DE4016450A1 - Siebbandrechen - Google Patents
SiebbandrechenInfo
- Publication number
- DE4016450A1 DE4016450A1 DE4016450A DE4016450A DE4016450A1 DE 4016450 A1 DE4016450 A1 DE 4016450A1 DE 4016450 A DE4016450 A DE 4016450A DE 4016450 A DE4016450 A DE 4016450A DE 4016450 A1 DE4016450 A1 DE 4016450A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- wire
- belt
- sieve
- sieve belt
- screen belt
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims description 12
- 125000006850 spacer group Chemical group 0.000 claims description 6
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 claims description 6
- 239000000126 substance Substances 0.000 claims description 4
- 238000003466 welding Methods 0.000 claims description 2
- 239000002351 wastewater Substances 0.000 abstract description 7
- 239000000463 material Substances 0.000 abstract description 3
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 abstract description 3
- 239000011343 solid material Substances 0.000 abstract 1
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 description 5
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 5
- 238000013461 design Methods 0.000 description 4
- 229910001220 stainless steel Inorganic materials 0.000 description 3
- 239000010935 stainless steel Substances 0.000 description 3
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 2
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 2
- 239000012535 impurity Substances 0.000 description 2
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 2
- 239000004033 plastic Substances 0.000 description 2
- 238000012216 screening Methods 0.000 description 2
- 239000010802 sludge Substances 0.000 description 2
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 2
- 238000012549 training Methods 0.000 description 2
- 238000009825 accumulation Methods 0.000 description 1
- XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N aluminium Chemical compound [Al] XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 229910052782 aluminium Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000013459 approach Methods 0.000 description 1
- 230000001174 ascending effect Effects 0.000 description 1
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 239000000356 contaminant Substances 0.000 description 1
- 238000011109 contamination Methods 0.000 description 1
- 238000011161 development Methods 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 238000009950 felting Methods 0.000 description 1
- 239000000835 fiber Substances 0.000 description 1
- 239000011888 foil Substances 0.000 description 1
- JEIPFZHSYJVQDO-UHFFFAOYSA-N iron(III) oxide Inorganic materials O=[Fe]O[Fe]=O JEIPFZHSYJVQDO-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 239000010985 leather Substances 0.000 description 1
- 230000007257 malfunction Effects 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 239000002991 molded plastic Substances 0.000 description 1
- 239000010865 sewage Substances 0.000 description 1
- 239000004753 textile Substances 0.000 description 1
- 239000002699 waste material Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02B—HYDRAULIC ENGINEERING
- E02B8/00—Details of barrages or weirs ; Energy dissipating devices carried by lock or dry-dock gates
- E02B8/02—Sediment base gates; Sand sluices; Structures for retaining arresting waterborne material
- E02B8/023—Arresting devices for waterborne materials
- E02B8/026—Cleaning devices
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D33/00—Filters with filtering elements which move during the filtering operation
- B01D33/04—Filters with filtering elements which move during the filtering operation with filtering bands or the like supported on cylinders which are impervious for filtering
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D33/00—Filters with filtering elements which move during the filtering operation
- B01D33/27—Filters with filtering elements which move during the filtering operation with rotary filtering surfaces, which are neither cylindrical nor planar, e.g. helical surfaces
- B01D33/275—Filters with filtering elements which move during the filtering operation with rotary filtering surfaces, which are neither cylindrical nor planar, e.g. helical surfaces using contiguous impervious surfaces
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Filtration Of Liquid (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen kontinuierlich arbeitenden
Siebbandrechen zum Entfernen fester Stoffe unterschied
licher Struktur und Größe aus einem Flüssigkeitsstrom, bei
spielsweise aus einem Fluß, Abwasserstrom oder dgl., mit
einem um mindestens zwei Wellen laufenden endlosen Sieb
band.
