DE4015200A1 - Steuervorrichtung eines abwasserbauwerkes - Google Patents
Steuervorrichtung eines abwasserbauwerkesInfo
- Publication number
- DE4015200A1 DE4015200A1 DE19904015200 DE4015200A DE4015200A1 DE 4015200 A1 DE4015200 A1 DE 4015200A1 DE 19904015200 DE19904015200 DE 19904015200 DE 4015200 A DE4015200 A DE 4015200A DE 4015200 A1 DE4015200 A1 DE 4015200A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- assigned
- flow rate
- wastewater
- measuring
- measuring point
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 239000002351 wastewater Substances 0.000 title claims abstract description 29
- 239000000523 sample Substances 0.000 title claims abstract description 7
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 18
- 238000007599 discharging Methods 0.000 claims 1
- 238000005259 measurement Methods 0.000 abstract description 10
- 210000004027 cell Anatomy 0.000 description 11
- 239000010865 sewage Substances 0.000 description 9
- 239000002775 capsule Substances 0.000 description 4
- 238000005516 engineering process Methods 0.000 description 3
- 230000006870 function Effects 0.000 description 2
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- OAICVXFJPJFONN-UHFFFAOYSA-N Phosphorus Chemical compound [P] OAICVXFJPJFONN-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 230000031018 biological processes and functions Effects 0.000 description 1
- 210000002421 cell wall Anatomy 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 230000008030 elimination Effects 0.000 description 1
- 238000003379 elimination reaction Methods 0.000 description 1
- 210000003608 fece Anatomy 0.000 description 1
- 239000010871 livestock manure Substances 0.000 description 1
- 230000014759 maintenance of location Effects 0.000 description 1
- 229910052698 phosphorus Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000011574 phosphorus Substances 0.000 description 1
- 239000010802 sludge Substances 0.000 description 1
- 238000004065 wastewater treatment Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D7/00—Control of flow
- G05D7/06—Control of flow characterised by the use of electric means
- G05D7/0617—Control of flow characterised by the use of electric means specially adapted for fluid materials
- G05D7/0629—Control of flow characterised by the use of electric means specially adapted for fluid materials characterised by the type of regulator means
- G05D7/0676—Control of flow characterised by the use of electric means specially adapted for fluid materials characterised by the type of regulator means by action on flow sources
- G05D7/0682—Control of flow characterised by the use of electric means specially adapted for fluid materials characterised by the type of regulator means by action on flow sources using a plurality of flow sources
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01F—MEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
- G01F25/00—Testing or calibration of apparatus for measuring volume, volume flow or liquid level or for metering by volume
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Fluid Mechanics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Automation & Control Theory (AREA)
- Flow Control (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Steuervorrichtung - eines Abwasser
bauwerkes mit einer Vielzahl von einer Steuerzentrale zuge
ordneten Zufuhrgeräten, die jeweils eingangsseitig Abwasser
aufnehmen und ausgangsseitig über einen Auslaßkanal Abwasser
abgeben und denen jeweils ein Abwasservorrat mit einem Wasser
spiegel zugeordnet ist, wobei jedem Auslaßkanal eine Meßstelle
für eine Durchflußmenge zugeordnet ist, und die Meßstelle am
Auslaßkanal schwer zugänglich tiefer als der Wasserspiegel des
Abwasservorrates angeordnet ist, - bei der jedes Zufuhrgerät
in der Auslaßmenge verstellbar und hierzu mit einer Stellein
richtung für eine Gerätegröße versehen ist, bei der jede Stell
einrichtung mit einem an der Steuerzentrale angeordneten Stell
glied verbunden ist, dem eine Skala zugeordnet ist, bei der
jedem Zufuhrgerät ein Gerätegröße-Meßgerät zugeordnet ist, das
an die Steuerzentrale angeschlossen ist, bei der die jeweilige
Durchflußmenge an der Meßstelle in einem bestimmten Verhältnis
zu der jeweiligen Gerätegröße des Zufuhrgerätes steht, und bei
der ein Durchflußmengen-Meßgerät eingangsseitig einer der Meß
stellen zugeordnet ist und ausgangsseitig mit einer Verbindung
zu der Steuerzentrale versehen ist.
