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DE4014307C2 - Packmaschine - Google Patents

Packmaschine

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DE4014307C2
DE4014307C2 DE4014307A DE4014307A DE4014307C2 DE 4014307 C2 DE4014307 C2 DE 4014307C2 DE 4014307 A DE4014307 A DE 4014307A DE 4014307 A DE4014307 A DE 4014307A DE 4014307 C2 DE4014307 C2 DE 4014307C2
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Germany
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belt
roller
band
tape
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Peter Galden
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RMO SYSTEMPACK GmbH
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B13/00Bundling articles
    • B65B13/18Details of, or auxiliary devices used in, bundling machines or bundling tools
    • B65B13/22Means for controlling tension of binding means

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Packmaschine zum Umspannen von Packgut mit einem Band nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Es ist bekannt, Packgut wie Kartons, Palettenladungen, Zeitungsstapel u. dgl. mit Bändern aus thermoplastischem Kunststoff zu umspannen. Hierzu werden Packmaschinen benutzt, die das von einer Vorratsrolle kommende Band in einer geschlossenen Schleife um das Packgut herum­ legen, wobei sich die Schleifenenden überlappen. Nach dem Vortreiben des Bandes in einem Führungskanal wird das vordere Bandende festgeklemmt. Danach wird das Band in Rückwärtsrichtung angetrieben, um es um das Packgut herum zu spannen, und schließlich werden die sich über­ lappenden Bandabschnitte miteinander verschweißt. Da derartige Packmaschinen für unterschiedliche Packgüter verwendbar sein sollen, die unterschiedliche Band­ spannungen erfordern, ist es zweckmäßig, wenn die Band­ spannung auf einfache Weise in weiten Bereichen ein­ stellbar ist. Beispielsweise erfordert ein Stapel Steine, der mit Bändern umspannt werden soll, eine er­ heblich höhere Spannkraft als relativ weiches Packgut, z. B. Kartons. In Abhängigkeit von dem Packgut variiert auch die Elastizität der benutzten Bänder, wobei eben­ falls eine Einstellung der Bandspannung in weiten Be­ reichen erforderlich ist.
Aus CH-668 402 A5 ist eine Packmaschine bekannt, die die Merkmale des Oberbegriffs des Patentanspruchs 1 aufweist. Die Antriebseinrichtung enthält zwei pa­ rallele Antriebszweige, von denen jeder mit einer Schaltkupplung versehen ist, so daß die Antriebszweige alternativ eingeschaltet werden können. Die das Band antreibende Antriebsrolle wird über den jeweils ein­ geschalteten Antriebszweig angetrieben und beide An­ triebszweige liefern unterschiedliche Bandgeschwindig­ keiten. Zum Herumführen des Bandes um das Packgut wird ein Antriebsmotor zunächst in Vorwärtsrichtung ange­ trieben, während der die größere Drehzahl der Antriebs­ rolle liefernde erste Antriebszweig eingeschaltet ist. Wenn eine geschlossene Bandschleife entstanden ist, wird der Antriebsmotor reversiert, d. h. auf Rücklauf geschaltet, wodurch der erste Antriebszweig eine Rück­ zugsbewegung des Bandes veranlaßt. Wenn diese Rück­ zugsbewegung sich infolge des größer werdenden Band­ widerstandes verlangsamt, wird vom ersten auf den zweiten Antriebszweig umgeschaltet, der dann das Spannen des Bandes bewirkt. Nachteilig ist bei dieser Packmaschine, das ein reversierbarer erster Antriebszweig benötigt wird und daß bei Umkehr der Drehrichtung größere Massen abgebremst und wieder beschleunigt werden müssen.
Aus EP-0 321 623 A1 ist eine Packmaschine bekannt, bei der das Band während des Vorlaufs von einem ersten Antriebsrollenpaar angetrieben wird und während des Rücklaufs von einem gegenläufig zu dem ersten Antriebs­ rollenpaar rotierenden zweiten Antriebsrollenpaar. Die einzusetzenden Antriebsrollen können durch Verschwenken eines Hebels an das Band angesetzt werden. Hierbei muß die Andrückkraft zwischen den jeweils zum Einsatz kommenden Antriebsrollen ausschließlich von der Umschalt­ vorrichtung der Rollen aufgebracht werden. Diese Kraft ist nicht lastabhängig.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Packma­ schine zum Umspannen von Packgut mit einem Band zu schaffen, bei der sich während des Spannens des Bandes die Kraft, mit der das Band gegen die betreffende Antriebsrolle gedrückt wird, erhöht, so daß auch beim Spannen ein schlupffreier Bandtransport gewährleistet ist.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß mit den im Patentanspruch 1 angegebenen Merkmalen.
Bei der erfindungsgemäßen Packmaschine läuft das Band über eine Andrückrolle, die an einem schwenkbaren Hebel gelagert ist. An diesem Hebel befindet sich eine Druck­ backe, die beim Bandspannen das Band gegen eine dann wirksame zweite Antriebsrolle drückt. Beim Vorlauf wird das Band lediglich von einer Vorratsrolle abgezogen, und vorgeschoben, jedoch sind keine größeren Kräfte zu überwinden. Beim anschließenden Bandrücklauf wird ebenfalls zuerst nur mit geringer Anzugskraft gearbeitet, wobei das Band von der Druckbacke gegen die zweite Antriebsrolle gedrückt wird. Erhöht sich beim Zurück­ ziehen die Bandkraft, wird durch die Hebelwirkung des Hebels und dadurch, daß das Band um die erste Andrück­ rolle herumgeführt ist, die Druckbacke verstärkt gegen die zweite Antriebsrolle gedrückt. Die Anpreßkraft ist umso größer je größer der Zugwiderstand des Bandes ist. Auf diese Weise wird erreicht, daß bei geringer Zugkraft des Bandes von der Druckbacke nur eine relativ kleine Druckkraft ausgeübt wird. Die Reibungsverluste werden hierbei geringgehalten. Mit größerer werdender Zugspan­ nung wird die Druckbacke verstärkt gegen die zweite Antriebsrolle gedrückt, um eine schlupffreie Mitnahme des Bandes zu erreichen.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Im folgenden wird unter Bezugnahme auf die Zeichnungen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Ansicht der Packmaschine,
Fig. 2 eine Ansicht der Packmaschine aus Richtung des Pfeiles II von Fig. 1,
Fig. 3 einen Vertikalschnitt durch die Packmaschine entlang der Linie III-III von Fig. 2,
Fig. 4 einen Schnitt entlang der Linie IV-IV von Fig. 3,
Fig. 5 eine Ansicht der Maschine, teilweise aufgebro­ chen, während der Rückzugsbewegung des Bandes,
Fig. 6 in vergrößertem Maßstab in gleicher Darstel­ lung wie Fig. 3 die Funktion der Klemmbacken und des Schwingers während des Reibschweißens,
Fig. 7 einen Horizontalschnitt entlang der Linie VII-VII von Fig. 6,
Fig. 8 einen Schnitt entlang der Linie VIII-VIII von Fig. 3,
Fig. 9 einen Schnitt entlang der Linie IX-IX von Fig. 8,
Fig. 10 eine Draufsicht von Fig. 9 aus Richtung des Pfeiles X und
Fig. 11 einen Schnitt entlang der Linie XI-XI von Fig. 5.
Die in Fig. 1 dargestellte Vorrichtung dient dazu, Packgut 10 mit einem thermoplastischen Band 11 fest zu umschließen und zusammenzuschnüren. Die Vorrich­ tung weist ein Gehäuse 12 auf, auf dem ein Antriebsmo­ tor 13 befestigt ist, der den Bandantrieb und die übrigen Teile der Vorrichtung über ein Getriebe 14 und über verschiedene Kupplungen antreibt. An einem Arm des Gehäuses 12 ist eine Band-Vorratsrolle 15 gelagert, von der das Band 11 abgezogen wird.
An der Unterseite des Gehäuses 12 ist ein Rahmen befestigt, der einen das Packgut 10 mit Abstand um­ schließenden Führungskanal 16 bildet. In diesen Füh­ rungskanal wird das Band 11 durch einen im Gehäuse 12 befindlichen Antriebsmechanismus 17 derart eingeführt, daß es gemäß Fig. 1 in Richtung des Pfeiles 18 bewegt wird, bis im Führungskanal 16 eine geschlossene Schlau­ fe gebildet worden ist. Dann wird das Band vom An­ triebsmechanismus zurückgezogen, wodurch sich Klap­ pen an der Innenseite des Führungskanals 16 öffnen und das Band den Führungskanal nach innen verläßt. Das Band wird nunmehr nur noch durch den an der Unter­ seite des Gehäuses 12 vorgesehenen Spann- und Ver­ bindungsmechanismus festgehalten, bis es das Packgut 10 straff umschließt. Dann erfolgt das Verbinden der Bandenden und das Abschneiden von dem Band der Vorratsrolle.
Die Fig. 3 bis 7 zeigen den Spann- und Verbindungs­ mechanismus 19. Dieser weist ein die Oberseite des Packgutes 10 berührendes Widerlager 20 auf, das seit­ lich zum Band bewegt werden kann und nach Beendi­ gung des Verschließvorganges seitlich unter dem Band 11 herausgezogen wird. Das Widerlager 20 weist in Längsrichtung des Bandes hintereinander eine geriffelte Haltefläche 21, eine weitere geriffelte Haltefläche 22 und eine erhabene und glatte Stützfläche 23 auf. Über der Haltefläche 21 befindet sich eine vertikal bewegbare Klemmbacke 24, deren Unterseite zum Zusammenwir­ ken mit der Haltefläche 21 ebenfalls geriffelt ist. Über der Stützfläche 23 befindet sich eine weitere Klemm­ backe 25, ebenfalls mit geriffelter Unterseite, und über der Haltefläche 22 befindet sich der Schwinger 26, der eine geriffelte Unterseite aufweist. Die Klemmbacken 24, 25 und der Schwinger 26 werden von vertikal ver­ schiebbar geführten Stößeln 27, 28, 29 vertikal bewegt, wobei die Klemmbacke 25 und der Schwinger 26 an dem jeweiligen Stößel 27 bzw. 28 mit Rollen 30 gelagert sind, um Horizontalbewegungen quer zum Band ausfüh­ ren zu können.
Die Stößel 27, 28, 29 werden jeweils von einer Feder 31 niedergedrückt und sie werden über Hebel 32 be­ wegt, die auf einer Achse 32a gelagert von einer Nockenwelle 33 gesteuert sind. Die Kurvenscheibe 33a steu­ ert die Vertikalbewegung der Klemmbacke 24, die Kur­ venscheibe 33b die Vertikalbewegung des Schwingers 26 und die Kurvenscheibe 33c die Vertikalbewegung der Klemmbacke 25. Die Nockenwelle 33 ist über eine Kupplung 34 mit einer von dem Motor 13 angeriebe­ nen Antriebswelle 35 verbunden und in Lagern 36 des Gehäuses 12 gelagert.
Die Nockenwelle 33 weist noch weitere Kurvenschei­ ben 33d und 33e auf, die jeweils über einen am Gehäuse gelagerten Hebel 37 bzw. 37a die Querbewegungen des Widerlagers 20 und einer auf dem Widerlager 20 be­ wegbaren Anschlagplatte 38 steuern.
Schließlich ist an der Nockenwelle 33 noch eine wei­ tere Kurvenscheibe 33f vorgesehen, die über einen bei 39b gelagerten Hilfshebel 39a einen Hebel 39 des An­ triebsmechanismus 17 steuert. Dieser Hebel 39 ist an einem Lager 40 des Gehäuses 12 gelagert und an seinem Ende befindet sich eine frei drehbare Andrückrolle 41, um die das von der Vorratsrolle 15 kommende Band 11 herumläuft. Am Gehäuse sind zwei Antriebsrollen 42 und 43 gelagert, die gemeinsam angetrieben und durch einen Treibriemen 44 derart gekoppelt sind, daß sie mit gleichem Drehsinn rotieren.
Der Hebel 39 kann, gesteuert durch die Kurvenschei­ be 33f, zwei verschiedene Stellungen einnehmen. In der einen Stellung drückt er das Band 11 mit der Andruck­ rolle 41 gegen die Antriebsrolle 42 und in der anderen Stellung drückt er das Band 11 mit einer Druckbacke 45 gegen die Antriebsrolle 41. Die Druckbacke 45 ist zu­ sammen mit einer Ersatz-Druckbacke 45a an einem schwenkbaren Druckbackenträger 45b angebracht. In der ersten Stellung des Hebels 39 wird das Band von der Antriebsrolle 42 in Richtung auf den Spann- und Ver­ bindungsmechanismus 19 getrieben und in der zweiten Stellung wird das Band von der Antriebsrolle 43 in Ge­ genrichtung gezogen und somit gespannt Beim Vorschieben des Bandes durch die Antriebsrolle 42 läuft das Band durch einen Kanal 46 der Klemmbacke 24 hindurch, um anschließend den Führungskanal 16 zu durchlaufen. Der vordere Bandabschnitt 11a läuft dann in den Spann- und Verbindungsmechanismus 19 zurück und stößt hierbei gegen einen Anschlag 38a der Anschlagplatte 38 (Fig. 3). Dieses Anstoßen des vorde­ ren Bandabschnittes gegen die Anschlagplatte 38 be­ wirkt über einen (nicht dargestellten) Schalter das Ein­ schalten der Kupplung 34. Dabei wird zunächst über die Nockenscheibe 33a die Klemmbacke 24 herunterbe­ wegt, so daß der vordere Bandabschnitt 11a zwischen der Klemmbacke 24 und der Haltefläche 21 festge­ klemmt wird. Ferner wird der Hebel 39 umgeschaltet, so daß das Band durch die Antriebsrolle 43 in Rückzugs­ richtung angetrieben wird (Fig. 5). Das Band löst sich nun aus dem Führungskanal 16, dessen Wandteile nach innen aufschnappen, und legt sich um das Packgut 10.
Wie aus Fig. 11 hervorgeht, weist der Führungskanal 16 einen mit dem Gehäuse 12 verbundenen starren Rah­ men 60 auf, von dem Stäbe 61 seitlich abstehen. Auf diesen Stäben ist eine Schiene 62 befestigt, an der zwei L-förmige Klappen 63, 64 seitlich anliegen, und zwar derart, daß sie mit ihren freien Schenkeln unterhalb der Schiene 62 einen Aufnahmeraum für das Band 11 be­ grenzen. Die Klappen 63 und 64 werden von Federn 65 gegen die Schiene 62 gedrückt gehalten. Wenn die Spannung des Bandes 11 zunimmt, stößt das Band gegen die Schenkel der L-förmigen Klappen 63 und 64, wobei schließlich die Kraft der Federn 65 überschritten wird und die Klappen 63, 64 in die mit 63′ und 64′ bezeichne­ ten Positionen aufklappen, so daß das Band 11 den Füh­ rungskanal 16 nach innen hin verlassen kann. Das Auf­ klappen der Klappe 63 wird von einem an dem Rahmen 60 montierten Sensor 66 erkannt, der daraufhin den An­ triebszweig für den Schnellauf abschaltet und den An­ triebszweig für das Spannen einschaltet.
Nachdem das Band fest um das Packgut herumgezo­ gen ist, wird von der Nockenscheibe 33e die Anschlag­ platte 38 seitlich herausgezogen, während das Widerla­ ger 20 noch unter dem Band 11 verbleibt. Dann werden durch die Nockenscheiben 33c und 33b die Klemmbacke 25 und der Schwinger 26 niedergedrückt, so daß sich der in Fig. 4 dargestellte Zustand ergibt. Ein am Schwin­ ger 26 angebrachtes Messer 47 trennt das Band am Ende des Durchtrittskanals 46 der Klemmbacke 24. In dem Überlappungsbereich zwischen den beiden Klemmbacken 24 und 25 liegen die Bandabschnitte 11a und 11 b doppelt. In diesem Überlappungsbereich ist der Schwinger 26 wirksam, wobei der untere Bandabschnitt 11a auf der Haltefläche 22 festgehalten wird, während der obere Bandabschnitt 11b an der Unterseite dem Schwingers 26 festgehalten wird. Der Schwinger 26 wird nun in eine oszillierende Horizontalbewegung ver­ setzt. Dies geschieht durch eine Kurbelwelle 48′ die über eine Kupplung 49 an eine ständig rotierende Weile 50 angekuppelt wird. Die Kurbelwelle 48 treibt über den Kurbeltrieb 51 den Schwinger 26 an, so daß dieser hin- und hergehende Horizontalschwingungen ausführt, während er fest gegen den oberen Bandabschnitt 11b gedrückt gehalten wird. Dadurch bewegt sich der obere Bandabschnitt 11b relativ zu dem festgehaltenen unte­ ren Bandabschnitt 11a. Innerhalb einer Zeit, die etwa eine Sekunde beträgt, werden durch die Reibungswär­ me die beiden Bandabschnitte miteinander verschweißt.
Die Kurbelwelle 48, die in Lager 48a gelagert ist, treibt über einen weiteren Kurbeltrieb 52 die Klemm­ backe 25, die den oberen Bandabschnitt 11b festhält. Dabei gleitet der Bandabschnitt 11b auf der glatten Stützfläche 23, während er von der Riffelung an der Unterseite der Klemmbacke 25 mitgenommen wird. Die Klemmbacke 25 wird gleichphasig und mit gleicher Am­ plitude bewegt wie der Schwinger 26, so daß das Band 11 zwischen Klemmbacke 25 und Schwinger 26 keine Scherbeanspruchung erleidet.
Zur Abstützung der Klemmbacke 25 beim Festziehen des Bandes sind am Gehäuse zwei Rollen 53, 54 vorge­ sehen, die um vertikale Achsen herum drehbar sind und ein reibungsarmes Gleiten der Klemmbacke ermögli­ chen.
Wie Fig. 8 zeigt, erfolgt der Antrieb der Antriebsrol­ len 42 und 43 über den ersten Antriebszweig 70 für den Schnellauf, während das Spannen des Bandes 11 durch den zweiten Antriebszweig 71 erfolgt. Beide Antriebs­ zweige sind gemeinsam von einem Treibriemen 72 über Riemenscheiben 73 und 74 vom Motor 13 angetrieben. Jeder Antriebszweig enthält eine elektromagnetische Kupplung 75 bzw. 76. Diese Kupplungen werden wech­ selseitig betätigt,so daß zu jedem Zeitpunkt immer nur eine Kupplung eingeschaltet ist. Der erste Antriebszweig 70 enthält hinter der Kupplung 76 eine Welle 77, die eine Riemenscheibe 78 und die damit fest verbun­ dene Antriebsrolle 42 treibt. Die Riemenscheibe 78 treibt über den Riemen 44 eine weitere Riemenscheibe 79, die drehfest mit der Antriebsrolle 43 für den schnel­ len Rücklauf verbunden ist. Wenn die Kupplung 76 ein­ geschaltet ist, werden beide Antriebsrollen 42 und 43 angetrieben. Wenn der Hebel 39 in der in Fig. 3 darge­ stellten Stellung ist, wird das Band 11 gegen die An­ triebsrolle 42 gedrückt und damit vorwärtsbewegt. Ist der Hebel 39 dagegen in der in Fig. 5 gezeigten Stellung, in der das Band 11 gegen die Antriebsrolle 43 gedrückt wird, wird das Band in Rückwärtsrichtung angetrieben Wenn beim Öffnen des Führungskanals 16 der Sensor 66 (Fig. 11) anspricht, wird durch Ausschalten der Kupplung 76 der erste Antriebszweig 70 abgeschaltet und durch Einschalten der Kupplung 75 der zweite An­ triebszweig 71 eingeschaltet. Die Kupplung 75 treibt dann ein im zweiten Antriebszweig enthaltenes Plane­ tengetriebe 80, dessen Getriebegehäuse 81 im Gehäuse 12 drehbar gelagert ist. Das Planetengetriebe 80 weist in üblicher Weise ein mit der Eingangswelle verbundenes Sonnenrand, Planetenräder und, mit dem Getriebege­ häuse 81 fest verbunden, eine Innenverzahnung auf. Der Träger der Planetenräder ist mit der Ausgangswelle 82 verbunden und diese ist an einen Freilauf 83 angeschlos­ sen, der mit der Riemenscheibe 79 verbunden ist. Der Freilauf 83 bewirkt, daß die Antriebsrolle 43 über den zweiten Antriebszweig 71 gedreht werden kann, ohne daß über den Riemen 44 der erste Antriebszweig 70 mitgedreht würde. Anstelle des Freilaufs 83 könnte auch eine weitere Schaltkupplung vorgesehen sein.
Das Getriebegehäuse 81 ist über einen schlupffreien Antrieb, nämlich einen Zahnriementrieb 84, mit der Ausgangswelle 85 einer im Gehäuse 12 fest angebrach­ ten Haltekupplung 86 verbunden. Die Haltekupplung 86 ist eine elektromagnetische Bremse, die über den Zahn­ riementrieb 84 das Getriebegehäuse 81 festhält. Solange das Getriebegehäuse 81 gegen Drehung festgehalten ist, kann das Getriebe 80, das als Untersetzungsgetriebe wirkt, die Drehung von der Kupplung 75 zum Freilauf 83 und somit zur Antriebsrolle 43 übertragen. Da das Getriebe ein Untersetzungsgetriebe ist, erfolgt das Dre­ hen der Antriebsrolle 43 beim Spannen des Bandes 11 mit verminderter Geschwindigkeit. Mit zunehmender Bandspannung wird die Kraft, mit der der Zahnriemen­ trieb 84 das Getriebegehäuse 81 gegen Drehung festhalten muß, immer größer. Übersteigt diese Festhaltekraft die Haltekraft der Haltekupplung 86, dann dreht die Weile 85 der Haltekupplung 86 und erlaubt es dem Getriebe­ gehäuse 81 ebenfalls sich drehen. Am Getriebegehäuse 81 ist eine Markierungsscheibe 87 in Form einer Loch­ scheibe (Fig. 9) befestigt. Die Löcher der Markierungs­ scheibe 87 werden von einem im Gehäuse 12 ortsfest angebrachten Sensor 88 erkannt. Wenn der Sensor 88 das Drehen der Markierungsscheibe 87, und somit des Getriebegehäuses 81, erkennt, kann ein Signal erzeugt werden, das die Kupplung 75 ausschaltet und die Kupp­ lung 34 (Fig. 3) einschaltet, um die Klemmbacke 25 in die Klemmposition zu bewegen und den Verbindungs­ vorgang durchzuführen. Es ist aber auch möglich, die durch die Markierungsscheibe 87 am Sensor 88 erzeug­ ten Impulse zu zählen und die Umschaltung erst dann vorzunehmen, wenn eine vorbestimmte Impulszahl ge­ zählt wurde.

Claims (3)

1. Packmaschine zum Umspannen von Packgut (10) mit einem Band (11), mit
einer Antriebseinrichtung (17), die das Band von einer Vorratsrolle (15) in einer das Pack­ gut umgebenden Führungsvorrichtung (16) zur Bildung einer geschlossenen Bandschleife vor­ treibt und einen ersten Antriebszweig (70) für den Schnellauf und einen zweiten Antriebszweig (71) für das Spannen des Bandes (11) enthält, die jeweils über eine schaltbare Kupplung (76, 75) von demselben Antrieb (21) angetrieben sind,
einer Steuereinrichtung (34, 39), die die An­ triebseinrichtung (17) nach Vervollständigung der Bandschleife auf Rücklauf umschaltet und eine Rückzugsbewegung des Bandes einleitet,
einem Sensor (66), der bei Bandrücklauf bei Überschreiten eines Grenzwertes der Band­ spannung den ersten Antriebszweig (70) ab­ schaltet und den zweiten Antriebszweig (71) einschaltet, und
einer Verbindungsvorrichtung (19), die nach dem Spannen sich überlappende Bandabschnitte der Bandschleife miteinander verbindet,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Antriebseinrichtung (17) eine erste An­ triebsrolle (42) für den Vorlauf und eine zweite Antriebsrolle (43) für den Rücklauf aufweist, die über den jeweils eingeschalteten Antriebszweig (70, 71) gemeinsam angetrieben und wechselseitig in Angriff mit dem Band (11) bringbar sind, und daß ein schwenkbar gelagerter Hebel (39) vorgesehen ist, der eine das Band (11) gegen die zweite An­ triebsrolle (43) drückende Druckbacke (45) und eine das Band (11) gegen die erste Antriebsrolle (42) drückende Andrückrolle (41) trägt, und daß das von der Vorratsrolle (15) kommende Band um die Andrückrolle (41) herumläuft und dabei den Hebel (39) mit der Druckbacke (45) gegen die zweite An­ triebsrolle (43) zieht.
2. Packmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß die Antriebsrollen (42,43) mit gleichem Drehsinn rotieren und das zwischen ihnen hindurch­ laufende Band (11) mit seiner einen Fläche an die eine und seiner anderen Fläche an die andere An­ triebsrolle angedrückt werden kann.
3. Packmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Andrückrolle (41) an dem Ende des Hebels (39) gelagert und die Druckbacke (45) im Mittelbereich des Hebels (39) angeordnet ist.
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