DE2501020A1 - Klemmkupplung zum starren verbinden einer antriebsbuchse mit einer darin verschiebbar gefuehrten spindel - Google Patents
Klemmkupplung zum starren verbinden einer antriebsbuchse mit einer darin verschiebbar gefuehrten spindelInfo
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Description
Klemmkupplung zum starren Verbinden einer Antriebsbuchse mit einer darin verschiebbar geführten Spindel
Die Erfindung betrifft eine Klemmkupplung zum starren Verbinden einer in einem Gehäuse drehbar gelagerten Antriebsbuchse mit einer darin verschiebbar geführten Spindel, die
in vorgeschobener Lage aus dem äußeren Ende der Antriebsbuchse herausragt. In eingerückter Lage verhindert diese
Klemmkupplung jede axiale Verschiebung zwischen der Spindel und ihrer Antriebsbuchse. Wird die Klemmkupplung gelöst,
dann kann sich die Spindel in ihrer Antriebsbuchse verschieben.
Man verwendet solche Klemmkupplungen bei waagerechten Bohr- und Fräsmaschinen, deren Spindel das Werkzeug trägt
und durch axiales Verschieben in der Antriebskupplung das Einstellen dieses Werkzeugs gegenüber dem Werkstück ermöglicht.
Nach erfolgter Einstellung des Werkzeugs gegenüber dem Werk-
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stück wird die Klemmkupplung eingerückt. Sie stützt dann die Spindel gegen axiale Verschiebung in der Antriebskupplung ab.
Dann werden die Kupplung und die Spindel zusammen in Umlauf versetzt, um dadurch das Werkzeug mit Bezug auf das Werkstück
in Drehung zu versetzen.
Die Klemmkupplung kann dabei einen zylindrischen metallischen
Klemmkörper enthalten, dessen Wandung dünn und biegsam ist und durch den Druck eines Druckmittels naeh innen gebogen
werden kann, um dadurch die Spindel festzuklemmen.. Das erfordert
einen hohen hydraulischen Druck, der durch die kleine Kolbenfläche eines Stufenkolbens erzeugt wird, dessen große
Fläche einem verhältnismäßig niedrigen Druck eines Druckmittels ausgesetzt wird. Die kleine Fläche des Kolbens wirkt auf eine
Flüssigkeitsfüllung, die mit einer Druckkammer in Verbindung steht und diese ausfüllt. Diese Kammer befindet sich auf der
einen Seite der dünnen Stellen des Klemmkörpers. Da die auf den Stufenkolben wirkende Kraft durch die kleine Kolbenfläche
auf die Flüssigkeit ausgeübt wird, entsteht in dem Flüssigkeitskörper, also in der Flüssigkeitskammer, ein verhältnismäßig
hoher Druck, der ausreicht, um die dünnen Stellen des Klemmkörpers radial einwärts zu biegen und um dadurch die
Spindel festzuhalten.
Verschiedene bekannte Klemmkupplungen sind in den US-PS Nr. 3 5^5 335, 3 516 328, und 3 034 408 dargestellt und
erläutert.
Bei diesen bekannten Klemmkupplungen sind die Klemmkörper und die Stufenkolben an einer schwer zugänglichen
Stelle angeordnet, nämlich innerhalb des die Antriebsbuchse umgebenden Gehäuses. Auch überdecken die dünnen biegsamen
Bereiche des Klemmkörpers eine Keilnut der Spindel. An den Kanten dieser Keilnut werden sie daher verhältnismäßig hoch
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auf Biegung beansprucht, wenn sie hydraulisch an die Spindel angedrückt werden.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, die Klemmkupplung so auszugestalten, daß sie für den Zusammenbau und
für die Unterhaltung leicht zugänglich ist. Gelöst ist diese Aufgabe dadurch, daß die Klemmkupplung in Achsenrichtung betrachtet
außen vor der Stirnfläche des äußeren Endes der Antriebsbuchse angeordnet ist. Das gilt insbesondere für den
Stufenkolben, der dazu dient, den auf den Klemmkörper wirkenden Flüssigkeitsdruck zu verstärken.
