[go: up one dir, main page]

DE19947992C2 - Verfahren und Messanlage zur Überprüfung eines Durchflussmessers im eingebauten Zustand - Google Patents

Verfahren und Messanlage zur Überprüfung eines Durchflussmessers im eingebauten Zustand

Info

Publication number
DE19947992C2
DE19947992C2 DE19947992A DE19947992A DE19947992C2 DE 19947992 C2 DE19947992 C2 DE 19947992C2 DE 19947992 A DE19947992 A DE 19947992A DE 19947992 A DE19947992 A DE 19947992A DE 19947992 C2 DE19947992 C2 DE 19947992C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
flow meter
liquid
measured values
flow
fed
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE19947992A
Other languages
English (en)
Other versions
DE19947992A1 (de
Inventor
Alfred Schoepf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19947992A priority Critical patent/DE19947992C2/de
Priority to DE29924368U priority patent/DE29924368U1/de
Publication of DE19947992A1 publication Critical patent/DE19947992A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE19947992C2 publication Critical patent/DE19947992C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F25/00Testing or calibration of apparatus for measuring volume, volume flow or liquid level or for metering by volume
    • G01F25/10Testing or calibration of apparatus for measuring volume, volume flow or liquid level or for metering by volume of flowmeters
    • G01F25/17Testing or calibration of apparatus for measuring volume, volume flow or liquid level or for metering by volume of flowmeters using calibrated reservoirs

