DE4017109A1 - Fensterbetaetigungs- und scharniervorrichtung - Google Patents
Fensterbetaetigungs- und scharniervorrichtungInfo
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- E05F11/02—Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening for wings in general, e.g. fanlights
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- E05F11/12—Mechanisms by which the bar shifts the wing
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Description
Die Erfindung betrifft eine Fensterbetätigungs- und Scharnier
vorrichtung, die in Kombination betätigt ein Flügel- oder Mar
kisen- oder Felddachfenster ohne Verwendung zusätzlicher Teile
oder spezieller Werkzeuge in jeder Austritts- oder Waschstel
lung positioniert werden kann. Diese verschiedenen Positionen
sind durch Ändern einer fixierten und bewegbaren Verbindung
und Drehen eines Griffs der Fensterbetätigungsvorrichtung er
reichbar. Außerdem weist die Fensterbetätigungsvorrichtung ei
nen Griff auf, der in einer inaktiven Stellung fluchtrecht zu
einer Fensterbankabdeckung des Fensters aufgenommen ist und der
in dieser Position aufgenommen werden kann, selbst wenn das
Fenster offen ist.
Der Griff oder die Handhabe wirkt bei einer Bewegung zwi
schen einer untergebrachten inaktiven Stellung und einer
aktiven Stellung so, daß er den beweglichen oder verschieb
baren Teil des Fensters automatisch steuert oder kontrol
liert. Die bewegungsübertragende Verbindung von dem Griff
zu einer mit dem beweglichen Teil des Fensters verbundenen
Verbindungsvorrichtung umfaßt eine Bremse, welche das Fen
ster sowohl in der geschlossenen als auch in jeder belie
bigen offenen Stellung hält. Die Bremse wird durch eine Be
wegung des Griffs in die aktive Position gelöst. Eine Schlupf
kupplung in der Verbindung begrenzt das Drehmoment, das von
dem Griff auf die Verbindungsvorrichtung übertragen werden
kann.
Aus dem US-Patent No. 17 24 011 von Flagg geht eine Fenster
betätigungs- und Scharniervorrichtung hervor, bei welcher
eine Rotation des Griffs die Verriegelung und Entriegelung
des Fensters und eine Bewegung des beweglichen Teils des
Fensters sequentiell steuert oder kontrolliert.
Das US-Patent No. 44 97 135 nach Vetter zeigt eine Fenster
betätigungs- und Fensterverriegelungsvorrichtung, bei wel
cher ein einzelner, durch ein Getriebe betätigbarer Haupt
antrieb die Verriegelung und Entriegelung eines Fensters und
die Bewegung des beweglichen Fensterteils sequentiell steu
ern kann.
Die Patente nach Flagg und Vetter zeigen keinen Fensterbe
tätigungs- und Fensterverriegelungsmechanismus, bei welchem
ein Griff bei der Bewegung von einer inaktiven, aufgenomme
nen Stellung in eine aktive Stellung so arbeitet, daß er ei
ne Fensterverriegelungsvorrichtung in eine entriegelte Posi
tion bewegt und die Fensterverriegelungsvorrichtung in eine
verriegelte Position zurückbewegt, wenn der Griff in eine in
aktive aufgenommene Stellung oder Position zurückbewegt
wird.
Es sind auch Fensterbetätigungsvorrichtungen mit Ketten-
oder Seilantrieben zur Erzielung einer Fensterbewegung be
kannt, beispielsweise aus dem US-Patent No. 14 71 736 von
Johnson, dem US-Patent 16 40 459 von Lee und dem US-Patent
No. 29 05 464 von Shaw, wobei die Vorrichtung des letztge
nannten Patents eine Kupplung in dem Antriebsgetriebezug auf
weist, um sicherzustellen, daß kein übermäßiges Drehmoment
auf den Mechanismus ausgeübt wird.
Es gab Bemühungen, die Positionierung eines Flügelfensters
entweder in einer Wasch- oder Austrittsposition bereitzu
stellen. In der Länge variierende Elemente einer Gelenk- oder
Scharniervorrichtung zur Erzielung dieser Positionierung ge
hen aus dem US-Patent No. 47 26 092 von Tacheny et al her
vor. Ein extrem komplexes System zur Ermöglichung der Posi
tionierung eines Flügelfensters entweder in der Wasch- oder
der Austrittsposition als Ergebnis einer Rotation eines ein
zelnen Griffes ist in dem US-Patent No. 46 79 352 von Bates
gezeigt.
Bisherige Fensterbetätigungs- und Scharniervorrichtungen
zeigen weder eine simple Änderung beweglicher Schuhverbin
dungen der Flügelfenster-Beschlagteile zur Erzielung entwe
der der Austritts- oder der Waschposition noch die Verbinde-
und Entriegelung eines Fensters unter der Kontrolle eines
sich zwischen einer aufgenommenen inaktiven Position und ei
ner geneigten aktiven Position bewegenden Fensterbetätigungs
griffes, wobei bei dieser Bewegung der Fensterverriegelungs
mechanismus arbeitet. Weitere Verbesserungen über den Stand
der Technik hinaus betreffen das Vorsehen einer Bremse, wel
che das Fenster in der geschlossenen oder in jeder beliebigen
offenen Position halten kann und die bei der Bewegung des
Griffes in die aktive Position gelöst wird. Der Griff kann
bei jeder beliebigen offenen Position des Fensters in eine
aufgenommene inaktive Position bewegt werden. Die bewegungs
übertragende Verbindung zwischen dem Griff und der Verbin
dungsvorrichtung für das Fenster umfaßt eine Schlupfkupplung
zur Begrenzung des darauf ausübbaren Drehmoments.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine neue und verbesserte
Fensterbetätigungs- und Scharniervorrichtung anzugeben.
Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des
Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Bevorzugte und vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungs
gemäßen Vorrichtung gehen aus den Unteransprüchen hervor.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung weist folgende Vorteile
auf:
Es ist eine Fensterbetätigungs- und Scharniervorrichtung geschaffen, die einen mit einer Fensterbankabdeckung für das Fenster fluchtenden Griff aufweist, der in eine geneig te aktive Position bewegbar ist und bei diesem Prozeß ei ne Bremse in einer bewegungsübertragenden Verbindung zwi schen der Fensterbetätigungsvorrichtung und einer Verbin dungsvorrichtung für das Fenster löst, wobei die Bremse das Fenster in jeder beliebigen offenen Position halten kann.