Insbesondere erstreckt sich die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe auf eine Entlastung der biegsamen Teile des
Klemmkörpers von den Biegebeanspruchungen an den Kanten der Keilnut der Spindel. Zu diesem Zweck wird der Klemmkörper
vorzugsweise mit einer verhältnismäßig starren axialen Rippe versehen, die sich über die Keilnut der Spindel hinwegerstreckt
und dadurch eine übermäßige Verformung oder Biegung des Klemmstücks im Bereich der Keilnut verhindert. Bei den
bekannten Klemmkupplungen, bei denen die dünnen Bereiche des Klemmkörpers, die als biegsame Membran wirken, die Keilnut
überdecken, wird diese Membran an den Kanten der Keilnut einer konzentrierten Beanspruchung unterworfen. Wenngleich
ein Klemmkörper mit einer solchen Rippe vorzugsweise bei einer Klemmkupplung verwendet wird, die außen vor der Stirnfläche
des äußeren Endes der Antriebsbuchse gelegen ist, kommt doch auch eine Verwendung des mit der Rippe versehenen Klemmkörpers
bei einer Bremskupplung in Betracht, die innerhalb der Antriebsbuchse, also hinter der äußeren Stirnfläche der Buchse,
gelegen ist.
Dementsprechend kann die Erfindung in einer neuen und verbesserten
Klemmkupplung erblickt werden, die dem Zweck dient, eine Spindel gegen axiale Verschiebung gegenüber ihrer Antriebsbuchse
zu sichern, und die außerhalb des in Achsen-
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richtung außen liegenden Endstückes der Antriebsachse angeordnet
ist.
Unter einem anderen Gesichtspunkt betrachtet besteht die Erfindung in einer neuen und verbesserten Klemmkupplung,
die dem Zweck dient, eine Spindel gegen axiale Verschiebung gegenüber ihrer Antriebsbuchse zu sichern, und deren Klemmkörper
eine verhältnismäßig starre Rippe hat, die sich längs einer Keilnut der Spindel erstreckt und diese überdeckt, um
dadurch zu verhindern, daß im Bereich dieser Keilnut der dünne biegsame Teil des Klemmkörpers übermäßig verformt wird.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist nachstehend mit Bezug auf die Zeichnungen erläutert. In diesen
zeigen
Fig. 1 einen Längsschnitt des Spindelkopfes einer waagerechten Bohrmaschine zur Veranschaulichung der Beziehung
zwischen der Spindel, ihrer Antriebsbuchse und der Klemmkupplung, die eine axiale Verschiebung zwischen der
Spindel und ihrer Antriebsbuchse zu verhindern vermag, Fig. 2 den linken Teil der Fig. 1 in größerem Maßstabe,
Fig. 3 den Schnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 1 zur
Darstellung der relativen Lage von Verstärkerkolben zu Druckkammern, die sich in der Nähe der biegsamen Zonen des Klemmstücks
befinden und
Fig. 4 in schaubildlicher Lage das Klemmstück, das in
Fig. 3 im Schnitt gezeigt ist.
Die waagrechte Bohrmaschine 10 besitzt eine Klemmkupplung 12, die erfindungsgemäß ausgestaltet ist, um eine
axiale Verschiebung zwischen einer zylindrischen Spindel Ik
und der sie umgebenden zylindrischen Antriebsbuchse 16 zu
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verhindern, in der die Spindel 14 verschiebbar gelagert ist. Im Spindelgehäuse 24, in welchem die Antriebsbuchse 16
durch Rollenlager 142 und 144 drehbar gelagert ist, ist
parallel zu dieser eine Nebenwelle 20 gelagert, die im Betrieb der Bohrmaschine dem Antrieb der Antriebsbuchse l6
dient und mit dieser durch ein auf ihr befestigtes Ritzel 26 und ein auf der Antriebsbuehse durch einen Keil 30 befestigtes
Zahnrad 28 verbunden ist. Die Antriebsbuehse 16 ist mit der Spindel 14 dadurch zu gemeinsamer Drehung verbunden, daß sie
einen Keil 34 trägt, der in eine Keilnut 36 der Spindel 14
eingreift. Die Spindel hat noch eine zweite Keilnut 38, in die ein zweiter nicht näher dargestellter Keil geführt ist.
