DE19947992C2 - Verfahren und Messanlage zur Überprüfung eines Durchflussmessers im eingebauten Zustand - Google Patents
Verfahren und Messanlage zur Überprüfung eines Durchflussmessers im eingebauten ZustandInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Überprüfung eines in einem
Rohrleitungssystem eingebauten Durchflußmessers im eingebauten Zustand,
insbesondere in Rohrleitungen für Brauch- oder Abwasser, unter Verwen
dung eines Absperrelementes und eines Ausleseelementes, das mit dem
Durchflußmesser verbunden ist und dessen Meßwerte erfaßt, sowie eine
Meßanlage zur Durchführung des Verfahrens.
Die Durchfluß- oder Volumenmessung von Flüssigkeiten und Gasen spielt in
vielen Teilen der Industrie, aber auch in der Haus-, Klima- und Umwelttech
nik eine wichtige Rolle. Unabhängig vom Einsatzgebiet ist eine möglichst
exakte Erfassung von Volumen- und Massenströmen entscheidend, um Zu-
und Abflüsse zuverlässig erfassen oder überwachen zu können. Es ist dabei
unerheblich, ob der Zu- und Ablauf in offenen Gerinnen oder geschlossenen
Rohrleitungen stattfindet.
Es sind im Stande der Technik eine Vielzahl von Durchflussmessern be
kannt, deren Funktionsprinzip darauf beruht, die Fließgeschwindigkeit des
Flüssigkeitsstromes am Messort zu ermitteln. Neben mechanischen Mess
wertaufnehmern haben sich Ultraschall-Systeme etabliert. Mit ihnen wird die
Laufzeitdifferenz zweier Ultraschall-Signale gemessen, von denen eines teil
weise mit, das andere teilweise entgegen der Strömungsrichtung ausgesandt
wird. Die Laufzeitdifferenz aufgrund der Doppler-Verschiebung ist proportio
nal zur Fließgeschwindigkeit, so dass letztere bei korrekter Eichung ermittel
bar ist.
Alternativ werden häufig magnetisch-induktive Durchflussmesser eingesetzt,
die auf der Grundlage des Farraday'schen Induktionsgesetzes arbeiten. Die
ses besagt, dass in einem Leiter, der sich in einem äußeren Magnetfeld be
wegt, eine Spannung induziert wird. Dieses Prinzip kann nur für Flüssigkeiten
ab einer bestimmten Mindesleitfähigkeit eingesetzt werden. Die leitfähige
Flüssigkeit durchfließt ein Rohr, in dem senkrecht zur Fließrichtung ein Ma
gnetfeld erzeugt wird. Die in der Flüssigkeit induzierte Spannung kann ent
weder von zwei diametral angeordneten Elektroden oder auch kapazitiv ab
gegriffen werden. Die ermittelte Meßspannung ist unabhängig vom Signalab
griff der Fließgeschwindigkeit proportional, so dass letztere bei korrekter Ei
chung des Durchflussmessers ermittelt werden kann.
Aus den Fließgeschwindigkeiten kann der Durchfluß bei bekanntem
Fließquerschnitt bzw. bekannter Rohrgeometrie und Füllstandshöhe errech
net werden. Die Messung der Füllstandshöhe ist ebenfalls mit im Stande der
Technik enthaltenen Durchflussmessern möglich.
Die Genauigkeit der Durchflussbestimmung hängt somit entscheidend von
zwei Faktoren ab. Zum einen von der korrekten Ermittlung der Fließge
schwindigkeit; dazu muß das Messgerät korrekt geeicht sein, damit die Pro
portionalität zwischen Meßsignalgröße und Fließgeschwindigkeit richtig be
rücksichtigt wird. Zum anderen von der richtigen Vorgabe des Fließquer
schnitts, sowohl über die Rohrgeometrie als auch über die Füllstandshöhe.
Die Genauigkeit der Durchflussbestimmung wird sich mit der Zeit ver
schlechtern, da zum einen die Eichung des Messgerätes seine Gültigkeit
verliert, z. B. die der signalaufnehmenden Messsensoren; zum anderen, da
der Messquerschnitt Veränderungen unterliegt, wenn sich Ablagerungen im
Rohrleitungssystem bilden. Dieses Problem wird in abwasserführenden
Rohrleitungen besonders ausgeprägt sein.
Es ist deshalb wichtig, die in Rohrleitungssystemen eingebauten Durch
flussmesser von Zeit zu Zeit darauf zu überprüfen, ob die Durchflüsse korrekt
bestimmt werden. Im Freistaat Bayern ist die Prüfung von Durchflussmes
sern in Abwasserleitungssystemen im Jahresrhythmus vorgeschrieben, im
übrigen aber dringendst geboten, da sich die Abwassergebühren nach dem
Durchfluß errechnen.