Es ist eine Fensterbetätigungs- und Scharniervorrichtung geschaffen, die einen mit einer Fensterbankabdeckung für das Fenster fluchtenden Griff aufweist, der in eine geneig te aktive Position bewegbar ist und bei diesem Prozeß ei ne Bremse in einer bewegungsübertragenden Verbindung zwi schen der Fensterbetätigungsvorrichtung und einer Verbin dungsvorrichtung für das Fenster löst, wobei die Bremse das Fenster in jeder beliebigen offenen Position halten kann.
Es ist eine Vorrichtung geschaffen, bei welcher der Griff
zur Betätigung einer Fensterverriegelungsvorrichtung wäh
rend der Bewegung des Griffes zwischen einer aufgenommenen,
inaktiven Position und einer aktiven Position benutzt wer
den kann.
Es ist eine Vorrichtung geschaffen, bei welcher kundenwunsch
gemäß das Fenster entweder in einer ganz offenen Austritts
position oder einer ganz offenen Waschposition positioniert
werden kann. Die gewünschte Operation kann durch eine ein
fache Änderung in der Verbindung konstruktiver Komponenten
vor dem Versand des Fenster erzielt werden. Dies reduziert
das Fensterinventar wesentlich.
Es ist eine Fensterbetätigungsvorrichtung für ein Fenster
mit einem Fensterrahmen, mit einer Fensterbankabdeckung und
mit einem beweglichen Fensterteil geschaffen, die eine zwi
schen dem Fensterrahmen und das bewegliche Fensterteil schalt
bare und zur Bewirkung einer Bewegung des beweglichen Fen
sterteils betreibbare Verbindungseinrichtung, eine bewegli
che Griffeinrichtung, eine bewegungsübertragende Einrichtung
zwischen der Griffeinrichtung und der Verbindungseinrichtung,
wobei die drehbare Griffeinrichtung einen Griff mit einer
mit der Fensterbank fluchtenden oder abschließenden inakti
ven Position und einer relativ zur Fensterbankabdeckung ge
neigten aktiven Position aufweist, und wobei auf der Unter
seite des Griffs an dessen Ende ein Handknopf drehbar be
festigt ist, der unter dem Griff unterbringbar ist, wenn der
Griff in der inaktiven Position ist, und der in eine Arbeits
position bewegbar ist, wenn der Griff in der aktiven Position
ist.
Die im vorstehenden Absatz definierte Fensterbetätigungsvor
richtung umfaßt vorteilhafterweise auch eine Einrichtung
zum automatischen Bewegen des Handknopfes in die Arbeitspo
sition, wenn der Griff sich in die aktive Position bewegt,
und die bewegungsübertragende Einrichtung umfaßt eine um ei
ne Achse sich drehende Scheibe, wobei der Griff eine Dreh
achse aufweist, die zur Drehachse der Scheibe ausgerichtet
ist, und wobei der Handknopf in der Arbeitsposition eine
Achse aufweist, die parallel zur Drehachse der Scheibe
ist.
Die in den vorstehenden Absätzen definierte Fensterbetäti
gungsvorrichtung umfaßt vorteilhafterweise ein Fensterver
riegelungsteil mit einer durch den Griff betätigbaren Ein
richtung zum Bewegen des Fensterverriegelungsteils, das ei
nen drehbaren Nocken oder eine drehbare Kurvenscheibe auf
weist, in den oder die eine mit dem Griff verbundene Rolle
eingreifen kann und die eine Translation eines langgestreck
ten Teils bewirkt, wenn der Nocken oder die Kurvenscheibe sich
zum Bewegen des Fensterverriegelungsteils dreht.
Es ist auch vorteilhafterweise eine Fensterbetätigungs- und
Scharniervorrichtung für ein Flügel- oder Dachfenster ge
schaffen, die umfaßt: ein bewegliches Gleitstück, drehbar an
dem Gleitstück angelenkte und mit einem beweglichen Teil des
Fensters verbindbare Verbindungsglieder zum Bewegen des be
weglichen Fensterteils, wenn das Gleitstück sich bewegt, ei
nen drehbaren Griff mit einer geschlossenen Position und ei
ner aktiven Position, einer bewegungsübertragenden Einrich
tung zwischen dem drehbaren Griff und dem Gleitstück, wobei
die Griffdrehung dem Gleitstück eine Bewegung erteilt, und
wobei die bewegungsübertragende Einrichtung eine Kupplung
und eine Bremse umfaßt, die in Abhängigkeit von dem entwe
der in der geschlossenen oder der aktiven Position befindli
chen drehbaren Griff abwechselnd betätigbar sind.
Bei der im vorstehenden Absatz definierten Fensterbetäti
gungs- und Scharniervorrichtung weist die Betätigungsvor
richtung eine Basis mit einem eine Bremseinrichtung aufwei
senden und an der Basis fixierten Teil auf, die bewegungs
übertragende Einrichtung eine in Richtung zu dem Teil mit
der Bremseinrichtung federnd gedrückte Scheibe auf, wobei
die Bremseinrichtung an dem oberen Ende der Scheibe und
eine Kupplungseinrichtung an dem oberen Ende der Scheibe
angeordnet ist und wobei das bewegliche Kupplungsteil an
dem oberen Ende der Scheibe niederdrückbar angeordnet ist,
um in die Kupplungseinrichtung einzugreifen und gleichzei
tig ein Ausrücken aus der Bremseinrichtung durch eine Ab
wärtsbewegung der Scheibe zu bewirken.
Es ist vorteilhafterweise auch eine Fensterbetätigungs- und
Scharnierstruktur geschaffen, die ein Gleitstück und eine
mit dem Fensterrahmen und der Fensterbank verbundenen Ver
bindungsvorrichtung umfaßt, und bei welcher die Betätigungs
einrichtung einen Griff und eine sich zum Gleitstück und zur
Verbindungsvorrichtung erstreckende bewegungsübertragende
Einrichtung aufweist, wobei eine Drehung des Griffes eine Be
wegung eines Fensters zwischen einer offenen und geschlosse
nen Stellung bewirkt, wobei die ganz offene Stellung entwe
der eine Austritts- oder Waschstellung ist, abhängig von dem
Lösen eines Verbindungsgliedes und der Verriegelung eines
Gleitstücks in einer fixierten Position.
