DE4022900A1 - Schutzschaltung fuer einen elektrostatischen entladungsschutz und diese verwendende integrierte schaltung - Google Patents
Schutzschaltung fuer einen elektrostatischen entladungsschutz und diese verwendende integrierte schaltungInfo
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Description
Diese Erfindung bezieht sich auf Schaltungen zum Schutz
gegen Beschädigung, die durch elektrostatische Entladung
hervorgerufen wird; sie betrifft insbesondere Schaltungs
anordnungen, die einen auswählbaren Trigger-Schwellwert
pegel oberhalb eines Speisespannungspegels liefert.
Elektrostatische Entladungsimpulse sind ein gut bekanntes
Phänomen; sie können durch eine Anzahl von Gründen hervor
gerufen werden. Diese Impulse, die mehrere 1000 Volt groß
sein können, sind bekannt dafür, integrierte Schaltungen zu
zerstören und insbesondere integrierte Schaltungen, in denen
Feldeffekttransistoren (FETs) enthalten sind. Demgemäß sind
integrierte Schaltungen verschiedentlich mit irgendeiner Art
von Schutzschaltung versehen, um einem Eingangsanschluß bzw.
-glied zugeführte hohe Spannungen am Erreichen eines
Eingangs einer zu schützenden Einrichtung, wie eines
Eingangspuffers, zu hindern. Ein Beispiel einer bekannten
Schaltungsanordnung zum Schutz gegen elektrostatische Ent
ladung ist in Fig. 1 gezeigt, in der Dioden D1 und D2
Spannungen daran hindern, einem Eingangspuffer zugeführt zu
werden, die nennenswert oberhalb der Speisespannung VDD oder
nennenswert unterhalb von Erd- bzw. Massepotential liegen.
Wenn bei dem Beispiel gemäß Fig. 1 ein positiver elektro
statischer Impuls dem Eingangsanschlußglied 10 zugeführt
wird, wird diese hohe Spannung über die Diode D1 zur Speise
spannung hin abgeleitet, so daß die am Schaltungspunkt 1
auftretende maximale Spannung etwa die Speisespannung zu
züglich des Diodenspannungsabfalls der Diode D1 sein wird.
Ein Widerstand R1, der zwischen dem Schaltungspunkt 1 und
dem Eingangsanschlußfeld 10 angeschlossen ist, dient dazu,
den Strom durch die Diode D1 zu begrenzen. Jegliche dem
Eingangsanschlußglied 10 zugeführte negative Spannungen
werden über die Diode D2 nach Masse hin abgeleitet.
In einigen Fällen kann beim Hersteller oder Anwender einer
integrierten Schaltung der Wunsch vorliegen, einem Eingangs
anschlußglied eine Spannung zuzuführen, die nennenswert
oberhalb der Speisespannung liegt, um verschiedene Test
funktionen der integrierten Schaltung zu ermöglichen, die
ansonsten durch Zuführen normaler Eingangspegel zu den
Eingangsanschlüssen unzugänglich sind. In diesem Falle
kann die elektrostatische Entladungs-Schutzschaltung gemäß
Fig. 1 nicht in der integrierten Schaltung verwendet werden,
da jegliche Spannung, die nennenswert oberhalb der Speise
spannung VDD liegt, die Diode D1 in Durchlaßrichtung vor
spannen und verhindern würde, daß die Spannung am Schal
tungspunkt 1 nennenswert oberhalb der Speisespannung VDD
ansteigt. Vielmehr ist eine andere Anordnung erforderlich,
die die Möglichkeit bietet, Eingangspegel hoch genug
oberhalb von VDD steuern bzw. abgeben zu können, um andere
Testbetriebsarten zu ermöglichen, jedoch dennoch einen
hinreichenden Schutz gegenüber positiven elektrostatischen
Entladungsimpulsen bietet, die dem Eingang zugeführt werden.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine elektrostatische
Entladungs-Schutzschaltung, die es gestattet, eine Spannung,
welche nennenswert oberhalb einer Versorgungsspeisespannung
liegt, einer zu schützenden Einrichtung innerhalb einer
integrierten Schaltung zuzuführen. Bei einer Ausführungs
form wird die Schwellwertspannung der elektrostatischen
Schutzschaltung selektiv oberhalb der Versorgungsspeise
spannung dadurch angehoben, daß eine Vielzahl von in Reihe
geschalteten Dioden einbezogen wird, die zwischen der Ver
sorgungsspannung und einer Entladungs-Referenzschiene ange
schlossen sind. Die in Reihe geschalteten Dioden werden in
Durchlaßrichtung vorgespannt, wenn eine der betreffenden
Schiene zugeführte Spannung oberhalb der Versorgungsspeise
spannung liegt, und zwar durch eine Spannung, die gleich der
Summe der verschiedenen Spannungsabfälle an den in Reihe ge
schalteten Dioden ist.