Die Durchführung einer solchen Überprüfung ist aber insbesondere dann
mühsam und aufwendig, wenn der zu überprüfende Durchflussmesser in ei
nem Rohrleitungssystem eingebaut ist, und es erheblichen Aufwandes be
dürfte, ihn zur Prüfung auszubauen. Es ist deshalb notwendig, diese Durch
flussmesser im eingebauten Zustand zu testen. Durchflussmesser in offenen
Gerinnen sind einer Prüfung besser zugänglich, und mögliche Ablagerungen
sind z. B. bereits durch Inaugenscheinnahme feststellbar.
Es ist im Stande der Technik bekannt, die Elektronik der Durchflußmesser,
insbesondere der in Rohrleitungssystemen eingebauten, zu überprüfen. Es
läßt sich auf diesem Wege zwar ermitteln, ob und daß der Durchflußmesser
noch störungsfrei arbeitet, die Richtigkeit und Güte der vom geprüften
Durchflußmesser ermittelten Meßergebnisse bleibt aber unkontrolliert und
kann auf diesem Wege auch gar nicht geprüft werden.
Es ist außerdem im Stande der Technik bekannt, auf das flüssigkeitsführen
de Rohr Ultraschallsensoren in der Nähe des zu überprüfenden Durchfluß
messers aufzuspannen. Je nach Rohrdurchmesser werden zwei Sensoren
entweder nebeneinander (Reflexionsmessung) oder versetzt gegenüber
(Durchflutungsmessung) aufgesetzt. Die Fließgeschwindigkeit wird mit dem
weiter oben angeführten Laufzeitdifferenz-Verfahren gemessen und mit dem
Ergebnis verglichen, das der zu prüfende Durchflußmesser ergeben hat.
Nachteilig ist bei diesem Verfahren, daß der Fließquerschnitt bzw. die Rohr
geometrie vorgegeben bzw. bekannt sein muß, da methodenbedingt nur
Fließgeschwindigkeiten erfaßbar sind. Trotz der Überprüfung der korrekten
Ermittlung der Fließgeschwindigkeit ist es also nicht möglich, die Richtigkeit
des ermittelten Durchsatzes zu verifizieren, da eine fehlerbehaftete Vorgabe
des Fließquerschnitts unbeobachtet bleibt, hervorgerufen z. B. durch unbe
rücksichtigte Ablagerungen, die den Rohrquerschnitt verengen.
Es bleibt in der Summe festzustellen, daß die von den in Rohrleitungssyste
men eingebauten Durchflußmessern ermittelten Meßwerte mit den im Stande
der Technik enthaltenen Verfahren nicht überprüfbar sind.
Aus der DE 42 42 444 A1 ist eine Prüfvorrichtung für Durchflußmesser be
kannt, welche eine Überprüfung des Druchflußmessers in eingebautem Zu
stand ermöglicht. Bei der Durchführung der Messung wird zunächst ein Refe
renzzähler mit einer aus einer Zylinder-Kolben-Anordnung bestehenden
Eichvorrichtung abgeglichen und in einem zweiten Verfahrensschritt die vom
Durchflußmesser gemessene Durchflußmenge mit der vom Referenzzähler
ermittelten verglichen.
Der Vorrichtung in der DE 42 42 444 A1 ähnliche Prüfeinrichtungen werden
auch in der DE 33 47 695 A1 und DE 32 39 281 C2 offenbart. Das hierin an
gewandte Meßverfahren unterscheidet sich jedoch von dem der vorbenann
ten Druckschrift dadurch, daß der Abgleich eines Referenzzählers entfällt
und das Durchflußvolumen des zu überprüfenden Durchflußmessers direkt
mit der des Messung der Zylinder-Kolben-Anordnung verglichen wird.
Bei den genannten Prüfvorrichtungen nach dem Stand der Technik wird zur
Überprüfung des Durchflußmessers die im Rohrsystem vorhandene Flüssig
keit herangezogen. Die bekannten Prüfvorrichtungen sind daher auf eine
Ausbildung des Rohrleitungssystems angewiesen, die den Einbau der
Prüfvorrichtung in das Rohrleitungsystem zulassen. In der Regel ist das
Rohrleitungssystem daher mit einem Platzhalterrohr auszurüsten, das bei
einer anstehenden Messung entfernt und durch die Prüfvorrichtung ersetzt
wird. Ein solcher Umbau ist naturgemäß Zeit- und arbeitsaufwendig und mit
dementsprechenden Kosten verbunden.
Aus der DE 27 36 822 A1 ist eine als Prüffahrzeug ausgebildete Prüfvorrich
tung bekannt, bei welcher der auf dem Fahrzeug montierte Behälter in eine
Anlaufkammer, die eigentliche Meßkammer mit definiertem Volumen und
eine Nachlaufkammer gegliedert. Zur Messung wird die Prüfflüssigkeit in den
Behälter geleitet, solange bis die Meßkammer überläuft. Anschließend wird
die während dieser Zeitspanne vom Durchflußmesser angegebene Durch
flußmenge mit dem bekannten Volumen der Meßkammer verglichen.
