by conveying wrapper and contents in common defined paths in a single straight path to fold the wrappers in tubular form about contents and then to form closing folds of similar form at opposite ends of the tube

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Container Filling Or Packaging Operations (AREA)
  • Wrapping Of Specific Fragile Articles (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verpacken von zu Gruppen zusammengefaßten Produkten wie Büchsen, Flaschen oder ähnlichen Behältern in Schachteln.
Mit der Erfindung sollen solche Vorrichtungen verbessert wer­ den, mit denen Produktgruppen dadurch verpackt werden, daß um sie ein Zuschnitt eines vorgefalzten, steifen Kartons gewickelt wird, der eine Oberseite, einen Boden, eine Vorderseite und eine Rückseite aufweist und mit einer Verbindungszunge versehen ist, welche die Rückseite und die Oberseite oder die Rückseite und den Boden miteinander verbindet. Von den seitlichen Enden des Zuschnittes stehen Laschen ab, mit denen die beiden gegen­ überliegenden Stirnseiten der Packungsgruppe verschlossen wer­ den. In den meisten Fällen sind diese Laschen an den stirnseiti­ gen Ende der Vorderseite, der Rückseite, des Bodens und der Oberseite des Zuschnitts so ausgebildet, daß die Laschen der Oberseite und des Bodens auf die Laschen der Vorderseite und der Rückseite geheftet werden können.
Die bekannten Vorrichtungen zum Verpacken von Produkten in Schachteln können im wesentlichen in zwei Kategorien eingeord­ net werden, abhängig von einer intermittierenden und einer kon­ tinuierlichen Betriebsweise. Im ersten Fall wird der Zuschnitt in aller Regel bei Stillstand der Produktgruppe um diese ge­ hüllt, während im zweiten Fall alle Faltoperationen ausgeführt werden, wenn sich die Produktgruppe vorwärtsbewegt.
Aus der US-PS 34 82 372 ist eine intermittierend arbeitende Vor­ richtung bekannt, die zum Umhüllen von Behältern mit einem Schachtelzuschnitt dient und einen Rahmen aufweist. An diesem Rahmen ist eine Platte gelagert, die in vertikaler Richtung zwi­ schen einer oberen und einer unteren Stellung beweglich ist. Für die Zuführung der Zuschnitte sind Mittel vorgesehen, welche jeden Schachtelzuschnitt oberhalb der oberen Stellung der Plat­ te positionieren. Am Rahmen ist über der oberen Stellung der Platte ein Speicher für die Zuschnitte angebracht, welcher mit selektiv betätigten Organen ausgerüstet ist, über welche je­ weils eine Schachtelgruppe auf einen Zuschnitt auf der Platte nach unten abgegeben wird. Die Platte wird zwischen ihren bei­ den Endstellungen durch eine Einrichtung hin- und herbewegt, welche über Sensororgane mit den selektiv betätigten Organen verbunden ist, welche die Anwesenheit eines Schachtelzuschnitts zwischen dem Speicher und der Platte sowie die Anwesenheit ei­ ner Behältergruppe in dem Speicher feststellen, so daß die Mit­ tel zur Abgabe betätigt werden können, wenn die Sensorelemente die Anwesenheit eines Zuschnitts feststellen, sobald die Platte in der oberen Stellung ist.
Obwohl mit derartigen, intermittierend arbeitenden Vorrichtun­ gen gute Ergebnisse hinsichtlich der Produktqualität erzielt werden können, werden sie in der Fachwelt als starre Maschinen bezeichnet, da ihre Betriebsgeschwindigkeit begrenzt ist; die Höchstgeschwindigkeit, bezogen auf einen bestimmten Produktions­ bereich, wird als erste Geschwindigkeit definiert, so daß diese Vorrichtungen mit der sogenannten ersten Geschwindigkeit eine Geschwindigkeit "Null" haben.
Um diese Leistungsgrenzen intermittierend arbeitender Vorrich­ tungen zu überschreiten und eine größere Produktgruppe je Zeit­ einheit erzeugen zu können, wurden in der US-PS 33 23 275 ein Verfahren und eine Vorrichtung vorgeschlagen, die zum Ziel ha­ ben, eine kontinuierliche Arbeitsweise auf der Basis der Koordi­ nierung der Bewegungen zwischen den kinematischen Organen durch­ zuführen, so daß eine genaue Verteilung der Phasenzeiten er­ reicht und eine exakte Zuordnung der Funktionen verwirklicht wird, damit Totzeiten vermieden werden und jedem Arbeitsorgan Bewegungs- und Haltezeiten zugeordnet werden, die gerade ausrei­ chen, um die jeweiligen Operationen ausführen zu können.
Das Verfahren nach der US-PS 33 23 275 dient zum gruppenweisen Verpacken von Produkten in Schachteln, wobei um die Produkte flache, steife Schachtelzuschnitte gelegt werden, die eine Ober­ seite, einen Boden, eine Vorderseite und eine Rückseite haben, wobei von beiden Seitenrändern Laschen abstehen und der Boden eine Verbindungszunge hat, die an der Rückseite festgelegt wird.
