DE4016429C2 - Phasenregelkreis mit einem Flip-Flop - Google Patents
Phasenregelkreis mit einem Flip-FlopInfo
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- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03L—AUTOMATIC CONTROL, STARTING, SYNCHRONISATION OR STABILISATION OF GENERATORS OF ELECTRONIC OSCILLATIONS OR PULSES
- H03L7/00—Automatic control of frequency or phase; Synchronisation
- H03L7/06—Automatic control of frequency or phase; Synchronisation using a reference signal applied to a frequency- or phase-locked loop
- H03L7/08—Details of the phase-locked loop
- H03L7/085—Details of the phase-locked loop concerning mainly the frequency- or phase-detection arrangement including the filtering or amplification of its output signal
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- Stabilization Of Oscillater, Synchronisation, Frequency Synthesizers (AREA)
Description
Die Erfindung geht aus von einem Phasenregelkreis nach Oberbegriff
des Anspruchs 1.
Phasenregelkreise (phase-locked loop, PLL) werden zur
Nachlaufsynchronisation verwendet, um die Frequenz eines
Oszillators so einzustellen, daß sie mit der Frequenz ei
nes Bezugstaktes übereinstimmt. Hierzu wird der Oszilla
tor so nachgeregelt, daß zwischen den beiden Takten eine
vorgegebene Phasenbeziehung eingehalten wird. Anstelle des
direkten Vergleichs kann auch ein vom Oszillator,
beispielsweise durch Teilung, abgeleiteter Takt verwendet
werden.
Eine Phasenregelschaltung mit spannungsgesteuertem Oszil
lator (VCO) ist beispielsweise aus DE 31 30 126 bekannt.
Bei dieser bekannten Schaltung ist einem aus einem D-Flip-
Flop gebildeten Phasenvergleicher an einem Eingang gegebenenfalls
über einen Teiler hinweg ein digitales Referenzsignal
und am anderen Eingang gegebenenfalls über einen
zweiten Teiler das zu regelnde Ausgangssignal eines Oszillators
ebenfalls in digitaler Form zugeführt. Das Ausgangssignal
des D-Flip-Flops ist über einen als Glättungsfilter
wirkenden Tiefpaß dem Steuereingang des spannungsgesteuerten
Oszillators zugeführt.
Das Pulsverhältnis des Ausgangssignals des D-Flip-Flops
ist abhängig von der Phasenlage der beiden Takte. Durch
das Glättungsfilter wird der niederfrequente Anteil dieses
Rechtecksignals abtrennen. Die auf diese Weise erhaltene
Gleichspannung ist im Bereich Null bis 2π direkt proportional
zum Phasenversatz der beiden Takte.
Nach dem Einschalten besteht in der Regel zwischen dem
Bezugstakt und dem zu regelnden Ausgangstakt des Oszilla
tors eine gewisse Frequenzabweichung. Durch die hierdurch
zwischen diesen beiden Takten bedingte Phasendifferenz
wird der zu regelnde Oszillator nachgesteuert. Der Zu
stand, bei dem die zu regelnde Frequenz mit der Frequenz
des Bezugstaktes übereinstimmt und der zu regelnde Oszil
lator nur noch vergleichsweise gering nachgesteuert wird,
um die Phasendifferenz konstant zu halten, wird allgemein
als einrastender Zustand der Phasenregelschleife bezeich
net.
Es hat sich nun gezeigt, daß ein Phasenregelkreis der
eingangs genannten Art unter Umständen aber auch auf ei
ner falschen Phase einrastet.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, bei einem gat
tungsgemäßen Phasenregelkreis das Einrasten auf eine fal
sche Phase zu vermeiden.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des
Anspruchs 1 beziehungsweise 2 gelöst.
Durch diese Beschaltung wird in allen Betriebszuständen
ein genau definiertes Verhalten erreicht. Dem eingeraste
ten Zustand der PLL entspricht eine bestimmte, am Ausgang
des Glättungsfilters abgreifbare, Spannung. Bei gleich
zeitig oder nahezu gleichzeitig auftretenden Flanken der
beiden Taktsignale wird auf jeden Fall am Ausgang des
Glättungsfilters eine Spannung erzeugt, die von dieser
Spannung mindestens so weit abweicht, daß der Phasenregel
kreis sicher zu einem Nachregeln veranlaßt wird. Ein Ein
rasten des Phasenregelkreises bei einer Phasendifferenz
ungefähr gleich Null, wie es bei den bekannten Phasenre
gelkreisen auftreten kann, wird dadurch sicher vermie
den.