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Volume Flow (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Überprüfung eines in einem Rohrleitungssystem eingebauten Durchflußmessers im eingebauten Zustand, insbesondere in Rohrleitungen für Brauch- oder Abwasser, unter Verwen­ dung eines Absperrelementes und eines Ausleseelementes, das mit dem Durchflußmesser verbunden ist und dessen Meßwerte erfaßt, sowie eine Meßanlage zur Durchführung des Verfahrens.
Die Durchfluß- oder Volumenmessung von Flüssigkeiten und Gasen spielt in vielen Teilen der Industrie, aber auch in der Haus-, Klima- und Umwelttech­ nik eine wichtige Rolle. Unabhängig vom Einsatzgebiet ist eine möglichst exakte Erfassung von Volumen- und Massenströmen entscheidend, um Zu- und Abflüsse zuverlässig erfassen oder überwachen zu können. Es ist dabei unerheblich, ob der Zu- und Ablauf in offenen Gerinnen oder geschlossenen Rohrleitungen stattfindet.
Es sind im Stande der Technik eine Vielzahl von Durchflussmessern be­ kannt, deren Funktionsprinzip darauf beruht, die Fließgeschwindigkeit des Flüssigkeitsstromes am Messort zu ermitteln. Neben mechanischen Mess­ wertaufnehmern haben sich Ultraschall-Systeme etabliert. Mit ihnen wird die Laufzeitdifferenz zweier Ultraschall-Signale gemessen, von denen eines teil­ weise mit, das andere teilweise entgegen der Strömungsrichtung ausgesandt wird. Die Laufzeitdifferenz aufgrund der Doppler-Verschiebung ist proportio­ nal zur Fließgeschwindigkeit, so dass letztere bei korrekter Eichung ermittel­ bar ist.
Alternativ werden häufig magnetisch-induktive Durchflussmesser eingesetzt, die auf der Grundlage des Farraday'schen Induktionsgesetzes arbeiten. Die­ ses besagt, dass in einem Leiter, der sich in einem äußeren Magnetfeld be­ wegt, eine Spannung induziert wird. Dieses Prinzip kann nur für Flüssigkeiten ab einer bestimmten Mindesleitfähigkeit eingesetzt werden. Die leitfähige Flüssigkeit durchfließt ein Rohr, in dem senkrecht zur Fließrichtung ein Ma­ gnetfeld erzeugt wird. Die in der Flüssigkeit induzierte Spannung kann ent­ weder von zwei diametral angeordneten Elektroden oder auch kapazitiv ab­ gegriffen werden. Die ermittelte Meßspannung ist unabhängig vom Signalab­ griff der Fließgeschwindigkeit proportional, so dass letztere bei korrekter Ei­ chung des Durchflussmessers ermittelt werden kann.
Aus den Fließgeschwindigkeiten kann der Durchfluß bei bekanntem Fließquerschnitt bzw. bekannter Rohrgeometrie und Füllstandshöhe errech­ net werden. Die Messung der Füllstandshöhe ist ebenfalls mit im Stande der Technik enthaltenen Durchflussmessern möglich.
Die Genauigkeit der Durchflussbestimmung hängt somit entscheidend von zwei Faktoren ab. Zum einen von der korrekten Ermittlung der Fließge­ schwindigkeit; dazu muß das Messgerät korrekt geeicht sein, damit die Pro­ portionalität zwischen Meßsignalgröße und Fließgeschwindigkeit richtig be­ rücksichtigt wird. Zum anderen von der richtigen Vorgabe des Fließquer­ schnitts, sowohl über die Rohrgeometrie als auch über die Füllstandshöhe.
Die Genauigkeit der Durchflussbestimmung wird sich mit der Zeit ver­ schlechtern, da zum einen die Eichung des Messgerätes seine Gültigkeit verliert, z. B. die der signalaufnehmenden Messsensoren; zum anderen, da der Messquerschnitt Veränderungen unterliegt, wenn sich Ablagerungen im Rohrleitungssystem bilden. Dieses Problem wird in abwasserführenden Rohrleitungen besonders ausgeprägt sein.
Es ist deshalb wichtig, die in Rohrleitungssystemen eingebauten Durch­ flussmesser von Zeit zu Zeit darauf zu überprüfen, ob die Durchflüsse korrekt bestimmt werden. Im Freistaat Bayern ist die Prüfung von Durchflussmes­ sern in Abwasserleitungssystemen im Jahresrhythmus vorgeschrieben, im übrigen aber dringendst geboten, da sich die Abwassergebühren nach dem Durchfluß errechnen.
Die Durchführung einer solchen Überprüfung ist aber insbesondere dann mühsam und aufwendig, wenn der zu überprüfende Durchflussmesser in ei­ nem Rohrleitungssystem eingebaut ist, und es erheblichen Aufwandes be­ dürfte, ihn zur Prüfung auszubauen. Es ist deshalb notwendig, diese Durch­ flussmesser im eingebauten Zustand zu testen. Durchflussmesser in offenen Gerinnen sind einer Prüfung besser zugänglich, und mögliche Ablagerungen sind z. B. bereits durch Inaugenscheinnahme feststellbar.
Es ist im Stande der Technik bekannt, die Elektronik der Durchflußmesser, insbesondere der in Rohrleitungssystemen eingebauten, zu überprüfen. Es läßt sich auf diesem Wege zwar ermitteln, ob und daß der Durchflußmesser noch störungsfrei arbeitet, die Richtigkeit und Güte der vom geprüften Durchflußmesser ermittelten Meßergebnisse bleibt aber unkontrolliert und kann auf diesem Wege auch gar nicht geprüft werden.
Es ist außerdem im Stande der Technik bekannt, auf das flüssigkeitsführen­ de Rohr Ultraschallsensoren in der Nähe des zu überprüfenden Durchfluß­ messers aufzuspannen. Je nach Rohrdurchmesser werden zwei Sensoren entweder nebeneinander (Reflexionsmessung) oder versetzt gegenüber (Durchflutungsmessung) aufgesetzt. Die Fließgeschwindigkeit wird mit dem weiter oben angeführten Laufzeitdifferenz-Verfahren gemessen und mit dem Ergebnis verglichen, das der zu prüfende Durchflußmesser ergeben hat. Nachteilig ist bei diesem Verfahren, daß der Fließquerschnitt bzw. die Rohr­ geometrie vorgegeben bzw. bekannt sein muß, da methodenbedingt nur Fließgeschwindigkeiten erfaßbar sind. Trotz der Überprüfung der korrekten Ermittlung der Fließgeschwindigkeit ist es also nicht möglich, die Richtigkeit des ermittelten Durchsatzes zu verifizieren, da eine fehlerbehaftete Vorgabe des Fließquerschnitts unbeobachtet bleibt, hervorgerufen z. B. durch unbe­ rücksichtigte Ablagerungen, die den Rohrquerschnitt verengen.
Es bleibt in der Summe festzustellen, daß die von den in Rohrleitungssyste­ men eingebauten Durchflußmessern ermittelten Meßwerte mit den im Stande der Technik enthaltenen Verfahren nicht überprüfbar sind.