Bei dem bekannten Verfahren werden die Produktgruppen im wesent­ lichen auf einer horizontalen Bahn zugeführt, während der Zu­ schnitt von der Seite her angeliefert wird, d.h. quer zur Längs­ richtung der horizontalen Bahn. Gleichzeitig wird derjenige Teil des Zuschnitts, der die Vorderseite und den Boden auf­ weist, in eine Vertikalebene vor die Produktgruppe nach unten geknickt. Während der Zufuhr des Zuschnitts wird Klebstoff auf den Boden des Randteils aufgebracht, der an der Rückseite hängt. Die Zufuhr der Produktgruppe wird dabei in eine Ecke fortgeführt, die durch den abgeknickten Zuschnitt gebildet wird. Während die Laschen an den beiden Enden der Rückseite nach unten geknickt werden, wird der Boden nach oben gefaltet, wobei die Produktgruppe vorwärts bewegt wird. Gleichzeitig wer­ den die Laschen der beiden Enden des Bodens nach unten ge­ knickt. Die Randlaschen zur Verbindung mit der Rückseite und dem Boden werden nach oben gelegt. Die Rückseite des Zuschnitts wird gegen die Produktgruppe nach unten geknickt und gegen die Randlasche gelegt. Während sich die Produktgruppe weiter vor­ wärtsbewegt, wird der mit Klebstoff versehene Teil der Rückwand mit der Verbindungszunge vereinigt, wozu ein Druck auf die Rück­ seite ausgeübt wird. Dann werden die Zungen an den beiden Enden der Vorderseite nach innen auf die Produktgruppe geknickt. Die Innenseite der Zungen an den beiden Enden der Oberseite und des Bodens wird mit Klebstoff versehen, worauf die Zungen nach in­ nen auf die Zungen an den Enden der zuvor nach innen geknickten Zungen gelegt werden. Während die Produktgruppe weiter vorwärts­ bewegt wird, wird auf die Rückseite und die beiden Enden dieser Rückseite ein Druck ausgeübt.
Die US-PS 33 23 275 betrifft auch eine Vorrichtung zur Durchfüh­ rung des beschriebenen Verfahrens mit Hilfe einer Einrichtung, die einen ersten Förderer für die Zufuhr der Produktgruppen auf einer horizontalen Bahn aufweist. Ferner sind Mittel zur Querzu­ führung der Zuschnitte zum Ende des ersten Förderers und zum Falten des Teils des Zuschnitts vorgesehen, der die Vorderseite und den Boden aufweist. Dieser Teil wird nach unten in eine Ver­ tikalebene geknickt, so daß er am Ende des Förderers mit der Produktgruppe in Berührung kommt. Die Mittel für die Zufuhr der Zuschnitte haben auch Einrichtungen zum Aufbringen von Kleb­ stoff auf einen Teil der Rückseite des Zuschnitts. Ein zweiter Förderer dient zur Übernahme der Packungsgruppe vom ersten För­ derer. Zwischen den beiden Förderern sind Positioniereinrichtun­ gen vorgesehen, um den Boden des Zuschnitts nach oben gegen den Boden der Packungsgruppe zu knicken, sobald diese vom ersten auf den zweiten Förderer gelangt. Unter dem zweiten Förderer sind nach oben bewegliche Faltstangen vorgesehen, um die Verbin­ dungszunge mit der Rückseite des Zuschnitts zu verbinden. Dar­ über ist ein Förderer mit Faltstangen vorgesehen, von denen eine Faltstange die Rückseite nach unten auf die vorwärts beweg­ te Produktgruppe faltet, um eine Klebverbindung mit der Verbin­ dungszunge herzustellen und einen Druck auf diese auszuüben, während die Produktgruppe auf dem zweiten Förderer vorgeschoben wird. Zu beiden Seiten der Bewegungsbahn sind Mittel zum Ab­ knicken der Laschen an den Enden der Vorderseite und der Rück­ seite nach innen vorgesehen, um Klebstoff aufzutragen und um schließlich die Endlaschen der Oberseite und des Bodens nach in­ nen auf die Endlaschen zu falten, welche zuvor umgeknickt wor­ den sind, während sich die Produktgruppe auf dem zweiten Förde­ rer in Richtung auf einen dritten Förderer vorwärtsbewegt. Die­ ser hat Faltstangen, welche auf die Vorderseite und den Boden einwirken, um einen Druck für die Klebverbindung zwischen dem Boden und der Rückseite auszuüben.
