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DE4012724A1 - Druckmediumsbetaetigtes antriebselement zur erzeugung einer drehwinkelbegrenzten drehbewegung - Google Patents

Druckmediumsbetaetigtes antriebselement zur erzeugung einer drehwinkelbegrenzten drehbewegung

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DE4012724A1
DE4012724A1 DE19904012724 DE4012724A DE4012724A1 DE 4012724 A1 DE4012724 A1 DE 4012724A1 DE 19904012724 DE19904012724 DE 19904012724 DE 4012724 A DE4012724 A DE 4012724A DE 4012724 A1 DE4012724 A1 DE 4012724A1
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housing
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ring cylinder
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DE19904012724
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Reinhard Lipinski
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TECHNO MARK AG, ROTKREUZ, CH
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REINHARD LIPINSKI GmbH
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B15/00Fluid-actuated devices for displacing a member from one position to another; Gearing associated therewith
    • F15B15/08Characterised by the construction of the motor unit
    • F15B15/12Characterised by the construction of the motor unit of the oscillating-vane or curved-cylinder type

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Sealing Devices (AREA)
  • Actuator (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein druckmediumsbetätigtes Antriebselement zur Erzeugung einer drehwinkelbe­ grenzten Drehbewegung, mit einem Gehäuse, in dem ein sich über einen vorbestimmten Kreisbogen er­ streckender Ringzylinderraum ausgebildet ist, in welchem wenigstens ein randseitig gegen die Zylinder­ raumwand abgedichteter Arbeitskolben beweglich geführt ist, der mit in dem Gehäuse drehbar gelagerten Abtriebs­ mitteln verbunden ist, die mit zugeordneten Gehäusetei­ len wenigstens einen ihre Drehbewegung relativ zu dem Gehäuse ermöglichenden Ringspalt begrenzen, welcher durch Dichtmittel nach außen zu druckmediumsdicht abgedichtet ist.
Antriebselemente dieser Art werden in hydraulisch oder pneumatisch gesteuerten Einrichtungen dazu verwendet, an einem mit ihren Abtriebsmitteln ge­ kuppelten Element eine Dreh- oder Schwenkbewegung zu erzeugen, die sich lediglich über einen vorbe­ stimmten Drehwinkelbereich erstreckt, der kleiner als 360° ist. Um einen unerwünschten Austritt von Druckmedium zu verhüten, ist der zwischen den Ab­ triebsmitteln bspw. einer Abtriebswelle und dem in der Regel feststehenden Gehäuse vorhandene Ringspalt nach außen zu abgedichtet, wozu elastische Dichtringe Verwendung finden. Da der den Arbeitskolben enthaltende Ringzylinderraum sich lediglich über einen den maximalen Drehwinkel der Abtriebsmittel bestimmenden Kreisbogensektor er­ streckt, derart, daß auf beiden Seiten des doppelt wirkenden Arbeitskolbens getrennte, wechselweise mit Druckmedium beaufschlagbare Ringzylinderkammern vorhanden sind, müssen außerdem Vorkehrungen getroffen werden, um zu vermeiden, daß über Teile des Ringspaltes eine unmittelbare Verbindung zwischen den beiden Ring­ zylinderkammern hergestellt wird. Ein mehr oder minder ungedrosseltes Überströmen von Druckmedium aus der druckbeaufschlagten Ringzylinderkammer auf der einen Arbeitskolbenseite in die gerade entlüftete Ringzy­ linderkammer auf der anderen Arbeitskolbenseite würde nicht nur zu einem hohen Druckmediumsverbrauch führen, sondern auch das an den Abtriebsmitteln abgebbare Drehmoment verringern. Davon abgesehen ist ein ste­ tiger, durch Leckagen verursachter Druckmittelverlust aus der unter Druck stehenden Ringzylinderkammer auch deshalb unerwünscht, weil dadurch das Haltemoment herabgesetzt wird, das für eine Reihe von Anwendungs­ fällen von Bedeutung ist.
