DE4021321A1 - Vorrichtung zur zumindest bereichsweisen verzoegerung einer stellbewegung - Google Patents
Vorrichtung zur zumindest bereichsweisen verzoegerung einer stellbewegungInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur zumindest bereichs
weisen Verzögerung einer Stellbewegung gemäß dem Oberbegriff des
Patentanspruchs 1.
Aus dem DE-GM 77 08 558 ist eine gattungsbildende Vorrichtung
bekannt, bei der zur Übertragung einer Stellbewegung zwischen
einem Fahrpedal und einem Leistungsstellglied der Brennkraftma
schine als Übertragungsmechanismus ein Vergasergestänge vorgesehen
ist. Dabei zeigt insbesondere Fig. 3 ein kompaktes Feder-Dämpfer-
System, das über Schraubenverbindungen in einem Vergasergestänge
gehalten ist. Der Nachteil bei einer solchen Einrichtung besteht
jedoch darin, daß für die Nachrüstung eines solchen Systems kon
struktive Änderungen am Gestänge selbst notwendig werden. Dieses
gemäß DE-GM 77 08 558 nachzurüstende Feder-Dämpfer-System erfordert
darüber hinaus jeweils fahrzeugindividuelle Anpaßarbeiten am Über
tragungsmechanismus zwischen Fahrpedal und Leistungsstellglied.
Gattungsbildende Vorrichtungen sind auch bekannt aus DE-PS 35 45 939
und DE-PS 35 45 940. Dort wird allerdings nur die prinzipielle
Arbeitsweise einer derartigen Vorrichtung offenbart; Hinweise
auf deren konstruktive Gestaltung und auf die Einbausituation
im Fahrzeug sind diesen Schriften nicht entnehmbar.
Vor diesem Hintergrund liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
gattungsgemäße Vorrichtungen so auszubilden, daß sie in verschie
denen Fahrzeugtypen ohne zusätzliche konstruktive Anpaßarbeit
einsetzbar und nachrüstbar sind. Darüber hinaus soll eine solche
Vorrichtung so gestaltet sein, daß sie ohne zusätzlichen ablaufor
ganisatorischen Aufwand in bereits bestehende Fahrzeugmontagekonzepte
eingebunden werden kann.
Diese Aufgabe wird gelöst durch das kennzeichnende Merkmal des
Patentanspruchs 1. Die Merkmale der Unteransprüche enthalten zweck
mäßige Weiterbildungen der Erfindung, insbesondere im Hinblick
auf eine funktionsgerechte Abstimmung des Feder-Dämpfer-Systems
und eine möglichst geringe Schwingungsbeanspruchung des gesamten
Übertragungsmechanismus.
Nachstehend ist in der Zeichnung ein besonders vorteilhaftes Aus
führungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Dabei zeigt
Fig. 1 ein Konstruktionsschema für ein erfindungsgemäßes
Ausführungsbeispiel sowie dessen Einbausituation
in einem Fahrzeug und
Fig. 2 ein Diagramm mit der zeitlichen Abhängigkeit des
Verstellweges des Leistungsstellgliedes und des
Verstellweges des Fahrpedals.
Man erkennt in Fig. 1 ein Fahrpedal 1, dessen Stellbewegung mit
tels eines insgesamt mit 2 bezeichneten Übertragungsmechanismus
auf einen Verstellhebel 3 übertragen wird. Dieser Verstellhebel
3 kann beispielsweise dem lastzumessenden System von Ottomotoren
(Drosselklappenstutzen, Vergaser etc.) oder Dieselmotoren (Ein
spritzpumpe) zugeordnet sein. Der Übertragungsmechanismus 2 ist
hier eine vormontierbare Baugruppe, deren wesentliche Elemente
ein Bowdenzug 4, dessen biegeweiche Ummantelung als ein Teil der
Führungshülle mit 4.1 und dessen Seele mit 4.2 bezeichnet ist,
und ein mit diesem verbundener Arbeitszylinder 5 sind. Die biege
weiche Ummantelung und das hier nicht bezifferte Gehäuse des Ar
beitszylinders 5 sind vorzugsweise durch Schraub- oder Quetsch
verbindungen miteinander verbunden und bilden gemeinsam die Führungs
hülle 4.1. Im Arbeitszylinder 5 ist ein Kolben 6 geführt, der
von einer als Bereich der Seele 4.2 anzusehenden Kolbenstange
7 durchdrungen wird und wenigstens eine Drosselbohrung 8 aufweist.