Es läßt sich ein Abwasserbauwerk erstellen, bei dem ein großes
Klärbecken in nach oben offene Zellen unterteilt ist. Abwasser
wird dem Klärbecken einerends zugeführt und in Strömungsrich
tung anderenends abgeführt, bildet einen über alle Zellen sich
erstreckende Wasserspiegel und kann in Strömungsrichtung von
einer Zelle über eine Zellenwand in die benachbarte Zelle ge
langen. Um bestimmte biologische Prozesse zu beeinflussen, wird
in einer bezüglich Strömungsrichtung nachfolgenden Zellen eine
als Zufuhrgerät dienende Pumpe angeordnet, die über einen rohr
artigen Auslaßkanal Abwasser bzw. Rezirkulationsschlämme in
die bezüglich Strömungsrichtung vorhergehende Zelle fördert.
Pumpe und Auslaßkanal werden tief im Abwasser unter dem Wasser
spiegel angeordnet und der Auslaßkanal durchdringt die Zellen
wand zur vorhergehenden Zelle. Da der Zusammenhang zwischen ver
schiedenen Betriebseinstellungen der Pumpe und der von der Pumpe
durch den Auslaßkanal bewirkten Durchlaßmenge pro Zeiteinheit
von den jeweiligen Verhältnissen abhängt, läßt sich an den Aus
laßkanal in der vorhergehenden Zelle ein Durchlaßmengen-Meß
gerät anbauen. Um das Durchlaßmengen-Meßgerät zu schützen, wird
es von einer Trockenkapsel umgeben. Ein Klärwerk weist eine
Vielzahl, z. B. zwanzig, solcher Klärbecken und damit eine ent
sprechende Vielzahl von Durchlaßmengen-Meßgeräten und Trocken
kapseln auf. Zur Steuerung des Klärwerkes läßt sich jedem Durch
laßmengen-Meßgerät eine Mengenanzeige in der Steuerzentrale,
jeder Pumpe eine Drehzahlverstellung und jedem in der Steuer
zentrale befindlichen Stellglied für die Drehzahlverstellung
eine Skala für Pumpendrehzahl zuordnen. Die Bedienungsperson
stellt die einzelnen Durchflußmengen pro Zeiteinheit unter
Berücksichtigung der Bedienungserfahrung anhand der Skala
für Pumpendrehzahl durch Betätigung der Stellglieder so ein,
daß die Mengenanzeigen die jeweils erwünschten Durchflußmengen
angeben. Die Vielzahl von Durchflußmengen-Meßgeräten und
Trockenkapseln stellt einen sehr hohen Aufwand dar.
Eine Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Steuervorrichtung
der eingangs genannten Art zu schaffen, bei der die von der
Steuerzentrale aus erfolgende Steuerung der Vielzahl verschiedener
Durchflußmengen pro Zeiteinheit mit nur einem Durchflußmengen-
Meßgerät und ohne Trockenkapseln verwirklicht ist. Die er
findungsgemäße Steuervorrichtung ist, diese Aufgabe lösend, da
durch gekennzeichnet, daß das eine Durchflußmengen-Meßgerät
mittels einer Sonde nacheinander an alle Meßstellen anlegbar
ist, daß ein in der Steuerzentrale vorgesehener Rechner für
jedes Zufuhrgerät bzw. jede Meßstelle eine Speichereinheit auf
weist, die den Zusammenhang zwischen der Durchflußmenge an die
ser Meßstelle und der zugeordneten Gerätegröße dieses Zufuhr
gerätes speichert, und daß den Stellgliedern für die Gerätegröße
jeweils eine Skala für Durchflußmenge zugeordnet ist.
Es ist nur eines der teuren Durchflußmenge-Meßgeräte nötig,
das nach einer Eichung der Steuervorrichtung aufbewahrt werden
kann, also nicht dauernd in Betrieb sein muß. Mit Hilfe der
Sonde bzw. von Elektronen gelangt man bei höchstens geringem
baulichem Aufwand nacheinander an alle Meßstellen, wobei
Trockenkapseln zum Schutz von Durchlaufmengen-Meßgeräten ent
fallen. Es wird zum Eichen der Steuervorrichtung bzw. vor In
beriebnahme des Abwasserbauwerkes für jede Meßstelle bzw.
jedes zugehörige Zufuhrgerät die Gerätegröße-Durchlaufmenge-
Kennlinie in die zugeordnete Speichereinheit aufgenommen. Das
Durchlaufmengen-Meßgerät ist beim Anschluß an jede Meßstelle
oberhalb des Wasserspiegels des Abwasservorates angeordnet.