Um diese Leckagen zwischen den beidseitig des Arbeitskolbens liegenden Ringzylinderkammern wenigstens zu reduzieren, geht in der Praxis das Bestreben dahin, diese Ringspalte möglichst klein zu machen. Das setzt aber hohe Fertigungsgenauigkeit und enge Toleranzen für das Gehäuse und die Lagerung der Abtriebswelle etc. voraus.
Ein Beispiel dafür ist das aus der DE-OS 23 21 042 bekannte, als Drehelement bezeichnete Antriebsele­ ment, bei dem der im Querschnitt kreisförmige Ar­ beitskolben auf einer scheibenartigen Verdickung der Abtriebswelle sitzt, an deren rechtwinklig zu der Drehachse verlaufende, gegenüberliegende, parallele Planflächen die den im Querschnitt ebenfalls kreisrunden Ringzylinderraum begrenzenden Gehäusewandungen unter Aus­ bildung zweier enger Ringspalte heranreichen. Die Ab­ dichtung nach außen hin erfolgt in die Abtriebswelle umgebenden und zu dieser koaxialen Ringspaltbereichen, in denen elastische Dichtringe angeordnet sind.
Bei einem anderen solchen Antriebselement, wie es aus dem DE-GM 84 20 542 bekannt ist und bei dem die Abtriebs­ mittel einen einen Teil eines Planetengetriebes bilden­ den verzahnten Zylinderring aufweisen, der den Arbeits­ kolben trägt, ist die Anordnung derart getroffen, daß dieser Innenzylinderring auf seinen beiden planen Stirn­ flächen konzentrische Nuten aufweist, in die elastische Dichtringe eingesetzt sind, die mit zugeordneten, pa­ rallelen Planflächen des Gehäuses abdichtend zusammen­ wirken. Da der radial äußerste Dichtring jeweils nicht bis zu dem Ringzylinderraum heranreicht, verbleibt zwischen ihm und dem Ringzylinderraum ein Ringspalt­ bereich, der - wenn auch stark gedrosselt - eine Leckverbindung zwischen den Ringzylinderkammern beidseitig des Arbeitskolbens herstellt.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Antriebselement zur Erzeugung einer drehwinkelbegrenzten Drehbe­ wegung zu schaffen, das einerseits eine einfache Herstellung ohne allzugroße Anforderungen an die Herstellungsgenauigkeit, insbesondere auch im Be­ reiche der die Drehbewegung der Abtriebsmittel re­ lativ zu dem Gehäuse ermöglichenden Ringspalte zu stellen, andererseits eine einwandfreie Abdichtung des mit Druckmedium beaufschlagen Ringzylinderraumes nicht nur zur Gehäuseaußenseite hin, sondern auch zwischen den beidseitig des Arbeitskolbens liegenden Zylinderkammern gewährleistet.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist das eingangs genannte Antriebselement erfindungsgemäß dadurch gekennzeich­ net, daß der Ringspalt im Bereiche seiner Einmündung in den Ringzylinderraum durch elastische Dichtmittel verschlossen ist, die einen Teil der Wandung des Ringzylinderraumes bilden.
Bei dieser Konstruktion gleitet die Kolbendichtung unmittelbar auf den den jeweiligen Ringspalt ver­ schließenden Dichtmitteln, die wegen ihrer Anordnung unmittelbar an der Mündung des Ringspaltes in den Ringzylinderraum die Ausbildung einer unerwünschten Leckage-Drosselströmung zwischen den beidseitig des Arbeitskolbens liegenden Ringzylinderkammern wirksam verhindern. Da die Dichtmittel aus elastischem Ma­ terial, bspw. Kunststoff (vorzugsweise Polyurethan), bestehen, können für die Ringspaltabmessungen ver­ hältnismäßig große Herstellungstoleranzen zugelassen werden, ohne daß dadurch die Abdichtungsverhältnisse beeinträchtigt würden.
