DE10062988A1 - Hydraulische Betätigungseinrichtung an Kraftfahrzeugen - Google Patents
Hydraulische Betätigungseinrichtung an KraftfahrzeugenInfo
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Abstract
Die Erfindung bezieht sich auf einen Kolben für einen Zylinder einer hydraulischen Betätigungseinrichtung an Kraftfahrzeugen, der sich über einen Kolbengelenkkopf leicht gelenkig mit einem Stößel verbinden lässt. Wie der Kolben, ist auch der Kolbengelenkkopf aus Kunststoff gefertigt und als werkzeugfallendes Teil sofort in Einsatz zu bringen. Auf eine tiefgezogene Stahlhülle, wie es der Stand der Technik ausweist, wird verzichtet. Der Vorteil der Erfindung liegt in der Tatsache, dass es sich beim Kolben und beim Kolbengelenkkopf um werkzeugfallende Kunststoffteile handelt, die keiner spanenden Nacharbeit mehr bedürfen, wobei der Kolben vorzugsweise aus Duroplast-Material besteht. Außerdem ist die Montage des Stößels mit dem Kolbengelenkkopf und die Montage des vorgespannten Zusammenbaus mit dem Kolben und der Führungshülse einfach und nahezu ohne größere Hilfsmittel möglich. Schließlich werden gegenüber dem Stand der Technik geringere Toleranzen, Geräuschfreiheit und ein geringerer Verschleiß erzielt.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Kolben, der in einem Geberzylinder oder in ei
nem Nehmerzylinder einer hydraulischen Betätigungseinrichtung an Kraftfahrzeugen
eingebaut sein kann, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Aus der DE 198 20 578.3 ist eine hydraulische Betätigungseinrichtung zum Ver
stellen von Aggregaten, insbesondere an Kraftfahrzeugen, bekannt, die einen Neh
merzylinder mit einem Gehäuse und einem Kolben, der in einem Zylinder des Ge
häuses und/oder einer Führungshülse verschiebbar angeordnet ist und/oder einen
mit diesem Nehmerzylinder hydraulisch verbundenen Geberzylinder, wobei der Zy
linder entlang einer seiner Mantellinien einen Verbindungskanal aufweist, der zur
Entlüftung des Zylinders beim Befüllen des Systems Luftblasen in entsprechend an
geordnete Kanäle leitet. Der Erfindungsgedanke liegt darin, dass der Zylinder ge
genüber dem Kraftfahrzeug, in welches er eingebaut ist, eine Neigung aufweist, die
größer Null ist, um den Luftblasen beim Befüllen den Weg nach außen zu erleich
tern.
Die Fig. 1 und 2 zeigen jedoch einen Kolben gemäß dem heutigen Stand der
Technik, der aus einem Tiefziehteil aus Metall besteht, welches über ein Kunststoff
teil gestülpt ist, welches seinerseits über eine Schnappverbindung mit einer Stößel
kugel eines Stößels verbunden ist. Da die Zylindergehäuse von Geber- und Nehmer
zylinder sowie deren Führungshülsen und Dichtungen aus Kunststoff bestehen, hat
es sich bisher als zweckmäßig erwiesen, die Oberfläche des Kolbens aus Stahl
mit polierter Oberfläche zu gestalten, um das Verschleißverhalten des Kolbens ge
genüber insbesondere den Dichtungen über einen längeren Zeitraum zu gewährleis
ten. Man liegt damit auf der sicheren Seite, was Funktion, Lebensdauer und Ge
räuschverhalten betrifft, erkauft sich diesen Vorteil jedoch durch höhere Herstellkos
ten.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird vorgeschlagen, einen Kunststoffkolben oh
ne Stahlummantelung direkt gegen Zylindergehäuse, Führungshülsen und Dich
tungen zu betreiben, jedoch nicht auf die Schnappverbindung zu verzichten, die sich
bei dem Kolben gemäß dem Stand der Technik als zweckmäßig erwiesen hat. Der
Stößel wird nämlich gemäß dem Stand der Technik in das Kunststoffteil des Kolbens
eingeschnappt, bevor dieses seinerseits in das Tiefziehteil des Kolbens eingescho
ben und dort durch Umlegen des stirnseitigen Endes des Tiefziehteils verstemmt
wird. In der Nähe des Kugelsitzes im Kunststoffteil sind Schlitze angeordnet, die in
Achsrichtung verlaufen und durch Bildung von Zungen dem verbleibenden Material
erlauben, sich auf zu spreizen, wenn die Kugel in den Kugelsitz eingeschoben wird.