Dreht sich die Antriebswelle 20, dann treibt das Ritzel 26 die Antriebswelle l6 mit der Spindel 14 um die gemeinsame
Achse an, damit die Spindel das auf ihr befestigte Bohrwerkzeug 40 gegenüber einem nicht dargestellten Werkzeug in Drehung
versetzen kann. Die in die Keilnuten 36 und 38 der Spindel
eingreifenden Keile verhindern also eine gegenseitige Drehung zwischen der Antriebsbuehse l6 und der Spindel 14. In Achsenrichtung
kann sich aber die Spindel 14 in ihrer Antriebsbuehse 16 dank der Anordnung der Keilnuten 36 und 38 verschieben.
Diese Verschiebung, für die ein Stellwerk 44 vorgesehen ist, erfolgt nach Lösen der Klemmkupplung 12 und dient dem
Zweck, das Werkzeug 40 in Achsenrichtung gegenüber dem Werkstück einzustellen. Ist das geschehen, dann wird die Klemmkupplung
12 wieder eingerückt, und sie hält dann die Spindel in ihrer Antriebsbuehse l6 fest, so daß sie sich in dieser
nicht mehr axial verschieben kann. Das Stellwerk 44 ist an sich bekannt und bedarf keiner näheren Erläuterung.
Will man die Klemmkupplung 12 einrücken, um dadurch die Spindel 14 in ihrer Antriebsbuehse l6 festzuklemmen und gegen
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eine relative axiale Verschiebung zu sichern, dann muß man dazu ein Ventil 48 umschalten. Dieses Ventil ist ein Steuerschieber,
welcher in der in Fig. 1 gezeigten Stellung eine Leitung 180 auf freien Abfluß schaltet, aber bei Umschaltung
des Steuerschiebers 120 nach links den Abfluß der Leitung über eine Drosselstelle 49 leitet. Die Drosslung des Abflußstromes
führt zu einem Druckanstieg in einer ringförmigen Kammer 54, die durch eine Pumpe 50 und eine Zuflußleitung
laufend mit einem Druckmittel gespeist wird, das über die Leitung 180 abfließt. Die ringförmige Kammer 54 umgibt die
Antriebsbuchse l6 und ist durch eine Mündung 56 mit einem
Längskanal 58 dieser Antriebsbuchse verbunden, wie Fig. i
zeigt. Am anderen Ende 66 der Antriebsbuchse (Fig. 2) hat diese einen inneren Ringkanal 64, der mitddem Längskanal 58 kommuniziert.
Dieses Ende 66 der Antriebsbuchse l6 ist als ein Flansch ausgebildet, der sich zwischen dem Lager 142 und der äußeren
Stirnfläche 128 der Antriebsbuchse l6 befindet. Auf dieser Stirnfläche 128 ist ein ringförmiger Zylinderblock 98 angeordnet,
der also in axialer Richtung betrachtet außen vor dem äußeren Ende 66 der Antriebsbuchse 16 gelegen ist. Dieser
Zylinderblock 98 enthält vier Zylinderkammern 70, 72, 74, 76, Fig. 3» die je zur Aufnahme eines der Druckverstärkung dienenden
Stufenkolbens 84 dienen. Das mit Bezug auf Fig. 1 rechts liegende Ende jeder dieser Zylinderkammern kommuniziert mit
der Ringnut 64 über einen radialen Kanal 78, vgl. Fig. 2.
