DE4019377A1 - Hals-body-norm-verbindungspasssockel fuer elektrische ganzholz-body-gitarren (baesse) - Google Patents
Hals-body-norm-verbindungspasssockel fuer elektrische ganzholz-body-gitarren (baesse)Info
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- DE4019377A1 DE4019377A1 DE4019377A DE4019377A DE4019377A1 DE 4019377 A1 DE4019377 A1 DE 4019377A1 DE 4019377 A DE4019377 A DE 4019377A DE 4019377 A DE4019377 A DE 4019377A DE 4019377 A1 DE4019377 A1 DE 4019377A1
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-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10D—STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G10D1/00—General design of stringed musical instruments
- G10D1/04—Plucked or strummed string instruments, e.g. harps or lyres
- G10D1/05—Plucked or strummed string instruments, e.g. harps or lyres with fret boards or fingerboards
- G10D1/08—Guitars
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Description
Die Erfindung betrifft einen Hals-Body-Norm-Verbindungspaßsockel
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Der Normpaßsockel soll eine
Verbindung von unterschiedlich proportionierten Hälsen an den
selben Body ermöglichen, ohne, daß zusätzliche Arbeiten getätigt
werden müssen.
Es ist bekannt, genormte Hälse in genormte Bodyfräsungen zu
setzen.
Es ist aber nicht möglich, unterschiedlichste Hälse an einen
gleichen Body zu befestigen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, jedem Musiker die
Möglichkeit zu geben, den optimal proportionierten Hals
an sein Instrument leicht anbauen zu können und so eine Bespiel
barkeitsverbesserung zu erreichen (verbesserter Spielkomfort).
Unterschiedlichst dicke und breite Hälse sollen an denselben
Instrumentenkörper passen.
Diese Aufgabe wird bei einer gattungsgemäßen Einrichtung durch
die kennzeichnenden Merkmale der Patentansprüche gelöst. Zwei
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden in den Zeichnungen
dargestellt und im folgenden näher beschrieben.
Fig. 1 zeigt
einen Schnitt durch einen schmalen und dünnen Hals.
Fig. 2 zeigt
denselben Hals von der Seite.
Fig. 3 zeigt
einen Schnitt durch einen breiten und dicken Hals.
Fig. 4 zeigt
denselben Hals von der Seite.
Der Paßsockel A (in Fig. 1, 2, 3 und 4) gleich dimensioniert,
paßt in eine dafür abgestimmte genormte Fräsung B. Die Größe
(Dimensionierung) der Hälse kann unterschiedlich gestaltet
werden. Der Paßsockel A bleibt gleich. Die Fräsung B für den
Paßsockel bleibt ebenfalls gleich. Je nach Höhe des Paßsockels
bzw. der dazu gehörigen Fräsungstiefe, kann die Saitenlage
(Saitenhöhe über der Bodyoberfläche) reguliert werden. Diese
Saitenhöhe über der Bodyoberfläche richtet sich letztendlich
nach der eingebauten Brücke.
Die Position des Paßsockels unterhalb des Griffbrettes bleibt bei allen
Zeichnungen (Fig. 1, 2, 3 und 4) gleich.
- 1. Hälse jeder gewünschten Form und Ausmaße passen an denselben Gitarrenkörper (Halsfräsung und Paßsockelnormung).
- 2. Jeder Musiker hat die Möglichkeit, den optimalen Hals für sein Instrument zu finden, da alle gefertigten Hälse und Bodys zusammenpassen (Normung).
- 3. Dadurch, daß beim Wechseln der Hälse Fräsungen nicht mehr nach gearbeitet werden müssen, um eine präzise Passung zu erreichen, wird eine Arbeitserleichterung und eine Zeitersparnis erreicht.
- 4. Eine Verbesserung der Bespielbarkeit des Instrumentes und auch eine eventuelle Klangverbesserung des Instrumentes wird möglich.
Claims (6)
1. Hals-Body-Norm-Verbindungspaßsockel für elektrische Ganzholz-Body-
Gitarren (Bässe),
dadurch gekennzeichnet, daß sich verschieden breite und tiefe Hälse
an denselben lnstrumentenkörper befestigen lassen und so durch
die Auswählbarkeit der Hälse eine spieltechnische Verbesserung
und Erleichterung als auch eine Klangverbesserung zu erreichen ist.
2. Paßsockel nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß sich im Bereich Hals-Body am Hals
ein quadratischer Sockel als Teil des Halses befindet, der sich
wiederum in einer auf diesen Paßsockel abgestimmten Fräsung befindet.
3. Paßsockel nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß alle in den Hals gefrästen Paßsockel
und deren am Body befindlichen Fräsungen genormt sind und sich
somit alle unterschiedlichen Hälse und unterschiedlichen Instrumen
tenkörper miteinander verbinden lassen.