Ohne äußere Fixierung könnte bei Zugbeanspruchung der Stößel aus diesem Kugel
sitz wieder herausgezogen werden, wobei sich die Aufspreizung in der ähnlichen
Weise wie bei der Montage erfolgt. Nach Einschieben des Kunststoffteils in das Stahl
- Tiefziehteil des Kolbens kann das Kunststoffteil durch das Verstemmen des Tief
ziehteils nicht mehr aus diesem herausgezogen werden, wodurch auch die Aufsprei
zung nicht mehr stattfinden kann und der Kolben in beiden axialen Richtungen sicher
mit dem Stößel verbunden ist.
Der vorgeschlagene Kunststoffkolben weist einen Innenzylinder analog zum Tief
ziehteil des Standes der Technik auf, wo ein Kolbengelenkkopf eingeführt werden
kann, der einen Außenzylinder aufweist, der sich in den Innenzylinder einfügt. Im
Bereich seines Außenzylinders ist der Kolbengelenkkopf geschlitzt und weist dort
Zungen auf, die nach außen federn können und eine Stößelkugel des Stößels in
einem Kugelsitz aufnehmen kann, wodurch eine Schnappverbindung analog zum
Stand der Technik dargestellt wird. Hierbei wird die Stößelkugel vom Kolbengelenkkopf
vollständig aufgenommen und auf diese Weise optimal gelagert. Hierbei
ergeben sich die folgenden zusätzlichen Vorteile:
- - Der Zusammenbau des Kolbens arbeitet im Zylinder nahezu spielfrei, da keine Toleranzüberschneidungen zu berücksichtigen sind;
- - Der zu erwartende Verschleiß ist durch die Auswahl optimaler Reibpartner sowohl in einer Zugrichtung als auch in einer Druck richtung gering;
- - Die optimale Wahl der Reibpartner ergibt eine Geräuschfreiheit bei der Betätigung, insbesondere bei der Auslenkung des Stö ßels.
Um zu verhindern, das sich der Kolbengelenkkopf bei Zugbelastung am Stößel aus
dem Kolben herausbewegt, ist im Inneren des Kolbens ein Innengewinde und am
Kolbengelenkkopf ein Gewinde angeordnet, die miteinander verschraubt werden
können. Der Kolbengelenkkopf ist somit mit dem Kolben über ein Gewinde verbun
den und kann bis zu einem Anschlag durch beispielsweise einen Bund in den Kolben
hineingedreht werden.
Da Geber- bzw. Nehmerzylinder hohen Belastungen bei einer Vielzahl von Last
spielen ausgesetzt sind, ist es erforderlich, entweder ein Gewinde zu verwenden,
welches sich nach der Montage des Kolbengelenkkopfes nicht mehr löst, oder aber
eine Sicherung vor zu sehen, die insbesondere entgegen der Einschraubrichtung
wirksam wird und einen Formschluss herstellt, der sich im Betrieb nicht mehr löst.
