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DE1965045A1 - Titrierbuerette - Google Patents

Titrierbuerette

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Publication number
DE1965045A1
DE1965045A1 DE19691965045 DE1965045A DE1965045A1 DE 1965045 A1 DE1965045 A1 DE 1965045A1 DE 19691965045 DE19691965045 DE 19691965045 DE 1965045 A DE1965045 A DE 1965045A DE 1965045 A1 DE1965045 A1 DE 1965045A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pipe
measuring tube
connection
tube
outlet
Prior art date
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Granted
Application number
DE19691965045
Other languages
English (en)
Other versions
DE1965045B2 (de
DE1965045C3 (de
Inventor
Horst Bauer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19691965045 priority Critical patent/DE1965045C3/de
Publication of DE1965045A1 publication Critical patent/DE1965045A1/de
Publication of DE1965045B2 publication Critical patent/DE1965045B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1965045C3 publication Critical patent/DE1965045C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01LCHEMICAL OR PHYSICAL LABORATORY APPARATUS FOR GENERAL USE
    • B01L3/00Containers or dishes for laboratory use, e.g. laboratory glassware; Droppers
    • B01L3/02Burettes; Pipettes
    • B01L3/0203Burettes, i.e. for withdrawing and redistributing liquids through different conduits

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Clinical Laboratory Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Investigating Or Analyzing Non-Biological Materials By The Use Of Chemical Means (AREA)
  • Sampling And Sample Adjustment (AREA)