Bei einer bekannten Ausführung dieser Art (DE-OS
21 34 800) kann das Siebband aus gespannten Drahtseilen,
Drähten, schmalen, allenfalls gelochten Bändern, Gittern
oder Ketten mit quer zur Laufrichtung befestigten Stäben
oder dgl. bestehen. Die Rechenfläche ist aus Gelenkstäben
gebildet, die mit Querstäben zu dem eigentlichen Rost des
Siebbandes vereinigt sind, der dann über einen außerhalb
der Flüssigkeit befindlichen Antriebskörper und einen
innerhalb der Flüssigkeit befindlichen Umlenkkörper geführt
ist. Die Umlenkkörper bilden somit Walzen, die am oberen
und unteren Ende eines Rahmens angeordnet sind. Über zwei
mit Nuten versehenen Walzen wird das aus Ketten oder Draht
seilen bzw. Drähten oder schmalen Bändern zusammengesetzte
Siebband gespannt und bildet so einen Rechen. Zur besseren
Führung der gespannten Teile sind Rollen vorgesehen. An
triebs- und Umlenkkörper können die Form eines dreieckigen
oder fünfeckigen Prismas haben; die wirksame Fläche des
Rechens besteht dann aus Gelenkstäben, deren Länge und
Breite der Prismenform dieser Antriebs- und Umlenkkörper
entspricht, wobei zweckmäßig die Länge der Querstäbe der
Länge der prismenförmigen Körper entspricht. Mit dieser
bekannten Ausbildung soll erreicht werden, daß der Rechen
durch den Antriebskörper zwangläufig und ohne Schlupf mit
genommen wird, wobei vorgesehen ist, daß die Gelenkstäbe
auch durch Ketten, Drahtseile, Gummibänder, Lederriemen
oder dgl. bestehen können. Die Nachteile dieser bekannten
Ausführung liegen in der großen Lärmentwicklung durch die
an den Walzen umlaufenden und auf sie aufschlagenden Ab
schnitte des Rechens und in dem aufwendigen, massiven, in
der Herstellung teuren Aufbau, der wegen der Bindung der
Länge der Querstäbe an die Dimensionierung der prismen
förmigen Umlenkkörper nur schwierig an die jeweiligen
Erfordernisse des einzelnen Einsatz- und Anwendungsfalles
angepaßt werden kann. Trotz der vorgesehenen Prismenführung
besteht bei unzureichender Vorspannung die Gefahr des
Durchrutschens des Rechens, so daß ein formschlüssiger
Antrieb bei allen Betriebszuständen nicht mit Sicherheit
gewährleistet ist.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Siebbandrechen der ein
gangs erwähnten Art so auszubilden, daß die Vorspannkraft
des endlosen Rechens optimal klein gehalten werden kann,
wodurch eine hohe Betriebssicherheit erreicht wird, daß die
Maschenbreite des Siebbandes einfach variiert und das Sieb
band insbesondere auch zur Erleichterung des Abstreif
vorganges an unterschiedliche Betriebsbedingungen in ein
facher Weise angepaßt werden kann, indem beispielsweise der
Anströmseite eine glatte Oberfläche des Siebbandes oder
beim Einsatz beispielsweise von rutschenden oder rollenden
Feststoffen das Siebband gewendet eingesetzt wird, so daß
auf der Anströmseite Vorsprünge wirksam werden, die zudem
so in der Bandfläche angeordnet sein können, daß sie zu
sammenwirkende Aufnahmekammern bilden.
Die Aufgabe wird bei einer Vorrichtung mit den Merkmalen
des Gattungsbegriffes durch die im Kennzeichen des An
spruches 1 genannten Merkmale gelöst. Weitere erfinderische
Ausbildungen ergeben sich aus den Merkmalen der Unteran
sprüche.