In einer bevorzugten Ausführungsform ist die An­ ordnung derart getroffen, daß die Dichtmittel wenigstens zwei Profildichtringe aufweisen, die mit den Abtriebsmitteln oder dem Gehäuse abgedichtet verbunden unter der Einwirkung ihrer Eigenelastizi­ tät und/oder des in dem Ringzylinderraum herrschenden Mediumsdruckes gegen eine zugeordnete Dichtfläche des Gehäuses bzw. der Abtriebsmittel abdichtend andrückbar sind. Dabei ist es zweckmäßig, wenn die Profildicht­ ringe als Lippendichtungen ausgebildet sind, die ein Halterungsteil und ein wenigstens ein mit diesem ver­ bundenes Lippenteil aufweisen, das mit der Dichtfläche zusammenwirkend angeordnet ist.
Die Dichtringe werden mit ihrem abdichtenden Teil noch zusätzlich durch den auf ihnen lastenden Druck des Druckmediums gegen die Dichtfläche gepreßt, mit dem Ergebnis, daß mit steigenden Mediumsdruck auch die Dichtwirkung entsprechend verbessert wird.
Die Profildichtringe weisen mit Vorteil auf der dem Ringzylinderraum zugewandten Seite eine der Querschnitts­ form des Ringzylinderraumes entsprechend gestaltete Pro­ filform auf, wobei es ganz allgemein zweckmäßig ist, daß die Dichtmittel im wesentlichen absatzlos an be­ nachbarte Bereiche der Wandung des Ringzylinderraumes anschließend ausgebildet sind. Auf diese Weise ist sichergestellt, daß die elastische Kolbendichtung ohne zusätzlichen Aufwand auch im Bereiche der Ein­ mündung des jeweiligen Ringspaltes ihre Dichtfunktion einwandfrei erfüllen kann.
Abhängig von dem Aufbau des Gehäuses kann wenigstens ein Ringspalt koaxial und/oder rechtwinklig zu der Drehachse der Abtriebsmittel ausgerichtet angeordnet sein. Auch kann es zur Vereinfachung der Herstellung und im Hinblick auf die Abdichtungsverhältnisse von Vorteil sein, wenn die Wandung des Ringzylinderraumes im Bereiche der Dichtmittel im wesentlichen ebene Flächenbereiche aufweisen. An diese können sich zweck­ mäßigerweise im Querschnittsprofil stetig gekrümmte Flächenbereiche der Wandung des Ringzylinderraumes anschließen, die die Abdichtung durch die Kolben­ dichtung erleichtern.
Der Ringzylinderraum selbst kann in einer einfachen Ausführungsform in einem zweischaligen Gehäuse ausge-­ bildet sein, dessen beide Schalen mit einer im Bereiche des Ringzylinderraumes verlaufenden Trennfuge zusammen­ gesetzt sind. Da die Abdichtung des Ringzylinderraumes lediglich wenig Platz beansprucht, sind auch Ausführungs­ formen realisierbar, bei denen die Abtriebsmittel eine Hohlwelle aufweisen, deren von außen zugänglicher Innen­ raum zur Unterbringung oder Aufnahme weiterer Halterungs­ oder Konstruktionselemente Verwendung finden kann. Dabei genügt es gegebenenfalls, daß die Hohlwelle in dem Ge­ häuse lediglich auf einer Seite des Ringzylinderraumes gelagert ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegen­ standes der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 ein Antriebselement gemäß der Erfindung, in einer Draufsicht, teilweise aufgeschnitten, unter Veranschaulichung des Ringzylinderraumes,
Fig. 2 das Antriebselement nach Fig. 1, geschnitten längs der Linie II-II der Fig. 1, in einer Seitenansicht, und
Fig. 3 das Antriebselement nach Fig. 1, in einer Seitenansicht, von unten.