Aus der DE 42 42 444 A1 ist eine Prüfvorrichtung für Durchflußmesser be­ kannt, welche eine Überprüfung des Druchflußmessers in eingebautem Zu­ stand ermöglicht. Bei der Durchführung der Messung wird zunächst ein Refe­ renzzähler mit einer aus einer Zylinder-Kolben-Anordnung bestehenden Eichvorrichtung abgeglichen und in einem zweiten Verfahrensschritt die vom Durchflußmesser gemessene Durchflußmenge mit der vom Referenzzähler ermittelten verglichen.
Der Vorrichtung in der DE 42 42 444 A1 ähnliche Prüfeinrichtungen werden auch in der DE 33 47 695 A1 und DE 32 39 281 C2 offenbart. Das hierin an­ gewandte Meßverfahren unterscheidet sich jedoch von dem der vorbenann­ ten Druckschrift dadurch, daß der Abgleich eines Referenzzählers entfällt und das Durchflußvolumen des zu überprüfenden Durchflußmessers direkt mit der des Messung der Zylinder-Kolben-Anordnung verglichen wird.
Bei den genannten Prüfvorrichtungen nach dem Stand der Technik wird zur Überprüfung des Durchflußmessers die im Rohrsystem vorhandene Flüssig­ keit herangezogen. Die bekannten Prüfvorrichtungen sind daher auf eine Ausbildung des Rohrleitungssystems angewiesen, die den Einbau der Prüfvorrichtung in das Rohrleitungsystem zulassen. In der Regel ist das Rohrleitungssystem daher mit einem Platzhalterrohr auszurüsten, das bei einer anstehenden Messung entfernt und durch die Prüfvorrichtung ersetzt wird. Ein solcher Umbau ist naturgemäß Zeit- und arbeitsaufwendig und mit dementsprechenden Kosten verbunden.
Aus der DE 27 36 822 A1 ist eine als Prüffahrzeug ausgebildete Prüfvorrich­ tung bekannt, bei welcher der auf dem Fahrzeug montierte Behälter in eine Anlaufkammer, die eigentliche Meßkammer mit definiertem Volumen und eine Nachlaufkammer gegliedert. Zur Messung wird die Prüfflüssigkeit in den Behälter geleitet, solange bis die Meßkammer überläuft. Anschließend wird die während dieser Zeitspanne vom Durchflußmesser angegebene Durch­ flußmenge mit dem bekannten Volumen der Meßkammer verglichen.
Die angegebene Prüfvorrichtung eignet sich vornehmlich zum Eichen von Flüssigkeitszählern großer Nennweite, während sie aufgrund des großen Meßvolumens bei gängigen Nennweiten zu einer vergleichsweise langen Meßdauer führt und wegen des vergleichsweise hohen Aufwandes daher weniger geeignet ist.
In der DE 93 20 307 U1 schließlich wird eine Vorrichtung zur Prüfung der Durchflußmengen bei Verbrauchzählern, insbesondere Wasserzählern, an­ gegeben. Die Vorrichtung weist eine Meßeinrichtung zur Messung der Durchflußmenge, eine opto-elektronische Einrichtung zur optischen Erfas­ sung der Meßwertanzeige des Verbrauchszählers und eine Steuervorrich­ tung zur Erfassung der Meßergebnisse und der optischen Bilder. Das ange­ wandte Verfahren beruht darauf, daß mit der geeichten Meßeinrichtung der Durchfluß gemessen und mit den optischen Aufnahmen der Meßwertanzei­ gen des Durchflußmessers zu Beginn und am Ende der Messung verglichen wird.
Der Anwendungsbereich der genannten Vorrichtung erstreckt sich im we­ sentlichen auf Zählvorrichtungen bei denen ein Ziffern- oder Zeigerwerk ab­ zulesen ist. Für eine Anwendung auf Durchflußmesser mit Impulszählern scheidet diese Vorrichtung nach dem Stand der Technik wegen des hohen meßtechnischen Aufwandes jedoch aus.
Vor diesem Hintergrund hat sich die Erfindung die Aufgabe gestellt, ein Ver­ fahren und eine Meßanlage zur Durchführung des Verfahrens bereitzustel­ len, mit der die Überpüfung eines in einem Rohrleitungssystem eingebauten Durchflußmessers im eingebauten Zustand und ohne aufwendige Umbau­ maßmahmen am vorhandenen Rohrleitungssystem ermöglicht wird.
Diese Aufgabe wird mit dem erfindungsgemäßen Verfahren dadurch gelöst, daß
  • - der Zufluß zum zu überprüfenden Durchflußmesser mittels der Absperr­ vorrichtung unterbrochen wird
  • - in das Rohrleitungssystem zwischen der Absperrvorrichtung und dem Durchflußmesser mittels einer oder mehrere Zuleitungsvorrichtungen ei­ ne aus einem Flüssigkeitsreservoir entnommene, den zu überprüfenden Durchflußmesser durchfließende Flüssigkeitsmenge definiert eingespeist wird,
  • - Meßergebnisse des zu überprüfenden Durchflußmessers mit dem Ausle­ seelment erfaßt werden,
  • - und die vom zu überprüfenden Durchflußmesser ermittelte Flüssigkeits­ menge mit der definiert eingespeisten verglichen wird.
Der Erfindung liegt der Kerngedanke zugrunde, daß der Durchflußmesser nur durch Vorgabe eines bekannten, bzw. gemessenen Soll-Wertes überprüft werden kann, der mit dem von zu überprüfenden Durchflußmesser ermittel­ ten Ist-Wert verglichen wird. Mögliche Abweichungen zwischen Soll- und Ist- Wert können zurückzuführen sein auf eine fehlerhafte Eichung oder einen fehlerhaften Fließquerschnitt. Die Ursache der Abweichung ist aber unbe­ achtlich, da zunächst die Feststellung einer Abweichung das Ziel der Erfindung darstellt.
Zur Schaffung eines Soll-Wertes ist zunächst dafür Sorge zu tragen, daß unkontrollierbare Zuflüsse un­ terbleiben. Darum wird zunächst der Zufluß zum zu überprüfenden Durchflußmesser unterbunden, indem eine Absperrvorrichtung im Rohrleitungssystem in den verschließenden Zustand gebracht wird. Derar­ tige Absperrvorrichtungen sind in der Regel in je­ dem Rohrleitungssystem enthalten, da z. B. bei Rohrbrüchen oder Arbeiten am Leitungssystem der Durchfluß angehalten werden muß. Es ist günstig, wenn das Absperren in geringer Entfernung zum Durchflußmesser erfolgt, da in diesem Fall die Zeit zwischen dem Schließen der Absperrvorrichtung und dem Versiegen des Durchflußes am Meßort kurz ist. Wenn der Zufluß versiegt ist, feststellbar z. B. durch den zu überprüfenden Durchflußmesser, kann mit dem Einspeisen des Soll-Wertes in das Rohrlei­ tungssystem begonnen werden. Dies muß natürlich zwischen Absperrvorrichtung und Durchflußmesser ge­ schehen und bedarf einer oder mehrerer Zuleitungs­ vorrichtungen, die zugänglich sein müssen. Der Be­ griff der Zuleitungsvorrichtung soll alles das um­ fassen, durch das in das Rohrleitungssystem Flüs­ sigkeiten einspeisbar sind, wie z. B. T-Stücke, seien sie nachträglich angebracht oder am Rohrlei­ tungssystem bereits vorgesehen, oder offene Stellen des Rohrleitungssystems, wie z. B. Gullis im Falle der Kanalisation. Soweit derartige Zuleitungsvor­ richtungen zwischen Absperrvorrichtung und Durch­ flußmesser noch nicht vorhanden sind, müssen bauli­ che Maßnahmen zur Schaffung der Zuleitungsmöglichkeit getroffen werden, die insbesondere eine leichte Zugänglichkeit von außen ermöglichen soll­ ten. Bei der Planung und Umsetzung zukünftiger Rohrleitungssysteme ließen sich entsprechende Zu­ leitungsvorrichtungen bereits vorsehen.