4. Paßsockel nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß sich das Prinzip bei allen zu verbindenden
Teilen (1) anwenden läßt, deren genauen Ausmaße (z.B. Breite (x),
Tiefe (z)) nicht feststehen bzw. festzulegen sind. Das Material der zu
verbindenden Teile (1 und 3) kann unterschiedlich sein. Ein hartes
Material kommt in Betracht (Stabilität).
5. Paßsockel nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Paßsockelbreite (x) geringfügig größer
oder gleich ist als das breiteste Maß des zu verbindenden einfügbaren
Teiles (1) .
6. Paßsockel nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das Paßsockeltiefenmaß (z) der Tiefe der
Fräsung (B) entsprechen kann aber nicht muß. Die Länge (y) des Paß
sockels ist geringfügig größer als die Länge der Fräsung (B). Die
Fräsung (B) befindet sich am Rand eines beliebigen Werkstückes (3).
Die Länge des zu verbindendes Teiles (Halses) kann, muß aber nicht,
mit dem Ende des Paßsockels angrenzen (2). Das Griffbrett (6) kann
z.B. oberhalb des Bodys weitergeführt werden (Fig. 4). Die Breite (x)
des Paßsockels ist gleich oder auch geringfügig größer (Presspassung).
Das Teil (1) kann mit dem Teil (3) z.B. mit Schrauben o.ä. verbunden
werden. Die Form (Kantenverlauf) (5) des Bodys muß dem Kantenverlauf
des Halses (1) entsprechen. Die Länge (y) des Paßsockels sowie die
Länge der zugehörigen Fräsung des Teiles (3) soll so bemessen sein,
daß eine stabile Verbindung beider zu verbindender Teile mit Schrauben
zu erzielen ist. Die Form des Paßsockels kann (z) konkav sein. Die
zugehörige Fräsung ist im gleichen Maß konvex gestaltet. Die Form des
Paßsockels kann nach unten konvex sein. Die zugehörige Fräsung ist im
gleichen Maß konkav gestaltet. Die Kante (2) des Teils (1) kann konvex
(Dimension y) gestaltet sein. Die Kontaktfläche der Fräsung ist dann
konkav. Die Kante (2) des Teiles (1) kann konkav (Dimension y) gestaltet
werden. Die Kontaktfläche der Fräsung ist dann konvex gestaltet. Die
Form (A) der Paßsockelkontaktfläche ist beliebig zu gestalten. Die zuge
hörige Fräsung (B) stimmt dann mit der Paßsockelkontaktfläche überein
(identisch).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4019377A DE4019377C2 (de) | 1989-07-22 | 1990-06-18 | Gitarrenbausatz, bestehend aus einem Ganzholzkorpus und mehreren Gitarrenhälsen |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3924727 | 1989-07-22 | ||
| DE4019377A DE4019377C2 (de) | 1989-07-22 | 1990-06-18 | Gitarrenbausatz, bestehend aus einem Ganzholzkorpus und mehreren Gitarrenhälsen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4019377A1 true DE4019377A1 (de) | 1991-01-31 |
| DE4019377C2 DE4019377C2 (de) | 1995-03-09 |
Family
ID=6385885
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4019377A Expired - Lifetime DE4019377C2 (de) | 1989-07-22 | 1990-06-18 | Gitarrenbausatz, bestehend aus einem Ganzholzkorpus und mehreren Gitarrenhälsen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4019377C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN107127836A (zh) * | 2012-02-29 | 2017-09-05 | 德莱得诺特股份有限公司 | 吉他琴颈接合部镂铣系统 |
Citations (7)
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| US3396621A (en) * | 1965-10-08 | 1968-08-13 | Billy G. Dycus | Interchangeable neck assemblies for electrical musical instruments |
| DE1965045A1 (de) * | 1969-12-27 | 1971-07-01 | Horst Bauer | Titrierbuerette |
| US4145948A (en) * | 1978-01-12 | 1979-03-27 | Modulus Graphite Products | Graphite composite neck for stringed musical instruments |
| DE2831666A1 (de) * | 1978-07-19 | 1980-02-07 | Peter Ing Grad Lohberg | Elektrisches saiten- bzw. zupfinstrument, insbesondere elektro-gitarre |
| US4254683A (en) * | 1978-12-08 | 1981-03-10 | David Nulman | Stringed electrical instrument |
| US4433603A (en) * | 1980-05-05 | 1984-02-28 | Roger Siminoff | Component musical instrument |
| US4803906A (en) * | 1986-09-15 | 1989-02-14 | Fender C Leo | Neck for guitar |
-
1990
- 1990-06-18 DE DE4019377A patent/DE4019377C2/de not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (7)
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Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| US-B: Guitars, Music, History, Construction and Players from the Renaissance to Rock, Paddington Press Ltd. New York-London, 1977, S. 369 * |
Cited By (1)
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| CN107127836A (zh) * | 2012-02-29 | 2017-09-05 | 德莱得诺特股份有限公司 | 吉他琴颈接合部镂铣系统 |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE4019377C2 (de) | 1995-03-09 |
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