DE4016141A1 - Hydrostatisches lager fuer hohe fluessigkeitsdruecke - Google Patents
Hydrostatisches lager fuer hohe fluessigkeitsdrueckeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein hydrostatisches Lager nach dem Oberbegriff des
Anspruchs 1. Bei derartigen Lagern dient als Druckflüssigkeit in der
Regel ein geeignetes natürliches oder synthetisches Öl. Dies wird bei der
Erfindung auch bevorzugt. Das Lager kann aber auch mit einer anderen
Flüssigkeit, wie z. B. Luft, Gas oder Wasser gespeist sein.
Bei derartigen hydrostatischen Lagern läuft das bewegliche Lagerteil -
meist eine Welle, eine Spindel, eine Schubstange oder ein Schlitten -
ohne Berührung mit der tragenden Lagerfläche des umgreifenden Lagers. Das
bewegliche Teil wird vielmehr ausschließlich von der Lagerflüssigkeit ge
tragen, die unter relativ hohem Druck fortlaufend in die Lagertaschen
eingespeist wird und unter Abfall auf den Umgebungsdruck durch den ver
bleibenden Lagerspalt zwischen der Tasche und dem Rand des Lagers ab
strömt. Wird durch eine äußere Kraft das bewegliche Lagerteil in einer
bestimmten Richtung aus der Sollage abgelenkt, so steigt der Druck in der
Lagertasche, auf welche das bewegliche Teil zubewegt wurde, aufgrund der
Verengung des Spaltes zwischen Lageroberfläche und Welle an, während der
Druck an der gegenüberliegenden Seite aufgrund der Vergrößerung des
Lagerspaltes absinkt. Auf diese Weise entsteht eine Kraft, die schon bei
einer sehr geringen Auslenkung die Welle wieder in die gewünschte Normal
lage zurückführt. Die durch die Erfindung verbesserten Lager sind nicht
nur als Drehlager, wie z. B. als Radiallager und Axiallager, für Wellen
und andere rotierende Körper geeignet; sie eignen sich auch für Lager von
in einer Richtung ohne Drehung - gegebenenfalls auch mit Drehung - hin-
und herbewegten Teilen, wie z. B. von Werkzeugmaschinenschlitten oder Hub
zylindern. Das Arbeitsprinzip derartiger hydrostatischer Lager ist bei
spielsweise in der europäischen Patentanmeldung 8 21 09 060.2 der Anmelde
rin ausführlich beschrieben. Die dort beschriebene Anordnung und Ausbil
dung der Lagertaschen als geschlossene, also in sich zurücklaufende
flache Nuten und Anordnung der Vordrosseln innerhalb der Lagertasche,
welche der durch die Vordrossel gespeisten Lagertasche gegenüberliegt,
wird auch bei der vorliegenden Erfindung bevorzugt.
Lager mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1, bei welchen
sich die Lagertaschen und die Vordrosseln verbindende Kanäle sowie die
die Vordrosseln speisenden Kanäle zwischen der Lagerbüchse und der Man
telbüchse erstrecken, zeichnen sich durch große Einfachheit im Aufbau
aus, da diese Kanäle sich leicht in eine der Begrenzungsoberflächen der
-3-Fuge zwischen Lagerbüchse und Mantelbüchse NC-gesteuert einfräsen
lassen. Es genügt dann vielfach eine einzige Radialbohrung, welche durch
die Mantelbüchse hindurchführt, um die Zuführleitungen mit der Druckflüs
sigkeitsquelle zu verbinden. Bei geringen Flüssigkeitsdrücken hat sich
eine solche Ausbildung sehr bewährt. Für hohe Flüssigkeitsdrücke, also
beispielsweise für Drücke von 100 bis 400 bar, ist eine solche Ausführung
jedoch nicht geeignet. Auch bei sorgfältigster Bearbeitung der Außen
oberfläche der Lagerbüchse und der Innenoberfläche der Mantelbüchse läßt
sich selbst bei in die Mantelbüchse eingeschrumpfter Lagerbüchse nicht
vermeiden, daß der Druck zumindest aus den Zuführleitungen in die Fuge
zwischen den beiden Büchsen eindringt. Zwischen diesen baut sich dann der
volle Flüssigkeitsdruck auf. Dieser führt wegen der großen Fläche, auf
die er dort wirken kann, zu so erheblichen Verformungen der Lagerbüchse,
daß es zum Loslösen des Preßsitzes und somit zu Verschiebungen, zu Leck
strömen oder sogar zu einer Festkörperberührung zwischen Lagerbüchse und
beweglichem Teil kommt, was zu einer raschen Zerstörung führt. Im Prinzip
kann man zwar die Lagerbüchse so dickwandig ausbilden, daß sie die ent
sprechenden Kräfte aufnehmen kann. Das verbietet sich jedoch in der
Praxis wegen der dann notwendig werdenden allzu großen Abmessungen der
Lagerbüchse, die in der Regel aus relativ weichem Material wie einer Ver
bundgußbüchse besteht, welche laufflächenseitig mit einer dünnen Gleit
schicht beschichtet ist.
