DE4013065A1 - Saughubvorrichtung zur handhabung von flaechenmaterial - Google Patents
Saughubvorrichtung zur handhabung von flaechenmaterialInfo
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Description
Die Erfindung befaßt sich mit einer Saughubvorrichtung, wel
che an einem Kran hängt, und die so betreibbar ist, daß ein
Gegenstand, wie ein großes Flächenmaterial bzw. Plattenmate
rial, gehoben werden kann.
Die manuelle Handhabung und Bewegung von großen Flächenmate
rialien, wie Plattenmaterialien u.dgl., in Warenhäusern und
Fabriken, können Schwierigkeiten bereiten, zeitintensiv sein
und in einigen Fällen auch gefährlich sein. Beispielsweise
sind einige groß bemessene Schichtholzplatten schwer. Obgleich
Platten aus Holz und Kunststoffverkleidungen in ähnlicher
Größe leichter sind, sind sie jedoch sehr flexibel. Große Me
tallplatten, aus denen Teile ausgestanzt und ausgepreßt wer
den und die aus Eisen, Stahl, Messing und Kupfer o.dgl. be
stehen, sind schwer und äußerst flexibel. Steinplatten, wie
Ziermarmor u.dgl., sind starr aber äußerst schwer. Daher wer
den üblicherweise Laufkräne eingesetzt, um Flächenmaterialien
zu handhaben und zu bewegen, und eine Vielzahl unterschiedli
cher Bauarten von Lasthandhabungseinrichtungen hängen von ei
ner Kranarbeitsstraße herab, um die Flächenmaterialien zu er
fassen. Derartige Lastgreifeinrichtungen umfassen beispiels
weise verschiedene Bauarten von Schlingen, Elektromagnete und
Saugschalenanordnungen. Jede dieser Bauart hat Nachteile,
insbesondere dann, wenn nur ein einziges Flächenstück auf ein
mal gehoben und bewegt werden soll. Bei Schlingen ist es bei
spielsweise erforderlich, diese von Hand an dem Flächenstück
anzubringen und zu lösen. Elektromagnete können nur direkt ein
Flächenstück heben, das aus einem magnetisierbaren Metall, wie
Eisen oder Stahl hergestellt ist. Wenn ferner das Magnetfeld
nicht genau gesteuert wird, wird nicht nur die zu oberst lie
gende Platte eines Stapels gehoben, sondern auch ein oder meh
rere Platten, die unmittelbar unterhalb der zu oberst liegen
den Platte sich befinden. Saugschalen-Greifeinrichtungen sind
im Hinblick auf das Gewicht des Flächenmaterials relativ be
grenzt, das sicher gehoben werden kann, und ferner sind mecha
nische Kräfte erforderlich, um den Greifzustand aufzuheben.
Die Erfindung gibt eine verbesserte, unabhängige, kompakte,
relativ kleine Saughubvorrichtung an, die derart beschaffen
und ausgelegt ist, daß sie hängend an einer Arbeitsstraße ei
nes Laufkrans beispielsweise angebracht werden kann, und die
selektiv derart betreibbar ist, daß ein Gegenstand, der eine
glatte Oberfläche hat, gehoben und freigegeben werden kann.
Die Vorrichtung kann einen Gegenstand, der starr oder flexi
bel sein kann, aus irgendeinem Material hergestellt sein
kann, handhaben, vorausgesetzt, daß der Gegenstand eine glat
te obere Fläche hat, mit der die Vorrichtung selbst zusammen
arbeiten kann. Die Vorrichtung ist insbesondere so eingerich
tet, daß große, schwere, flexible, einzelne Metallbleche ge
handhabt werden können. Jedoch ist das Anwendungsgebiet der
Erfindung hierauf nicht beschränkt.
Eine Saughubvorrichtung nach der Erfindung weist eine vertikal
angeordnete Tragkonstruktion auf, die eine Kranbefestigungs
einrichtung, wie einen Ösenbolzen, am oberen Ende hat, und
die eine übliche, im Handel erhältliche Saugkisseneinrichtung
besitzt, die eine Dichtungspackung enthält, die am unteren En
de befestigt ist. Die Tragkonstruktion stellt die mechanische
Abstützung für eine Grundplatte dar, an der eine übliche, im
Handel erhältliche, motorbetriebene Saugpumpenanordnung an
gebracht ist. Die Tragkonstruktion ist auch mit einer mecha
nischen Abstützung für ein Abdeckteil versehen, das über der
Saugpumpenanordnung liegt und mit der Grundplatte zusammen
arbeitet, um ein Gehäuse zu bilden, das die Saugpumpenanord
nung gegen Beschädigungen schützt. Steuereinrichtungen, wel
che manuell betätigbare, elektrische Ein/Ausschalter für den
Pumpenmotor und ein manuell betätigbares, öffenbares/schließ
bares Vakuumunterbrechungsventil sowie eine Saugdruckmeßein
richtung umfassen, sind an dem Abdeckteil derart angebracht,
daß sie für die Person zugänglich ist, die den Kran und die
Saughubeinrichtung bedient.
