DE4013941A1 - Anlage zum serienweisen beschichten von werkstuecken mit leitfaehigem beschichtungsmaterial - Google Patents
Anlage zum serienweisen beschichten von werkstuecken mit leitfaehigem beschichtungsmaterialInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Anlage gemäß dem Oberbegriff des
Anspruchs 1.
In üblichen elektrostatischen Beschichtungsanlagen, wie sie
insbesondere zum Lackieren von Fahrzeugrohkarossen verwendet
werden, legt man den Sprühkopf von Rotationszerstäubern od. dgl.
an Hochspannung, um dadurch das die versprühten Beschichtungs
partikel aufladende Feld zwischen dem Sprühkopf und dem geerde
ten, zu beschichtenden Gegenstand zu erzeugen. Hierbei tritt
das Problem auf, daß bei Verwendung eines Beschichtungsmaterials
hoher elektrischer Leitfähigkeit wie namentlich der umwelt
freundlichen wasserlöslichen Lacke der Isolationswiderstand
über die den Sprühkopf mit dem Lackversorgungssystem verbindende
Leitung zu gering ist, wenn das Versorgungssystem auf Erd
potential liegt. Das gewöhnlich aus Ringleitungen für die
einzelnen Farben bestehende Versorgungssystem soll geerdet sein,
da andernfalls nicht nur erheblicher Isolationsaufwand erfor
derlich wäre, sondern auch wegen der großen elektrischen Kapa
zität die Gefahr explosionsartiger Entladungen bestehen würde.
Bei einer aus der DE-OS 30 14 221 bekannten Beschichtungsanlage
für elektrisch leitfähige Materialien ist für jede Farbe ein
eigener Vorratsbehälter vorgesehen, der gegen Erde und gegen
die jeweils anderen Behälter isoliert angeordnet ist und über
einen Farbwechsler und eine Verbindungsleitung die auf Hoch
spannungspotential liegende Sprühvorrichtung speist. Die Ver
bindungsleitung wird nach Beendigung des Beschichtungsbetriebes
mit einer gegebenen Farbe und vor dem Wechsel zu einer anderen
Farbe mit Lösungsmittel (Wasser) gespült und mit Druckluft
getrocknet, um die erforderliche Isolierung zu dem anschließend
mit der Sprühvorrichtung verbundenen Behälter aufrechtzuerhalten.
Insbesondere bei einer großen Anzahl wählbarer Farben und ent
sprechender Behälter ist diese Anlage baulich aufwendig und
sperrig. Ferner ergeben sich Farbverluste beim Entleeren und
Spülen der isolierenden Leitungen und die Notwendigkeit der Ent
sorgung des Spülmittels. Dasselbe Problem tritt bei einem aus der
DE-OS 37 17 929 bekannten Verfahren auf, bei dem vom Farbwechsler
eines geerdeten Versorgungssystems zu einem Zwischenbehälter und
von diesem zur Sprühvorrichtung führende Leitungen zur elektri
schen Isolation gespült und getrocknet werden.
Dieses Problem wird teilweise bei einem aus der DE-PS 29 00 660
bekannten System vermieden, bei dem das Beschichtungsmaterial von
einer geerdeten Ringleitung zunächst in einen isoliert angeordne
ten ersten Zwischenbehälter gelangt und aus diesem dann in einen
zweiten Zwischenbehälter, dessen Ausgang ständig mit der auf
Hochspannung liegenden Sprühvorrichtung verbunden ist. Durch
ausreichend großen Abstand und zweckmäßig bewegbare Verbindungs
rohre oder durch Auf- und Abbewegen des ersten Zwischenbehälters
wird beim Füllen des ersten Zwischenbehälters dessen Inhalt vom
zweiten Zwischenbehälter elektrisch isoliert und beim Füllen des
an Hochspannung liegenden zweiten Zwischenbehälters der erste
Zwischenbehälter vom geerdeten Vorratssystem isoliert. Der erste
Zwischenbehälter wird vor dem Entleeren in den zweiten Zwischen
behälter elektrisch aufgeladen, um Spannungsüberschläge zu
vermeiden. Das bekannte System ist aber baulich aufwendig und
wegen des zur Isolation notwendigen Abstands zwischen den beiden
Zwischenbehältern sehr sperrig.