Das durch diesen Kanal 78 gelieferte Druckmittel wirkt auf die große Kolbenstirnfläche 82 des Stufenkolbens 84 und
drückt diesen in Achsenrichtung nach außen von der Stirnfläche 128 des Endes 66 der Antriebsbuchse l6 fort. Die kleine Kolbenflache
134 des Stufenkolbens wirkt auf die Füllung einer Druckmittelkammer
94 und der mit dieser kommunizierenden Kanäle 90 und 88, wodurch der in der Kammer 94 herrschende Druck im
Vergleich zum Druck in den miteinander kommunizierenden Kanäle 58, 60 und 78 erheblich verstärkt wird. Die Druckmittelkammer
94, Fig. 3, hat zwei kreisbogenförmig profilierte
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Abschnitte 95 und 96, die über zwei achsparallele Längsrippen
97 eines Klemmstücks 104 hinweg kommunizieren. Denn die Druckmittelkammer
94 einschließlich ihrer beiden Abschnitte 95 und 96 wird innen von dem mit den Rippen 97 versehenen zylindrischen
Klemmkörper 104, Fig. 4, und außen von dem ringförmigen Zylinderblock
98 begrenzt, der die Zylinderkammern 70, 72, 74 und 76 enthält. Das Klemmstück 104 hat dicke, einen starren
Körper bildende Stellen, zu denen die Rippen 97 gehören, und dünne Stellen 102 und IO6, die unter dem äußeren Flüssigkeitsdruck
radial einwärts biegsam sind und sich daher an der Spindel 14 festklemmen können. Es geschieht dies, wenn die
Stufenkolben 84 den Druck in den miteinander kommunizierenden Räumen der Kammer 94 und der Kanäle 90 und 88 verstärken. Zwar
ist in Fig. 1 nur die Zylinderkammer 76 mit dem darin befindlichen
Stufenkolben dargestellt; jedoch enthält jede der Kammern 70, 72 und 74 einen entsprechenden Stufenkolben,
dessen große Stirnfläche von der Ringnut 64 aus über einen radialen Kanal 78 beaufschlagt wird und dessen kleine Kolbenfläche
den Druck in der Kammer 94 verstärkt. Dabei sind die Zylinderkammern 74 und 76 mit dem Abschnitt 95 der Druckmittelkammer
94 verbunden, während die Zylinderkammern 70 und 72 mit dem Abschnitt 96 der Druckmittelkammer 94 in
Verbindung stehen. Da die beiden Abschnitte 95 und 96 der Druckmittelkammer miteinander über die Rippen 97 hinweg
kommunizieren, stehen die Zylinderkammern 70 bis 76 auch miteinander in freier Verbindung.
Schaltet man das Steuerventil 48, Fig. 1, so um, daß der Abfluß über die Leitung 180 bei 49 gedrosselt wird, dann
wird dadurch der Druck in dem Längskanal 58 und in der Ringnut 64 gesteigert. Das hat zur Folge, daß die Füllung der
Druckmittelkammer 94 unter einen hohen Druck gesetzt wird, der die dünnen Stellen 102 und 106 des Klemmkörpers 104 nach
innen biegt und an der Spindel 14 festklemmt. Viii man diese
entkuppeln, damit man sie in Achsenrichtung gegenüber ihrer
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Antriebsbuchse 14 verschieben und einstellen kann, braucht man nur das Ventil 48 umzuschalten. Es verschiebt dann den
Steuerkolben 120 in die in Fig. 1 gezeigte Lage, in der die Flüssigkeit durch den Kanal 180 ungedrosselt abfließen kann.