Durch die Beschaltung des D-Flip-Flops nach Anspruch 1 ist
eine während der Dauer des (Rück-)-Setzimpulses am Takteingang
des D-Flip-Flops auftretende Taktflanke unwirksam.
Hierdurch wird das Flip-
Flop bei nahezu gleichzeitig auftretenden Taktsignalen
stets (rück-)gesetzt und hat dadurch bis zum Eintreffen
der nächsten Taktflanke am Takteingang immer den gleichen
logischen Ausgangszustand. Dadurch ist auch die Spannung
am Ausgang des Glättungsfilters extrem niedrig bzw. ex
trem hoch und unterscheidet sich damit hinreichend von
der Steuerspannung im eingerasteten Zustand, die meist in
der Mitte zwischen diesen beiden Extremwerten liegt.
Eine konkrete Ausführungsform besteht darin, daß das
Flip-Flop ein D-Flip-Flop mit asynchronem (Rück-)-Setz
eingang ist, wobei dem (Rück-)-Setzeingang (R) wahlweise
der Bezugstakt oder der zu regelnde Ausgangstakt über ein
Mono-Flop und einem Takteingang (T) der andere der beiden
Takte zugeführt ist und der D-Eingang mit einer Festspan
nung verbunden ist.
Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung ergibt sich da
durch, daß das Flip-Flop ein D-Flip-Flop mit asynchronem
(Rück-)-Setzeingang (R) ist, wobei der zu regelnde Aus
gangstakt des Oszillators oder der Bezugstakt einem Takt
eingang des D-Flip-Flops zugeführt und der andere der
beiden Takte dem Takteingang (T) zugeführt ist und der
D-Eingang des D-Flip-Flops mit einem invertierten Aus
gang (Q′) des D-Flip-Flops verbunden ist.
Bei einem D-Flip-Flop welches entsprechend dem kennzeichnenden
Teil des Anspruchs 2 beschaltet ist, arbeitet das
D-Flip-Flop beim Ausbleiben des Referenztaktes als 2 : 1-
Teiler für die Frequenz des zu regelnden Oszillators.
Eine Tiefpaßfilterung
ergibt dann einen Spannungswert in der Mitte des mögli
chen Spannungsbereiches. Diese Schaltungsvariante hat den
Vorteil, daß im Störungsfall, wenn der Bezugstakt aus
fällt, der zu regelnde Oszillator, dem dieser mittlere
Spannungspegel als Steuerspannung zugeführt ist, mit ei
ner mittleren Frequenz (Mittenfrequenz) weiterschwingt,
und nicht an eine der beiden Grenzen seines Aussteuerbe
reiches (untere und obere Grenzfrequenz bei minimaler
bzw. maximaler Steuerspannung) geht. Dieses Verhalten ist
sehr wünschenswert, da im allgemeinen Phasenregelkreise
so aufgebaut sind, daß die Mittenfrequenz ungefähr der
Bezugstaktfrequenz entspricht, während die beiden Grenz
frequenzen von der Bezugstaktfrequenz weiter entfernt
sind.
Anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungs
beispielen wird die Erfindung näher beschrieben und er
läutert.
Es zeigt
Fig. 1 einen Phasenregelkreis gemäß Anspruch 2.
Fig. 2 einen Phasenregelkreis gemäß Anspruch 3.
In einem ersten, in Fig. 1 dargestellten, Ausführungsbei
spiel ist ein rechteckförmiger Ausgangstakt fosc eines
spannungsgesteuerten Oszillators 1 an den Takteingang T
eines D-Flip-Flops 2 geführt. Der D-Eingang des D-Flip-
Flops 2 ist mit dem logischen Spannungspegel High H ver
bunden. Ein ebenfalls rechteckförmiger Bezugstakt fref
ist an den Eingang eines Mono-Flops 4 geführt. Der Aus
gang des Mono-Flops 4 ist mit einem asynchronen Rück
stelleingang R des D-Flip-Flops 2 verbunden. Ein solches
D-Flip-Flop mit asynchronem Rücksetzeingang ist bei
spielsweise unter der Typenbezeichnung PC74 HC/HCT 74 von
der Firma Philips Components erhältlich.