Die gesamte Einrichtung gemäß US-PS 33 23 275 ist konstruktiv äußerst kompliziert aufgebaut und damit teuer in Herstellung und Betrieb. Sie hat eine Reihe von Faltstangen, die unter dem zweiten Förderer angeordnet sind und nach oben bewegt werden müssen, um die Randverbindungszungen mit der Rückseite nach oben zu knicken. Der obere Förderer hat ebenfalls Faltstangen zum Knicken der Rückseite des Zuschnitts nach unten auf die Pro­ duktgruppe, wodurch eine Verbindung mit der Verbindungszunge hergestellt und ein Druck ausgeübt wird, um während des Vor­ schubs der Produktgruppe die Fixierung herzustellen. Die bekann­ te Konstruktion ist so kompliziert im Aufbau und in der Arbeits­ weise, daß die Stabilität der Packungsgruppe beim Übergang vom ersten auf den zweiten Förderer beeinträchtigt wird, da zwi­ schen beiden Förderern ein Mindestabstand erforderlich ist, denn zwischen beiden Förderern sind die Mittel zum Falten des Bodens nach oben angeordnet, während sich die Packungsgruppe vom ersten auf den zweiten Förderer bewegt. Die gesamte Einheit hat ein Betätigungsorgan für den oberen Förderer mit einer Schubstange, die die Rückseite nach unten auf die Packungsgrup­ pe klebt, die sich auf dem ersten Förderer bewegt. Dem zweiten Förderer ist ein Antriebsorgan zugeordnet, das einen Riemen­ trieb mit hoher Geschwindigkeit aufweist, um die Packungsgruppe vorzuschieben, während sich diese vom ersten Förderer entfernt. Weiter sind eine Nockenbahn sowie Ketten mit Schubstangen vorge­ sehen, von denen eine erste Schubstange die Produktgruppe er­ greift, sobald diese sich von dem ersten Riementrieb mit hoher Geschwindigkeit entfernt, um auf dem zweiten Förderer positio­ niert zu werden. Eine zweite Schub- und Faltstange wird von die­ ser Bahn gesteuert, damit sie die Verbindungszunge erfaßt und hinter die Packungsgruppe knickt, welche die erste Schubstange berührt; anschließend wird sie von der Verbindungszunge ent­ fernt. Die obere Schubstange wird betätigt, während sich die Packungsgruppe auf dem zweiten Förderer bewegt, um die Rücksei­ te auf die Verbindungszunge zu schließen und einen Druck auf beide auszuüben, während sich die Packungsgruppe von dem zwei­ ten Förderer auf den dritten Förderer vorschiebt.
Bei der Vorrichtung nach der US-PS 33 23 275 wird die Produk­ tionsgeschwindigkeit bezüglich der Geschwindigkeit von intermit­ tierend arbeitenden Vorrichtungen zwar erhöht, aber aufgrund der komplizierten Struktur der gesamten Vorrichtung und des Be­ wegungsablaufes für das Abknicken der Teile des Zuschnitts auf die Packungsgruppe während des Vorschubs sind der beliebigen Steigerung der Geschwindigkeit enge Grenzen gesetzt, weil die Massen der alternierend arbeitenden Faltorgane und insbesondere der Faltorgane zum Abknicken der Verbindungszungen nach oben vergrößert werden, wodurch sich die Eigengeschwindigkeit und da­ mit die Gesamtgeschwindigkeit verringert.
Auf dem Gebiet der Vorrichtungen zum Verpacken von Produktgrup­ pen, insbesondere von Behältern, Flaschen o. dgl. sind auch kon­ tinuierlich arbeitende Maschinen bekannt, wie sie beispielswei­ se in der Beschreibungseinleitung der US-PS 46 31 895 erläutert sind. Diese sollen die erläuterten Nachteile der Vorrichtung ge­ mäß US-PS 33 23 275 vermeiden, um größere Produktionsleistungen zu erzielen, wozu die Vorderseite und die Oberseite der Zu­ schnitte nach oben geknickt werden, wobei an der Oberseite eine Verbindungszunge für die Verbindung mit der Rückseite des Zu­ schnitts hängt, während bei der Vorrichtung gemäß US-PS 33 23 275 die Vorderseite und der Boden, an dem die Verbindungszunge hängt, nach unten gefaltet werden.