Dadurch daß der Antrieb für den Umlauf des endlosen Sieb
bandes ausschließlich durch formschlüssige Verbindungsmit
tel erfolgt, entfällt die bei üblichen Rechen notwendige
Vorspannung des Siebbandes. Die damit verbundenen ge
ringeren Lagerbelastungen von treibender und getriebener
Welle senken den Verschleiß und erhöhen somit die Lebens
dauer des Rechens. Dies insbesondere, da die seitlichen
Ketten mit Rollen bei Vorwärtsbewegung auf seitlichen
Schienen abrollen können. Weiterhin können der Rahmen und
die Spannkonstruktion des Rechens weniger massiv ausgeführt
werden, so daß Material und Kosten eingespart werden. Der
Antrieb ausschließlich über formschlüssige Verbindungs
mittel, insbesondere über einen fahrradkettenähnlichen
Antrieb, gewährleistet einen bei allen Betriebsbedingungen
rutschfreien Antrieb, der zudem geräuscharm ist. Infolge
der Anordnung drahtösenartiger Verbindungsglieder, die in
einfacher Weise auf quer zur Strömungsrichtung verlaufende
Querstäbe aufgeschoben werden, ergibt sich ein gewichts
mäßig leichter und unterschiedlichen Betriebsbedingungen in
einfacher Weise anpaßbarer Rechen, der ohne Änderung des
grundsätzlichen Aufbaus auch in der Maschenweite den je
weiligen Verhältnissen anpaßbar ist. Dies kann beispiels
weise durch einfaches Aufschieben von Distanzstücken zwi
schen benachbarten Drahtösen erfolgen. Die erfindungsgemäße
Anordnung und Ausbildung von Hohlnieten beider Antriebsket
ten, die Gleitlagerungen für die horizontalen Querstäbe
bilden, trägt wesentlich zu einem leichten und dennoch sta
bilen Aufbau des Siebbandes bei, das durch die Drahtösen,
gegebenenfalls in Verbindung mit den eingefügten Distanz
stücken, über den gesamten Abscheidequerschnitt eine leicht
einstellbare und im Dauerbetrieb konstante Siebmaschenweite
hat.
Die Ausführung des Siebbandes nach Art eines Drahtösenglie
derbandes aus gelenkigen Gliedern in Längsrichtung und
starren Stäben in Querrichtung ermöglicht, daß das Siebband
mit glatter Wandoberfläche betrieben werden kann, so daß es
leicht abstreifbar ist. Auf der Siebbandunterseite befinden
sich dann - in Querrichtung gesehen - Nockenreihen. Durch
einfaches Wenden läßt sich das Siebband an einen anderen
Verschmutzungsgrad des Flüssigkeitsstromes anpassen, vor
zugsweise wenn festes, stückiges, zum Rutschen oder Rollen
neigendes Abfallgut, Alufolienteile, Kronenkorken usw. aus
der Flüssigkeit entfernt werden soll. Da ferner die Draht
ösen in Längsrichtung der strömenden Flüssigkeit liegen,
kann das Rechengut leicht vom Band abgestreift werden.
Die Erfindung wird nachstehend an einem schematisch darge
stellten Ausführungsbeispiel beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 einen kompletten Siebbandrechen in Seitenansicht
quer zur Strömungsrichtung,
Fig. 2 eine Ansicht des Siebbandrechens nach Fig. 1 von
vorn mit einem Schnitt durch die Antriebswelle
des Rechens,
Fig. 3 eine Draufsicht auf das Siebband mit seitlicher
Führungskette,
Fig. 4 einen Schnitt nach Linie A-A der Fig. 3,
Fig. 5 einen Schnitt nach Linie B-B der Fig. 3,
Fig. 6 eine einzelne Drahtöse.
In der Zeichnung ist mit S (vgl. Fig. 1) die Strömungsrich
tung der zu reinigenden Flüssigkeit, zum Beispiel Abwasser,
bezeichnet. Die Antriebswelle 1 des Siebbandes befindet
sich oberhalb des Flüssigkeitsspiegels. Auf ihr sind Zahn
räder 8 mit Paßfedern 10 formschlüssig zur Übertragung des
von einem nicht näher dargestellten Motors kommenden An
triebsdrehmoments befestigt. Die untere Umlenkwelle 2 liegt
im untersten Bereich des Flüssigkeitsstromes und ist grund
sätzlich wie die Welle 1 ausgeführt. Beide Wellen 1, 2 sind
aus Edelstahl und besitzen lebensdauergeschmierte Lager 9.
Das über die zwei Wellen 1, 2 umlaufende Siebband wird aus
schließlich über formschlüssig wirkende Mittel, nämlich
über die Welle 1, Paßfeder 10 und Zahnrad 8 angetrieben.