Description

  • TITRIERBÜRETTE Die Erfindung betrifft eine Titrierbürette mit einem unteren, in einen Flüssigkeitsbehälter eintauchbaren Mantelrohr, mit einem vom Mantelrohr nach außen abgehenden Druckluftanschlußrohr, mit einem im Mantelrohr vorgesehenen Steigrohr, dessen oberes Ende mit dem oberen Ende des Mantelrohrs einstückig ist und in eine Steigleitung übergeht, mit einem Meßrohr, in deren oberes Ende die Steig leitung mündet, mit einem am unteren Ende vorgesehenen Hahn, durch den das Meßrohr unten absperrbar oder in Verbindung mit dem Steigrohr bringbar ist und mit einem dünnen, absperrbaren Auslaßrohr für das Me ßrohr.
  • Die Herstellung von Titrierbüretten erfordert erhebliches glasbläserisches Geschick, man muß mit ihnen sehr genau arbeiten können und sie sind deshalb teuer. Die seit-Generationen bekannte Ausführungsform hat zwei Hähne, Mit dem größeren Hahn kann man das Meßrohr unten absperren oder es in einer anderen Stellung des Hahns mit einem Rohrstück verbinden, das vom Hahn zum Steigrohr reicht, so daß man nicht benutzte Flüssigkeit vom Meßrohr wieder In das Steigrohr zurückleiten kann. Am Meßrohr ist in dessen unteren Bereich oberhalb des Hahns ein schwach nach außen geneigtes Auslasßrohr angeschmolzen, dessen Ende einen Zapfhahn trägt. Das KUken dieses Zapfhahns geht in ein dünnes Röhrchen über, das nach unten ragt und je nach Stellung des KUkens steht dieses Röhrchen mit dem Auslaßrohr in Verbindung oder nicht. Aus abfUlltechnischen GrUnden muß das Auslaßrohr lang sein. Bricht es ab, so ist die ganze Titrierbürette wertlos und man benötigt eine neue Auch das Meßrohr ist häufig sehr lang und deshalb beschädigungsanfällig. Hat es einen Schaden erhalten, so ist auch in diesem Fall die Titrierbürette wertlos geworden. Außerdem muß man soviele Titrierbüretten auf Lager halten, als man Meßrohre unterschiedlichen Volumens benötigt.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Titrierbürette anzugeben, die wesentlich vielseitiger, leichter bedienbar und so herstellbar ist, daß sie nicht insgesamt wertlos wird, wenn nur das Auslaßrohr oder das Meßrohr beschädigt ist.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß der Mantel des Hahns in gleicher Höhenlage zu seinen beiden Seiten je einen Auslaß aufweist, von denen der erste Auslaß zum Auslaßrohr und der zweite zu einem Verbindungsrohr führt, das mit der Steig leitung verbunden ist, daß das Küken des Hahns eine Winkelbohrung aufweist, die in einer ersten Kükenstellung das Meßrohr mit dem Auslaßrohr und in einer zweiten Stellung das Meßrohr mit dem Verbindungsrohr verbindet, dafl in einer dritten Stellung das Küken das Meßrohr unten beide AuslUsse sperrt und daß die beiden Ausldss0 in der unteren Halbebene des Mantal ,orJesehen sind.
  • Man hat damit sozusagen ein Basisstück geschaffen, das nur mit einem einzigen Hahn auskommt und an das variabel angebaut werden kann.
  • Günstig ist, wenn an dem Küken ein Betätigungsknebel vorgesehen ist, der gemaß dem Verlauf der Winlelbohrung gebogen ist. Man kann dann an der Stellung des Betätigungsknebels sehen, welche Stellung des Kükens welche Wirkung hat.
  • Förderlich ist, wenn der Hahn über dem Mantelrohr angeordnet ist und wenn sich zwischen dem Hahn und dem unteren Ende der Steigleitung ein Stützstück befindet. Damit wird die Konstruktion stabiler. Man kann jedoch auch das Stützstück weglassen und diejenige Leitung stärker ausbilden, die vom Steigrohr zum Hahn führt.
  • Zweckmäßig ist, wenn die Verbindung zwischen dem ersten Auslaß und dem Auslaßrohr lösbar ist. Man kann dann die für sich billigen Auslaßrohre zersetzen, wenn sie zerbrochen sind0 Vorteilhaft ist, wenn die Verbindung zwischen dem Hahn und dem Meßrohr lösbar ist.
  • Hier gilt die gleiche Überlegung, wobei man zusätzlich die Möglichkeit hat, Meßrohre verschiedener Gestaltung bei sonst gleichem Aufbau zu verwenden.
  • Günstig ist, wenn die Verbindung eine geschliffene Steckverbindung ist, die von Zugfedern überbrückt ist. Eine solche Verbindung hat sich in der Praxis sehr bewehrt.
  • Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung gehen aus der nachfolgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels hervor. In der Zeichnung zeigt: Fig. 1 die Hintersicht einer abgebrochen gezeichneten Titrierbürette mit abgebrochenem Glaskolben, Fig. 2 eine Seitenansicht der Fig. 1, jedoch mit vollständigem, teilweise aufgebrochenem Glaskolben, Mantelrohr, Steigrohr und Druckluftanschlußrohr, Fig. 3 eine vergrößerte Ansicht des Hahnkükens mit abgenommener Hahnkoppe und strichpunktiert angedeutetem Hahnbereich, Fig. 4 einen Schnitt längs der Linie 4-4 in Fig. 3.
  • Fig. 5 eine abgebrochene, teilweise aufgebrochene Seitenansicht des Steigrohrs.
  • Ein Glaskolben 11 hat einen innen geschliffenen Hals 12. In ihm befindet sich Flüssigkeit 13. Eine Titrierbürette 14, die zum größten Teil aus Glas ist, weist in ihrem unteren Bereich ein Mantelrohr 16 auf, das eine ziemlich weit oben angebrachte Öffnung 17 in das innere des Glaskolbens 11 aufweist. Das Mantelrohr 16 taucht in die Flüssigkeit 13 ein.
  • Koaxial in ihm befindet sich ein ebenso langes, dünneres Steigrohr 18, das wie das Man telrohr 16 unten offen ist, im Bereich 19 jedoch mit diesem verschmolzen ist. Knapp unterhalb des Bereichs 19 ist ein Druckluftanschlußrohr 21 angeschmolzen, das einem einem Finger verschließbare Düse 22 aufweist und auf dessen Ende die flexible Leitung 23 eines Blasgummiballs 24 aufgeschoben ist. Das Druckluftanschlußrohr 21 kommuniziert mit dem Raum 26 zwischen dem Mantelrohr 16 und dem Steigrohr 18. Mit dem Steigrohr 18 kommuniziert cber einen Hohlraum 27 ein unteres Bogenstück 28 eines Steigrohrs 29.
  • Auf das obere Ende des Bogenstücks 28 ist das untere Ende eines biegsamen Kunststoffschlauches 31 aufgeschoben, dessen oberes Ende auf das nach unten weisende Ende eines oberen Bogenstücks 32 aufgeschoben ist, Dieses Bodenstück 32 durchquert die Wand eines Kopfs 33 und geht in ein WinkelstUck 34 über, das nach unten hin sehr fein in eine Spitze 36 ausläuft, die dort endet, wo sich der oberste Teilungsstrich 37 einer Skala eines Meßrohrs 38 befindet. Etwa in gleicher Höhe wie das Bogenstück 32 ist ein Überlaufwinkel 39 angeschmolzen, der mit dem Kopf 33 kommuniziert. Das untere Ende des Meßrohrs 38 hat einen konischen Schliff und paßt genau in einen Sitz 41 eines Ansatzrohrs 42. Sowohl am Meßrohr 34 als auch am Ansatzrohr 42 sind je zwei Glashaken 43, 44 angeschmolzen, die als Einhängevorrichtung für zwei abnehmbare Zugfedern 46 dienen, die das untere Ende des Meßrohrs 38 in den Sitz 41 hineinziehen.
  • Das Ansatzrohr 42 geht in einen zylindrischen Mantel 47 eines Hahns 48 über und hat in diesem einen Auslaß 49. Wie aus Fig. 4 besonders deutlich ersichtlich, sind in der unteren Halbebene des Mantels 47 und symmetrisch zur Längsachse des Ansatzrohrs 42 zwei weitere Auslässe 51 und 52 vorgesehen. DerAuslaß 51 ist über ein Verbindungsrohr 53 mit dem Bogenstück 28 verbunden. Der Auslaß 52 ist mit einem Ansatzrohr 54 verbunden, dessen Ende konisch geschliffen ist und adfl das obere Ende eines Auslaßrohrs 56 aufgeschoben ist, welches mit einer gleichen Zugfeder-Glashakenverbindung am Ansatzrohr 54 gehalten ist, mit einer Biegung 57 abwinkelt und in einer feinen Spitze 58 ausläuft. Der untere Bereich des Mantels 47 ist mit einem Stütmstück 59 verbunden, das massiv, d. h. nicht hohl ist und auf dem Hohlraum 27 aufsitzt.
  • Im innen konisch zulaufenden Mantel 47 ist ein ebenso konisches Küken 51 drehbar gelagert, dessen gemäß Fig. 3 linke Ringnut 62 über den Mantel 47 hinausragt und auf die eine Haltekappe 63 aus Gummi aufrastbar ist. Die rechte Seite des Kükens 61 geht in einen Knebel 64 über, der etwa V-förmig ist und in seinem Verlauf ungefähr eine Winkelbohrung 66 im Innern des Kükens 61 nachahmt. Je nach Stellung des Kükens 61 kann man entweder den Auslaß 49 mit dem Auslaß 51 oder den Auslaß 49 mit dem Auslaß 52 verbinden oder aber alle Auslässe schließen. Damit Flüssigkeit besser abfließen kann, ist das Verbindungsrohr 53 und das Ansatzrohr 54 leicht und um den gleichen Winkelbetrag nach unten geneigt. Entsprechend sind auch die Auslässe 51 und 52 angeordnet.