Bei den in der Beschreibungseinleitung der US-PS 46 31 895 er­ wähnten Vorrichtungen ergeben sich gewisse Schwierigkeiten in derjenigen Station, in der die einzelnen Zuschnitte unter die Packungsgruppen gelegt werden müssen, um sie anschließend zu um­ hüllen. Diese Station befindet sich im allgemeinen am Ende des Kettenförderers, der quer verlaufende Schubstangen hat, wobei der Zuschnitt von einem Speicher entnommen und von Schuborganen quer zur Vorschubbahn der Produktgruppen zugeführt wird. Bevor der horizontale Teil mit dem Boden und der Rückseite unter die Packungsgruppe geschoben wird, wird der Teil des Zuschnitts, der die Vorderseite und die Oberseite mit der Verbindungszunge aufweist, um 90° nach oben geknickt. Dadurch schließt dieser vertikal gefaltete Teil des Zuschnitts dann, wenn der Zuschnitt unter die Packungsgruppe geschoben wird, deren Vorderseite ab. Dabei ragt selbstverständlich der horizontale Teil des Zu­ schnitts mit demjenigen Teil, der anschließend nach einer Ab­ knickung nach oben die Rückseite der Gruppe abschließen muß, nach hinten hervor, während der vertikale Teil des Zuschnitts mit demjenigen Teil, der nach einer Abknickung nach hinten und unten den oberen Teil der Packung abdecken soll, nach oben her­ vorsteht. Von den beiden Seiten der Packungsgruppe steht von dem Zuschnitt, der unter die Packungsgruppe geschoben worden ist, der Teil mit den Laschen hervor, die nach anschließender Faltung die Stirnseiten der Packungsgruppe abschließen sollen. Dabei verursacht der vertikale Teil des Zuschnitts beim Ein­ schieben des horizontalen Teils unter die Packungsgruppe ein Hindernis bezüglich der Schubstangen für die Packungsgruppen und insbesondere bezüglich der seitlichen Ketten, die die Schub­ stangen tragen. Deshalb muß der Zuschnitt am Ende des Kettenför­ derers in Querrichtung auf die Vorschubbahn für die Packungs­ gruppen eingeführt werden, d.h. dort, wo der Förderer nach oben abgelenkt wird, um eine Interferenz mit den Schubstangen zu ver­ meiden. Hinzu kommt, daß der horizontale Teil des Zuschnitts und insbesondere sein nach hinten herausstehender Abschnitt, d.h. die Rückseite, die über die Grundseite der Packungsgruppe hervorsteht, den Schrittabstand zwischen den Schubstangen des Kettenförderers beträchtlich erhöht; dieser Abstand ist erfor­ derlich, um weitere Behinderungen zwischen den aufeinander fol­ genden Zuschnitten zu vermeiden, die unter die Packungsgruppen geschoben werden. Hierdurch werden die Betriebsbedingungen der Vorrichtung und insbesondere die Einheitsgeschwindigkeit erheb­ lich beeinträchtigt.
Um hier Abhilfe zu schaffen und die Produktionsleistung der Ver­ packungsvorrichtung zu verbessern, sieht die US-PS 46 31 895 vor, den Schrittabstand zwischen den Packungsgruppen zu verrin­ gern, wozu die Zuschnitte während des Einschubs zeitweilig und teilweise überlagert werden. Hierzu wird bereits mit dem Ein­ schub eines nachfolgenden Zuschnitts über die Rückseite des ho­ rizontalen Teils des vorangehenden Zuschnitts begonnen, wobei für diese Operation der freie Raum zwischen der Schubstange für die vorhergehende Packungsgruppe und der Vorderseite der nach­ folgenden Packungsgruppe ausgenutzt wird. Die Vorrichtung nach der US-PS 46 31 895 ist hierzu so ausgebildet, daß in der Sta­ tion für die Einführung der Zuschnitte die Packungsgruppen auf der Vorschubbahn durch Querstangen vorgeschoben werden, die von Förderketten abstehen, welche nur auf einer Seite dieser Vor­ schubbahn angeordnet sind, daß in der Station für die Zuführung der Zuschnitte eine höhenbewegliche Gleitebene für die Packungs­ gruppen sowie seitlich von dieser und gegenüber den Förderket­ ten eine tiefer als die Gleitebene liegende Seitenführung vorge­ sehen sind und daß in Förderrichtung hinter dieser Seitenfüh­ rung ein seitliches Druckorgan angeordnet ist, das die Aufgabe hat, die hintere, seitliche Lasche des horizontalen Teils des Zuschnitts abzusenken, um sie unter die Seitenführung zu schie­ ben, wobei sich die Ebene für die Zufuhr der horizontalen Teile der Zuschnitte quer zur Vorschubbahn oberhalb der Seitenführung und unterhalb der Gleitebene für die Packungsgruppen in der obe­ ren Stellung befinden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs umrissenen Bauart zur Verfügung zu stellen, die bei einfachem und wirkungsvollem Aufbau die Produktionsgeschwindig­ keit kontinuierlich arbeitender Verpackungssysteme erheblich er­ höht, wobei die Schachtelzuschnitte quer zur Vorschubbahn der zu umhüllenden Packungsgruppen zugeführt werden. Die Oberseite der Zuschnitte hat dabei eine Verbindungszunge für die Verbin­ dung mit der nach oben abgeknickten Rückseite des Zuschnitts.
Bei einer Vorrichtung der angegebenen Gattung wird diese Aufga­ be durch das Kennzeichen des Patentanspruchs 1 gelöst.