Das Siebband selbst besteht aus quer zur Strömungsrichtung
S liegenden, durchgehenden Querstäben 4c, die vorzugsweise
als Rundstäbe, aber auch als Profilstäbe ausgeführt sein
können. Sie stehen in gelenkiger Verbindung mit längs zur
Strömungsrichtung verlaufenden drahtösenartigen Verbin
dungsgliedern 4a. Zur Änderung der Maschenweite, insbeson
dere zur Vergrößerung der Maschenweite, können zwischen den
Drahtösen 4a Distanzstücke 4b derart vorgesehen sein, daß
diese Distanzstücke 4b zwischen benachbarte Drahtösen 4a
auf die Querstäbe 4c aufgeschoben werden. Hierdurch läßt
sich sehr einfach das Siebband den jeweiligen Betriebser
fordernissen anpassen, ohne daß konstruktive Änderungen
erforderlich sind. Eine besonders vorteilhafte Ausbildung
der drahtösenartigen Glieder 4a, die hier auch als Draht
ösen bezeichnet sind, ergibt sich, wenn diese eine Form
gebung aufweisen, bei der an beiden Enden eines vorzugs
weise geradlinigen Mittelsteges 12 Augen 11 angeformt sind,
die in einer gemeinsamen Ebene liegen und sich vom Mittel
steg 12 weg nur nach einer Seite, jedoch mit einander zu
gewandter Biegung erstrecken. Die Drahtösen bestehen
zweckmäßig aus gebogenem Draht und sind dadurch einfach
herzustellen; sie können aber auch ebenso wie die Distanz
stücke aus Kunststoff bestehen. Andere Formgebungen der
Drahtösen, die denselben Zweck erfüllen, sind denkbar,
beispielsweise solche, bei denen der Mittelsteg 12 nicht
gerade, sondern gekrümmt verläuft. Eine geeignete
Formgebung liegt darin, daß der Mittelsteg dachförmig aus
gebildet ist oder daß er ansteigend geradlinig verläuft und
die in einer Ebene liegenden Augen 11 nicht auf der einen
Seite des Mittelsteges, sondern zu beiden Seiten des Mit
telsteges auf entgegengesetzten Seiten liegen. Dabei ist es
zweckmäßig, den Mittelsteg zwischen den beiden auf ent
gegengesetzten Seiten, jedoch in einer Ebene liegenden
Augen geradlinig oder gekrümmt, jedenfalls ansteigend zum
einen Auge auszuführen, um zu erreichen, daß die beiden
nach entgegengesetzten Richtungen weisenden Augen auf
gleicher Höhe liegen.
Bei besonderer Aggressivität des zu reinigenden Wassers
können die Drahtösen sowohl aus Edelstahl oder aus Kunst
stoff, vorzugsweise als Kunststoffspritzteile, gefertigt
sein.
Die beschriebene Ausbildung der Drahtösen und deren Anord
nung auf den Querstäben, gegebenenfalls unter Hinzuziehung
von Distanzstücken, ermöglicht verschiedene Anordnungen des
Siebbandes, derart, daß es in einfacher Weise unterschied
lichen Betriebsbedingungen, und zwar besonders im Hinblick
auf die Struktur und Größe der aus der Flüssigkeit zu ent
fernenden Stoffe anpaßbar ist. Eine bevorzugte Anordnung
der Drahtösen 4a auf den Querstäben 4c liegt darin, daß
ihre Mittelstege 12 sämtlich auf der Anströmseite des Sieb
bandes 4 liegen. Bei einer solchen Anordnung ist die Sieb
bandfläche glatt und frei von Unebenheiten, so daß ange
sammelte Verunreinigungen leicht abgestreift werden. Sollen
beispielsweise zur Verfilzung neigende oder rollende bzw.
leicht rutschende Stoffe, wie flächige feste Teile, z. B.
Folienteile, Flaschenkorken usw., vom Siebband aufgenommen
werden, werden die Drahtösen 4a auf den Querstäben 4c so
angeordnet, daß ihre Mittelstege 12 auf der Abströmseite
des Siebbandes 4 liegen. Bei einer solchen Anordnung ist
die wirksame Siebbandseite, also dessen Anströmseite, durch
die nach oben vorstehenden Drahtösenaugen 11 unterbrochen.