Die Erfindung wird in der nachfolgenden Beschreibung anhand
der Figuren beispielhaft näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine fragmentarische Ansicht eines Flügel
fensters, das die Fensterbetätigungs- und
Scharniervorrichtung und auch die damit ver
bundene Verriegelungsvorrichtung aufweist,
wobei eine Fensterbankabdeckung fortgelassen
ist und ein Griff der Fensterbetätigungs
vorrichtung in einer angehobenen aktiven Po
sition gezeigt ist,
Fig. 2 eine von der Linie 2-2 in Fig. 1 aus gesehene
fragmentarische Draufsicht auf die Fenster
betätigungs- und Scharniervorrichtung mit
geschlossenem Griff,
Fig. 3 eine Ansicht ähnlich der nach Fig. 2, wobei
das in einer durchgezogenen Linie dargestellte
Fenster in der ganz offenen Waschposition und
der Griff in einer angehobenen aktiven Position
gezeigt sind, und wobei das in einer gestrichel
ten Linie dargestellte Fenster in einer ganz
offenen Austrittsposition gezeigt ist,
Fig. 4 in einer perspektivischen Extrusionsdarstel
lung die Fensterbetätigungsvorrichtung in ihren
Komponenten,
Fig. 5 einen zentralen vertikalen Schnitt in ver
größertem Maßstab und mit weggebrochenen Tei
len den Griff, die Kupplungseinrichtung und
die Bremseinrichtung, wobei der Griff in ei
ner geschlossenen Position dargestellt ist,
und
Fig. 6 eine Darstellung ähnlich der in Fig. 5, wo
bei der Griff in einer angehobenen aktiven
Stellung und die Bremse gelöst ist.
Die Fensterbetätigungs- und Scharniervorrichtung ist in
Verbindung mit einem Flügelfenster in den Fig. 1 bis 3 ge
zeigt. Es liegt im Rahmen der Erfindung, die Fensterbetäti
gungs- und Scharniervorrichtung auch bei anderen Arten von
angelenkten Fenstern zu verwenden, beispielsweise bei einem
Dachfenster.
Das Flügelfenster weist ein generell mit 10 bezeichnetes be
wegliches Fensterteil auf, das beweglich in einem generell
mit 12 bezeichneten Fensterrahmen mit einer Fensterbank 14
sitzt. Eine separate Fensterbankabdeckung 16 überlagert die
Fensterbank 14, um den Zugang zum und Einschluß des Betäti
gungsmechanismus zu ermöglichen. Diese Fensterbankabdeckung
16 erstreckt sich über die ganze Länge der Fensterbank mit
Ausnahme eines Ausschnitts zwischen ihren Enden von einer
Länge, die dazu ausreicht, daß ein Griff 18 generell mit der
Oberseite der Fensterbank fluchten kann, wenn der Griff in
einer gefalteten, verstauten oder untergebrachten Position
ist, wie sie in der Fig. 2 zu sehen ist.
Mit der Fensterbetätigungs- und Scharniervorrichtung kann
das Fenster ver- und entriegelt werden, als auch das beweg
liche Fensterteil zwischen einer geschlossenen Stellung und
jeder ganz offenen Waschstellung oder ganz offenen Austritts
stellung bewegt werden. Eine Austrittsposition oder -stellung
kann dadurch möglich gemacht werden, daß die Verbindung ei
nes ersten Schuhs so geändert wird, daß er fixiert und nicht
verschiebbar ist, und daß ein angelenktes Ende eines Verbin
dungsgliedes 26 längs der Fensterbank frei beweglich und
nicht an einer besonderen Stelle der Fensterbank fixiert ist.
Das Fenster ist in der Fig. 2 geschlossen dargestellt und in
der Fig. 3 in durchgezogenen Linien in der Waschstellung und
in einer gestrichelten Linie in einer Austrittsstellung ge
zeigt.
Die Handhabe oder der Griff 18, die oder der zusätzlich zum
Öffnen und Schließen des Fensters drehbar ist, wirkt bei der
Bewegung zwischen einer gefalteten, verstauten Position und
einer geneigten Arbeitsposition auch so, daß sie oder er
das Verriegeln und Entriegeln des Fensters in einer zu be
schreibenden Weise kontrolliert.
Die Fensterbetätigungs- und Scharnierstruktur weist einen
ersten Schuh 20 (Fig. 2 und 3) auf, der in einem zur Länge
der Fensterbank 14 parallelen Weg bewegbar ist. Dieser Be
wegungsweg ist durch eine Führungsschiene 22 definiert, die
auf der Oberseite der Fensterbank geeignet befestigt ist.
Der erste Schuh 20 und ein geformter Teil der Schiene greifen
ineinander, wobei der erste Schuh auf eine Bewegung längs
der Schiene beschränkt ist und durch Einsetzen auf die Schie
ne mit der Schiene zusammengebaut werden kann. Auf dem er
sten Schuh 20 ist das bewegliche Fensterteil längs eines ver
tikalen Randes dieses Teils mittels eines Drehstreifens 24
drehbar angelenkt, der sich in die Unterseite einer unteren
Schiene 25 des beweglichen Fensterteils erstreckt. Bei der
Bewegung des beweglichen Fensterteils in eine ganz offene
Waschposition bewegt sich der Schuh 20 von der in Fig. 2 ge
zeigten Position in die generell in der Fig. 3 in einer durch
gezogenen Linie gezeigte Position. Die in der Fig. 3 in durch
gezogener Linie gezeigte tatsächliche Position geht etwas
über die normal ganz offene Position hinaus, bei welcher sich
das bewegliche Fensterteil in einem rechten Winkel zum Fen
sterrahmen erstreckt.
Ein zweiter Schuh 27 ist in Bezug auf die Führungsschiene 22
beschränkt und gegen eine Bewegung längs der Führungsschiene
durch ein in einen planaren Teil 29 der Führungsschiene 22
eingeschraubtes Gewindeteil 28 gesichert, wie es in der Fig. 2
und durchgezogen in Fig. 3 gezeigt ist. Ein Ende 30 des Ver
bindungsgliedes 26 ist drehbar an dem zweiten Schuh 27 an
gelenkt und am entgegengesetzten Ende bei 32 drehbar mit der
Bodenschiene des beweglichen Fensterteils verbunden. Die
fixierte Position oder Lage des zweiten Schuhs 27 fixiert
den Drehpunkt für das Verbindungsglied 26.