Die Erfindung will diese Problematik vermeiden
und es ermöglichen, daß man ohne übermäßige Verdickung der Lagerbüchse
die Vordrosseln mit sehr hohem Druck, beispielsweise von 200 bar und mehr
beaufschlagen kann, ohne diese Störungen im Lager befürchten zu müssen.
Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß zu beiden Seiten der
Druckleitungen - gegebenenfalls auch der in der Fuge sich erstreckenden
Teile der Überleitungen - nahe denselben Entlastungskanäle
mit drucklosem Auslaß verlaufen. Diese Entlastungskanäle kommen mit sehr
geringem Querschnitt aus, da in ihnen praktisch keine Strömung statt
findet. Flüssigkeit kann durch die Fuge zwischen den beiden Büchsen ja
nur hindurchsickern. Dadurch daß die Entlastungskanäle nahe den zu ent
lastenden Leitungen verlaufen, fällt der von den unter Druck stehenden
Leitungen sich in die Fuge hinein aufbauende Druck vom Beginn der Strecke
von der unter Druck stehenden Leitung zum Entlastungskanal etwa linear
auf den in letzterem herrschenden Druck ab. Eine gravierende Verformung
der Lagerbüchse und ein großflächiges Hineinwirken des hohen Druckes in
den Fügungsspalt des Preßsitzes wird dadurch vermieden.
Wenn es hier heißt, daß die Entlastungskanäle mit drucklosem Auslaß ver
laufen sollen, so bedeutet dies nicht, daß der Auslaß der Entlastungs
kanäle genau auf Umgebungsdruck sein muß. Der Druck soll jedoch so gering
sein, daß er gegenüber dem Druck in den Druckleitungen vernachlässigbar
ist. Am einfachsten ist der Auslaß natürlich auf Umgebungsdruck.
In vielen Fällen genügt es, wenn lediglich die Druckleitungen durch Ent
lastungskanäle entlastet werden. Bei hohem Druck auch in den Überleitun
gen, empfiehlt es sich jedoch, auch diesen entsprechende
Entlastungskanäle zuzuordnen.
Bevorzugt sind die Entlastungskanäle ebenfalls gemäß dem Merkmal e des
Anspruchs 1 ausgebildet. Das erleichtert die Fertigung.
Die Druckleitungen werden vorteilhaft mit der Druckflüssigkeitsquelle
durch eine die Mantelbüchse durchsetzende Leitung verbunden.
Nachfolgend ist anhand der beigefügten schematischen Zeichnung ein vor
teilhaftes Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben, aus welchem
weitere wesentliche und vorteilhafte Ausbildungen der Erfindung hervor
gehen.
Fig. 1 zeigt in perspektiver Darstellung ein gemäß der Erfindung ausge
bildetes Lager für eine umlaufende Welle, wobei die in der Zeichnung
rechte Hälfte durch einen vertikalen Axialschnitt weggeschnitten ist.
Fig. 2 zeigt die Ansicht auf die abgewickelte äußere Umfangsfläche der
Lagerbüchse des Lagers gemäß Fig. 1.
Das in der Zeichnung gezeigte Lager sei beispielsweise ein solches für
eine zylindrische Werkzeugmaschinenspindel. Das Lager kann sinngemäß aber
auch beispielsweise für eine konische Spindel ausgebildet sein. Ebenso
kann es mit geringen Abänderungen eine hin- und herbewegte, nicht rotie
rende Schubstange aufnehmen.
