DE19603117A1 - Verpolungs-Schutzschaltung - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Verpolungs-Schutzschaltung
der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 genannten Art, wobei
diese Schutzschaltung dazu dient, gegen eine Verpolung empfind
liche Lastschaltungen gegen Schäden zu schützen, wenn beispiels
weise eine Batterie oder eine andere Gleichspannungsquelle mit
falscher Polarität angeschlossen wird.
Es ist bekannt, daß eine Diode, die mit den Lastanschlüssen
einer gegen Verpolung empfindlichen Last in Serie geschaltet
ist, wobei die Anode der Diode mit dem positiven Lastanschluß
verbunden ist, das Fließen eines Laststromes verhindern kann,
wenn eine Batterie oder eine andere Gleichstromquelle mit der
Last mit falscher Polarität verbunden wird. In gleicher Weise
kann eine Verpolungsschutzdiode mit ihrer Anode mit dem nega
tiven Lastanschluß verbunden werden. In jedem Fall beträgt
jedoch der Durchlaßspannungsabfall einer derartigen Diode unge
fähr 0,6 Volt, was wesentlich zu einer Verringerung der Spannung
einer mit niedriger Gleichspannung betriebenen Schaltung bei
trägt, beispielsweise einer Schaltung, die aus einer 6-Volt-
Batterie oder dergleichen gespeist wird.
Um diesen Spannungsabfall zu vermeiden, wurden derartige Dioden
parallel zu den Anschlüssen für die Gleichspannungsquelle und zu
den Lastanschlüssen und in Serie mit einer Sicherung geschaltet,
die in Serienschaltung mit der Last angeordnet ist. Die Diode
ist so gepolt, daß sie in Durchlaßrichtung leitet, wenn die
Batterie falsch angeschlossen wird, wodurch die Sicherung aus
gelöst und die Last geschützt wird. Dies hat den naheliegenden
Nachteil, daß zum Rücksetzen der Schaltung die Sicherung er
setzt werden muß.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verpolungs
schutzschaltung der eingangs genannten Art zu schaffen, bei
der der durch die Schutzschaltung hervorgerufene Spannungs
abfall wesentlich verringert ist, so daß der Einsatz dieser
Schutzschaltung auch bei niedrigen Gleichspannungen möglich
ist, wobei weiterhin ein Zurücksetzen der Schaltung nach einem
fehlerhaften Anschluß der Gleichspannungsquelle an die Last-
und Schutzschaltung nicht erforderlich ist.
Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 angegebenen
Merkmale gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung
ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Bei der erfindungsgemäßen Schutzschaltung ist ein Transistor,
vorzugsweise ein MOSFET, beispielsweise ein N-Kanal-Leistungs-
MOSFET mit vertikaler Stromleitung, wie z. B. ein unter der
Bezeichnung "HEXFET" von der Firma International Rectifier
Corporation vertriebener MOSFET, an der Stelle angeordnet, an
der bisher die Verpolungsschutz-Diode angeschaltet wurde. Hier
bei ist die Drainelektrode des MOSFET mit dem negativen An
schluß der Gleichspannungsquelle verbunden, während die Gate
elektrode mit dem positiven Anschluß der Gleichspannungsquelle
verbunden ist. Wenn die Polarität der Batterie oder einer
anderen Gleichstromquelle richtig ist, so schaltet die Spannung
zwischen den Source- und Gateelektroden den MOSFET ein. Daher
entspricht der einzige Durchlaßspannungsabfall demjenigen, der
aufgrund des niedrigen Einschaltwiderstandes des MOSFET ent
steht. Wenn jedoch die Polarität falsch ist, so ist der MOSFET
abgeschaltet und er sperrt den Stromfluß. Wenn der MOSFET von
der Art ist, die eine in dem MOSFET enthaltene Hauptkörper-Diode
aufweist, so ist dieser MOSFET so eingeschaltet, daß diese
Hauptkörper-Diode so gepolt ist, daß sie den Laststrom sperrt,
wenn die Polarität falsch ist.