Die angegebene Prüfvorrichtung eignet sich vornehmlich zum Eichen von
Flüssigkeitszählern großer Nennweite, während sie aufgrund des großen
Meßvolumens bei gängigen Nennweiten zu einer vergleichsweise langen
Meßdauer führt und wegen des vergleichsweise hohen Aufwandes daher
weniger geeignet ist.
In der DE 93 20 307 U1 schließlich wird eine Vorrichtung zur Prüfung der
Durchflußmengen bei Verbrauchzählern, insbesondere Wasserzählern, an
gegeben. Die Vorrichtung weist eine Meßeinrichtung zur Messung der
Durchflußmenge, eine opto-elektronische Einrichtung zur optischen Erfas
sung der Meßwertanzeige des Verbrauchszählers und eine Steuervorrich
tung zur Erfassung der Meßergebnisse und der optischen Bilder. Das ange
wandte Verfahren beruht darauf, daß mit der geeichten Meßeinrichtung der
Durchfluß gemessen und mit den optischen Aufnahmen der Meßwertanzei
gen des Durchflußmessers zu Beginn und am Ende der Messung verglichen
wird.
Der Anwendungsbereich der genannten Vorrichtung erstreckt sich im we
sentlichen auf Zählvorrichtungen bei denen ein Ziffern- oder Zeigerwerk ab
zulesen ist. Für eine Anwendung auf Durchflußmesser mit Impulszählern
scheidet diese Vorrichtung
nach dem Stand der Technik wegen des hohen meßtechnischen Aufwandes
jedoch aus.
Vor diesem Hintergrund hat sich die Erfindung die Aufgabe gestellt, ein Ver
fahren und eine Meßanlage zur Durchführung des Verfahrens bereitzustel
len, mit der die Überpüfung eines in einem Rohrleitungssystem eingebauten
Durchflußmessers im eingebauten Zustand und ohne aufwendige Umbau
maßmahmen am vorhandenen Rohrleitungssystem ermöglicht wird.
Diese Aufgabe wird mit dem erfindungsgemäßen Verfahren dadurch gelöst,
daß
- - der Zufluß zum zu überprüfenden Durchflußmesser mittels der Absperr vorrichtung unterbrochen wird
- - in das Rohrleitungssystem zwischen der Absperrvorrichtung und dem Durchflußmesser mittels einer oder mehrere Zuleitungsvorrichtungen ei ne aus einem Flüssigkeitsreservoir entnommene, den zu überprüfenden Durchflußmesser durchfließende Flüssigkeitsmenge definiert eingespeist wird,
- - Meßergebnisse des zu überprüfenden Durchflußmessers mit dem Ausle seelment erfaßt werden,
- - und die vom zu überprüfenden Durchflußmesser ermittelte Flüssigkeits menge mit der definiert eingespeisten verglichen wird.
Der Erfindung liegt der Kerngedanke zugrunde, daß der Durchflußmesser
nur durch Vorgabe eines bekannten, bzw. gemessenen Soll-Wertes überprüft
werden kann, der mit dem von zu überprüfenden Durchflußmesser ermittel
ten Ist-Wert verglichen wird. Mögliche Abweichungen zwischen Soll- und Ist-
Wert können zurückzuführen sein auf eine fehlerhafte Eichung oder einen
fehlerhaften Fließquerschnitt. Die Ursache der Abweichung ist aber unbe
achtlich, da zunächst die Feststellung einer Abweichung das Ziel
der Erfindung darstellt.
Zur Schaffung eines Soll-Wertes ist zunächst dafür
Sorge zu tragen, daß unkontrollierbare Zuflüsse un
terbleiben. Darum wird zunächst der Zufluß zum zu
überprüfenden Durchflußmesser unterbunden, indem
eine Absperrvorrichtung im Rohrleitungssystem in
den verschließenden Zustand gebracht wird. Derar
tige Absperrvorrichtungen sind in der Regel in je
dem Rohrleitungssystem enthalten, da z. B. bei
Rohrbrüchen oder Arbeiten am Leitungssystem der
Durchfluß angehalten werden muß. Es ist günstig,
wenn das Absperren in geringer Entfernung zum
Durchflußmesser erfolgt, da in diesem Fall die Zeit
zwischen dem Schließen der Absperrvorrichtung und
dem Versiegen des Durchflußes am Meßort kurz ist.