Das führt zu einem Druckabfall in der Kammer 5^» dem Längskanal
58, der Ringnut 64 und den radialen Kanälen 78. Auch der verstärkte Druck, der bis dahin in der Druckkammer 94
herrschte und auf die dünnen Stellen 102 und iO6 des Klemmkörpers 104 wirkte, bricht dann zusammen. Daher federn dann
die dünnen Stellen 102 und 106 zurück in die Ausgangslage und geben die Spindel 14 frei, so daß man dies in Achsenrichtung
mit Hilfe des Stellwerks 44 gegenüber der Antriebsbuchse l6 verstellen kann.
Von besonderer Bedeutung ist bei der beschriebenen Bauart die Anordnung der Klemmkupplung 12 auf der Stirnfläche
des äußeren Endes 66 der Antriebsbuchse l6. Das hat den Vorteil, daß die verschiedenen Teile der Klemmkupplung leicht
zugänglich sind. Das gilt z.B. für den ringförmigen Zylinderblock 98, der außerhalb der Antriebsbuchse 16 gelegen ist und
auf der Stellfläche 128 des äußeren Endes 66 der Antriebsbuchse l6 durch einen Kranz von Schrauben 122 befestigt ist,
von denen in Fig. 1 nur, eine gezeigt ist. Die zur Aufnahme
der Stufenkolben dienenden Zylinderkammern 70, 72, 74 und sind in Achsenrichtung betrachtet außerhalb des äußeren Endes
66 der Antriebsbuchse 16 angeordnet. Ihre Längsachsen verlaufen dabei parallel zur Achse der Spindel 14 und der Antriebsbuchse
l6.
Auch die Verstärkerkolben in diesen Zylinderkammern 70, 72, 74 und 76 befinden sich in Achsenrichtung betrachtet
außerhalb des äußeren Endes 66 der Antriebsbuchse l6. Ist der Verstärkerkolben 84 in die in Fig. 2 gezeigte Lage zurückgezogen,
dann liegt seine große Kolbenfläche 126 an der äußeren ringförmigen Stirnfläche 128 der Antriebsbuchse l6
an. Der Kopf 82 des Stufenkolbens 84 wird fn diese Endlage
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durch eine vorgespannte Feder 130 gedruckt. Der kleinere
Teil 132 des Stufenkolbens 84 bildet die kleinere Kolbenfläche
134, die auf die Flüssigkeitsfüllung der kommunizierenden
Bäume der Druckmittelkammer 94 und der Kanäle 90 und 88
wirkt.
Dabei kann die große Kolbenfläche 126 des Stufenkolbens
84 sechsmal so groß bemessen sein wie die kleine Kolbenfläche 134, was dazu führt, daß bei Beaufschlagung der großen Kolbenfläehe
126 die Druckverstärkung um das Sechsfache erfolgt.
Auch der Klemmkörper 104 befindet sich am äußeren Ende 66 der Antriebsbuchse i6. Wenn auch ein Stück des Klemmkörpers
104 in das äußere Ende der Antriebsbuchse 16 hineinreicht, so erstrecken sich doch der Klemmkörper 104 und die Druckmittelkammer
94 nach außen über das äußere Ende der Antriebsbuchse l6 hinaus. Auch befinden sich außerhalb des äußeren Endes 66
der Antriebsbuchse 16 die Kanäle 90, über welche die kleineren Kolbenflächen 134 der Stufenkolben auf die Füllung der Druckmittelkammer
94 wirken. Dadurch ist die Möglichkeit geschaffen, die Klemmkupplung 12 dadurch abzunehmen, daß man die Schrauben
122 löst und dann den ringförmigen Zylinderblock 98 in Achsenrichtung
von der Spindel 14 nach außen abzieht. Durch diese Maßnahme greift man in keiner Weise^die Lagerung der Antriebsbuchse l6 im Spindelkopf 24 durch die Lager 142 und 144 ein.
Denn diese Lager 142 und 144 befinden sich ja von der Klemmkupplung 12 aus betrachtet in einwärts gelegener Lage, also
weiter innen als das äußere Ende 66 der Antriebskupplung l6.