Beim Arbeiten wird die Vorrichtung auf den Gegenstand abge
senkt, die Saugpumpe wird in Betrieb genommen, um ein Vakuum
in einem Hohlraum zwischen dem Saugkissen und dem Gegenstand
zu erzeugen, wodurch bewirkt wird, daß der Gegenstand an dem
Vakuumkissen haftet, der Kran wird betrieben, um den Gegen
stand zu heben und zu bewegen, und das Löseventil wird betä
tigt, um den Saugdruck zu unterbrechen, wenn sich der Gegen
stand an einer gewünschten Stelle befindet.
Eine Saughubvorrichtung nach der Erfindung bietet zahlreiche
Vorteile gegenüber dem Stand der Technik. Beispielsweise kann
ein Gegenstand unabhängig von dem Material, aus dem dieser be
steht, gehandhabt werden, vorausgesetzt, daß der Gegenstand
eine glatte Oberfläche mit einer so ausreichenden Größe hat,
daß die Größe der Dichtungspackung, die bei dem Saugkissen zur
Anwendung kommt, aufgenommen werden kann. Die Vorrichtung ist
relativ klein bemessen, kompakt ausgelegt und gewichtsmäßig
leicht, und sie kann auch einen Gegenstand heben, der eine
mehrfache Größe und/oder ein mehrfaches Gewicht hat. Die Vor
richtung verwendet im Handel erhältliche Bauteile und läßt
sich relativ wirtschaftlich herstellen und warten. Die Vorrich
tung ist derart ausgelegt, daß alle Bedienungsbauteile in dem
Gehäuse gegen Beschädigungen im Gebrauchszustand geschützt
sind. Die Bauteile zur Bedienung der Vorrichtung sind für ei
ne Bedienungsperson leicht zugänglich. Das Saugkissen kann
durch Saugkissen ersetzt werden, die ähnlich ausgelegt sind,
aber unterschiedliche Abmessungen und Formen haben, so daß
man die Vorrichtung leicht an die zu handhabenden Gegenstände
anpassen kann. Die Vorrichtung wird über eine elektrische, im
Handel einfach erhältliche Energiequelle mit 110 oder 220 Volt
angetrieben, welche die Energieversorgung darstellt. Auch ist
keine Abhängigkeit von komplizierten, teuren, gesonderten, ent
fernt angeordneten Vakuumpumpen gegeben. Die Vakuumplatte in
dem Saugkissen ist aus relativ weichem Gußaluminium beispiels
weise hergestellt, so daß die Möglichkeit herabgesetzt wird,
daß die Oberfläche der zu handhabenden Gegenstände verkratzt
wird.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung erge
ben sich aus der nachstehenden Beschreibung einer bevorzugten
Ausführungsform unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung.
Darin zeigt:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht zur Verdeutlichung
einer Saughubvorrichtung nach der Erfindung,
die hängend an einem Kran angeordnet ist und
einen Gegenstand in Form eines Materialflächen
stücks halten kann,
Fig. 2 eine vergrößerte perspektivische Ansicht der
Vorrichtung von Fig. 1 in auseinandergezogener
Darstellung,
Fig. 3 eine vergrößerte Unteransicht der Vakuumplat
te des Saugkissens der in den Fig. 1 und 2
gezeigten Vorrichtung,
Fig. 4 eine Schnittansicht der Vorrichtung längs der
Linie 4-4 in Fig. 3, und
Fig. 5 eine schematische Schaltung der pneumatischen
und elektrischen Systeme der Vorrichtung.