Die verschiedenen Eingangsanschlüsse bzw. -anschlußglieder
der integrierten Schaltung sind mit einer Anode einer zuge
hörigen Diode verbunden, wobei die Kathode der betreffenden
zugehörigen Diode mit der Entladungs-Referenzschiene ver
bunden ist anstatt direkt mit VDD wie beim Stand der
Technik. Die Anoden jeder dieser Dioden sind ferner mit der
zu schützenden Einrichtung innerhalb der integrierten Schal
tung verbunden. Somit wird dann, wenn eine dem Eingangsan
schluß zugeführte Spannung etwa ein Diodenspannungsabfall
oberhalb der Entladungs-Referenzschiene liegt, die Spannung
am Eingangsanschluß über die in Reihe geschalteten Dioden
zu dem Speisespannungsgenerator hin abgeleitet.
Bei einer Ausführungsform ist ein Widerstand zwischen dem
Eingangsanschluß bzw. -anschlußglied und der Anode der zuge
hörigen Dioden angeschlossen, um den Strom durch die be
treffende zugehörige Diode zu begrenzen. Ferner ist bei
dieser Ausführungsform eine Kathode einer zweiten zuge
hörigen Diode mit dem Widerstand verbunden, und eine Anode
dieser Diode ist mit Masse bzw. Erde verbunden, um jegliche
dem Eingangsanschlußglied 10 zugeführte negative Spannung
nach Erde bzw. Masse abzuleiten.
Somit gestattet die Anwendung dieser Erfindung einem Ent
wickler, eine elektrostatische Entladungs-Schutzschaltung
in eine integrierte Schaltung einzubeziehen, während die
Zuführung von Spannungen, die wesentlich höher sind als die
Versorgungsspeisespannung, zu verschiedenen Eingangsan
schlußgliedern ermöglicht ist.
An Hand von Zeichnungen wird die Erfindung nachstehend
beispielhaft erläutert.
Fig. 1 zeigt eine einfache bekannte elektrostatische
Entladungs-Schutzschaltung.
Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung.
Fig. 3 zeigt eine Ausführungsform der vorliegenden Er
findung, bei der in Reihe gschaltete Dioden eine
ausgewählte Schwellwertspannung liefern.
Fig. 4 zeigt eine Ausführungsform der vorliegenden Er
findung, bei der in Reihe geschaltete ZENER-Dioden
eine ausgewählte Schwellwertspannung liefern.
Fig. 5 zeigt eine bevorzugte Ausführungsform einer inte
grierten Schaltungsanordnung, in der die vorliegen
de Erfindung einbezogen ist.
Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform der vorliegenden Erfin
dung, bei der ein Eingangsanschluß bzw. -anschlußglied 1
über einen Reihenwiderstand R1 mit einem zugehörigen Ein
gangspuffer 1 verbunden ist. Ferner ist ein Eingangsan
schlußglied 2 dargestellt, welches über einen Reihen
widerstand R2 mit einem Eingangspuffer 2 gekoppelt ist.