Im Interesse leichter Wartung und leichten Zusammenbaus besteht jeder der Verstärkerkolben aus einem einzigen Stück.
Das bedeutet, daß der Kolbenteil 82 größeren Durchmessers und der Kolbenteil 132 kleineren Durchmessers aus einem einzigen
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Stück gefertigt sind.
Die Rippen 97 gehören zu dem starren Körper, der von den dicken Stellen des Klemmkörpers 104 gebildet werden. Sie sind
daher wesentlich dicker bemessen als die dünnen biegsamen Stellen 102 und 106 und überdecken die Keilnuten 36 und 38
der Spindel, vgl. Fig. 3. Das ist für die beschriebene Bauart von großer Bedeutung. Wenn sich nämlich die dünnen Stellen
102 und 106 über die Keilnuten 36 und 38 hinwegerstrecken
wurden, dann würden sie dort radial nach innen durchgebogen und gegen die Kanten der Keilnuten gedrückt werden, und zwar
unter dem hohen, in der Kammer 94 herrschenden Flüssigkeitsdruck. Infolgedessen würden an diesen Kanten der Keilnut die
Biegekräfte in dem Klemmkörper 104 konzentriert werden.
Das wird nun dadurch verhindert, daß sieh die verhältnismäßig
starken und breiten Rippen 97 quer über die Keilnuten 36 und 38 hinwegerstrecken. Zu den dicken Stellen des Klemmkörpers
104 gehören auch ringförmige Endstücke 152 und 154,
die aus einem Stück mit den Rippen 97 bestehen und durch diese verbunden sind. Sie sind ebenso dick wie diese. Dabei ist diese
Dicke der Rippen 97 so bemessen, daß sich die Rippen unter dem Flüssigkeitsdruck nicht in die Keilnuten 36, 38 hinein durchbiegen
können. Auch sind die Rippen 97 breiter bemessen als die Keilnuten.
Die ringförmigen Endstücke 152 und 154 des Klemmkörpers
104 haben glatte zylindrische Flächen 158 und 160, die sieh
satt an die zylindrische Innenfläche l62 des ringförmigen
Zylinderblocks 98 anlegen, vgl. Fig. 2. Die glatte zylindrische Innenfläche l62 des Zylinderblocks begrenzt also die beiden
Abschnitte 95 und 96 der Druckmittelkammer 94. Wenngleich der Zylinderblock 98 eine glatte Buchse 166 bildet, die sich in
die Antriebsbuchse i6 hineinerstreckt und in dieser geführt
ist, so läßt sich doch der Zylinderblock ohne weiteres nach außen herausziehen, nachdem man die Schrauben 122 gelöst hat.
Der Klemmkörper 104 und die Druckräume 9^ und IiO liegen zum
größten Teil weiter außen als die Stirnfläche 128 der Antriebs-
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buchse l6. GewünschtenfalIs könnten jedoch der Zylinderblock
98 und der Klemmkörper 104 auch so ausgestaltet sein, daß
sich der gesamte Klemmkörper in Achsenrichtung betrachtet außen vor der Stirnfläche 128 der Antriebsbuchse l6 befindet.
Die zylindrische Innenfläche I68 des Klemmkörpers 104
ist glatt und hat keine Unterbrechungen. Sie verläuft gleichachsig zur Zylinderfläche I62 des Zylinderblocks 98 und liegt
satt außen auf der Spindel 14 auf, wobei freilich die Berührung der beiden Flächen im Bereich der Keilnuten 36, 38 und
der Rippen 97 unterbrochen ist.