Sie bilden nockenartige Ansätze, welche entsprechend
strukturierte Verunreinigungen leicht mitnehmen können.
Zudem können die Drahtösen mit ihren nach oben vorstehenden
Augen so zusammengesetzt werden, daß sie kammerartige Auf
nahmen für die mitzunehmenden Feststoffteile bilden, wo
durch ein wirkungsvoller Transport von Verunreinigungen
nach oben erreicht wird. Für solche unterschiedlichen An
wendungen bedarf es lediglich eines Wendens des Siebbandes,
derart, daß entweder die glatte Oberfläche oder die ge
noppte Oberfläche mit den Augen 11 der Drahtösen 4a auf der
Anströmseite liegen. In geeigneten Fällen ist auch eine
Anordnung denkbar, bei der in vorgegebener Weise die Draht
ösen 4a mit ihren Mittelstegen 12 der Anströmseite zuge
wandt sind, während die Mittelstege 12 anderer Drahtösen
desselben Siebbandes auf der Abströmseite zu liegen kommen.
Durch eine solche gemischte Anordnung lassen sich in be
stimmten Fällen optimale Reinigungswirkungen erzielen.
Das in der beschriebenen Weise ausgebildete Siebband 4 wird
seitlich durch Laschenketten 5 geführt und erhält dadurch
ohne besondere Vorspannung eine durchhängefreie, straffe
Führung. Eine besonders günstige Ausführung erhält man,
wenn die Laschenketten 5 nach Art von Fahrradketten aufge
baut sind, also Rollenketten bilden, derart, daß die La
schen 5c durch Hohlniete 5b verbunden sind, welche die
Enden der Querstäbe nach Art von Lagern aufnehmen. Die
einzelnen Kettenglieder sind über die Hohlniete 5b, über
welche die Rollen 5a laufen, miteinander verbunden, wobei
die Hohlniete 5b gleichzeitig die Aufnahmelager für die in
Querrichtung verlaufenden Rundstäbe 4c bilden, die durch
Sicherungsringe 7 oder dgl., beispielsweise Stifte, Ver
schweißung, Seeger-Ringe, Sprengringe, gegen axiales Ver
schieben in Querrichtung gehalten werden. Seitlich wird
somit das Siebband 4 durch je eine der beiden Rollenketten
5 begrenzt. Alle Stahlteile des Rechens können vorzugsweise
in Edelstahl ausgeführt werden, um Rostbildungen bzw.
Bruchgefahren zu vermeiden.
Zusammenfassend ergibt sich somit ein Siebbandrechen, bei
dem die seitlichen Ketten mit Rollen ein leichtes Abrollen
und absoluten Gleichlauf gewährleisten und bei dem ferner
infolge des formschlüssigen Antriebes absolute Betriebs
sicherheit gegeben ist. Das als Drahtösengliederband aus
gebildete Siebband mit den seitlichen Rollenketten unter
stützt das leichte Abrollen und gewährleistet einen ver
schleißfreien Lauf. Die gelenkigen, in Längsrichtung lie
genden Drahtösen in Verbindung mit den starren, aus Edel
stahl bestehenden Querstangen ergeben Einsatzmöglichkeiten
für eine glatte Bandoberfläche und für eine, bei der auf
der Bandoberseite in Querrichtung Nockenreihen liegen.