Eine Umleitung des Auslaßkanales, die eine leicht zugängliche
Meßstelle oberhalb des Wasserspiegels ergibt, ist nicht erfor
derlich. Bei der erfindungsgemäßen Steuervorrichtung liegen
der Auslaß des Zufuhrgerätes und der anschließende Auslaßkanal
deutlich tiefer als der Wasserspiegel des Abwasservorates und
sind für die Anbringung eines Durchlaufmengen-Meßgerätes nur
schwierig zugänglich.
Gemäß Erfindung werden die Durchlaufmengen pro Zeiteinheit an
den einzelnen Meßstellen tatsächlich gemessen und in den,
z. B. als CD-Bausteine ausgebildeten, Speichereinheiten in Er
innerung genommen. Das als Meßwertaufnehmer eingesetzte Durch
flußmengen-Meßgerät wird nach dem Lernprozeß der Speicherein
heiten wieder entfernt. Die in Erinnerung genommenen Durchfluß
mengen-Werte werden in den Speichereinheiten sowieso systembe
dingt vorhandenen Parametern bzw. Gerätegrößen, wie Frequenzen
oder Drehzahlen von Pumpen, zugeordnet. Die vorliegende Erfin
dung befaßt sich mit der Abwassertechnik, z. B. einem Klärwerk,
das Einrichtung zur Nitrifikation, Denitrifikation oder bio
logischen Phosphor-Elimination aufweist. Zur Abwassertechnik
gehören auch Bauwerke des Regenwasser- bzw. Schmutzwasserab
laufes, d. h. der Kanalbewirtschaftung. Der Auslaßkanal ist z. B.
ein rundum geschlossenes Rohr oder ein nach oben offenes Gerinne.
Als Meßwertaufnehmer wird ein an sich bekanntes Durchflußmengen-
Meßgerät verwendet, das die Durchflußmenge pro Zeiteinheit über
eine Sonde bzw. Elektroden feststellen kann, die an den Aus
laßkanal angelegt wird bzw. werden. Mit der erfindungsgemäßen
Steuervorrichtung werden auf dem Gebiet der Abwassertechnik,
z. B. der Klärwerke und der Kanalbewirtschaftung, Mengenmessungen
und durchlaufmengenabhängige Steuervorgänge mindestens mit
der Genauigkeit bekannter Steuervorrichtungen ermöglicht. Beim
Eichen bzw. Vorbereiten der Steuervorrichtung läßt man nachein
ander für jedes Zufuhrgerät die Gerätegröße alle im zu steuern
den Wertebereich liegenden Werte einnehmen und nimmt diese Ge
rätegrößen sowie die zugehörigen Durchlaufmengen-Meßergebnisse
in die Speichereinheiten auf, wobei das Durchlaufmengen-Meß
gerät über ein Kabel mit der Steuerzentrale bzw. dem Rechner
verbunden ist. Die beim Betrieb erforderlichen Steuervorgänge
erfolgen berührungslos mittels der geladenen Speichereinheiten
"aus der Erinnerung". Es sind auch an solchen Meßstellen
Messungen möglich, an denen aus baulichen oder verfahrenstech
nischen Gründen die Anbringung eines Durchlaufmengen-Meßge
rätes nicht oder nur unter untragbarem Aufwand machbar ist.