Das in der Zeichnung dargestellte hydraulische oder pneumatische Antriebselement dient zur Erzeugung einer drehwinkelbegrenzten Drehbewegung. Es weist ein im wesentlichen rechteckiges, scheibenförmiges, zwei­ schaliges Gehäuse 1 auf, dessen beide Gehäuseschalen 2, 3 längs einer ebenen Trennfläche 4 abgedichtet mitein­ ander verbunden sind. Zu diesem Zwecke dienen eine Anzahl gleichmäßig verteilt angeordneter Schrauben­ bolzen 5, die die Trennfläche 4 durchsetzend in ent­ sprechende Bohrungen der einen Gehäuseschale 2 ein­ gesetzt und in zugeordnete Gewindebohrungen der an­ deren Gehäuseschale 3 eingeschraubt sind.
In einer zylindrischen Ausdrehung 6 des Gehäuses 1 ist eine Abtriebsmittel bildende Hohlwelle 7 mittels eines Drahtlagers 8 drehbar gelagert. Das Drahtlager 8 ist in eine entsprechende Ringnut der Gehäuseschale 3 eingesetzt und an dieser durch einen ringförmigen Lagerdeckel 9 gehalten, der koaxial zu der bei 10 angedeuteten Drehachse angeordnet und mittels Schrau­ benbolzen 11 mit der Gehäuseschale 3 verschraubt ist.
In dem Gehäuse 1 und der Wandung der Hohlwelle 7 ist ein Ringzylinderraum 12 ausgebildet, der koaxial zu der Drehachse 10 angeordnet ist und dessen Wandung im Querschnittsprofil zwei einander gegenüberliegende, etwa halbkreisförmig gekrümmte Bereiche 13 aufweist, die stetig in zwei einander gegenüberliegende, im wesentlichen ebene Flächenbereiche 14 übergehen, welche rechtwinklig zu der Drehachse 10 verlaufen. Der Ringzylinderraum 12 liegt symmetrisch zu der Trennfläche 4 zwischen den beiden Gehäuseschalen 2, 3, doch wäre es auch denkbar, auf die Unterteilung des Gehäuses 1 in zwei Gehäuseschalen 2, 3 zu ver­ zichten und den Ringzylinderraum 12 unmittelbar in einem einstückigen Gehäuse auszubilden. Umgekehrt könnte die Hohlwelle 7 zur Erleichterung der Herstellung auch zweiteilig ausgebildet sein, wobei die Trennung zwischen den beiden Teilen, wie bei 15 in Fig. 2 auf einer Seite angedeutet, in der Verlängerung der Trenn­ ebene 4 liegen könnte.
Mit der Hohlwelle 7 ist ein Arbeitskolben 16 (Fig. 1) verbunden, der zwei mit der Hohlwelle 7 bei 17, 18 verschraubte, im Querschnitt etwa winkelige Halterungs­ teile 19 aufweist, zwischen denen eine in ihrer Umriß­ form der Querschnittsform des Ringzylinderraumes 12 entsprechend ausgebildete Kolbenscheibe 20 begrenzt radial beweglich gehaltert ist. Auf die Kolbenscheibe 20 ist als Kolbendichtung ein aus einem elastischen Kunststoffmaterial, beispielsweise Polyurethan, be­ stehender Dichtungsring 21 aufgesetzt, der - wie dargestellt - als Profilring oder aber auch als O-Ring ausgebildet sein kann. Auch mehrere solcher Dichtringe können nebeneinanderliegend angeordnet sein, wie dies bei Kolbendichtungsanordnungen an sich bekannt ist.
Der geschlossene Dichtring 21 bewirkt eine einwandfreie mediumsdichte Abdichtung des Arbeitskolbens 16 längs dessen gesamten Umfanges gegenüber der Wandung des Ringzylinderraumes 12. Der Dichtring 21 ist in einer am Umfang der Kolbenscheibe 20 ausgebildeten Ringnut angeordnet, die durch zwei auf die Kolbenscheibe 20 planseitig aufgesetzte dünne Begrenzungsscheiben 22 seitlich begrenzt ist.