Wenn der Zufluß versiegt ist, feststellbar z. B.
durch den zu überprüfenden Durchflußmesser, kann
mit dem Einspeisen des Soll-Wertes in das Rohrlei
tungssystem begonnen werden. Dies muß natürlich
zwischen Absperrvorrichtung und Durchflußmesser ge
schehen und bedarf einer oder mehrerer Zuleitungs
vorrichtungen, die zugänglich sein müssen. Der Be
griff der Zuleitungsvorrichtung soll alles das um
fassen, durch das in das Rohrleitungssystem Flüs
sigkeiten einspeisbar sind, wie z. B. T-Stücke,
seien sie nachträglich angebracht oder am Rohrlei
tungssystem bereits vorgesehen, oder offene Stellen
des Rohrleitungssystems, wie z. B. Gullis im Falle
der Kanalisation. Soweit derartige Zuleitungsvor
richtungen zwischen Absperrvorrichtung und Durch
flußmesser noch nicht vorhanden sind, müssen bauli
che Maßnahmen zur Schaffung der Zuleitungsmöglichkeit
getroffen werden, die insbesondere eine
leichte Zugänglichkeit von außen ermöglichen soll
ten. Bei der Planung und Umsetzung zukünftiger
Rohrleitungssysteme ließen sich entsprechende Zu
leitungsvorrichtungen bereits vorsehen.
Über die Zuleitungsvorrichtung wird eine den Durch
flußmesser durchfließende Flüssigkeitsmenge defi
niert eingespeist, wobei unter definiert zu verste
hen ist, daß die Flüssigkeitsmenge bekannt bzw. ab
gemessen ist, bevor sie in das Rohrleitungssystem
eingebracht wird. Wie diese definierte
Soll + Wertvorgabe aussehen kann, bzw. welche charak
teristische Größe den Soll-Wert bildet, ist Gegen
stand von Unteransprüchen, und in der allgemeinsten
Form des Verfahrens unerheblich. Das erfindungsge
mäße Verfahren umfaßt weiterhin, daß die Meßergeb
nisse des zu überprüfenden Durchflußmessers erfaßt
werden und diese als Ist-Wert zu bezeichnenden Meß
werte mit der als Soll-Wert zu bezeichnenden, defi
niert eingespeisten Flüssigkeitsmenge verglichen
wird. Der Zeitpunkt bzw. Zeitrahmen der Meßwerter
fassung ist in Abhängigkeit von der Art der Soll-
Wertvorgabe derart zu wählen, daß die Meßwerte mit
dem Soll-Wert vergleichbar sind. Darauf wird später
noch eingegangen werden.
Mit diesem erfindungsgemäßen Verfahren wird die
Vorgabe eines Soll-Wertes auf einen in einem Rohr
leitungssystem eingebauten Durchflußmesser ermög
licht, sodaß durch Vergleich mit dem von ihm ermit
telten Ist-Wert eine Aussage zur Genauigkeit der
Durchflußmessung möglich ist. Das Verfahren kann
natürlich auch auf Durchflußmesser in offenen Ge
rinnen angewendet werden. Die Art des Leitungssy
stemes ist für den Erfindungsgegenstand nicht maß
geblich, ebensowenig die Art der Flüssigkeit im
Leitungssystem, sowie auch das genaue Aussehen und
das Funktionsprinzip des zu überprüfenden Durch
flußmessers.
Es wird vorgeschlagen, daß in das Rohrleitungssy
stem eine Flüssigkeitsmenge mit definiertem Volumen
eingespeist wird, und dieses Soll-Volumen mit dem
vom Durchflußmesser ermittelten Ist-Volumen vergli
chen wird. Je größer der Rohrleitungsquerschnitt
des untersuchten Leitungssystemes ist, desto größer
sollte auch die Volumenvorgabe sein, um auf aussa
gekräftige Meßgrößen zu kommen. Die Meßwerterfas
sung muß bei dieser Art der Soll-Wertvorgabe begin
nen, bevor die Zuleitung der Soll-Menge beginnt und
enden, nachdem der Durchfluß durch den Durchfluß
messer versiegt ist. Der Vorteil dieses Verfahrens
besteht darin, daß die Volumenvorgabe leicht mög
licht ist, indem z. B. die Flüssigkeit aus einem
Behältnis mit bekanntem Volumen entnommen wird. An
dernfalls ist die Volumenmessung vor der Zuleitung
der Flüssigkeitsmenge mit hinreichender Genauigkeit
möglich. Ein solches Behältnis könnte z. B. ein
Tankwagen sein.
Alternativ wird vorgeschlagen, das Rohrleitungssy
stem mit einer Flüssigkeitsmenge mit einem defi
nierten Durchsatz zu beaufschlagen, sodaß dieser
Soll-Durchsatz mit dem gemessenen Ist-Durchsatz am
Durchflußmesser verglichen werden kann. Es ist insbesondere
vorteilhaft, einen stationären Durchsatz
vorzugeben, der mit einem stationären Ist-Wert zu
vergleichen ist. Der Zeitpunkt der Meßwerterfassung
richtet sich in diesem Falle nach dem Zeitpunkt des
Erreichens des stationären Zustandes am Durchfluß
messer, da erst mit dem Erreichen des Gleichge
wichtes gewährleistet ist, daß eingespeister und
durchfließender Durchsatz identisch sind. Die Vor
gabe eines stationären Soll-Durchsatzes kann z. B.
dadurch ermöglicht werden, daß die Zuleitungsvor
richtung oder das Zuleitungselement ein regelbares
Drosselventil beinhaltet.