Ausgehend von dem aus der erwähnten DE-PS 29 00 660 bekannten
System liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Anlage
zu schaffen, die mit geringem Platzbedarf und wenig Bauaufwand
auskommt.
Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 gekennzeichnete
Anlage gelöst.
Die Erfindung hat den Vorteil, daß man bei zweckmäßiger Ausge
staltung der Anlage mit einem einzigen Zwischenbehälter (für
jedes der auswählbaren Beschichtungsmaterialien unterschied
licher Farbe und ggf. pro "Ebene" mehrerer Zerstäuber in einer
Sprühkabine) auskommt, ohne daß es bei dieser Ausgestaltung
erforderlich ist, beim Füllen des Zwischenbehälters die
Hochspannung abzuschalten. Gemäß einer anderen Ausführungsform
der Erfindung kann die Anlage noch einfacher ausgestaltet sein,
wenn die Hochspannung beim Füllen des Zwischenbehälters abge
schaltet wird. Wenn man andererseits gemäß einer Weiterbildung
der Erfindung dem Auslaß des Zwischenbehälters einen als Puffer
dienenden zusätzlichen Vorratsbehälter nachschaltet, ist man
für die Bewegungen des Zwischenbehälters nicht mehr auf
Beschichtungspausen angewiesen; hieraus ergibt sich dann
auch die Möglichkeit, eine einzige gemeinsame Zwischenbehälter
anordnung (pro Farbe) für alle angeschlossenen Zerstäuber,
also z. B. für alle "Ebenen" aus jeweils mehreren Zerstäubern
in einer Sprühkabine zu verwenden.
An einem in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungs
beispiel wird die Erfindung näher erläutert.
Bei der hier beschriebenen Anlage soll ein geerdetes Versor
gungssystem, von dem nur ein Füllventil 1 mit einer Material
zufuhrleitung 2 dargestellt ist, eine Einrichtung versorgen,
die mit einer im Betrieb auf Hochspannung liegenden Beschich
tungsvorrichtung verbunden ist und bei dem dargestellten Bei
spiel ein Entnahmeventil 4 mit einer zur Beschichtungssvor
richtung (nicht dargestellt) führenden Leitung 5 enthält.
Zur elektrischen Isolierung zwischen dem geerdeten Versorgungs
system und der auf Hochspannung gelegten Einrichtung dient
ein Zwischenbehälter 7, der in an sich bekannter Weise periodisch
abwechselnd vom Versorgungssystem gefüllt wird, wobei sein
Inhalt geerdet ist, und danach in Richtung zur Beschichtungs
vorrichtung entleert wird, wobei sein Inhalt auf die Hoch
spannung der Beschichtungsvorrichtung aufgeladen wird und vom
Versorgungssystem isoliert ist.
Der dargestellte Zwischenbehälter 7 ist ein langgestreckter,
mit Ausnahme von verschließbaren Ein- und Auslässen für Be
schichtungsmaterial und Luft vollständig geschlossener Zylinder
mit rundem, flachem oder beliebigem sonstigen Querschnitt,
der um eine quer zu seiner Längsachse liegende horizontale
Achse 8 schwenkbar gelagert ist, beispielsweise auf einem
vertikal auf den Boden stehenden Fuß 9 aus Isoliermaterial.
Gemäß einem praktischen Beispiel kann er für einen Inhalt von
etwa 4 l bemessen sein.
Bei der dargestellten Ausführungsform ist der Zwischenbehälter 7
etwa an der Mitte zwischen seinen beiden Enden gelagert, an
denen sich jeweils ein Ventil 11 bzw. 12 befindet, von denen
das eine Ventil 11 als Einlaß und das andere Ventil 12 als
Auslaß des Zwischenbehälters 7 dient. Je nach den Schwenk
bewegungen ist das Ventil 11 mit dem feststehenden Füllventil 1
kuppelbar und von ihm lösbar, während das Ventil 12 in ähnlicher
Weise lösbar mit dem Entnahmeventil 4 kuppelbar ist, das auf
einem Isolator 14 steht, da es von dem leitenden Beschichtungs
material über die zur Sprühvorrichtung führende Leitung beim
Beschichtungsbetrieb auf Hochspannung gelegt wird. Die Mündungen
der Ventile 11 und 12 sind in der Schwenkebene des Zwischen
behälters 7 darstellungsgemäß mit einem solchen Winkel gegen
die Behälterlängsachse geneigt, daß sie beim Ankuppeln an
das feststehende Ventil 1 bzw. 4 mit dessen Mündung fluchten.