Über die Zuleitungsvorrichtung wird eine den Durch­ flußmesser durchfließende Flüssigkeitsmenge defi­ niert eingespeist, wobei unter definiert zu verste­ hen ist, daß die Flüssigkeitsmenge bekannt bzw. ab­ gemessen ist, bevor sie in das Rohrleitungssystem eingebracht wird. Wie diese definierte Soll + Wertvorgabe aussehen kann, bzw. welche charak­ teristische Größe den Soll-Wert bildet, ist Gegen­ stand von Unteransprüchen, und in der allgemeinsten Form des Verfahrens unerheblich. Das erfindungsge­ mäße Verfahren umfaßt weiterhin, daß die Meßergeb­ nisse des zu überprüfenden Durchflußmessers erfaßt werden und diese als Ist-Wert zu bezeichnenden Meß­ werte mit der als Soll-Wert zu bezeichnenden, defi­ niert eingespeisten Flüssigkeitsmenge verglichen wird. Der Zeitpunkt bzw. Zeitrahmen der Meßwerter­ fassung ist in Abhängigkeit von der Art der Soll- Wertvorgabe derart zu wählen, daß die Meßwerte mit dem Soll-Wert vergleichbar sind. Darauf wird später noch eingegangen werden.
Mit diesem erfindungsgemäßen Verfahren wird die Vorgabe eines Soll-Wertes auf einen in einem Rohr­ leitungssystem eingebauten Durchflußmesser ermög­ licht, sodaß durch Vergleich mit dem von ihm ermit­ telten Ist-Wert eine Aussage zur Genauigkeit der Durchflußmessung möglich ist. Das Verfahren kann natürlich auch auf Durchflußmesser in offenen Ge­ rinnen angewendet werden. Die Art des Leitungssy­ stemes ist für den Erfindungsgegenstand nicht maß­ geblich, ebensowenig die Art der Flüssigkeit im Leitungssystem, sowie auch das genaue Aussehen und das Funktionsprinzip des zu überprüfenden Durch­ flußmessers.
Es wird vorgeschlagen, daß in das Rohrleitungssy­ stem eine Flüssigkeitsmenge mit definiertem Volumen eingespeist wird, und dieses Soll-Volumen mit dem vom Durchflußmesser ermittelten Ist-Volumen vergli­ chen wird. Je größer der Rohrleitungsquerschnitt des untersuchten Leitungssystemes ist, desto größer sollte auch die Volumenvorgabe sein, um auf aussa­ gekräftige Meßgrößen zu kommen. Die Meßwerterfas­ sung muß bei dieser Art der Soll-Wertvorgabe begin­ nen, bevor die Zuleitung der Soll-Menge beginnt und enden, nachdem der Durchfluß durch den Durchfluß­ messer versiegt ist. Der Vorteil dieses Verfahrens besteht darin, daß die Volumenvorgabe leicht mög­ licht ist, indem z. B. die Flüssigkeit aus einem Behältnis mit bekanntem Volumen entnommen wird. An­ dernfalls ist die Volumenmessung vor der Zuleitung der Flüssigkeitsmenge mit hinreichender Genauigkeit möglich. Ein solches Behältnis könnte z. B. ein Tankwagen sein.
Alternativ wird vorgeschlagen, das Rohrleitungssy­ stem mit einer Flüssigkeitsmenge mit einem defi­ nierten Durchsatz zu beaufschlagen, sodaß dieser Soll-Durchsatz mit dem gemessenen Ist-Durchsatz am Durchflußmesser verglichen werden kann. Es ist insbesondere vorteilhaft, einen stationären Durchsatz vorzugeben, der mit einem stationären Ist-Wert zu vergleichen ist. Der Zeitpunkt der Meßwerterfassung richtet sich in diesem Falle nach dem Zeitpunkt des Erreichens des stationären Zustandes am Durchfluß­ messer, da erst mit dem Erreichen des Gleichge­ wichtes gewährleistet ist, daß eingespeister und durchfließender Durchsatz identisch sind. Die Vor­ gabe eines stationären Soll-Durchsatzes kann z. B. dadurch ermöglicht werden, daß die Zuleitungsvor­ richtung oder das Zuleitungselement ein regelbares Drosselventil beinhaltet.
Die Erfassung bzw. Bestimmung des Soll-Wertes könnte z. B. von einem in dem Zuleitungselement an­ gebrachten, geeichten Durchflußmesser erfolgen, wie es in weiterer, vorteilhafter Ausgestaltung der Er­ findung vorgeschlagen wird. Die Meßwerte dieses ge­ eichten Durchflußmessers ließen sich nach ihrer Er­ fassung direkt mit denen des zu überprüfenden Durchflußmessers vergleichen.
Es ist insbesondere bevorzugt, einen magnetisch-in­ duktiven oder einen Ultraschall-Durchflußmesser zu verwenden, um deren Vorteile z. B. gegenüber mecha­ nischen Meßgeräten auszunutzen.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfin­ dung besteht darin, daß an der Zuleitungsvorrich­ tung ein Rückschlagventil angebracht wird, um das Zurückfließen der Flüssigkeit zu verhindern, und damit eine genau definierte Flüssigkeitsmenge, die durch den Durchflußmesser strömt, zu erhalten.
Es ist weiterhin bevorzugt, daß mehrere verschie­ dene Durchsätze nacheinander vorgegeben werden, insbesondere stationäre, die mit den gemessenen Durchsätzen, respektive stationären Durchsätzen zu vergleichen sind. Den Vorteil dieses Verfahrens sieht man leicht ein, wenn man berücksichtigt, daß Ablagerungen im Rohrquerschnitt inhomogen verteilt sind, daß sie insbesondere am Rohrboden stärker ausgeprägt sein werden, als im übrigen Rohrbereich. Bei niedrigen Durchsätzen ist im wesentlichen der Bodenbereich mit Flüssigkeit ausgefüllt, sodaß sich die Ablagerungen überproportional bemerkbar machen gegenüber Messungen mit großen Durchsätzen, bei denen der Rohrleitungsquerschnitt stärker ausge­ füllt ist. Indem mit verschiedenen Durchsätzen ge­ messen wird, kann diesem Umstand Rechnung getragen werden. Es ist bevorzugt, eine Messung bei komplett gefülltem Rohrleitungsquerschnitt durchzuführen. Insbesondere magnetisch-induzierte Durchflußmesser arbeiten in der Regel nur bei gefüllten Rohrleitun­ gen am Meßort einwandfrei, sodaß z. B. von Herstel­ lerseite darauf hingewiesen wird, daß die Durch­ flußmesser dementsprechend einzubauen sind. Zur Überprüfung dieser Durchflußmesser muß deshalb der Rohrleitungsquerschnitt vollständig mit Flüssigkeit beaufschlagbar sein.