Die Erfassung bzw. Bestimmung des Soll-Wertes
könnte z. B. von einem in dem Zuleitungselement an
gebrachten, geeichten Durchflußmesser erfolgen, wie
es in weiterer, vorteilhafter Ausgestaltung der Er
findung vorgeschlagen wird. Die Meßwerte dieses ge
eichten Durchflußmessers ließen sich nach ihrer Er
fassung direkt mit denen des zu überprüfenden
Durchflußmessers vergleichen.
Es ist insbesondere bevorzugt, einen magnetisch-in
duktiven oder einen Ultraschall-Durchflußmesser zu
verwenden, um deren Vorteile z. B. gegenüber mecha
nischen Meßgeräten auszunutzen.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfin
dung besteht darin, daß an der Zuleitungsvorrich
tung ein Rückschlagventil angebracht wird, um das
Zurückfließen der Flüssigkeit zu verhindern, und
damit eine genau definierte Flüssigkeitsmenge, die
durch den Durchflußmesser strömt, zu erhalten.
Es ist weiterhin bevorzugt, daß mehrere verschie
dene Durchsätze nacheinander vorgegeben werden,
insbesondere stationäre, die mit den gemessenen
Durchsätzen, respektive stationären Durchsätzen zu
vergleichen sind. Den Vorteil dieses Verfahrens
sieht man leicht ein, wenn man berücksichtigt, daß
Ablagerungen im Rohrquerschnitt inhomogen verteilt
sind, daß sie insbesondere am Rohrboden stärker
ausgeprägt sein werden, als im übrigen Rohrbereich.
Bei niedrigen Durchsätzen ist im wesentlichen der
Bodenbereich mit Flüssigkeit ausgefüllt, sodaß sich
die Ablagerungen überproportional bemerkbar machen
gegenüber Messungen mit großen Durchsätzen, bei
denen der Rohrleitungsquerschnitt stärker ausge
füllt ist. Indem mit verschiedenen Durchsätzen ge
messen wird, kann diesem Umstand Rechnung getragen
werden. Es ist bevorzugt, eine Messung bei komplett
gefülltem Rohrleitungsquerschnitt durchzuführen.
Insbesondere magnetisch-induzierte Durchflußmesser
arbeiten in der Regel nur bei gefüllten Rohrleitun
gen am Meßort einwandfrei, sodaß z. B. von Herstel
lerseite darauf hingewiesen wird, daß die Durch
flußmesser dementsprechend einzubauen sind. Zur
Überprüfung dieser Durchflußmesser muß deshalb der
Rohrleitungsquerschnitt vollständig mit Flüssigkeit
beaufschlagbar sein.
Es ist für das erfindungsgemäße Verfahren prinzipi
ell unerheblich, aus welcher Quelle die Flüssig
keitsmenge in das Rohrleitungssystem eingespeist
wird. Es bieten sich aber in vorteilhafter Weise
zwei Quellen an, die gemeinsam oder alternativ genutzt
werden können. Es wird zum einen vorgeschlagen, die Flüssig
keit einem Tankwagen zu entnehmen, da dieser mit Vorteil an nahe
zu jeden Ort verbracht werden kann; zum anderen bietet sich die
Flüssigkeitsentnahme aus einem Hydranten an, soweit ein solcher in
erreichbarer Nähe ist, so daß man nahezu keinen mengenmäßigen
Limitierungen unterworfen ist.
Die Erfassung der Meßwerte kann auf eine beliebige Art erfolgen. Es
wird aber vorgeschlagen, eine Auswerteelektronik vorzusehen, mit
der die Meßwerte protokolliert werden, z. B. indem sie auf einen Da
teträger geschrieben oder ausgedruckt werden, so daß zum einen
der Nachweis erbracht werden kann, daß die Überprüfung stattge
funden hat, und zum anderen die Analyse anhand der protokollierten
und dokumentierten Meßergebnisse erfolgen kann, insbesondere
eine Neueinstellung des überprüften Durchflußmessers auf der Basis
etaig festgestellter Abweichungen des Ist-Wertes vom vorgegebenen
Soll-Wert.
Weiterhin ist Gegenstand der Erfindung eine Meßanlage, mit der sich
das erfindungsgemäße Verfahren durchführen läßt, und die sich da
durch auszeichnet, daß ein Zuleitungsrohr (4) an ein Flüssigkeitsre
servoir anschließbar ist, stromaufwärts zum Durchflußmesser (1) die
Absperrvorrichtung (5) vorgesehen ist, das Zuleitungsrohr an eine
zwischen Durchflußmesser (1) und Absperrvorrichtung (5) vorgese
hene Zuleitungsvorrichtung (6) des Rohrleitungssystems (3) an
schließbar ist, über das Zuleitungsrohr (4) und die Zuleitungsvor
richtung (6) das Rohrleitungssystem
(3) mit einer Flüssigkeit aus dem Flüs
sigkeitsreservoir definiert beaufschlagbar ist, und
mit dem Ausleseelement (8) die Meßwerte zumindest
des im Rohrleitungssystem (3) eingebauten Durch
flußmessers (1) darstellbar sind.