Gemäß der in Fig. 2 dargestellten Erfindung ist die Spannung
am Schaltungspunkt daran gehindert, über mehr als einen
Diodenspannungsabfall oberhalb der Spannung an einer
Entladungs-Referenzschiene 15 anzusteigen, so daß vermie
den ist, daß jegliche unerwünschte hohe Spannung dem
Eingangspuffer zugeführt wird. Wie in bezug auf die bekannte
Schutzschaltung gemäß Fig. 1 beschrieben, wird dann, wenn
die Spannung am Schaltungspunkt 1 der Schaltungsanordnung
gemäß Fig. 2 ausreichend wird, um die Diode D1 in
Durchlaßrichtung vorzuspannen, ein Strom von dem
Schaltungspunkt 1 durch die Diode D1 fließen und von dem
Eingangspuffer 1 abgeleitet werden, um den Eingangspuffer 1
vor der hohen Spannung zu schützen.
Die Schwellwertspannung, die ausreicht, um die Diode D1 in
Durchlaßrichtung vorzuspannen, ist selektiv höher gemacht
als die Speisespannung VDD, indem zwischen der Speise
spannung VDD und der Entladungs-Referenzschiene 15 eine
Stromsenke-Pegelverschiebeeinrichtung 20 angeschlossen ist.
Die Pegelverschiebeeinrichtung 20 arbeitet so, daß die
Referenzspannung auf der Entladungs-Referenzschiene 15 se
lektiv über die Speisespannung VDD effektiv angehoben wird,
um selektiv die Schwellwertspannung am Schaltungspunkt 1 gut
über die Speisespannung bzw. Versorgungsspeisespannung VDD
anzuheben.
Eine Diode D2 ist zwischen dem Schaltungspunkt 1 und Masse-
bzw. Erdpotential angeschlossen; sie arbeitet so, daß Strom
nach Masse bzw. Erde hin abgeleitet wird, wenn eine dem Ein
gangsanschluß 1 zugeführte Spannung negativer als etwa 0,7
Volt unerhalb von Masse- bzw. Erdpotential ist.
Dioden D3 und D4, die dem Eingangsanschluß 2 zugehörig sind,
wirken in identischer Weise wie die Dioden D1 bzw. D2.
Die Widerstände R1 und R2, die zwischen den Eingangsan
schlüssen und deren zugehörigen Eingangspuffern angeschlos
sen sind, sind optional, obwohl sie bevorzugt vorgesehen
sind, um den Stromfluß durch die Dioden zu begrenzen.
Fig. 3 zeigt eine Ausführungsform der Stromsenke-Pegelver
schiebeeinrichtung 20, welche in Reihe geschaltete Dioden
Da-Dn umfaßt, wobei eine Anode der Diode Dn mit der Ent
ladungs-Referenzschiene 15 und eine Kathode der Diode Da mit
der Speisespannung VDD verbunden ist. Somit ist die Spannung
am Schaltungspunkt 1, die erforderlich ist für die Vor
spannung der Diode D1 in Durchlaßrichtung, etwa gleich der
Speisespannung VDD zuzüglich der Summe der Dioden-Spannungs
abfälle an den Dioden Da-Dn und D1.
Da der Eingangsanschluß 2 über die Diode D3 mit der Entla
dungs-Referenzschiene 15 verbunden ist, wird der mit dem
Eingangspuffer 2 verbundene Schaltungspunkt 2 eine identi
sche Schwellwertspannung haben wie der Schaltungspunkt 1.
Die Dioden D2 und D4 verhindern, daß die Spannungen an den
Schaltungspunkten 1 bzw. 2 sich nennenswert unterhalb von
Masse- bzw. Erdpotential erstrecken.