Es ist für das erfindungsgemäße Verfahren prinzipi­ ell unerheblich, aus welcher Quelle die Flüssig­ keitsmenge in das Rohrleitungssystem eingespeist wird. Es bieten sich aber in vorteilhafter Weise zwei Quellen an, die gemeinsam oder alternativ genutzt werden können. Es wird zum einen vorgeschlagen, die Flüssig­ keit einem Tankwagen zu entnehmen, da dieser mit Vorteil an nahe­ zu jeden Ort verbracht werden kann; zum anderen bietet sich die Flüssigkeitsentnahme aus einem Hydranten an, soweit ein solcher in erreichbarer Nähe ist, so daß man nahezu keinen mengenmäßigen Limitierungen unterworfen ist.
Die Erfassung der Meßwerte kann auf eine beliebige Art erfolgen. Es wird aber vorgeschlagen, eine Auswerteelektronik vorzusehen, mit der die Meßwerte protokolliert werden, z. B. indem sie auf einen Da­ teträger geschrieben oder ausgedruckt werden, so daß zum einen der Nachweis erbracht werden kann, daß die Überprüfung stattge­ funden hat, und zum anderen die Analyse anhand der protokollierten und dokumentierten Meßergebnisse erfolgen kann, insbesondere eine Neueinstellung des überprüften Durchflußmessers auf der Basis etaig festgestellter Abweichungen des Ist-Wertes vom vorgegebenen Soll-Wert.
Weiterhin ist Gegenstand der Erfindung eine Meßanlage, mit der sich das erfindungsgemäße Verfahren durchführen läßt, und die sich da­ durch auszeichnet, daß ein Zuleitungsrohr (4) an ein Flüssigkeitsre­ servoir anschließbar ist, stromaufwärts zum Durchflußmesser (1) die Absperrvorrichtung (5) vorgesehen ist, das Zuleitungsrohr an eine zwischen Durchflußmesser (1) und Absperrvorrichtung (5) vorgese­ hene Zuleitungsvorrichtung (6) des Rohrleitungssystems (3) an­ schließbar ist, über das Zuleitungsrohr (4) und die Zuleitungsvor­ richtung (6) das Rohrleitungssystem (3) mit einer Flüssigkeit aus dem Flüs­ sigkeitsreservoir definiert beaufschlagbar ist, und mit dem Ausleseelement (8) die Meßwerte zumindest des im Rohrleitungssystem (3) eingebauten Durch­ flußmessers (1) darstellbar sind.
Das Zuleitungselement kann z. B. aus einem Rohr, einem Schlauch odgl. mit Anschlußmöglichkeiten an ein Flüssigkeitsreservoir, z. B. einem Tankwagen oder einem Hydranten, bestehen. Wesentlich ist da­ bei, daß mittels dieses Zuleitungselementes das Rohrleitungssystem mit Flüssigkeit beaufschlagt werden kann, und daß dieses definiert geschieht, wobei der Begriff der definierten Flüssigkeitsmenge wie weiter oben erläutert aufzufassen ist. Die de­ finierte Vorgabe kann also insbesondere durch ein vorgegebenes Volumen oder einen einstellbaren Durchsatz geschehen. Weiterhin weist die Anlage ein Ausleseelement auf, das zumindest mit dem zu über­ prüfenden Durchflußmesser derart zu verbinden ist, daß die Meßwerte erfasst und dargestellt werden können. Je nach Beschaffenheit des Durchflußmessers kann der auszulesende Meßwert als Meßspannung oder Meßstrom vorliegen, im übrigen werden die Ausgänge des Durchflußmessers die genaue Auslesetechnik be­ stimmen, die Ausführung des Auslesens ist dem Fach­ mann aber möglich bzw. im Stande der Technik ent­ halten. Die Darstellung der Meßwerte kann z. B. über Strom- bzw. Spannungsanzeiger erfolgen.
Mit Vorteil wird vorgeschlagen, daß in dem Zulei­ tungselement ein geeichter Durchflußmesser ange­ bracht ist, mit dem sich z. B. das Volumen bzw. der Durchsatz der beaufschlagten Flüssigkeitsmenge feststellen läßt.
Es ist weiterhin vorteilhaft, daß auch dieser ge­ eichte Durchflußmesser mit dem Ausleseelement der­ artig verbunden werden kann, daß die Meßwerte vom Ausleseelement erfaß- und darstellbar sind.
Es ist bevorzugt, das Ausleseelement derart auszu­ gestalten, daß die erfassten Meßwerte ausgegeben werden können, z. B. über beliebige Datenträger, insbesondere daß sie ausdruckbar sind. Die Ausfüh­ rung dieser technischen Lehre ist im Stande der Technik enthalten und dem Fachmann somit möglich.
Weitere Einzelheiten, Vorteile und Merkmale der Er­ findung lassen sich dem nachfolgenden Beschrei­ bungsteil entnehmen, in dem anhand von Zeichnungen die Erfindung näher dargestellt ist. Sie zeigen
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Rohrleitungssystems
Fig. 2 ein Rohr mit unterschiedlichen Füllständen.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbei­ spiel handelt es sich um ein Rohrleitungssystem (3), in das ein Durchflußmesser (1) fest eingebaut ist, beispielsweise in eine öffentliche Kläranlage. Die Pfeile geben die Strömungsrichtung des Wassers an. Zur Überprüfung der Eichung des Durchflußmessers (1) wird an eine Zuleitungsvorrichtung (6), z. B. einem Rohrstut­ zen, ein Zuleitungsrohr (4) angeflanscht, durch das eine definierte Wassermenge hinsichtlich dem Durchsatz oder der absoluten Men­ ge, eingespeist wird. Um eine Verfälschung der Messung durch das Zurückströmen des Wasser zu verhindern ist ein Rückschlagventil (7) vorhanden. Das Wasser kann unter anderem einem Tankwagen (9) oder einem Hydranten (10) entnommen werden. Vor der Einspei­ sung muß der übliche Durchfluß unterbrochen werden, dies erfolgt mit Hilfe eines bekannten Absperrventils (5), das nahe am Durch­ flußmesser (1) angeordnet ist. Die Meßwerte des Durchflußmessers (1) können mit einer dem Fachmann bekannten Auswerteelektronik (8) erfaßt, mit den Meßwerten eines amtlichen geeichten Durchfluß­ messers (2), der im Zuleitungsrohr (4) angeordnet ist, verglichen und beispielsweise ausgedruckt werden.
In Fig. 2 ist die Auswirkung von Ablagerungen, Verunreinigungen und den verschiedenen Füllständen im Rohrleitungsystem (3) bei­ spielhaft dargestellt. In Figur a) ist ein sauberes Rohr (3) mit einer Flüssigkeit (12) dargestellt. In Figur b) ist eine Verunreinigung (11) vorhanden, die bei derselben Flüssigkeitsmenge bzw. dem gleichen -durchsatz zu einer anderen Füllstandshöhe im Rohr (3) führt, was zu einer Verfälschung der Meßwerte eines Durchflußmes­ sers führen kann. In Figur c) ist ein vollständig mit Flüssigkeit (12) gefülltes Rohr (3) dargestellt, dessen Querschnitt aber durch Ablage­ rungen (11) reduziert ist. Dadurch wird der Durchfluß verringert. Dies kann beispielsweise durch das Beaufschlagen des Rohrs mit einem konstanten Durchfluß und dem Vergleich des verminderten Ist-Wertes mit einem höheren Soll-Wert festgestellt werden und die entsprechenden Maßnahmen daraufhin eingeleitet wer­ den.