Durch konische bzw. entsprechend trichterförmige Gestaltung
der Mündungen kann das Zusammenkuppeln erleichtert werden.
Durch entsprechende konstruktive Ausgestaltung der Ventile
kann dafür gesorgt werden, daß beim Zusammenkuppeln selbst
tätig eine flüssigkeitsdichte Flüssigkeitsverbindung zwischen
dem Ventil 11 und der Leitung 2 bzw. zwischen dem Ventil 12
und der Leitung 5 zustande kommt und die Ventile 11 und 12
sowie 1 und 4 jeweils selbsttätig schließen, wenn das Ventil 11
bzw. 12 durch die Schwenkbewegungen des Zwischenbehälters 7
abgekuppelt und weggeschwenkt wird.
Zum Verschwenken des Zwischenbehälters 7 zwischen seiner ersten
Position, in der er vom Versorgungssystem gefüllt wird, und
der dargestellten zweiten Position, in der er entleert wird,
ist eine vorzugsweise pneumatisch arbeitende Kolben-Zylinder
einheit 14 vorgesehen, die sich einerseits an dem Fuß 9 und
andererseits am Zwischenbehälter 7 abstützt.
Die dargestellte Anordnung kann sich in ihrer Gesamtheit, also
einschließlich der für weitere wählbare Beschichtungsmaterialien
anderer Farbe benötigten weiteren Zwischenbehälter, in einem
vollständig geschlossenen Gehäuse 16 aus Isoliermaterial
befinden, das an einer Seite oder vorzugsweise als Bestandteil
einer Sprühkabine angeordnet ist. Die Leitung 5 ist durch die
Wand dieses Gehäuses in die Sprühkabine hindurchgeführt,
wo sie mindestens eine "Ebene" aus mehreren Zerstäubern
versorgen kann. Bei einem praktischen Beispiel kann die Höhe
des Gehäuses 16 in der Größenordnung von 1 m liegen. Der Abstand
zwischen dem geerdeten Füllventil und dem Einlaßventil 11 des
Zwischenbehälters 7 ist ausreichend größer als die Überschlag
weite der angelegten Hochspannung, wenn der Zwischenbehälter
in die dargestellte Entleerungsposition geschwenkt ist.
Im Betrieb kann der Zwischenbehälter 7 schnell und problemlos
in seine Füllposition geschwenkt und in die dargestellte Ent
leerungsposition zurückgeschwenkt werden, wofür bei der dar
gestellten Ausführungsform beispielsweise die Beschichtungs
pausen genutzt werden können, in denen in einer Sprühkabine
die Gruppe von Sprühvorrichtungen einer "Ebene" nach Beschichtung
einer Fahrzeugkarosse auf die jeweils nächste Karosse wartet.
Auch das Füllen des Zwischenbehälters 7 durch das üblicherweise
unter Druck (z. B. 6×105 Pa, also 6 bar) stehende Versorgungs
system über die selbsttätig kuppelbaren Ventile 1 und 11
erfordert wenig Zeit.
Zum Entleeren des Zwischenbehälters 7 kann dieser zweckmäßig
unter geregelten Druck gesetzt werden, was den Vorteil hat,
daß ihm zum Entleeren keine eigens hierfür vorgesehene Pumpe
od. dgl. nachgeschaltet werden muß. Zu diesem Zweck ist der
Zwischenbehälter 7 druckfest ausgebildet und beim Entleeren
luftdicht geschlossen und mit einem (nicht dargestellten)
Einlaßventil für Druckluft versehen. Ferner ist ein (ebenfalls
nicht dargestelltes) Entlüftungsventil für den Füllvorgang
vorgesehen. Der im Zwischenbehälter 7 eingestellte Druck ist
zweckmäßig geringer als der des Versorgungssystems, z. B. etwa
2-4,5×105 Pa. Statt der Druckentleerung ist es aber auch mög
lich, einen drucklosen Zwischenbehälter mit einer dem Entnahme
ventil nachgeschalteten, beispielsweise pneumatisch arbeitenden
Förderpumpe bekannter Art zu entleeren.