Gemäß Fig. 3 dient eine Diode D5, deren Anode mit der
Speisespannung VDD und deren Kathode mit der Entladungs-
Referenzschiene 15 verbunden ist, dazu, die Entladungs-
Referenzschiene 15 auf VDD abzüglich eines Dioden-Spannungs
abfalls während des normalen Betriebs der integrierten
Schaltung zu halten, um zu verhindern, daß die Entladungs-
Referenzschiene 15 auf einen niedrigen Pegel floatet bzw.
gewissermaßen schwimmt und um zu verhindern, daß die Dioden
D1 und D3 während der normalen Betriebsweise der Schaltung
in Durchlaßrichtung vorgespannt sind (das heißt dann, wenn
die Spannung an den Eingangsanschlüssen 1 und 2 zwischen VDD
und Masse- bzw. Erdpotential liegt).
Es dürfte für den Fachmann ohne weiteres einzusehen sein,
daß andere Formen der Pegelverschiebeeinrichtung für die
Pegelverschiebeeinrichtung 20 verwendet werden können. Bei
einer alternativen Ausführungsform, wie sie in Fig. 4 ge
zeigt ist, können eine oder mehrere ZENER-Dioden DZ1-DZn in
Reihe geschaltet werden, so daß die ZENER-Dioden DZ1 bis DZn
durchbrechen, wenn eine Spannung am Schaltungspunkt 1 oder
am Schaltungspunkt 2 gemäß Fig. 2 eine Spannung überschrei
tet, die gleich der Summe der ZENER-Dioden-Spannungen zuzüg
lich des Durchlaß-Spannungsabfalls an der Diode D1 oder D3
ist.
Bei einer Ausführungsform der Schutzschaltung gemäß Fig. 2
bis 4 sorgt die Pegelverschiebeeinrichtung 20 für einen
Spannungsabfall zwischen etwa 5 Volt bis 15 Volt.
Fig. 5 veranschaulicht eine bevorzugte Ausführungsform einer
integrierten Schaltung, in die die Erfindung einbezogen ist.
Gemäß Fig. 5 ist der Eingangsanschluß bzw. das Eingangsan
schlußfeld 1 über einen Leiter 25 mit den Anoden von paral
lelen Dioden D1 a bis D1n gekoppelt, wobei die gemeinsamen
Kathoden dieser parallelen Dioden mit der Entladungs-Refe
renzschiene 15 verbunden sind, womit überlagerte Dioden D1 a-
D1 n gebildet sind. Die Dioden D1 a bis D1 n erfüllen eine
identische Funktion wie die Diode D1 in Fig. 3.
In entsprechender Weise ist der Eingangsanschluß 1 über den
Leiter 25 mit den Kathoden von parallelen Dioden D2 a bis D2 n
verbunden, die unter der Erdpotentialschiene 30 gebildet
sind, wobei die gemeinsamen Anoden der Dioden D2 a-D2 n mit
der Massepotentialschiene 30 verbunden sind. Die Dioden D2 a-
D2 n erfüllen eine identische Funktion wie die Diode D2 in
Fig. 3.
Ein Leiter 32 verläuft von dem Eingangsanschluß 1 weg und
verbindet dann den Eingangsanschluß 1 mit einem zugehörigen
Eingangspuffer (nicht dargestellt). Eine entsprechende Kon
figuration wird von jedem der übrigen Eingangsanschlüsse
bzw. Anschlußfelder verwendet, um die betreffenden An
schlußfelder mit den Schienen 15 und 30 über die zugehöri
gen beiden Dioden und mit ihrem zugehörigen Eingangspuffer
zu verbinden.
Wie in Fig. 5 gezeigt, schließen die Entladungs-Referenz
schiene 15 und die Massepotentialschiene 30, die über den
Eingangsanschluß 31 mit Massepotential VSS gekoppelt ist,
effektiv den Teil der integrierten Schaltung ein, der durch
die elektrostatische Entladungs-Schutzschaltung geschützt
wird.