Gemäß einer anderen Ausführungsform kann auch ein bipolarer
Transistor in der vorstehend beschriebenen Weise verwendet
werden.
Da der Durchlaßspannungsabfall eines vollständig durchgeschal
teten MOSFET′s wesentlich geringer ist, als der einer Halb
leiterdiode, kann die erfindungsgemäße Schutzschaltung selbst
bei sehr niedrigen Betriebsspannungen verwendet werden.
Sollte die Betriebsspannung nicht ausreichend sein, um die für
ein vollständiges Durchschalten des MOSFET′s benötigte Gate-
Source-Spannung zu liefern, so ist gemäß einer bevorzugten
Ausführungsform der Erfindung die Verwendung einer Gleich
spannungsvergrößerungs- oder -vervielfacherschaltung vorge
sehen, die an die Betriebsspannung angeschaltet ist und eine
wesentlich höhere Ausgangsspannung liefert, als diese Betriebs
spannung.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden anhand
der Zeichnungen noch näher erläutert.
In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine bekannte Verpolungs-Schutzschaltung unter
Verwendung einer Diode zur Verhinderung eines Stromflusses,
wenn eine Batterie mit falscher Polung an eine Gleichspannungs
last angeschaltet ist,
Fig. 2 eine bekannte Verpolungs-Schutzschaltung ähnlich
der nach Fig. 1, wobei jedoch die Schutzdiode an einer anderen
Stelle angeordnet ist,
Fig. 3 eine weitere bekannte Schutzschaltung unter Ver
wendung einer Diode und einer Sicherung,
Fig. 4 ein Schaltbild einer Ausführungsform einer Ver
polungs-Schutzschaltung gemäß der vorliegenden Erfindung,
Fig. 5 ein Schaltbild einer weiteren Ausführungsform
ähnlich der nach Fig. 4 unter Verwendung eines mit geschalteten
Kondensatoren arbeitenden Spannungswandlers, der ein Einschalten
des MOSFET sicherstellt, wenn die Batterie richtig gepolt ist,
Fig. 6 ein Schaltbild einer Ausführungsform der
Verpolungs-Schutzschaltung unter Verwendung eines bipolaren
Transistors anstelle eines MOSFET.
In Fig. 1 ist eine Gleichspannungslast 10 gezeigt, die eine be
liebige Art von Last ist, die gegen eine Verpolung der Gleich
spannungs-Betriebsspannung empfindlich ist. Eine Gleichspan
nungsquelle 11, die eine Batterie oder irgendeine andere
Gleichspannungsquelle sein kann, ist mit der Last 10 über einen
Ein-Aus-Schalter 12 und eine Diode 13 verbunden. Die Last 10
weist einen positiven Anschluß 14 und einen negativen Anschluß
15 auf. Die Batterie 11, die irgendeine gewünschte Spannung
VB aufweist, die sehr niedrig sein könnte, beispielsweise
1,5 Volt, ist mechanisch in einer (nicht gezeigten) Halterung
befestigt, die positive und negative Gleichspannungs-Versor
gungsanschlüsse 16 bzw. 17 aufweist.
Es ist häufig möglich, versehentlich die Gleichspannungsquelle
oder Batterie 11 mit den Anschlüssen 16 und 17 mit falscher
Polarität zu verbinden. In diesem Fall kann die Last 10 be
schädigt werden, wenn sie gegenüber einer Verpolung empfindlich
ist. Die Diode 13 ist jedoch so gepolt, daß sie einen Stromfluß
durch die Last 10 sperrt, wenn der positive Anschluß der Gleich
spannungsquelle mit dem Anschluß 17 und nicht mit dem Anschluß
16 verbunden wird. Der Nachteil der Schaltung nach Fig. 1 be
steht darin, daß der Durchlaßspannungsabfall an der Diode 13
ungefähr 0,6 Volt beträgt, was einen Betrieb der Last 10 beein
trächtigen oder verhindern kann, wenn die Gleichspannung VB
niedrig ist und beispielsweise 1,5 Volt beträgt.