Als Maßnahmen zur Verhinderung des Lösens der Schraubverbindung bieten sich
folgende Möglichkeiten an:
- - Verwendung eines selbstsichernden Feingewindes;
- - Verbesserung der Verbindung des Kolbens mit dem Kolbenge lenkkopf durch Anbringen eines Klebers im Gewinde;
- - Die beiden Teile können ultraverschweißt werden; in diesem Fal le kann auf ein Gewinde und auf eine axiale Sicherung mögli cherweise verzichtet werden;
- - der schon erwähnte Formschluss kann aus mindestens einem Rastzahn und mindestens einer Rastnut bestehen, die eine Ver drehung entgegen der Einschraubrichtung nicht zulassen. Eine solche Rastenverbindung kann auch so konstruiert sein, dass sie sich in der Einschraubrichtung leicht und entgegen der Ein schraubrichtung schwer betätigen lässt.
Der Vorteil der Erfindung liegt in der Tatsache, dass es sich beim Kolben und beim
Kolbengelenkkopf um werkzeugfallende Kunststoffteile handelt, die keiner spanen
den Nacharbeit mehr bedürfen, wobei der Kolben zur Herbeiführung optimaler Reib
partnerschaft vorzugsweise aus Duroplast - Material besteht. Außerdem ist die Mon
tage des Stößels mit dem Kolbengelenkkopf und die Montage des vorgenannten Zu
sammenbaus mit dem Kolben einfach und nahezu ohne größere Hilfsmittel möglich.
Die Erfindung hat es sich somit zur Aufgabe gemacht, einen kostengünstigen Kolben
für einen Geber- oder Nehmerzylinder einer hydraulischen Betätigungseinrichtung an
Kraftfahrzeugen darzustellen, der gegenüber dem Stand der Technik Vereinfa
chungen und in der Herstellung Verbilligungen aufweist, ohne Beeinträchtigungen in
der Funktion in Kauf nehmen zu müssen.
Die Lösung der Aufgabe ist im kennzeichnenden Teil des Hauptanspruches be
schrieben. Ausgestaltungen sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
Anhand von drei Zeichnungen wird ein Kolben für eine hydraulische Betätigungs
einrichtung und dessen Verbindungsmittel mit einem Stößel dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 einen Kolben mit einem Kolbengelenkkopf, der einen Kugelsitz zur Auf
nahme einer Stößelkugel eines Stößels aufweist und mittels eines Gewin
des mit dem Kolben verbunden ist;
Fig. 2 den Kolben, den Kolbengelenkkopf und den Stößel in Explosivdarstellung,
wobei der Bereich des Kugelsitzes des Kolbengelenkkopfes geschlitzt aus
geführt ist;
Fig. 3 den Kolben und den Kolbengelenkkopf im Bereich des Gewindes mit einem
Rastzahn und einer Rastnut zur Verdrehsicherung entgegen der Ein
schraubdrehrichtung;
Fig. 4 die Elemente gemäß Fig. 1 mit einer Führungshülse als Baueinheit zur Mon
tage in einem Geber/Nehmerzylinder.
Wird mit 1 ein Kolben für einen Geberzylinder und/oder einen Nehmerzylinder einer
hydraulischen Betätigungseinrichtung an Kraftfahrzeugen bezeichnet, so weist die
ser eine vielfältige gestaltbare Kolbenoberfläche 2, einen Innenzylinder 3, ein Innen
gewinde 4 sowie eine ringförmige Stirnfläche 5 auf. Der Kolben besteht aus Kunst
stoff und ist vorzugsweise aus Duroplast gefertigt, welches hohe Festigkeit mit güns
tigen Laufeigenschaften im Geber- bzw. Nehmerzylinder gewährleistet. Von der end
seitigen, ringförmigen Stirnfläche 5 aus gesehen sind der Innenzylinder 3 und das
Innengewinde 4 derart angeordnet, dass ein Kolbengelenkkopf 7 eingeschraubt
werden kann, der einen Außenzylinder 8 und eine Gewinde 9 aufweist, welches mit
dem Innengewinde 4 des Kolbens 1 verschraubt werden kann, wobei der Außenzy
linder 8 sich an den Innenzylinder 7 des Kolbens 1 anschmiegt und solange einge
dreht werden kann, bis sich ein Bund 11 am Kolbengelenkkopf 7 an die ringförmige
Stirnfläche 5 des Kolbens 1 anlegt.