In der Abwassertechnik gibt es zwei hauptsächliche Bereiche
zur Anwendung der Erfindung und zwar das Klärwerk und die Ka
nalbewirtschaftung. Beim Klärwerk ist eine Vielzahl von in
Zellen unterteilten Klärbecken mit Pumpen vorgesehen, deren
Auslaßkanäle Meßstellen unter Wasser haben. Bei der Kanalbe
wirtschaftung ist eine Vielzahl von Rückhaltebecken vorgesehen,
die jeweils über ein Schieberventil und einen Auslaßkanal mit
einem Sammelkanal verbunden sind und deren Wasserauslaß hin
zum Sammelkanal zu steuern ist, wobei die Auslaßkanäle Meß
stellen unter der Erde haben. Beim Klärwerk werden die Durchlauf
mengen an den Meßstellen in Verbindung mit einer Pumpenbetriebs
größe wie Drehzahl oder Frequenz gebracht und sind den die
Pumpenbetriebsgröße ändernden Stellgliedern Skalen mit den
über die gespeicherte Funktion entsprechenden Durchlaufmengen
zugeordnet. Bei der Kanalbewirtschaftung werden die Durchlauf
mengen an den Meßstellen in Verbindung mit den Schieberventil
stellungen und den Wasserstandshöhen in den Speicherbecken
gebracht und sind den die Schieberventilstellung in Anpassung
an die jeweilige Wasserstandshöhe ändernden Stellgliedern Skalen
mit den über die gespeicherte Funktion entsprechenden Durch
laufmengen zugeordnet. Unter Skala ist im Rahmen der vorliegen
den Anmeldung ganz allgemein jede Stellungsanzeige zu verstehen,
also nicht nur eine langgestreckte Linienskala mit Teilstrichen,
sondern auch eine digitale Anzeige, die die jeweils gerade ein
gestellte Stellung der Gerätegröße als Zahl anzeigt.
In der Zeichnung sind bevorzugte Ausführungsformen der Erfin
dung dargestellt und zeigt
Fig. 1 eine schematische Draufsicht auf eine erste Steuervor
richtung eines Abwasserbauwerkes,
Fig. 2 in einem vertikalen Schnitt einen Teil der Steuervor
richtung gemäß Fig. 1 in einem gegenüber Fig. 1 ver
größerten Maßstab und
Fig. 3 eine schematische Darstellung einer zweiten Steuer
vorrichtung eines Abwasserbauwerkes.
Die Abwasserbauwerke gemäß Zeichnung umfassen jeweils eine
Steuerzentrale 1, der jeweils eine Vielzahl von zu steuern
den Stationen 2 zugeordnet ist, von denen in der Zeichnung
nur drei gezeigt sind. Die Steuerzentrale weist einen Rechner
3 auf, der in der schematischen Darstellung in mehreren Ein
zelteilen gezeigt ist und pro Station 2 eine Speichereinheit
4 umfaßt, die mit dem übrigen Rechner zusammenwirkt. In der
Steuerzentrale 1 sind pro Station 2 ein Stellglied 5 und
eine diesem zugeordnete Skala 6 für Durchflußmenge vorgesehen.
Jede Station 2 weist eine Meßstelle 7 für Durchflußmenge
auf, die wahlweise über ein gestrichelt dargestelltes Kabel 8
mit der zugeordneten Speichereinheit 4 verbindbar ist. Ein
in der Station 2 angeordnetes Gerätegröße-Meßgerät 9 ist
über eine Leitung 10 ebenfalls mit der Speichereinheit 4 ver
bunden. Der Rechner 3 weist pro Station 2 eine Verbindung 15
zu dem zugeordneten Stellglied 5 und eine Verbindung 11 zu
einer in der Station 2 angeordneten Stelleinrichtung 12 auf.
Um das Bauwerk auf den Betrieb vorzubereiten, wird bei einer
Erprobung zur Eichung den einzelnen Stationen 2 nacheinander
ein Durchflußmengen-Meßgerät 13 zugeordnet, das über eine Sonde
14 an die jeweilige Meßstelle 7 angelegt wird und über das
Kabel 8 an den Rechner angeschlossen wird. Es wird dann die
in Betracht kommende Gerätegröße über ihren Wertebereich
durchgefahren, so daß in die Speichereinheit 4 die für diese
Station gültige Kennlinie "Gerätegröße-Durchflußmenge" einge
speichert wird. Beim Betrieb des Bauwerkes wird pro Station
2 mit dem Stellglied 5 entsprechend der Skala 6 eine bestimmte
Durchflußmenge eingestellt, wobei der Rechner 3 über die
Verbindung 15 angeregt wird, den der gewünschten Durchfluß
menge entsprechenden Wert der Gerätegröße zur Verfügung zu
stellen, mit dem über die Verbindung 11 die Stelleinrichtung
12 auf die der gewünschten Durchflußmenge entsprechende Ein
stellung gebracht wird.