Es ist weiterhin möglich, eine Verpolungs-Schutzdiode 20 in
der Schaltung nach Fig. 2 zu verwenden, in der den Teilen nach
Fig. 1 entsprechende Teile die gleichen Bezugsziffern aufweisen.
Auch diese Schaltung weist den Nachteil eines Durchlaßspannungs
abfalls von 0,6 Volt im Normalbetrieb auf.
Fig. 3 zeigt eine weitere bekannte Schutzschaltung, bei der das
Problem des Dioden-Spannungsabfalls der Schaltungen nach den
Fig. 1 und 2 beseitigt ist, die jedoch zusätzlich Bauteile
benötigt. So ist in Fig. 3 die Diode 25 parallel zur Last 10
und in Serie mit einer Sicherung 26 angeschaltet. Die Sicherung
26 löst aus, wenn die Batterie 10 mit falscher Polarität ange
schlossen wird. Um die Schaltung zurückzusetzen, muß jedoch
die Sicherung 26 ersetzt werden.
Fig. 4 zeigt eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung,
bei der ein N-Kanal-Leistungs-MOSFET 30 mit vertikaler Strom
leitung an der Stelle der Verpolungs-Schutzdiode 20 nach Fig. 2
eingeschaltet ist. Der MOSFET 30 weist eine Drain-Elektrode 31,
die mit dem negativen Anschluß 17 verbunden ist, einen Source-
Anschluß 32, der mit dem negativen Lastanschluß 15 verbunden
ist, und einen Gate-Anschluß 33 auf, der mit dem positiven
Lastanschluß 14 verbunden ist. Der MOSFET 30 weist weiterhin
aufgrund seiner Konstruktion eine in ihm enthaltene Diode 34
auf, die in der in Fig. 4 gezeigten Weise gepolt und damit
ähnlich wie die Verpolungs-Schutzdiode 20 nach Fig. 2 geschaltet
ist.
Wenn im Betrieb die Polarität der Gleichspannungsquelle richtig
ist und der Schalter 12 geschlossen wird, so tritt eine Gate-
Source-Spannung VGS, die gleich der Spannung VB abzüglich
des Spannungsabfalls VBODY ist, der längs der Diode 34
abfällt. Der MOSFET 30 ist so gewählt, daß er bei dieser Gate
spannung einschaltet, so daß der Einschaltwiderstand des
MOSFET′s der einzige zusätzlich Schaltungswiderstand ist. Durch
Auswahl eines ausreichend großen MOSFET′s kann irgendein ge
wünschter niedriger zusätzlicher Widerstand in die Schaltung
eingeführt werden. Wenn die Batterie 11 jedoch mit falscher
Polarität angeschaltet wird, so wird der MOSFET nicht einge
schaltet und die Diode 34 sperrt den Laststrom. Ein typischer
MOSFET, der für diese Schaltung verwendet werden kann, ist der
"HEXFET"-MOSFET vom Typ IRF 830.
In der vorstehend beschriebenen Schaltung nach Fig. 4 ist es
zweckmäßig, einen (nicht gezeigten) Gate-Widerstand in den
Gate-Kreis des MOSFET 30 einzuschalten. Weiterhin kann der
MOSFET 30 in der gezeigten Weise ein N-Kanal-Bauteil sein,
oder er kann ein P-Kanal-Bauteil sein. Weiterhin könnte auch
ein MOSFET ohne eine Hauptkörper-Diode anstelle des MOSFET 30
mit vertikaler Stromleitung verwendet werden.