Die Fig. 2 zeigt den Kolbengelenkkopf 7, der im Bereich des Bundes 11 mehrere
Schlitze 10 aufweist, die bewirken, dass das verbleibende Material Zungen 6 bildet,
die sich federnd nach außen und innen bewegen können. Innerhalb dieser Zungen 6
ist ein Kugelsitz 12 angeordnet, welcher eine erste Stößelkugel 14 eines Stößels 13
aufnehmen kann, wobei die beiden Teile durch die federnden Zungen eine Schnapp
verbindung miteinander eingehen können. Diese Verbindung stellt eine gelenkige
Lagerung des Stößels 13 mit dem Kolbengelenkkopf 7 dar, wobei eine zweite Stö
ßelkugel 15 je nach Bauart des Zylinders mit einem Pedal zur Betätigung des Kol
bens oder mit einem zu betätigenden Aggregat verbunden wird.
Gemäß Fig. 3 wird eine Verdrehsicherung zwischen dem Kolbengelenkkopf 7 und
dem Kolben 1 gezeigt, die aus einer Rastnut 16 im Kolben 1 und einem Rastzahn 17
im Kolbengelenkkopf 7 besteht. Es ist ersichtlich, dass der Kolbengelenkkopf 7 ge
mäß Fig. 3 gegenüber dem Kolben 1 nur im Uhrzeigersinn verdreht werden kann,
wobei der Rastzahn 17 in die für diesen vorgesehene Nut im Kolbengelenkkopf 7
einfedert und die Drehung ermöglicht. Eine Drehung gegen den Uhrzeigersinn des
Kolbengelenkkopfes 7, die einer Bewegung entgegen der Einschraubdrehrichtung
gleich kommt, ist somit nicht möglich, und die beiden ineinander geschraubten Teile
sind gesichert. Wie schon erwähnt, sind andere Form- und Reibschlusssicherungen
möglich
Gemäß Fig. 4 ist die Baueinheit, bestehend aus dem Kolben 1, dem Kolben
gelenkkopf 7 und dem Stößel 13 dargestellt, wie sie gemeinsam mit einer Führungs
buchse 18 in den Geber/Nehmerzylinder eingeschoben werden kann. Zur Aufnahme
der Betätigungskräfte in einer Zugrichtung 20 ist am stößelseitigen Ende der Füh
rungsbuchse 18 ein Ringbund 19 angeordnet, an welchem der Bund 11 des Kolben
gelenkkopfes 7 anschlagen kann, wenn entweder aus dem hydraulischen System,
oder vom Stößel 13 her Kräfte in der Zugrichtung 20 auftreten. Sollen vom Stößel 13
Kräfte auf den Kolben 1 in einer Druckrichtung 21 aufgebracht werden, so
werden diese über den Kolbengelenkkopf 7 auf den Kolben 1 entweder über das
Innengewinde 4, und/oder über einen Anschlag 22 übertragen.
1
Kolben
2
Kolbenoberfläche
3
Innenzylinder
4
Innengewinde
5
ringförmige Stirnfläche
6
Zungen
7
Kolbengelenkkopf
8
Außenzylinder
9
Gewinde
10
Schlitz
11
Bund
12
Kugelsitz
13
Stößel
14
erste Stößelkugel
15
zweite Stößelkugel
16
Rastnut
17
Rastzahn
18
Führungsbuchse
19
Ringbund
20
Zugrichtung
21
Druckrichtung
22
Anschlag
Claims (15)
1. Kolben für einen Geberzylinder und/oder einen Nehmerzylinder einer hydrau
lischen Betätigungseinrichtung an Kraftfahrzeugen mit einem Kugelsitz zur ge
lenkigen Lagerung eines Stößels mit einer ersten Stößelkugel und einer zwei
ten Stößelkugel zur Übertragung der Betätigungswege und -kräfte, wobei die
erste Stößelkugel über eine Schnappverbindung mit dem Kolben und die
zweite Stößelkugel mit einem Betätigungsorgan verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Kolben (1) ein Kunststoffteil ist und einen Kolbengelenkkopf (7) auf
weist, der einen Kugelsitz (12) zur gelenkigen Aufnahme der ersten Stößelku
gel (14) aufweist.