Der nichtinvertierende Ausgang Q des D-Flip-Flops 2 ist
mit einem aus einem Widerstand R1 und einem Kondensa
tor C1 gebildeten Tiefpaß 3 verbunden. Am Ausgang des
Tiefpasses 3 wird eine Steuerspannung Ust gewonnen, wel
che einem Steuereingang des spannungsgesteuerten Oszilla
tors 1 zugeführt ist.
Die Ausgangsimpulsbreite des Mono-Flops 4 ist so gewählt,
daß sie gerade mit Sicherheit ausreicht, um das D-Flip-
Flop 2 sicher rückzusetzen. Durch diese Art der Beschal
tung ist der Rücksetzeingang R des D-Flip-Flops 2 gegen
über dem Takteingang T des D-Flip-Flops priorisiert. Bei
jeder steigenden Taktflanke des Bezugstaktes fref wird
das Ausgangssignal des D-Flip-Flops sofort gesetzt und
während des Ablaufs der Verzögerungszeit des Mono-Flops 4
zurückgesetzt gehalten. Das Mono-Flop 4 ist erforderlich,
um das D-Flip-Flop annähernd mit der steigenden Taktflan
ke des Bezugstaktes rückzusetzen.
Mit jeder steigenden Flanke des spannungsgesteuerten Os
zillators 1 wird der logische Ausgangspegel des D-Flip-
Flops 2 auf den Zustand "High" gesetzt. Der zeitlichen
Dauer dieses High-Impulses, der mit jedem Rückstellimpuls
wieder auf den unteren logischen Pegel "Low" zurückge
setzt wird, variiert das Puls-/Pausen-Verhältnis des Aus
gangssignals des D-Flip-Flops. Diesem Puls/Pausen-Ver
hältnis ist die Steuerspannung Ust am Ausgang des Tief
passes 3 proportional. Um nach beiden Seiten eine gute
Aussteuerungsmöglichkeit zu haben, ist die Mittenspannung
des spannungsgesteuerten Oszillators 1, d. h. die Span
nung, mit der der spannungsgesteuerte Oszillator 1 ange
steuert werden muß, um annähernd auf der Frequenz des Be
zugstaktes fref zu schwingen, auf die halbe maximale mög
liche Steuerspannung gelegt.
Diese halbe maximale Steuerspannung Ust stellt sich dann
ein, wenn zwischen Oszillatortakt fos und Bezugstakt fref
eine Phasenverschiebung von 180° besteht. Sobald die Os
zillatorfrequenz fos des spannungsgesteuerten Oszilla
tors 1 von der Bezugstaktfrequenz fref abweicht, ergibt
sich eine Phasenverschiebung, die sofort zu einer Ände
rung der Steuerspannung Ust führt und dadurch eine Nach
regelung des spannungsgesteuerten Oszillators bewirkt.
Den Zustand, in welchem der spannungsgesteuerte Oszilla
tor mit dem Bezugstakt synchronisiert ist, nennt man auch
den eingerasteten Zustand des Phasenregelkreises. Durch
die erfindungsgemäße Beschaltung ist garantiert, daß in
diesem eingerasteten Zustand eine Phasenverschiebung von
180° erreicht wird, wenn Mittenfrequenz des zu regelnden
Oszillators und Bezugsfrequenz übereinstimmen. Im Gegen
satz zu den bekannten Schaltungen, bei denen unter Um
ständen bei einer Phasendifferenz von 0°, bei denen in
seltenen Fällen ein Einrasten bei 0° anstatt bei 180° er
folgen kann, wird bei dieser Schaltungsanordnung in einem
solchen Fall entweder der minimale oder der maximale Wert
der Steuerspannung erzeugt. Durch die minimale bzw. maxi
male Steuerspannung regelt die Phasenregelschleife den
spannungsgesteuerten Oszillator sofort nach und vermeidet
so sicher das Einrasten mit einer Phasendifferenz von 0°.
Das in Fig. 2 dargestellte Ausführungsbeispiel unter
scheidet sich von dem eben beschriebenen Ausführungsbei
spiel dadurch, daß der D-Eingang des Flip-Flops 2 nunmehr
mit dem invertierenden Ausgang Q′ desselben D-Flip-
Flops 2 verbunden ist. Die Funktionsweise der Schaltung
bleibt gleich der schon beschriebenen Funktionsweise des
ersten Ausführungsbeispiels.