Diese Nockenreihen können vorteilhaft bei leicht rollenden
Stoffen angewandt werden, indem das Band so eingebaut wird,
daß die Nockenreihen als Mitnehmer bzw. als Transport
kammern dienen. Auf diese Weise lassen sich mit dem Sieb
band sowohl grobe Gegenstände, Plastikteile, Faser- oder
Spinnstoffe aus Abwässern als auch feinere Teile sicher aus
dem Abwasser entfernen. Der Siebrechen kann insbesondere
mit Vorteil zur Abwassersiebung im Kläranlagenzulauf oder
in internen Kreislaufführungen, beispielsweise im Bereich
des Rücklaufschlammes, der Tropfkörperbeschickung oder bei
der Reinigung von Überschußschlamm eingesetzt werden. Durch
die freie Wahl der Maschenweite des Drahtösengliederbandes
von 3,0 mm bis 9,0 mm kann der Siebbandrechen für jeden
Anwendungsfall optimal angepaßt werden. Zu erwähnen
noch, daß die Aufstauhöhe bei dem erfindungsgemäßen Sieb
bandrechen kleiner ist als die bekannter Rechen, so daß
jederzeit ohne Gerinneverbreiterung der Siebbandrechen ein
gesetzt werden kann. Infolge des Antriebs des Siebbandes
über seitlich angeordnete Zahnräder, die beispielsweise
einen Durchmesser von etwa 200 mm haben können, ist ein
Umschlingen der sonst üblichen Welle mit Rillen durch aus
dem Wasser entfernte Stoffe, die zu Betriebsstörungen füh
ren, vermieden.
Claims (12)
1. Kontinuierlich arbeitender Siebbandrechen zum Entfernen
von Stoffen unterschiedlicher Struktur und Größe aus
einem Flüssigkeitsstrom mit einem um mindestens zwei
Wellen laufenden endlosen, aus Gliedern zusammenge
setzten Siebband,
dadurch gekennzeichnet, daß das Siebband (4) aus
schließlich über Formschlußmittel (1, 10, 8) angetrie
ben ist und durch quer zur Strömungsrichtung der Flüs
sigkeit liegende Querstäbe (4c) gelenkig mit längs zur
Strömungsrichtung verlaufenden, drahtösenartig ausge
bildeten Gliedern (4a) verbunden ist.
2. Siebbandrechen nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das Siebband (4) seitlich
durch Laschenketten (5) bzw. Rollenketten geführt ist.
3. Siebbandrechen nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Querstäbe (4c) als
Rund- oder Profilstäbe ausgebildet sind.
4. Siebbandrechen nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den drahtösen
artigen Gliedern (4a) Distanzstücke (4b) vorgesehen
sind.
5. Siebbandrechen nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
gekennzeichnet durch eine Formgebung der drahtösenartig
ausgebildeten Glieder (4a), bei dem an mindestens einem
Ende, vorzugsweise an beiden Enden, eines Mittelsteges
(12) Augen (11) ausgebildet sind, die in einer Ebene
liegen und sich vom Mittelsteg weg in derselben
Richtung erstrecken.
6. Siebbandrechen nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die drahtartigen Glieder
als Drahtösen aus gebogenem Draht hergestellt sind.
7. Siebbandrechen nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
gekennzeichnet durch eine Anordnung der Drahtösen (4a)
auf den Querstäben (4c) derart, daß sämtliche Mittel
stege (12) der Drahtösen auf der Anströmseite des Sieb
bandes (4) liegen.
8. Siebbandrechen nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
gekennzeichnet durch eine Anordnung der Drahtösen (4a)
auf den Querstäben (4c), derart, daß alle Mittelstege
(12) auf der Abströmseite des Siebbandes (4) liegen.
9. Siebbandrechen nach einem der Ansprüche 1 bis 6
dadurch gekennzeichnet, daß die Drahtösen (4a) in einer
vorherbestimmten gemischten Anordnung entsprechend den
Ansprüchen 6 und 7 angeordnet sind.
10. Siebbandrechen nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die Laschenketten (5) nach
Art von Fahrradketten als Rollenketten ausgebildet
sind, derart, daß die Laschen (5c) durch Hohlniete (5b)
verbunden sind, die die Enden der Querstäbe (4c) auf
nehmen.
11. Siebbandrechen nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die Querstäbe (4c) in ihrer
axialen Lage auf jeder Seite der Laschenkette (5) durch
Sicherungsteile (7), beispielsweise Sicherungsringe,
Stifte, Schweißung oder dgl., gesichert sind.