Die Wandung des Arbeitszylinders 5 ist mit wenigstens einer Längs
nut 9 versehen, die mit Bezug auf die Drosselbohrung 8 eine Bypaß
funktion übernimmt. Das Innere des Arbeitszylinders 5 ist größten
teils mit einem flüssigen Dämpfungsmedium - vorzugsweise Öl -
und zu einem sehr geringen Teil mit einem gasförmigen Dämpfungs
medium - vorzugsweise Luft - befüllt. Auf der Gehäuseaußenwand
des Arbeitszylinders 5 ist ein Federteller 10 angeordnet, durch
den eine Feder 11 gegen einen auf der Gehäuseaußenwand des Arbeits
zylinders 5 gleitend geführten Kugelgelenkkörper 12 verspannbar
ist. Dieser ist in vorgebbaren Grenzen drehgelenkig in einem Kalot
tenkörper 13 gelagert, der seinerseits an einem Karosserieteil
14 des hier nicht näher bezeichneten Fahrzeuges befestigt ist.
An einem weiteren ortsfesten Bauteil 15 des Fahrzeugs ist die
Führungshülle 4.1 des Bowdenzugs 4 gehalten. Mit 16 ist eine mit
dem Verstellhebel 3 zusammenwirkende Rückholfeder bezeichnet.
Schließlich ist zur Abdeckung der Feder 11 und der Gleitführung
des Kugelgelenkkörpers 12 noch ein Faltenbalg 17 vorgesehen.
Bei dem erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel sind nun die Drossel
bohrung 8 und die Feder 11 so aufeinander abgestimmt, daß bei
einer langsamen Betätigung des Fahrpedals 1 der Kolben 6 aus einer
hier mit A bezeichneten Ausgangsstellung heraus in Pfeilrichtung X
bewegt wird, ohne dabei die Feder 11 zusammenzudrücken. Die Feder
11 wirkt dann also wie ein starres Element, so daß das Fahrpedal 1
und der Verstellhebel 3 gleichförmig verstellt werden. Im Falle
einer schlagartigen Betätigung des Fahrpedals 1 wird die durch
die Drosselbohrung 8 hervorgerufene Dämpferkraft größer als die
Vorspannkraft der Feder 11, so daß diese zusammengedrückt wird.
Dies hat aber zur Folge, daß der Verstellhebel 3 eine geringere
Verstellgeschwindigkeit aufweist als das Fahrpedal 1. Eine ein
wandfreie Funktionsweise des Feder-Dämpfer-Systems setzt voraus,
daß die Feder 11 bei einer Stellung des Kolbens in Position A
eine größere Federkraft aufweist als die maximale Rückstellkraft
der Rückholfeder 16.
Die zeitliche Abhängigkeit der Verstellwege von Fahrpedal 1 und
Verstellhebel 3 soll für das erfindungsgemäße Ausführungsbeispiel
anhand der Fig. 2 näher erläutert werden. Dort ist der Verstell
weg s in Abhängigkeit von der Zeit t dargestellt. Die mit a bezeich
nete durchgezogene Linie ist die Fahrpedalkennlinie und die mit
b bezeichnete strichpunktierte Linie beschreibt die Verstellhebel
kennlinie im Falle einer raschen Betätigung des Fahrpedals 1. Der
in der Ausgangsstellung A befindliche Kolben 6 führt bei einer
solchen schlagartigen Betätigung des Fahrpedals 1 zunächst auf
seiner Druckseite eine Kompression und auf seiner Saugseite eine
Expansion der im Arbeitszylinder 5 befindlichen Luft herbei. Wäh
rend dieses im Diagramm mit T1 bezeichneten Zeitraumes folgt der
Verstellhebel 3 dem Fahrpedal 1 nur mit einer relativ geringen Ver
zögerung, die aber bei zunehmender Kompression und Expansion all
mählich größer wird. Anschließend wird durch eine weitere Bewegung
des Kolbens 6 in Pfeilrichtung X durch die Drosselbohrung 8 eine
Dämpfungskraft erzeugt, die größer ist als die Vorspannkraft der
Feder 11. Diese wird somit zusammengedrückt, so daß der Verstell
hebel 3 mit einer deutlich geringeren Geschwindigkeit dem Ver
stellweg des Fahrpedals 1 folgt. Dieser Bereich ist im Diagramm
mit T2 und S2 beziffert. Beim Erreichen der Stellung B setzt die
Bypaßfunktion der Längsnut 9 ein. Das Öl kann nun gegen einen er
heblich geringeren Strömungswiderstand durch die Längsnut 9 um den
Kolben 6 herumfließen und ermöglicht so dem Verstellhebel 3 wieder
eine mit der Verstellbewegung des Fahrpedals 1 nahezu vergleichbar
schnelle Verstellbewegung. Dieser Bewegungsabschnitt ist in dem
Diagramm mit T3 und S3 bezeichnet. Wenn der Verstellhebel 3 und
das Fahrpedal 1 den gleichen Weg s zurückgelegt haben, befindet
sich der Kolben 6 in der Stellung E. Die durch die Verstellbewe
gung erzeugten Luftdruckunterschiede auf Saug- und Druckseite des
Kolbens 6 gleichen sich nach Beendigung der Verstellbewegung über
die Längnut 9 und die Drosselbohrung 8 selbsttätig aus.