Dem beweglichen Fensterteil wird durch die lineare Bewegung
eines Gleitstücks 34 Bewegung erteilt, das verschiebbar auf
einer Führungsschiene 36 befestigt ist, die sich der Länge
des beweglichen Fensterteils 14 nach erstreckt und daran
fixiert ist. Das Gleitstück 34 und die Führungsschiene 36
haben ineinandergreifende Formen, wobei das Gleitstück auf
der Führungsschiene festgehalten ist und durch einseitiges
Einsetzen auf die Führungsschiene bringbar ist. Das Gleit
stück befindet sich nach Fig. 2 an einem Ende der Führungs
schiene 36, wenn das Fenster geschlossen ist, und hat die in
Fig. 3 in einer durchgezogenen Linie gezeigte und einer vollen
Wegstrecke entsprechende Position mit der resultierenden Po
sitionierung des beweglichen Fensterteils in der ganz offenen
Waschstellung. Das Gleitstück 34 hat bei 38 (Fig. 3) eine
Drehgelenkverbindung zu einem Ende eines Verbindungsgliedes 39.
Das Verbindungsglied 39 hat bei 40 und 41 Drehgelenkverbindun
gen zu einem Paar mit Abstand voneinander angeordneten Ver
bindungsgliedern 42 und 43, die drehbar mit der unteren Schie
ne 25 des beweglichen Fensterteils verbunden sind. Die Dreh
gelenkverbindungen 46 und 47 sind zu einem Träger 45 gemacht,
der an der unteren Schiene des beweglichen Fensterteils be
festigt ist.
Das Gleitstück 34 bewegt sich entlang der Fensterbank in ei
ner geraden Linie von rechts nach links, wenn sich das Fen
ster öffnet, und die an der Drehgelenkverbindung 38 auf das
Gelenk 39 ausgeübte Kraft ist fast perfekt in einer Linie
mit der Translationsrichtung bei der ganzen Bewegung des be
weglichen Fensterteils zwischen der ganz offenen und geschlos
senen Position. Kräfte senkrecht zur Translationslinie sind
für alle Fensterpositionen fast Null. Wenn sich das Gleitstück
34 nach links bewegt, um das bewegliche Fensterteil in die
ganz offene Waschposition zu bewegen, wird auf die Verbin
dungsglieder 42 und 43 ein Zug ausgeübt, und in Zusammenwir
kung mit dem Verbindungsglied 26, das an dem fixierten zwei
ten Schuh 27 drehbar angelenkt ist, wird das Fenster veran
laßt, sich auswärts zu bewegen, wenn der erste Schuh 20 sich
von rechts nach links bewegt.
Wenn das Fenster eine in Fig. 3 in gestrichelten Linien ge
zeigte ganz offene Austrittsstellung und nicht eine ganz
offene Waschstellung haben soll, wird die Arbeitsweise des
ersten Schuhs 20 und zweiten Schuhs 27 geändert. Die Schrau
be 28 wird von einem Loch 50 im zweiten Schuh 27 entfernt,
um diesen Schuh für eine Bewegung längs der Führungsschiene
22 freizumachen. Diese Schraube wird dann dazu benutzt, den
ersten Schuh 20 in einer fixierten Position durch Einsetzen
in ein Loch 50 und Einschrauben in den planaren Teil 29 der
Führungsschiene zu sichern, wie es in Fig. 3 in gestrichel
ter Linie dargestellt ist, wobei die Schraube mit 28′ be
zeichnet ist. Zum Öffnen des Fensters in eine Austrittsposi
tion bewegt sich das Gleitstück 34 von der in Fig. 2 gezeig
ten Position zu der in der Fig. 3 in gestrichelter Linie ge
zeigten Position. Diese Bewegung hat den zweiten Schuh 27 ver
anlaßt, entlang der Führungsschiene 22 zu gleiten. Der ein
zige Unterschied zwischen der ganz offenen Austrittsstellung
und der Waschstellung ist die Größe der Drehung, die für den
Griff 18 erforderlich ist, und die Größe der Translation des
Gleitstücks 34 entlang der Führungsschiene 36.
Die Bewegung des Gleitstücks 34 ist von der Drehung des
Griffs 18 durch die bewegungsübertragende Einrichtung abge
leitet, die eine Scheibe 60 aufweist, an dem ein Seil 61 be
festigt ist, das sich mit mehreren Umschlingungen um die
Scheibe herum erstreckt. Das Seil 61 erstreckt sich um ein
Paar Seilscheiben 62 und 63, die etwa an den Grenzen der
Bewegungsstrecke des Gleitstücks 34 angeordnet sind und eine
Führungsscheibe 64 nachbewegen, wenn sich die Scheibe dreht.
Das Seil 61 ist an dem Gleitstück 34 durch eine nicht dar
gestellte geeignete Verbindung fixiert.
Die bewegungsübertragende Einrichtung weist zusätzlich eine
Kupplungs- und Bremseinrichtung auf, deren Komponenten mit
einer an der Fensterbank 14 angebrachten Basisplatte 65, ei
nem Kupplungsteil 66 und der Scheibe 60 verbunden sind.
Der Griff 18 ist relativ zur Basis 65 durch eine Drehgelenk
verbindung zu einer drehbaren Kappe 70 drehbar befestigt, die
aus zwei Stücken konstruiert ist, einschließlich eines unte
ren Lippenabschnitts 71. Die Kappe 70 ist drehbar in einer
Öffnung 72 in der Basis 65 befestigt und besteht aus einer
zweiteiligen Konstruktion. Die Kappe 70 ist drehbar auf einem
Flansch 73 der Basis aufgenommen, durch ein separates Zusam
mensetzen des Hauptteils der Kappe und des Lippenabschnitts
71 in der in den Fig. 5 und 6 gezeigten assoziierten Relation,
und dann werden die Teile aneinander befestigt, um die Kappe
drehbar in der Basis gefangen zu halten. Die Kappe 70 hat ei
nen Drehstreifen 74, der sich durch eine Öffnung 75 in ein
Verbindungsglied 76 zum Drehen dieses Gliedes erstreckt. Am
entgegengesetzten Ende des Verbindungsgliedes 76 ist ein Dreh
band 77 aufgenommen, welcher das Verbindungsglied 76 mit
der Unterseite des Griffs 18 drehbar verbindet. Die drehbare
Anlenkung des Griffs 18 mittels des drehbar angelenkten Ver
bindungsgliedes 76 ermöglicht es dem Griff 18, sich zwischen
der in Fig. 2 gezeigten geschlossenen Stellung und der in den
Fig. 3 und 6 gezeigten geneigten aktiven Stellung zu bewe
gen.