12. Siebbandrechen nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß das Siebband (4) über Zahn-
bzw. Kettenräder (8) der Antriebswelle (1) angetrieben
ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4016450A DE4016450A1 (de) | 1990-05-22 | 1990-05-22 | Siebbandrechen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4016450A DE4016450A1 (de) | 1990-05-22 | 1990-05-22 | Siebbandrechen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4016450A1 true DE4016450A1 (de) | 1991-11-28 |
Family
ID=6406943
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4016450A Withdrawn DE4016450A1 (de) | 1990-05-22 | 1990-05-22 | Siebbandrechen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4016450A1 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5573659A (en) * | 1994-05-04 | 1996-11-12 | Johnson, Jr.; Ronald L. | Filter apparatus |
| EP1484449A3 (de) * | 2003-06-02 | 2005-12-28 | Hans Huber AG Maschinen- und Anlagenbau | Vorrichtung zum Abscheiden und Abtransport von Abscheidegut |
| CN104652376A (zh) * | 2015-01-29 | 2015-05-27 | 无锡昊瑜节能环保设备有限公司 | 一种河流中固体垃圾截流装置 |
| CN109225797A (zh) * | 2017-11-08 | 2019-01-18 | 刘全义 | 平回筛专用链条筛面及其制作方法 |
| CN113018952A (zh) * | 2019-12-24 | 2021-06-25 | 康觉 | 高压压滤机 |
-
1990
- 1990-05-22 DE DE4016450A patent/DE4016450A1/de not_active Withdrawn
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5573659A (en) * | 1994-05-04 | 1996-11-12 | Johnson, Jr.; Ronald L. | Filter apparatus |
| US5618415A (en) * | 1994-05-04 | 1997-04-08 | Johnson Technology Management, Llc | Method for removing debris from a free flowing water system |
| EP1484449A3 (de) * | 2003-06-02 | 2005-12-28 | Hans Huber AG Maschinen- und Anlagenbau | Vorrichtung zum Abscheiden und Abtransport von Abscheidegut |
| CN104652376A (zh) * | 2015-01-29 | 2015-05-27 | 无锡昊瑜节能环保设备有限公司 | 一种河流中固体垃圾截流装置 |
| CN109225797A (zh) * | 2017-11-08 | 2019-01-18 | 刘全义 | 平回筛专用链条筛面及其制作方法 |
| CN113018952A (zh) * | 2019-12-24 | 2021-06-25 | 康觉 | 高压压滤机 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE102007032341B4 (de) | Förderband eines Kettenförderers mit innovativen Mitnehmergliedern | |
| DE2829424C3 (de) | Rollenkette | |
| DE69008389T2 (de) | Biegsame Endloslaufkette. | |
| DE2045028C3 (de) | Plattenbandförderer | |
| DE2431668B2 (de) | Transportförderkette mit veränderlicher Schrittlänge der mehrteiligen Glieder | |
| DE3704176C2 (de) | ||
| EP0747303A1 (de) | Stabband für Stabbandförderer | |
| DE69932640T2 (de) | Fahrtreppe | |
| DE69301689T2 (de) | Fördereinrichtung mit variabler Geschwindigkeit für beschleunigte Personenfahrbänder | |
| DE3877883T2 (de) | Filterpresse mit endlosen filterbaendern. | |
| DE1950947A1 (de) | Gleiskette | |
| DE3801014C2 (de) | Filterplatte mit parallelen Kanalisierungselementen und mit dieser bestücktes mechanisches Sieb | |
| DE2505228C2 (de) | Endloser Treibriemen | |
| DE2736662A1 (de) | Siebboden | |
| DE4016450A1 (de) | Siebbandrechen | |
| DE2730109C2 (de) | Steigförderer | |
| DE102013204627B4 (de) | Kettensteganordnung, Laufwerkskette und Kettenlaufwerk für eine Pistenraupe | |
| CH642325A5 (de) | Drahtgewebeband. | |
| DE2022964C3 (de) | Reifengleitschutzkette | |
| EP0085300A2 (de) | Gleiskettenabschnitt einer endlosen Gleiskette für ein Kettenfahrzeug | |
| DE69200804T2 (de) | Zugkette. | |
| DE2031903C3 (de) | Gliederhandlauf für Fahrtreppen oder Personenförderbänder | |
| DE3131465A1 (de) | "schuettgut-foerderer mit foerderergestell und foerdergurt" | |
| DE2948689C2 (de) | ||
| DE2917515C2 (de) |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8141 | Disposal/no request for examination |