Ferner ist in Fig. 5 die bevorzugte Ausführungsform der
Stromsenke-Pegelverschiebeeinrichtung 20, wie sie in Fig. 3
gezeigt ist, als in eine integrierte Schaltung einbezogen
dargestellt. Gemäß Fig. 5 ist ein Eingangsanschluß bzw. -an
schlußfeld 35 mit einer externen Spannungsquelle verbunden,
welche die Versorgungsspeisespannung VDD liefert. Der Ein
gangsanschluß 35 ist über einen Leiter 38 mit den Anoden von
parallelen Dioden D5 a-D5 n verbunden, die der Diode D5 gemäß
Fig. 3 äquivalent sind. Die gemeinsamen Kathoden der Dioden
D5 a bis D5 n sind dann mit der Entladungs-Referenzschiene 15
verbunden, um ein nennenswertes Floaten bzw. Schwimmen der
Entladungs-Referenzschiene 15 unterhalb der Versorgungs
speisespannung VDD zu vermeiden.
In Reihe geschaltete Dioden Da-Dn, die eine identische Funk
tion ausüben wie die Dioden Da-Dn gemäß Fig. 3, sind ge
zeigt, wobei die Kathode der Diode Da mit der Speise
spannungsschiene 42 verbunden ist, während die Anode der
Diode Dn mit der Entladungs-Referenzschiene 15 verbunden
ist. Die in Reihe geschalteten Dioden Da-Dn sind parallel
mit den in Reihe geschalteten Dioden Da-Dn′ verbunden, um
die Stromaufnahmefähigkeit der Pegelverschiebeeinrichtung
zu steigern.
Die Masseschiene 30 kann mit anderen internen Schaltungen
geteilt werden, die eine Masseverbindung erfordern, indem
diese Schaltungen mit dem Masseleiter 50 verbunden werden.
Ferner wird die Pegelverschiebeeinrichtung, welche VDD mit
der Schiene 15 verbindet, von vielen Eingangsanschlüssen her
geteilt. Somit ist ein sehr geringer Formbereich erforder
lich, um einen elektrostatischen Entladungsschutz für jeden
Eingangspuffer zu liefern, der einem Eingangsanschluß bzw.
-anschlußglied zugehörig ist.
Somit ist, wie gezeigt, eine neue elektrostatische Entla
dungsschutzschaltung geschaffen, die eine Schwellwert
spannung liefert, welche selektiv höher ist als die posi
tive Versorgungsspeisespannung, und die billig und ohne die
Forderung nach einer nennenswerten Größe der Formfläche
hergestellt werden kann. Sämtliche Dioden können Schottky-
Dioden sein oder irgendeine andere Diodeneinrichtung um
fassen. Ferner kann die Pegelverschiebeeinrichtung 20, die
in Fig. 2 gezeigt ist, irgendeine Anzahl von verschiedenen
Typen von Einrichtungen umfassen, die vom Durchschnitts
fachmann verwendet werden, um einen Spannungsabfall hervor
zurufen.
Bei einer Ausführungsform wird die Schwellwertspannung der
elektrostatischen Schutzschaltung selektiv über die Speise
spannung dadurch angehoben, daß eine Vielzahl von in Reihe
geschalteten Dioden einbezogen wird, die zwischen der
Speisespannung und einer Entladungs-Referenzschiene ange
schlossen sind. Die in Reihe geschalteten Dioden werden in
Durchlaßrichtung vorgespannt, wenn der betreffenden Schiene
eine Spannung zugeführt wird, die um eine solche Spannung
oberhalb der Speisespannung liegt, welche gleich der Summe
der verschiedenen Spannungsabfälle an den in Reihe geschal
teten Dioden ist.
Die verschiedenen Eingangsanschlüsse der integrierten Schal
tung sind mit einer Anode einer zugehörigen Diode verbunden,
wobei die Kathode der betreffenden zugehörigen Diode mit der
Entladungs-Referenzschiene verbunden ist anstatt direkt mit
VDD, wie dies beim Stand der Technik der Fall ist. Die
Anoden jeder dieser Dioden sind ferner mit der innerhalb der
integrierten Schaltung zu schützenden Einrichtung verbunden.