In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung ist die Beschleuni­ gungsplatte im wesentlichen in derselben Ebene wie die horizon­ tale Bahn für die Zuführung der zu verpackenden Produktgruppen angeordnet. Weiterhin ist vorgesehen, daß mit einem geringen Vertikalabstand unterhalb der Beschleunigungsplatte eine feste Stützplatte angebracht ist, die sich vom Ende der horizontalen Bahn bis zu den zweiten, im wesentlichen in derselben Ebene lie­ genden Fördermitteln erstreckt und über die die beweglichen, von den zweiten Fördermitteln angetriebenen Falt-, Schub- und Anschlagelemente hervorstehen, mit deren Hilfe die Rückseite des Zuschnitts, der mit seinem horizontalen und den Boden auf­ weisenden Teil zwischen der beweglichen Beschleunigungsplatte und der festen Stützplatte zugeführt worden ist, auf die hinte­ re Seite der Produktgruppe geschlagen wird und mit deren Hilfe diese teilweise umhüllte Produktgruppe zwischen den paarweise angeordneten, vorderen Anschlagelementen und hinteren Schubele­ menten weitergeführt wird, wobei die Anschlagelemente und Schub­ elemente von den dritten Fördermitteln angetrieben werden.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Patentansprüchen und aus der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels, das in der Zeichnung dargestellt ist.
Es zeigen:
Fig. 1 die schematische Ansicht einer Vorrichtung gemäß der Erfindung,
Fig. 2 die vergrößerte und teilweise geschnittene Darstellung eines Teils der Vorrichtung der Fig. 1,
Fig. 3 bis 10 die Darstellung aufeinander folgender Phasen der Umhüllung einer Produktgruppe mit einem Schachtelzuschnitt in der Vorrichtung der Fi­ guren 1 und 2 und
Fig. 3a bis 10a Ansichten des Schachtelzuschnittes bei der Umhüllung der Produktgruppe entsprechend den Phasen der Fig. 3 bis 10.
Die Fig. 1 und 2 zeigen schematisch eine kontinuierlich ar­ beitende Vorrichtung zum gruppenweisen Verpacken von Produkten GA in Schachteln, insbesondere von Büchsen, Flaschen oder ähnli­ chen Behältern. Jede Produktgruppe GA wird dabei von einem Zu­ schnitt F aus steifem, vorgefalzten Karton umhüllt. Der vorge­ falzte Zuschnitt F ist, wie die Fig. 3A bis 10A zeigen, un­ terteilt in eine Vorderseite PA, einen Boden PF, eine Rückseite PP und eine Oberseite PS, wobei an der Oberseite PS eine Verbin­ dungszunge LC hängt. Die Verbindungszunge LC des Zuschnittes F für die Bildung der Schachtel wird nach der Umhüllung der Pro­ duktgruppe GA mit der Rückseite PP verklebt. Von beiden Seiten­ rändern der vier Teile des Zuschnitts F stehen Laschen PAS, PAD, PFS, PFD, PPS, PPD und PSS, PSD ab. Diese dienen zum Ver­ schließen der gegenüberliegenden Stirnseiten der Verpackung, wo­ bei die Laschen PSS, PSD sowie PFS, PFD der Oberseite PS bzw. des Bodens PF mit den Laschen PAS, PAD bzw. PPS, PPD der Vorder­ seite PA bzw. der Rückseite PP verklebt werden können.
Die Vorrichtung hat in Förderrichtung gesehen einen horizonta­ len Förderer C1 mit einem Förderband 1, über dem vertikale Füh­ rungselemente 2 für die Führung der zu Gruppen zusammenzufassen­ den Produktreihen befestigt sind. Der Förderer C1 ist mit einem Schubförderer C2 auf einem Gestell B angebracht. Der Schubförde­ rer C2 hat seitliche Ketten 3, die gemäß Fig. 2 Schubstangen 4 tragen, welche gleiche Abstände voneinander haben. Der Schubför­ derer C2 ist über dem Förderer C1 an zwei Seitenwangen 5 so ge­ lagert, daß er in Förderrichtung über den Förderer C1 in eine Zuführstation ST für die Zuführung der einzelnen Zuschnitte F vorsteht. Die einzelnen Zuschnitte F gelangen über eine bekann­ te Zuführeinrichtung A quer zur Förderrichtung des Förderers C1 und des Schubförderers C2 von der Seite her in die Zuführstati­ on ST. Wie die Fig. 1, 3, 3A sowie 4, 4A zeigen, sind dabei die Zuschnitte F so geknickt, daß die Vorderseite PA und die Oberseite PF mit ihrer Verbindungszunge LC vertikal nach oben abgeknickt sind. Hinter der Zuführstation ST befindet sich ein weiterer Förderer C3, an den sich ein Förderer C4 anschließt, über welchem sich ein letzter Förderer C5 befindet.