Wenn die Spannung VB der Gleichspannungsquelle sehr niedrig
ist, beispielsweise kleiner als 5 Volt ist, so kann es möglich
sein, daß der MOSFET 30 nach Fig. 4 nicht in zuverlässiger
Weise einschaltet, wenn der Schalter 12 geschlossen wird. In
einem derartigen Fall kann der Gate-Anschluß 33 mit den An
schlüssen 16-14 über eine Spannungsverstärkereinrichtung oder
Spannungsvervielfachereinrichtung verbunden werden. So kann
gemäß Fig. 5 ein mit geschalteten Kondensatoren arbeitender
Spannungswandlerchip 40 verwendet werden, um den Gate-Anschluß
33 mit den Anschlüssen 16-14 zu verbinden. Das Chipbauteil 40
kann ein Bauteil vom Typ MAX 619 sein, das eine Eingangsspannung
von 2,0 bis 3,6 Volt am Anschluß 16 auf 5 Volt am Gateanschluß
33 umwandelt, so daß der MOSFET 30 in zuverlässiger Weise in
den leitfähigen Zustand angesteuert wird, wenn die Batterie 11
richtig angeschlossen ist. Wie dies in Fig 5 gezeigt ist, sind
drei Kondensatoren 50, 51 und 52 mit den Anschlüssen des Chip
bauteils 40 in der gezeigten Weise verbunden.
In der vorstehenden Beschreibung könnte der MOSFET 30 irgendein
gewünschtes Bauteil mit MOS-Gatesteuerung sein, so daß dieses
Bauteil auch beispielsweise ein IGBT mit gleicher Polung sein
könnte.
Fig. 6 zeigt die Art und Weise, wie die Erfindung unter Ver
wendung eines bipolaren PNP-Transistors 130 ausgeführt werden
kann. Hierbei ist eine Batterie 131 mit einer Spannung VB
vorgesehen, um eine Gleichspannungslast 132 über den Emitter-
Kollektor-Kreis des Transistors 130 zu speisen. Ein Widerstand
133 verbindet die Basis des Transistors 130 mit dem negativen
Anschluß der Batterie 131.
Im Normalbetrieb ist die Basis-Emitter-Diode des Transistors
130 über den Widerstand 133 in Durchlaßrichtung vorgespannt.
Der Transistor 130 schaltet ein, und eine Ausgangsspannung von
VB-Vce(sat) wird an die Last angelegt.
Wenn die Batterie 131 jedoch mit umgekehrter Polarität einge
setzt wird, so ist das Emitterpotential des Transistors 130
gleich (-)VB, und der Transistor 130 ist abgeschaltet, so
daß die Last 132 von der Batterie 131 getrennt ist.
Eine Diode 140 ist der Schaltung nach Fig. 6 hinzugefügt, wenn
die Spannung der Batterie 131 höher als die Basis-Emitter-Durch
bruchspannung des Transistors 130 ist (typischerweise 7 Volt).
Ohne die Diode 140 kann bei einer Verpolung der Batterie 131 ein
Durchbruch der Basis-Emitter-Grenzschicht auftreten. Die Diode
140 verhindert diesen Durchbruch.
Es ist für den Fachmann ohne weiteres zu erkennen, daß die
Schaltung nach Fig. 6 auch mit einem bipolaren NPN-Transistor
aufgebaut werden könnte.