Die Kammer 54, die innerhalb eines in das Spindelstockgehäuse
24 eingesetzten und an ihm angeschraubten Ringstückes 70 gelegen ist, kann durch zwei verschiebbare Dichtungsringe
174 und 176 abgedichtet sein, die zwischen sich die Mündung
des Auslaßkanals 180 freigeben, der die von der Pumpe 50 der
Kammer 5^ zugeführte Flüssigkeit abfließen läßt und so bemessen
ist, daß bei Einstellen des Ventils 48 auf die in Fig. 1 gezeigte Lage kein Druck in der Kammer 5^ entsteht. Nur nach
Verschieben des Ventils 54 nach links, also bei Drosselung
des Abflusses an der Stelle 49, wird in der Kammer 54 der zum Einrücken der Klemmkupplung 12 erforderliche Druck aufgebaut.
Nach dem Abbau der Klemmkupplung 12, der wegen deren Lager außen am Ende 66 der Antriebsbuchse l6 leicht erfolgen
kann, sind die Verstärkerkolben und der Klemmkörper 104 leicht zugänglich. Dabei sorgen die starren axialen Rippen
97 dieses Klemmkörpers 104 dafür, daß der Klemmkörper nicht in die Keilnuten 36, 38 hinein durchgebogen werden kann,
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weil diese Rippen 97 die Keilnuten 36 und 38 überdecken.
Zwar handelt es sich bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel der Klemmkupplung 12 um deren Anwendung an einer
waagerechten Bohrmaschine 10; jedoch kann es sich bei der Maschine 10 auch um irgendeine andere Maschine handeln.
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Claims (13)
- PATENTANSPRÜCHEKlemmkupplung zum starren Verbinden einer in einem Gehäuse drehbar gelagerten Antriebsbuchse mit einer darin verschiebbar geführten Spindel, die in vorgeschobener Lage aus dem äußeren Ende der Antriebsbuchse herausragt, gekennzeichnet durch einen die Spindel (14) umgebenden zylindrischen Klemmkörper (104) aus Metall, der mit der Antriebsbuchse (i6) unverschiebbar verbunden ist und dicke, einen starren Körper bildende Stellen (97, 154t» 158) und dünne Stellen (95» 96) aufweist und an diesen dünnen Stellen unter äußerem Flüssigkeitsdruck radial einwärts biegsam und dadurch an der Spindel (14) festklemmbar ist und die Wandung einer Druckmittelkammer (94) bildet, die mit mindestens einer Zylinderkammer (70, 72, Ik oder 76) kommuniziert, die in axialer Richtung vor der Stirnseite des Endes (66) der Antriebsbuchse (l6) gelegen ist und einen Stufenkolben (84) enthält, dessen kleine Stirnfläche (134) auf den Inhalt der Druckmittelkammer (94) wirkt und dessen große Stirnfläche (126) mit einem Druck beaufschlagbar ist, der niedriger als der die dünnen Stellen (95» 96) des Klemmkörpers (104) durchbiegende Druck ist.
- 2. Klemmkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckmittelkammer (9*0 mindestens zum Teil in Achsenrichtung weiter außen als die Stirnfläche (128) des Endes (66) der Antriebsbuchse (l6) gelegen ist.
- 3. Klemmkupplung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die große Stirnfläche (126) des Stufenkolbens (84) im ausgerüsteten Zustand der Kupplung an der Stirnfläche (128) des äußeren Endes (66) der Antriebsbuchse (l6) anliegt.509829/070 3
- 4. Klemmkupplung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die den Stufenkolben (84t) aufnehmende Zylinderkammer (76) achsparallel zum zylindrischen Klemmkörper (104) im Abstand von dessen Außenseite angeordnet ist.
- 5. Klemmkupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,dadurch gekennzeichnet, daß das äußere Ende (66) der Antriebsbuchse (l6) von einem Flansch gebildet ist, der zwischen dem Kranz von Stufenkolben (84) und einem Lager (142) gelegen ist, mit dem die Antriebswelle im Gehäuse (24) gelagert ist.