  • Beim Betrieb der Titrierbürette hält man die Düse 22 zir und pumpt mit dem Blasgummiball 24. Hierdurch drückt die komprimierto Luft auf die Oberfläche der Flüssigkeit 13, diese steigt durch das Steigrohr 18, den Hohlraum 27, das Bogenstück 28, den Kunststoffschlauch 31, das Bogenstück 32 nach oben und fällt aus dem Winkelstück 34 austretend in das Meßrohr 38. Zuvor hat man das Küken 61 in eine Stellung gebracht, in der es alle Auslässe 49, 51 und 52 verschließt. Das Meßrohr 38 füllt sich nun langsam und der Flüssigkeitsspiegel steigt über den Teilungsstrich 37 hinaus. Man öffnet nun die DUse 22 und das Steigrohr 29 zieht nun mit Hilfe der Wasserheberwirkung wieder soviel Wasser aus dem Meßrohr 38 bzw. dem Kopf 33 heraus, bis der Flüssigkeitsspiegel mit dem unteren Ende der Spitze 36 und damit mit dem Teilungsstrich 37 übereinstimmt. Nunmehr bringt man das KUken 61 in die in Fig. 4 gezeigte Stellung und kann aus dem Auslaßrohr 56 die gewünscht Menge Flüssigkeit ablassen. Es ist ohne weiteres möglich, die Flussigkeit tropfenweise abzulassen.
  • Nicht benötigte FlUssigkeit kann man dem Glaskolben 11 wieder zuführen, indem man das Küken 61 so dreht, daß die Winkelbohrung 66 die Auslässe 49 und 51 miteinander verbindet.
  • Die Erfindung ist zahlreicher Variationen fähig, z. B. kann man das Stützstück 59 auch weglassen, Meßrohre 38 unterschiedlichen Volumens verwenden. Beim Versand wird man die einzelnen Teile auseinandernehmen, so daß sie keine Verbindung mehr miteinander haben, wodurch die Bruchgefahr erheblich herabgesetzt wird.
  • In der Fig. 1 besteht ein Teil des Steigrohrs 29 aus Kunststoffschlauch 31. Da man jedoch sehr häufig Flüssigkeiten titrieren muß, die jede Art von Kunststoff angreifen und da man ferner häufig Stoffe titrieren muß, die Material aus dem Kunststoffschlauch 31 in sich aufnehmen, so daß die spätere Analyse falsch wird, konnte sich die Kunststoffschlauchlösung nicht recht durchsetzen, so daß nach wie vor eine komplette, neue Titrierbürette bestellt werden mußte, wenn irgendein Teil an der'alten Titrierbürette abgebrochen war.
  • Die Nachfolgend beschriebene Konstruktion ermöglicht nunmehr jedoch eine Lösung im Sinne der eingangs gestellten Aufgabe, nämlich die althergebrachten Titrierbüretten vielseitiger, leichter bedienbar und so herstellbar zu machen, daß sie nicht insgesamt wertlos werden, wenn nur ein Teil beschädigt ist.
  • Gemäß Fig. 5 geht das Bodenstück 32 in einen Zylinder 67 huber, der einen zylindrischen Ausschliff 68 aufweist. Auf diesen ist ein aus Glas bestehender, gewalzter, mit einer Toleranz von +- 0,05 mm auf seiner Innenwandung kalibrierter sogenannter KPG-Zylinder teleskopartig über eine Strecke von einigen Zentimetern aufgeschoben. Solche Zylinder 96 sind als Stangenmaterial erhältlich. Der Zylinder 96 geht unten in ein Glasrohr 71 Uber, das im Vergleich zum Meßrohr 38 dUnn und verglichen mit diesem leicht biegsam ist. Das Glasrohr 71 hat an seinem unteren Ende einen geschliffenen Kegel 72, der in einem Sitz 73 mit einem geschliffenen Innenkegel 74 sitzt.
  • Zur Montage der Titrierbürette 14 steckt man zunächst den geschliffenen Kegel 72 in den passenden Sitz 73. Die Abmessungen sind nunso getroffen, daß man zunächst den Zylinder 67 in den Zylinder 69 ein Stück weit einfuhren kann, ehe das Meßrohr 38 in seinem Sitz 41 dicht sitzt. Man vermeidet dadurch, daß man bei der Montage gleichzeitig auf die Zylinder 67 und 69 und auf den Sitz 41 achten muß.
  • Bei der so gestalteten Titrierbürette hat man ein sich um den Hahn 48 gruppiertes festes und wenig störanfälliges Kernstück gecchaffen, während die um dieses herum angeordneten meist langen Rohre auswechselbar sind, sei es um sie auszuwechseln, weil sie zerstört sind oder sei es um sie auszuwechseln, weil sie in anderer Abmessung benötigt werden.
  • Es ist auch möglich, den Sitz 73 am BogenstUck 32 anzubringen und den Zylinder 96 am BogenstUck 28 anzubringen und das Glasrohr 71 umgekehrt einzusetzen, als dies in Fig. 5 gezeichnet ist. In diesem Fall wird man zweckmäßigerweise durch Federn den Kegel 72 in den Sitz 73 hineinziehen. Die dargestellte Lösung ist jedoch insofern besser, als sie keine Federn benötigt.
  • Wenn man einen etwas größeren Aufwand in Kauf nimmt, so kann man auch an mehreren Stellen mit Zylindern arbeiten. Man verliert dann jedoch den Vorteil der Kegelsitze, die billiger herzustellen sind, kurz sein können, die vor allem nach einem bestimmten Einschubweg fest sitzen. Bei Zylinderverbindungen mUßte man durch zusätzliche Anschläge dafür sorgen, daß der Einschubweg begrenzt wird. Grundsätzlich wäre daher möglich, von Kegelverbindungen völlig abzusehen und statt dessen Zylinderverbindungen vorzusehen.