Claims (8)
1. Verpolungs-Schutzschaltung für ein gegen eine Verpolung
empfindliches Gerät, das aus einer Gleichspannungsquelle,
beispielsweise eine Batterie betreibbar ist, die trennbar mit
dem Gerät verbunden ist, wobei die Schutzschaltung erste und
zweite Anschlußeinrichtungen zur Verbindung mit ersten und
zweiten Anschlüssen der Gleichspannungsquelle und erste und
zweite Lastanschlüsse aufweist, die mit den ersten und zweiten
Anschlüssen der Gleichstromquelle verbunden sind, wobei ein
Halbleiter-Verpolungsschutzelement vorgesehen ist,
dadurch gekennzeichnet, daß das Halbleiter-Verpolungsschutz
element durch ein steuerbares Halbleiterelement (30; 130)
gebildet ist, das erste und zweite Leistungsanschlüsse (31, 32)
und einen Steueranschluß (33) aufweist, daß der erste Lastan
schluß (14) mit der ersten Anschlußeinrichtung (16) für den
Anschluß des einen Pols der Gleichspannungsquelle (11) verbunden
ist, daß der erste Leistungsanschluß (32) des Halbleiterbauteils
mit dem zweiten Lastanschluß (15) verbunden ist, daß der zweite
Leistungsanschluß (31) des Halbleiterbauteils mit der zweiten
Anschlußeinrichtung (17) verbunden ist, die mit dem anderen Pol
der Gleichspannungsquelle (11) verbindbar ist, daß die Steuer
elektrode (33) des Halbleiterbauteils mit dem Verbindungspunkt
zwischen der ersten Anschlußeinrichtung (16) zur Verbindung mit
dem ersten Pol der Gleichspannungsquelle (11) und dem ersten
Lastanschluß (14) verbunden ist, und daß das Halbleiterbauteil
derart ausgebildet ist, daß bei richtiger Anschaltung der
Gleichspannungsquelle (11) an die ersten und zweiten Anschluß
einrichtungen (16 bzw. 17) das Halbleiterbauteil durchgeschaltet
ist und eine Verbindung zwischen seinen Leistungsanschlüssen
(31, 32) ergibt, während, wenn die Gleichspannungsquelle (11)
mit falscher Polarität angeschaltet ist, das Halbleiterbauteil
gesperrt ist und einen Laststrom durch die Last (10) verhindert.
2. Verpolungs-Schutzschaltung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß Schaltereinrichtungen (12) in Serie
mit den ersten und zweiten Gleichspannungsquellen-Anschlußein
richtungen (16, 17) und den ersten und zweiten Lastanschlüssen
(14, 15) eingeschaltet sind.
3. Verpolungs-Schutzschaltung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß das Halbleiterbauteil ein MOSFET
(30) mit einer den ersten Leistungsanschluß bildenden Source-
Elektrode (32), einer den zweiten Leistungsanschluß bildenden
Drainelektrode (31) und einen den Steueranschluß bildenden
Gateelektrode (33) ist.
4. Verpolungs-Schutzschaltung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzschaltung eine Spannungs
verstärkerschaltung (40) einschließt, die zwischen dem Verbin
dungspunkt zwischen der ersten Anschlußeinrichtung (16) und dem
ersten Lastanschluß und der Gateelektrode (33) eingeschaltet
ist, um eine ausreichend hohe Spannung zwischen der Gateelek
trode (33) und der Sourceelektrode (32) zu liefern, damit der
MOSFET eingeschaltet wird, wenn die Gleichspannungsquelle (11)
mit den Anschlußeinrichtungen (16, 17) mit der richtigen
Polarität verbunden ist.
5. Verpolungs-Schutzschaltung nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet, daß der MOSFET (30) eine in ihm ausge
bildete Hauptkörper-Diode (34) aufweist, daß der Drain-Anschluß
(31) mit dem negativen Anschluß der Gleichspannungsquelle
verbunden ist, daß der Source-Anschluß (32) mit dem negativen
Lastanschluß (15) verbunden ist, daß der Gate-Anschluß mit der
positiven Anschlußeinrichtung (16) für die Gleichspannungsquelle
(11) verbunden ist, und daß die Diode (34) mit ihrer Anode mit
dem Drain-Anschluß (31) verbunden ist, während ihre Kathode mit
dem Source-Anschluß (32) verbunden ist.
6. Verpolungs-Schutzschaltung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Gleichspannungsquelle eine
Batterie (11) ist, und daß die Batterie eine Anode und eine
Kathode aufweist, die mit der positiven bzw. negativen An
schlußeinrichtung verbunden sind.
7. Verpolungs-Schutzschaltung nach einem der Ansprüche 3-6,
dadurch gekennzeichnet, daß der MOSFET ein Leistungs-MOSFET mit
vertikaler Stromleitung ist, und daß die Diode die in dem MOSFET
ausgebildete Hauptkörper-Diode des Leistungs-MOSFET ist.
8. Verpolungs-Schutzschaltung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß das Halbleiterbauteil ein bipolarer
Transistor (130) ist.
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