2. Kolben nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Kolbengelenkkopf (7) die erste Stößelkugel (14) vollständig um
schließt.
3. Kolben nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Kolben (1) einschließlich seiner Kolbenoberfläche (6) ein Spritzguss
teil ohne spanende Nachbearbeitung ist.
4. Kolben nach Anspruch 1 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Kolbenoberfläche (6) zur Vermeidung von Quietschgeräuschen ge
kreuzt oder spiralenförmig strukturiert sein kann.
5. Kolben nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Kolben (1) in seinem Inneren einen Innenzylinder (3) aufweist, in
welchem der Kolbengelenkkopf (7) mit einem dazu passenden Außenzylin
der (8) angeordnet werden kann.
6. Kolben nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Kolben (1) in seinem Inneren ein Innengewinde (4) aufweist, in wel
ches der Kolbengelenkkopf (7) mit einem dazu passenden Gewinde (9) ein
geschraubt werden kann.
7. Kolben nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Kolbengelenkkopf (7) im Bereich des Kugelsitzes (12) Schlitze (10)
aufweist, die die Schnappverbindung mit der ersten Stößelkugel (14) ermögli
chen.
8. Kolben nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Kolbengelenkkopf (7) einen Bund (11) aufweist, der zur axialen Posi
tionierung des Kolbengelenkkopfes (7) gegenüber dem Kolben (1) dient.
9. Kolben nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass zwischen dem Kolbengelenkkopf (7) und dem Kolben (1) Mittel angeord
net sind, die verhindern, dass sich das Gewinde (9) des Kolben
gelenkkopfes (7) aus dem Innengewinde (4) des Kolbens (1) lösen kann.
10. Kolben nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Mittel aus mindestens einem Rastzahn (17) und mindestens einer
Rastnut (16) bestehen, die eine Verdrehung des Kugelgelenkkopfes (7) ge
genüber dem Kolben (1) nur in einer Einschraubrichtung zulassen und somit
einen Formschluss ergeben.
11. Kolben nach Anspruch 9 oder 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Formschluss eine Rastenverbindung ist, die sich in der Einschraub
richtung leicht und entgegen der Einschraubrichtung schwer betätigen lässt.
12. Kolben nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Reibschlussverbindung zwischen dem Kolbengelenkkopf (7) und
dem Kolben (1) durch ein Feingewinde hergestellt wird.
13. Kolben nach einem der Ansprüche 8 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Kolbengelenkkopf (7) im Kolben (1) verklebt oder ultraschall
verschweißt ist.
14. Kolben nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Kolben (1) im Geber/Nehmerzylinder und zumindest teilweise in ei
ner Führungsbuchse (18) axial beweglich geführt ist, wobei diese axial im Ge
ber/Nehmerzylinder festgelegt ist und einen Ringbund (19) aufweist, an dem
der Bund (11) des Kolbengelenkkopfs (7) bei Betätigung des Kolbens (1) in
einer Zugrichtung (20) anschlagen kann.
15. Kolben nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet,
dass bei Betätigung des Kolbens (1) in einer Druckrichtung (21) sich die Betä
tigungskräfte aus dem Stößel (13) über den Kolbengelenkkopf (7) am Kolben
(1) abstützen.
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