Wenn eine dem Eingangsanschluß zugeführte Spannung etwa
einen Diodenspannungsabfall über dem Potential der Ent
ladungs-Referenzschiene liegt, wird somit die Spannung an
dem Eingangsanschluß über die in Reihe geschalteten Dioden
zu dem Speisespannungsgenerator hin abgeleitet.
Claims (18)
1. Schutzschaltung für den Anschluß zwischen einem Ein
gangsanschluß und einer ersten Schaltung zum Schutz dieser
ersten Schaltung vor gewissen Spannungen, die dem betref
fenden Eingangsanschluß zugeführt werden,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine erste Diodeneinrichtung (D1; D3) vorgesehen ist, die mit einer Anode mit dem Eingangsanschluß und mit einer Kathode mit einer Entladungs-Referenzschiene (15) verbunden ist,
und daß zwischen der Entladungs-Referenzschiene (15) und einem ersten Anschluß (VDD) die ein erstes Potential liefert, eine Stromsenke-Pegelverschiebeeinrichtung (20) angeschlossen ist, welche bewirkt, daß die erste Diode (D1, D3) durch eine Spannung in Durchlaßrichtung vorgespannt wird, die dem betreffenden Eingangsanschluß zugeführt wird und die um eine ausgewählte Größe positiver ist als das ge nannte erste Potential.
daß eine erste Diodeneinrichtung (D1; D3) vorgesehen ist, die mit einer Anode mit dem Eingangsanschluß und mit einer Kathode mit einer Entladungs-Referenzschiene (15) verbunden ist,
und daß zwischen der Entladungs-Referenzschiene (15) und einem ersten Anschluß (VDD) die ein erstes Potential liefert, eine Stromsenke-Pegelverschiebeeinrichtung (20) angeschlossen ist, welche bewirkt, daß die erste Diode (D1, D3) durch eine Spannung in Durchlaßrichtung vorgespannt wird, die dem betreffenden Eingangsanschluß zugeführt wird und die um eine ausgewählte Größe positiver ist als das ge nannte erste Potential.
2. Schutzschaltung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß eine zweite Diodeneinrich
tung (D2; D4) vorgesehen ist, die mit einer Kathode an dem
genannten Eingangsanschluß angeschlossen ist und die mit
einer Anode an einem zweiten Anschluß angeschlossen ist, der
ein zweites Potential führt.
3. Schutzschaltung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Pegelverschiebeeinrich
tung (20) zwischen dem genannten ersten Anschluß (VDD) und
der Entladungs-Referenzschiene eine oder mehrere in Reihe
geschaltete Dioden (Da-Dn) umfaßt, die in dem Fall in
Durchlaßrichtung vorgespannt bzw. beansprucht sind, daß eine
dem Eingangsanschluß zugeführte Spannung einen kombinierten
Spannungsabfall an der betreffenden einen oder den betref
fenden mehreren Dioden und der genannten ersten Diode
oberhalb des betreffenden ersten Potentials übersteigt.
4. Schutzschaltung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Pegelverschiebeeinrich
tung (20) zwischen dem genannten ersten Anschluß und der
Entladungs-Referenzschiene (15) eine oder mehrere in Reihe
geschaltete ZENER-Dioden (DZ1-DZn) umfaßt, wobei eine dem
genannten Eingangsanschluß zugeführte Spannung zu dem ersten
Anschluß hin abgeleitet wird, wenn die dem betreffenden Ein
gangsanschluß zugeführte Spannung eine kombinierte Durch
bruchsspannung der ZENER-Dioden zuzüglich eines Spannungs
abfalls an der ersten Diode oberhalb des betreffenden ersten
Potentials überschreitet.