- 6. Klemmkupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 5> dadurch gekennzeichnet, daß die die Stufenkolben (84) enthaltenden Zylinderkammern (70, 72, 74» 76) von einem ringförmigen Zylinderblock (98) gebildet werden, der den zylindrischen Klemmkörper (104) umgibt und an der Stirnseite des Endes (66) der Antriebsbuchse (l6) anliegt.
- 7. Klemmkupplung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der ringförmige Zylinderblock (98) die Druckmittelkammer (94) außen begrenzt.
- 8. Klemmkupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 7> dadurch gekennzeichnet, daß der Stufenkolben aus einem die große Kolbenfläche (126) bildenden Kopf (82) und aus einem die kleine Kolbenfläche (134) bildenden Schaft (132) besteht, der mit dem Kopf ein Stück bildet.
- 9. Klemmkupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die einen starren Körper bildenden dicken Stellen des Klemmkörpers (104) eine oder mehrere Keilnuten (36, 38) überdecken, die in der Spindel (14) vorgesehen sind und Keile (34) zur Sicherung der Spindel (l4) gegen Drehung in der Antri&sbuchse (l6) aufnehmen.509829/07
- 10. Klemmkupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 9» dadurch gekennzeichnet, daß die Druckmittelkammer (9*0 mit dem durch die kleinere Stirnfläche (132O des Stufenkolbens begrenzten Abschnitt der Zylinderkammer (70, 72, 74 oder 76) durch Kanäle (88, 90) verbunden sind, die in axialer Richtung betrachtet vor der Stirnseite des äußeren Endes (66) der Antriebsbuchse (l6) gelegen sind.
- 11. Klemmkupplung zum starren Verbinden einer in einem Gehäuse drehbar gelagerten Antriebsbuchse mit einer darin verschiebbar geführten Spindel, gekennzeichnet durch einen die Spindel (14) umgebenden zylindrischen Klemmkörper (104) aus Metall, der mit der Antriebsbuchse 16 unverschiebbar verbunden ist und dicke, einen starren Körper bildende Stellen (97» 194, 158) und dünne Stellen (95, 96) aufweist und an diesen dünnen Stellen unter äußerem Flüssigkeitsdruck radial einwärts biegsam und dadurch an der Spindel (14) festklemmbar ist und die Wandung einer Druckmittelkammer (94) bildet, die mit mindestens einer Zylinderkammer (70, 72, 74 oder 76) kommuniziert und einen Stufenkolben (84) enthält, dessen kleine Stirnfläche auf den Inhalt der Druckmittelkammer wirkt und dessen große Stirnfläche mit einem Druck beaufschlagbar ist, der niedriger als der die dünnen Stellen des Klemmkörpers durchbiegende Druck ist, und weiter dadurch gekennzeichnet, daß die dicken Stellen des zylindrischen Klemmkörpers (104) mindestens eine radiale Rippe (97) bilden, die eine größere axiale Länge hat als die dünnen Stellen und breiter als die darunter befindliche Keilnut (36, 38) der Spindel (14) bemessen ist und über die dünnen Stellen (95» 96) radial nach außen vorspringt.
- 12. Klemmkupplung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenfläche des zylindrischen Klemmkörpers (104) eine glatte Zylinderfläche (168) ist, die an der Spindel (14) anliegt und sich über deren Keilnuten (36, 38) erstreckt.509829/0703
- 13. Klemmkupplung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß die dicken Stellen des zylindrischen Klemmkörpers zwei Ringe (154, 158) bilden, die sich an den Rändern des zylindrischen Klemmkörpers (104) befinden und in radialer Richtung mindestens ebenso dick sind wie die achsparallelen Rippen (97).Ik. Klemmkupplung nach Anspruch 12 oder 13» dadurch gekennzeichnet, daß sich die Rippen (97) in axialer Richtung über die Ebene hinaus erstrecken, die mit der äußeren Stirnfläche (128) des Endes (66) der Antriebsmuffe (l6) zusammenfällt.5 0 9829/0703Leerseite
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