Bei der Bewegung zwischen der offenen und geschlossenen Stel
lung führt der Griff zusätzliche Funktionen aus, einschließ
lich der Verriegelungs- und Entriegelungstätigkeit für das
Fenster durch die Steuerung eines Verriegelungsteils 80, das
in Fig. 1 zu sehen ist. Das Verriegelungsteil 80 ist drehbar
an dem Fensterrahmen angelenkt und wirkt mit einem Halter
81 an dem beweglichen Fensterteil zusammen. Bekanntermaßen
kann sich ein flexibler Streifen 82 von dem Verriegelungs
teil oder -glied nach abwärts durch einen Führungskanal 83
an einer unteren Ecke des Fensterrahmens erstrecken und in
einer Verbindung mit einer Stange 84 enden, welche an eine
drehbare Kurvenscheibe oder einen drehbaren Nocken 85 mit
einem Kurvenscheiben- oder Nockenschlitz 86 angeschlossen ist.
Der Nocken 85 ist innerhalb einer Vertiefung oder Ausnehmung
87 bewegbar, die in der Basis 65 ausgebildet ist, und ist an
dieser Basis durch einen Bolzen drehbar angelenkt, der sich
durch eine Öffnung 88 in den Nocken erstreckt und in die
Ausnehmung in der Basis 65 eingepaßt ist.
Eine auf der Unterseite des Griffs 18 ausgebildete Rolle 89
(Fig. 3) wirkt mit den Nocken zusammen, wobei bei geschlos
senem Griff 18 und so wie es in der Fig. 4 dargestellt ist,
die Rolle 89 sich in dem Nockenschlitz 86 befindet und den
Nocken 85 im Uhrzeigersinn in die Ausnehmung 87 gedreht hat,
so daß das Band 82 sich aufwärts erstreckt und das Ver
riegelungsteil 80 in die Verriegelungsstellung gedreht ist.
Wenn das Fenster geschlossen wird, damit der Halter 81 zum
Eingriff durch das Verriegelungsteil positioniert ist, ist
das Fenster verriegelt. Wenn jedoch das bewegliche Fensterteil
offen ist, kann eine Bewegung des Verriegelungsteils gege
ben sein, ohne daß eine Verriegelungshandlung stattfindet.
Dies ermöglicht eine Bewegung des Griffs in eine geschlossene
verstaute oder aufgeräumte Stellung in Flucht mit der Fenster
bankabdeckung auch dann, wenn das Fenster offen ist. Wenn
sich der Griff 18 nach aufwärts in eine aktive Position be
wegt, bewegt sich die Rolle längs des Nockenschlitzes 86 des
Nockens 85 und bewirkt eine Drehung des Nockens im Gegenuhr
zeigersinn, um eine Abwärtsbewegung des Streifens 82 und ein
Lösen des Verriegelungsteils vom Halter 81 zu bewirken.
Eine fortgesetzte Aufwärtsbewegung des Griffs 18 zur ganz
offenen Position bewirkt, daß sich die Rolle 89 nur aus dem
Nockenschlitz 86 bewegt, so daß die Teile so positioniert
sind, wie es in Fig. 1 zu sehen ist, und der Griff frei dreh
bar ist.
Ein langgestrecktes Verbindungsglied 90 ist drehbar mit dem
Griff 18 verbunden und in einem Hohlraum angeordnet, der durch
den generell U-förmigen Querschnitt des Griffs definiert ist.
Ein Ende des langgestreckten Verbindungsgliedes 90 ist bei
91 drehbar mit einem Griffknopf 92 verbunden, der an der Un
terseite des Griffs bei 93 angelenkt ist. Das entgegengesetzte
Ende des langgestreckten Verbindungsgliedes 90 weist ein ge
gabeltes Ende mit einem Paar durchgehender Öffnungen 95 und
96 auf. Durch die durchgehende Öffnung 96 erstreckt sich ein
Bolzen 97, der sich durch eine Öffnung in dem griffanlenkenden
Verbindungsglied 76 erstreckt. Durch die durchgehende Öffnung
95 erstreckt sich ein Bolzen 98, der sich drehverbindend in
einer in einer Kurvenscheibe oder einem Nocken 100 ausgebil
deten Öffnung erstreckt, welcher Nocken 100 in einer zentra
len Öffnung in der Kappe 70 positioniert und durch einen Bol
zen 101 drehbar an der Kappe angelenkt ist.
Der Nocken 100 wirkt mit einem Kupplungsteil 66 zusammen.
In einer Drehstellung des Nockens 100 befindet sich das Kupp
lungsteil 66 in einer in Fig. 5 gezeigten oberen Position, und
in einer anderen Drehstellung des Nockens 100 befindet sich
das Kupplungsteil 66 in einer in Fig. 6 gezeigten abgesenkten
operativen Position. Die Drehstellung des Nockens 100 wird
automatisch durch die Position des Griffs gesteuert. Dies des
halb, weil der Griff und die Verbindungsvorrichtung in Wirk
lichkeit eine sechsstängige Gelenkverbindung bilden.
Bei geschlossenem Griff 18 in der inaktiven Position ist der
Griffknopf 92 in dem Hohlraum des Griffs 18 und einer Vertie
fung oder Ausnehmung 92a in der Basis 65 verstaut, und, wenn
der Griff 18 in seine geneigte aktive Position angehoben ist,
bewirkt die Wirkung an dem langgestreckten Verbindungsglied
90 eine Rotation des Nockens 100 derart, daß das Kupplungs
teil 66 niedergedrückt und der Griffknopf in die Arbeitsstel
lung gedreht wird.
Beim Niederdrücken des Kupplungsteils tritt eine automatische
Lösung eines eine Bremse bildenden Teils der bewegungsüber
tragenden Einrichtung auf. Diese Konstruktion ist insbeson
dere in den Fig. 4 bis 6 zu sehen, worin die Basis 65, das
Kupplungsteil 66 und die Scheibe 60 die Kupplungs- und Brems
vorrichtung haben. Die Bremsvorrichtung umfaßt eine Reihe von
nach abwärts ragenden und die Öffnung 72 der Basis umgebenden
Zähnen 110, die mit einer ringförmigen Reihe von Bremszähnen
111 auf der Oberseite und am äußeren Umfang der Scheibe 60
zusammenwirken. Die Bremszähne sind in der Fig. 5 eingerückt
und in der Fig. 6 ausgerückt gezeigt. Die Kupplung umfaßt ei
ne Reihe von geneigten Zähnen 115, die auf der Unterseite
des Kupplungsteils 66 ausgebildet sind, und eine Reihe von
nach aufwärts sich erstreckenden, kämmenden geneigten Zähnen
116 auf der Oberseite der Scheibe. Diese Zähne stehen nach
Fig. 5 und 6 in Eingriff, sind jedoch nur effektiv als Kupp
lung, wenn sich das Kupplungsteil 66 in der abgesenkten Po
sition nach Fig. 6 befindet, um die Scheibe 60 niederzu
drücken und den Eingriff zwischen den Bremszähnen 110 und 111
zu lösen. Die Zähne können während eines übermäßig ausgeüb
ten Drehmoments und wenn der Griff sich nicht in der ganz
offenen Position befindet ausrücken.