Claims (14)

1. Verfahren zur Überprüfung eines in einem Rohrleitungssystem eingebauten Durchflußmessers im eingebauten Zustand, insbesondere in Rohrleitungen für Brauch- oder Abwasser, unter Verwendung einer Absperrvorrichtung und eines Ausleseelementes, das mit dem Durchflußmesser verbunden ist und dessen Meßwerte erfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß
der Zufluß zum zu überprüfenden Durchflußmesser (1) mittels der stromaufwärts vom Durchflußmesser (1) angeordneten Absperrvorrich­ tung (5) unterbrochen wird,
in das Rohrleitungssystem (3) zwischen der Absperrvorrichtung (5) und dem Durchflußmesser (1) mittels einer oder mehrere Zuleitungsvorrich­ tungen (6) eine aus einem Flüssigkeitsreservoir entnommene, den zu überprüfenden Durchflußmesser (1) durchfließende Flüssigkeitsmenge definiert eingespeist wird,
Meßergebnisse des zu überprüfenden Durchflußmessers (1) mit dem Ausleseelement erfaßt werden,
und die vom zu überprüfenden Durchflußmesser (1) ermittelte Flüssig­ keitsmenge mit der definiert eingespeisten verglichen wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
eine Flüssigkeitsmenge mit einem definierten Vo­ lumen eingespeist wird, und
das vom zu überprüfenden Durchflußmesser (1) er­ mittelte Flüssigkeitsvolumen mit dem definiert ein­ gespeisten Flüssigkeitsvolumen verglichen wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
eine Flüssigkeitsmenge mit einem definierten Durchsatz eingespeist wird, insbesondere mit einem stationären Durchsatz, und
der vom zu überprüfenden Durchflußmesser (1) er­ mittelte Flüssigkeitsdurchsatz, insbesondere sta­ tionäre Durchsatz, mit dem definiert eingespeisten Flüssigkeitsdurchsatz verglichen wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
Flüssigkeitsmengen mit mehreren verschiedenen Durchsätzen eingespeist werden, insbesondere mit stationären Durchsätzen, und
die vom zu überprüfenden Durchflußmesser (1) er­ mittelten Flüssigkeitsdurchsätze, insbesondere sta­ tionären Durchsätze, mit den definiert eingespei­ sten Flüssigkeitsdurchsätzen verglichen werden.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeitsmenge aus einem oder mehreren Tank­ wagen (9) in das Rohrleitungssystem (3) eingespeist wird.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeitsmenge aus einem oder mehreren Hydranten (10) in das Rohrleitungssystem eingespeist wird.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß
die in das Rohrleitungssystem (3) eingespeiste Flüssigkeitsmenge vor dem Einspeisen von einem ge­ eichten Durchflußmesser (2) gemessen wird,
die Meßwerte des geeichten Durchflußmessers (2) erfaßt werden, und
die vom geeichten Durchflußmesser (2) ermittelten Meßwerte mit den vom im Rohrleitungssystem einge­ bauten Durchflußmesser (1) ermittelten Meßwerten verglichen werden.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß als geeichter Durchflußmesser (2) ein magnetisch- induktiver oder ein Ultraschall-Durchflußmesser verwendet wird.
9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit einem Rückschlagventil (7) versehene Zu­ leitungsvorrichtung (6) verwendet wird.
10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßwerte von einer Auswerteelektronik (8) protokolliert werden.
11. Meßanlage zur Überprüfung eines in einem Rohrleitungssystem eingebau­ ten Durchflußmessers im eingebauten Zustand, insbesondere in Rohrleitun­ gen für Brauch- oder Abwasser, ausgestattet mit einer Absperrvorrichtung und einem Ausleseelement, das mit dem Durchflußmesser verbunden ist und dessen Meßwerte erfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß
ein Zuleitungsrohr (4) an ein Flüssigkeitsreservoir anschließbar ist,
stromaufwärts zum Durchflußmesser (1) die Absperrvorrichtung (5) vor­ gesehen ist,
das Zuleitungsrohr an eine zwischen Durchflußmesser (1) und Absperr­ vorrichtung (5) vorgesehene Zuleitungsvorrichtung (6) des Rohrleitungs­ systems (3) anschließbar ist,
über das Zuleitungsrohr (4) und die Zuleitungsvorrichtung (6) aus dem Flüssigkeitsreservoir entnommene Flüssigkeit in das Rohrleitungssystem (3) definiert einspeisbar ist,
und mit dem Ausleseelement (8) die Meßwerte zumindest des im Rohr­ leitungssystem (3) eingebauten Durchflußmessers (1) darstellbar sind.
12. Meßanlage nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Zuleitungsrohr (4) ein geeichter Durchfluß­ messer (2) angebracht ist.
13. Meßanlage nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß
das Ausleseelement (8) mit dem im Zuleitungsrohr (4) eingebauten Durchflußmesser (2) verbindbar ist,
die Meßwerte dieses Durchflußmessers (2) mit dem Ausleseelement (8) erfaßbar sind,
die Meßwerte dieses Durchflußmessers (2) mit dem Ausleseelement (8) darstellbar sind.
14. Meßanlage nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Ausleseelement (8) die Meßwerte ausgebbar sind, insbesondere ausdruckbar sind.
DE19947992A 1999-10-06 1999-10-06 Verfahren und Messanlage zur Überprüfung eines Durchflussmessers im eingebauten Zustand Expired - Fee Related DE19947992C2 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19947992A DE19947992C2 (de) 1999-10-06 1999-10-06 Verfahren und Messanlage zur Überprüfung eines Durchflussmessers im eingebauten Zustand
DE29924368U DE29924368U1 (de) 1999-10-06 1999-10-06 Meßanlage zur Überprüfung eines Durchflußmessers im eingebauten Zustand