Claims (9)

Patentansprüche:
1. Titrierbürette mit einem unteren, in einen Flüssigkeitsbehälter eintauchbaren Mantelrohr, mit einem vom Mantelrohr nach außen abgehenden Druckluftonschlußrohr, mit einem im Mantelrohr vorgesehenen Steigrohr, dessen oberes Ende mit dem oberen Ende des Mantelrohrs einstückig ist und in eine Steiglei tung übergeht, mit einem Meßrohr, in deren oberes Ende die Steigleitung mündet, mit einem am unteren Ende vorgesehenen Hahn, durch den das Meßrohr unten absperrbar oder in Verbindung mit dem Steigrohr bringbar ist und mit einem dünnen absperrbaren Auslaßrohr für das Meßrohr dadurch gekenn -zeichnet, daß der Mantel i (47) des Hahns (48) in gleicher Höhenlage zu seinen beiden Seiten je einen Auslaß (51,52) aufweist, von denen der erste Auslaß (52) zum Auslaßrohr (56) und der zweite (51) zu einem Verbindungsrohr (53) führt, das mit der Steig leitung (29) verbunden ist, daß das Küken (61) des Hahns (48) eine Winkelbohrung (66) aufweist, die in einer ersten Kükenstellung das Meßrohr (38) mit dem Auslaßrohr (56) und in einer zweiten Stellung das Meßrohr (38) mit dem Verbindungsrohr (53) verbindet, daß in'einer dritten Stellung das Küken (61) das Meßrohr (38) und beide Auslässe (51,52) sperrt und daß die beiden Auslässe (51,52) in der unteren Halbebene des Mantels (47) vorgesehen sind.
2. Titrierbürette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Küken (61 ein Betätigungsknebel (64) vorgesehen ist, der gemäß dem Verlauf der Winkelbohrung (66) gebogen ist.
3. Titrierbürette nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hahn (X über dem Mantelrohr (17) angeordnet ist und daß sich zwischen dem Hahn (48) und dem unteren Ende der Steigleitung (18,27) ein Stützstück (59) befindet.
4. Titrierbürette nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zwischen dem ersten Auslaß (52) und dem Auslaßrohr (56) lösbar ist.
5. Titrierbürette nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zwischen dem Hahn (48) und dem Meßrohr (38) lösbar ist.
6. Titrierbürette nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung eine geschliffene Steckverbindung ist, die von Zugfedern (46) überbrückt ist.
7. Tifrierbürette nach einem oder mehreren der vahergehenden Anspruche, dadurch gekennzeichnet, daß das Steigrohr (29) in fast seiner gesamten Länge aus einem Glasrohr (71) gebildet ist, das an seinen beiden Enden Mutter- und/oder VaterstUcke (69,72) für Schliffverbindungen (67,69, 72,73) aufweist, denen Vater- und/oder Mutterstucke (67,73) in den-Endbereichen des Steigrohrs (29) entsprechen und daß die Längsachsen der Schliffverbindungen (67,69,72,73) miteinander fluchten und parallel zur Längsachse des Meßrohrs (38) liegen.
8. Titrierburette nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die im Gebrauch untere Schliffverbindung eine konische Verbindung (72,73) ist und die obere Schliffverbindung eine tolerierte, vergleichsweise bnge zylindrische Verbindung (72,73) ist.
9. Titrierbürette nach einem oder mehreren der vorhergehenden Anspruche dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zwischem dem Meßrohr (38) und dem Ansatzrohr (42) eine konische Schl iffverbindung ist.
DE19691965045 1969-12-27 1969-12-27 Titrierbürette Expired DE1965045C3 (de)

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DE1965045A1 true DE1965045A1 (de) 1971-07-01
DE1965045B2 DE1965045B2 (de) 1974-08-15
DE1965045C3 DE1965045C3 (de) 1975-04-10

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DE (1) DE1965045C3 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4019377A1 (de) * 1989-07-22 1991-01-31 Liebchen Lars Gunnar Hals-body-norm-verbindungspasssockel fuer elektrische ganzholz-body-gitarren (baesse)
GB2331792A (en) * 1997-07-05 1999-06-02 Luk Getriebe Systeme Gmbh Method and device for controlling a clutch

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GB2331792A (en) * 1997-07-05 1999-06-02 Luk Getriebe Systeme Gmbh Method and device for controlling a clutch

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DE1965045B2 (de) 1974-08-15
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