Bei in die aktive Position angehobenem Griff 18 wird der
Nocken 100 in die in Fig. 6 gezeigte Position gedreht und,
bei reibschlüssigem Eingriff in die Oberseite des Kupplungs
teils 66 wird der Griff in der angehobenen Position gehalten,
und das Kupplungsteil 66 wird abgesenkt, um die Scheibe 60
niederzudrücken und die Bremszähne aufzurücken und um eine
Antriebsübertragung durch die Kupplung zu ermöglichen.
Das obere Ende des Kupplungsteils 66 weist eine zentrale
Vertiefung oder Ausnehmung auf, die am deutlichsten der
Fig. 4 entnehmbar ist, wobei der Nocken 100 in der Ausneh
mung zur Steuerung der Anhebung des Kupplungsteils wirken
kann.
Die in der Basisöffnung 72 drehbare Scheibe 60 und das Kupp
lungsteil 66 sind nach den Fig. 4 bis 6 mittels einer Blatt
feder 120 nach oben gedrückt, die eine auf einem nach ab
wärts sich erstreckenden zentralen Vorsprung 121 der Scheibe
60 sitzende Öffnung aufweist und mit einer zwischen der Fen
sterbank 14 und der Basis 65 angeordneten Platte 122 zusam
menwirkt. Wenn sich der Nocken 100 von der in Fig. 5 gezeig
ten Position in die in Fig. 6 gezeigte Position dreht, wer
den das Kupplungsteil 66 und die Scheibe 60 gegen die Kraft
der Feder 120 nach abwärts gedrückt. Die Kupplungsvorrichtung
stellt eine Begrenzung des Drehmoment bereits, das auf den
Betätigungsmechanismus oder die Betätigungsvorrichtung ausge
übt werden kann, während die Bremse zum Halten des Fensters
in der geschlossenen oder in jeder gewünschten offenen Posi
tion effektiv ist. Bei in die operative Position angehobenen
Griff 18 ist die Bremse nicht effektiv, jedoch kann der Griff
zu jeder Zeit geschlossen werden, und wenn er geschlossen wird,
dreht sich der Nocken 100 automatisch in eine Position, in der
das Anheben des Kupplungsteils 66 und der Scheibe 60 ermög
licht ist, wobei die Bremszähne 110 und 111 in Eingriff mit
einander treten, um den Mechanismus gegen eine Bewegung zu
verriegeln.
Wenn auf den Mechanismus durch die Drehung des Griffs 18
ein übermäßiges Drehmoment ausgeübt wird, bewegen sich die
geneigten Zähne der Kupplung lediglich entsprechend einer
Ratsche übereinander, wobei die Scheibe 60 gegen die Feder
120 niedergedrückt wird.
Die aus der vorstehenden Beschreibung hervorgehende Arbeits
weise kann wie folgt zusammengefaßt werden:
Bei geschlossenem Fenster, wie es in den Fig. 1 und 2 zu se hen ist, wird der Griff 18 von der in Fig. 2 gezeigten ge schlossenen Position in die in den Fig. 1 und 2 gezeigte ge neigte aktive Position angehoben. Wenn der Griff angehoben ist, bewirkt die Rolle 89 auf seiner Unterseite eine Drehung des Nockens 85, um den Streifen 82 translatorisch zu bewegen und das Verriegelungsteil 80 aus der verriegelten Beziehung mit dem Halter 81 zu drehen. Durch die in den Fig. 4 bis 6 gezeigten Gelenk- oder Gliederverbindungen wird der Griff knopf 92 veranlaßt, sich in eine operative Position zu be wegen, in der seine Achse sich parallel zur Drehachse der Scheibe 60 erstreckt. Der Griff 18 dreht sich um eine Achse, welche der Achse der Scheibe 60 überlagert ist, die eine Drehachse des Griffs 18 definiert.
Bei geschlossenem Fenster, wie es in den Fig. 1 und 2 zu se hen ist, wird der Griff 18 von der in Fig. 2 gezeigten ge schlossenen Position in die in den Fig. 1 und 2 gezeigte ge neigte aktive Position angehoben. Wenn der Griff angehoben ist, bewirkt die Rolle 89 auf seiner Unterseite eine Drehung des Nockens 85, um den Streifen 82 translatorisch zu bewegen und das Verriegelungsteil 80 aus der verriegelten Beziehung mit dem Halter 81 zu drehen. Durch die in den Fig. 4 bis 6 gezeigten Gelenk- oder Gliederverbindungen wird der Griff knopf 92 veranlaßt, sich in eine operative Position zu be wegen, in der seine Achse sich parallel zur Drehachse der Scheibe 60 erstreckt. Der Griff 18 dreht sich um eine Achse, welche der Achse der Scheibe 60 überlagert ist, die eine Drehachse des Griffs 18 definiert.
Wenn die Schraube 28 den zweiten Schuh 27 in einer fixierten
Position für die Bewegung des Fensters in eine ganz offene
Waschposition hält, bewirkt die Drehung des Griffs aufgrund
dessen, daß die Bremse durch den völlig offenen Griff ge
löst ist, eine Translation des Gleitstücks 34 durch die Be
wegung des Seils 61. Das Gleitstück 34 wirkt auf das Ver
bindungsglied 39, um eine Bewegung der Verbindungsglieder 26,
39, 42 und 43 von der in Fig. 1 gezeigten Position in die
in Fig. 3 gezeigte Position zu bewirken.
Wenn die Fensterbeschlagteile oder -fertigteile für eine Be
wegung des beweglichen Fensterteils in eine ganz offene
Austrittsstellung und nicht in eine Waschstellung fabrik
voreingestellt sind, kann sich der zweite Schuh 27 frei
bewegen und die Schraube 28 wird bei 28′ dazu benutzt, den
ersten Schuh 20 gegen eine Bewegung zu halten, wobei die
Bewegung des Gleitstücks 34 in die in Fig. 3 durch eine ge
strichelte Linie dargestellte Position bewirkt eine ganz
offene Position des Fensters.