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19947992A DE19947992C2 (de) 1999-10-06 1999-10-06 Verfahren und Messanlage zur Überprüfung eines Durchflussmessers im eingebauten Zustand

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE19947992A1 DE19947992A1 (de) 2001-05-10
DE19947992C2 true DE19947992C2 (de) 2003-03-13

Family

ID=7924598

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19947992A Expired - Fee Related DE19947992C2 (de) 1999-10-06 1999-10-06 Verfahren und Messanlage zur Überprüfung eines Durchflussmessers im eingebauten Zustand

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE19947992C2 (de)

Families Citing this family (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
HU225403B1 (en) * 2000-03-13 2006-11-28 Andras Dr Boerzsoenyi Method and apparatus for calibration of flowmeter of liquid flowing in canal
SE523800C2 (sv) * 2002-09-30 2004-05-18 Delaval Holding Ab Metod för kalibrering av mjölkmätare i ett mjölkningssystem
DE10254053B4 (de) 2002-11-19 2016-12-22 Endress + Hauser Flowtec Ag Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung und/oder Überwachung eines Volumen- und/oder Massenstroms
CN118999718B (zh) * 2024-10-18 2025-01-07 福建钰融科技有限公司 一种涡轮质量流量计

Citations (11)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3421360A (en) * 1966-09-12 1969-01-14 Exxon Research Engineering Co Pipeline meter prover
DE2736822A1 (de) * 1977-08-16 1979-03-01 Wartungs Und Pruefungsdienst G Prueffahrzeug zum eichen von fluessigkeitszaehlern
DE3239281C2 (de) * 1982-10-23 1984-11-08 Bopp & Reuther Gmbh, 6800 Mannheim Prüfeinrichtung für Durchflußmesser
DE3347695A1 (de) * 1983-12-31 1985-07-11 Bopp & Reuther Gmbh, 6800 Mannheim Pruefeinrichtung fuer durchflussmesser
DE3820336A1 (de) * 1987-06-26 1989-01-05 Volkswagen Ag Verfahren zur bestimmung des zeitbezogenen volumenstromes eines stroemungsmittels durch einen pruefling
DE4015200A1 (de) * 1990-05-11 1991-11-14 Waelti Dipl Ing Schmitt Steuervorrichtung eines abwasserbauwerkes
DE4242444A1 (de) * 1992-12-16 1994-06-23 Wartungs Und Pruefungsdienst G Verfahren und Vorrichtung zum Prüfen und Eichen eines Durchflußvolumenzählers
DE9320307U1 (de) * 1993-02-12 1994-06-30 Grollmann, Clarens Manuel, 81541 München Vorrichtung zur Prüfung von Verbrauchszählern, insbesondere Wasserzählern
US5421188A (en) * 1993-10-28 1995-06-06 Texaco Inc. Proving means and method
DE19717128A1 (de) * 1997-04-23 1998-10-29 Imcon Ges Fuer Bildverarbeitun Vorrichtung und Verfahren zur Prüfung von Verbrauchszählern, insbesondere von Hauswasserzählern und Wohnungswasserzählern
DE29909879U1 (de) * 1999-05-31 1999-09-09 VEAG Vereinigte Energiewerke AG, 10115 Berlin Vorrichtung zum Prüfen der Ausgabe eines Schaltimpulses eines elektronischen Strömungswächters