Fig. 1 zeigt eine Saughubvorrichtung 10 nach der Erfindung, die
an einem Haken 12 einer Arbeitsstraße 14 eines Laufkrans 16
hängt, und an der sich ein Gegenstand, wie eine groß bemessene
Stahlplatte 18 mit einer glatten Oberfläche 20 befindet, die
lösbar unter der Saugkraft an der Saughubvorrichtung 10 gehalten
ist. Eine menschliche Bedienungsperson (nicht gezeigt) steuert
den Betrieb des Krans 16 mit Hilfe einer üblichen elektrischen
Schalttafel 22, und sie steuert auch das Arbeiten der Hubvor
richtung 10, wie dies nachstehend noch näher erläutert wird.
Im Arbeitszustand wird die Hubvorrichtung 10 auf das Flächen
stück 18 gesetzt, und die Vorrichtung wird in Betrieb genommen,
um zu bewirken, daß die Oberfläche 20 derselben haftend und lös
bar gehalten ist. Dann wird der Kran 16 betätigt, um das Flä
chenstück 18 an seiner Ausgangsstelle zu heben und das Flächen
stück zu einer anderen Stelle zu bewegen oder zu transportie
ren und dort das Flächenstück abzusetzen. Die Vorrichtung 10
wird dann betrieben, um die Haftung der Oberfläche 20 des Flä
chenstücks 18 aufzuheben.
Die Saughubvorrichtung 10, die nachstehend näher beschrieben
wird, kann irgendeine beliebige Größe haben. Bei einer bevorzug
ten, getesteten Ausführungsform erhält man Abmessungen in der
Größenordnung von einer Länge von 37,5 cm (15 inch), einer Brei
te von 35 cm (14 inch) und einer Höhe von 30 cm (12 inch) und
einem Gewicht von etwa 23,85 kg (53 pounds), kann eine Saugkraft
von 75 cm Wassersäule aufbringen und kann einen Gegenstand mit
einem Gewicht von bis zu 1800 kg heben, wobei als Arbeitssicher
heitsgewicht eine Größe von 900 kg (2000 pounds) gewählt ist.
Unter Bezugnahme auf Fig. 2 weist eine Saughubvorrichtung 10
eine vertikal angeordnete Tragkonstruktion auf, die nachstehend
näher beschrieben wird und die eine Kranbefestigungseinrich
tung, wie eine Öse 30, an ihrem oberen Ende hat, und die eine
übliche im Handel erhältliche Saugkisseneinrichtung 24 hat, die
fest an ihrem unteren Ende angebracht ist. Die Tragkonstruktion
stellt eine mechanische Abstützung für eine Grundplatte 26 dar,
an der eine übliche, im Handel erhältliche Saugpumpenanordnung
27 angebracht ist. Die Tragkonstruktion stellt auch eine me
chanische Abstützung für ein Abdeckteil 28 dar, das über der
Saugpumpenanordnung 27 liegt und mit der Grundplatte 26 zusam
menarbeitet, um ein Gehäuse 29 zu bilden, das die Saugpumpen
anordnung 27 gegen Beschädigungen schützt. Steuereinrichtungen,
welche einen manuell betätigbaren, elektrischen Ein/Ausschalter
31 und ein manuell betätigbares, öffen/schließbares Saugunter
brechungsventil 50 sowie eine Saugdruckmeßeinrichtung 52 umfaßt,
sind an dem Abdeckteil 28 derart angebracht, daß eine Person
hierzu Zugang hat, die den Kran und die Saughubvorrichtung be
dient.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 2, 3 und 4 weist ein Saugkissen
24 eine Vakuumplatte 60 auf, die eine ringförmig ausgebildete,
federnd nachgiebige Dichtungspackung 62 auf ihrer Unterseite
hat, die einen Hohlraum 64 begrenzt, und die ferner einen Luft
durchgang 66 aufweist, über den die Vakuumplatte in kommuni
zierender Verbindung mit dem Hohlraum steht. Da dieser in der Saug
hubvorrichtung 10 derart angeordnet ist, daß die Dichtungs
packung 62 mit dem Gegenstand 18 zusammenarbeitet, arbeitet
die glatte, obere Fläche 20 des Gegenstands mit dem Hohlraum
67 zusammen, um eine Vakuumkammer 68 (siehe Fig. 4) zu bilden.
Die Saugpumpenanordnung 27, die starr an der Grundplatte 26 an
gebracht ist, weist eine Vakuumpumpe 42 auf, die einen Saug
einlaß 43 hat, weist ferner einen Elektromotor 44 zum Antreiben
der Pumpe, ein Einweg-Rückschlagventil 48, das mit dem Saug
einlaß verbunden ist und vorzugsweise einen Luftfilter 46 auf,
der zwischen dem Saugeinlaß 43 und dem Rückschlagventil 48 an
geordnet ist.