Bei dem Abwasserbauwerk gemäß Fig. 1 und 2 weist jede Station
2 ein Klärbecken 16 auf, das in Zellen 17 unterteilt ist,
bis zu einem Wasserspiegel 18 mit Abwasser gefüllt ist und
mit einer Zufuhr 19 sowie einem Ablauf 20 von Abwasser ver
sehen ist, wobei die Strömungsrichtung durch Pfeile 21 ange
deutet ist. In der einen Zelle 17 ist tief im Abwasser pro
Station ein Zufuhrgerät 22, 23, 24 angeordnet, das als Pumpe
ausgebildet ist und auf einen Auslaßkanal 25 arbeitet, an
dem die Meßstelle 7 vorgesehen ist. Bei der Ausführungsform
gemäß Fig. 3 sind die Zufuhrgeräte 22, 23, 24 jeweils ein
Speicherbecken mit Schieberventil, das den Zugang zu dem
Auslaßkanal 25 regelt. Jedes Speicherbecken bildet einen
eigenen Wasserspiegel 18, dessen Stand über ein Meßgerät
26 laufend festgestellt und über eine Verbindung 27 dem zuge
ordneten Speicherelement 4 und dem Rechner 3 zugeführt wird.
Bei der Probe des Bauwerkes wird eine verschiedene Wasser
spiegelstände berücksichtigende Schar von "Gerätegröße-Durch
flußmenge"-Kennlinien aufgenommen. Jedes Speicherbecken weist
eine oben angeordnete Zufuhr 28, die ggf. auch unten ange
ordnet sein kann, und eine unten angeordnete Abfuhr 29 für
Abwasser auf, wobei die Abfuhr von dem Schieberventil ver
stellt wird. Während die unter Wasser angeordnete Meßstelle
der Ausführungsform gemäß Fig. 1 und 2 durch das Abwasser
zugänglich ist, ist die unter Erde angeordnete Meßstelle
der Ausführungsform gemäß Fig. 3 über einen Hilfsschacht
30 zugänglich.
Claims (1)
- Steuervorrichtung
eines Abwasserbauwerkes mit einer Vielzahl von einer Steuer zentrale zugeordneten Zufuhrgeräten, die jeweils eingangsseitig Abwasser aufnehmen und ausgangsseitig über einen Auslaßkanal Abwasser abgeben und denen jeweils ein Abwasservorrat mit einem Wasserspiegel zugeordnet ist,
wobei jedem Auslaßkanal eine Meßstelle für eine Durchflußmenge zugeordnet ist und die Meßstelle am Auslaßkanal schwer zugäng lich tiefer als der Wasserspiegel des Abwasservorrates angeord net ist, -
bei der jedes Zufuhrgerät in der Auslaßmenge verstellbar und hierzu mit einer Stelleinrichtung für eine Gerätegröße versehen ist,
bei der jede Stelleinrichtung mit einem an der Steuerzentrale angeordneten Stellglied verbunden ist, dem eine Skala zugeordnet ist,
bei der jedem Zufuhrgerät ein Gerätegröße-Meßgerät zugeordnet ist, das an die Steuerzentrale angeschlossen ist,
bei der die jeweilige Durchflußmenge an der Meßstelle in einem bestimmten Verhältnis zu der jeweiligen Gerätegröße des Zufuhr gerätes steht, und
bei der ein Durchflußmengen-Meßgerät eingangsseitig einer der Meßstellen zugeordnet ist und ausgangsseitig mit einer Verbin dung zu der Steuerzentrale versehen ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß das eine Durchflußmengen-Meßgerät (13) mittels einer Sonde (14) nacheinander an alle Meßstellen (7) anlegbar ist,
daß ein in der Steuerzentrale (1) vorgesehener Rechner (3) für jedes Zufuhrgerät (22, 23, 24) bzw. jede Meßstelle (7) eine Speichereinheit (4) aufweist, die den Zusammenhang zwischen der Durchflußmenge an dieser Meßstelle (7) und der zugeordneten Gerätegröße dieses Zufuhrgerätes (22, 23, 24) speichert, und
daß den Stellgliedern (5) für die Gerätegröße jeweils eine Skala (6) für Durchflußmengen zugeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904015200 DE4015200A1 (de) | 1990-05-11 | 1990-05-11 | Steuervorrichtung eines abwasserbauwerkes |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904015200 DE4015200A1 (de) | 1990-05-11 | 1990-05-11 | Steuervorrichtung eines abwasserbauwerkes |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4015200A1 true DE4015200A1 (de) | 1991-11-14 |
| DE4015200C2 DE4015200C2 (de) | 1993-06-24 |