Patent Citations (11)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3421360A (en) * 1966-09-12 1969-01-14 Exxon Research Engineering Co Pipeline meter prover
DE2736822A1 (de) * 1977-08-16 1979-03-01 Wartungs Und Pruefungsdienst G Prueffahrzeug zum eichen von fluessigkeitszaehlern
DE3239281C2 (de) * 1982-10-23 1984-11-08 Bopp & Reuther Gmbh, 6800 Mannheim Prüfeinrichtung für Durchflußmesser
DE3347695A1 (de) * 1983-12-31 1985-07-11 Bopp & Reuther Gmbh, 6800 Mannheim Pruefeinrichtung fuer durchflussmesser
DE3820336A1 (de) * 1987-06-26 1989-01-05 Volkswagen Ag Verfahren zur bestimmung des zeitbezogenen volumenstromes eines stroemungsmittels durch einen pruefling
DE4015200A1 (de) * 1990-05-11 1991-11-14 Waelti Dipl Ing Schmitt Steuervorrichtung eines abwasserbauwerkes
DE4242444A1 (de) * 1992-12-16 1994-06-23 Wartungs Und Pruefungsdienst G Verfahren und Vorrichtung zum Prüfen und Eichen eines Durchflußvolumenzählers
DE9320307U1 (de) * 1993-02-12 1994-06-30 Grollmann, Clarens Manuel, 81541 München Vorrichtung zur Prüfung von Verbrauchszählern, insbesondere Wasserzählern
US5421188A (en) * 1993-10-28 1995-06-06 Texaco Inc. Proving means and method
DE19717128A1 (de) * 1997-04-23 1998-10-29 Imcon Ges Fuer Bildverarbeitun Vorrichtung und Verfahren zur Prüfung von Verbrauchszählern, insbesondere von Hauswasserzählern und Wohnungswasserzählern
DE29909879U1 (de) * 1999-05-31 1999-09-09 VEAG Vereinigte Energiewerke AG, 10115 Berlin Vorrichtung zum Prüfen der Ausgabe eines Schaltimpulses eines elektronischen Strömungswächters

Also Published As

Publication number Publication date
DE19947992A1 (de) 2001-05-10

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE60029196T2 (de) Strömungsmessung mit diagnostischen mitteln
DE69605429T2 (de) Vorrichtung und verfahren zur kalibrierung eines viskosimeters
EP0691528B1 (de) Massendurchflussmessgerät
EP2687824B1 (de) Kernmagnetisches Durchflussmessgerät
DE102007062908A1 (de) Verfahren und System zur Bestimmung mindestens einer Prozessgröße eines strömenden Mediums
DE102007053105B4 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Volumenstrommessung von Fluiden in Rohrleitungen
EP2378255B1 (de) Kalibriervorrichtung für Durchflussmessgeräte
DE2821711C2 (de)
EP4042111B1 (de) Verfahren zum überwachen eines messgeräte-systems
DE19947992C2 (de) Verfahren und Messanlage zur Überprüfung eines Durchflussmessers im eingebauten Zustand
DE3830356A1 (de) Vorrichtung zum pruefen der dichtigkeit von gasleitungen
DE4205453C2 (de) Einrichtung zum Messen von hydraulischen Durchflußmengen und Leckagen an einem Prüfling
WO2013156170A2 (de) VERFAHREN UND VORRICHTUNG ZUR ÜBERPRÜFUNG VON GAS-LECKAGEN IN GIEßHARZANLAGEN
DE10162703A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Fehlerausblendung und -Kompensation von durch Gammagraphie hervorgerufenen Störsignalen bei radiometrischen Meßsystemen
DE102011050716B4 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Online-Messung der Viskosität eines Fluids
DE102010008511B4 (de) Flüssigkeitsmengenmessgerät und Verfahren zum Bestimmen einer volumetrischen Messgröße
WO2008034710A1 (de) Verfahren zur bestimmung des massedurchflusses eines auf einem rotationsfüller angeordneten coriolis-massedurchflussmessgeräts
DE102007019601B3 (de) Verfahren zum Kalibrieren eines Fluid-Durchflussmesssystems
DE102015122546A1 (de) Verfahren zum Betrieb eines magnetisch-induktiven Durchflussmessgeräts und magnetisch-induktives Durchflussmessgerät
DE69223394T2 (de) Magnetisch-induktiver durchflussmesser für wasserfreispiegelleitung
EP1447329A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Abfüllen eines Mediums
DE2745609A1 (de) Messvorrichtung fuer die messung stroemender medien
DE4242444A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Prüfen und Eichen eines Durchflußvolumenzählers
DE102005003631A1 (de) Wirbeldurchflussmesser mit Amplituden-und Frequenzinformationsauswertung und Verfahren hierzu
DE29924368U1 (de) Meßanlage zur Überprüfung eines Durchflußmessers im eingebauten Zustand

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8304 Grant after examination procedure
8364 No opposition during term of opposition
R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee

Effective date: 20130501