Das Lager besitzt eine innere Lagerbüchse 1, die in eine äußere Mantel
büchse 2 eingeschrumpft ist. Das heißt, die äußere Mantelbüchse 2 sitzt
mit erheblicher Vorspannung auf der Lagerbüchse 1. Die einander berühren
den Flächen der beiden Büchsen sind sehr fein bearbeitet, beispielsweise
gehont oder geläppt, so daß sie mit hoher Dichtigkeit aneinander anlie
gen. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, ist die Mantelbüchse 2 erheblich
dickwandiger als die Lagerbüchse 1. Sie ist aus Stahl und kann daher
erhebliche radiale Drücke ohne wesentliche Verformungen aufnehmen.
Die Lagerbüchse 1 besteht beispielsweise aus einem weichen Stahl, wie er
für Lager üblich ist und ist innen beispielsweise mit einer 0,5 bis 3 mm
starken gegossenen Auflage aus einem Lagermetall versehen.
In ausreichendem Abstand von den beiden Stirnwänden des Lagers, von denen
eine in Fig. 1 dem Beschauer zugekehrt ist, sind in der Lagerinnenfläche
vier gleichmäßig über den Umfang verteilte rechteckige Lagertaschen 3
ausgespart, welche eine Tiefe von beispielsweise 1,5 mm besitzen. Jede
Lagertasche 3 ist in Form einer rechteckig verlaufenden Ring-Nut ausge
bildet, welche ein Feld 4 umschließt. In jedem Feld 4 sind, wie in Fig. 1
voll und in Fig. 2 gestrichelt eingezeichnet, drei in Umfangsrichtung
verlaufende Nuten angeordnet. Die jeweils mittlere Nut 5 dient der Zufuhr
von von einer Ölpumpe über einen Akkumulator geliefertem Drucköl, dessen
Druck beispielsweise 140 bar beträgt. In Axialrichtung zu beiden Seiten
der mittleren Nut 5 befinden sich symmetrisch in Bezug auf die Nut 5
angeordnet,
zwei Nuten 6, zu welchen das Drucköl im Laufspalt zwischen der Welle
und der Lagerbohrungsoberfläche aus der Nut 5 strömen kann. Auf diese
Weise wird der Bereich des Lagerspaltes zwischen den Nuten 5 und 6
als Vordrossel für das Drucköl. Von den Nuten 6 wird das Öl jeweils
mit dem herabgedrosselten Druck der gegenüberliegenden Lagertasche 3
zugeführt. Die Wirkungsweise einer solchen Lagerung ist bekannt und
beispielsweise in der obenerwähnten europäischen Patentanmeldung
ausführlich beschrieben.
Zur Speisung der Vordrosseln mit Drucköl sind die Nuten 5 mit
Zuführleitungen versehen, welche aus Radialbohrungen 10 bestehen, die
von den Nuten 5 zur Außenfläche der Lagerbüchse 1 führen. An der
Außenseite der Lagerbüchse 1 schließt an jede der vier Radialboh
rungen 10 eine Axialnut 11 an, die in Fig. 2 sichtbar ist. Die vier
Axialnuten 11 münden in eine in Umfangsrichtung verlaufende Ringnut
12. Die so gebildete Druckleitung ist radial nach außen durch die
dicht anliegende Mantelbüchse 2 verschlossen. Die Druckleitung wird
über eine nicht gezeigte Radialbohrung in der Mantelbüchse 2 vom
Akkumulator mit Drucköl gespeist.
Das durch den Lagerspalt von den Zuführnuten 5 zu den Abführnuten 6
strömende Öl strömt aus den Abführnuten 6 durch Radialbohrungen 7 zur
äußeren Umfangsfläche der Lagerbüchse 1. Dort sind die beiden Radial
bohrungen 7 durch eine Axialnut 14 miteinander verbunden. Ferner
erstreckt sich von einem Ende der Axialnut 14 jeweils eine im Prinzip
Z-förmig verlaufende Umfangsnut 16 zu einer Radialbohrung 17, welche
die der Vordrossel gegenüberliegende Lagertasche 3 mit Drucköl aus
der Vordrossel versorgt. Der Verlauf der Überleitungen 16 ist aus
Fig. 2 ersichtlich.