Der längs eines zu der Drehachse 10 koaxialen Kreis­ bogens verlaufend angeordnete Ringzylinderraum 12 ist im Bereiche der Gehäuseunterseite (Fig. 1) an einer Stelle durch eine Querwand 23 abgedichtet unterbrochen, so daß er sich tatsächlich lediglich über einen Kreissektor erstreckt.
Die Trennwand 23 besteht aus einer in ihrer Gestalt dem Querschnittsprofil des Ringzylinderraumes 12 entsprechend geformten flachen Trennscheibe 24, auf die umfangsseitig ein elastischer Dichtring 25 aufgesetzt ist, der ebenfalls bspw. aus einem Kunst­ stoffmaterial, insbesondere Polyurethan, besteht und als Profilring oder O-Ring ausgebildet sein kann. Der Dichtring 25 sitzt, ähnlich wie bei der Kolbenscheibe 20, zwischen zwei eine Ringnut begrenzenden Begrenzungs­ scheiben 26, die auf die Trennscheibe 24 beidseitig aufgesetzt sind. Das Ganze ist, wie bei dem Arbeits­ kolben 16, begrenzt radial beweglich zwischen zwei Halterungsböcken 27 geführt, die in eine entsprechende Ausnehmung 28 des Gehäuses 1 eingesetzt und mit dessen Gehäuseschalen 2, 3 über Schraubenbolzen 29 verschraubt sind. Der geschlossene Dichtring 25 liegt längs seines Umfanges an der Innenwandung des Ringzylinderraumes 12 an, der damit leckagefrei in zwei Ringzylinder­ kammern unterteilt ist, die beidseitig des Arbeits­ kolbens 16 liegen.
In diese beiden Ringzylinderkammern münden zwei Druck­ mediumsanschlüsse 30 (Fig. 1, 3), die es gestatten, durch unterschiedliche Beaufschlagung der beiden Ringzylinderkammern den Arbeitskolben 16 und damit die Hohlwelle 7, bezogen auf Fig. 1, im Uhrzeiger­ oder im Gegenuhrzeigersinne über einen begrenzten Winkelweg zu verschwenken bzw. zu verdrehen, der kleiner ist als 360°.
Zwischen der Umfangsfläche der Hohlwelle 7 und der gegenüberliegenden zylindrischen Innenfläche der Ausdrehung 6 des Gehäuses 1 ist ein zu der Drehachse 10 koaxialer Ringspalt 31 ausgebildet, der den koaxialen Ringzylinderraum 12 etwa mittig teilt. Der Ringspalt 31 mündet in den Ringzylinder­ raum 12, beidseitig etwa in der Mitte der ebenen Flächenbereiche 14. Im Bereiche seiner Mündung ist auf beiden Seiten des Ringzylinderraumes 12 jeweils ein zu der Drehachse 10 koaxialer endloser Profildichtring 32 (Fig. 2) angeordnet, der aus einem elastischen, abriebfesten Material, bspw. Polyurethan, besteht und den Ringspalt 31 verschließt.
Jeder der Profildichtringe 32 ist nach Art einer Lippendichtung mit einem profilierten Halterungs­ teil 33 ausgebildet, das in eine entsprechende ringsumlaufende Profilnut 34 der Hohlwelle 7 unter radialer Vorspannung eingesetzt ist. An das Halterungs­ teil 33 ist ein im Querschnitt etwa dreieckförmiges biegsames Lippenteil 35 angeformt, das mit einer im wesentlichen kegelstumpfförmigen glatten Dichtfläche 36 an der jeweiligen Gehäuseschale 2 bzw. 3 zusammen­ wirkt, auf der es dichtend aufliegt.
Wie insbesondere aus Fig. 2 zu ersehen, bildet jeder Profildichtring 32 mit seiner Innenfläche 37, die im wesentlichen absatzlos in die anschließenden ebenen Flächenbereiche 14 der Wandung des Ringzylinderraumes 12 übergeht, einen Teil dieser Wandung. Die Innen­ fläche 37 ist glatt und entsprechend der Profilform der anschließenden Flächenteile der Wandung des Ring­ zylinderraumes 12 gestaltet. Sie ist deshalb im vor­ liegenden Falle im wesentlichen eben.
Auf dieser Innenfläche gleitet bei einer Drehbewegung der Hohlwelle 7 der die Kolbendichtung bildende Dichtungsring 21, der hier - ebenso wie in den anderen Wandungsbereichen - den Arbeitskolben 16 gegen die Wandung des Ringzylinderraumes 12 abdichtet. Grund­ sätzlich Gleiches gilt auch für den Dichtungsring 25 der Trennwand 23.
Da die Profildichtringe 32 in sich keilförmig zu dem Ringzylinderraum 12 hin öffnenden, von den Profil­ nuten 34 und den Dichtflächen 36 begrenzten Aus­ nehmungen liegen, werden sie von dem die jeweilige Kammer des Ringzylinderraumes 12 beaufschlagenden Druckmittel - ebenso wie von dem Dichtungsring 21 des Arbeitskolbens 16 - mit ihrem Lippenteil 35 gegen die Dichtfläche 36 angepreßt. Diese Anpressung wird umso stärker, je höher der Mediumsdruck ist, so daß mit zunehmendem Mediumsdruck auch die Dichtwirkung erhöht wird.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind die beiden Profildichtringe 32 die einzigen Dichtelemente im Bereiche des Ringspaltes 31. Es sind auch Ausführungs­ formen denkbar, bei denen im Abstand neben den Profil­ dichtringen 32 zusätzliche Dichtringe oder allgemein Dichtmittel in dem Ringspalt 31 vorgesehen sind, um diesen zur Gehäuseaußenseite hin abzudichten. Dies gilt insbesondere für Antriebseinheiten, die unter schweren äußeren Bedingungen eingesetzt sind.
Außerdem könnte alternativ die Anordnung auch derart getroffen sein, daß der Ringspalt 31 nicht, wie dar­ gestellt, koaxial zu der Drehachse 10 verlaufend ausgebildet, sondern rechtwinklig zu dieser ausgerichtet angeordnet ist, so daß er mit der Trennebene 4 bzw. deren bei 15 angedeuteter Verlängerung zu­ sammenfiele. Auch bei einer solchen Ausführungs­ form erfolgt die Abdichtung des Ringspaltes gegen­ über dem Ringzylinderraum 12 durch entsprechend gestaltete Dichtringe 32, die mit ihrer Innen­ fläche 37 einen Teil der Wandung des Ringzylinder­ raumes 12 bilden.
Die beiden Dichtflächen 36 können schließlich in einer abgewandelten Ausführungsform auch an der Hohlwelle 7 vorgesehen sein, während die zugehöri­ gen Profilnuten 34 in dem Gehäuse 1 ausgebildet sind, worauf der Ordnung halber hingewiesen sei. In gewissen Fällen könnte auf eigene Halterungs­ teile 33 auch verzichtet werden, so daß die Profil­ dichtringe 32 eine im wesentlichen dreieckförmige Querschnittsgestalt aufweisen.