Im Falle eines plötzlichen Freigebens des Fahrpedals 1 werden zu
Beginn der Rückstellbewegung des Kolbens 6 zunächst analog zur Pha
se T1 (schnelle Lastzunahme) die Luftanteile auf Saug- und Druck
seite des Kolbens 6 expandiert bzw. komprimiert (siehe T1′); der
Einfluß der Luft auf den Verlauf der Verstellhebelkennlinie wird
jedoch durch die in diesem Abschnitt vorhandene Bypaß-Strömung
überdeckt und teilweise in den Übergangsbereich zwischen den Zeit
räumen T2′ und T3′ verlagert. Aufgrund der Bypaßfunktion der Längs
nut 9 folgt der Verstellhebel 3 dem Fahrpedal 1 im Zeitraum T3′ nur
mit geringer Verzögerung, ehe nach Überschreitung der Position B
und Bewegung in Richtung der Position A die Drosselfunktion der
Drosselbohrung 8 wieder einsetzt, so daß der Verstellhebel 3 mit
einer abstimmungsgemäß beeinflußbaren Verzögerung in der zuvor
schon beschriebenen Weise während des Zeitraums T2′ dem Fahrpedal
1 folgt. Die unterschiedlichen Gradienten für die Verstellhebel
kennlinie b in den Zeiträumen T2 und T2′ können erzielt werden
durch eine besondere Gestaltung des Kolbens 6. Bei einem beson
ders vorteilhaften - in der Zeichnung nicht dargestellten - Aus
führungsbeispiel besteht dieser Kolben 6 aus zwei axial hinterein
ander angeordneten Scheiben, deren Außendurchmesser einen vorgeb
baren Betrag geringer ist als der Innendurchmesser des Arbeits
zylinders 5. Zwischen den beiden mit Abstand zueinander angeordne
ten Scheiben ist lose ein Ringelement angeordnet, das mit einer
Spielpassung in das Gehäuseinnere des Arbeitszylinders 5 eingelas
sen ist und einen Innendurchmesser aufweist, der einerseits ge
ringer ist als der Außendurchmesser der beiden Kolbenscheiben
und andererseits so groß bemessen ist, daß die Drosselbohrungen
der Kolbenscheiben nicht verschlossen werden. Die axiale Dicke
des Ringelementes ist um einen vorgebbaren Betrag geringer als
der lichte Abstand zwischen den Scheiben. Die beiden Kolbenschei
ben können nun mit unterschiedlichen Drosselquerschnitten ver
sehen werden, so daß bei einer Relativbewegung des Kolbens 6 gegen
über dem Arbeitszylinder 5 richtungsabhängig unterschiedliche Dros
selquerschnitte wirksam werden.
Die Ausgestaltung des in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbei
spiels eröffnet vielfältige Variationsmöglichkeiten zur Ausle
gung von Verstellhebelkennlinien gemäß der in Fig. 2 dargestell
ten Zusammenhänge. Beeinflussungsmöglichkeiten für die Auslegung
solcher Kennlinien sind beispielsweise die Lage und Länge sowie
der Querschnitt der Längsnut 9, die Auslegung der Vorspann- bzw.
Rückstellkräfte der Feder 11 und der Rückzugfeder 16 sowie der
Luftanteil bei der Ölfüllung des Arbeitszylinders 5. Wie zuvor
schon beschrieben gehört zu diesen Variationsmöglichkeiten auch
die Auslegung der Drosselbohrungen im Kolben 6.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung eignet sich vorzugsweise für
die Verhinderung von störenden Lastwechselschlägen. Darüber hin
aus ist sie aber auch bei mit Vergasern betriebenen Brennkraft
maschinen zur Vermeidung des sogenannten Vergaserloches geeignet.