5. Schutzschaltung nach Anspruch 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Pegelverschiebeeinrich
tung (20) ferner eine Diodeneinrichtung (D5) umfaßt, die mit
einer Anode an dem genannten ersten Anschluß (VDD) und mit
einer Kathode an der Entladungs-Referenzschiene (15) ange
schlossen ist.
6. Schutzschaltung nach Anspruch 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Pegelverschiebeeinrich
tung (20) ferner eine Diodeneinrichtung (D5) umfaßt, die mit
einer Anode an dem genannten ersten Anschluß (VDD) und mit
einer Kathode an der Entladungs-Referenzschiene (15) ange
schlossen ist.
7. Schutzschaltung nach Anspruch 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß ein Widerstand (R1; R2) den
genannten Eingangsanschluß mit der Anode der ersten Dioden
einrichtung (D1; D3) verbindet.
8. Schutzschaltung nach Anspruch 6, dadurch ge
kennzeichnet, daß ein Widerstand (R1; R2) den
Eingangsanschluß mit der Anode der ersten Diodeneinrichtung
verbindet.
9. Integrierte Schaltung mit einem oder mehreren Eingangs-
Verbindungsgliedern, die mit einer in der integrierten
Schaltung intern enthaltenen elektronischen Schaltungsan
ordnung verbunden sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine elektrostatische Entladungs-Schutzschaltung vorgesehen ist, die mit dem betreffenden einen oder mehreren Eingangs-Ver bindungsgliedern verbunden ist und die eine erste Dioden einrichtung (D1; D3), welche dem jeweiligen Eingangs-Ver bindungsglied zugehörig ist, und eine Stromsenke-Pegel verschiebeeinrichtung (20) umfaßt,
daß die jeweilige erste Diodeneinrichtung mit einer Anode an deren zugehörigen Eingangs-Verbindungsglied und mit ihrer Kathode an einer Entladungs-Referenzschiene (15) angeschlos sen ist
und daß die Stromsenke-Pegelverschiebeeinrichtung (20) zwischen der Entladungs-Referenzschiene (15) und einem ersten Anschluß (VDD) angeschlossen ist, der ein erstes Potential liefert, wobei die betreffende Pegelverschiebe einrichtung (20) die einem Eingangs-Verbindungsglied zuge hörige erste Diode veranlaßt, durch eine Spannung in Durch laßrichtung vorgespannt zu sein, die dem betreffenden zuge hörigen Eingangs-Verbindungsglied zugeführt wird und die um einen ausgewählten Betrag positiver ist als das genannte erste Potential.
daß eine elektrostatische Entladungs-Schutzschaltung vorgesehen ist, die mit dem betreffenden einen oder mehreren Eingangs-Ver bindungsgliedern verbunden ist und die eine erste Dioden einrichtung (D1; D3), welche dem jeweiligen Eingangs-Ver bindungsglied zugehörig ist, und eine Stromsenke-Pegel verschiebeeinrichtung (20) umfaßt,
daß die jeweilige erste Diodeneinrichtung mit einer Anode an deren zugehörigen Eingangs-Verbindungsglied und mit ihrer Kathode an einer Entladungs-Referenzschiene (15) angeschlos sen ist
und daß die Stromsenke-Pegelverschiebeeinrichtung (20) zwischen der Entladungs-Referenzschiene (15) und einem ersten Anschluß (VDD) angeschlossen ist, der ein erstes Potential liefert, wobei die betreffende Pegelverschiebe einrichtung (20) die einem Eingangs-Verbindungsglied zuge hörige erste Diode veranlaßt, durch eine Spannung in Durch laßrichtung vorgespannt zu sein, die dem betreffenden zuge hörigen Eingangs-Verbindungsglied zugeführt wird und die um einen ausgewählten Betrag positiver ist als das genannte erste Potential.