Das dargestellte Ausführungsbeispiel läßt sich insofern noch
vereinfachen, als der Zwischenbehälter 7 statt der kuppelbaren
Ventile 12 und 4 an seinem Auslaß auch ständig flüssigkeits
dicht mit der zur Beschichtungsvorrichtung führenden Leitung 5
verbunden sein könnte. Diese Verbindung wäre dann bewegbar
oder flexibel angeordnet, so daß sie den Schwenkbewegungen
des Zwischenbehälters folgen könnte; beispielsweise könnte sie
aus einem fest mit dem Zwischenbehälter verbundenen flexiblen
Schlauchstück bestehen. Hierbei kann es zweckmäßiger sein,
die Schwenkachse des Zwischenbehälters in die Nähe seines
Auslaßendes zu verlegen. Da in diesem Fall im Betrieb ständig
durch das leitende Beschichtungsmaterial eine leitende Verbin
dung von der Beschichtungsvorrichtung zum Zwischenbehälter
besteht, wird die Hochspannung beim Füllen des Zwischenbehälters
abgeschaltet, beispielsweise während der oben erwähnten
Beschichtungspausen in einer Sprühkabine.
Andererseits besteht die eingangs schon erwähnte Möglichkeit,
dem Zwischenbehälter 7 einen zusätzlichen Vorratsbehälter
nachzuschalten, der als Pufferbehälter zur Versorgung der
Beschichtungsvorrichtung beim Füllen des Zwischenbehälters dient
und einen pausenlosen Beschichtungsbetrieb ermöglicht. Der
(nicht dargestellte) Pufferbehälter könnte beispielsweise
an die Leitung 5 angeschlossen sein. Ein Pufferbehälter ist
vor allem bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel mit vom
Entnahmeventil 4 abkuppelbarem Auslaß des Zwischenbehälters 7
sinnvoll. Wenn der Pufferbehälter z. B. am Ende der Leitung 5
oder an sonstiger Stelle an diese angeschlossen ist, besteht
die Möglichkeit, in Betriebspausen die Leitung 5 durch periodisch
wechselnden Druck des Pufferspeichers entsprechend periodisch
zu beaufschlagen, wodurch in der Leitung 5 ein Absetzen des
Beschichtungsmaterials vermieden und dessen Viskosität erhalten
bleiben kann.
Die oben beschriebene Anlage läßt sich dahingehend abwandeln,
daß der Zwischenbehälter (7) unbeweglich montiert ist und
stattdessen das Füllventil (1) des Versorgungssystems und/oder
das Entnahmeventil (4) der Beschichtungsvorrichtung zum Füllen
und Entleeren des Behälters periodisch abwechselnd bezüglich
der entsprechenden Ventile (11, 12) des Behälters bewegt werden.
Insbesondere kann es zweckmäßig sein, das Füll- bzw. Entnahme
ventil (1, 4) zum Kuppeln und Abkuppeln auf und ab zu bewegen.
Die sonstigen Merkmale der beschriebenen Anlage können hierbei
sinngemäß erhalten bleiben.
Claims (11)
1. Beschichtungsanlage zum serienweisen Beschichten von
Werkstücken mit elektrisch leitfähigem Beschichtungsmaterial
mit
einem auf niedrigem Potential oder Erdpotential liegenden Versorgungssystem (1),
einer im Betrieb auf Hochspannung gelegten Beschichtungsvor richtung
und einem zwischen zwei Positionen bewegbaren Zwischenhehälter (7), dem in der ersten Position das Beschichtungsmaterial durch einen Einlaß (11) von einem Auslaß des Versorgungssystems (1) zugeführt wird,
und der in seiner zweiten Position, in der sein Inhalt elektrisch vom Auslaß des Versorgungssystems (1) isoliert ist, das Beschich tungsmaterial in eine mit der Beschichtungsvorrichtung verbundene Einrichtung (4) abgibt,
dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenbehälter (7) um eine feststehende Achse (8) zwischen seinen beiden Positionen verschwenkbar gelagert ist.