Family
ID=6406220
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19904015200 Granted DE4015200A1 (de) | 1990-05-11 | 1990-05-11 | Steuervorrichtung eines abwasserbauwerkes |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4015200A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19947992A1 (de) * | 1999-10-06 | 2001-05-10 | Alfred Schoepf | Verfahren und Messanlage zur Überprüfung eines Durchflussmessers im eingebauten Zustand |
-
1990
- 1990-05-11 DE DE19904015200 patent/DE4015200A1/de active Granted
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| K. Jäger, Die drehzahlgeregelte Pumpe als energieeinsparendes Stellglied in Regel- strecken von Prozeßabläufen, Brauwelt 24/25, 1986, S. 979-993 * |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19947992A1 (de) * | 1999-10-06 | 2001-05-10 | Alfred Schoepf | Verfahren und Messanlage zur Überprüfung eines Durchflussmessers im eingebauten Zustand |
| DE19947992C2 (de) * | 1999-10-06 | 2003-03-13 | Alfred Schoepf | Verfahren und Messanlage zur Überprüfung eines Durchflussmessers im eingebauten Zustand |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE4015200C2 (de) | 1993-06-24 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0586805B1 (de) | Filter für Teichwasser | |
| DE2820254C3 (de) | Verfahren und Gerät zur automatischen Analyse der Partikelgröße | |
| DE8915850U1 (de) | Einrichtung zum dosierten Auftragen eines flüssigen Bindemittels, insbesondere von Bitumen, auf eine Oberfläche | |
| DE4114933C2 (de) | Flüssigkeitsmeßgerät | |
| DE10350884B4 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Steuerung einer Wasseraufbereitungsanlage | |
| DE2042927A1 (de) | Dosiervorrichtung | |
| DE4015200C2 (de) | ||
| EP1060132B1 (de) | Verfahren zur steuerung von biologischen abwasserkläranlagen | |
| DE2022878B2 (de) | Verfahren und Gerät zur Bestimmung der Gesamtvolumina der in bestimmten GröBenbereichen liegenden Teilchen eines Teilchensystems | |
| DE9014034U1 (de) | Fahrbare Vorrichtung zum Herstellen einer insbesondere zum Versprühen bestimmten, aus Wasser und mindestens einem flüssigen Wirkstoff bestehenden Lösung | |
| DE4104451A1 (de) | Regenueberlaufbauwerk mit einer messeinrichtung zur bestimmung der ueberlaufwassermenge | |
| DE2704080A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur steuerung der flockungsmittelmenge bei der wasseraufbereitung | |
| DE102014118618A1 (de) | Verfahren zur Regelung einer Prozessgröße | |
| EP3366112A1 (de) | Vorrichtung zur überwachung von pflanzen | |
| DE4016373A1 (de) | Verfahren zur ueberwachung eines kanalisationsnetzes | |
| DE3801658A1 (de) | Verfahren zur erfassung einer stroemenden fluessigkeitsmenge | |
| DE19601646C1 (de) | Meßanordnung zur Abflußmessung | |
| EP0205013A2 (de) | Anlage zur Regelung des Wasserabflusses aus einem Regenbecken oder einem Kanalrohr | |
| DE3011339C2 (de) | Verfahren zur Reinigung der Röhren eines Kraftwerkskondensators und Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens | |
| DE4442418A1 (de) | Vorrichtung zur Steuerung der Flockungsmittelzugabe zu einem wäßrigen Schlamm | |
| DE19547655A1 (de) | Vorrichtung und Verfahren zur Überprüfung von Flüssigkeiten | |
| EP0936853B1 (de) | Fahrzeug und verfahren zur ausbringung von klärschlammfrischmasse oder anderen organischen düngemitteln | |
| EP0164378A1 (de) | Vorrichtung zur behandlung von gegenständen mittels einer flüssigkeit | |
| EP0783056A1 (de) | Vorrichtung zum steuerbaren Teilen eines zulaufenden Flüssigkeitsstroms | |
| EP1777200A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Beschickung von Vererdungsanlagen mit Klärschlamm |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |