DE4015092A1 - Steckverbinder - Google Patents
SteckverbinderInfo
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- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
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- H01R24/40—Two-part coupling devices, or either of their cooperating parts, characterised by their overall structure having concentrically or coaxially arranged contacts specially adapted for high frequency
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- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
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- H01R13/62—Means for facilitating engagement or disengagement of coupling parts or for holding them in engagement
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Description
Die Erfindung betrifft einen Steckverbinder mit einem Stecker-
und einem Buchsenelement als Steckverbinderteile.
Steckverbinder sind im wesentlichen in drei Ausführungsformen,
nämlich als Steckanschlüsse, als Schraubanschlüsse bzw. mit
Schraubverbindungen, sowie als feste Anschlüsse mit Quetsch
verbindungen, auch mit Crimpanschluß bezeichnet, bekannt. Die
Stecker- und Buchsenelemente von Steckeranschlüssen erhalten
ihre Verbindung und Arretierung lediglich durch Federwirkung
bzw. Reibung, die durch Federkraft erzielt wird. Bei Steck
anschlüssen ist kein Formschluß vorgesehen und die Steck- und
Ziehkräfte ergeben sich praktisch nur über Schleifkontakte.
Derartige Steckanschlüsse bilden keine sichere Kontaktierung
und sind gegen unbeabsichtigtes Trennen durch Zugkräfte oder
Erschütterungen nicht gefeit. Darüber hinaus ist auch keine
Sicherheit gegen einen unvollständigen Steckvorgang gegeben.
Bei Schraubanschlüssen ist die Montage zeitaufwendig und es
sind für die Montage Werkzeuge erforderlich. Darüber hinaus
kann sich die Schraubverbindung bei nicht vollständig angezo
gener Überwurfmutter leicht lösen. Auch vollständig aufge
schraubte Überwurfmuttern lösen sich auf Grund von Erschütte
rungen leicht. Darüber hinaus ist es nicht selten, daß die
Überwurfmutter beim Montagevorgang verkantet und der Schraub
anschluß daher nicht zuverlässig und sicher ist.
Bei sogenannten Festanschlüssen, auch Crimpanschlüsse genannt,
die durch Quetschverbindungen erzeugt werden, ist das Lösen
der Verbindung nicht mehr möglich.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Steck
verbinder zu schaffen, der bei einfachem Aufbau und einfacher
Montage eine sichere und zuverlässige, lösbare Steckverbindung
ermöglicht und sich auch bei Erschütterungen nicht unbeabsich
tigt lösen kann.
Bei einem Steckverbinder mit einem Stecker- und einem Buchsen
element als Steckverbinderteile wird diese Aufgabe erfindungs
gemäß dadurch gelöst, daß das Stecker- oder das Buchsenelement
eine elastische Rasthülse mit einer Rasthülsennut aufweist, in
die ein auf dem Buchsen- bzw. Steckerelement vorgesehener
Arretierwulst einrastet.
Durch die erfindungsgemäße Maßnahme, eine elastische Rasthülse
mit einer Rasthülsennut vorzusehen und das andere Steckver
binderteil mit einem Arretierwulst zu versehen, ist eine ein
fache und sichere Steckverbindung bei denkbar geringem Monta
geaufwand möglich, die leicht lösbar ist und dennoch ein unbe
absichtigtes Lösen etwa durch Erschütterungen nicht zuläßt.
Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Steckverbinders be
steht darin, daß durch den Einrastvorgang des Arretierwulstes
in die Rasthülsennut dieses Ereignis für den Benutzer fühlbar
und hörbar ist, so daß durch den akustischen Schnappvorgang
die vollständige Steckung angezeigt wird. Der erfindungsgemäße
Steckverbinder ist ohne zusätzliches Werkzeug und zeitsparend
zu montieren und zu trennen.
Besonders vorteilhaft ist eine Ausführungsform, bei der eine
auf die Rasthülse aufschiebbare Kappe vorgesehen ist. Die auf
die Rasthülse aufsteckbare Kappe sichert den Steckverbinder
zusätzlich gegen ein ungewolltes Lösen etwa durch Erschüt
terungen oder Zugkräfte ab, da sie ein ungewolltes, unkon
trolliertes Ablösen der elastischen Rasthülse nicht zuläßt,
indem sie das Auffedern der Rasthülse verhindert.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die
Kappe auf die Rasthülse aufschiebbar, wenn der Arretierwulst
in die Rasthülsennut eingerastet ist, also wenn eine vollstän
dige Steckung mit sicherer Kontaktgabe erfolgt ist. Gemäß die
ser Ausführungsform läßt sich die Kappe nicht oder nur unvoll
ständig auf die Rasthülse aufschieben, wenn die Steckung nicht
vollständig erfolgt ist.
Die Rasthülse weist vorzugsweise eine im wesentlichen konische
Innenaufweitung zum Spreizen der Rasthülse beim Aufstecken
derselben auf den Arretierwulst auf. Dadurch wird der Steck
vorgang erleichtert. Zusätzlich hat die im wesentlichen koni
sche Innenaufweitung der Rasthülse den nicht unwesentlichen
Vorteil, daß der Arretierwulst bei nicht vollständiger Auf
steckung und Rastung in der Rasthülsennut wieder aus der Rast
hülse herausgleitet und so dem Benutzer die fehlerhafte oder
unvollständige Steckung sofort deutlich wird. Die Steckverbin
derteile fallen also gemäß dieser Ausführungsform besonders
leicht wieder ab, wenn der Einrastvorgang und damit eine voll
ständige Steckung nicht abgeschlossen ist. Die Montagesicher
heit wird dadurch wesentlich erhöht.
In diesem Zusammenhang ist es besonders vorteilhaft, wenn sich
die konische Innenaufweitung der Rasthülse zwischen dem Rast
hülsenende und der Rasthülsennut erstreckt. Dadurch ist in je
der Steckerstellung, bei der nicht eine vollständige Steckung
mit einer Einrastung des Arretierwulsts in die Rasthülsennut
erfolgt ist, sichergestellt, daß die Steckverbinderteile selb
ständig auseinanderfallen.
Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfin
dung weist die Kappe auf ihrer Innenseite eine Kappennut und
die Rasthülse auf ihrer Außenseite einen Rasthülsenwulst auf,
der bei aufgesteckter Kappe in die Kappennut einrastet. Mit
dieser Ausführungsform ist eine zweifache Sicherung des Steck
verbinders gewährleistet, wobei der Vorgang des Einsteckens
durch das Einrasten der Kappe auf der Rasthülse zwangsläufig
überprüft wird.
Die Kappe weist vorzugsweise eine im wesentlichen konische
Kappen-Aufweitung zum Spreizen der Kappe beim Aufstecken der
selben auf den Rasthülsenwulst auf. Gleichzeitig hat die im
wesentlichen konische Kappenaufweitung den Vorteil, daß die
Kappe bei nicht vollständiger Einrastung von selbst abfällt
und der nicht vollständige Steckvorgang offenkundig ist.
Gemäß einer weiteren sehr vorteilhaften Ausführungsform der
Erfindung weist die Kappe eine Lippe auf, die bei in der Kap
pennut eingerastetem Rasthülsenwulst zwischen dem Stecker-
bzw. Buchsenelement und der Rasthülse liegt. Die Lippe ver
hindert also ein Aufrasten bzw. Einrasten der Kappe auf der
Rasthülse immer dann, wenn beim ersten Steckvorgang der Arre
tierwulst nicht in die Rasthülsennut der Rasthülse eingerastet
ist, wenn also die Steckung unvollständig ist. Dieser Sachver
halt erhöht die Stecksicherheit weiter, indem dem Benutzer des
Steckverbinders dadurch eine unvollständige Steckung deutlich
vor Augen geführt wird.
Vorteilhaft ist es weiterhin, wenn die Lippe eine Lippenschrä
ge aufweist, die sich bei in der Kappennut eingerastetem
Rasthülsenwulst auf der Innenaufweitung der Rasthülse ab
stützt. Bei nicht vollständiger Steckung, wenn also der Arre
tierwulst nicht in die Rasthülsennut der Rasthülse eingerastet
ist, bewirkt die Lippenschräge der Lippe ein selbständiges Zu
rückgleiten der Kappe mit dem Vorteil, daß die unvollständige
Steckung für den Benutzer noch deutlicher wird. Dieser Vorgang
des Zurückgleitens der Kappe bei nicht vollständiger Steckung
wird gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung dadurch
noch verbessert, daß die Lippenschräge steiler als die Innen
aufweitung der Rasthülse ist.
Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfin
dung schließt sich die Kappennut in Aufsteckrichtung der Kappe
gesehen unmittelbar an die im wesentlichen konische Kappenauf
weitung an. Dadurch ergibt sich eine harte, hörbare Einrastung
des Rasthülsenwulstes in die Kappenaufweitung, wodurch sich
der Benutzer wiederum akustisch von der vollständigen Steckung
überzeugen kann. Dieser Vorteil wird gemäß einer weiteren Aus
führungsform dadurch noch erhöht, daß die Schräge der Kappen
aufweitung einen Winkel von 30° bis 60° und vorzugsweise von
40° bis 50° aufweist. In diesem Zusammenhang ist es weiterhin
vorteilhaft, wenn der Bereich zwischen der Kappenaufweitung
und der Kappennut einen Radius aufweist, der kleiner als 2 mm
ist. Statt einer allmählichen, sanften Einrastung ergibt sich
dadurch eine harte, hör- und fühlbare Rastung.
Vorzugsweise weist die Kappe wenigstens eine radial umlauf
ende Griffrippe und/oder wenigstens einen radial umlaufenden
Griffwulst auf. Dadurch wird die Handhabung des Steckver
binders beim Aufschieben und Abziehen der Kappe wesentlich
erleichtert.
Vorzugsweise ist an dem die Kappe aufweisenden Steckverbinder
teil an dem dem anderen Steckverbinderteil abgewandten Ende
ein Anschlag für die Kappe vorgesehen. Der Anschlag kann bei
spielsweise ein Wulst, ein Ring oder eine trompetenförmige
Aufweitung sein. Im nicht eingerasteten Zustand ist dadurch
die Kappe unverlierbar, aber beweglich in Position gehalten.
Eine weitere Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß
eine Abschirmkontaktierung mit einer Abschirm-Kontaktfeder in
einem Steckverbinderelement und einem Abschirmkontakt im ande
ren Steckverbinderelement vorgesehen ist. Dadurch wird eine
Verbindung der Abschirmung der beiden zu verbindenden Kabel
sichergestellt. Die Abschirm-Kontaktfeder ist dabei vorzugs
weise eine Korbfeder.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist die
Rasthülse mit dem Stecker- oder Buchsenelement einstückig
ausgebildet. Alternativ ist es jedoch hinsichtlich des Mon
tageaufwands vorteilhaft, wenn die Rasthülse am Stecker- oder
Buchsenelement abnehmbar befestigt ist. Dadurch ist die Mon
tage des die Rasthülse aufweisenden Steckverbinderteils ver
einfacht. Vorzugsweise fixiert die Rasthülse die Abschirmkon
taktfeder in ihrer Lage. Das heißt, daß nach Einsetzen der Ab
schirmkontaktfeder diese durch Befestigen der Rasthülse ohne
weiteren Montageaufwand in ihrer Lage gehalten wird und nicht
herausfallen kann.
Die erfindungsgemäßen Merkmale lassen sich auf alle Steckver
bindertypen, vorzugsweise auf Rundsteckverbindertypen anwen
den. Insbesondere bei Vorhandensein einer Abschirmkontaktie
rung ist die Verwendung des erfindungsgemäßen Steckverbinders
als Hochfrequenzsteckverbinder von besonderem Vorteil. Vor
zugsweise wird der erfindungsgemäße Steckverbinder auch als
Antennensteckverbinder etwa bei Fahrzeugantennen eingesetzt.
Hierbei ist die Rasthülse auf dem Antennenfuß bzw. an anderen
Hochfrequenzbauteilen aufgerastet.
Die Erfindung wird nachstehend anhand einer einzigen Zeichnung
näher erläutert, die ein Ausführungsbeispiel eines erfindungs
gemäßen Steckverbinders teilweise im Querschnitt wiedergibt.
An einem Hochfrequenzkabel 1 ist ein Buchsenelement 2 etwa
durch eine Quetschverbindung 3 befestigt. Das Buchsenelement 2
umfaßt eine Kontaktbuchse 4, die von einem Buchsenisolierteil
5 umgeben ist. Auf der Außenseite des Buchsenisolierteils 5
befindet sich ein Abschirmkontakt 6, der mit der (nicht darge
stellten) Außenabschirmung des Hochfrequenzkabels 1 verbunden
ist. Vom Außenumfang des Buchsenelements 2 steht an dessen
einem Steckerelement 7 abgewandten Ende ein Anschlag 8 in Form
einer trompetenförmigen Aufweitung, sowie ein Arretierwulst 9
ab.
Auf dem Außenumfang des Buchsenelements 2 ist eine vorzugs
weise aus elastischem Material bestehende Kappe 10 vorgesehen,
die sich bei gelöstem Steckverbinder auf dem Buchsenelement 2
zwischen dem Anschlag 8 und dem Wulst 9 axial verschieben
läßt. Die Kappe 10 weist auf der dem Steckerelement
zugewandten Seite eine Kappenaufweitung 11 einer in Form nach
innen und zum Hochfrequenzkabel 1 hin abfallenden Schräge auf,
der sich eine Kappennut 12 auf der Innenseite 13 der Kappe 10
anschließt, so daß auf der Innenseite 13 der Kappe 10 ein nach
innen gerichteter Vorsprung 14 gebildet ist. Am Außenumfang
der Kappe 10 sind Griffrippen 15 sowie ein Griffwulst 16 an
dem dem Steckerelement 7 abgewandten Ende ausgebildet. An
einem dem Steckerelement 7 abgewandten Bereich der Kappe 10
ist eine Lippe 17 ausgebildet, die mit ihrer einen Fläche 18
auf dem Außenumfang des Buchsenelements 2 liegt, und die auf
ihrer anderen Seite eine Lippenschräge 19 aufweist.
Das Steckerelement 7 ist an einem weiteren Hochfrequenzkabel
20 in bekannter Weise, beispielsweise ebenfalls mit einer
Quetschverbindung, befestigt. Ein Innenleiter 21 ist mit einem
Kontaktstift 22 des Steckerelements 7 verbunden, der durch
eine Öffnung 23 im Buchsenisolierteil 5 hindurchragt und mit
seinem vorderen Ende in der Kontaktbuchse 4 des Buchsenele
ments 2 eingeschoben ist und den elektrischen Kontakt zwischen
dem (nicht dargestellten) Innenleiter des Hochfrequenzkabels 1
herstellt. Der Kontaktstift 22 ist in einem dem Buchsenelement
2 abgewandten Bereich von einem Steckerisolierteil 24 umgeben.
Das Steckerelement 7 weist ein leitendes Steckerteil 25 auf,
das einerseits mit dem (nicht dargestellten) Abschirmnetz des
Hochfrequenzkabels 20 verbunden ist und andererseits mit einer
Kontaktfeder 34 für die Verbindung der Abschirmleiter der
Hochfrequenzkabel 1 und 20 in Kontakt steht.
Ein dem Buchsenelement 2 zugewandter Bereich des Steckerteils
25 ist von einer Rasthülse 26 umgeben, die aus einem elasti
schen Material besteht. Die Rasthülse 26 ist mit einem Rast
hülsenvorsprung 27 in einer Nut 28 des Steckerteils 25 abnehm
bar eingeclipst und fixiert die Kontaktfeder 34 mit einer
Schulter 29 in ihrer Lage. In einem über das Steckerteil 25 in
Richtung des Buchsenelements 2 vorspringenden Bereich 30
befindet sich in dessen Innenseite eine Rasthülsennut 31. Das
dem Buchsenelement 2 zugewandte Ende des Bereichs 30 der
Rasthülse 26 weist zwischen dem Ende des Bereichs 30 und der
Rasthülsennut 31 eine konische Innenaufweitung 32 auf, deren
Innendurchmesser in Richtung des Buchsenelements 2 größer
wird. Auf dem Außenumfang der Rasthülse 26 ist ein
Rasthülsenwulst 33 ausgebildet.
Beim Steckvorgang ist die Kappe 10 zunächst nicht beteiligt
und befindet sich mit ihrer Fläche 18 in einem dem Stecker
element 7 abgewandten Bereich des Buchsenelements 2. Das Buch
senelement 2 wird in die Rasthülse 26 eingeschoben, so daß der
Arretierwulst 9 des Buchsenelements 2 auf der konischen Innen
aufweitung 32 der Rasthülse 26 gleitet und diese nach außen
aufspreizt, bis er in die Rasthülsennut 31 einrastet. Dieser
Zustand ist in der Figur dargestellt. Während des Steckvor
gangs gleitet der Kontaktstift 22 durch die Öffnung 23 des
Buchsenisolierteils 5 in die Kontaktbuchse 4 des Buchsenele
ments 2 und stellt die Kontaktgabe zwischen dem Innenleitern
der Hochfrequenzkabel 1 und 20 her. Gleichzeitig gleitet der
Abschirmkontakt 6 des Buchsenelements 2 auf die als Korbfeder
ausgebildete Kontaktfeder 34 des Steckerelements 7, so daß die
Verbindung der Außenleiter der Hochfrequenzkabel 1 und 20
hergestellt ist.
Ist der Arretierwulst 9 des Buchsenelements 2 nicht sicher und
vollständig in der Rasthülsennut 31 der Rasthülse 26 eingera
stet, was durch ein entsprechendes Klicken akustisch hörbar
ist, gleitet das Buchsenelement 2 wieder aus der Rasthülse 26
heraus, da der Arretierwulst 9 von der konischen Innenaufwei
tung 32 nach außen abgleitet.
Ist der Arretierwulst 9 sicher in der Rasthülsennut 31 einge
rastet und damit die Kontaktgabe zwischen den Innenleitern
einerseits und den Außenleitern andererseits sichergestellt,
wird die Kappe 10 in Richtung des Steckerelement 7 auf die
Rasthülse 26 aufgeschoben bis der Rasthülsenwulst 33 der
Rasthülse 26 über die Kappenaufweitung 11 der Kappe 10
gleitet und in die Kappennut 12 einrastet. Gleichzeitig
schiebt sich die Lippe 17 der Kappe 10 zwischen den
Außenumfang des Buchsenelements 2 und die konische
Innenaufweitung 32 der Rasthülse 26. Die Lippe 17 stützt sich
dabei an der konischen Innenaufweitung 32 der Rasthülse 26 ab.
Dadurch wird ein Toleranzausgleich und eine bessere Führung
des Buchsenelements 2 im Steckerelement 7 bzw. in der
Rasthülse 26 erreicht.
Das Einrasten des Rasthülsenwulstes 33 in die Kappennut 12 ist
hör- und spürbar, so daß für den Benutzer die Sicherheit be
steht, daß die Steckung vollständig ist und eine sichere und
zuverlässige Kontaktgabe besteht.
Ohne die Verwendung der Kappe 10 ist durch das Einrasten des
Arretierwulstes 9 in die Rasthülsennut 31 bereits ein guter
Formschluß erreicht. Die Steckverbinderteile können daher nur
mit einem entsprechenden Kraftaufwand wieder voneinander gelöst
werden, wobei die Abzugskraft durch die Wahl und Ausbildung
des Arretierwulstes 9 und/oder der Rasthülsennut 31 sowie der
Elastizität der Rasthülse 26 definiert gewählt werden kann.
Die Verwendung der Kappe 10 verbessert nun den Formschluß wei
ter, indem die Rasthülse 26 von der Kappe 10 umschlossen ist,
und dadurch das Auffedern der Rasthülse verhindert wird. Eine
weitere Sicherung ergibt sich durch die Einrastung des
Rasthülsenwulstes 33 in die Kappennut 12. Auf diese Weise wird
die Stecksicherheit weiter erhöht. Auf die Steckverbinderteile
2 und 7 bzw. auf die Hochfrequenzkabel 1 und 20 kann eine
mindestens dreimal so große Zugkraft im Vergleich zum
Steckverbinder ohne Verwendung der Kappe 10 ausgeübt werden,
ohne daß sich die Verbindung löst. Andererseits ist das
Trennen des Steckverbinders leicht und ohne zusätzliche
Werkzeuge möglich, indem die Kappe 10 zunächst zurückgeschoben
und dann das Buchsenelement 2 mit dem Arretierwulst 9 ohne
hohen Kraftaufwand aus der Rasthülsennut 31 abgezogen werden
kann, da die Rasthülse 26 nach Abzug der Kappe 10 sich
leichter spreizt.