Gemäß der Erfindung ist zwischen dem Ende des Förderers C1 mit seinem horizontalen Förderband 1 und dem Förderer C3, d.h. in der Zuführstation ST für die einzelnen Zuschnitte F, eine hori­ zontal hin- und herbewegliche Beschleunigungsplatte 6 angeord­ net, die in der Transportebene des Förderbandes 1 des Förderers C1 liegt. Unterhalb der Beschleunigungsplatte 6 befindet sich mit geringem Vertikalabstand eine Stützplatte 7, die am Gestell B befestigt ist und sich von dem Ende des Förderers C1 bis zum Anfang des Förderers C3 erstreckt, mit dem sie im wesentlichen in einer Ebene liegt. Zu beiden Seiten des Förderers C3 er­ streckt sich die feste Stützplatte 7 mit zwei Seitenteilen 7a und 7b bis in die Nähe des Beginns des folgenden Förderers C4.
Die Beschleunigungsplatte 6 hat gemäß Fig. 2 an wenigstens ei­ ner Seite eine Tragflosse 6a, auf der Schiebelager 8 befestigt sind. Die Schiebelager 8 sind auf einer horizontalen Tragstange 9 verschiebbar, welche ihrerseits an Halteelementen 10 befe­ stigt ist, die von der Seitenwange 5 abstehen. An einem der Schiebelager 8, im Ausführungsbeispiel am in Förderrichtung hin­ teren Schiebelager, ist in einem Lagerpunkt 11 das Ende einer Stange 12 angelenkt, deren anderes Ende über einen Lagerpunkt 13 von einem Kettenglied einer Kette 14 getragen wird. Die Ket­ te 14 ist über Kettenräder 15 geführt, von denen eines in be­ kannter und nicht weiter dargestellter Weise von einer Antriebs­ kette 16 angetrieben wird. Dadurch wird ein Kurbeltrieb geschaf­ fen, der die Beschleunigungsplatte 6 in horizontaler Richtung hin- und hergehend bewegt, worauf weiter unten noch näher einge­ gangen wird.
Der Förderer C3 besteht aus zwei Doppelketten 17, die parallel zueinander über Kettenräder 18 und 19 laufen. Die Doppelketten 17 sind mit Tragelementen 20 ausgerüstet, wodurch eine Trans­ portebene mit rutschfester Oberfläche geschaffen wird. Der För­ derer C3 ist mit Falt- und Schubelementen 21 ausgestattet, die gleichbleibende Abstände voneinander haben und dazu dienen, die Rückseite PP jedes Zuschnitts F auf die Hinterseite der jeweili­ gen Produktgruppe GA zu falten (vgl. insbesondere Fig. 6 und 6A). Wie diese beiden Figuren zeigen, befindet sich über dem Förderer C3 eine Querstange 22, die am Gestell B festigt ist und die Aufgabe hat, die Oberseite PS des Zuschnitts F auf die Oberseite der zu verpackenden Produktgruppe GA zu legen.
Auch der sich an den Förderer C3 anschließende Förderer C4 hat zwei parallel zueinander verlaufende Doppelketten 23, die über Kettenräder laufen, von denen nur ein Kettenrad 24 dargestellt ist. Die Kettenräder sind auf einer Antriebswelle 25 befestigt, auf der auch die Kettenräder 19 des Förderers C3 angebracht sind, und zwar zwischen den beiden Kettenrädern 24 des Förde­ rers C4. Die Doppelketten 23 haben paarweise angeordnete, vorde­ re Anschlagelemente 26 und hintere Schubelemente 27 (vgl. Figu­ ren 2 sowie 3 bis 10).
Über dem Förderer C4 befindet sich der Förderer C5, der eben­ falls parallel zueinander angeordnete Doppelketten 28 hat, wel­ che über Kettenräder 29 laufen, von denen in Fig. 2 lediglich die Reihe der hinteren Kettenräder eingezeichnet ist. Diese sind auf einer Welle 30 befestigt, welche beispielsweise von der Antriebswelle 25 durch einen bekannten übertragungsmechanis­ mus 31 angetrieben wird, welcher in Fig. 2 lediglich schema­ tisch angedeutet ist. Die Doppelketten 28 des Förderers C5 ha­ ben vordere Anschlagelemente 32 für den Vorschub der einzelnen, zu umhüllenden Produktgruppen GA sowie Faltstangen 33, die die Verbindungszunge LC nach unten auf den mit Klebstoff versehenen Rand der Rückseite PP des Zuschnitts F legen und die Packung zu nicht weiter dargestellten Falteinrichtungen schieben. Diese be­ finden sich an dem gegenüberliegenden Stirnseiten der Packungen und haben die Aufgabe, die Laschen PSS, PSD sowie PFS, PFD der Oberseite PS bzw. des Bodens PF auf die zuvor umgefalteten und in bekannter Weise mit Klebstoff versehenen Laschen PAS, PAD bzw. PPS, PPD an den gegenüberliegenden Seitenrändern der Vor­ derseite PA bzw. der Rückseite PP zu legen (vgl. Fig. 7, 7A bis 9, 9A). Der Förderer C5 schiebt die Packungen dann zwischen zwei vertikale Transportbänder 34, die die fertiggestellte Schachtel, welche die Packungsgruppe PA umhüllt, konsolidiert (vgl. Fig. 1, 2 sowie 10, 10A).