Ein besonderer Vorteil des erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiels
ist darin zu sehen, daß mit einfachsten konstruktiven Mitteln
praktisch jede gewünschte Verstellhebelkennlinie, die qualitativ
in etwa der in Fig. 2 dargestellten Kennlinie entspricht, reali
sierbar ist. Die positiven Eigenschaften der erfindungsgemäßen
Vorrichtungen betreffen jedoch nicht nur das Feder-Dämpfer-System
als solches, sondern den gesamten Übertragungsmechanismus 2. Inner
halb des in Fig. 1 mit strichpunktierten Linien abgegrenzten Be
reiches ist der gesamte Übertragungsmechanismus 2 eine eigenständige
vormontierte Baugruppe. Bei einem mit der erfindungsgemäßen Vor
richtung nachzurüstenden Fahrzeug ist ein bereits vorhandener
Bowdenzug einfach durch die bereits vormontierte Baugruppe zu
ersetzen. Es werden somit weder an Karosserieteilen des Fahrzeuges
noch fahrpedalseitig oder verstellhebelseitig konstruktive Änderun
gen notwendig. Die Länge des Bowdenzuges 4 kann dabei so bemessen
sein, daß die gesamte Baugruppe in einem großen Fahrzeugspektrum,
dessen einzelne Fahrzeuge insbesondere im Hinblick auf die räumliche
Distanz zwischen den Karosserieteilen 14 und 15 untereinander
erhebliche Differenzen aufweisen, verwendbar ist. Die Flexibilität
des Bowdenzuges 4 erlaubt nämlich für die verschiedensten Einbau
situationen immer eine funktionsgerechte Applikation der Baugruppe.
Besonders zu beachten ist auch die drehgelenkartige Befestigung
der gesamten Baugruppe, wie es beispielhaft an dem Karosserie
teil 14 dargestellt ist. Durch diese Drehgelenkverbindung erfährt
der Arbeitszylinder 5 weder durch sein Eigengewicht noch durch
den Bowdenzug 4 beim Betrieb des Fahrzeuges schwingende Biegebe
anspruchungen.
Weitere Vorteile des erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiels sind
darin zu sehen, daß die aus dem Feder-Dämpfer-System und dem Bowden
zug 4 gebildete Baugruppe ein nach außen völlig abgekapseltes
System darstellt, dessen Funktion nicht durch Schmutzbeanspruchung
beeinträchtigt wird. Durch die Verwendung von Kunststoff für
die überwiegende Anzahl der nach außen gerichteten Bauteile der
Baugruppe wird deren Korrosionsanfälligkeit erheblich verringert.
Das in den Bowdenzug 4 integrierte Feder-Dämpfer-System ist äußerst
kompakt gebaut und hat im Vergleich zu einem Übertragungsmechanis
mus, der nur aus einem Bowdenzug besteht, einen kaum erhöhten
Platzbedarf. Gegenüber bislang bekannten Vorrichtungen zur Ver
hinderung störender Lastwechselschläge ermöglicht die erfindungs
gemäße Vorrichtung überdies erhebliche Kostenersparnisse.
Die Erfindung ist nicht auf das in der Zeichnung dargestellte
Ausführungsbeispiel beschränkt. So kann beispielsweise die Feder
11 als Zugfeder auch innerhalb des Arbeiszylinders 5 zwischen
der Kolbenstange 7 und dem Fahrpedal 1 angeordnet sein. Andere
erfindungsgemäße Varianten sehen die Anordnung der Feder 11 als
Druckfeder innerhalb oder auf der Kolbenstange 7 vor. Darüber
hinaus kann auch an dem ortsfesten Bauteil 15 der Bowdenzug 4
über ein Drehgelenk angebunden werden. Der Arbeitszylinder 5 mitsamt
der Feder 11 muß nicht zwangsläufig an einem ortsfesten Karosserie
teil befestigt sein, sondern kann beidseitig mit Bowdenzügen ver
bunden werden, die dann jeweils mit ihren freien Enden an ortsfesten
Karosserieteilen befestigt werden. Die Erfindung umfaßt auch solche
Vorrichtungen, bei denen die Feder 11 und der Arbeitszylinder
5 im Zuge des Bowdenzuges 4 weit voneinander entfernt angeordnet
sind.