Bei teilweise oder ganz offenem Fenster kann der Griff 18
nach abwärts in seine geschlossene inaktive Position nach
Fig. 2 gedreht werden, was die Bremse setzt und das Fenster
in der gewünschten Position gegen die Windkraft und andere
Kräfte hält. Diese geschlossene Position ist durch ein Zu
sammenwirken zwischen der Rolle 89 und dem Nocken 85 mit ei
ner translatorischen Bewegung des Fensterverriegelungsstrei
fens 82 jedoch ohne eine Verriegelungswirkung ermöglicht,
da das Fenster offen ist.
Claims (19)
1. Fensterbetätigungsvorrichtung für ein Fenster
mit einem Fensterrahmen (12) mit einer Fensterbankab
deckung (16) und einem beweglichen Fensterteil (10),
gekennzeichnet durch
- - eine zwischen dem Fensterrahmen (12) und dem beweglichen Fensterteil (10) angeordnete, den Fenster rahmen (12) und das bewegliche Fensterteil (10) verbin dende und eine Bewegung des beweglichen Fensterteils (10) verursachende Verbindungseinrichtung (34, 36, 39, 42, 43),
- - eine drehbare Handhabeneinrichtung (18, 92),
- - eine bewegungsübertragende Einrichtung (60, 61, 62, 63) zwischen der Handhabeneinrichtung (18, 92) und der Verbindungseinrichtung (34, 36, 39, 42, 43),
- - wobei die drehbare Handhabeneinrichtung (18, 92) eine Handhabe (18) mit einer mit der Fensterbankabdeckung (16) fluchtenden inaktiven Stellung und einer relativ zur Fensterbankabdeckung (16) geneigten aktiven Stellung und mit einem drehbar an einem Ende der Handhabe (18) und auf deren Unterseite befestigten Handknopf (92), der unter der Handhabe (18) untergebracht ist, wenn sich die Handhabe (18) in der aktiven Stellung befindet, und der in eine Arbeitsstellung bewegbar ist, wenn die Handhabe (18) in der aktiven Stellung ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch
eine Einrichtung (90, 91, 93) zum automatischen Bewegen
des Handknopfes (92) in die Arbeitsstellung, wenn sich die
Handhabe (18) in die aktive Stellung bewegt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrichtung (90, 91, 93) zum automatischen Bewegen
des Handknopfes (92) in die Arbeitsstellung ein an der Hand
habe (18) für eine Bewegung in deren Längsrichtung befestig
tes Verbindungsglied (90) mit entgegengesetzten Enden auf
weist, wobei ein Ende drehbar mit dem Handknopf (92) und
das andere Ende mit einem Teil der Betätigungsvorrichtung
verbunden ist, der eine Bewegung des Verbindungsgliedes (90)
im wesentlichen der Länge nach ausschließt, wenn die Hand
habe (18) angehoben wird, wobei eine relative Bewegung zwi
schen dem Verbindungsglied (90) und der Handhabe (18) be
wirkt, daß sich der Handknopf (92) in die Arbeitsstellung
bewegt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Handhabe (18) im Querschnitt generell U-
förmig ist, wobei nach abwärts sich erstreckende Seitenwände
einen Hohlraum zwischen sich definieren und der Handknopf
(92) in dem Hohlraum untergebracht ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die bewegungsübertragende Ein
richtung (60, 61, 62, 63) eine um eine Achse drehbare Schei
be (60) aufweist, und daß die Handhabe (18) eine zur Dreh
achse der Scheibe (60) ausgerichtete Drehachse aufweist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Handknopf (92) in der Arbeitsstellung eine Achse
aufweist, die zur Drehachse der Scheibe (60) parallel ist.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch ein bewegliches Fensterverriegelungsteil
(80) und eine durch die Handhabe (18) betätigbare Einrich
tung (82, 85, 89) zum Bewegen des Fensterverriegelungsteils
(80) in eine Verriegelungsstellung, wenn sich die Hand
habe (18) von der aktiven Stellung in die inaktive Stel
lung bewegt.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die durch die Handhabe (18) betätigbare Einrichtung (82,
85, 89) zum Bewegen des Fensterverriegelungsteils (18) einen
drehbaren Nocken (85) ein bei einer Drehung des Nockens (85)
translatorisch sich bewegendes langgestrecktes Teil (82)
und ein mit dem Nocken (85) zusammenwirkendes Teil (89) auf
der Unterseite der Handhabe (18) aufweist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Fensterbetätigungsvorrichtung eine Basis (65) auf
weist, daß der Nocken (85) einen Schlitz (86) aufweist, und
daß das Teil (89) auf der Unterseite der Handhabe (18) eine
Rolle ist, wobei der Nocken (85) und die Rolle (89) so aus
gebildet und angeordnet sind, daß sich die Rolle (89) aus
dem Nockenschlitz (86) bewegt, wenn sich die Handhabe (18)
von der Basis (65) fort in Richtung zur aktiven Stellung be
wegt, wobei die Handhabe (18) in der aktiven Stellung frei
bewegbar ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrichtung (82, 85, 89) zum Bewegen des Fenster
verriegelungsteils (80) ein erstes und zweites Teil, von denen
eines an der Handhabe (18) und das andere an der Basis (65)
der Fensterbetätigungsvorrichtung vorgesehen ist, wobei die
beiden Teile voneinander ausgerückt sind, wenn die Handhabe
(18) in der aktiven Stellung ist, die ineinander eingreifen,
wenn die Handhabe (18) in der geschlossenen inaktiven Stel
lung ist, unbeachtet davon, ob das Fenster offen oder ge
schlossen ist.
11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die bewegungsübertragende Ein
richtung (60, 61, 62, 63) eine Kupplung (115, 116) und eine
Bremse (110, 111) aufweist, und daß eine auf die Stellung
der Handhabe (18) ansprechende Einrichtung (100, 120) vor
gesehen ist, mit welcher die Wirkung der Bremse und die
Wirkung der Kupplung herstellbar ist, wobei die Bremse wirk
sam ist, wenn sich die Handhabe (18) in der geschlossenen
inaktiven Stellung befindet, und die Kupplung wirksam ist,
wenn sich die Handhabe (18) in der aktiven Stellung be
findet.