Die in Schachteln zu verpackenden Produkte werden in Längs- und Querreihen von dem Förderband 1 des Förderers C1 zum Schubförde­ rer C2 transportiert, dessen Schubstangen 4 die Produkte in gleichmäßig voneinander beabstandete Produktgruppen GA auf­ teilt, wobei der Schrittabstand der Produktgruppen kleiner als bei bekannten Vorrichtungen ist. Die Schubstangen 4 des Schub­ förderers C2 führen die Produktgruppen GA in die Zuführstation ST und dort auf die Beschleunigungsplatte 6, die sich dabei in ihrer am weitesten zurückgezogenen Stellung befindet. Gleichzei­ tig wird von der Zuführeinrichtung A ein Zuschnitt F in die Zu­ führstation ST transportiert, und zwar unter die Beschleuni­ gungsplatte 6 auf die Stützplatte 7, wobei die Vorderseite PA und die Oberseite PS mit der Verbindungszunge LC nach oben abge­ knickt sind (vgl. Fig. 1, 3A und 4A). jetzt bringt die Be­ schleunigungsplatte 6, die von dem Kurbeltrieb 11, 12, 13, 14, 15 angetrieben wird, die Produktgruppe PA mit beschleunigter Wirkung zunächst in Richtung auf die Vorderseite PA des Zu­ schnitts F, der in der Zuführstation ST wartet (vgl. Fig. 3 und 3A), wonach gemäß den Fig. 4 und 4A unter der Einwirkung der Schubstange 4 des Schubförderers C2 die Gruppe an der Vor­ derseite PA zum Anschlag kommt. Mittels des Schubförderers C2 wird die Produktgruppe GA gemeinsam mit dem nach oben abgeknick­ ten Zuschnitt F auf den Förderer C3 geschoben, wobei nacheinan­ der die seitlichen Laschen PAS, PAD sowie PPS, PPD auf die ge­ genüberliegenden Stirnseiten der Packung geknickt werden (vgl. Fig. 5 und 5A). Wie die Fig. 6 und 6A zeigen, faltet die Querstange 22 dabei die Oberseite PS nach unten, während die Schubelemente 21 des Förderers C3 die Rückseite PP des Zu­ schnitts F nach oben knicken. Unter dem Einfluß des jeweiligen Schubelementes 21 des Förderers C3 wird die nun zum großen Teil von dem Zuschnitt F umhüllte Produktgruppe GA mit ihrer Vorder­ seite gegen die Anschlagelemente 26 und 32 der entsprechenden Förderer C4 bzw. C5 gedrückt, bevor die Oberseite PS des Zu­ schnitts F die Querstange 22 verläßt (vgl. Fig. 6, 7 und 7A). Die hinteren Schubelemente 27 des Förderers C4 sorgen da­ bei für einen Vorschub der Packungsgruppe in der Weise, daß die Vorderseite PA und die Rückseite PP an der vorderen bzw. der hinteren Seite der Packungsgruppe GA anliegen, wobei die La­ schen PAS, PAD und PPS, PPD der Vorderseite PA bzw. der Rücksei­ te PP vollständig auf die gegenüberliegenden Stirnseiten der Packungsgruppe gelegt sind (vgl. Fig. 7 und 7A). Mit dem Vor­ schub dieser Packungsgruppe, die auf dem Förderer C4 allmählich vollständig umhüllt wird, werden die Vorderseite PA und die Rückseite PP am unteren Rand zwischen den vorderen Anschlagele­ menten 26 und den hinteren Schubelementen 27 des Förderers C4 in Anlage an der Vorderseite bzw. der Rückseite der Packungs­ gruppe gehalten, während die vorderen Anschlagelemente 32 des oberen Förderers C5 den oberen Rand der Vorderseite PA an der Packungsgruppe halten. In Fig. 7 ist ein Klebeorgan 35 angedeu­ tet, das den oberen, äußeren Rand der Rückseite PP des Zuschnit­ tes F mit Klebstoff versieht, worauf die Faltstange 33 des obe­ ren Förderers C5 die Verbindungszunge LC nach unten auf den be­ reits mit Klebstoff versehenen Rand der Rückseite PP knickt (vgl. Fig. 8, 8A und 9, 9A). Gleichzeitig sprühen obere Kle­ beorgane 36 und untere Klebeorgane 37 Klebstoff 38 bzw. 39 auf die Laschen PAS, PAD sowie PPS, PPD der Vorderseite PA bzw. der Rückseite PP, worauf die Laschen PSS, PSD und PFS, PFD der Ober­ seite PS bzw. des Bodens PF gefaltet und mit diesem verklebt werden (vgl. Fig. 10 und 10A).