10. Schutzschaltung nach Anspruch 9, dadurch ge
kennzeichnet, daß jedem der Eingangs-Verbin
dungsglieder eine zweite Diodeneinrichtung (D2; D4) zuge
hörig ist, die mit einer Kathode an ihrem zugehörigen Ein
gangs-Verbindungsglied angeschlossen ist und die mit einer
Anode an einem zweiten Anschluß angeschlossen ist, der ein
zweites Potential führt.
11. Schutzschaltung nach Anspruch 9, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Pegelverschiebeein
richtung (20) eine oder mehrere in Reihe zwischen dem ge
nannten ersten Anschluß (VDD) und der Entladungs-Referenz
schiene (15) liegende Dioden (Da-Dn) umfaßt, die in dem Fall
in Durchlaßrichtung vorgespannt sind, daß eine einem der
Eingangs-Verbindungsglieder zugeführte Spannung einen kom
binierten Spannungsabfall an der betreffenden einen Diode
oder den betreffenden mehreren Dioden und der genannten
ersten Dioden oberhalb des genannten ersten Potentials über
steigt, die dem betreffenden einen Verbindungsglied zuge
hörig ist.
12. Schutzschaltung nach Anspruch 9, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Pegelverschiebeeinrich
tung (20) eine oder mehrere in Reihe geschaltete ZENER-
Dioden (DZ1 bis DZn) umfaßt, die zwischen dem genannten
ersten Anschluß und der Entladungs-Referenzschiene (15)
angeschlossen sind, wobei eine einem der Eingangs-Ver
bindungsglieder zugeführte Spannung zu dem ersten Anschluß
(VDD) hin abgeleitet wird, wenn die dem betreffenden einen
Verbindungsglied der Eingangs-Verbindungsglieder zugeführte
Spannung eine kombinierte Durchbruchsspannung der ZENER-Dio
den zuzüglich eines Spannungsabfalls der ersten Dioden, die
dem betreffenden einen Verbindungsglied der Verbindungsglie
der zugehörig ist, oberhalb des betreffenden ersten
Potentials überschreitet.
13. Schutzschaltung nach Anspruch 11, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Pegelverschiebeeinrich
tung (20) ferner eine Diodeneinrichtung (D5) umfaßt, die mit
einer Anode an dem ersten Anschluß (VDD) und mit einer
Kathode an der Entladungs-Referenzschiene (15) angeschlossen
ist.
14. Schutzschaltung nach Anspruch 12, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Pegelverschiebeeinrich
tung (20) ferner eine Diodeneinrichtung (D5) umfaßt, die mit
einer Anode an dem ersten Anschluß (VDD) und mit einer
Kathode an der Entladungs-Referenzschiene (15) angeschlossen
ist.
15. Schutzschaltung nach Anspruch 13, dadurch ge
kennzeichnet, daß ein Widerstand (R1; R2) das
jeweilige Eingangs-Verbindungsglied mit der Anode der ersten
Diodeneinrichtung verbindet, die dem betreffenden Eingangs-
Verbindungsglied zugehörig ist.
16. Schutzschaltung nach Anspruch 14, dadurch ge
kennzeichnet, daß ein Widerstand (R1; R2) das
jeweilige Eingangs-Verbindungsglied mit der Anode der ersten
Diodeneinrichtung verbindet, die dem betreffenden Eingangs-
Verbindungsglied zugehörig ist.
17. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 16,
dadurch gekennzeichnet, daß das ge
nannte erste Potential durch eine positive Speisespannung
geliefert wird.
18. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2 oder 10,
dadurch gekennzeichnet, daß das
zweite Potential Masse- bzw. Erdpotential ist.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| US07/381,555 US5124877A (en) | 1989-07-18 | 1989-07-18 | Structure for providing electrostatic discharge protection |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE4022900A Withdrawn DE4022900A1 (de) | 1989-07-18 | 1990-07-18 | Schutzschaltung fuer einen elektrostatischen entladungsschutz und diese verwendende integrierte schaltung |
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