einem auf niedrigem Potential oder Erdpotential liegenden Versorgungssystem (1),
einer im Betrieb auf Hochspannung gelegten Beschichtungsvor richtung
und einem zwischen zwei Positionen bewegbaren Zwischenhehälter (7), dem in der ersten Position das Beschichtungsmaterial durch einen Einlaß (11) von einem Auslaß des Versorgungssystems (1) zugeführt wird,
und der in seiner zweiten Position, in der sein Inhalt elektrisch vom Auslaß des Versorgungssystems (1) isoliert ist, das Beschich tungsmaterial in eine mit der Beschichtungsvorrichtung verbundene Einrichtung (4) abgibt,
dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenbehälter (7) um eine feststehende Achse (8) zwischen seinen beiden Positionen verschwenkbar gelagert ist.
2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Auslaß des Versorgungssystems durch ein feststehendes
Füllventil (1) gebildet ist, mit dem ein den Einlaß des Zwi
schenbehälters (7) bildendes Ventil (11) in der ersten Schwenk
position zum Füllen des Zwischenbehälters selbsttätig flüssig
keitsdicht kuppelbar ist, und daß die Ventile (1, 11) beim
Verschwenken des Zwischenbehälters (7) in die zweite Position
selbsttätig schließen.
3. Anlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Einlaß der mit der Beschichtungsvorrichtung verbundenen
Einrichtung durch ein feststehendes Entnahmeventil (4)
gebildet ist, mit dem ein den Auslaß des Zwischenbehälters (7)
bildendes Ventil (12) in der zweiten Schwenkposition zum Ent
leeren des Zwischenbehälters (7) selbsttätig flüssigkeitsdicht
kuppelbar ist, und daß diese Ventile (4, 12) beim Verschwenken
des Zwischenbehälters (7) in die erste Position selbsttätig
schließen.
4. Anlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Auslaß des Zwischenbehälters (7) im Betrieb ständig
flüssigkeitsdicht mit einer zur Beschichtungsvorrichtung
führenden Leitung (5) verbunden ist, und daß diese Verbindung
bewegbar oder flexibel angeordnet ist, so daß sie den Schwenk
bewegungen des Zwischenbehälters (7) folgt.
5. Anlage nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der Zwischenbehälter (7) ein langgestreckter
geschlossener Zylinder ist, der um eine quer zu seiner Längs
achse liegende horizontale Achse (8) schwenkbar ist.
6. Anlage nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß am einen und/oder entgegengesetzten anderen
Ende des Zwischenbehälters (7) ein Ventil (11, 12) vorgesehen ist,
dessen Mündung in der Schwenkebene des Zwischenbehälters (7)
mit einem solchen Winkel gegen die Behälterlängsachse geneigt
ist, daß sie beim Ankuppeln an ein feststehendes Ventil (1, 4)
mit diesem ausgerichtet ist.
7. Anlage nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der Zwischenbehälter (7) auf einem Fuß (9)
aus Isoliermaterial gelagert und von einer Kolben-Zylinder
einheit (14) verschenkbar ist.
8. Anlage nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der Zwischenbehälter (7) und sein Schwenk
mechanismus in einem Gehäuse (16) aus Isoliermaterial als
Teil einer Sprühkabine angeordnet sind und vom Auslaß des
Zwischenbehälters (7) oder eines mit diesem kuppelbaren
Ventils (4) eine Leitung (5) in die Sprühkabine zur Beschich
tungsvorrichtung führt.
9. Anlage nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der Zwischenbehälter (7) luftdicht
verschließbar und druckfest ausgebildet ist, Einlaß- und Auslaß
ventile für Luft hat und durch Druckbeaufschlagung entleerbar
ist.
10. Anlage nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die vom Zwischenbehälter (7) gespeiste,
mit der Beschichtungsvorrichtung verbundene Einrichtung einen
zusätzlichen Vorratsbehälter enthält, der als Pufferbehälter zur
Versorgung der Beschichtungsvorrichtung beim Füllen des Zwischen
behälters (7) dient.
11. Anlage nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß der Pufferbehälter luftdicht verschließbar und durch
Druckbeaufschlagung entleerbar ist.
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