Würde man das im Prinzip in der bisher beschriebenen Ausführung funk
tionsfähige Lager in Betrieb nehmen, so würde wegen des hohen Drucks
in den Zuführnuten 11 und 12 dieser Druck sich trotz der Feinheit des
Spalts zwischen den Büchsen 1 und 2 in diesen Spalt langsam hinein
wandern und würde dazu führen, daß die Lagerbüchse 1 trotz relativ
stabiler Ausbildung in der Mantelbüchse locker wird, so daß die
Festigkeit des Preßverbandes nicht mehr gewährleistet ist. Außerdem
können sich als Folge Leckströme ausbilden, die die Regelfunktion des
Lagers gefährden. Im schlimmsten Falle würde die Lagerbüchse 1 radial
so stark zusammengedrückt, daß sich die Innenfläche des Lagers an das
gelagerte Teil anlegen würde, was zu einem Fressen des Lagers führen
würde.
Um solche Störungen im Fugenspalt zwischen den beiden Büchsen zu
vermeiden, sind gemäß der Erfindung nahe den als Druckleitungen
dienenden Nuten 11 und 12 zu beiden Seiten derselben verlaufende Ent
lastungsnuten 21, 22 und 23 von geringem Querschnitt in der Außen
oberfläche der Büchse 1 vorgesehen. Dem Grunde nach können diese
Entlastungsnuten auch in der Innenoberfläche der Mantelbüchse vorge
sehen sein. Allein das wäre aufwendig. Wie aus Fig. 2 ersichtlich,
erstreckt sich zu einer Seite der Ringnut 12 die Entlastungsnut 21.
An der gegenüberliegenden Seite der Ringnut 12 sind ebenfalls
parallel zu dieser verlaufend und parallel im gleichen Abstand um die
Nuten 11 herum verlaufend die Entlastungsnuten 22 vorgesehen. Die
Entlastungsnuten verlaufen in einem Abstand von den Nuten 11 und 12
der etwa gleich der Breite der Nuten 11 und 12 ist. Je nach Höhe des
Druckniveaus kann auch eine Entlastungsnut 23 neben den Verbin
dungselementen 16 sinnvoll sein.
Bei entsprechender Dimensionierung könnten die vier miteinander nicht
unmittelbar in Verbindung stehenden Entlastungsnuten 22 auch mitein
ander verbunden sein, derart, daß das rechte Ende jeder Nut 22 mit
dem linken Ende der benachbarten Nut 22 verbunden ist. In der Praxis
könnte dies jedoch vielfach zu allzu geringem Abstand zwischen Ent
lastungsnut und anderen Drucköl führenden Nuten führen.
Die Entlastungsnuten 21 und 22 sind im Ausführungsbeispiel durch
Radialbohrungen 24, 25, die sich von außen bis etwa zur Mitte der
Dicke der Lagerbüchse 1 erstrecken, mit axialen Abführbohrungen 27
verbunden. Die Bohrungen 27 können beispielsweise ins Freie oder aber
auch in andere aus dem tragenden Bereich des Lagers strömendes Öl
auffangende in der Zeichnung nicht gezeigte Nuten strömen, in welchen
kein oder nur ein an den Drücken im Lager gemessen vernachlässigbarer
Druck herrscht.
Auf diese Weise kann der Hochdruck, mit dem die Vordrosseln gespeist
werden, nur in den schmalen Bereichen zwischen den Druckleitungen und
den Entlastungsnuten sich aufbauen, wobei dieser Druck auch noch vom
Rande der Hochdruckleitung bis zum Rande der Entlastungsnut hin bis
auf wenigstens angenähert 0 abfällt. Die auf diese Weise auftretenden
Radialdrücke können von der entsprechend stark bemessenen Lagerbüchse
ohne störende Verformungen aufgenommen werden.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, können ohne weiteres auch
sinngemäß parallel zu den Überleitungsnuten 16 und 14 Entlastungsnu
ten verlaufen. Da in letzteren der Druck jedoch nur einen Bruchteil
des Hochdrucks beträgt, kann man in vielen Fällen von Entlastungs
nuten für die Überleitungsnuten 14 und 15 absehen. Aus diesem Grund
und auch der Übersichtlichkeit halber sind daher solche weiteren
Entlastungsnuten in der Zeichnung nicht dargestellt.