12. Fensterbetätigungs- und Scharniervorrichtung für
ein Flügel - oder Dachfenster,
gekennzeichnet durch
- - ein bewegliches Gleitstück (34),
- - drehbar an dem Gleitstück (34) angelenkte und mit einem beweglichen Fensterteil (10) verbindbare Verbindungs glieder (39, 42, 43) zum Bewegen des Fensterteils, wenn sich das Gleitstück (34) bewegt,
- - eine drehbare Handhabe (18) mit einer geschlossenen Stellung und einer aktiven Stellung,
- - eine bewegungsübertragende Einrichtung (60, 61, 62, 63) zwischen der drehbaren Handhabe (18) und dem Gleit stück (34),
- - wobei eine Handhabendrehung dem Gleitstück (34) eine Bewegung erteilt, und
- - wobei die bewegungsübertragende Einrichtung (60, 61, 62, 63) eine Kupplung (115, 116) und eine Bremse (110, 111) aufweist, die abwechselnd betreibbar oder wirksam sind, abhängig davon, ob die drehbare Handhabe (18) entweder in der geschlossenen oder der aktiven Stellung ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Basis (65) vorgesehen ist, daß ein an der Basis
(65) fixiertes Teil eine Bremseinrichtung (110) aufweist,
daß die bewegungsübertragende Einrichtung (60, 61, 62,
63) eine in Richtung zu dem Teil der Basis (65) federge
drückte Scheibe (60), eine Bremseinrichtung (111) an dem
oberen Ende der Scheibe (60) zum Eingriff mit der Bremsein
richtung (110) auf dem Teil der Basis (65), eine Kupplungs
einrichtung (116) an dem oberen Ende der Scheibe (60) und
ein bewegliches Kupplungsteil (66) aufweist, wobei die
Kupplungseinrichtung (116) am oberen Ende der Scheibe (60)
zum Eingriff der Kupplungseinrichtung (116) niederdrückbar
und die Scheibe (60) zum Ausrücken der Bremseinrichtung (111)
nach abwärts bewegbar ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, gekennzeichnet durch
eine die Handhabe (18) und das Kupplungsteil (66) verbindende
Einrichtung (70, 76, 100) zum Niederdrücken des Kupplungs
teils (66), wenn die Handhabe (18) in die aktive Stellung
bewegt wird.
15. Vorrichtung nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Bremseinrichtungen (110, 111) auf dem Teil
der Basis (65) und der Scheibe (60) zusammenwirkende Zähne
sind, und daß die Kupplungseinrichtungen (115, 116) auf dem
Kupplungsteil (66) und der Scheibe (60) zusammenwirkende
schräge Zähne sind.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet,
daß das Teil der Basis (65) eine Ausnehmung (72) aufweist,
daß die Scheibe (60) drehbar und verschiebbar in der Aus
nehmung (72) befestigt ist, und daß eine Feder (120) zwi
schen der Basis (65) und der Scheibe (60) die Scheibe (60)
nach aufwärts in die Ausnehmung (62) in einer Richtung zum
Einrücken der Bremseinrichtungen (110, 111) drückt, und
nachgibt, wenn die Scheibe (60) durch Niederdrücken des
Kupplungsteils (66) nach abwärts gedrückt wird, wobei
sich die Scheibe (60) weiter nach abwärts gegen die Feder
(120) bewegt, wenn ein übermäßiges Drehmoment bei der
Drehung der Handhabe (18) ausgeübt wird, wodurch ein Schlupf
zwischen den zusammenwirkenden schrägen Zähnen der Kupp
lungseinrichtungen (115, 116) erzeugt wird.
17. Fensterbetätigungs- und Scharniervorrichtung für
ein Flügel- oder Dachfenster mit einem Rahmen (12) und
einem beweglichen Fensterteil (10),
gekennzeichnet durch
- - eine erste auf der Fensterbank (14) des Fenster rahmens (12) befestigbare und parallel zur Ebene eines ge schlossenen beweglichen Fensterteils (10) sich erstreckende Schiene (36),
- - ein entlang der ersten Schiene (36) bewegbares Gleit stück (34) ,
- - eine zweite Schiene (22),
- - einen ersten und zweiten Schuh (20, 22) auf der zweiten Schiene,
- - ein Verbindungsglied (26) mit entgegengesetzten Enden, wobei ein Ende drehbar mit dem zweiten Schuh (27) verbunden ist und das andere Ende drehbar mit dem bewegli chen Fensterteil (10) verbunden ist,
- - eine das bewegliche Fensterteil (10) mit dem er sten Schuh (20) drehbar verbindende Einrichtung,
- - eine Verbindungsgliedeinrichtung (39, 42, 43) zum Verbinden des Gleitstücks (34) und des beweglichen Fenster teils (10), die ein mit einem Ende an dem Gleitstück (34) drehbar angelenktes erstes Verbindungsglied (39) und ein zweites und drittes Verbindungsglied (42, 43) aufweist, die an einem ihrer Enden mit dem ersten Verbindungsglied (39) an voneinander beabstandeten Stellen drehbar angelenkt sind und an ihren anderen Enden mit dem beweglichen Fensterteil (10) an beabstandeten Stellen drehbar verbindbar sind, wobei die Verbindungsgliedeinrichtung (39, 42, 43) derart aufge baut und angeordnet ist, daß eine Bewegung des Gleitstücks (34) von einem Ende der ersten Schiene (36) fort eine Bewe gung des ersten Gliedes (39) von einer Stellung generell pa rallel zur Schiene (36) in Richtung zu einer Stellung gene rell senkrecht zur Schiene (36) bewirkt, wobei das zweite und das dritte Verbindungsglied (42, 43) sich generell senk recht zum beweglichen Fensterteil (10) erstrecken, wenn das bewegliche Fensterteil (10) ganz offen ist.
18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet,
daß das Fenster für eine Bewegung des beweglichen Fenster
teils (10) in jede der zwei ganz offenen Stellungen fabrik
voreinstellbar ist, und daß eine Einrichtung (28) zum wahl
weisen Halten eines der beiden Schuhe (20, 27) gegen eine
Bewegung, während der andere Schuh frei bewegbar ist, vor
gesehen ist.
19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet,
daß jeder der beiden Schuhe (20, 27) verschiebbar auf der
zweiten Schiene (22) befestigt ist, und daß die Einrichtung
(28) zum wahlweisen Halten ein Gewindeteil aufweist, das
mit jedem der Schuhe (20, 27) verbindbar ist, um den be
treffenden Schuh an dem Fensterrahmen (12) zu versperren
und seine Bewegung längs der zweiten Schiene (22) zu ver
hindern, während der andere Schuh für eine Bewegung längs
der zweiten Schiene (22) frei ist.
Priority Applications (1)
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