Bei einem praktischen Ausführungsbeispiel trägt die zum Trennen
der Steckverbinderteile erforderliche Kraft bei nicht aufge
steckter Kappe 10 ca. 50 N. Ist dagegen die Kappe 10 aufge
steckt und der Rasthülsenwulst 32 in die Kappennut 12 einge
rastet, ist eine Zugkraft von mindestens 150 N zum Trennen der
Steckverbinderteile erforderlich.
Der erfindungsgemäße Steckverbinder schafft also eine äußerst
zuverlässige, sichere Steckverbindung ohne zusätzliche Werk
zeuge oder für die Montage aufwendige und nachteilige Schraub
verbindungen. Dennoch ist das gewollte Lösen des erfindungsge
mäßen Steckverbinders leicht möglich.
Im Falle, daß das Buchsenelement 2 nicht vollständig und vor
schriftsmäßig ins Steckerelement 7 eingeschoben und der Arre
tierwulst 9 nicht sicher in der Rasthülsennut 31 eingerastet
ist, ist es nicht möglich, die Kappe 10 so weit auf die Rast
hülse 26 zu schieben, daß der Rasthülsenwulst 33 in die Kap
pennut 12 einrastet. Damit ist beim Montagevorgang für den
Benutzer ein weiteres Kriterium vorhanden, daß die Steckung
unvollständig ist. Dies bedeutet, daß durch das zusätzliche
Aufschieben der Kappe 10 auf die Rasthülse 26 zwangsläufig
eine weitere Überprüfung des sicheren und vollständigen
Steckvorgangs automatisch gegeben ist.
Ist die Kappe 10 nicht vollständig auf die Rasthülse 26 auf
gesteckt und der Rasthülsenwulst 33 nicht sicher in der Kap
pennut 12 eingerastet, gleitet die Kappe 10 selbsttätig von
der Rasthülse 26 ab, da sich die Lippenschräge 19 auf der ko
nischen Innenaufweitung 32 der Rasthülse 26 auf Grund des ela
stischen Materials der Kappe 10 nachgiebig abstützt und die
Kappe 10 dadurch von der Rasthülse 26 selbsttätig abfällt. Da
für ist es vorteilhaft, wenn zumindest im nicht eingerasteten
Zustand der Kappe 10 auf der Rasthülse 26 ein leichtes Spiel
zwischen Rasthülse 26 und Kappe 10 vorliegt.
Die Erfindung wurde anhand eines bevorzugten Ausführungsbei
spiels beschrieben. Dem Fachmann sind jedoch zahlreiche Ab
wandlungen und Ausgestaltungen möglich, ohne daß dadurch der
Erfindungsgedanke verlassen wird. Beispielsweise ist es auch
möglich, den Arretierwulst des Buchsenelements an der Rasthül
se und entsprechend eine Nut am Buchsenelement 2 zum Einrasten
des Arretierwulstes vorzusehen. Entsprechendes gilt für den
Rasthülsenwulst und die Kappennut. Während im dargestellten
Ausführungsbeispiel die Rasthülse 26 am Steckerelement 7 befe
stigt ist, kann die Rasthülse 26 in entsprechender Weise auch
am Buchsenelement 2 vorgesehen und die Kappe 10 entsprechend
Teil des Steckerelements 7 sein.
Claims (22)
1. Steckverbinder mit einem Stecker- und einem Buchsenelement
als Steckverbinderteile,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Stecker- oder das Buchsenelement (7 bzw. 2) eine
elastische Rasthülse (26) mit einer Rasthülsennut (31)
aufweist, in die ein auf dem Buchsen- bzw. Steckerelement
(2 bzw. 7) vorgesehener Arretierwulst (9) einrastet.
2. Steckverbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß eine auf die Rasthülse (26) aufschiebbare Kappe (10)
vorgesehen ist.
3. Steckverbinder nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Kappe (10) auf die Rasthülse (26) auf
schiebbar ist, wenn der Arretierwulst (9) in die Rasthül
sennut (31) eingerastet ist.
4. Steckverbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Rasthülse (26) eine im
wesentlichen konische Innnenaufweitung (32) zum Spreizen
der Rasthülse (26) beim Aufstecken derselben auf den
Arretierwulst (9) aufweist.
5. Steckverbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß sich die konische Innenauf
weitung (32) zwischen dem Rasthülsenende und der Rasthül
sennut (31) erstreckt.
6. Steckverbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kappe (10) auf ihrer In
nenseite (13) eine Kappennut (12) und die Rasthülse (26)
auf ihrer Außenseite einen Rasthülsenwulst (33) aufweist,
der bei aufgesteckter Kappe (10 ) in die Kappennut (12)
einrastet.
7. Steckverbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kappe (10) eine im wesent
lichen konische Kappenaufweitung (11) zum Spreizen der
Kappe (10) beim Aufstecken derselben auf den Rasthülsen
wulst (33) aufweist.
8. Steckverbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kappe (10) eine Lippe (17)
aufweist, die bei in der Kappennut (12) eingerastetem
Rasthülsenwulst (33) zwischen dem Stecker- bzw. Buchsen
element (7 bzw. 2) und der Rasthülse (26) liegt.
9. Steckverbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Lippe (17) eine Lippen
schräge (19) aufweist, die sich bei in der Kappennut (12)
eingerasteten Rasthülsenwulst (33) auf der Innenaufweitung
(32) der Rasthülse (26) abstützt.
10. Steckverbinder nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Lippenschräge (19) steiler als die Innenaufweitung
(32) der Rasthülse (26) ist.
11. Steckverbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kappennut (12) in Auf
steckrichtung der Kappe (10) gesehen unmittelbar an die im
wesentlichen konische Kappenaufweitung (11) anschließt.
12. Steckverbinder nach Anspruch 7 und 11, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Schräge der Kappenaufweitung (11) einen
Winkel von 30° bis 60° und vorzugsweise von 40° bis 50°
aufweist.
13. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 7, 11 und 12,
dadurch gekennzeichnet, daß der Bereich (Vorsprung 14)
zwischen der Kappenaufweitung (11) und der Kappennut (12)
einen Radius aufweist, der kleiner als 2 mm ist.
14. Steckverbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kappe (10) wenigstens eine
radial umlaufende Griffrippe (15) und/oder wenigstens
einen radial umlaufenden Griffwulst (16) aufweist.
15. Steckverbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß an dem die Kappe aufweisenden
Steckverbinderteil (2) an dem dem anderen Steckverbinder
teil (7) abgewandten Ende ein Anschlag (8) für die Kappe
(10) vorgesehen ist.
16. Steckverbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Abschirmkontaktierung mit
einer Abschirm-Kontaktfeder (34) in einem Steckverbinder
element (7) und einem Abschirmkontakt (6) im anderen
Steckverbinderelement (2) vorgesehen ist.
17. Steckverbinder nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abschirm-Kontaktfeder (34) eine Korbfeder ist.
18. Steckverbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Rasthülse (26) mit dem
Stecker- bzw. Buchsenelement (7 bzw. 2) einstückig ausge
bildet ist.
19. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch
gekennzeichnet, daß die Rasthülse (26) am Stecker- bzw.
Buchsenelement (7 bzw. 2) abnehmbar befestigt ist.
20. Steckverbinder nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Rasthülse (26) die Abschirm-Kontaktfeder
(34) in ihrer Lage fixiert.
21. Steckverbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch die Verwendung als Hochfrequenzsteck
verbinder.
22. Steckverbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch die Verwendung als Antennensteckver
binder.
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|---|---|---|---|
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Owner name: HIRSCHMANN ELECTRONICS GMBH & CO. KG, 72654 NECKAR |