Das Zuleitungselement kann z. B. aus einem Rohr,
einem Schlauch odgl. mit Anschlußmöglichkeiten an
ein Flüssigkeitsreservoir, z. B. einem Tankwagen
oder einem Hydranten, bestehen. Wesentlich ist da
bei, daß mittels dieses Zuleitungselementes das
Rohrleitungssystem mit Flüssigkeit beaufschlagt
werden kann, und daß dieses definiert geschieht,
wobei der Begriff der definierten Flüssigkeitsmenge
wie weiter oben erläutert aufzufassen ist. Die de
finierte Vorgabe kann also insbesondere durch ein
vorgegebenes Volumen oder einen einstellbaren
Durchsatz geschehen. Weiterhin weist die Anlage ein
Ausleseelement auf, das zumindest mit dem zu über
prüfenden Durchflußmesser derart zu verbinden ist,
daß die Meßwerte erfasst und dargestellt werden
können. Je nach Beschaffenheit des Durchflußmessers
kann der auszulesende Meßwert als Meßspannung oder
Meßstrom vorliegen, im übrigen werden die Ausgänge
des Durchflußmessers die genaue Auslesetechnik be
stimmen, die Ausführung des Auslesens ist dem Fach
mann aber möglich bzw. im Stande der Technik ent
halten. Die Darstellung der Meßwerte kann z. B.
über Strom- bzw. Spannungsanzeiger erfolgen.
Mit Vorteil wird vorgeschlagen, daß in dem Zulei
tungselement ein geeichter Durchflußmesser ange
bracht ist, mit dem sich z. B. das Volumen bzw. der
Durchsatz der beaufschlagten Flüssigkeitsmenge
feststellen läßt.
Es ist weiterhin vorteilhaft, daß auch dieser ge
eichte Durchflußmesser mit dem Ausleseelement der
artig verbunden werden kann, daß die Meßwerte vom
Ausleseelement erfaß- und darstellbar sind.
Es ist bevorzugt, das Ausleseelement derart auszu
gestalten, daß die erfassten Meßwerte ausgegeben
werden können, z. B. über beliebige Datenträger,
insbesondere daß sie ausdruckbar sind. Die Ausfüh
rung dieser technischen Lehre ist im Stande der
Technik enthalten und dem Fachmann somit möglich.
Weitere Einzelheiten, Vorteile und Merkmale der Er
findung lassen sich dem nachfolgenden Beschrei
bungsteil entnehmen, in dem anhand von Zeichnungen
die Erfindung näher dargestellt ist. Sie zeigen
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines
Rohrleitungssystems
Fig. 2 ein Rohr mit unterschiedlichen Füllständen.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbei
spiel handelt es sich um ein Rohrleitungssystem
(3), in das ein Durchflußmesser (1) fest eingebaut
ist, beispielsweise in eine öffentliche Kläranlage.
Die Pfeile geben die Strömungsrichtung des Wassers
an. Zur Überprüfung der Eichung des Durchflußmessers
(1) wird an eine Zuleitungsvorrichtung (6), z. B. einem Rohrstut
zen, ein Zuleitungsrohr (4) angeflanscht, durch das eine definierte
Wassermenge hinsichtlich dem Durchsatz oder der absoluten Men
ge, eingespeist wird. Um eine Verfälschung der Messung durch das
Zurückströmen des Wasser zu verhindern ist ein Rückschlagventil
(7) vorhanden. Das Wasser kann unter anderem einem Tankwagen
(9) oder einem Hydranten (10) entnommen werden. Vor der Einspei
sung muß der übliche Durchfluß unterbrochen werden, dies erfolgt
mit Hilfe eines bekannten Absperrventils (5), das nahe am Durch
flußmesser (1) angeordnet ist. Die Meßwerte des Durchflußmessers
(1) können mit einer dem Fachmann bekannten Auswerteelektronik
(8) erfaßt, mit den Meßwerten eines amtlichen geeichten Durchfluß
messers (2), der im Zuleitungsrohr (4) angeordnet ist, verglichen und
beispielsweise ausgedruckt werden.