Die Gestaltung des Dämpfers ist ebenfalls nicht auf in der Zeich
nung dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt. So kann die
Kolbenstange 7 beispielsweise zweiteilig ausgeführt sein. Der
Kolben 6 wird dann von der Kolbenstange 7 nicht durchdrungen,
sondern dient als Verbindungselement der Kolbenstangenteile. Außer
dem können die zuvor beschriebenen Verstellhebelkennlinien auch
mit Arbeitszylindern erzielt werden, in denen ein Vollkolben (Kolben
ohne Drosselbohrung) geführt ist, dessen Bewegung über außerhalb
des Kolbenzylinders angeordnete Drosselleitungen gedämpft wird.
Claims (6)
1. Vorrichtung zur zumindest bereichsweisen Verzögerung einer
Stellbewegung, die von einem Fahrpedal (1) über einen Über
tragungmechanismus (2) auf das Leistungsstellglied (Verstell
hebel 3) einer ein Kraftfahrzeug antreibenden Brennkraftmaschine
übertragen wird, mit einem im Zuge des Übertragungsmechanis
mus (2) angeordneten Feder-Dämpfer-System,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Übertragungsmechanismus (2) nach Art eines Bowdenzugs (4)
mit wenigstens einer Führungshülle (4.1) und wenigstens einer
Seele (4.2) ausgebildet und der Dämpfer des Feder-Dämpfer-Systems
zwischen der Führungshülle (4.1) und der Seele (4.2) des Über
tragungsmechanismus (2) angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Dämpfer des Feder-Dämpfer-Systems einen mit einem Dämpfungsmedium
gefüllten Arbeitszylinder (5) aufweist, in dem wenigstens ein
auf einem Bereich (Kolbenstange 7) der Seele (4.2) angeordneter
Kolben (6) geführt ist.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Führungshülle (4.1) im wesentlichen aus wenigstens
einer biegeweichen Ummantelung und aus einem Gehäuse des Arbeits
zylinders (5) gebildet ist.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeich
net, daß das Feder-Dämpfer-System und der Bowdenzug (4) eine
vormontierbare Baugruppe bilden, bei der der Arbeitszylinder (5)
mit der Führungshülle (4.1) und die Kolbenstange (7) mit der
Seele (4.2) des Bowdenzugs verbindbar ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
vormontierbare Baugruppe über Drehgelenkelemente an ortsfesten
Bauteilen des Fahrzeugs befestigbar ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der
von der Kolbenstange (7) durchdrungene Kolben (6) wenigstens
eine Drosselbohrung (8) aufweist, und daß in der den Kolben
(6) führenden Zylinderwand wenigstens eine Längsnut (9) vor
gebbarer Länge angeordnet ist, und daß der Arbeitszylinder (5)
größtenteils mit einem flüssigen Dämpfungsmedium und zu einem
sehr geringen Teil mit einem gasförmigen Dämpfungsmedium befüllt
ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904021321 DE4021321A1 (de) | 1989-07-17 | 1990-07-04 | Vorrichtung zur zumindest bereichsweisen verzoegerung einer stellbewegung |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3923642 | 1989-07-17 | ||
| DE19904021321 DE4021321A1 (de) | 1989-07-17 | 1990-07-04 | Vorrichtung zur zumindest bereichsweisen verzoegerung einer stellbewegung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4021321A1 true DE4021321A1 (de) | 1991-01-24 |
Family
ID=25883125
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19904021321 Withdrawn DE4021321A1 (de) | 1989-07-17 | 1990-07-04 | Vorrichtung zur zumindest bereichsweisen verzoegerung einer stellbewegung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4021321A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4216744A1 (de) * | 1992-05-21 | 1993-11-25 | Enrico Hilbert | Vorrichtung zur mechanischen Steuerung von verstellbaren Ansaugvorrichtungen |
| US5570613A (en) * | 1994-12-08 | 1996-11-05 | Spradlin; Gregory A. | Accelerator pedal mechanical governor |
| WO2014015414A1 (en) * | 2012-07-26 | 2014-01-30 | Leggett & Platt Canada Co. | Remote damping system |
| CN110328656A (zh) * | 2019-08-12 | 2019-10-15 | 河北工业大学 | 一种柔性外骨骼助力机器人鲍登线预紧机构 |
-
1990
- 1990-07-04 DE DE19904021321 patent/DE4021321A1/de not_active Withdrawn
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US9132751B2 (en) | 2012-07-26 | 2015-09-15 | Leggett & Platt Canada Co. | Remote damping system |
| CN110328656A (zh) * | 2019-08-12 | 2019-10-15 | 河北工业大学 | 一种柔性外骨骼助力机器人鲍登线预紧机构 |
| CN110328656B (zh) * | 2019-08-12 | 2024-04-12 | 河北工业大学 | 一种柔性外骨骼助力机器人鲍登线预紧机构 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |