DE403800C - Hebezeug fuer Bauausfuehrungen u. dgl. - Google Patents
Hebezeug fuer Bauausfuehrungen u. dgl.Info
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- DE403800C DE403800C DEA41621D DEA0041621D DE403800C DE 403800 C DE403800 C DE 403800C DE A41621 D DEA41621 D DE A41621D DE A0041621 D DEA0041621 D DE A0041621D DE 403800 C DE403800 C DE 403800C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C23/00—Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes
- B66C23/18—Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes specially adapted for use in particular purposes
- B66C23/26—Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes specially adapted for use in particular purposes for use on building sites; constructed, e.g. with separable parts, to facilitate rapid assembly or dismantling, for operation at successively higher levels, for transport by road or rail
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
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- B66C23/62—Constructional features or details
- B66C23/82—Luffing gear
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Structural Engineering (AREA)
- Transportation (AREA)
- Jib Cranes (AREA)
Description
Die erhöhten Anforderungen, die der Hüttenwerks- und Bergbau an Abmessungen und
Tragfähigkeit der Eisenhochbauten stellen, machten die Schaffung besonderer Geräte erforderlich,
um die Erstellung dieser großen Bauwerke rasch und sicher durchführen zu können. Die zumeist angewendeten Holzmaste
genügen bei größeren Dimensionen nicht mehr und werden in diesen Fällen von den verschiedensten Eisenkonstruktionsmasten ersetzt.
Die Hauptbedingung, die ein derartiges Hebezeug erfüllen muß, ist die Standsicherheit.
In Rücksicht auf häufigen Raummangel und vollkommene Wendbarkeit verwendet man eine schirmartige Verseilung des oberen Kranteiles
gegen den Boden bei Einhaltung einer möglichst kleinen Aufstandsfläche. Die Stabilität
ist aber in den meisten Fällen in hohem Maße von der Belastung abhängig, die Abfangtaue
bekommen starke Spannungen, müssen gut verankert und wegen der Wendefähigkeit
des Gerätes sehr zahlreich angeordnet werden. Außerdem treten am Fuß des Kranes nicht unbeträchtliche, wagerechte Kräfte auf,
die durch jeweilige Sicherung im Boden aufgenommen werden müssen. Diese Verankerungen
im Baugrund sind bei hohen Lasten schwierig auszuführen, zeitraubend und bleiben
immer mehr oder minder unsicher, da man oft vom Augenmaß des Arbeiters abhängig bleibt.
Diese Mangel beseitigt die vorliegende Erfindung, da durch Abhaltung jeder von der
Last herrührenden horizontalen Reaktion am Kopf und Fuß des Standbaumes, einerseits
keine Zusatzspannungen in die Abfangtaue gelangen und anderseits eine besondere Feststellung
des Ständerfußes wegfällt. Die Abfangseile haben .lediglich die vertikale Stellung
des Gerätes aufrechtzuerhalten, und die fallweisen Wind- und Schwingungskräfte aufzunehmen.
Die Anzahl dieser Taue bleibt unabhängig von der Last.
Der Erfindungsgegenstand ist auf beiliegender Zeichnung veranschaulicht.
Abb. ι zeigt die Gesamtanordnung.
Abb. 2 zeigt schematisch die Darstellung bei größter Ausladeweite,
Abb. 3 die Mittelstellung,
Abb. 4 die Stellung der kleinsten Ausladung.
Abb. 5 zeigt das System bei hochgezogenem Tragwerk.
Das Hebezeug besteht aus der Standsäule 5, an deren Kopf das tragende System, bestehend
aus dem Querbaum Q, dem Anleger A und den Seilzügen a, v, r, I, g, freischwebend
aufgehängt ist.
Der Querbaum Q besteht bei der in Abb. 1
dargestellten Ausführungsform aus einem dreieckigen
gleichschenkligen Rahmen 5-3-3, an dessen schmaler Dreiecksseite 3-3 der ebenfalls
als dreieckiger Rahmen ausgebildete Ausleger A angelenkt ist. Mit den beiden Seitenteilen
2-3 des Rahmens des Auslegers A steht noch ein zu dessen Ebene senkrechter rechteckiger
Rahmen 3-3-8-8 in Verbindung. Dieser rechteckige Rahmen ist mittels zweier Stangen bei 4 an dem Seil ν aufgehängt. An
dem freien Ende 5 des Querbaumes Q hängt mittels des Seilzuges g ein Gegengewicht G
und an dem freien Ende 2 des Auslegers A mittels des Seilzuges L die Last L. -Durch
Anbringung des Gegengewichtes G wird der zu hebenden Last L das Gleichgewicht
gehalten. Die größte Ausladeweite e ist vom Verhältnis der Last zum Gegengewicht
abhängig, kann aber durch entsprechende Betätigung der Seilzüge beliebig verkleinert
werden.
Das Lastseil I dient zum unmittelbaren Heben und Senken der Last.
Das Auslegerseil α ermöglicht die genaue Einstellung der Ausladeweite e innerhalb gewisser
Grenzen.
Das Vorderseil ν und das Rückseil r dienen zur rohen Einstellung der gewünschten Ausladeweite
e, sowie zur Veränderung der Höhenlage des tragenden Systems.
Durch das Gegengewichtsseil g bringt man das Gegengewicht G in die gewünschte Höhe.
Die Führung der Seile ist aus der Zeichnung ersichtlich; die Kraftseile sind strichpunktiert,
die Abfangtaue gestrichelt eingetragen. Die Betätigung der ersteren geschieht von Punkt 9 aus.
Das Gegengewicht G bleibt während einer
Arbeitsperiode gleich groß und wird als Funktion des jeweils größten Produktes der
Last L mal der erforderlichen Ausladeweite e ermittelt.
Die Punkte 1 bis 6 beschreiben im allgemeinen Kurvenbahnen, die sich aus mehr-♦5
fachen Kreis- und Linearbewegungen zusammensetzen.
Zwischen dem Anhaken der Last und dem Abheben vom Boden vollzieht sich der stetige
Übergang der Gleichgewichtslage des unbelasteten Kranes in die des belasteten; der analoge
Wechsel erfolgt zwischen dem Aufsetzen der Last und dem Lösen des Hakens. Das Freigeben der Last ist erst nach Erreichen,
der Gleichgewichtslage für Entlastung mög-Hch.
Die Schwenkbarkeit des Auslegers A ist durch seine Vertikalstellung und die Strecklage
in bezug auf den Querbaum begrenzt. Um das Schlaffwerden des Auslegerseiles a
in der lotrechten Stellung zu verhindern, wird der Seilzug ν am Ausleger A bei Punkt 3
exzentrisch gelagert.
Die Vertikalstellung des Auslegers A begrenzt nämlich dessen Bewegung. In dieser
Lage wird aber die gesamte (ebenfalls vertikale) Last auf A als Längskraft übertragen, so
daß das Seil α spannungslos werden müßte, wenn der Drehpunkt von A und Q mit dem
Anlaufpunkt des Seiles ν zusammenfallen würde. Um das Tau α ständig unter Zug zu
halten, so daß also der Ausleger A auch aus seiner Vertikalstellung nach vorn gekippt
werden kann, ist das Seil ν exzentrisch mittels des Rahmens 3-3-8-8, der mit dem Ausleger A
unverdrehbar verbunden ist und senkrecht zu dessen Ebene steht, angeschlossen. Es entsteht
hierdurch in den steilen Lagen des Auslegers ein Drehmoment, das das Vorkippen von A ermöglicht.
Claims (3)
1. Hebezeug für Bauausführungen und ähnliche Zwecke, gekennzeichnet dadurch,
daß ein für sich in allen Hub- und Drehlagen im Gleichgewicht befindliches Trägersystem,
welches die Last (Z.) trägt, am Kopf einer Standsäule (S) freischwebend
aufgehängt ist, so daß nur lotrechte Kräfte auf diese übertragen werden.
2. Hebezeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das am Kopf der
Standsäule aufgehängte Trägersystem aus einem Querbaum (Q) zur Aufnahme des
Gegengewichtes und einem an diesen angelenkten Ausleger (A) zur Aufnahme der
Last besteht und daß Querbaum und Ausleger gelenkig miteinander in Verbindung stehen, während die Aufhängung des Trägersystems
mittels dreier Seile erfolgt, von denen das Auslegerseil (a) die genaue
Einstellung der Ausladeweite (e) ermöglicht, dagegen das am freien Ende des
Querbaumes (Q) angreifende Rückseil (/') und das an der Verbindungsstelle des
Querbaumes und des Auslegers angreifende Vorderseil (v) zur rohen Einstellung der gewünschten Ausladeweite, sowie
zur Veränderung der Höhenlage des Trägersystems dienen.
3. Hebezeug nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Vorderseil
(v) am Ausleger exzentrisch angreift.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA41621D DE403800C (de) | 1924-02-22 | 1924-02-22 | Hebezeug fuer Bauausfuehrungen u. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA41621D DE403800C (de) | 1924-02-22 | 1924-02-22 | Hebezeug fuer Bauausfuehrungen u. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE403800C true DE403800C (de) | 1924-10-06 |
Family
ID=6932633
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA41621D Expired DE403800C (de) | 1924-02-22 | 1924-02-22 | Hebezeug fuer Bauausfuehrungen u. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE403800C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0123466A3 (en) * | 1983-04-25 | 1985-12-18 | Fluor Corporation | Transfer apparatus and method |
-
1924
- 1924-02-22 DE DEA41621D patent/DE403800C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0123466A3 (en) * | 1983-04-25 | 1985-12-18 | Fluor Corporation | Transfer apparatus and method |
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