In Fig. 2 ist die Auswirkung von Ablagerungen, Verunreinigungen
und den verschiedenen Füllständen im Rohrleitungsystem (3) bei
spielhaft dargestellt. In Figur a) ist ein sauberes Rohr (3) mit einer
Flüssigkeit (12) dargestellt. In Figur b) ist eine Verunreinigung (11)
vorhanden, die bei derselben Flüssigkeitsmenge bzw. dem
gleichen -durchsatz zu einer anderen Füllstandshöhe im Rohr (3)
führt, was zu einer Verfälschung der Meßwerte eines Durchflußmes
sers führen kann. In Figur c) ist ein vollständig mit Flüssigkeit (12)
gefülltes Rohr (3) dargestellt, dessen Querschnitt aber durch Ablage
rungen (11) reduziert ist. Dadurch wird der Durchfluß verringert. Dies
kann beispielsweise durch das Beaufschlagen
des Rohrs mit einem konstanten Durchfluß
und dem Vergleich des verminderten Ist-Wertes mit
einem höheren Soll-Wert festgestellt werden und die
entsprechenden Maßnahmen daraufhin eingeleitet wer
den.
Claims (14)
1. Verfahren zur Überprüfung eines in einem Rohrleitungssystem eingebauten
Durchflußmessers im eingebauten Zustand, insbesondere in Rohrleitungen für
Brauch- oder Abwasser, unter Verwendung einer Absperrvorrichtung und eines
Ausleseelementes, das mit dem Durchflußmesser verbunden ist und dessen
Meßwerte erfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß
der Zufluß zum zu überprüfenden Durchflußmesser (1) mittels der stromaufwärts vom Durchflußmesser (1) angeordneten Absperrvorrich tung (5) unterbrochen wird,
in das Rohrleitungssystem (3) zwischen der Absperrvorrichtung (5) und dem Durchflußmesser (1) mittels einer oder mehrere Zuleitungsvorrich tungen (6) eine aus einem Flüssigkeitsreservoir entnommene, den zu überprüfenden Durchflußmesser (1) durchfließende Flüssigkeitsmenge definiert eingespeist wird,
Meßergebnisse des zu überprüfenden Durchflußmessers (1) mit dem Ausleseelement erfaßt werden,
und die vom zu überprüfenden Durchflußmesser (1) ermittelte Flüssig keitsmenge mit der definiert eingespeisten verglichen wird.
der Zufluß zum zu überprüfenden Durchflußmesser (1) mittels der stromaufwärts vom Durchflußmesser (1) angeordneten Absperrvorrich tung (5) unterbrochen wird,
in das Rohrleitungssystem (3) zwischen der Absperrvorrichtung (5) und dem Durchflußmesser (1) mittels einer oder mehrere Zuleitungsvorrich tungen (6) eine aus einem Flüssigkeitsreservoir entnommene, den zu überprüfenden Durchflußmesser (1) durchfließende Flüssigkeitsmenge definiert eingespeist wird,
Meßergebnisse des zu überprüfenden Durchflußmessers (1) mit dem Ausleseelement erfaßt werden,
und die vom zu überprüfenden Durchflußmesser (1) ermittelte Flüssig keitsmenge mit der definiert eingespeisten verglichen wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
eine Flüssigkeitsmenge mit einem definierten Vo lumen eingespeist wird, und
das vom zu überprüfenden Durchflußmesser (1) er mittelte Flüssigkeitsvolumen mit dem definiert ein gespeisten Flüssigkeitsvolumen verglichen wird.
eine Flüssigkeitsmenge mit einem definierten Vo lumen eingespeist wird, und
das vom zu überprüfenden Durchflußmesser (1) er mittelte Flüssigkeitsvolumen mit dem definiert ein gespeisten Flüssigkeitsvolumen verglichen wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
eine Flüssigkeitsmenge mit einem definierten Durchsatz eingespeist wird, insbesondere mit einem stationären Durchsatz, und
der vom zu überprüfenden Durchflußmesser (1) er mittelte Flüssigkeitsdurchsatz, insbesondere sta tionäre Durchsatz, mit dem definiert eingespeisten Flüssigkeitsdurchsatz verglichen wird.
eine Flüssigkeitsmenge mit einem definierten Durchsatz eingespeist wird, insbesondere mit einem stationären Durchsatz, und
der vom zu überprüfenden Durchflußmesser (1) er mittelte Flüssigkeitsdurchsatz, insbesondere sta tionäre Durchsatz, mit dem definiert eingespeisten Flüssigkeitsdurchsatz verglichen wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
Flüssigkeitsmengen mit mehreren verschiedenen Durchsätzen eingespeist werden, insbesondere mit stationären Durchsätzen, und
die vom zu überprüfenden Durchflußmesser (1) er mittelten Flüssigkeitsdurchsätze, insbesondere sta tionären Durchsätze, mit den definiert eingespei sten Flüssigkeitsdurchsätzen verglichen werden.