Claims (14)

1. Druckmediumsbetätigtes Antriebselement zur Erzeugung einer drehwinkelbegrenzten Drehbewegung, mit einem Gehäuse, in dem ein sich über einen vorbestimmten Kreisbogen erstreckender Ringzylinderraum ausgebildet ist, in welchem wenigstens ein randseitig gegen die Zylinderraumwand abgedichteter Arbeitskolben beweglich geführt ist, der mit in dem Gehäuse drehbar gelager­ ten Abtriebsmitteln verbunden ist, die mit zugeord­ neten Gehäuseteilen wenigstens einen ihre Drehbe­ wegung relativ zu dem Gehäuse ermöglichenden Ring­ spalt begrenzen, welcher durch Dichtmittel nach außen zu druckmediumsdicht abgedichtet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringspalt (31) im Bereiche seiner Einmündung in den Ringzylinderraum (12) durch elastische Dichtmittel (32) verschlossen ist, die einen Teil der Wandung (14, 13) des Ringzylinder­ raumes (12) bilden.
2. Antriebselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß die Dichtmittel wenigstens zwei Profildicht­ ringe (32) aufweisen, die mit den Abtriebsmitteln (7) oder dem Gehäuse (1) abgedichtet verbunden unter der Einwirkung ihrer Eigenelastizität und/oder des in dem Ringzylinderraum (12) herrschenden Mediumsdruckes gegen eine zugeordnete Dichtfläche (36) des Gehäuses (1) bzw. der Abtriebsmittel abdichtend andrückbar sind.
3. Antriebselement nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich­ net, daß die Profildichtringe (32) als Lippendichtungen ausgebildet sind, die ein Halterungsteil (33) und wenigstens ein mit diesem verbundenes Lippenteil (35) aufweisen, das mit der Dichtfläche (36) zu­ sammenwirkend angeordnet ist.
4. Antriebselement nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Profildichtringe (32) auf der dem Ringzylinderraum (12) zugewandten Seite (37) eine der Querschnittsform des Ringzylinder­ raumes entsprechend gestaltete Profilform auf­ weisen.
5. Antriebselement nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Ringspalt (31) koaxial zu der Drehachse (10) der Abtriebsmittel (7) ausgerichtet angeordnet ist.
6. Antriebselement nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Ringspalt rechtwinklig zu der Drehachse (10) der Abtriebsmittel (7) ausgerichtet angeordnet ist.
7. Antriebselement nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandung des Ringzylinderraums (12) im Bereiche der Dicht­ mittel (32) im wesentlichen ebene Flächenbereiche (14) aufweist.
8. Antriebselement nach Anspruch 7, dadurch gekenn­ zeichnet, daß sich an die ebenen Flächenbereiche (14) im Querschnittsprofil stetig gekrümmte Flächen­ bereiche (13) der Wandung des Ringzylinderraumes (12) anschließen.
9. Antriebselement nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Dicht­ mittel (32) sich im wesentlichen absatzlos an be­ nachbarte Bereiche der Wandung (14, 13) des Ring­ zylinderraums (2) anschließend ausgebildet sind.
10. Antriebselement nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtfläche (36) zu dem Ringzylinderraum (12) hin sich trichter­ förmig öffnend im wesentlichen kegelstumpfförmig ausgebildet ist.
11. Antriebselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring­ zylinderraum (12) in einem zweischaligen Gehäuse (1) ausgebildet ist, dessen beide Schalen (2, 3) mit einer im Bereiche des Ringzylinderraumes ver­ laufenden Trennfuge (4) zusammengesetzt sind.
12. Antriebselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Ringzylinderraum (12) ein randseitig gegen die Wandung des Ringzylinderraumes abgedichtetes scheibenförmiges Element (20; 24) des Arbeits­ kolbens (16) und/oder einer den Ringzylinder­ raum (12) in Zylinderkammern unterteilenden Trennwand (23) begrenzt radial beweglich ge­ führt angeordnet ist.
13. Antriebselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ab­ triebsmittel eine Hohlwelle (7) aufweisen.
14. Antriebselement nach Anspruch 13, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Hohlwelle (7) in dem Gehäuse (1) lediglich auf einer Seite des Ringzylinder­ raums (12) gelagert ist.
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