Wie in den Fig. 2 und 4 gezeigt ist, wird der Motor 54 mit elek
trischer Energie von einer üblichen Energiequelle, wie einer
Wandsteckdose (nicht gezeigt) über ein elektrisches Kabel 45
und einen elektrischen Schalter 31 versorgt.
Fig. 5 zeigt die Vakuumpumpe 42, das Rückschlagventil 48 und
den Luftfilter 46 der Saugpumpenanordnung 27, und der Hohlraum
64 und der Luftdurchgang 66 des Saugkissens 24 bilden ein Teil
eines Vakuumsystems, das ferner eine Saugdruckmeßeinrichtung 52
und ein Saugdruckunterbrechungsventil 50 enthält. Das Rück
schlagventil 48 und der Filter 46 sind in Reihe zwischen dem
Saugpumpensaugeinlaß 43 und den Luftdurchgängen 66 in der Va
kuumplatte 60 geschaltet. Das Saugdruckunterbrechungsventil 50
ist mit einer Stelle zwischen dem Rückschlagventil 48 und der
Saugöffnung 43 mit der Umgebung verbunden. Die Saugdruckmeß
einrichtung 52 ist mit dem Saugeinlaß 42 verbunden.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 2 und 4 weist die vertikal ange
ordnete Tragkonstruktion einen Ösenbolzen 33 auf, der eine Öse
30 mit einem mit Gewinde versehenen Schaft 32, eine mit Gewinde
versehene Stange 34, eine längliche, mit Innengewinde versehene
Hülse oder Verbindungsmutter 36, eine untere Gegenmutter 40
und eine obere Gegenmutter 38 hat. Das untere Ende der mit Ge
winde versehenen Stange 34 ist in Gewindeeingriff mit einem in
der Mitte liegenden mit Gewinde versehenen Öffnung 70 in der
oberen Seite der Vakuumplatte 60 des Saugkissens 24. Das obere
Ende der mit Gewinde versehenen Stange 34 ist mit dem mit Ge
winde versehenen Schaft 32 des Ösenbolzens 33 mit Hilfe der
mit Gewinde versehenen Hülsenmutter 36 aneinanderstoßend ver
bunden. Die Grundplatte 26 hat eine in der Mitte befindliche,
nicht mit Gewinde versehene Öffnung 72, durch die die mit Ge
winde versehene Stange 34 geht. Die Grundplatte 26 ist starr
und fest mit der Stange 34 mit Hilfe eines Einschlusses zwi
schen der oberen Seite der Vakuumplatte 60 und der unteren Ge
genmutter 40 auf der Stange 34 verbunden. Das Abdeckteil 28
hat eine in der Mitte liegende, nicht mit Gewinde versehene
Öffnung 74 in ihrer oberen Seite, durch die der Schaft 32 des
Ösenbolzens 33 geht. Das Abdeckteil 28 ist starr und fest mit
dem Ösenbolzenschaft 32 durch einen Einschluß zwischen der Hül
se oder der Verbindungsmutter 36 und der oberen Gegenmutter 38
auf dem mit Gewinde versehenen Schaft 32 verbunden.
Die Grundplatte 26 ist mit vier, mit Gewinde versehenen Befesti
gungsöffnungen 78 versehen, die vier Hutmuttern 80 aufnehmen,
die durch Befestigungsflansche 82 an der Saugpumpenanordnung 27
gehen, um die letztgenannte fest mit der Basisplatte zu verbin
den. Eine Verdrehung der Grundplatte 26 relativ zu dem Saugkis
sen 24 wird durch eine Schlauchleitungsverbindung 84 verhindert,
die durch eine Zugangsöffnung 86 in der Grundplatte 26 geht und
die in den Luftdurchgang 26 geschraubt ist, der die Form einer
mit Gewinde versehenen Öffnung in der Vakuumplatte 60 hat. Die
Schlauchverbindungseinrichtung 84 ist an einem Ende an einem
Schlauch 88 angebracht, dessen anderes Ende über das Einweg-
Rückschlagventil 48 angeschlossen ist, wie dies in Fig. 5 gezeigt
ist.
Im Betriebszustand wird die Saughubvorrichtung 10 (die am Haken
12 einer Arbeitsstraße 16 eines Krans 16 über eine Öse 30 hängt)
auf die glatte Oberfläche 20 des zu hebenden Flächenstücks 18
abgesenkt, und das Gewicht der Vorrichtung 10 bewirkt ein Zu
sammendrücken der Dichtungspackung 62, die gegen die glatte
Oberfläche 20 anliegt. Die Bedienungsperson schließt nun von
Hand das Saugunterbrechungsventil 50 und betätigt den elektri
schen Schalter 31, um den Pumpenmotor 44 und die Saugpumpe 52
in Betrieb zu nehmen. Luft wird aus der Vakuumkammer 68 über den
Luftdurchgang 66, das Einweg-Rückschlagventil 48, den Luftfil
ter 46 abgesaugt und in die Saugöffnung 36 der Vakuumpumpe ge
leitet. Die Druckmeßeinrichtung 52 zeigt der Bedienungsperson
an, wenn eingewünschter Saugdruck in der Vakuumkammer 68 er
reicht ist. Der Saugdruck oder das Vakuum, das in der Vakuum
kammer durch das Arbeiten des Einweg-Rückschlagventils 48 auf
rechterhalten wird, bewirkt, daß der Gegenstand 18 an der Saug
hubvorrichtung 10 haftend angebracht ist und gehoben, transpor
tiert und an einer gewünschten Stelle durch das Bedienen des
Krans 16 abgesetzt werden kann. Wenn der Gegenstand 18 die ge
wünschte Stelle erreicht hat, öffnet die Bedienungsperson von
Hand das Saugdruckunterbrechungsventil 50, um zu ermöglichen,
daß Atmosphärenluft über das Saugdruckunterbrechungsventil 50,
das Einweg-Rückschlagventil 58, den Luftdurchgang 66 in die
Vakuumkammer 68 gelangt, so daß der Gegenstand 18 nicht mehr an
der Saughubvorrichtung 10 haftet und daher durch die Betätigung
des Krans 16 abgesetzt werden kann.
Wie sich aus der vorstehenden Beschreibung ergibt, ist der Ge
genstand 18 in Form eines groß bemessenen, schweren Flächenstücks,
wie einer Metallplatte, lösbar an der Saughubvorrichtung 10
mit Hilfe der Druckdifferenz gehalten, die zwischen der Vakuum
kammer 68 und dem Atmosphärendruck vorhanden ist, der auf die
Unterseite des Gegenstands 18 einwirkt. Die zusammendrückbare
Dichtung 62 dient zum dichten Abschluß der Vakuumkammer 68; hat
aber keinerlei lasttragende Funktion und ist nur eng sitzend in
eine Ausnehmung 90 in der Vakuumplatte 60 eingesetzt. Das Ge
wicht des Gegenstands 18 wird direkt von der Vakuumplatte 60
des Saugkissens 24 und durch die Stange 34, die Hülse 36 und
den Ösenbolzen 33 aufgenommen und getragen. Die Grundplatte 26
und das Abdeckteil 28 trägt keine dieser Lasten und auch die
Saugpumpenanordnung 27 oder irgendein anderes Vakuumsystem oder
die elektrischen Bauteile, die hieran angeschlossen sind, neh
men ebenfalls keine Belastungen auf.
Aufgrund ihrer Auslegungsform ist die Vakuumsaugvorrichtung 10
einfach aufgebaut und läßt sich bei der Herstellung schnell
montieren. Sie läßt sich ebenfalls schnell und leicht demontie
ren und nach dem Gebrauch an Ort und Stelle wieder zusammen
setzen. Die Bauteile der Tragkonstruktion, insbesondere der
Ösenbolzen 33, die Stange 34, die Hülse 36 und die Überwurfmut
tern 40 und 38 sind wechselseitig derart verstellbar, daß man
entsprechende Anpassungen hinsichtlich den Abmessungen und/oder
der Größe der Metallblech-Grundplatte 26 und des Abdeckteils 28
vornehmen kann.
Claims (9)
1. Saughubvorrichtung, die hängend an einem Kran anbring
bar ist und an der lösbar eine glatte Fläche des zu bewegen
den Gegenstandes anbringbar ist, gekennzeichnet
durch:
eine Traganordnung, die eine vertikal verlaufende, längliche, mit Gewinde versehene Trageinrichtung (33, 34, 36), eine Unterdrucküberwurfmutter (40) und eine Verbindungsmutter (36) aufweist, die drehbeweglich an der mit Gewinde versehenen Trageinrichtung angeordnet ist, und die ferner eine Kranbefesti gungseinrichtung (30) in der Nähe des oberen Endes der längli chen, mit Gewinde versehenen Trageinrichtung zur Anbringung der Saughubeinrichtung (10) an dem Kran aufweist,
ein Saugkissen (24), das eine Unterseite hat, die mit einer glatten Oberfläche eines zu bewegenden Gegenstands zur Bildung einer Vakuumkammer (68) zusammenarbeitet,
eine Einrichtung (70), die das untere Ende der längli chen Trageinrichtung mit dem Saugkissen (24) verbindet,
eine Tragplatte (26), die oberhalb des Saugkissens (24) angeordnet ist und eine Öffnung (72) hat, durch die die läng liche Trageinrichtung (33, 34, 36) geht, wobei die Tragplatte (26) starr und fest mit der länglichen Trageinrichtung durch einen Einschluß zwischen dem Saugkissen (24) und der unteren Überwurfmutter (40) verbunden ist;
eine Mehrzahl von Bauteilen, die eine Vakuumpumpe (42), ein Einweg-Rückschlagventil (48) und ein Saugdruckunterbre chungsventil (50) umfassen, das betriebsmäßig mit der Vakuum kammer (68) verbunden ist, wobei die Bauteile von der Trag platte getragen werden und selektiv zur Steuerung der Druckbe dingungen in der Vakuumkammer so betreibbar sind, daß der Ge genstand an der Saughubvorrichtung (10) haftet oder von dieser frei kommt, und
ein Schutzabdeckteil (29), das über der Tragplatte zum Schutz der Bauteile angebracht ist und eine Öffnung hat, durch die die längliche Trageinrichtung geht, wobei das Schutzab deckteil starr und fest mit der länglichen Trageinrichtung durch den Einschluß zwischen der Verbindungsmutter (36) und der Kranbefestigungseinrichtung (30) verbunden ist.
eine Traganordnung, die eine vertikal verlaufende, längliche, mit Gewinde versehene Trageinrichtung (33, 34, 36), eine Unterdrucküberwurfmutter (40) und eine Verbindungsmutter (36) aufweist, die drehbeweglich an der mit Gewinde versehenen Trageinrichtung angeordnet ist, und die ferner eine Kranbefesti gungseinrichtung (30) in der Nähe des oberen Endes der längli chen, mit Gewinde versehenen Trageinrichtung zur Anbringung der Saughubeinrichtung (10) an dem Kran aufweist,
ein Saugkissen (24), das eine Unterseite hat, die mit einer glatten Oberfläche eines zu bewegenden Gegenstands zur Bildung einer Vakuumkammer (68) zusammenarbeitet,
eine Einrichtung (70), die das untere Ende der längli chen Trageinrichtung mit dem Saugkissen (24) verbindet,
eine Tragplatte (26), die oberhalb des Saugkissens (24) angeordnet ist und eine Öffnung (72) hat, durch die die läng liche Trageinrichtung (33, 34, 36) geht, wobei die Tragplatte (26) starr und fest mit der länglichen Trageinrichtung durch einen Einschluß zwischen dem Saugkissen (24) und der unteren Überwurfmutter (40) verbunden ist;
eine Mehrzahl von Bauteilen, die eine Vakuumpumpe (42), ein Einweg-Rückschlagventil (48) und ein Saugdruckunterbre chungsventil (50) umfassen, das betriebsmäßig mit der Vakuum kammer (68) verbunden ist, wobei die Bauteile von der Trag platte getragen werden und selektiv zur Steuerung der Druckbe dingungen in der Vakuumkammer so betreibbar sind, daß der Ge genstand an der Saughubvorrichtung (10) haftet oder von dieser frei kommt, und
ein Schutzabdeckteil (29), das über der Tragplatte zum Schutz der Bauteile angebracht ist und eine Öffnung hat, durch die die längliche Trageinrichtung geht, wobei das Schutzab deckteil starr und fest mit der länglichen Trageinrichtung durch den Einschluß zwischen der Verbindungsmutter (36) und der Kranbefestigungseinrichtung (30) verbunden ist.
2. Saughubvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Saugdruckunterbrechungseinrichtung (50) ma
nuell betätigbar ist und daß sie von der Außenseite des Schutz
abdeckteils her zugänglich ist.
3. Saughubvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Mehrzahl von Bauteilen ferner einen
elektrischen Pumpenmotor (44) und einen manuell betätigbaren
Schalter (31) zur Steuerung des elektrischen Pumpenmotors auf
weist, der von der Außenseite des Schutzabdeckteils (28) her
zugänglich ist.
4. Saughubvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die längliche und mit Gewinde versehene
Trageinrichtung folgendes aufweist: eine mit Gewinde versehene
untere Stange (34), und ein oberes Teil (33), das einen mit
Gewinde versehenen Schaft hat, die in hintereinander liegender An
ordnung fest mit der Verbindungsmutter (36) verbunden sind.
5. Saughubvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Einrichtung zum Verbinden des unteren Endes
der länglichen Trageinrichtung mit dem Saugkissen (24) eine
mit Gewinde versehene Öffnung (60) in dem Saugkissen (24) auf
weist, in der die mit Gewinde versehene, untere Stange (34)
in Gewindeeingriff ist.
6. Saughubvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Kranbefestigungseinrichtung ein Befestigungs
teil (33) an der mit Gewinde versehenen, oberen Stange auf
weist.
7. Saughubvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Befestigungsteil eine Öse (30) aufweist.
8. Saughubvorrichtung, die hängend an einem Kran o.dgl.
und beweglich durch diesen angeordnet ist, und die lösbar
an einer glatten Oberfläche eines zu bewegenden Gegenstandes
anbringbar ist, gekennzeichnet durch:
eine Traganordnung, die ein oberes Ende und ein unteres Ende hat,
eine Befestigungseinrichtung (30) am oberen Ende der Traganordnung,
ein Saugkissen (60), das mit dem unteren Ende der Trag anordnung verbunden ist und einen Hohlraum (68) auf der un teren Seite hat, welcher mit einer glatten Fläche eines Ge genstands (18) zur Bildung einer Vakuumkammer (36) zusammenar beiten kann,
eine Saugpumpenanordnung (27), die in der Vorrichtung vorgesehen ist und selektiv derart betreibbar ist, daß der Luftdruck in der Vakuumkammer (36) derart steuerbar ist, daß der Gegenstand an dem Saugkissen haftend gehalten ist oder von diesem frei kommt, wobei diese Anordnung ferner ein Ab deckteil (38) aufweist, das an der Traganordnung oberhalb der Saugpumpenanordnung angeordnet ist, um ein Schutzgehäuse für die Saugpumpenanordnung (27) zu bilden,
wobei die Traganordnung eine obere Einrichtung (30) , die mit dem Kran verbindbar ist, und einen mit Gewinde ver sehenen Schaft (32) hat, eine mit Gewinde versehene Stange (32), eine mit Gewinde versehene Hülse (36), die den Schaft und die Stange miteinander in hintereinanderliegender Anord nung verbindet, wobei die Stange ein unteres Ende hat, das mittels einer Gewindeverbindung mit einer mit Gewinde ver sehenen Öffnung (70) in dem Saugkissen (60) verbunden ist, und ein Abdeckteil hat, das eine Öffnung (74) besitzt, das in demselben zur Aufnahme des Schafts vorgesehen ist, wobei die Traganordnung ferner eine untere Überwurfmutter (70) auf der Stange aufweist, und wobei das Abdeckteil (28) durch einen Ein schluß zwischen der Hülse (36) und einem Abschnitt der oberen Befestigungseinrichtung festgelegt ist.
eine Traganordnung, die ein oberes Ende und ein unteres Ende hat,
eine Befestigungseinrichtung (30) am oberen Ende der Traganordnung,
ein Saugkissen (60), das mit dem unteren Ende der Trag anordnung verbunden ist und einen Hohlraum (68) auf der un teren Seite hat, welcher mit einer glatten Fläche eines Ge genstands (18) zur Bildung einer Vakuumkammer (36) zusammenar beiten kann,
eine Saugpumpenanordnung (27), die in der Vorrichtung vorgesehen ist und selektiv derart betreibbar ist, daß der Luftdruck in der Vakuumkammer (36) derart steuerbar ist, daß der Gegenstand an dem Saugkissen haftend gehalten ist oder von diesem frei kommt, wobei diese Anordnung ferner ein Ab deckteil (38) aufweist, das an der Traganordnung oberhalb der Saugpumpenanordnung angeordnet ist, um ein Schutzgehäuse für die Saugpumpenanordnung (27) zu bilden,
wobei die Traganordnung eine obere Einrichtung (30) , die mit dem Kran verbindbar ist, und einen mit Gewinde ver sehenen Schaft (32) hat, eine mit Gewinde versehene Stange (32), eine mit Gewinde versehene Hülse (36), die den Schaft und die Stange miteinander in hintereinanderliegender Anord nung verbindet, wobei die Stange ein unteres Ende hat, das mittels einer Gewindeverbindung mit einer mit Gewinde ver sehenen Öffnung (70) in dem Saugkissen (60) verbunden ist, und ein Abdeckteil hat, das eine Öffnung (74) besitzt, das in demselben zur Aufnahme des Schafts vorgesehen ist, wobei die Traganordnung ferner eine untere Überwurfmutter (70) auf der Stange aufweist, und wobei das Abdeckteil (28) durch einen Ein schluß zwischen der Hülse (36) und einem Abschnitt der oberen Befestigungseinrichtung festgelegt ist.
9. Saughubvorrichtung, die hängend an einem Kran o.dgl. an
gebracht und mittels diesem bewegbar ist, und die lösbar mit
einer glatten Oberfläche eines zu bewegenden Gegenstands zusam
menarbeiten kann, gekennzeichnet durch:
eine Traganordnung, die ein oberes Ende und ein unteres Ende hat,
eine Befestigungseinrichtung (30) am oberen Ende der Traganordnung,
ein Saugkissen (60), das mit dem unteren Ende der Trag anordnung verbunden ist und einen Hohlraum (68) auf seiner Un terseite hat, der mit einer glatten Oberfläche eines Gegen stands zur Bildung einer Vakuumkammer zusammenarbeiten kann, und
eine Saugpumpenanordnung (27), die in der Vorrichtung vorgesehen ist und selektiv zur Steuerung eines Luftdruckes in der Vakuumkammer (26) derart betreibbar ist, daß der Gegen stand an dem Saugkissen haftend gehalten ist oder von diesem frei kommt, und ein Abdeckteil (28) aufweist, das an der Traganordnung oberhalb der Saugpumpenanordnung angebracht ist, um ein Schutzgehäuse für die Saugpumpenanordnung zu bilden,
wobei die Traganordnung eine obere Einrichtung (30), die mit dem Kran (12) verbindbar ist und einen mit Gewinde ver sehenen Schaft hat, eine mit Gewinde versehene Stange (34), eine mit Gewinde versehene Hülse (36), die mit dem Schaft verbunden ist und endseitig eine Verbindung mit der Stange herstellt, wobei die Stange ein unteres Ende hat, das in Gewindeeingriff mit dem Saugkissen (60) ist und wobei der mit Gewinde versehene Schaft der oberen Einrichtung durch das Abdeckteil (28) ver läuft, wobei das Abdeckteil (28) durch den Einschluß zwi schen der mit Gewinde versehenen Hülse und der oberen Ein richtung festgelegt ist.
eine Traganordnung, die ein oberes Ende und ein unteres Ende hat,
eine Befestigungseinrichtung (30) am oberen Ende der Traganordnung,
ein Saugkissen (60), das mit dem unteren Ende der Trag anordnung verbunden ist und einen Hohlraum (68) auf seiner Un terseite hat, der mit einer glatten Oberfläche eines Gegen stands zur Bildung einer Vakuumkammer zusammenarbeiten kann, und
eine Saugpumpenanordnung (27), die in der Vorrichtung vorgesehen ist und selektiv zur Steuerung eines Luftdruckes in der Vakuumkammer (26) derart betreibbar ist, daß der Gegen stand an dem Saugkissen haftend gehalten ist oder von diesem frei kommt, und ein Abdeckteil (28) aufweist, das an der Traganordnung oberhalb der Saugpumpenanordnung angebracht ist, um ein Schutzgehäuse für die Saugpumpenanordnung zu bilden,
wobei die Traganordnung eine obere Einrichtung (30), die mit dem Kran (12) verbindbar ist und einen mit Gewinde ver sehenen Schaft hat, eine mit Gewinde versehene Stange (34), eine mit Gewinde versehene Hülse (36), die mit dem Schaft verbunden ist und endseitig eine Verbindung mit der Stange herstellt, wobei die Stange ein unteres Ende hat, das in Gewindeeingriff mit dem Saugkissen (60) ist und wobei der mit Gewinde versehene Schaft der oberen Einrichtung durch das Abdeckteil (28) ver läuft, wobei das Abdeckteil (28) durch den Einschluß zwi schen der mit Gewinde versehenen Hülse und der oberen Ein richtung festgelegt ist.
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