Flüssigkeitsmengen mit mehreren verschiedenen Durchsätzen eingespeist werden, insbesondere mit stationären Durchsätzen, und
die vom zu überprüfenden Durchflußmesser (1) er mittelten Flüssigkeitsdurchsätze, insbesondere sta tionären Durchsätze, mit den definiert eingespei sten Flüssigkeitsdurchsätzen verglichen werden.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß
die Flüssigkeitsmenge aus einem oder mehreren Tank
wagen (9) in das Rohrleitungssystem (3) eingespeist
wird.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß
die Flüssigkeitsmenge aus einem oder mehreren Hydranten
(10) in das Rohrleitungssystem eingespeist
wird.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß
die in das Rohrleitungssystem (3) eingespeiste Flüssigkeitsmenge vor dem Einspeisen von einem ge eichten Durchflußmesser (2) gemessen wird,
die Meßwerte des geeichten Durchflußmessers (2) erfaßt werden, und
die vom geeichten Durchflußmesser (2) ermittelten Meßwerte mit den vom im Rohrleitungssystem einge bauten Durchflußmesser (1) ermittelten Meßwerten verglichen werden.
die in das Rohrleitungssystem (3) eingespeiste Flüssigkeitsmenge vor dem Einspeisen von einem ge eichten Durchflußmesser (2) gemessen wird,
die Meßwerte des geeichten Durchflußmessers (2) erfaßt werden, und
die vom geeichten Durchflußmesser (2) ermittelten Meßwerte mit den vom im Rohrleitungssystem einge bauten Durchflußmesser (1) ermittelten Meßwerten verglichen werden.
8. Verfahren nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
als geeichter Durchflußmesser (2) ein magnetisch-
induktiver oder ein Ultraschall-Durchflußmesser
verwendet wird.
9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß
eine mit einem Rückschlagventil (7) versehene Zu
leitungsvorrichtung (6) verwendet wird.
10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß
die Meßwerte von einer Auswerteelektronik (8) protokolliert
werden.
11. Meßanlage zur Überprüfung eines in einem Rohrleitungssystem eingebau
ten Durchflußmessers im eingebauten Zustand, insbesondere in Rohrleitun
gen für Brauch- oder Abwasser, ausgestattet mit einer Absperrvorrichtung
und einem Ausleseelement, das mit dem Durchflußmesser verbunden ist
und dessen Meßwerte erfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß
ein Zuleitungsrohr (4) an ein Flüssigkeitsreservoir anschließbar ist,
stromaufwärts zum Durchflußmesser (1) die Absperrvorrichtung (5) vor gesehen ist,
das Zuleitungsrohr an eine zwischen Durchflußmesser (1) und Absperr vorrichtung (5) vorgesehene Zuleitungsvorrichtung (6) des Rohrleitungs systems (3) anschließbar ist,
über das Zuleitungsrohr (4) und die Zuleitungsvorrichtung (6) aus dem Flüssigkeitsreservoir entnommene Flüssigkeit in das Rohrleitungssystem (3) definiert einspeisbar ist,
und mit dem Ausleseelement (8) die Meßwerte zumindest des im Rohr leitungssystem (3) eingebauten Durchflußmessers (1) darstellbar sind.
ein Zuleitungsrohr (4) an ein Flüssigkeitsreservoir anschließbar ist,
stromaufwärts zum Durchflußmesser (1) die Absperrvorrichtung (5) vor gesehen ist,
das Zuleitungsrohr an eine zwischen Durchflußmesser (1) und Absperr vorrichtung (5) vorgesehene Zuleitungsvorrichtung (6) des Rohrleitungs systems (3) anschließbar ist,
über das Zuleitungsrohr (4) und die Zuleitungsvorrichtung (6) aus dem Flüssigkeitsreservoir entnommene Flüssigkeit in das Rohrleitungssystem (3) definiert einspeisbar ist,
und mit dem Ausleseelement (8) die Meßwerte zumindest des im Rohr leitungssystem (3) eingebauten Durchflußmessers (1) darstellbar sind.
12. Meßanlage nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, daß
in dem Zuleitungsrohr (4) ein geeichter Durchfluß
messer (2) angebracht ist.
13. Meßanlage nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Ausleseelement (8) mit dem im Zuleitungsrohr (4) eingebauten Durchflußmesser (2) verbindbar ist,
die Meßwerte dieses Durchflußmessers (2) mit dem Ausleseelement (8) erfaßbar sind,
die Meßwerte dieses Durchflußmessers (2) mit dem Ausleseelement (8) darstellbar sind.
das Ausleseelement (8) mit dem im Zuleitungsrohr (4) eingebauten Durchflußmesser (2) verbindbar ist,
die Meßwerte dieses Durchflußmessers (2) mit dem Ausleseelement (8) erfaßbar sind,
die Meßwerte dieses Durchflußmessers (2) mit dem Ausleseelement (8) darstellbar sind.
14. Meßanlage nach einem der Ansprüche 11 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, daß
mit dem Ausleseelement (8) die Meßwerte ausgebbar
sind, insbesondere ausdruckbar sind.
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| DE19947992A DE19947992C2 (de) | 1999-10-06 | 1999-10-06 | Verfahren und Messanlage zur Überprüfung eines Durchflussmessers im eingebauten Zustand |
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