In der Praxis hat sich herausgestellt, daß die Vorrichtung ge­ mäß der Erfindung alle an sie gestellten Anforderungen erfüllt. So können insbesondere sehr hohe Betriebsgeschwindigkeiten er­ reicht werden, was eine wesentlich höhere Packungszahl je Zeit­ einheit zur Folge hat als bei bekannten Maschinen. Gleichzeitig sind die hergestellten Verpackungen von einwandfreier Form, ohne daß trotz der hohen Geschwindigkeiten Ausschuß in Kauf ge­ nommen werden müßte. Insbesondere hat das Endprodukt eine ausge­ zeichnete Qualität, weil während der gesamten Verpackungsphase für eine Schachtel um die zu umhüllende Packungsgruppe herum der Zuschnitt mit seinen Einzelteilen ständig unter Kontrolle ist.

Claims (3)

1. Vorrichtung zum fortlaufenden Verpacken von zu Gruppen zusam­ mengefaßten Produkten wie Büchsen, Flaschen oder ähnlichen Be­ hältern in Schachteln, die als Zuschnitte um jede Gruppe oder um Gruppen von Produkten gehüllt werden und jeweils eine Vorder­ seite, einen Boden, eine Rückseite und eine Oberseite haben, von denen an der Oberseite eine Verbindungszunge zur Klebverbin­ dung mit der Rückseite hängt und von denen jeweils beide Seiten­ ränder Laschen zum Abdecken der beiden Stirnseiten der Gruppen aufweisen derart, daß die Laschen der Oberseite und des Bodens auf die Laschen der Vorderseite und der Rückseite klebbar sind, wobei erste Fördermittel mit Schubstangen zur schrittweisen Zu­ führung von aufeinander folgenden Gruppen von Behältern auf ei­ ner horizontalen Bahn sowie mit den ersten Fördermitteln phasen­ synchron arbeitende Mittel zur Querzuführung der Zuschnitte seitlich zum Ende der horizonalen Bahn vorgesehen sind und auf diesen Mitteln die Zuschnitte derart geknickt werden, daß der die Vorderseite und die Oberseite mit der Verbindungszunge auf­ weisenden Teil in eine im wesentlichen vertikale Ebene nach oben ragt und der Boden unter der zugeführten Produktgruppe liegt, die an der Vorderseite des Zuschnitts zum Anschlag kommt und auf zweite Fördermittel gelangt, dadurch gekenn­ zeichnet, daß zwischen dem Ende der horizontalen Bahn und den zweiten Fördermitteln (C3) eine horizontal hin- und her­ bewegliche Beschleunigungsplatte (6) vorgesehen ist, daß die zweiten Fördermittel (C3) Falt- und Schubelemente (21) zum Knicken der Rückseite (PP) des Zuschnitts (F) auf die Rückseite der Produktgruppe (GA) und zum Zuführen der Produktgruppe (GA) zwischen paarweise angeordnete, vordere Anschlagelemente (26) und hintere Schubelemente (27) von dritten Fördermitteln (C4) aufweist, und daß über den zweiten Fördermitteln (C3) und den dritten Fördermitteln (C4) Faltmittel (22) zum Falten der Ober­ seite (PS) des Zuschnitts (F) auf die Oberseite der Produktgrup­ pe (GA) sowie anschließende, an Ketten (28) geführte, vordere Anschlagelemente (32) für die Produktgruppen (GA) und Faltstan­ gen (33) zum Falten der Verbindungszunge (LC) des Zuschnitts (F) nach unten auf die zuvor mit Klebstoff versehene Rückseite (PP) des Zuschnitts (F) und zum Vorschub der Produktgruppen (GA) zu Faltorganen angeordnet sind, welche die an den beiden gegenüberliegenden Stirnseiten abstehenden Laschen der Obersei­ te (PS) und des Bodens (PF) des Zuschnitts (F) auf die zuvor mit Klebstoff (38, 39) versehenen Laschen der Vorderseite (PA) und der Rückseite (PP) des Zuschnitts (F) falten.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschleunigungsplatte (6) im wesentlichen in derselben Ebene wie die horizontale Bahn für die Zuführung der zu verpackenden Produktgruppen (GA) liegt und daß mit einem geringen Vertikalab­ stand unterhalb der Beschleunigungsplatte (6) eine feste Stütz­ platte (7) angebracht ist, die sich vom Ende der horizontalen Bahn bis zu den zweiten, im wesentlichen in derselben Ebene lie­ gende Fördermitteln (C3) erstreckt und über die die bewegli­ chen, von den zweiten Fördermitteln (C3) angetriebenen Falt-, Schub- und Anschlagelemente (21, 26, 27) hervorstehen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß für den hin- und herbeweglichen Antrieb der Beschleunigungs­ platte (6) ein Kurbeltrieb (10-16) vorgesehen ist, der mit Schiebelagern (8) verbunden ist, die als Schlitten auf einer Tragstange (9) gelagert sind, welche in horizontaler Stellung am Gestell (B) der Vorrichtung befestigt ist, wobei die Schiebe­ lager (8) an der Beschleunigungsplatte (6) befestigt sind.
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