Sollte jedoch der Bezugstakt ausfallen, so erzeugt das
Mono-Flop 4 keine Rückstellimpulse. Während im ersten
Ausführungsbeispiel hierdurch das Ausgangssignal des
D-Flip-Flops stets auf High-Pegel liegen würde und da
durch eine Steuerspannung erzeugen würde, welche den
spannungsgesteuerten Oszillator an eine seiner Aussteue
rungsgrenzen steuern würde, wird beim zweiten Ausfüh
rungsbeispiel durch die Art der Beschaltung das D-Flip-
Flop zum binären Teiler. Im Takt der Oszillatorfre
quenz fos wechselt der Ausgangspegel des D-Flip-Flops 2
wechselweise von High nach Low und von Low nach High. Da
durch entsteht am Ausgang des Tiefpasses 3 eine Steuer
spannung Ust, die in der Mitte zwischen minimalen und ma
ximalen Spannungswerten der Steuerspannung liegt. Hier
durch wird der spannungsgesteuerte Oszillator 1 ohne wei
tere zusätzliche Maßnahmen auf eine mittlere Frequenz ge
zogen, die konzeptionsgemäß in etwa der Bezugstaktfre
quenz entspricht.
Aquivalente Ausführungen zu diesen Ausführungsbeispielen
ergeben sich dadurch, daß die beiden Taktsignale mitein
ander vertauscht werden können, oder daß anstelle des Re
set-Eingangs ein asynchroner Set-Eingang des D-Flip-Flops
verwendet werden kann. Gegebenenfalls ist dann je nach
Steuercharakteristik des spannungsgesteuerten Oszillators
der Eingang des Tiefpaßfilters 3 an den invertierenden
Ausgang Q′ des D-Flip-Flops zu legen bzw. der D-Eingang
des D-Flip-Flops mit Low bzw. mit dem nichtinvertierenden
Ausgang Q zu verbinden. Im zweiten Ausführungsbeispiel
würde der Oszillator bei Ausfall der Bezugstaktfrequenz
an eine der beiden Aussteuerungsgrenzen gezogen werden.
Claims (2)
1. Phasenregelkreis, bei dem an einem Eingang eines D-
Flip-Flops ein Bezugstakt und an einem anderen Eingang des
D-Flip-Flops ein zu regelnder Ausgangstakt eines Oszillators
liegt, und der Ausgang des D-Flip-Flops einem Glättungsfilter
zugeführt ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß das D-Flip-Flop mit asynchronem (Rück-)-Setzeingang
vorgesehen ist,
daß dem (Rück-)-Setzeingang (R) entweder der Bezugstakt oder der zu regelnde Ausgangstakt über ein Mono-Flop und einem Takteingang (T) der andere der beiden Takte zugeführt ist und
daß der D-Eingang mit einer Festspannung verbunden ist.
daß dem (Rück-)-Setzeingang (R) entweder der Bezugstakt oder der zu regelnde Ausgangstakt über ein Mono-Flop und einem Takteingang (T) der andere der beiden Takte zugeführt ist und
daß der D-Eingang mit einer Festspannung verbunden ist.
2. Phasenregelkreis nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1,
ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein D-Flip-Flop mit asynchronem (Rück-)-Setzeingang
(R) vorgesehen ist,
daß der zu regelnde Ausgangstakt des Oszillators oder der Bezugstakt einem (Rück-)-Setzeingang des D-Flip-Flops zugeführt und der andere der beiden Takte dem flankengetriggerten Takteingang (T) zugeführt ist
und daß der D-Eingang des D-Flip-Flops mit einem invertierten Ausgang (Q′) des D-Flip-Flops verbunden ist.
daß der zu regelnde Ausgangstakt des Oszillators oder der Bezugstakt einem (Rück-)-Setzeingang des D-Flip-Flops zugeführt und der andere der beiden Takte dem flankengetriggerten Takteingang (T) zugeführt ist
und daß der D-Eingang des D-Flip-Flops mit einem invertierten Ausgang (Q′) des D-Flip-Flops verbunden ist.
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1990
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