Wenn hier in der Beschreibung und den Patentansprüchen davon gespro
chen ist, daß die Druckleitungen, die zwischen der Lagerbüchse und
der Mantelbüchse verlaufen, von Entlastungsnuten entlastet werden
sollen, so soll damit auch der Fall umfaßt sein, daß radial beide
Büchsen durch setzende Druckleitungsbohrungen von entsprechenden
Ringkanälen, die nicht notwendig voll in sich geschlossen sein
müssen, im Bereich der Fuge zwischen den beiden Büchsen umgeben sein
sollen, um dort einen Druckaufbau zu verhindern.
Claims (4)
1. Hydrostatisches Lager mit folgenden Merkmalen:
- a) das Lager (1, 2) besitzt eine innere, das bewegte Teil umgebende Lagerbüchse (1), die mit strammem Sitz, vorzugsweise einem Schrumpf sitz, in einer starken, äußeren Mantelbüchse sitzt, welche die Lager büchse (1) radial von außen abstützt;
- b) in der Innenoberfläche der Lagebüchse (1) ist gleichmäßig über den Umfang verteilt eine Mehrzahl von Lagertaschen oder Drucktaschen (3) angeordnet;
- c) die Vordrosseln für die Lagertaschen (3) sind jeweils von letzteren gegenüberliegenden Bereichen des Lagerspalts gebildet;
- d) die die Vordrosseln bildenden Bereiche des Lagerspalts werden jeweils in Durchströmungsrichtung von Zuführ- und Abführvertiefungen (5, 6) begrenzt, die über die Lagerbüchse (1) von außen nach innen durchsetzende Zuführleitungen (10) mit der Druckflüssigkeitsquelle bzw. über die Lagerbüchse (1) von innen nach außen und dann wieder von außen nach innen durchsetzende Überleitungen (7, 14, 16, 17) mit der jeweils gegenüberliegenden Tasche (3) in Verbindung stehen;
- e) die Zuführleitungen (10) sind miteinander und/oder mit der Druck flüssigkeitsquelle über Druckleitungen (11, 12) verbunden, die als in der Innenoberfläche der Mantelbüchse (2) oder - wie das bevorzugt wird - in der Außenoberfläche der Lagerbüchse (1) vorgesehene Nuten (11, 12) ausgebildet sind, welche durch die Außenoberfläche der Lagerbüchse bzw. die Innenoberfläche der Mantelbüchse verschlossen sind. In gleicher Weise sind die in der Fuge zwischen Mantel- und Lagerbüchse verlaufen den Teile (14, 16) der Überleitungen ausgebildet;
dadurch gekennzeichnet, daß
zu beiden Seiten der Druckleitungen (11, 12) - gegebenenfalls auch der
in der Fuge verlaufenden Teile (14, 16) der Überleitungen - nahe
denselben Entlastungskanäle (21, 22) mit drucklosem Auslaß verlaufen.
2. Die Entlastungskanäle sind ebenfalls gemäß Merkmal e) des Anspruchs
1 ausgebildet.
3. Die Druckleitungen sind mit der Druckflüssigkeitsquelle durch eine
die Mantelbüchse durchsetzende Leitung verbunden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904016141 DE4016141A1 (de) | 1990-05-18 | 1990-05-18 | Hydrostatisches lager fuer hohe fluessigkeitsdruecke |
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| DE4016141A1 true DE4016141A1 (de) | 1991-11-21 |
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4016141A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4406059A1 (de) * | 1994-02-24 | 1995-10-12 | Anton Wimmer Gmbh Werkzeug Und | Spannvorrichtung |
| CN114183469A (zh) * | 2022-01-14 | 2022-03-15 | 湖南宇环精密制造有限公司 | 静压轴承 |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2225360C2 (de) * | 1972-05-25 | 1982-09-23 | Heinz 4050 Mönchengladbach Beisemann | Hydrostatisches Radial-Lager |
| EP0105050A1 (de) * | 1982-09-30 | 1984-04-11 | Fürstlich Hohenzollernsche Hüttenverwaltung Laucherthal | Hydrostatische Lagerung |
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1990
- 1990-05-18 DE DE19904016141 patent/DE4016141A1/de not_active Ceased
Patent Citations (2)
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Legal Events
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